Die Lofoten sind auch in diesem Jahr wieder sehr gefragt, alle Sommertermine sind ausgebucht. Reisefeedbacks unserer Gäste bringen sehr viel Begeisterung zu Ausdruck und Freude über die sehr besonderen nordischen Erlebnisse zur Zeit der hellen Nächte.
Im Herbst zeigen sich die Lofoten von einer ganz besonderen Seite: Es ist die Zeit des Indian Summer mit Polarlichtern. Insofern eine besondere Reise für alle Naturfreunde, die im Herbst noch ein freies Zeitfenster haben und spektakulären Phänomenen auf der Spur sind.
Willkommen auf den Lofoten
Sonnenuntergang
Immer wieder beeindruckend
Der Herbst legt sich als bunter Farbenteppich auf die Küstenlandschaft Nordnorwegens und die Inselgruppe der Lofoten. Natur und Menschen bereiten sich allmählich auf die dunklere und kältere Jahreszeit vor. Doch am Himmel lodert ein faszinierendes Lichtspiel, welches keinen ungerührt lässt und einen stundenlang in den Bann zieht: Aurora borealis – die Polarlichter.
Die ersten Polarlichter tanzen am Himmel
Fireweed bei Abendlicht
Naturgewalten, gepaart mit Herbstfarben
Diese Reise startet kurz nach der Tag-und-Nacht-Gleiche, der optimalen Zeit, um noch ausgiebige Wanderungen zu unternehmen. Am Abend, bei klarem Himmel, haben Sie gute Chancen, Polarlichter zu sehen. Von zwei Standorten aus werden Sie die Lofoten erkunden und, je nach Wetterlage, auf unterschiedlichen Pfaden unterwegs sein.
Die Wanderungen sind spektakulär: der Hermannsdalstinden ist mit 1029 m der höchste Berg der Insel Moskenesøya, der Reinebringen bietet einen fantastischen Ausblick auf den Fischerort Reine und die umgebende Fjordlandschaft. Auch ein Besuch im Wikingermuseum ist eingeplant, in Borg befindet sich der stattliche Hof eines Wikingerhäuptlings, der die Zeit vor 1000 Jahren plastisch heraufbeschwört.
Nicht zuletzt wird Ihnen Ihr Reiseleiter die Faszination des Hohen Nordens ganz nahe bringen, versprochen!
Vielfältig, landschaftlich spektakulär und besonders hoch! Unsere beiden Reisen in das „Land der Reinen“, wie Pakistan im Volksmund auch gern genannt wird, erfreuen sich aktuell einer großen Nachfrage. Zur Zeit ist eine Gruppe auf dem Weg zum Basecamp des K2 unterwegs und eine weitere Gruppe unseres Klassikers von Rupal nach Hunza macht sich Ende Juli auf den Weg nach Gilgit Baltistan, der autonomen Region im Dreiländereck zwischen Pakistan, Indien und China.
Seit 2018 bieten wir Reisen nach Pakistan an
Das Baltitfort in Karimabad, Zentrum der Reise in den „Thronsaal der Berggötter“
Vom Karakorum-Highway geht es knapp 6000 Meter bis zum Gipfel des Rakaposhi (7788 m)
Schülerinnen in Gojal – auf unseren Reisen lernen Sie die vielfältigen Kulturen kennen
Die Passu Bridge mit Blick auf den Tupopdan, Hausberg von Passu – Sie haben die Gelegenheit, auf der Brücke gewaltige Panoramen einzufangen!
Blick auf die Milchstraße beim Campen am Rakaposhi-Basecamp, Bestandteil der zweiten Trekkingtour
Pakistan ist und bleibt ein zwiespältiges Reiseziel, das meist eher durch (politisch) ungemütliche Nachrichten auffällt. Und doch gibt es sie, die faszinierende andere Seite des langgezogenen Landes, dessen nördlicher Teil zum „Dach der Welt“ zählt. Hier erstrecken sich mit Himalaya, Karakorum, Hindukusch und Pamir vier der höchsten Gebirge, ein Paradies für Trekkingfreunde und Bergsteiger aus aller Welt. Hätten Sie gewusst, dass sich die steilsten Bergwände des Planeten an der Nordwand des Rakaposhi(7788 m) in Hunza und an der Rupalwand des Nanga Parbat (8125 m) befinden? Unsere Trekkingreise in den „Thronsaal der Berggötter – von Rupal nach Hunza“ verbindet die kulturellen Facetten drei völlig unterschiedlicher Täler mit verschiedenen Sprachen und ethnischen Gruppen und ist umrahmt von einer großartigen Hochgebirgskulisse, die ihresgleichen sucht.
Intensive Herbstfarben nahe des Rakaposhi-Basecamps im September
Fast 4500 Meter Vertikalität vom Gipfel (8125 Meter) zum Herrligkopfer Basececamp! Die Rupalwand des Nanga Parbat, Bestandteil Ihrer Reise in den „Thronsaal der Berggötter“
Trekking unter der Kathedrale von Passu
Nanga Parbat (8126 m) zum Greifen nah auf dem Inlandsflug von Gilgit nach Islamabad
Apfelernte in Hunza
Blick aufs Hunzatal von einem unbenannten Gipfel
Doch wann ist die beste Reisezeit für dieses Gebiet? Die Sommermonate ab Ende Juni bieten bereits ideale Voraussetzungen für Trekkingerlebnisse aller Art. Mit Beginn der Nebensaison im September startet die Apfelernte und die Bäume färben sich langsam in goldgelben und rötlichen Tönen. Der Strom an inländischen Touristen ebbt deutlich ab und Sie haben die Trekkinggebiete fast für sich allein. Auf unserer Reise vom 04.09. bis zum 22.09.2022 in den „Thronsaal der Berggötter“ mit Reiseleiter Tobias Pantel sind noch wenige Restplätze zu vergeben und auch unsere Termine für 2023 sind ab sofort buchbar.
Salam Aleikum in einem der größten Geheimtipps Asiens!
Im Oktober beginnt traditionsgemäß die Hochsaison für Reisen nach Nepal und wir haben gleich mehrere gut gebuchte und in der Mindestteilnehmerzahl gesicherte Touren im Programm. Nach dem Monsun ist die Natur am grünsten und die Fernsicht auf die weißen Riesen am besten! Vom Anspruchsgrad ist alles dabei: Für Einsteiger empfehlen wir Ihnen die traditionelle Kleine Annapurna Runde mit unserem Reiseleiter GeluSherpa. Hier gewinnen Sie einen ersten Eindruck vor einer imposanten Kulisse des Himalaya und lernen neben den beiden bekanntesten Städten Nepals, Kathmandu und Pokhara, eine Trekkingregion sehr intensiv kennen. Geheimtipp: Entgehen Sie dem Trubel und feiern Sie den Neujahrswechsel in Nepal: 26.12.2022 – 08.01.2023.
Herrlicher Blick auf die Annapurna, Mardi und Lamjung Himal vom Sarangkot in Pokhara, Ausgangspunkt Ihrer Trekkingtour
schulz „hoch drei“ auf dem Poon Hill
Gelu (rechts unten) führt Sie übers Neujahr auf den Poon Hill und zeigt Ihnen die besonderen Facetten seiner Heimat
Einen besseren Guide können wir uns für diese Reise kaum vorstellen – Gelu Sherpa
Beschaulichkeit auf dem Poon Hill im Mai
Heiligtum der buddhistischen Nepalesen: der Stupa des Boudhanath in Kathmandu
Vom 22.10. bis zum 08.11.2022 geht es dann auf unsere Trekking-Reise Rund um den Manaslu. Ab 8 Teilnehmern ist Bergsteigerin Billi Bierling als Reiseleiterin eingeplant, die bereits mehrere 8000er, darunter den Mount Everest bestiegen hat. Die Umrundung des Manaslu ist sicherlich die vielseitigste Trekkingreise, da Sie hier auf verwunschenen Pfaden alle Vegetationsstufen durchwandern und sich zwischen den verschiedenen kulturellen Gruppen und Religionen befinden. Die Aussicht auf den ästhetischen Gipfel des Manaslu und seine Trabanten ist dabei stets präsent.
