Über Markus Protze

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Frische Impressionen aus Usbekistan und Tadschikistan – schulz-Mitarbeiter Markus auf Erkundungstour in Zentralasien

Usbekistan und Tadschikistan sind zwei ungeschliffene Diamanten in Zentralasien. In turbulenten Zeiten sicherlich nicht die ersten Reiseziele, die kultur- und naturinteressierte Besucher für eine Fernreise ins Auge fassen. Und doch lohnt es sich immer wieder, einen Blick über den Tellerrand zu werfen, denn diese Länder werden Sie definitiv in ihren Bann ziehen!

Während meiner 3-wöchigen Reise durch den postsowjetischen Orient erlebte ich abwechslungsreiche Regionen, die dynamisch im Aufbruch sind, auch wenn die touristische Infrastruktur weitestgehend noch in den Kinderschuhen steckt. Der Mix aus orientalischer Baukunst in den berühmten Städten der alten Seidenstraße Samarkand, Buchara und Chiwa, sowie fantastische Landschaften zwischen Wüste, Seen und Gebirge sind charakteristische Merkmale Usbekistans. Pulsierende Bazaare, beeindruckende Moscheen und Medressen, die Sie in die Blütezeit islamischer Baukunst zurückversetzen, gastfreundliche Menschen, die Sie gern zum Nationalgericht Pilav einladen, aber auch kaum besuchte landschaftliche Oasenwelten sind nur einige Highlights eines Landes, das dabei ist, sich neu zu erfinden.

Unsere Usbekistan-Reise „Juwelen der Seidenstraße“ ist besonders geeignet für kulturinteressierte Gäste, die sich auf die Spuren antiker Hochkulturen begeben möchten. Sie übernachten in charmanten Hotels oder Guesthouses, die meist familiengeführt sind und Ihren Aufenthalt abrunden. Ein Aufenthalt in den Nuratau-Bergen bringt nach den „4 M’s“ (Moscheen, Minarette, Mausoleen und Medressen) einen erfrischenden Ausgleich. Im Bilderbuchdorf Sentyab, voller Wiesen, Obstgärten und Bergspitzen, werden Sie liebevoll von einer Gastfamilie aufgenommen und können unter Walnuss- und Kirschbäumen die liebliche Bergwelt mit ausgedehnten Wanderungen und Spaziergängen genießen. Unser Reiseleiter Sobir ist ein wandelndes Lexikon und wird Ihnen die geschichtlichen Hintergründe, aber auch die Geheimtipps seines Landes begeisternd und detailliert schildern.

Tadschikistan Bergwelt zählt hingegen bereits zum „Dach der Welt“. Westlich der weißen Gipfel des Pamir erheben sich viele kleinere Gebirgsketten, darunter das Serafschan-Gebirge, dessen westlichste Ausläufer den Gebirgsstock des Fan-Gebirges bilden. Malerische Seen wie der Iskanderkul, umrahmt von über 5000 Meter hohen Bergen, machen das Gebiet zu einem Kleinod für aktive Erkundungen. Die Unterkünfte sind hier eher rustikal und Homestays oftmals die einzige Möglichkeit der Unterbringung. Aber auch hier gibt es Überraschungen: Wer von Ihnen war schon einmal in einer tadschikischen Sauna oder hat auf einem Bazaar Euro getauscht?
Seit 2022 ist die Einreise nach Tadschikistan ohne Visum möglich. Unsere Fernwehschmiede arbeitet im Hintergrund an neuen Reisezielen und vielleicht können wir Sie ja bald mit einer Erweiterung unseres Reiseangebotes in Zentralasien beglücken …?

Die Frühjahrstermine unserer Usbekistan-Reise sind bereits ausgebucht, aber wir haben für die Herbstsaison noch zahlreiche Termine für Sie geöffnet. Hier lockt die Obsternte mit bunten Farben und angenehmen Temperaturen. Sichern Sie sich also schon jetzt Ihren Platz und kommen Sie mit in eine Welt der Gerüche und Farben, architektonischen Wunderwerken und freundlichen Gastgebern, die Ihnen voller Stolz ihr Land zeigen.

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/USB12

Traumtrekkingtour zum K2 Basecamp in der Durchführung gesichert! Auf nach Pakistan im Sommer 2022!

Aller guten Dinge sind drei! Zum dritten Mal seit 2020 ist unsere Reise zum Basecamp des K2 (24.06.–17.07.2022) in der Durchführung gesichert! Die aktuelle Situation lässt hoffen, dass wir die Reise 2022 nach langem Warten endlich für Sie realisieren können. Die Einreisebestimmungen wurden von der pakistanischen Regierung stark gelockert (Aufhebung der Quarantänepflicht, Aufhebung der PCR-Testpflicht sowie Einführung und Etablierung des Online-Visums) und stimmen uns für den Sommer optimistisch, unsere Gäste in den „Thronsaal der Berggötter“ zu führen.

Auf dieser anspruchsvollen Traumtrekking-Tour erwarten Sie:

  • 16 Tage Zelttrekking mit Blick auf vier über 8000 Meter hohe Berge des Karakorum (Broad Peak, Gasherbrum I & II und der höchste Berg Pakistans K2)
  • 3 Übernachtungen am berühmten Concordiaplatz mit viel Zeit zum Genuss der gewaltigen Hochgebirgskulisse
  • Spektakuläre Campingplätze im Herzen des Karakorum-Gebirges
  • Ein mehrtägiger Abstecher in die selten besuchten Gasherbrum Basecamps
  • Panoramaflug nach Skardu (bei guter Sicht mit Blick auf den Nanga Parbat, Eckpfeiler der Himalayakette und westlichster 8000er)
  • Ein freundliches pakistanisches Begleitteam, das stets bemüht ist, Ihre Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen (fachkundige Assistenz Guides, Kochteam für die kulinarische Verpflegung „on tour“, Gepäcktransport durch Mulis …)

Die Reise wird von Andrea Kurz geleitet, die bereits umfangreiche Erfahrungen auf dem Baltoro-Gletscher gesammelt hat und Pakistan und seine Menschen und Kultur sehr gut kennt. Sie hat bereits mehrere Gruppen von uns in die Region geführt und zeichnet sich durch ihre kompetente Führung mit zahlreichen Überraschungen (inkl. Yoga) aus.

Wenige Restplätze in den „Thronsaal der Berggötter“ sind noch bis 30.04.2022 zu vergeben. Gern nehmen wir Ihre Anfragen und Buchungen entgegen.

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/PAK02

Wie „1001 Nacht“… Usbekistan öffnet seine Türen für das Frühjahr!

Auf unseren Reisetagen im Januar 2020 war Usbekistan eine der meistgefragten Destinationen. Zwei Jahre und eine Pandemie später wurden nach langem Warten Anfang Februar die Quarantäne-Bestimmungen für deutsche Gäste aufgehoben und die Frühjahrssaison kann nach aktuellem Stand wie geplant starten. Grund genug, einen näheren Blick auf dieses exotisch anmutende und ferne Land in Zentralasien zu werfen …

Mit Samarkand, Buchara und Chiwa glänzt Usbekistan mit zahlreichen UNESCO-Weltkulturerbestätten, in deren Altstadt sich jeder Besucher wie in einer Zeitreise in „1001 Nacht“ zurückversetzt fühlt. Als Teil der historischen Seidenstraße besticht die Region durch sagenhafte Kuppelbauwerke und Moscheen, die meist in türkisen oder goldenen Farben und als filigrane Ornamente in der Sonne schimmern. Diese scheint an über 300 Tagen im Jahr und begleitet damit eine lange Reisesaison. Die Farben und Gerüche des Orients auf den bunten Basaren, umrahmt von postsowjetischen Einflüssen, sind ein Markenzeichen des Landes, das sich zu einem der echten Geheimtipps in Asien entwickelt hat. Hier wird Gastfreundschaft sprichwörtlich gelebt.

