Südafrika pur: Two Oceans Marathon, Kapstadt und die Garden Route

Die Mindestteilnehmerzahl für unsere Reise zum Two Oceans Marathon 2027 ist erreicht und die Durchführung steht somit bereits fest. Damit kann die Vorfreude auf ein ganz besonderes Südafrika-Abenteuer beginnen!

Entlang der Garden Route warten traumhafte Strände und Abenteuer

Vom 30. März bis 8. April 2027 geht es nach Kapstadt zum legendären Two Oceans Marathon – einem der größten Laufevents am südlichen Ende Afrikas. Ob 56 Kilometer Ultramarathon oder 21 Kilometer Halbmarathon: Die Laufstrecken führen durch die faszinierende Landschaft rund um Kapstadt und bieten spektakuläre Ausblicke auf die Kap-Halbinsel. Der Ultramarathon wartet dabei mit rund 750 Höhenmetern auf und gilt als echte Herausforderung.

Doch Südafrika wird nicht nur „laufend“ entdeckt. Eine Fahrradtour durch Kapstadt, eine Küstenwanderung am Noordhoek Beach, der Besuch des Kap der Guten Hoffnung und eine Wanderung auf den Tafelberg sorgen für abwechslungsreiche Erlebnisse. Dazu kommt eine private Weinverkostung in der berühmten Weinregion rund um Stellenbosch – südafrikanische Lebensfreude inklusive.

Wer noch tiefer in dieses faszinierende Land eintauchen möchte, verlängert die Reise um die Garden Route. Durch die Kleine Karoo geht es vorbei an Straußenfarmen, Tropfsteinhöhlen und traumhaften Küstenlandschaften bis zum Addo Elephant National Park. Wanderungen, Strände, Nationalparks und schließlich eine Safari im offenen Geländewagen machen die Verlängerung zu einem echten Abenteuer. Mit etwas Glück lassen sich Elefanten, Zebras, Löwen, Büffel und sogar Spitzmaulnashörner beobachten.

Alle Infos und Anmeldung: www.schulz-sportreisen.de/SAF01

Oh là là & Merci – der Marathon du Médoc hat uns erneut überwältigt!

Der 40. Jubiläumsmarathon am 5. September 2026 war wieder ein grandioses Lauf- und Genusserlebnis. Mehr als 8.500 Teilnehmer aus 72 Ländern verwandelten Pauillac und die Weinberge der Médoc-Halbinsel in eine riesige Laufparty. Und wir waren mittendrin – mit unserer bislang größten Teilnehmerzahl in fast 30 Jahren, in denen wir Läufer zu diesem legendären Marathon begleiten.

Schon vor dem Start herrschte ausgelassene Partystimmung und pure Gänsehaut-Atmosphäre. Tausende fantasievoll kostümierte Läufer machten sich auf den Weg durch eine der berühmtesten Weinregionen der Welt. Die Franzosen inszenierten auch die Jubiläumsausgabe wieder mit Hingabe, Humor und viel Liebe zum Detail.

Mehr als 20 liebevoll gestaltete Verpflegungspunkte säumten die Strecke und machten den Marathon zu einem Fest für alle Sinne. Neben Wasser, Obst und klassischer Läuferverpflegung warteten die für den Médoc typischen kulinarischen Genüsse: Weinproben auf den Châteaus, Austern, Steaks, Käse, süße Leckereien und Eis. Zahlreiche Bands und Musiker sorgten entlang der Strecke für Stimmung und machten jeden Kilometer zu einem Erlebnis.

Die Route führte von Pauillac über Château Beychevelle bis nach Saint-Estèphe und wieder zurück, durch die weltberühmten Weinberge und vorbei an prachtvollen Châteaus. Dabei ging es beim Marathon du Médoc auch 2026 nicht allein um Bestzeiten. Kostüme, Musik, Wein und französische Lebensfreude machten die berühmten 42 Kilometer zur wohl „längsten Weinprobe der Welt“.

Für unsere große schulz-Gruppe war das Jubiläum ein ganz besonderes Erlebnis und ein weiterer Höhepunkt unserer inzwischen fast 30-jährigen Médoc-Geschichte.