Ausflug zum Punggen-Kloster mit traumhaften Panoramen auf den Manaslu mit Satelliten
Unsere Reisegruppe im Oktober 2021 mit Billi als Reiseleiterin
Sonnenuntergang am Manaslu in Lho
Üppige Vegetation und fruchtbares Land erwarten Sie auf Ihrem Weg ins Manaslu-Gebiet
Omnipräsent: der Manaslu im Morgenlicht
Falls Sie Nepal eher abseits der bekannten Pfade erkunden wollen, haben wir mit unserer kulturell geprägten Reise Nepal zum Kennenlernen oder dem Langtang Himal mehrere Alternativen im Programm. Wie wäre es beispielsweise mit dem Community Trek Khopra Danda mit fabelhaften Blicken auf den Dhaulagiri oder einer Käseverkostung im tibetisch geprägten Langtang Tal in Kyanjin Gompa? Kaum bekannt ist der Chitwan-Nationalpark im Süden des Landes. Hier gibt es eine reichhaltige Flora und Fauna – und mit etwas Glück sehen Sie Elefanten, Nashörner oder sogar Tiger!
Die Aussichten beim Trekking im Langtang Himalaya sind einfach atemberaubend!
Kulturell vielseitig: Unterwegs im tibetisch geprägten Kyanjin Gompa im Langtang Himal
Unser Reiseleiter und Buchautor Ray Hartung kennt Nepal wie kaum ein anderer und hat bereits zahlreiche Gruppen im Himalaya begleitet
Unser Nepal-Experte Markus berät Sie zu allen Regionen des Himalaya-Staates
Ziel der Reise: das nördliche Basislager des Kangchenjunga – dritthöchster Berg der Welt
Es erwartet Sie eine uralte tibetisch-buddhistische Kultur
Echte Spezialtouren werden von Reiseleiter und Nepal-Buchautor Ray Hartung geführt. So ist 2023 eine Pilotreise zum Kangchenjunga, mit 8590 m dritthöchster Berg der Welt, und im Sommer nach Mustang geplant. Nepal ist ein echtes Land für Entdecker, und wer einmal dort gewesen ist, kehrt gewiss wieder zurück: Die herzlichen Bewohner, die reichhaltige Natur und auch die Vielfalt an Sprachen und Kulturen wird Sie in den Bann ziehen. Mit einem kompetenten Begleitteam haben Sie dabei die Möglichkeit, noch tiefer in die Geheimnisse Nepals vorzudringen und das Land lieben zu lernen.
Wichtiger Hinweis für alle Nepal-Reisen im Herbst:
Aufgrund der Fußball WM in Katar vom 21.11. bis zum 18.12.2022 sind aktuell die Flugkapazitäten im November schon stark ausgeschöpft. Wir empfehlen daher eine frühzeitige Reservierung und/oder Buchung.
Die Faszination der Andenländer bleibt ungebrochen! So erreichen uns immer wieder zahlreiche positive Rückmeldungen zu unseren langjährig erprobten Gruppenreisen. Einen kleinen Ausschnitt möchten wir gerne mit Ihnen teilen und uns nochmals herzlich bei allen Gästen für ihr ausführliches Feedback und die schönen Urlaubsfotos bedanken!
22 Tage Erlebnisreise: Auf den Spuren der Inka „Es war fantastisch! Alles hat zu unserer absoluten Zufriedenheit geklappt und mit Reiseleiter Florian Hagemann haben wir den Hauptgewinn gezogen! Auch Ihnen vielen Dank für die hervorragende Vorbereitung.“ (Familie Eckert, April 2022)
Und Thomas Seiferth schrieb über die Mai-Reise: „Die Reise war einfach traumhaft schön und täglich aufs Neue beeindruckend. Peru = 100 % Erlebnisgarantie!!! Ob Humboldt-Pinguine im Pazifik, Dünen-Surfen in der Atacamawüste, ein Rundflug über die Nazca-Linien, Baden in den Wellen des Pazifik, Stadtbummel in Lima, Arequipa, Puno oder Cusco, Wandern im Colca-Tal, Relaxen während einer Schifffahrt auf dem Titicaca-See, Geschichte pur in Machu Picchu, Staunen über die Farbenpracht der Regenbogenberge und nicht zuletzt die Fahrten auf der Panamericana mit tollen LKW-Klassikern hat das Land mit seiner Vielfalt meine Erwartungen weit übertroffen. Insbesondere die präzise Vorbereitung, die Auswahl der Hotels, die täglich professionelle Umsetzung und die unschlagbar gute Betreuung durch den Reiseleiter Florian haben die Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis für mich gemacht. Ich wollte „das Abenteuer meines Lebens“ und ich bekam „das Abenteuer meines Lebens“!
Restplätze für die zweite Saisonhälfte:
31.07. – 20.08.22
25.09. – 15.10.22
30.10. – 19.11.22
22 Tage Bolivien-Trekkingreise: Zwischen Amazonas und Königskordillere Rainer und Gudrun Israel wanderten im Mai 2022 durch die Gebirgswelt von Bolivien und berichteten: „Unsere Erwartungen wurden übertroffen, wobei uns am besten die tollsten Reiseleiter der Welt (Jessica und Pedro!!!) gefallen haben. Die Reise war für uns absolut Spitze und unsere 100%-Beurteilung entspricht tatsächlich der Realität. Die Reiseleiter Jessica und Pedro waren vollumfänglich kompetent, aufmerksam, souverän, engagiert, liebenswürdig und der Aufgabe absolut gewachsen. Danke auch an alle anderen Bolivianer und Bolivianerinnen, welche uns auf der Reise begleiteten und uns ein einmaliges Erlebnis verschafften! Viele Grüße und immer wieder!“
22 Tage Erlebnisreise: Höhepunkte Boliviens Das Ehepaar Pragasky sind absolute Bolivien-Fans, so dass ihre Passion sie diesen April erneut in ihr Lieblingsland führte, mit folgendem Ergebnis: „Es war alles wunderbar, besonders das Tiefland hat uns gut gefallen. Die Reisegruppe war auch super. Das Hotel Beula im Tiefland hat meine Erwartungen am meisten übertroffen, das war ein wunderschöner Tag: sowohl das Hotel, der Ort und die Wanderung mit dem anschließenden Mittagessen. Einfach traumhaft. Mit den Reiseleitungen hatten wir auch mehr als Glück, wobei ich besonders toll fand, dass man zwei Frauen die Reise übertragen hat. Die beiden sind super und ich könnte mir vorstellen, dass gerade Jessica vielleicht einmal zur Reisemesse von schulz nach Dresden kommen sollte. Sie hat so eine wunderbare Art, uns ihr Land näher zu bringen. Der zweite Teil der Reise war sehr straff in der Zeitplanung, vielleicht könnte man die Reise ab Uyuni ein Tag länger planen und so den Zeitdruck rausnehmen. Überwältigt bin ich von der grandiosen Natur und der Freundlichkeit der Bolivianer. Die gesamte Reise war super geplant.“
Restplätze für die zweite Saisonhälfte:
31.07. – 21.08.22
09.10. – 30.10.22
06.11. – 27.11.22
Details zur Reise: www.schulz-aktiv-reisen.de/BOL01
Alles begann im Dezember auf dem Darß bei unserer ersten Yoga-Laufreise mit Maty. Von da an war uns klar, Yoga mit Maty macht einfach Lust auf mehr. Und aus mehr wurde eine zweite Reise!