Was macht unsere Reise nun so besonders? Neben den kulturellen Highlights der ehemaligen Handelszentren, die Sie mit viel Zeit erkunden, bleiben ruhige Programmpunkte im Dorf Sentyab in den Nuratau-Bergen. Hier lernen Sie das ländlich Leben weit abseits der geschäftigen Handelszentren kennen. Ihr Reiseleiter wird Ihnen zeigen, wie Sie auf den Basaren die Zutaten für das usbekische Nationalgericht Plov (Pilaw) verhandeln und dieses anschließend gemeinsam über dem Feuer zubereiten. Es ist eine Reise der Kontraste, eine Reise in die unterschiedlichen Pole zwischen Stadt und Land. Ein Inlandsflug von Urgentsch nach Samarkand bringt Sie zurück in die pulsierende Hauptstadt Taschkent, wo Sie einen Abstecher in die Ausläufer des Tien-Shan-Gebirges machen und Ihre Reise in der Natur wandernd ausklingen lassen.

Nutzen Sie also gern die Chance für das Frühjahr und ergattern Sie noch einen der letzten Plätze im Wonnemonat Mai. Auch für die Herbstsaison können wir Ihnen zahlreiche angebuchte Termine anbieten, die mit Ihrer Buchung realisiert werden können.

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/USB12

Neue Nepalreise zu den „5 Schätzen des großen Schnees“ – Geheimtipp Kanchenjunga Trek

Trekking- und Nepalfreunde aufgepasst! Ab Frühjahr 2023 haben wir eine ganz besondere Reise à la schulz für Sie im Programm: In Kleingruppe (6 bis maximal 8 Personen) und unter fachkundiger Führung haben Sie die Chance, einen der abgelegensten 8000 Meter hohen Gipfel aus der Nähe zu bewundern. Ihre Reise verläuft durch selten besuchte Dörfer und Hochalmen zwischen Reisterrassen und ewigem Gletschereis, über Pässe mit gewaltigen Panoramen in einer der ursprünglichsten Regionen des Himalaya-Staates.

Der Kanchenjunga (8586 m) ist der dritthöchste Berg der Welt und komplettiert damit mit Mt. Everest und K2 unsere Trekking-Trilogie zu den Basecamps der höchsten Berge im schulz-Portfolio. Die Reise führt Sie zu seinem nördlichen Basislager in die „Fünf Schatzkammern des großen Schnees“ – so die tibetische Übersetzung. Diese Region im Osten Nepals steckt, fern des Massentourismus, touristisch noch in den Kinderschuhen. Erst seit wenigen Jahren ist die Tour als Lodge- statt Zelttrekking möglich und bietet damit die Gelegenheit, mit verhältnismäßig wenig Aufwand diesen Geheimtipp zu erwandern.

Falls Sie also …

  • Nepal abseits der begangenen Pfade erleben wollen
  • Körperlich fit sind für Tagesetappen von 5–9 Stunden Gehzeit
  • Abenteuerlust und Einfachheit etwas abgewinnen können
  • Zeitlich flexibel sind und sich auf nepalesische Unabwägbarkeiten einlassen
  • Begeisterung für ein 17-tägiges Trekking mitbringen
  • Einen 8000 Meter hohen Berg aus nächster Nähe sehen wollen
  • Mit einem deutschen schulz-Reiseleiter unterwegs sein möchten

… DANN könnte dies Ihre Traumreise für 2023 werden!

Für die Reiseleitungen haben wir echte Nepal-Experten engagiert, darunter Bergsteigerin Billi Bierling und Tobias Pantel von der Himalayan Database sowie unseren Reisebuchautor und Nepal-Experten Ray Hartung. Letztgenannter wird am 06.04.2022 um 19:30 Uhr in unserer Reise-Kneipe in der Dresdner Neustadt einen Vortrag über die unbekannten Trekkingmöglichkeiten in Nepal halten, darunter die Regionen Dolpo, Mustang und natürlich auch über den Kanchenjunga. Alle interessierten Gäste sind herzlich willkommen!

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/NEP27

Die Kaukasus-Saison beginnt mit dem ersten Schritt … Termine bis 2023 buchbar!

Nach einer erfolgreichen Georgien-Saison 2021 ist auch Bewegung für 2022 zu spüren. Erste Termine unserer Gruppenreisen sind bereits fast ausgebucht und zahlreiche neue Anfragen erreichten uns über den Jahreswechsel, so dass wir voller Optimismus auf 2022 schauen.

Georgien hat noch immer einen besonderen Charme: Mit Swanetien und der Kasbek-Region finden sich hier die wohl bekanntesten Aushängeschilder des Kaukasus. Atemberaubende Landschaften, gelebte Gastfreundschaft und kulinarische Highlights bilden den Kern unserer Wanderreisen in diese Region. Jedes Dorf hat seine eigenen Charakteristika und Reize, bietet neue Panoramen und ermöglicht den Austausch mit der sehr naturverbundenen Bevölkerung.

Unsere Wandergruppe im Juli 2021 in der Kasbek-Region

Neben unserer Klassikerreise in Georgien „Wandern im Großen Kaukasus„, die sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit erfreut, wollen wir nun auch endlich unsere Armenien-Georgien-Kombinationsreise „Zwischen Kleinem und Großem Kaukasus“ durchführen, die mit Wanderetappen abseits ausgetretener Pfade lockt. Jerevan, die armenische Hauptstadt, ist ein Eldorado für Ausflüge und gleichzeitig Ihre Basisstation für die ersten drei Tage. Die Nähe zum Ararat, das milde Klima und eine mediterrane Vegetation bilden einen entspannten Auftakt, der Sie in kurzen Etappen bis an die georgische Grenze führt. Durch die enge Kooperation beider Länder hoffen wir sehr, dass grenzüberschreitende Reisen 2022 möglich sind. Unsere Termine sind zudem bis 2023 ab sofort buchbar – langfristig planen lohnt sich!

Alle Infos:
Georgien-Klassikerreise „Wandern im Großen Kaukasus“:
www.schulz-aktiv-reisen.de/GOG07

Armenien-Georgien-Kombinationsreise „Zwischen Kleinem und Großem Kaukasus“:
www.schulz-aktiv-reisen.de/ARM01

Im „Thronsaal der Berggötter“ wandern und staunen! (Hin-)Auf zum Basecamp des K2 nach Pakistan im Sommer 2022!

Aktive Reisefreunde haben für den bevorstehenden Sommer die Chance, eines der letzten großen Wildnisgebiete Südasiens zu erleben: Unsere Trekkingreise zum Basecamp des K2 vom 24.06. bis zum 17.07.2022  ist mit der nächsten Buchung bereits in der Durchführung gesichert! Die anspruchsvolle Zelt-Trekkingtour führt Sie ins Herz des Karakorum-Gebirges zum zweithöchsten Berg der Welt – dem K2. Sie benötigen für die Tour keine bergsteigerische Erfahrung, aber eine solide Grundfitness für lange Trekkingetappen, umrahmt von einer einzigartigen Bergkulisse und von Felsnasen, die in der internationalen Kletterszene Kultstatus genießen.

Ihre Reiseleiterin Andrea Kurz kennt die Region wie kaum eine andere! Mit Yoga und umfangreichen Kenntnissen des Landes ist Sie prädestiniert für diese einzigartige Tour.

Was macht nun diese Tour so besonders?

  • Sie haben die einmalige Chance, alle 8000er Pakistans in einer Reise zu erleben, darunter den K2, mit 8611 m höchster Berg Pakistans
  • Auf der Tour übernachten Sie 3 Nächte an einem der beeindruckendsten Panoramaplätze der Welt: Concordia
  • Neben einer Übernachtung im K2-Basecamp ist auch ein mehrtägiger Aufenthalt in den selten besuchten Gasherbrum Basecamps vorgesehen
  • Zwei Inlandsflüge von Islamabad und Skardu geben Ihnen die Möglichkeit, den Westpfeiler des Himalaya Nanga Parbat (8125 m) zu umrunden
  • Sie haben mit Andrea Kurz eine der erfahrensten Reiseleiterinnen der Region als Ihre enthusiastische Begleiterin und ein kompetentes pakistanisches Begleitteam mit Trägern, so dass Sie, ausgerüstet nur mit Ihrem Tagesgepäck, den Blick in die Ferne schweifen lassen können …

Pakistan ist bislang vergleichsweise glimpflich durch die Pandemie gekommen. Für vollständig geimpfte Personen ist die Einreise aus den DACH-Staaten (Deutschland, Österreich, Schweiz) mit einem negativen PCR-Test möglich. Zudem findet die Reise in Gilgit Baltistan, einer sehr dünn besiedelten autonomen Region im äußersten Nordosten des Landes statt.