Und 2027? Natürlich sind wir wieder dabei – und unser Programm hält noch einiges mehr bereit!

Neben dem einzigartigen Marathonerlebnis möchten wir euch mit unserem 5-Tage-Programm noch mehr Zeit und Raum für Bordeaux geben. Die jung gebliebene Metropole an der Garonne verbindet auf faszinierende Weise Geschichte und Moderne. Die prachtvolle Altstadt mit ihrem einzigartigen architektonischen Ensemble gehört ebenso dazu wie moderne Stadtviertel, lebendige Plätze und Promenaden, das spektakuläre Weinmuseum Cité du Vin, kleine Cafés, Restaurants, Weinbars und vielfältiges Amüsement.

So bleibt neben Marathon, Médoc und Weinbergen genügend Zeit, Bordeaux individuell zu entdecken, durch die historischen Gassen zu schlendern, französisches Savoir-vivre zu genießen oder einfach das besondere Flair dieser außergewöhnlichen Stadt auf sich wirken zu lassen.

Und noch etwas macht unser 5-Tage-Programm besonders: Am Tag nach dem Marathon besuchen wir traditionell das Château de la Croix und die Winzerfamilie Francisco. Seit mittlerweile 25 Jahren verbindet uns diese besondere Gastfreundschaft. Nach den aufregenden 42 Kilometern bietet sich hier die einzigartige Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre zusammenzusitzen, die Weine des Châteaus zu genießen und das Médoc noch einmal von seiner ganz persönlichen und ursprünglichen Seite kennenzulernen.

„Médoc 2027“ ist damit ein vollgepacktes Glückspaket: fünf Tage voller Laufleidenschaft, Wein, Kultur, persönlicher Begegnungen, Genuss und französischer Lebensfreude.

Also auf ein Neues zum Marathon du Médoc, der weit mehr ist als nur ein Marathon: ein Laufevent der Superlative, das man als Läufer mindestens einmal erlebt haben sollte: 42 Kilometer Lauf, Genuss und französische Lebensfreude – oh là là! Immer vor Ort betreut von unserem bewährten Sport-Team: Tino, Stefan und Eckard.

Alle Informationen und Anmeldung unter www.schulz-sportreisen/FRA55

Médoc-Impressionen – Laufen, Genießen, Erleben

Gemeinsam genießen – unser krönender Abschluss auf dem Château de la Croix

Japans außergewöhnliches Worldloppet-Abenteuer: Vom Winterwald bei Sapporo ins pulsierende Tokio

Die Reisedurchführung ist bereits gesichert – einem außergewöhnlichen Langlauf- und Japan-Abenteuer steht also nichts mehr im Weg!

Kon’nichiwa – willkommen in Japan!

Der Sapporo-Skimarathon ist Japans größter Langlaufwettbewerb und Teil der renommierten Worldloppet-Serie. Über 25 oder 50 Kilometer geht es durch die verschneiten Wälder am Stadtrand von Sapporo – mitten durch das ehemalige Olympiagelände von 1972. Der Lauf findet im Freien Stil (FT) statt – Skating und Klassisch ist also beides möglich. Die beeindruckende Winterlandschaft bildet einen faszinierenden Kontrast zur pulsierenden Stadt. Typisch japanisch ist der Lauf präzise organisiert, international besetzt und mit nur rund 500 bis 700 Teilnehmern herrscht eine angenehm familiäre Atmosphäre.

Schon vor dem Wettkampf beginnt das Eintauchen in die japanische Kultur. Bei einer Stadtführung durch Sapporo gibt es spannende Einblicke in die Lebensweise und Geschichte der Stadt. Dabei darf natürlich auch das Gelände der Olympischen Winterspiele von 1972 mit den beeindruckenden Skisprungschanzen und dem Museum nicht fehlen.

Dann wird es sportlich: Auf 25 oder 50 Kilometern heißt es, die eigene Herausforderung anzunehmen. Konzentration, Adrenalin und Ausdauer begleiten dich auf jedem Kilometer – bis an die Ziellinie. Das großartige Gefühl, es geschafft zu haben, wird anschließend bei einem gemeinsamen Abendessen in einem typisch japanischen Restaurant gefeiert.