Yoga und Wandern an der Lykischen Küste
Zu dritt machten wir uns im Mai auf den Weg in die Türkei zu Mehmet, unserem langjährigen Partner. Von dort starteten wir die Recherche, ließen unsere Gedanken und Ideen für eine neue Yoga- und Wanderreise reifen und wurden im kleinen Küstenort Cirali fündig …
🧘♀️Aber was verbinden wir eigentlich mit Yoga? Yoga schafft eine wunderbare Verbindung zwischen Körper und Geist. Yoga lädt ein, sich zu fokussieren, die Gedanken ziehen zu lassen und dem Hier und Jetzt volle Aufmerksamkeit zu schenken. Mit Maty dürfen Sie sich auf eine Yogini freuen, die weniger Erfahrene als auch länger Praktizierende bestens abholt. Mit ihr starten Sie in den Morgen, bringen die gewonnene Energie mit in den Tag und lassen den Abend bei einer wohltuenden Yoga-Einheit ausklingen. In einem kleinen Exkurs zeigt Ihnen Maty zudem Entspannungstechniken für den Alltag. Denn nicht immer hat man ja seine Yogamatte parat, auch kurze, effektive Übungen können bereits helfen, zur inneren Balance zurückzufinden. Männer wie Frauen dürfen sich eingeladen fühlen, diesem Lockruf aus Aktivität und Konzentration zu folgen.
🥾 Cirali ist der ideale Kraftort dafür und auch Startpunkt unserer Wanderungen entlang der Lykischen Küste. Nahezu alle Wanderungen starten von unserer Pension aus, die nur wenige Gehminuten vom Meer entfernt liegt. So bleibt mehr Zeit zum Wandern, Baden und Genießen. Sie kreuzen antike Pfade des Lykischen Weges, sind unterwegs, halten inne an einsamen Buchten, kehren bei Einheimischen ein und erfahren mehr über Land und Leute.
🍽️ Natürlich dürfen auf solch einer Reise auch die Genussmomente nicht fehlen. In der Pension kommen Sie abends zum gemeinsamen Essen zusammen und genießen die regionale Küche. Ganz exklusiv steht uns das Restaurant auch für ein Kochvergnügen mit Mehmet zur Verfügung. Dann ist Mehmet in seinem Element und bereitet mit Ihnen ein türkisches Abendmahl. Auf den Wanderungen gesammelte Kräuter, frisches Gemüse oder frischer Meeresfisch werden hier nach seinen Lieblingsrezepten köstlich zubereitet.
Wir sind uns sicher, dass Sie begeistert sein werden von Matys Strahlkraft, Mehmets Wissen und Liebe für seine Heimat und vom Kraftort Cirali. Vielleicht beginnt auf dieser Reise etwas, was Sie zukünftig nicht mehr missen möchten.
Neugierig? Dann finden Sie alle Infos zur Reise unter:
Wie eine Brücke zwischen den Jahreszeiten Sommer und Herbst ist der September ein verlässlicher Garant für noch laue Abende, ein wohlig warmes Mittelmeer, für frisches Obst und Gemüse, das von den Plateaus der Insel und von den naheliegenden heimischen Feldern und Gärten Ihre tägliche Kost sehr abwechslungsreich und gesund gestaltet. Denn nicht zuletzt ist Kreta ein Quell gesunder, inspirierender Lebensideen und der Fülle – vor allem im Wonnemonat September.
Mit Kreta Slow starten wir Anfang September in den Spätsommer, da es beim Reiseauftakt in die Hirtenregion des Ida-Gebirges geht, in Höhen von 700 bis 1500 Metern. Genüsslich geht es weiter gen Süden, bis Sie an der Südküste landen und das warme Meer nach Ihren täglichen Wanderungen und Ausflügen genießen können.
Unsere erste aktivere Wanderreise im Osten Kretas startet hingegen Mitte September. Zwei Küstenorte, die nicht unterschiedlicher sein können, sind dabei Ausgangsorte ihrer teils ausgiebigen und abwechslungsreichen Wandertouren in unterschiedlichen Naturregionen. Und nach der Rückkehr wartet stets das Meer auf Sie!
Begleitet werden Sie auf beiden Reise von Reiseleiterin Angela und passend dazu erreicht uns ein tolles Feedback:
Es war wunderschön! Sie haben nicht zu viel versprochen. Angela ist eine unheimlich charmante Reiseleiterin, mit sehr viel Wissen um die Insel, die Leute, die Natur, das Essen … Sie versteht es, auch etwas anspruchsvollere Gruppenteilnehmer einzufangen und so eine gute Gruppendynamik zu erreichen. Sie kennt fast jeden im Dorf und jeder kennt sie und wir, so hatte ich das Gefühl, wurden quasi ins Dorf integriert. Wir waren ja auch beim „Ortsvorsteher“ und seiner Frau, die eine ausgezeichnete Köchin ist, im Hotel frühstücken und z.T. Abendessen. Die Wanderungen, die speziellen kulinarischen Highlights waren super ausgewählt. Die kretische Küche kann man nicht besser kennenlernen. Auch das Team Angela, Juri hat prima funktioniert und ist faszinierend.(…) Wir waren eine interessante Truppe, Menschen mit sehr unterschiedlichen Lebensgeschichten, es gab viel zu lachen. Sehr habe ich mich über den Abschiedsabend gefreut, mit griechischer Musik, wieder tollem Essen und fröhlichen Menschen. Das hatte etwas Befreiendes nach dem Coronawinter. (K.L. März 2022)
Für Fragen rund um Kreta stehe ich gerne zur Verfügung!
Als Gott die Welt erschuf, schickte er Engel aus, um die Schönheiten über die Welt zu verteilen. Als einige Engel die heutige Grenze von Polen und der Slowakei erreichten, verweilten Sie dort, um eine Pause zu machen. Erst spät bemerkten sie, dass es schon bald Abend werden würde und entleerten eilig den Rest ihres Gabenkörbchens über der dortigen Landschaft … Und so kommt es, dass die Hohe Tatra so wunderschön ist. So die Sage über die Entstehung dieses kleinen, aber feinen Gebirges.
Hier in der Hohen Tatra habe ich meine ersten Bergerfahrungen im Hochgebirge gemacht – im zarten Alter von 8 Jahren. Seitdem sind 45 Jahre vergangen, und immer wieder in Abständen bin ich in die Hohe Tatra zurückgekehrt, denn sie hat für mich bis heute nichts von ihrer Faszination verloren.
Als Grenzgebirge zwischen Polen und der Slowakei ist die Hohe Tatra nicht nur der höchste Teil der Gebirgskette der Karpaten, sondern auch das kleinste Hochgebirge der Welt. Markante Gipfel, schroffe Felswände, Panoramawege, zahlreiche Gletscherseen, eisige Bäche und tosende Wasserfälle bestimmen das Bild der Hohen Tatra. 24 seiner Gipfel sind über 2500 m hoch. Bei guter Sicht genießen Sie vom 2499 m hohen Rysy, dem höchsten Berg Polens, eine grandiose Rundumsicht, und mit etwas Glück reicht diese bis ins 90 km entfernte Krakau.
Ihre Wanderungen führen, ausgehend von zwei Standorten inmitten des Nationalparks, durch tiefe Täler und hinauf zu den glasklaren Bergseen, auf Pässe und auf Gipfel. An den Hängen tummeln sich Gämsen und Murmeltiere, und hoch oben in den Lüften sehen Sie vielleicht, wie Steinadler ihre Kreise ziehen. Die Hohe Tatra ist auch das Reich von Luchsen und Wölfen, ja selbst Bären werden hier immer wieder gesichtet. Etwa 800 Exemplare leben derzeit in der Wildnis des Nationalparks.