Ergreifen Sie die Chance und sichern Sie sich einen Platz auf einer unvergesslichen Reise in einem atemberaubenden Land!

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/PAK02

Eine Reise zum „Berg der Seelen“ – Die Manaslu-Umrundung in Nepal

Schon lange hatte mich diese Trekkingtour in ihren Bann gezogen: Rund 200 Kilometer geballte Bergpower mit rund 8000 Höhenmeter im An- und Abstieg durch wilde Täler und Bananenstauden, hinauf zum Amphitheater der ganz großen weißen Riesen. Ein steter Wechsel von hinduistisch geprägten Dörfern mit Shiva-Tempeln bis zur tibetischen Grenze in die Welt der Nubri, einer tibetischen Enklave voller buddhistischer Klöster – und im Zentrum der achthöchste Berg der Welt: der Manaslu (8163 m).

Im November war es dann endlich soweit und ich konnte gemeinsam mit einem Freund die Trekkingtour im Gorkha-Distrikt durchführen. Durch die recht kurzfristige Öffnung Nepals für geimpfte Touristen waren zeitversetzt gleich mehrere unserer Reisegruppen unter Leitung von Bergsteigerin Billi Bierling und Nepal-Reiseführer und Autor Ray Hartung unterwegs.

Tatsächlich ist die Manaslu-Runde organisatorisch mit einem größeren Mehraufwand verbunden. Der Reisende benötigt drei  Permits (Manaslu Conservation Area Permit, Annapurna Conservation Area Permit, Restricted Area Permit Manaslu), die nur über zertifizierte Agenturen ausgestellt und durch unsere Partner vor Ort bestens organisiert werden. Damit entfällt der Massentourismus wie in den großen Trekkinggebieten und der Reisende hat die Wege oftmals für sich allein.

Die Anreise von Kathmandu nach Arughat/Soti Khola ist mittlerweile nicht mehr allzu holprig, sondern bereits in rund 7 Stunden mit Mittagspause geschafft. Derzeit wird auch eine Straße in Richtung Tibet gebaut, sodass der Reiseverlauf ggf. in den nächsten Jahr leicht modifiziert werden muss und es sich lohnt, die Tour zeitnah zu buchen. Die Trekkingetappen in den ersten Tagen sind recht fordernd und die Tour insgesamt vor allem für konditionsstarke Wanderer zu empfehlen. Durch die sehr ausgewogene Verteilung bietet die Manaslu-Umrundung eine sehr gute Akklimatisierung, die durch zahlreiche Seitenausflüge (Punggen-Kloster und den Gletschersee Birendra Tal) ergänzt wird. Der Manaslu (Sanskrit: „Berg der Seelen“) ist ab dem 6. Trekkingtag omnipräsent und zeigt von jeder Seite ein vollkommen anderes Erscheinungsbild.

Sehr überrascht hat mich die gut ausgebaute Infrastruktur. Seit wenigen Jahren ist die Manaslu-Runde als Lodgetrekking mit meist einfachen, aber sauberen Unterkünften möglich. Mit wenigen Ausnahmen war in den meisten Zimmern sogar überall Strom zum Aufladen von Handys und Kameras verfügbar. Die kulinarischen Köstlichkeiten sind breit gefächert, Dhal Bhaat (nepalesisches Nationalgericht aus Reis mit Linsen und Curry) war bei uns mittags immer das Standardessen und wurde am Abend durch indisches Curry und/oder Cheese Macaroni abgerundet.

Nach mehreren Aufenthalten im Frühjahr und Herbst hat mich zudem der November als Reisemonat für Nepal überzeugt: Glasklare Fernsicht (ideal für Fotografen); in den Tal-Lagen nach dem Monsun ein sattes Grün – und nicht zuletzt der köstliche Nachtisch (Apple Pie!). Auch wenn die Nächte auf über 4000 Meter schon etwas frisch waren, wurden wir von Wetterkapriolen verschont.

Unbedingt empfehlenswert ist die 3-tägige Verlängerung in Pokhara. Denn egal, ob Sie bereits die zweitgrößte Stadt Nepals nach Kathmandu kennengelernt haben – ein paar Tage Ruhe und Entspannung am Phewa-See, die mit optionalen Kajak- oder Paragliding Aktivitäten versehen werden können, tun nach dieser physisch fordernden Tour einfach gut.

Finales Fazit: Eine Traumtour, die zu Recht zu den schönsten Trekkings der Welt zählt. Kulturell vielseitig und landschaftlich spektakulär, kulinarisch wertvoll und von den Bergpanoramen einfach unbeschreiblich. Ein großer Dank gilt unserer Partneragentur und unserem Guide Santosh, der uns mit großer (fotografischer) Leidenschaft seine Lieblingstrekkingtour detailliert vorstellte und dem kein Side-Trip zu weit war.

Unsere Termine für 2022 sind bereits angebucht und in der Durchführung gesichert, auf Wunsch organisieren wir Ihre Reise auch gern ab 2 Personen in privater Kleingruppe.

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/NEP23

Nepal öffnet sich für internationale Gäste – die Herbstsaison ist (noch) möglich!

Freudige Nachrichten erreichten uns aus Nepal! Wie die nepalesische Regierung am 23.09. verkündete, dürfen ab sofort internationale Gäste mit einer vollständigen Impfung wieder ohne Quarantäne einreisen. Gleichzeitig fiel kurz zuvor die COVID19-bedingte Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, so dass wir bereit sind, nach gut 1,5 Jahren Stillstand Sie endlich wieder als Gast in die Gebirgswelt des Himalaya-Staates zu entführen. Und wir haben dafür bekannte Reiseleiter in unseren Reihen, die dafür brennen, Ihnen ihr Lieblingsland nahe zu bringen …

Auf unserer Reise rund um den achthöchsten Berg der Welt und einen der schönsten 8000er, den Manaslu, haben wir kurzfristig vom 23.10. bis 09.11. noch 2 Restplätze zu vergeben. Die Reise wird von der Extrembergsteigerin Billi Bierling geleitet, die bereits auf zahlreichen hohen Gipfeln im Himalaya stand (u.a. Mount Everest, Lhotse und Makalu, Manaslu und Cho Oyu).  Auch der Reisetermin 13.11. – 30.11. ist bereits in der Durchführung gesichert und wird von Reiseleiter und Buchautor Ray Hartung begleitet, der den aktuellen Trescher-Reiseführer zu Nepal verfasst hat. Eine 3-tägige Verlängerung in Pokhara (21-Tage-Variante) ist sehr empfehlenswert und rundet die Reise ab.

Auch unser Reiseleiter Gelu Sherpa freut sich sehr auf die Herbstsaison und wird traditionell wieder unsere Neujahrsreise „Kleine Annapurna-Runde“ vom 26.12. bis 08.01. begleiten.
Und wenn Sie sportlich unterwegs sein wollen, treffen Sie ihn bereits mit Reiseleiter Stefan von schulz sport reisen auf unserem Annapurna Circuit Trail Run vom 09.11. bis zum 28.11.

Springen Sie also auf und wandern/laufen Sie kurzfristig mit zwischen den höchsten Gipfeln im Himalaya – unsere Partner vor Ort warten auf Sie!

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/Nepal

Die Vortragssaison unserer Reise-Kneipe ist eröffnet und wir suchen dich!

Du hast eine tolle Reise hinter dir, beeindruckende Fotos und unglaublich bereichernde Erfahrungen gemacht? Du kannst es kaum erwarten, deine Geschichten mit einem breiten Publikum an Gleichgesinnten zu teilen und willst gern in der Öffentlichkeit darüber berichten?

Dann ist die Reise-Kneipe Deine Plattform! In der „Fernwehschmiede“ treffen sich Globetrotter und Urlauber im Herzen der Dresdner Neustadt jeden Mittwoch, um sich über ihre schönste Leidenschaft intensiv auszutauschen und ausführlich über erlebte Abenteuer zu berichten! Es muss nicht gleich eine Weltreise sein; auch ein Wandertrip ins Erzgebirge, eine Fahrradreise quer durch Deutschland oder eine Durchquerung der Alpen können allerhand Gesprächsstoff bieten.