Doch damit ist die Reise noch lange nicht vorbei. Nach dem sportlichen Höhepunkt geht es weiter nach Tokio. Hier treffen stille Tempel auf glitzernde Wolkenkratzer, traditionelle Viertel auf futuristische Architektur und japanische Gelassenheit auf das pulsierende Leben einer Megacity. Bei einer geführten Stadtrundfahrt können die Highlights von Tokio erkundet werden. Das Hotel liegt mitten in Shibuya, direkt an der wohl berühmtesten Kreuzung der Welt – ein perfekter Ausgangspunkt, um das faszinierende Tokio hautnah zu erleben.

So verbindet diese besondere Reise sportliche Herausforderung, japanische Kultur und faszinierende Gegensätze: erst auf Langlaufskiern durch die winterlichen Wälder von Sapporo, anschließend mitten hinein in das pulsierende Tokio.

Eine erfahrene deutschsprachige Reiseleitung, komfortable Hotels, reibungslose Transfers und ein durchdachtes Programm sorgen für einen entspannten Reiseablauf. Die Reisedurchführung ist gesichert – jetzt fehlst nur noch du!

Alle Infos und Anmeldung für die Japan-Reise: www.schulz-sportreisen.de/JAP01

Wichtige Info: Ushuaia-Loppet-Reise 2027 wird nicht stattfinden können.
Für 2027 hatten wir eine Reise zum Ushuaia Loppet geplant. Da der Lauf dieses Jahr leider wieder abgesagt wurde und es keinerlei Neuigkeiten seitens des Worldloppet-Büros oder der Organisation vor Ort gibt, wie es nun weitergeht, werden wir leider keine Reise nach Ushuaia anbieten können.

Auf die Bretter, fertig, los! – Unser Skicamp im Isergebirge

Dicht gefolgt von unserem Ski-Opening wird auch unser Skicamp im Isergebirge ein sportlicher Hochgenuss!

Unser inzwischen schon traditionelles Skicamp im Isergebirge geht in die nächste Runde! In der Woche zwischen dem zweiten und dritten Advent heißt es wieder: Ski an, Kopf aus und gemeinsam Kilometer sammeln. Vom 9. bis 13. Dezember sind sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene herzlich willkommen.

Unter der bewährten Anleitung unseres langjährigen Trainers Klaus Wiesner bekommt ihr den perfekten Feinschliff für die anstehende Skilanglauf-Saison. Im Mittelpunkt stehen Technik, Koordination und Balance – und zwar sowohl im klassischen Stil als auch beim Skating. Egal, ob ihr eure ersten Schritte auf den Langlaufskiern macht oder an der eigenen Technik feilen wollt: hier ist für jedes Leistungsniveau etwas dabei.

Unser Trainingsquartier ist  das Hotel Biathlon Sport & SPA im polnischen Jakuszyce. Das rund 100 Kilometer umfassende Loipennetz des Isergebirges startet direkt vor der Haustür und bietet damit perfekte Bedingungen für abwechslungsreiche Trainingseinheiten und ausgedehnte Skitouren. Und wenn die Beine zwischendurch eine Pause brauchen, lässt sich die Erholung bestens mit einem „Aufwärmen“ in den eigenen vier Wänden oder einer Stärkung im Hotel-Restaurant verbinden.

Freut euch auf sportliche und kurzweilige Skitage in traumhafter Natur, leckeres Essen – inklusive feiner Hausmannskost –, auf einen erfahrenen Trainer und vor allem auf unsere lebensfrohe „schulz’sche“ Skigemeinschaft.

Alle Infos unter: www.schulz-sportreisen.de/POL82 

Seitenwechsel: Vom Reisegast zum „schulzi“

Jörg ist in den Loipen dieser Welt zu Hause …

Wer von euch hat nicht auch schon mal davon geträumt sein Hobby und seine sportliche Leidenschaft mit seinem Beruf zu verknüpfen…? Bei mir war der Weg dahin zwar ein etwas längerer, umso mehr freue ich mich, das schulz sportreisen Team ab sofort als Produktmanager und Reiseleiter für Skiing und Running zu verstärken.