Diese Reise verbindet neben Naturerlebnissen auch beeindruckende Kultur- und Städteerlebnisse miteinander. Beim Besuch der Zipser Burg und Leutschau mit der schönsten Altstadt der Slowakei (UNESCO-Weltkulturerbe) tauchen Sie in die Geschichte des Landes ein; und als letzten Höhepunkt lernen Sie bei einer Stippvisite mit Stadtbesichtigung die goldene Stadt Prag kennen. Abwechslungsreicher geht es kaum!
Schon viele meiner Freunde habe ich mit den Naturschönheiten und den wilden Gebirgslandschaften der Hohen Tatra begeistern können … vielleicht ja jetzt auch Sie? Noch sind drei Termine im Juli und August buchbar:
Berge, von denen die Aussicht bis zum Meer hin reicht, und eine abwechslungsreiche Flora und Fauna, wie Sie beeindruckender nicht sein könnte, gepaart mit kulinarischen Genüssen – das sind die Picos de Europa, eines der schönsten Naturparadiese Spaniens und der erste Nationalpark des Landes. Man nennt sie auch die „Kronjuwelen unter den Naturschönheiten“.
Die rauen und schroffen Gipfel des spektakulären Kalkstein-Massivs im grünen Norden Spaniens ragen nur wenige Kilometer vom Atlantik entfernt auf mehr als 2500 m Höhe gen Himmel, und ihre Hänge sind von dichten Buchen- und Eichenwäldern umgeben. Dazu erwarten Sie tiefe Schluchten, blühende Wiesen, Wasserfälle und idyllische Almen. Der Nationalpark Picos de Europa, der wegen seiner unverfälschten und ursprünglichen Natur zum UNESCO-Biosphärenreservat deklariert wurde, ist ein Rückzugsgebiet vieler bedrohter Tierarten. Hier leben Gämsen, Steinadler, Gänsegeier und Auerhahn – ja sogar Wölfe, Wildkatzen und Meister Petz haben hier eine Heimat gefunden, letzterer mit einer Population von ca. 20 Tieren.
Auch kulinarisch haben die Picos de Europa einiges zu bieten. Und so wundert es nicht, dass sie auch ein Paradies für Käseliebhaber sind: der Cabrales mit seinem kräftigen Aroma, eine Mischung aus Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch, ist eine ganz besondere Spezialität der Region, die Sie nicht versäumen sollten zu verkosten. Und natürlich gehört auch ein guter asturischer Apfelwein dazu!
In dem familiär geführten kleinen Berghotel in Arenas de Cabrales werden Sie nicht nur mit regionalen Spezialitäten und traditionellen Gerichten verwöhnt, sondern auch mit einem fantastischen Blick zum höchsten Gipfel der Picos – ein ganz wunderbarer Start in den Tag wie auch ein ebenso perfekter Tagesausklang nach einer beeindruckenden alpinen Wanderung durch die herrliche Bergwelt der Picos!
Lassen auch Sie sich von der Vielfalt und Schönheit der Picos de Europa einfangen!
Das nachfolgende Video zeigt einige der zahlreichen schönen Momente einer unserer Reisen im Sommer 2021.
Frei Plätze gibt es noch vom 27.08. – 09.09.2022. Und natürlich wird diese Reise auch im kommenden Jahr mit drei Sommerterminen fortgeführt:
Indonesien ist ein Land der Superlative: es besteht aus über 17.000 Inseln, mit ca. 270 Millionen Einwohnern ist es das viertbevölkerungsreichste Land der Erde (jeder 30. Mensch ist Indonesier, hingegen nur jeder 100. Deutscher), es ist der drittgrößte Reisproduzent der Welt nach China und Indien und mit über 120 Vulkanen eines der Länder mit den meisten feuerspeienden Bergen des Planeten.
Grund genug also, sich intensiver mit Indonesien zu befassen! Der riesige Archipel erstreckt sich entlang des Äquators über drei Zeitzonen und ist ausschließlich tropisch geprägt – einzige Ausnahme sind die höheren Lagen der Bergmassive und Vulkane. Das Inselreich ist Heimat tausender Tier- und Pflanzenarten, zahlreiche davon endemisch (kommen also nur hier vor), wie z. B. die gigantischen Komodowarane, die man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in freier Wildbahn auf unserer Wander- und Naturerlebnisreise „Sulawesi & Flores – zwischen Vulkanen und Komodowaranen“ zu Gesicht bekommt.
Komodowaran
Rinca, Indonesien
Tempel Pura Ulun Danu Bratan
Bali, Indonesien
Jugendliche auf einem lokalen Markt
Indonesien
Auch wenn das Land stark muslimisch geprägt ist, gibt es doch unzählige Ethnien und Stammesgemeinschaften, die weiterhin ihre animistischen Bräuche und Kulturen leben und bewahren. Manche von ihnen haben sich moderne Lebensformen zu eigen gemacht, andere leben sehr ursprünglich und zurückgezogen in den Bergwäldern der verschiedenen Inseln. Sowohl auf Sulawesi als auch auf Flores haben Sie die Möglichkeit, mit diesen Völkern in Kontakt zu kommen und ihre Lebensweise hautnah mitzuerleben.
Die einzige Insel, die nicht hauptsächlich vom Islam geprägt ist, ist Bali. Dort hat sich der Hinduismus bis heute gehalten, überall findet man kleine und große Tempelanlagen und Schreine, sieht man Opfergaben und betende Gläubige. War man zuvor auf Java mit ihrer Metropole Jakarta unterwegs, mit den vielen Moscheen und regelmäßigen Rufen des Muezzin, findet man sich auf Bali in einer ganz anderen Welt. Auch besticht die Insel durch ihre weltberühmten Reisterrassen und -felder, die Sie mit schulz aktiv reisen per Rad erkunden und dabei immer wieder neue, noch schönere Fotomotive entdecken können (besonders nach einem kurzen, aber kräftigen Regenguss bietet sich eine einmalige Stimmung!).
Ein weiterer Höhepunkt einer jeden Indonesienreise sind die vielen, meist noch aktiven Vulkane. Es ist ein Naturschauspiel allererster Klasse, wenn man sich in der späten Nacht bzw. am sehr frühen Morgen auf den Weg zum Kraterrand aufmacht und dort oben dann (meist bei sehr frischen Temperaturen) einen Sonnenaufgang erlebt, der seinesgleichen sucht.
Sonnenaufgang nach der Besteigung des Rinjani (3.726 m)
Vulkan Rinjani, Lombok, Indonesien
Traditionelle Verarbeitung von Wurzelgemüse
Flores, Indonesien
Sonnenuntergang auf Gili Gede
Gili Gede, Lombok, Indonesien
So gibt es unzählige Gründe, Indonesien, seine Natur und Bewohner zu entdecken. Mit uns haben Sie bei gleich zwei Reisen (die sich auch wunderbar kombinieren lassen) die Möglichkeit dazu. Falko Flämig, einer unserer langjährigen und von unseren Gästen sehr geschätzter Reiseleiter, zeigt Ihnen mit großer Freude seine zweite Heimat und all ihre Geheimnisse:
P.S. Ebenso schön ist, dass das Infektionsgeschehen in Indonesien sehr gering ist und mit einer vollständigen Impfung problemlos eingereist werden kann.
Wenn Sie im November mit uns über die Blumeninsel laufen, sollten Sie genügend Speicherplatz für Fotos und Videos auf Ihren Apparaten haben. Auf Madeira bekommt man nach jeder Ecke einen neuen atemberaubenden Ausblick auf Bergpanoramen und Küstenabschnitte. Die vielfältige Flora und Fauna der Atlantikinsel zieht uns immer wieder magisch in ihren Bann.