Seit Beginn der Vortragssaison Anfang September hatten wir ein reichhaltiges Potpourri an Vorträgen über verrückte Abenteuer im umgebauten VW-Bulli durch Europa, Radreisen durchs Baltikum und mythische Inka-Ruinen in Peru, Buchlesungen über den Balkan und vieles mehr.

Jede Woche Mittwoch (Ausnahmen für Sondervorträge sind möglich) finden traditionell unsere Vorträge um 19:30 Uhr statt. Mit einem kühlen Hopfengetränk oder auch einem Gläschen Wein in der Hand kann man das wöchentliche „Bergfest“ entspannt ausklingen lassen.

Der Kartenvorverkauf erfolgt bei unseren Kollegen von schulz aktiv reisen auf der Bautzner Str. 39 im Ausrüsterladen „Die Hütte“ und auch die Abendkasse ist am Vortragsabend ab 18:00 Uhr wieder geöffnet. Wir orientieren uns an der 3G-Regel (Geimpft-Genesen-Getestet) und bitten alle Gäste zu Einhaltung der erforderlichen Hygiene-Regeln.

Wir freuen uns auf euer Kommen – vielleicht inspirieren die Vorträge ja auch dich dazu, einmal selbst vor großem Publikum zu stehen und deine Abenteuer begeisternd zu präsentieren. Ideen und Vorschläge könnt Ihr uns gern zusenden oder sprecht uns einfach direkt in der Reise-Kneipe an.

Betreuung Globetrotter-Vorträge:
Markus Protze
Telefon: +49 (0)351 266 25-76

E-Mail: info@reise-kneipe.de

Alle Infos mit Vortragsprogramm: www.reise-kneipe.de/Events

Ein Gäste-Rückblick auf Georgien 2021 und Reiseperspektiven 2022

Auch wenn wir im Juli etwas verspätet starteten, wurde aus der Saison 2021 im Großen Kaukasus noch eine richtige Wandersaison voller enthusiastischer Gäste, die sich in Georgien pudelwohl fühlten und sehr lebhaft davon berichteten.

Um Ihnen auch ein paar positive Vibes für 2022 mit auf den Weg zu geben und Sie für die Region zu begeistern, lohnt es sich, unseren im Sommer gereisten Gästen direkt das Wort zu geben. Über unsere Klassiker-Reise „Wandern im Großen Kaukasus“ berichteten Viola und Bernhard Kratzmann regelrecht euphorisch:

Unser Wander-Abenteuer vom 30.7. bis 14.8. war ein absoluter Volltreffer. Unsere Reisegruppe war topp, unsere Reiseleiterin Gultschina Kupradze haben wir alle geliebt, die Fahrten auf Straßen und Wegen, die gar keine waren, haben wir überlebt, das Wetter stimmte, die Wanderungen haben uns manchmal an unsere Leistungsgrenzen geführt, aber das wollten wir ja so, und ohnehin war das Reiseprogramm abwechslungsreich, spannend, interessant, abenteuerlich. Vielen Dank für Ihre Beharrlichkeit und Geduld mit uns. Die Reise wird uns eine bleibende Erinnerung sein.

Ein herzlicher Dank erreichte uns auch von unserer Reisenden Elke Kohl:

Ich bin am 14.08. von der Reise Wandern im Großen Kaukasus zurückgekehrt und möchte mich bei Ihnen, schulz aktiv reisen und Visit Georgia ganz herzlich für diese wundervolle Reise bedanken – es hat einfach alles gestimmt, nicht nur die Dinge, die die Reiseagenturen beeinflussen können wie Programm, perfekte Organisation, Reiseleiterin und Fahrer, Fahrzeuge, Unterkünfte sowie hervorragende und reichliche Verpflegung, wir hatten bestes Wetter und waren eine nette und harmonische Gruppe, so dass wir die beeindruckende Landschaft, Kultur und Gastfreundschaft rundum genießen konnten.

Insbesondere den Reiseleitern, die in Corona-Zeiten eine wahre Mammutaufgabe meistern müssen, wie es Michael Füchsle über seine Reise im August beschreibt, sei an dieser Stelle noch einmal besonderer Respekt gezollt:

Bemerkenswert an dieser wundervollen Reise v.a. die unübertreffliche Betreuung durch die Reiseleiterin, die es schaffte, allen Teilnehmern der Reise ihre Wünsche von den Augen abzulesen, noch ehe sie ihnen selber bewusst wurden 😉 Überragend auch ihre Kenntnisse über Land und Leute und ihr umfassendes Fakten- und Datenwissen! Unterkünfte und Verpflegung lagen deutlich über den Erwartungen aller Reisenden.

Auch unsere Trekkingreise nach Tuschetien und Chewsuretien wurde von unserer treuen Reisefreundin Birgit Reinhard mit folgenden Zeilen hervorgehoben:

Georgien ist ein wunderschönes Ziel für Menschen, die etwas abgeschiedene Regionen suchen. Unberührte Landschaften, tolle Wanderungen durch unterschiedlichstes Gelände; Soso ist als Reiseleiter erstklassig, sehr authentisch und voller Begeisterung für seine Heimat. Zelte sehr groß und geräumig, das erste Hotel in Tbilissi akzeptabel, das zweite zum Abschluss der Reise sehr gut und sehr zentral gelegen. Begleitmannschaft während des Trekkings sehr kompetent, freundlich und hilfsbereit und hat uns für eine Mithilfe beim Kochen, Auf- oder Abbau, wie in der Reiseausschreibung erwähnt, keine Gelegenheit geboten.

Alle Zitate machen deutlich, wie groß die Anerkennung für die gemeinschaftliche Arbeit zwischen uns und unseren Agenturen war und welchen Kraftakt dies immer noch bedeutet. Viele Mitarbeiter waren involviert, Flüge mussten umgebucht und neu reserviert werden, Programme zugunsten von PCR-Test abgeändert, unendlich viele Telefonate geführt werden und mit Last Minute Updates kennen wir uns nun auch alle bestens aus.

Die Feedbacks waren auch für uns Balsam für die geschundene Touristikerseele und eine Anerkennung für zahlreiche Änderungen der Einreisebestimmungen und behördlichen Bürokratismen, die auch uns als Mitarbeiter Lust aufs Weitermachen geben und das Engagement letztendlich belohnt haben!

Unsere Termine für 2022 im Großen Kaukasus  sind bereits angebucht – wir freuen uns auf weitere Gäste. Seien Sie dabei und sichern Sie sich Ihren Platz in einem der kulturell als auch landschaftlich interessantesten Regionen an der Schnittstelle zwischen Orient und Okzident.

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/Georgien

Abenteuer zwischen Himalaya und Karakorum – Reisebericht Pakistan 2021

Die Boarding Tickets sind am Schalter von Turkish Airlines ausgedruckt und das Gepäck ist abgegeben. Etwas aufgeregt bin ich schon, als der Flieger von Leipzig gen Istanbul abhebt. Wie wird es wohl sein, in der Pandemie in Pakistan unterwegs zu sein? Geschäftiges Treiben in Istanbul, das Flugzeug nach Islamabad ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Alles wirkt zunächst so wie immer …

Endlich wieder angekommen im Land der Träume, und jetzt kann es losgehen – so denke ich zumindest. Doch sofort nach der Einreise werden alle Passagiere plötzlich in einen engen Gang gepresst: Antigen-Schnelltest. 4:30 Uhr in der Früh kommt das Stäbchen in die Nase und ich warte keine Minute und werde rausgewunken. Jetzt aber! Schnell das (Online)-Visum abstempeln lassen und ab zum Domestic Terminal, wo mein Flieger nach Gilgit auf mich wartet. Am gleichen Abend werden Kabul fallen und die Taliban in Afghanistan wieder an die Macht kommen. Am Flughafen warten Paschtunen aus Peschawar auf ihre Angehörigen aus Kabul und spendieren mir als Westler umgehend das erste pakistanische Essen und eine Handykarte. Gelebte pakistanische Gastfreundschaft von der ersten Minute an …

Nach 7 Verspätungen wird der Inlandsflug nach Gilgit schließlich gecancelt und ich muss die bittere Pille schlucken und darf nachts über den kompletten Karakorum Highway (KKH) fahren, da auch der Babusar Pass wegen eines Erdrutsches gesperrt ist – Pakistan pur! Im Auto sitzen drei Pakistani aus dem Norden und laute schiitische Musik dröhnt aus dem Radio. Als Gilgit nach rund 12 Stunden passiert ist, kann wohl nichts mehr passieren. Meine Vermutung wird quasi beim Ortsausgangsschild widerlegt. Es ist Muharram, ein bedeutender muslimischer Feiertag, und der obere Teil des KKH ist von gläubigen Schiiten blockiert! Wie gut, dass es Schleichwege gibt …

Nach rund 50 Stunden Reisezeit bin ich endlich in Aliabad/Hunza angekommen und genieße fabelhafte Blicke auf Aprikosenhaine sowie die umliegenden 7000er meiner zweiten Heimat. Corona scheint ganz weit weg und auch die Nachrichten aus Afghanistan, das nur einen Steinwurf entfernt liegt, wirken surreal. Pure Ruhe, ein sanfter Wind streicht durch die Pappeln und lässt mein Urlaubsfeeling auf eine neue Stufe des Glücks springen!