Ich bin Jörg Zimmermann und war in der Vergangenheit bereits auf diversen Skilanglaufreisen als Gast mit den „schulzis“ auf Tour. 2018 bereiste ich mit schulz aktiv reisen Peru.

So zählen u.a. die Reise zum „Fossavatn-Skimarathon“ auf Island und im vergangenen Winter die „Ski Cross Nordics Tour“ durch Finnland, Schweden und Norwegen zu meinen Reisehighlights. Meine ersten Skimarathon-Erfahrungen habe ich beim Vasalauf in Schweden gesammelt. Damals war ich dort mit Sportfreunden aus meiner Uni-Zeit unterwegs. Später kamen weitere Worldloppet-Läufe in Europa und Nordamerika hinzu.

Sport begleitet mich schon mein ganzes Leben: Skilanglauf (3-facher Worldloppet-Master), Triathlon (IM70.3-Finisher/WM-Teilnehmer) und Rudern (Junioren-Nationalmannschaft) zählen zu meinen großen Leidenschaften. In meiner Freizeit leite ich zudem einen Sportverein, gebe Trainingsstunden und organisiere Lauf- und Triathlon-Veranstaltungen. Aus diesen unterschiedlichen Perspektiven habe ich ein Gespür entwickelt, die Dinge aus Sportler-Sicht zu betrachten und weiß daher, wie ein Läufer, Ski- oder Radfahrer tickt. Denn oft sind es die kleinen Dinge, auf die es bei der unmittelbaren Vorbereitung und Teilnahme an einem Sportevent bzw. bei einer Sportreise ankommt.

Herausforderungen zu meistern und dabei meine Grenzen auszuloten macht mir Spaß. Gesundheit, Ernährung und ein gesunder Lebensstil sind für mich sehr wichtig, um ein Leben lang Sport treiben zu können.

Reisen bedeutet für mich Freiheit und ist ein Privileg. Man kann neue Gegenden entdecken, Menschen kennenlernen und meist etwas für sich selbst und das Leben mitnehmen. Dafür bin ich immer sehr dankbar. Das aufgeschnappte Zitat „Das Leben steckt voller Risiken und wer mehr lebt, hat mehr davon“ finde ich in diesem Zusammenhang sehr passend!

Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben.

Euer Jörg

Sevilla die Zweite. Februar geht anders …☀️🏃‍♀️🇪🇸

Februar geht auch anders. Unter anderem in Sevilla, wo milde Temperaturen und viel Licht das Leben nach draußen schicken. Eine ziemlich gute Zeit, um in der Hauptstadt Andalusiens einen Marathon zu laufen. Der flache und schnelle Kurs durch die Stadt hat so einiges zu bieten, auch eine Menge Zuspruch und frohe Stimmung am Streckenrand, wie das im Süden so üblich ist. Wo der Flamenco sein Zuhause hat, braucht es Temperament, Leidenschaft und herzliche Ausgelassenheit.

Mag sein, dass der Februar nicht für persönliche Bestzeiten spricht. Beste Voraussetzungen dafür bietet die Strecke jedoch. Und bis dahin kann das Training seinen Lauf nehmen. Nun gibt’s ein Ziel! ☺️

Derweil bereiten wir alles für euch vor. Die diesjährige Erstdurchführung hat uns derart inspiriert, dass wir die Leidenschaft der Sevillaner für gutes Essen und die Freude an gemeinschaftlichen Begegnungen durch ein, zwei Marktbesuche teilen wollen. Wir bummeln mit euch durch die Stadt, samt Stippvisite im bemerkenswerten Stadtteil Triana auf der anderen Seite des Flusses Guadalquivir. Und: Sevilla zu genießen, heißt Tapas zu genießen!

Wer früher anreisen oder länger bleiben möchte, wird sich in unserem neu gewählten und bestens gelegenen 4-Sterne-Hotel mit Dachterrasse, Pool, Fitness und Spa sehr wohl fühlen.