Madeira Trailrun: täglich spektakuläre Ausblicke und traumhafte Wege
Kein Wettkampf – dafür traumhafte Trails, lohnende Ausblicke und Entspannung!
175 Streckenkilometer und knapp 8000 Höhenmeter, verteilt auf 8 abwechslungsreiche Etappen: eine Herausforderung, welche unsere ersten Teilnehmer im November 2020 mit Bravour meisterten.
Übernachtet wird in komfortablen Hotels entlang der Strecke. Die nötigen Transfers und Gepäcktransporte erfolgen im privaten Bus.
Guide Luís (rechts) und Organisator Stefan (links)
Luís Fernandes, Sieger des MIUT 2015, wird auch 2022 wieder der lokale Guide unseres Madeira Trailrun sein. Es könnte keinen besseren geben!
Luís kennt seine Heimat Madeira wie seine Westentasche. Es gibt keine Levada und keinen Weg, den er noch nicht abgelaufen ist. Als professioneller Guide wird er Sie mit Freude über „seine“ Insel führen.
Auf zum Teil wenig begangenen Wegen durchqueren Sie Madeira von Ost nach West in Ihrem Wohlfühl-Tempo. Wir führen Sie entlang der typischen Levadas, durch Lorbeerwälder und über das Hochgebirge im Herzen der Insel.
Blick von einer unserer Unterkünfte während des Madeira Trailrun
Wer Lust hat, kann mit uns auf der Nachbarinsel Porto Santo verlängern. Die kleine Atlantikinsel misst gerade einmal 11 x 6 km. Auf Porto Santo gibt es unter anderem einen der saubersten Sandstrände Europas! Dieser Strand aus Magnesium- und Kalksand soll heilende Wirkungen haben. Und das azurblaue Meer lädt auch Ende November zum Baden und Entspannen ein.
Emotionaler Höhepunkt des Berlin-Marathon: Zieleinlauf am Brandenburger Tor!
Aus eigener Erfahrung wissen wir, wie es sich anfühlt, die Ziellinie am Brandenburger Tor nach 42,195 km zu überqueren. Wenn all die Trainingsdisziplin sich auszahlt und man nach einem stimmungsgeladenen Lauf durch die Hauptstadt eine Medaille umgehängt bekommt. Wer dieses kaum beschreibbare Gefühl ebenso erleben möchte, hat über uns die Chance, noch dieses Jahr dabei zu sein. Aktuell haben wir noch Startplätze für den Berlin-Marathon 2022 aus unserem Kontingent zu vergeben. Unser Partnerhotel Motel One am Hauptbahnhof Berlin bietet Ihnen komfortable Zimmer ganz in der Nähe des Start- und Zielbereiches dieses World Major Marathons.
Rennsteiglied aus tiefster Überzeugung vielfach gesungen
Hei, hei, ho der Rennsteiglauf … Hei, hei, ho im nächsten Jahr sind wir alle wieder da …!! So klingt uns das Lied vom Rennsteiglauf noch immer in den Ohren. Über 11.000 Läufer folgten dem Ruf der Organisatoren zum 49. GutsMuths-Rennsteiglauf am 21. Mai 2022, der wohl wie kein anderes Laufereignis die Läufer verbindet.
Wie hat unser Mitarbeiter Stefan Utke, der erstmals auf „dem langen Kanten“ unterwegs war, treffend formuliert: „War das nicht herrlich beim 49. Rennsteiglauf!? Also wir sind noch immer am Singen! 150 Gäste waren mit uns dabei beim legendären Crosslauf durch den Thüringer Wald. Auf allen Strecken habt ihr euer Bestes gegeben und gute Leistungen gezeigt. Danke, dass ihr dabei wart!!!“
Die Läufer-Sehnsucht ist schon enorm, bei diesem Kult-Lauf einmal dabei zu sein. Für manch einen Läufer ist der Rennsteiglauf mit über 20, 30 und 40 Teilnahmen aber auch zu einer „lebenslangen“ Laufleidenschaft geworden! Wir sind sehr dankbar, dass fast alles zum diesjährigen Rennsteiglauf bestens aufging. Angefangen von der Organisation der Startunterlagen und Ausgabe im Hotel, der schulz`sche Info- und Verpflegungspunkt auf dem Zielareal in Schmiedefeld, unsere eigenen Bustransfers zur Läuferparty mit Kloß-Essen am Laufabend in der neuen GutsMuths-Veranstaltungshalle. Das behalten wir natürlich auch für 2023 bei!
Wir freuen uns schon jetzt auf den 50. (!) Rennsteiglauf im nächsten Jahr. Mit dem Ringberg-Hotel in Suhl haben wir die ideale und optimal gelegene Unterkunft für Sie. Wir empfehlen auch die bequeme Anreise mit unserem eigenen Bus, sofern Sie aus der Richtung Dresden kommen und auf dem Weg Weg gen Suhl zusteigen möchten.
Unser Rennsteig-Paket 2023 haben schon jetzt 60 Enthusiasten gebucht. Wenn Sie mit dabei sein möchten, nicht zu lange warten. Das Jubiläum wirkt wie ein Magnet.
Der Spätsommer hält in Europa wieder zahlreiche Laufevents bereit. Folgen Sie doch mal den wunderbaren musikalischen Rhythmen des Baltikums! Im Frühjahr 2022 wurde Estlands Hauptstadt zu einer UNESCO City of Music ernannt. Tallinn ist eng mit Musik und Sport verbunden. Die Stadt vereint die Nation als blühendes kulturelles Zentrum, ist Heimat des beliebten Sängerfestes (UNESCO-Welterbe) und der größten Sportveranstaltung des gesamten Baltikums – dem Tallinn Marathon am 11. September.
Bei meist bestem Lauf- und typischem Ostsee-Wetter mit frischer Brise führt die Strecke überwiegend an der schönen Ostseeküste entlang, ist sehr flach und schnell. Auch der „Halbe“ oder die 10-km-Distanz lohnen, auch weil sich Start und Ziel unweit der einzigartigen Altstadt befinden. Unser Hotel ist nur einen Steinwurf entfernt.
Also auf nach „Estonia“ und Ihnen ist ein Wochenende garantiert, das läuferisch, kulturell und insbesondere kulinarisch rundum lohnt. Unser Reiseprogramm mit Stadtspaziergang, Ostsee-Radtour und einem besonderen Begrüßungsessen in einem alten Tallinner „Spukhaus“ wo der Teufel einst geheiratet hat, sorgt neben den läuferischen Erlebnissen für zahlreiche Perspektivwechsel in dieser ohnehin schon facettenreichen Stadt, die auf ihre besondere Weise Moderne und historisches Kulturgut wunderbar vereint. Seien Sie gern dabei!
Der Lauftermin für den Dubai-Marathon am 10. Dezember 2022 ist nun offiziell bestätigt. Dieser Marathon am Arabischen Golf findet künftig am Jahresende statt, und vor allem für die afrikanische Laufelite ist dieser Wettkampf das Ausscheidungsrennen für die 6 Mayor-Running-Events 2023.
Die hier gelaufenen Zeiten zählen in der Laufszene immer wieder zu den schnellsten, so dass der Dubai-Marathon in dieser Hinsicht gleich hinter dem Berlin-Marathon auf dem 2. Platz rangiert. Die Äthiopier bringen gerade hier immer wieder junge Talente an den Start. Zudem sind auch mit der Konkurrenz aus Kenia immer mehr Spitzenläufer vertreten und so Weltklasse-Zeiten vorprogrammiert.
Auch für den Breitensportler und reiselustigen Marathonläufer ist der Dubai-Marathon in jeder Hinsicht ein besonderes Ziel. Auf der Arabischen Halbinsel haben wir im Dezember den meteorologischen Winter und Lauftemperaturen zwischen 15 und 20 °C – also durchaus optimal!