Die nächsten beiden Wochen sind geprägt von wunderbaren Trekkings (Hon Pass und Rush Lake), die Inspiration für kommende Touren bieten sollen. Mir begegnen nur eine Handvoll ausländische Touristen, die meist in Hunza über Monate „hängen“ geblieben sind. Die Situation im ländlichen Raum im Norden Pakistans ist stabil, das Sommerwetter Ende August fantastisch. Mit vergleichsweise wenigen westlichen Touristen ist Pakistan immer noch das ungeschliffene Juwel in der Hindukush-Karakorum-Himalaya-Kette. Auch wenn die Schönheit des Nordens insbesondere bei lokalen Touristen und Investoren aus dem Punjab zunehmend entdeckt wird, lohnt sich eine Reise in die wilden Ausläufer dieser Region. Mit meinen Freunden aus Hunza bin ich 2 Wochen lang unterwegs. Jedes Tal bietet neue grandiose Panoramen, kein Berg ist zu steil, kein Gletscher, der nicht überquert werden kann. Vertraute Orte, die auch Teil unserer Reise in den Thronsaal der Berggötter sind, werden von uns aufgesucht, darunter die Kathedrale von Passu, aber auch Karimabad, der aufgrund seiner spektakulären Lage wohl bekannteste Ort im Norden Pakistans.

Der Rückweg ist dann zeitlich deutlich kürzer als die Anreise, aber nicht weniger abenteuerlich. Am Nanga Parbat sprudelt heißes Wasser direkt neben dem Karakorum Highway aus dem Boden, die Kraft der Kontinentalplatten ist förmlich zu spüren. Trotz zahlreicher Verbesserungen der örtlichen Infrastruktur durch neue Highways ist die Fahrt quer durch den Himalaya immer wieder ein Erlebnis der besonderen Art!

Islamabad, Capital City: Bestens organisiert begleitet mich Tikka Khan, ein Mitarbeiter von unserer Partneragentur, zu einem Krankenhaus im Sektor F7, wo ich innerhalb von wenigen Minuten einen PCR-Test mache. Das Ergebnis kommt nach wenigen Stunden, natürlich digital. Noch einmal kurz zittern und schließlich durchatmen. Negativ im positiven Sinne. Und irgendwie ungewohnt einfach in einem Land, wo so vieles durch Spontanität und wenig Planungssicherheit lebt.

Begeistert und voller Eindrücke verlasse ich nach viel zu kurzen 19 Tagen schließlich mein Lieblingsreiseland. Auch wenn eine Prognose für 2022 nicht einfach ist, bleibt die Hoffnung, dass die Pandemie für unsere Gäste kein Hindernis mehr darstellt, Pakistan 2022 wieder intensiv zu erleben.

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/Pakistan

Perspektiven für die Herbstsaison in Nepal: Interview mit unserem Reiseleiter Tobias Pantel

Namasté Tobias, schön, dass Du Dich für ein Interview bereit erklärt hast!
Nepal ist durch die Corona-Pandemie im Frühjahr sehr hart getroffen worden. Der Trekkingtourismus, der einen wichtigen Teil des Einkommens vieler Nepalesen ausmacht, ist bereits die dritte Saison in Folge fast komplett ausgefallen. Seit vielen Jahren bereist Du das vielseitige Land im Himalaya und hast dabei umfangreiche Erfahrungen im Trekking- und teilweise auch Expeditionsbereich sammeln können. Du arbeitest für die Himalayan Database. Stell doch bitte kurz die Organisation und Deine Aufgaben darin vor:

Tobias: Die Himalayan Database ist die einzige umfassende Besteigungschronik des nepalesischen Himalaya. Gegründet und über viele Jahrzehnte geleitet von der amerikanischen Journalistin Elizabeth Hawley, umfasst die Datenbank Besteigungsdaten von allen 7000- und 8000ern, sowie manchen 6000ern in Nepal, seit 1905.

Wir sind ein Team von derzeit insgesamt 6 Personen, das zur Bergsteigersaison im Frühjahr und Herbst die Expeditionen in Kathmandu trifft und Besteigungsdaten aufnimmt, u.a. Informationen zu Aufstiegsroute, Hochlagern, Benutzung von Flaschensauerstoff, etc.

Aufgrund der vielen Besteigungen heutzutage treffen wir nicht mehr jedes Team persönlich, sondern erfassen die Daten vieler Expeditionen auch online.
Die Datenbank ist übrigens kostenlos nutzbar (www.himalayandatabase.com).

Du hast im Mai den zweiten Lockdown in Nepal miterlebt, bedürftigen Menschen in Not geholfen und bist erst Mitte Juni wieder nach Deutschland zurückgeflogen. Wie war Dein Eindruck von der Situation in Kathmandu und im ländlichen Raum von Nepal?

Tobias: Die Lage in Kathmandu war sehr bedrückend. Es gab einen langen Lockdown inklusive Ausgangssperre. Zeitweise durfte man nur morgens für zwei Stunden das Haus verlassen, um das Nötigste einzukaufen. Das sonst so quirlige Thamel war so ruhig und menschenleer, ich habe mich ein wenig in die Zeit nach dem starken Erdbeben 2015 zurückversetzt gefühlt. Vor allem die vielen Tagelöhner in Nepal leiden sehr unter den Lockdowns, sie werden allein gelassen vom Staat und durch das Wegbrechen von Jobs fehlt vielen nun das Geld, um Miete und Essen zu bezahlen. Zu allem Überfluss gab es im Juni auch noch schwere Überschwemmungen in manchen ländlichen Regionen, bei denen Menschen gestorben und obdachlos geworden sind.

Wie schätzt Du nach Deinem aktuellen Kenntnisstand die Situation für die Herbstsaison ein?

Tobias: Das Impfen in Nepal verläuft sehr schleppend, es mangelt an Impfstoff im ganzen Land. Immerhin haben sich die Infektionszahlen zuletzt auf relativ niedrigem Niveau stabilisiert und das Land wird seit dem 7.7. auch nicht mehr als Virusvariantengebiet vom Auswärtigen Amt eingestuft. Deutschland und andere Industriestaaten haben zuletzt viel Impfstoff und Geld für die Pandemiebekämpfung nach Nepal gespendet und werden es hoffentlich weiterhin tun, damit die Lage unter Kontrolle gehalten werden kann. Ich bin wie die Menschen in Nepal recht zuversichtlich und rechne mit einer weitgehend normalen Trekkingsaison im Herbst.

Welches Trekkinggebiet birgt Deiner Meinung nach das landschaftlich und kulturell größte Potenzial? Welches Gebiet empfiehlst Du unseren Gästen, wo sind Sie dem Besonderen auf der Spur?

Tobias: Ich würde die Manaslu-Runde empfehlen, der Trek ist abwechslungsreich, man durchläuft verschiedene Klimazonen, lernt verschiedene Volksgruppen kennen und die Bergsichten, vor allem auf den Manaslu, sind spektakulär.

Das größte Potenzial hat vielleicht die Kangchenjunga-Region im fernen Osten Nepals. Ich habe die Region in diesem Frühjahr kennengelernt und bin zum Basislager gewandert, das war unglaublich schön. Die Region steht im Schatten der großen Trekkinggebiete wie Everest und Annapurna, aber ich denke das Potenzial dort ist riesig.

Neben all den negativen Erfahrungen bietet die Zeit nach der Pandemie vielleicht auch neue Entwicklungen im Tourismus. Welche Chancen und Potenziale siehst Du für Nepal?