Hier geht’s nach Andalusien ➡️: www.schulz-sportreisen.de/SPA55

Reisebericht: Affen vorm Fenster und Jaguarspuren vor der Tür

Nach den peruanischen Anden, als Verlängerungsbaustein zu unseren Wander- und Trekkingreisen, führt diese Reise noch einmal in ein vollkommen anderes Peru: an einen Ort, an dem einem drei Stunden lang kaum ein Boot entgegenkommt, Affen vor dem eigenen Bett durchs Geäst ziehen und morgens niemand wissen muss, was heute erreicht werden soll. Unsere Kollegin Uta hat den Amazonas-Baustein Idyllische Urwald-Lodge in Puerto Maldonado selbst getestet und teilt mit uns ihre Eindrücke.

Der Weg hinein gehört schon dazu
Von Cusco aus geht es per Inlandsflug nach Puerto Maldonado. Nach einer Fahrt auf dem Interoceanic Highway und einer Fahrt über eine Schotterpiste gelangen wir an den Las Piedras River. In einem hübschen kleinen Kakao-Dorf steigen wir um aufs Boot. Dann geht es in die totale Wildnis. Auf der einen Seite ist eine Konzession mit einem Wildlife Rehabilitation Center, auf der anderen eine Paranuss-Konzession. In den drei Stunden Bootsfahrt kommen uns nur zwei Boote entgegen. Ansonsten weitgehend unangetasteter Regenwald zu beiden Seiten – zum Ausflippen schön. Immer wieder gibt es Affen und exotische Vögel zu sehen. Die Einheimischen halten bereitwillig an, um uns die Tiere zu zeigen (auch wenn sie die Affen lieber essen würden 😉).

Schlafen mit Blick in den Dschungel
Die Lodge Lago Soledad liegt am Ufer eines hufeisenförmigen Sees und wird von einem Schweizer Biologen (Beat) und seiner deutsch-peruanischen Frau (Mariana) geführt – ein Ort in völliger Abgeschiedenheit, an dem der Regenwald buchstäblich bis ans eigene Zelt heranreicht. Mariana holt uns von der Anlegestelle ab. Dann sind es nur wenige Minuten bis zum Camp.

Die Bungalows, eine Kombination aus Zelt und Hütte, sind wunderschön in der gepflegten Anlage verteilt. Viele der „Wände“ bestehen aus Moskitonetzen, sind also ganz offen und luftig und bieten einen unverdeckten Blick in den Busch. Unser Zelt ist  direkt auf den Dschungel ausgerichtet, wo dann später die Affenhorden vorbeitoben. Die großartigen Unterkünfte kann man gar nicht genug hervorheben.

Von frittierten Bananen bis zu Andenkartoffeln
Das Essen ist einmalig lecker. Mittags meistens mit frittierten Bananen und Fisch, exotischen Früchten und immer frischem Fruchtsaft. Abends dann etwas leichter, mit Salat, Hühnchen, Ceviche, mal mit Nudeln oder besonderen Anden-Kartoffeln.

Morgens aufs Floß – und schauen, wer schon wach ist
Früh vor dem Frühstück sind wir meist mit dem Floß auf dem See unterwegs und fast immer gibt es viel zu sehen. Und sich mal nichts zeigt, ist man doch umhüllt von der fantastischen Soundkulisse von Insekten, Fröschen, Vögeln, Affen …
Bei Wanderungen oder Bootsfahrten sind meistens ein oder zwei der Einheimischen dabei, die uns vieles zeigen, was wir selbst nicht entdeckt hätten. Paddeln können wir auch allein auf dem Lago. Es gibt dort eine so große Menge verschiedenster Affen, dass garantiert auf jeder Exkursion welche von ihnen zu sehen sind: Brüllaffen, Klammeraffen, Totenkopfäffchen, Kapuzineraffen, Nachtäffchen, Tamarins …

Ständig ziehen Aras und diverse Papageien vorbei, Nashornvögel und andere exotische Schönheiten. Eine Amazone kommt direkt zur Lodge, um sich Futter abzuholen. Und auch ein Ozelot, der eigentlich ausgewildert werden sollte, kommt hin und wieder vorbei, um etwas extra Futter zu bekommen: ein besonderes Ereignis, da man diese Tiere sonst nie zu Gesicht bekommt. Auf den meisten Spaziergängen sehen wir ganz frische Jaguar-Spuren und einmal auch die eines Tapirs. Man ist mitten in der Wildnis – einfach einmalig. Und auch direkt im Camp laufen Pekaris herum und manchmal ein Tayra, im See sind drei Riesenotter zu Hause, die sich auch immer wieder zeigen.