Wem dieser Marathon-Start übrigens noch zu früh in Vorbereitung der kommenden Laufsaison ist, der kann seine Grundschnelligkeit auch auf der 10-km-Strecke testen.
Vor Ort profitieren Sie von kurzen Wegen. Unser 4-Sterne-Hotel Byblos befindet sich im Stadtteil Barsha Heights, in der Nähe von Start und Ziel auf der Umm Suqeim Road und direkt an der U-Bahn-Station „Dubai Internet-City“. Tauchen Sie auf unserer Reise für eine kurze Zeit ein in eine Sphäre, in der es, zum Beispiel mit dem höchsten Gebäude der Welt, keine Grenzen der Superlative zu geben scheint. Begegnen Sie mit den arabischen Märkten, den Souks, jedoch ebenso der Ursprünglichkeit arabischen Brauchtums sowie der Schönheit der Landschaft in der endlosen Wüste – besonders dank der Licht- und Farbspiele zum Sonnenuntergang.
Profitieren Sie von unserer über 10-jährigen Erfahrung bei der Organisation der Reise. Wir haben für Sie ein Reiseprogramm gestrickt, das sowohl Laufsportlern als auch reiselustigen Begleitern reichlich Appetit auf die kontrastreichen Facetten von Dubai machen wird. Wem der Aufenthalt (4 Tage) zu kurz sein sollte, kann die Reise natürlich auch individuell verlängern – wir beraten Sie gern!
Die Rennräder zappeln schon ordentlich vor sich hin, als wollten sie sagen: „Das Warten hat ein Ende! Gott sei Dank! Endlich!“ Nach zweijähriger Zwangspause schauen wir derzeit voller Vorfreude auf das Wochenende vor Mittsommer.
Mehr als nur See … Die Strecke ist sehr abwechslungsreich und führt auch durch schöne Waldabschnitte.
Am 18. Juni fällt für 80 (!) schulz’sche Radsportfreunde der Startschuss zum größten Jedermann-Radrennen der Welt, der Vätternrundan in Schweden. Mit einer Rekord-Teilnehmerzahl werden wir also in diesem Jahr den zweitgrößten schwedischen See umrunden, erstmals mit einer Distanz von 315 Kilometern, da die Veranstalter kurz vor dem Ziel noch eine kleine, aber feine Schleife neu eingebaut haben.
In der Radsportwelt gibt es wohl kaum ein vergleichbares Rennen, wo man den berühmten Geist der Vätternrundan so hautnah spüren kann. Denn es ist schon ein sehr besonderes Erlebnis, in den hellen Nächten des schwedischen Sommers durch die faszinierende Natur Schwedens um den Vätternsee zu fahren. Zudem ist die Veranstaltung sehr liebevoll und hochprofessionell organisiert.
Radeln mit Ausblick …
Und so blicken wir auch schon weit voraus auf 2023. Auch da radeln wir dem Sonnenaufgang (ca. 02:45 Uhr) wieder entgegen. Aktuell ist die erste Buchungswelle bereits gestartet, gut 20 Plätze sind bereits für nächstes Jahr gebucht, maximal 50 Plätze können wir anbieten.
Deshalb heißt es für alle Radsportfreunde, die 2023 auch einmal den Geist der Vätternrundan spüren möchten: schnell sein und zeitnah anmelden! Wir erledigen alle Startformalitäten für Sie und auf der Tour profitieren Sie von unseren Start- & Zieltransfers, unserem Rad- und Technikservice und erleben die prächtige Stimmung entlang der Strecke und im Start-/Zielort Motala.
Blühende Wiesen, kulinarische Highlights, UNESCO-Weltkulturerbe und aktiv unterwegs sein in hohen Bergen – all das können Sie in den nächsten Monaten in den beiden Kaukasusländern Georgien und Armenien erleben. Mit unseren drei unterschiedlichen Anforderungsprofilen können Sie Ihre Reise frei nach Ihren persönlichen Vorstellungen auswählen.
Armenien-Georgien-Kombination: Zwischen Kleinem und Großen Kaukasus
Diese Reise ist besonderes für kulturell und kulinarisch interessierte Besucher geeignet. Auf verwunschenen Wegen lernen Sie insbesondere die geheimen Ecken der beiden Kaukasusländer kennen und verbringen viel Zeit an den einzelnen Stationen der Reise. Neben der Besichtigung mehrerer UNESCO-Weltkulturerbestätten bewegen Sie sich auch zu Fuß durch die Wälder, Schluchten und Berge des Kleinen und Großen Kaukasus. Es erwarten Sie an jedem Tag regionale Köstlichkeiten und ausgewählte Weine.
Einer der Höhepunkte Ihrer Armenien-Reise: Besuch des Klosters Khor Virap mit Blick auf den Ararat
Kloster Noravank – eine von zahlreichen UNESCO-Weltkulturerbestätten, die Sie in Armenien besichtigen werden
Die Garni-Schlucht: eines Ihrer Wanderziele in Armenien
Blick auf Yerevan und den Ararat
Sonnenaufgang am Kloster Khor Virap
Eine Besonderheit auf dieser Reise: der Besuch der georgischen Weinregion Kachetien
Georgien – Wandern im Großen Kaukasus
Unsere Klassiker-Reise verbindet die beiden schönsten Gebirgsregionen im Großen Kaukasus: Auf dieser Wanderreise erkunden Sie Swanetien und das Gebiet um den dritthöchsten Berg Georgiens, den Kasbek. Auf ausgedehnten Wanderungen stehen hier kleine Gebirgsdörfer und beeindruckende Panoramen im Vordergrund. Wir bieten zahlreiche Termine in den Sommerferien an, auch die „Pre-Saison“ im Juni oder der angenehme Reisemonat September sind prädestiniert für aktive Erkundungen in der Umgebung. Sie übernachten meist in familiengeführten Unterkünften oder Hotels – eine charmante Ausgangsstation für die Wanderetappen …
Fantastische Ausblicke bei der Wanderung zur Tetu-Spitze (Foto: Thomas Billig)
Versorgung mit Köstlichkeiten der Region auf Ihrer Reise in den Kaukasus
Die 2170 m hoch gelegene Dreifaltigkeitskirche mit Blick auf den Kasbek
Wandern in Swanetien – beeindruckende Panoramen garantiert!
In der Hauptstadt der stolzen Swanen: Mestia als einer Ihrer Ausgangspunkte auf Erkundungen im Großen Kaukasus
Auf unseren Georgien-Reisen erleben Sie den Großen Kaukasus aktiv und auch mal abseits der bekannten Pfade
Georgien – Zelttrekking in Tuschetien und Chewsuretien
Diese Reise führt Sie in eine der abgelegeneren Gebirgsregionen Georgiens. Schon die Anfahrt ist ein Erlebnis und Sie werden auf dieser Zelttrekkingtour nur sehr wenigen Besuchern begegnen. Die Tour ist für erfahrene Hochgebirgstrekker geeignet und Komfortverzicht ist vonnöten. Lange Tagesetappen über Georgiens höchste Pässe, Gepäcktransport, abwechselnd durch Geländewagen und Packpferde, und einsame Camps sind besonders für Naturliebhaber ein Traum.
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer bis anspruchsvoll
Ankunft in Dartlo, Zwischenstopp auf IhrerTrekkingtour durch Tuschetien
Mit passendem Wetter eröffnet sich von Ushguli der Blick auf die mächtige Schchara-Eiswand, den höchsten Berg Georgiens (5193 m)
Aktiv die abgelegene Bergwelt Georgiens erkunden: auf unserem Trekkingabenteuer in Tuschetien und Chewsuretien
Trotz der Nähe zu Russland gibt es aktuell keine Gründe, die gegen eine Reise in den Kaukasus sprechen. Unsere Partner vor Ort stehen mit uns in engem Austausch. Die Corona-Beschränkungen wurden fast vollständig gelockert und die Einreise ist ohne Hürden möglich. Für viele Reisetermine haben wir in den Sommermonaten zudem auch kurzfristig noch Restplätze zu vergeben. Die Gastfreundlichkeit im Kaukasus ist legendär und unsere erfahrenen Reiseleiter werden Ihnen persönliche Geheimtipps für die Besonderheiten ihrer Heimat auf jeder Reise mit auf den Weg geben.