Tobias beim Aufstiegsversuch zur Ama Dablam (6814 m) mit seinem Sherpa

Tobias: Unabhängig vom Tourismus haben mich der Zusammenhalt und die Solidarität im Lockdown zwischen den Menschen beeindruckt. Es gab und gibt viele soziale Aktionen und Spendenaufrufe, Wohlhabende haben für Arme Geld gesammelt oder auf den Straßen warme Mahlzeiten verteilt. Allein gelassen von einer inkompetenten und korrupten Regierung sind die Menschen ungeachtet der Kastenzugehörigkeit  enger zusammengewachsen. Ansonsten ist es schwierig, dieser Pandemie etwas Positives abzugewinnen. Vor allem für dieses Land, das so abhängig vom Tourismus ist. Eins ist aber klar: die Menschen in Nepal werden sich mehr denn je freuen, wieder Touristen in ihrem Land empfangen zu können.

Tobias teilt gern sein umfangreiches Wissen mit Ihnen als Ihr Reiseleiter und ist für folgende unserer Nepal- und Pakistanreisen als Reiseleiter (ab 8 Teilnehmern) eingeplant:

NEPAL
Langtang Himal und Helambu mit Tamang Heritage Trail: 23.10.21 – 13.11.21
Rund um den Manaslu: 09.04.22 – 26.04.22

PAKISTAN
Im Thronsaal der Berggötter – vom Nanga Parbat nach Hunza: 04.09.22 – 22.09.22

Wir hoffen auf eine Entspannung der Situation in Nepal und die Durchführung unserer Reisen im Herbst und freuen uns, Sie als Gäste wieder im „Reich der Götter“ begrüßen zu dürfen!

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/Nepal

 

Restart in Georgien ab Juli geplant!

Eines unserer beliebtesten Reiseziele kämpft sich aktuell durch die dritte Welle der Corona-Pandemie. Doch es besteht Hoffnung: Die Zahlen sinken und es sind weitreichende Lockerungen seitens der georgischen Regierung geplant, so dass wir ab Juli den touristischen Restart in Georgien vorantreiben wollen. Unsere Gäste dürfen sich freuen, ein Land aus dem Dornröschenschlaf zu wecken und dabei zu sein, wenn sich der Tourismus langsam wieder öffnet. Zahlreiche Termine unserer beliebten Wanderreise im Großen Kaukasus sind bereits in der Durchführung gesichert und auch unsere Trekkingreise nach Tuschetien und Chewsuretien  erfreut sich einer regen Nachfrage.

Sind Sie neugierig geworden? Dann sichern Sie sich einen der beliebten Plätze oder geben Sie mit Ihrer Buchung den Startschuss für die gesicherte Durchführung! Unsere Agentur vor Ort ist bestens vorbereitet, die notwendigen Hygienekonzepte umzusetzen und empfängt Sie mit georgischer Herzlichkeit – um Ihnen ein Land voller außergewöhnlicher landschaftlicher Schönheit und kultureller Besonderheiten vorzustellen!

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/Georgien

Auf nach Pakistan 2022!

2020 hätte DAS Jahr für Pakistan werden können: Tatsächlich wurde das Land von einigen ausgewählten Tourismus-Journalen als Geheimtipp deklariert, zudem füllen immer mehr Reiseberichte von abenteuerlustigen Rucksacktouristen über die weitgehend unbekannte Destination das Internet, und nach fast zaghaften Anfängen konnte der internationale Tourismus langsam gedeihen und nahm stark an Fahrt auf …

Auch vor Ort ist viel passiert: Zahlreiche (touristische) Infrastrukturprojekte wurden aus dem Boden gestampft und die Sicherheitslage hat sich stark verbessert. Mit der Einführung des E-Visa und dem Wegfall vieler Beschränkungen haben sich die Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen für internationale Gäste erheblich vereinfacht. Touristen werden mit größtem Respekt behandelt – sie genießen nach wie vor eine Art Sonderstatus und werden mit viel Dankbarkeit und Herzlichkeit dafür bedacht, sich nach Pakistan zu „wagen“.

Landschaftlich ist insbesondere der Norden des Landes kaum zu toppen: Pakistan bietet mehr 7000er Gipfel als Nepal und China zusammen, und auch die 8000er sind hier verhältnismäßig wenig begangen. Unsere Reise zum Basecamp des K2, die Traumtrekkingtour in Pakistan, ist in der Durchführung für 2022 fast gesichert, und auch unsere Reise in den Thronsaal der Berggötter zu den steilsten Gebirgsflanken unseres Planeten ist bereits angebucht. Als Geheimtipp in dem mystischen Land sei hier auch noch einmal unsere Rundreise in den Hindukusch erwähnt, die eine Brücke zu den drei höchsten Gebirgen der Welt bildet und zahlreiche kulturelle als auch landschaftliche Besonderheiten bietet – ein episches Rundum-Paket mit zahlreichen abgeschiedenen, überraschenden Wegen und Perspektiven.

Aktuell ist davon auszugehen, dass die Reisewarnung für 2021 für Pakistan Bestand haben wird, so dass wir unseren Fokus auf 2022 lenken. Unsere Reiseleiter stehen im Hintergrund bereit und können es kaum erwarten, Sie in die Geheimnisse dieses ungeschliffenen Juwels einzuführen, eines (klimatisch) rauen Landes voller positiver Überraschungen. Auf Wunsch sind wir gern bereit, interessierten Trekking- und Wanderfreunden auch in diesem Jahr unsere Reisen nach Pakistan zu ermöglichen und freuen uns auf Ihre Anfragen und Buchungen.

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/Pakistan

schulz aktiv reisen in Pakistan

Jordanien – Weltwunder der Natur und Kultur

Jordanien hat einfach alles! Bei meiner letzten „normalen“ Reise vor dem weltweiten Lockdown Anfang März 2020 kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus: die Felsenstadt Petra, eines der großen Weltwunder der Menschheitsgeschichte, das Rote Meer mit glasklarem Wasser zum Schnorcheln, die mystische Stimmung im Wadi Rum beim Sonnenuntergang mit den schroffen, surrealen Felsen der Wüste. Und natürlich das Tote Meer, eingebettet zwischen Israel und Jordanien mit ganzjährig angenehmem Klima und der heilenden Wirkung der Mineralien ….

Neben den köstlichen kulinarischen Highlights lädt auch die Jahreszeit, wenn es bei uns so langsam ungemütlich wird, zum Reisen ein: Die Saison beginnt Ende September und reicht bis in den April hinein – bestens, um entweder den Sommer zu verlängern oder aber, um den Winter zu verkürzen. Unsere Reise kombiniert die schönsten historischen Stätten des Landes, u.a. 2 Tage beim Besuch von Petra, Jerash und Amman; aber auch der aktive Teil kommt bei Wanderungen im Dörfchen Dana  nicht zu kurz, bevor Sie in den Weiten des Wadi Rum bei einem 5-tägigen Kamel-Trekking versinken …

Auch die Einreise-Regelungen haben sich inzwischen gelockert und Jordanien wurde dank fallender Zahlen mittlerweile vom Robert Koch-Institut wieder vom „Hochinzidenzgebiet“ zum „Risikogebiet“ herabgestuft, so dass wir voller Optimismus auf die Herbstsaison schauen. Reservieren Sie sich also schon jetzt einen Platz in einem der kulturhistorisch und landschaftlich spannendsten Regionen im Nahen Osten!

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/JOR01

„Und auf einmal war wieder Lockdown …“ Impressionen von schulz-Mitarbeiter Markus aus Nepal

Meine dreiwöchige Reise nach Nepal im April war geprägt von extremen Kontrasten mit allen (topografischen) Höhen und Tiefen: Vom Himalaya in den Dschungel – zwischen Trekking jenseits der 5000er Marke bis hin zur Nashornbeobachtung im nepalesischen Dschungel auf Meeresspiegel-Höhe, zwischen geöffneten Restaurants und Hotels und dem kompletten Shutdown am Abreisetag sowie dem bangen Warten auf das rechtzeitige Ergebnis des PCR-Tests vor der Rückreise …

Die Eindrücke spiegeln den Zustand wider, mit denen sich Reisende zur Zeit auseinandersetzen (müssen). Papierkrieg, undurchsichtige Verordnungen und Regularien sowie die Ungewissheit, wie sich die Lage vor Ort entwickelt. Und dennoch: Die Erfahrung, Nepal und seine touristischen Attraktionen einmal menschenleer erleben zu dürfen, möchte ich nicht missen. Vor allem die Lodgebesitzer im Gebirge strahlten jeden Gast an, der sich in dieser bewegten Zeit in den Himalaya „wagte“. Viele Nepalesen blicken mit großer Hoffnung auf die Herbstsaison, trägt doch der Tourismus in vielen peripheren Gebirgsregionen als Haupt- oder Nebenverdienst wesentlich zum Haushaltseinkommen bei.