„Lago Soledad war wirklich eine fantastische Erfahrung, noch viel besser als erwartet. Ich kann es nur jedem ans Herz legen, seine Peru-Reise mit dem Reisebaustein „Idyllische Urwald-Lodge in Puerto Maldonado“ ausklingen zu lassen.“  Uta Hummitzsch

Ist Ihre Lust geweckt, nach den Anden noch ein paar Tage im Amazonas zu verschwinden? Unsere Idyllische Urwald-Lodge in Puerto Maldonado lässt sich perfekt mit unseren Peru-Reisen kombinieren.

Bilder: Uta Hummitzsch

Nepal und der zweite Schicksalsschlag

Nach dem verheerenden Erdbeben im April 2015 wurde Nepal am 26. August 2026 von einer verheerenden Sturzflut heimgesucht. Die Bilder und Szenen drängen wieder und wieder in meinen Kopf: Menschen, die alles verloren haben. Kinder ohne Eltern. Ganze Dörfer, ausgelöscht.

Die Zahlen sind erschütternd: Über eintausend Menschen sind gestorben, Tausende vermisst. Bis zu 80.000 Menschen sind ohne sichere Unterkunft. Es mangelt an Trinkwasser, Nahrung, medizinischer Versorgung. Besonders hart trifft es die ländlichen Regionen entlang der Flüsse Trishuli und Bhote-Koshi.

Partner Sher wird zum Helfer

Zum Zeitpunkt der Katastrophe befand sich Sher Bahadur Pariyar, unser langjähriger Agenturpartner, in Deutschland – bei seinem Adoptivvater Heinz Kintzl in Mannheim. Er wollte für einige Wochen bleiben, kehrte aber sofort nach Nepal zurück, um ins Katastrophengebiet zu kommen und zu helfen.

Vor über 25 Jahren gründeten sie gemeinsam Nepal Hilfe Direkt e.V., um Bildungs- und Gesundheitsprojekte in Nepal zu unterstützen und Nothilfe bei Naturkatastrophen zu leisten. Heinz Kintzl reiste erstmals Ende der 80er Jahre nach Nepal, eine Reise, die sein und das Leben von Sher maßgeblich veränderte. Jetzt ist der Verein eines der zahlreichen Rückgrate vor Ort.

Was Nepal Hilfe Direkt e.V. konkret im Katastrophengebiet leistet:

  • Übergabe von Lebensmitteln, Kleidung und Decken an die Armee, die die Verteilung koordiniert
  • Schutzangebote für Frauen und Kinder
  • Spezielle Betreuung und Versorgung von 120 Waisen

Die Frage nach Nepal-Reisen

Ja, es fühlt sich seltsam an, von Reisen zu sprechen angesichts solcher Verwüstung. Aber: Ohne Tourismus verlieren die lokalen Partner ihre Existenzgrundlage. Der Tourismus ist wirtschaftliches Überleben für tausende Familien in Nepal.

Unsere Nepal-Reisen: Status und Ausblick

Von unseren sieben Nepal-Reisen ist nur eine teilweise betroffen: Unser Lodge-Trekking ins Langtang-Gebiet (NEP20). Die Herbst-Termine 2026 werden umdisponiert; wir stehen mit unseren Gästen im aktiven Austausch.
Mehr Details: https://schulz-aktiv-reisen.de/reise/nep20/

Alle anderen Reisen verlaufen in entfernten Regionen und finden ab Oktober – nach der Monsunzeit – statt.

Unsere Nepal-Reisen im Überblick:

Wie wir konkret helfen – und wie Sie helfen können:

Viele unserer Reisegäste erkundigten sich bei uns, ob und wann wir Reisen in Nepal durchführen und wie unmittelbar geholfen werden kann. Wir haben 5.000 Euro an Nepal Hilfe Direkt e. V. überwiesen. Der Verein setzt jede Spende schnell und direkt ein, koordiniert auch Hilfe mit anderen Organisationen.