🇹🇷 Unsere neue Türkei-Reise „Unterwegs zwischen Bergen und Meer“ war Anlass, endlich auch mal wieder persönlich bei Mehmet vorbeizuschauen.
Natürlich gehört zu einem Wiedersehen leckeres Essen und guter Wein. „Şerefe und willkommen in Antalya!“
Nach einem geselligen Abend am Strand machten wir uns am nächsten Morgen auf den Weg ins Hinterland, in die einsam gelegene Bergpension Emre, ein Fleckchen Erde besonderer Ruhe. Hier verbringen Mehmet und Dalia die warmen Monate des Jahres und verwirklichen Schritt für Schritt ihren Traum. Jede freie Minute widmen sie sich ihrer Oase, haben sie noch viele Ideen, die sie umsetzen möchten. Es ist weit und breit die einzige Pension mit direktem Zugang zum Karacaören-See, welcher sich am Fuße des Taurusgebirges ausdehnt und Zulauf vieler Canyons ist. Von der Terrasse aus führt ein kleiner Pfad durch den Kiefernwald, mündet im Wiesenmeer, und schließlich erreicht man das Ufer. In völliger Stille gönnten wir uns eine Abkühlung und ließen diese besondere Stimmung auf uns wirken.
Die Pension war für die nächsten Tage unser Ruhepol. Von hier aus erkundeten wir einige Wanderhighlights, die auch Bestandteil unserer Wanderreise sind. Kremna als antike Stadt erstreckt sich auf dem Gipfelsporn und ist in ihrer Größe beeindruckend! Hier erzählt wahrhaftig die Natur die Geschichte. Eine ganz andere Bergkulisse zeigt sich beim Anstieg von Kapıkaya. Die dolomitenähnlichen Gipfel umrahmen das Plateau auf 1000 m Höhe – das Ziel unserer Wanderung mit einem besonderen Höhlenplatz als höchstem Aussichtspunkt. Der Yazılı-Canyon als weiteres Highlight der Reise durfte ebenfalls nicht fehlen. Er schlängelt sich durch hochragende Berge und taucht zwischen den Wäldern immer wieder mit seinem kraftvollen Türkis auf. Mehmet zeigte uns seinen ganz persönlichen Lieblingsplatz, und da ließen wir es uns nicht nehmen, in eines der kühlen Quellbecken zu springen.
Die letzten Tage verbrachten wir an der Lykischen Küste in Cıralı, ebenfalls Standort unserer Wanderreise. Hier liegt die Güneş Pansiyon im liebevoll angelegten Orangengarten versteckt und ist idealer Ausgangspunkt für unsere Wanderungen entlang der Küste. Die weitläufigen Strände und die Nähe zu den Bergen bieten im Frühling und Herbst/Winter beste Voraussetzung für aktives Unterwegssein.
Was nehmen wir mit: Mehmet und seine Frau Dalia leben die Gastfreundschaft, und es fehlte uns an nichts. Regionale Küche mit einer Vielfalt an Kräutern war für uns eine Inspiration, die wir auf jeden Fall mit nach Hause nehmen, inkl. einiger Rezepte zum Nachkochen. Zum Reisen gehört Genuss, das wurde einmal mehr ganz deutlich!
Es sind die Begegnungen, besonderen Orte und vor allem die warmherzige Art von Mehmet und seiner Frau Dalia, die diese Reise so besonders machen. Sie kennen Land und Leute, und so ergeben sich immer wieder Gelegenheiten zum Einkehren bei Einheimischen. Ganz natürlich und ungezwungen erhält man Einblick in deren Lebensrhythmus.
Reisen in die Türkei, gerade jetzt, wo die Menschen vor Ort die politischen Ausmaße sehr stark spüren und Touristen wegbleiben, wollen wir Sie vom Gegenteil überzeugen. Bleiben Sie neugierig auf das Land, die Kultur und die liebenswerten Menschen!
Wir kehren voller Ideen und Inspirationen zurück. Im Gepäck neben landestypischen Kochrezepten ein vielversprechendes, ganz neues Reisekonzept. Mit einer Yoga-Erlebnisreise ab Oktober 2022 wollen wir gemeinsam mit Mehmet und Maty Dudek ein weiteres Highlight schaffen und damit die Tür für eine neue schulz-Aktivität öffnen. Dazu bald mehr. 🧘🏾⛰️🥾
14 „Achttausender“ an einem Wochenende – ein einzigartiger Etappenlauf!
So günstig kommt man nun in den „Himalaya“ von Sachsen. Von Dresden aus braucht man per Zug nur etwas über eine Stunde bis nach Altenberg im Osterzgebirge. Vom Bahnhof werden Sie abgeholt und zur Unterkunft gefahren. Diesen Sommer lohnt die Zuganreise, denn so günstig war es noch nie.
Geleitet wird der Etappenlauf in diesem Jahr von Ulf Kühne, dem Organisator des METM (Sächsischer Mount-Everest-Treppenmarathon) und Tour-de-Géants-Finisher.
14 auf einen Streich, 14 Berge des Osterzgebirges, deren Höhe über 8000 Dezimeter beträgt. Frank Meutzner, der sächsische Himalaya-Bezwinger, kam auf diese geniale Idee, welche auch nach vielen Jahren immer noch eine sehr beliebte Wandertour von schulz aktiv reisen ist.
14x-„Achttausender“-Guide Ulf
Im Juli 2020 haben wir diese schöne Tour zum ersten Mal als Laufreise durchgeführt. 12 wagemutige Teilnehmer stellten sich der Herausforderung, unter ihnen auch Stefan Schlett (Läuferlegende und Reporter u.a. für die Spiridon).
Die beiden Tagesetappen sind durchaus anspruchsvoll: Insgesamt 65 km und 1700 Höhenmeter gilt es an diesem Wochenende zu erlaufen – am ersten Tag neun und am zweiten Tag die verbliebenen fünf Bergkuppen. Natürlich ohne Wettkampfcharakter: es geht um bewusstes Laufen und Entspannen in der wundervollen Natur des Osterzgebirges.
Übernachtet wird im Höhenlager auf 7400 dm, einem ehemaligen Bahnhof, welcher vor 20 Jahren zu einem sehr gemütlichen Hotel umfunktioniert wurde. Der Wirt ist selbst ein Läufer.
Wir freuen uns auf dich!
Alle Infos und Anmeldung: www.schulz-sportreisen.de/DEU80
Termin: 31.07.–01.08.2021 (Die ersten Anmeldungen haben wir bereits erhalten!)
Miriquidi – so der Name des Erzgebirges im Mittelalter. Übersetzt heißt das „Dunkler Wald“. So dunkel ist er ja gar nicht (mehr) …
Expedition 2020 – Alle Teilnehmer stehen auf dem Gipfel des 8328 dm hohen Pöbelknochen. (schulz aktiv reisen ist Gipfelpate dieses Achttausenders)
Wunderbare Aussicht vom Gipfel des Großen Lugstein. Mit 8992 dm ist es der Mt. Everest der 14x Achttausender-Tour.
Blühender Sommer im Osterzgebirge
Kein Wettkampfcharakter – dafür jede Menge Spaß und intensiver Naturgenuss!
Jeder Gipfel ist gekennzeichnet und hat eine Stempelstelle. Jeder Teilnehmer erhält von uns eine Stempelkarte, womit er jeden der 14 Gipfelstempel sammeln kann.