Meine Basisstation war unser neues Familienhotel „Munu’s Travel Home“ in Kathmandu, in dem ich gleich zu Beginn unsere deutschen Nepal-Reiseleiter, die Extrembergsteigerin Billi Bierling und Tobias Pantel von der Himalayan Database begrüßen durfte.

Die Fahrt in die Berge gab mir die Möglichkeit, die enorme Dynamik zu sehen, die sich in Nepal vollzieht: Seit dem verheerenden Erdbeben 2015 machen sich viele Nepalesen auf, um die Schönheit ihres eigenen Landes zu erkunden. Straßen werden in die Berge gegraben, und so müssen sich auch die Trekkingregionen an immer wieder neue Gegebenheiten anpassen. Es entstehen neue Wege, und auch wir als Reisespezialisten müssen immer „up to date“ in unseren Lieblingsdestinationen bleiben, was natürlich durch eigene Feldstudien am besten gelingt.

Wie erwartet, waren die Lodges in normalerweise stark frequentierten Trekkinggebieten im Annapurnagebiet meist menschenleer und Kontakte konnten dementsprechend stark eingeschränkt werden. Die Berge waren selbstverständlich genauso schön und mächtig wie eh und je. Nach 7 Tagen Trekking durch tibetisch anmutende Dörfer im Manang-Distrikt mit Höhepunkt der Überschreitung des 5416 Meter hohen Thorung La ging es von der Pilgerstadt Muktinath durchs Kali-Gandaki-Tal nach Pokhara. Kajak fahren auf dem Phewa See stand schon lange auf meiner persönlichen Bucket List und nach heftigen Pre-Monsoon-Gewittern erstrahlte das Annapurna-Mardi-Lamjung Himal vom Aussichtsberg Sarangkot in voller Pracht. Pokhara ist das Symbol des Wandels in Nepal, eine aufstrebende Stadt mit Entspannungscharakter, in der Hotels und Restaurants wie Pilze aus dem Boden schießen …

Abschließend durfte ich noch unserer Lodge im Chitwan-Nationalpark einen Besuch abstatten. Schon am Abend meiner Ankunft stolzierte ein Nashorn durchs Dorf und auch die folgende Tage waren mit einer Fahrt im Einbaumkanu und einem Dschungelwalk nicht weniger tierreich – ein perfekter Abschluss mit „dicker Luft“ im Anmarsch! Die kurzfristige Ankündigung des Lockdowns in Kathmandu ließ mich die Beine in die Hand nehmen und schleunigst die Heimreise antreten, wo mich der recht liberale Lockdown in Deutschland in die Arme schloss. Knapp eine Woche später wurde der Flughafen in Kathmandu für 2 Wochen geschlossen.

Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle für die perfekte Organisation und die warme Atmosphäre in unserem neuen Familienhotel an unseren Agenturchef Sher Bahadur, unseren Sales Manager Devendra Gurung sowie alle deutschsprachigen Reiseleiter!

Treffen mit unseren deutschsprachigen nepalesischen schulz-Reiseleitern

Alle Infos zu unseren Nepalreisen:
www.schulz-aktiv-reisen.de/Nepal

Letzte Wildnis Europas: unsere neue Trekking-Reise in Schwedisch-Lappland

„Nur ein kleiner, unbedeutender Punkt in dieser fantastischen Landschaft, die in alle Richtungen unendlich groß zu sein scheint …“

Dieses Zitat aus dem Bildband „Mitt Lappland“ von Sven Hörnell verdeutlicht sehr treffend den markanten Charakter Lapplands: Unendliche Weiten, am Horizont eine Herde Rentiere und vor den Füßen die schnörkellosen Holzbohlen, die den Weg markieren – das ist der Kungsleden. Fast 440 Kilometer zieht sich Schwedens bekanntester Fernwanderweg von Abisko am nördlichen Polarkreis bis nach Hemavan im Süden und kreuzt dabei unter anderem Europas ältesten Nationalpark, den Sarek.

Ich selbst habe im Sommer 2007 in Schwedisch Lappland meine erste große Trekkingtour gemacht und bin dabei den nördlichsten Teil des Kungsleden von Abisko nach Nikkaluokta gelaufen, die mit der Besteigung des höchsten Berges von Schweden, dem Kebnekaise, gekrönt wurde. Wer hier unterwegs ist, findet seinen inneren Frieden, Ruhe, Abgeschiedenheit und pure Natur. In den Sommermonaten zwischen Juni und August geht die Sonne (fast) nicht unter und bietet gerade in den Dämmerungszeiten stundenlange Lichtspektakel. Ein Traum für Fotografen und Liebhaber des Hohen Nordens!

Unsere neue Reise führt Sie in eine Region, die vom Massentourismus in Lappland noch verschont geblieben ist. Auf stillen Etappen gelangen Sie an die Grenze des Sarek-Nationalparks, wo Sie vom Gipfel des Skierffe einen fabelhaften Blick auf das wilde Rapadalen haben, ein pittoreskes Delta des Flusses Rapaälv. In dieser Wildnis leben noch Bären, Wölfe und Elche.

Jeder Gast trägt auf der Reise sein eigenes Marschgepäck (Verpflegung, Kleidung und Hüttenschlafsack), aber die Anstrengungen werden belohnt durch unvergessliche Naturerlebnisse in einer überwältigenden Natur. Besonders erwähnenswert ist hierbei die fabelhafte handgedörrte Trekkingnahrung unserer Gastgeber, die Ihnen auf der Tour zusätzliche Kräfte verleiht! Übernachtet wird in schlichten Wanderhütten des schwedischen Wanderverbandes, die für müde Knochen teilweise auch den Genuss einer Sauna bieten. Als Basisstation und Kraftort dient unsere gemütliche Husky-Pension nahe Arvidsjaure, die nach Beendigung der Trekkingtour zahlreiche optionale Aktivitäten bietet.

Unser erfahrener Wildnis-Guide Jürg Eugster wird unsere Pilot-Reise vom 02.09. bis 12.09.2021 leiten und die besonderen Winkel Schwedisch Lapplands zeigen!

Unsere Pilot-Reise vom 02.09.–12.09.2021 ist ab sofort buchbar und wir sind guter Dinge, diesen Termin in kleiner Gruppe durchführen zu können. Auch für 2022 sind bereits die Termine ausgeschrieben. Unsere Hausherren Simone und Jürg freuen sich auf Ihr Kommen!

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/SCH06

Restart Reise-Kneipe in der Dresdner Neustadt am 15.04.2021: Fernwehschmiede, Plattform & Inspiration für Globetrotter

Ich kann mich noch sehr genau an meinen ersten Vortrag in der Reise-Kneipe erinnern – damals Anfang Oktober 2016 als Zuhörer. Der Vortrag von Christine Lickert und Jörg Lehmann über ihre Reise ins Everest-Gebiet auf Umwegen riss die Zuschauer förmlich von den Sitzen. Humorvoll – weltoffen – bildgewaltig. Das Publikum war begeistert und die Neugier auf eine ganz andere Art des Reisens geweckt.

Dann einmal selbst vor 80 Zuschauern zu stehen und über die Kilimanjaro-Reise zu berichten, war nicht weniger abenteuerlich. Mit den eigenen Gästen und einem Bier in der Hand die Reise Revue passieren zu lassen und besondere Momente wieder aufleben zu lassen waren für mich erfüllende Momente, die die eigene Arbeit in ein ganz neues Licht rückten.