Wenn Sie unterstützen möchten:

Nepal Hilfe Direkt e.V.
Sparkasse Rhein Neckar Nord
IBAN: DE62 6705 0505 0033 5513 80

Wir danken allen, die den Menschen in Nepal helfen – durch Spenden, durch Weitersagen, durch Präsenz … und damit den Wiederaufbau unterstützen.

Jahreswechsel mit Atlantikflair: Silvester auf Sao Miguel und Madeira

Man kann fast schon die Uhr danach stellen: Spätestens nach dem 24. Juli fällt irgendwann im Büro der flapsige Spruch „Nur noch 6 Monate. Dann ist schon wieder Weihnachten.“ Während man im Juli noch milde darüber lächelt und jegliche Gedanken an das Jahresende schnell wieder beiseiteschiebt, sieht die Sache im September schon ganz anders aus. Dann erlischt das Lächeln etwas schneller und möglicherweise pirschen sich bereits erste gestresste Gedanken an die Geschenkesuche an.

Wer Weihnachten und den Jahreswechsel lieber weit weg vom heimischen Weihnachtstrubel verbringt und sich eine Prise salzige Atlantikluft statt des Duftes der Weihnachtsgans um die Nase wehen lassen möchte, kann jetzt erleichtert aufatmen: Für unsere beliebten Silvesterreisen „Das immergrüne Wanderparadies“ und „São Miguel – Kraterseen, heiße Quellen und Vulkane“ gibt es noch freie Plätze!

Doch auch hier gilt – ganz ähnlich wie bei der Geschenkesuche: Je früher Sie planen, desto größer die Auswahl und desto einfacher lassen sich Ihre Flug- und Zimmerwünsche erfüllen. 😉

Aber bevor jetzt der vorweihnachtliche Planungsstress ausbricht, lehnen Sie sich erst einmal entspannt zurück. Wir verraten Ihnen, warum ein Tapetenwechsel über Weihnachten und Silvester eine richtig gute Idee sein kann – und welche beiden Reisen sich dafür besonders anbieten.

Sao Miguel – Mitten im Atlantik entspannt ins neue Jahr starten

Mitten im Atlantik, rund 1.400 km westlich vom portugiesischen Festland, liegen die neun Inseln der Azoren. São Miguel ist die größte und vielseitigste von ihnen – üppig grün, geprägt von beeindruckenden Kraterseen und dampfenden Fumarolen. Hier kommt man dem Vulkanismus ganz nah und kann die milden Temperaturen wunderbar für aktive Tage in der Natur nutzen.

Silvester feiern Sie gemeinsam bei einem festlichen Abendessen in der Hauptstadt Ponta Delgada. Um Mitternacht stoßen Sie in den geschmückten Gassen auf das neue Jahr an. Und wer besonders mutig ist, begrüßt es mit einem Bad im Atlantik. Alternativ geht es hinaus aufs Meer – vielleicht lässt sich bei einer Walbeobachtung sogar ein ganz besonderer Neujahrsgruß entdecken.

Alle Details zu dieser Reise finden Sie hier: schulz-aktiv-reisen.de/reise/azr09/

Madeira – Blütenzauber und Feuerwerk-Spektakel zum Jahreswechsel

Dramatische Vulkan- und Lavaküsten, eine exotische Pflanzenwelt und eine fast mystische Stimmung im größten Lorbeerwald der Erde – selbst im Winter begrüßt Sie Madeira mit angenehmen 18 bis 20 Grad und satten Grüntönen. Entlang plätschernder Levadas wandern Sie mit Ausblicken auf die schroffe Atlantikküste und weitem Blick über die Berglandschaft Madeiras.

Auch in den Wintermonaten präsentiert sich die Insel besonders blütenreich: Weihnachtssterne blühen in leuchtendem Rot, violette Bougainvilleen, Kamelien und Orchideen gehören zum typischen Winterbild. Dazu verkosten Sie exotische Früchte wie Cherimoya, Baumtomate und Surinamkirsche in ihrer Saison.

Optionaler Höhepunkt zum Reiseende: Silvester in Funchal, wo Sie eines der legendärsten Feuerwerke der Welt über der Bucht erleben – ein Lichtspektakel, das den Jahreswechsel unvergesslich macht.