Noch nie kam uns Namibia so nah wie nun: Um die Schönheit des Landes, das gut doppelt so groß wie Deutschland ist, intensiv erleben zu können, konzentrieren wir uns bei dieser neuen Reise auf den nördlichen Teil. Wir nehmen die Highlights wie Sossusvlei, Swakopmund, Brandberg und Etosha-Nationalpark ins Visier und werten zudem die Edelsteine am Wegesrand auf. Bei unserer geführten Selbstfahrer-Tour erkunden wir das Land zwischen kühlem Atlantik und heißer Wüste in kleiner Gruppe intensiv.
Wanderungen zu traumhaften Aussichtspunkten im Eteska-Gebirge, wo sich die Schwarzadler tummeln, gehören dazu wie Ausfahrten mit dem Fat-Bike auf die Dünen-Kämme am Atlantik oder eine Paddeltour, bei der Robben mal links, mal rechts des Bootsrumpfes auftauchen und uns mit neugierigen Kulleraugen beobachten.
Das Wort Safari bedeutet in der auf dem Kontinent verbreiteten Sprache Suaheli „eine lange Reise oder längerer Spaziergang“. Beim diesem brandneuen Roadtrip im Südwesten Afrikas erfährt es eine neue Spielart. Wir nehmen im Allrad-Fahrzeug die anspruchsvolle und manchmal unendlich erscheinende rote Schotterpiste selbst unter die Räder. Als ständiger Wegbegleiter fährt auf den Asphalt- und Geländepisten im Konvoi ein erfahrener und ortskundiger Deutsch sprechender Guide voraus. Er steht in allen Situationen professionell mit Rat und Tat zur Seite, bereitet bei Gelegenheit auch ein landestypisches Abendessen zu und erzählt zur einheimischen Natur und zur Kultur der dort lebenden Menschen spannende Lagerfeuer-Geschichten. So verpassen Selbstfahrer weder aus Zeitdruck noch aus Unkenntnis ein Reiseabenteuer. Ihr Guide und Reiseleiter kennt die Orte, wo die Weite und Unbändigkeit der einzigartigen Landschaft zu spüren ist, es bleibt während Ihrer Reise viel Freiraum für aktive und spontane Entdeckerfreude.
17 Tage geführte Selbstfahrerreise von Windhoek bis an die angolanische Grenze mit Aktiv-Passagen beim Paddeln, Radfahren und Wandern zwischen Atlantik und Naukluft-Gebirge
In Guyana überraschte bereits die Auswahl der ersten Frühstückslocation – stilecht ging es in der ehemaligen britischen Kolonie zum Pub, wo Guinness-Leuchtplakate die dunkle Kaschemme zierten. Hinter dem Tresen schwenkte ein Kreole à la Bob Marley den Kochlöffel und vor ihm brodelte ein wohlriechendes indisches Curry: ein für uns befremdliches Bild, in Georgetown hingegen Alltag. So ertappte ich mich immer wieder bei dem Versuch, die Vielfalt an Reiseeindrücken in Schubladen zu stecken und Vergleiche zu ziehen, um nur wenig später doch alles wieder über den Haufen zu werfen. Bis ich schließlich akzeptierte – genau das macht den Reiz dieser vergessenen Welt aus!
Höhepunkt der Wunderwelt war für mich der Besuch des Kaiteuer Wasserfalls, bei dem gigantische Massen 226 m in die Tiefe eines natürlichen Schlunds stürzen. Wandernd erkundeten wir das unglaubliche Naturspektakel, und das ganz ohne Geländer, Touristentrubel oder Shops. Unglaublich, diese Unberührtheit! Dazu kam die unvergessliche Anreise – mit der Propellermaschine ging es von der Karibikküste über das endlose Grün des Dschungels, entlang der gigantischen, in der Sonne glitzernden Wasserströme, und über Tafelberge, an denen mystisch die Nebelschwaden emporzogen. Am Wasserfall zogen die Piloten stolz ihre Kreise über das Wahrzeichen des Landes. Anschließend brachten sie uns noch tiefer in den Dschungel bis zu einer Graspiste am Rupununi-Fluss. Hier stand zu unserer Überraschung mitten im Nichts unser Bootsteam bereit, und gemeinsam brausten wir über den Fluss in den Sonnenuntergang hinein. Noch heute bekomme ich Gänsehaut, wenn ich an diesen Tag zurückdenke!
Auf Tuchfühlung mit den ursprünglichen Seiten der Natur verbrachten wir die nächsten Tage inmitten der Wildnis. Einige kleine Siedlungen haben sich hier auf den Öko-Tourismus spezialisiert und bieten neben Übernachtungsservice und schmackhafter Küche auch Exkursionen in die Umgebung an. Bewirtschaftet werden die rustikalen Lodges, die selten mehr als zehn Zimmer haben, genau nach den Vorstellungen und Möglichkeiten der Einheimischen. Dabei kommen ihnen auch ohne Umwege die Einnahmen zugute, die darüber hinaus Schul-, Forschungs- und Naturschutzprojekte mitfinanzieren: sanfter Tourismus wie aus dem Bilderbuch, der in dieser abgelegen Welt eine ernstzunehmende Verdienstalternative bietet zu Abholzung, Minenarbeit oder Wegzug in die Städte. In besonderer Erinnerung ist mir der Besuch einer kleinen Radiostation geblieben, die, je nach Windrichtung, die Gemeinden mit Musik und Nachrichten versorgt. Ihr Credo – es werden ausschließlich positive Lokalnachrichten verbreitet, denn was bringen in einer solch friedvollen und isolierten Lage die Negativschlagzeilen der großen weiten Welt?! Daher möchte man bewusst den Fokus auf das Positive richten, damit die Jugend frühzeitig lernt, mit anzupacken, um die faszinierende Schönheit ihrer Wildnis zu schützen.
Natürlich gab es auch unzählige Tierbeobachtungen, wobei hier stets viel Geduld gefragt ist und man nicht erwarten darf, nah an die Wildtiere heranzukommen. Denn in Guyana werden die Tiere weder angefüttert, noch gibt es begrenzte Schutzräume, sondern nur dichten, wilden, unbewohnten Dschungel in gigantischem Ausmaß. Umso aufregender fühlt es sich an, wenn man dann doch mit etwas Glück Tapire, Gürteltiere, Agutis, Pekaris, Faultiere, Nasenbären und Wickelbären in ihrem natürlichen Lebensraum erspähen kann. Zudem tummeln sich im Wasser die gigantischen Süßwasserfische Arapaimas, zudem Kaimane und Schildkröten. Besonders eindrücklich war die Begegnung mit einem Riesenotter, dem wir bei seinem Summen, Zischen und Schnarren lauschen durften. Den idealen Lebensraum für exotische Vögel wiederum bieten die Baumriesen des Urwalds. Ein wahrer Genuss für Ohren und Augen: der Mix aus farbenfrohen Aras, scharlachroten Ibissen, bunten Kolibris, Felsenhähnen und Tukanen, in deren Singkonzert gerne Brüllaffen, Zikaden und Kröten lauthals einstimmen … von wegen Stille der Natur genießen!
Unsere neue 16-Tage-Reise „Aufbruch in eine vergessene Welt“ nimmt erst langsam Gestalt an, da die touristische Infrastruktur beider Länder noch in den Kinderschuhen steckt und die Reiselogistik vor Ort rar und kostenintensiv ist. Wer sich trotzdem schon vormerken lassen will für einen unserer Pilotreise-Termine 2023, der ist herzlich eingeladen dazu! Ich halte Sie dann gerne auf dem Laufenden …
P.S. Wie es mir in Suriname erging? Das erfahren Sie im letzten Newsletter.