Die Art, wohin wir reisen, wie wir unterwegs sind und warum wir reisen – diese drei zentralen Aspekte bilden für mich den Kern, den die Reise-Kneipe in ihrer Vielfalt widerspiegelt: in gemütlicher Atmosphäre Erfahrungen austauschen und aus dem Leben heraus berichten. Bei uns waren Menschen zu Gast, die über einzelne Regionen, Weltreisen, Hilfsprojekte oder aber auch nur über das Gefühl „unterwegs“ zu sein berichtet haben. Immer frei nach dem Motto:

„Einmal im Jahr solltest du einen Ort besuchen, an dem du noch nie zuvor warst.“ (Dalai Lama)

Die Reise-Kneipe bietet hierfür eine Plattform, den Blick über den eigenen Tellerrand zu wagen und sich gedanklich und emotional forttragen zu lassen zum nächsten Reiseziel.

Und auch eine Zeit nach den Corona-Lockdowns wird es geben …
Dafür wollen wir den „Restart“ im Tourismus gemeinsam mit Ihnen planen und laden ein zu unserem schulz aktiv-Reiseabend am Donnerstag, 15.04.2021 unter Leitung von Firmeninhaber Frank Schulz mit dem Schwerpunkt (West-) Europa. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir die Reisemöglichkeiten für den Sommer ausloten und in gemütlicher Runde von unserer Sicht auf perspektivische Ziele für Sommer und Herbst 2021 berichten.  Zudem starten wir wieder die Globetrotter-Vorträge ab Mittwoch, 21.04.2021. Der Restart-Termin in der Reise-Kneipe und der Fortsetzung unserer Globetrotter-Vorträge ist abhängig von den politischen Beschlüssen für die Wiederaufnahme von Veranstaltungen. Wir beobachten die Lage genau und werden mögliche Änderungen auf unserer Website und in den sozialen Netzwerken bekannt geben.

Haben auch Sie eine Traumreise, ein Projekt mit Reisebezug oder ein Reiseziel, das Sie gern einem interessierten Publikum vorstellen möchten? Dann kontaktieren Sie uns gern: info@reise-kneipe.de

Alle Infos: www.reise-kneipe.de

 

 

Trekking in Georgien – geheimnisvolles Juwel im Großen Kaukasus

In den letzten Jahren hat sich ein Reiseziel besonders eindrücklich als „hidden gem“ – geheimnisvolles Juwel – in unserem Portfolio etabliert: Georgien bietet unberührte Natur, vielfältige Kulinarik und faszinierende kulturelle Besonderheiten in Schrift und Architektur. Mystische Berge wie Kasbek, Uschba oder Schchara sind die i-Tüpfelchen eines echten Traum-Reiselandes.

Einige Ortschaften Georgiens haben in den letzten Jahren stark an Popularität gewonnen, aber noch immer gibt es zauberhafte Gebiete abseits der stark frequentierten Wanderwege zu entdecken. Eine davon ist unsere anspruchsvolle Trekkingtour „Entlang des großen Kaukasus in Tuschetien und Chewsuretien“. In 9 Tagen intensiven Trekkings lernen Sie eine Region Georgiens sehr intensiv kennen und gelangen durch uralte Dörfer, in denen Traditionen und Bräuche noch fest verwurzelt sind. Rustikale Übernachtungen im Zelt lassen Sie die entlegenen Dörfer bewusst genießen. Auf den Trekkingetappen ist ein erfahrenes, georgisches Begleitteam an Ihrer Seite, das Sie durch diese wildromantische Gebirgslandschaft begleitet.

Als weniger anspruchsvolle Alternative möchten wir Ihnen unsere Klassiker-Reise „Wandern im Großen Kaukasus“ ans Herz legen. Zahlreiche Wanderungen werden in den beiden bekanntesten Bergregionen Georgiens, Swanetien und Mzechta-Mtianeti (Kasbek), kombiniert und machen diese Reise damit so besonders: Sie verbringen viel Zeit in der herrlichen Natur, unterbrochen durch nur kleine Fahretappen. Sie übernachten in familiären, meist kleinen Unterkünften, wo Ihre Gastgeber Sie mit georgischer Herzlichkeit und Kulinarik erwarten.

Drei Aspekte machen Georgien auch für diesen Sommer besonders attraktiv:

  • Auf unseren Reisen bewegen Sie sich die meiste Zeit in der freien Natur und kommen nur selten mit großen Menschenmassen in Berührung. Auf der Trekkingtour durch Tuschetien und Chewsuretien über mehrere Tage nur im Zelt erleben Sie den Großen Kaukasus hautnah.
  • Unser Partner vor Ort ist bestens auf die örtlichen Hygiene-Bestimmungen vorbereitet und kann auf kurzfristige Änderungen sehr flexibel reagieren. Mit einem umfassenden Netzwerk aus deutschsprechenden Reiseleitern, die ihre Heimat sehr gut kennen, sind wir gut gerüstet für den „Restart“ in Georgien.
  • Direkte Lufthansa-Flüge ab/an München mit attraktiven An-und Abreisezeiten sind per Bahn oder Zubringer-Flug ideal zu erreichen. Gern vermitteln wir Ihre Flüge vom gewünschten Abflugsort.

Abschließend sei an dieser Stelle noch erwähnt, dass Georgien seine Einreisebestimmungen angepasst hat: Seit 01.02.2021 erlaubt das Land im Kaukasus die uneingeschränkte Einreise auf dem Luftweg für Personen, die vollständig gegen das COVID-19-Virus geimpft sind (2 Impfdosen) und einen entsprechenden Nachweis vorlegen können.

Gleichzeitig gelten in diesem Jahr der Übergangszeit aber auch die üblichen Regelungen (bspw. PCR-Test vor Abreise) für (Noch-) Nichtgeimpfte.
Die Termine für unsere Georgien-Reisen sind auch für 2022 bereits ausgeschrieben.
Gamardschoba – herzlich willkommen!

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/Georgien

Warum gerade … 2021 nach Nepal?

Nepal war eine der letzten Fernreise-Destinationen, die wir im Frühjahr 2020 noch unter normalen Bedingungen durchführen konnten. Seitdem ist viel passiert und das Land leidet unter ständig wechselnden Regularien und Einreisebestimmungen. Und doch machen die aktuellen medizinischen Entwicklungen Hoffnung auf eine ganz neue touristische Zeit in Nepal.
Quo vadis Nepal … wo soll die Reise im kleinen Himalaya-Staat hingehen?

Welche Entwicklung sich in den kommenden Monaten in Nepal vollziehen wird, welche Regionen dabei besonders in den Fokus geraten und welche Aktivitäten die touristische Linie in Nepal bestimmen werden, bleibt offen. Klar ist, dass nur touristische Unternehmen mit einem klaren Profil und einer nachhaltigen Ausrichtung sich in einem stark umkämpften Markt profilieren werden. Und klar ist auch, dass sicherlich Reisen in kleinen Gruppen in freier Natur diesbezüglich Priorität haben werden.

In diesem Sinne wollen wir bei schulz aktiv reisen am Neuaufbau des Tourismus in Nepal mitwirken. Durch unsere langjährigen Partnerschaften mit unseren Agenturen unter Leitung von Sher Bahadur und Pasang Gelu Sherpa in Nepal, mit dem reichhaltigen Fundus an geballten Nepal-Ortskenntnissen unserer Himalaya-Experten Stefan Utke und Markus Protze, im Zusammenspiel mit Reiseleiter und Buchautor Ray Hartung, bietet sich ein Netzwerk par excellence. Eine wichtige Komponente ist dabei auch unsere Sport-Reise, der Annapurna Circuit Trail Run – ein Projekt mit Pilotcharakter im Himalaya-Raum, leidenschaftlich betreut von unserem Lauf-Experten Stefan Utke und für ihn eine echte Herzensangelegenheit.

Wir wollen kontinuierlich mit unseren Klassiker-Reisen, wie der Kleinen Annapurna-Runde, aber auch mit innovativen neuen Reisen, wie unserer Kultur- und Trekkingreise auf unbekannten Pfaden, die Region voranbringen und dabei helfen, Nepal touristisch als das zu entfalten, was es ist: Ein Traum für Aktiv-Reisende zwischen Himalaya-Riesen und Reisterrassen.

Unsere Termine für 2022 sind bereits ausgeschrieben und auch die Herbst-Termine 2021 sind bereits gut gebucht – wir freuen uns auf Ihr Interesse – Namasté!

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/Nepal