Alle Details zu dieser Reise finden Sie hier: schulz-aktiv-reisen.de/reise/mad01/

São Miguel und Madeira – zwei Atlantikinseln, zwei ganz eigene Charaktere. Was sie eint: Beide verwandeln den Jahreswechsel in ein echtes Naturerlebnis, fernab von Geschenkestress und Gänsebraten. Wir freuen uns, wenn Sie uns auf diesem besonderen Start ins neue Jahr begleiten.

Weitere Reisen über Weihnachten und Silvester finden Sie in unserem Reisefinder: schulz-aktiv-reisen.de/reisen/

Weil die Türkei so schön ist, wandern wir immer weiter auf dem Lykischen Weg

Bei Mehmet zu Hause am Karacöeren See

Im April habe ich unsere Wanderreise im Taurusgebirge & auf dem Lykischen Weg begleitet und Mehmet in seiner Funktion als Reiseleiter erlebt. Welch ein Wissen er mitbringt und mit wieviel Freude er es weitergibt, hat mich total begeistert. Dazu empfängt er seine Gäste in seinem Zuhause am See und sogleich fühlt man sich angekommen. Ob im gemütlichen Wintergarten, mit viele Ruhe und weiten Blicken oder sehr herzlichen Begegnungen mit den benachbarten Bauern – diese Reise hat eine besonders persönliche Note.

Aus den Bergen direkt ans Meer

Das Taurusgebirge ist kein klassisches Inlandsgebirge, denn seine Ausläufer reichen bis an die Lykische Küste. Weniger als 100 km trennen den Stausee von der Großstadt Antalya und bringen Sie zügig weiter in den beschaulichen Teil Lykiens, fernab der großen Ferienanlagen. Da, wo die Moschee als höchstes Gebäude gilt, der Cai-Tee auch mitten im Wald angeboten wird und die Straßen nicht asphaltiert sind, befindet sich der beliebte Fernwanderweg – der Lykische Weg: mit Meerblick und entlang der Bergflanke im immer wiederkehrenden Auf und Ab. Ein frisch gepresster Saft am Wegesrand, ein Picknick mit Aussicht und der Duft der hiesigen Flora lassen den Alltag in weite Ferne rücken. Mit Mehmet wandern Sie im Osten des Lykischen Weges bei Ciralí und entdecken unter anderen die ewigen Flammen von Chimaira.

Neue Wanderreise auf dem westlichen Lykischen Weg

Viele unserer wanderbegeisterten Reisenden haben den Wunsch geäußert, noch mehr entlang der türkischen Küste zu Fuß entdecken und erleben zu wollen. Somit ist es uns eine besondere Freude, unsere neue 10-tägige Wanderreise auf dem westlichen Teil des Lykischen Weg vorzustellen. Ab Frühjahr 2027 möchten wir Sie an die sonnige Mittelmeerküste bei Antalya bringen, um weitere wunderschöne Abschnitte des Fernwanderwegs erkunden zu können. Vor Ort erwartet Sie Erdo, Ihr Reiseleiter und guter Freund von Mehmet. Beide sind in Deutschland aufgewachsen und zur Schule gegangen, später aber doch zu ihren türkischen Wurzeln zurückgekehrt. Kein Wunder eigentlich, denn Lykien ist landschaftlich wunderschön, bietet eine richtig gute türkische Küche fernab des hiesigen Kebap und eine betörend duftende Flora und Fauna.

Wandern und mehr zwischen Dalyan, Fethiye und Kaş

Knapp 500 km lang ist der Lykische Weg. Offizieller Beginn ist im Ort Fethiye, wo auch Ihr Reiseleiter Erdo wohnt und auch Sie Ihre Reise beginnen. Bei unserer neuen Reise auf dem westlichen Abschnitt haben Sie zwei Übernachtungsstandorte entlang des Weges – in Fethiye und Kaş. Somit müssen Sie nicht täglich umpacken und unser Abstecher nach Dalyan fügt sich gut ein.

Es heißt, „Dalyan braucht kein Meer, es hat einen Fluss“, und diesen werden Sie bei einer Bootstour erkunden. Sie erreichen den Strand der Caretta-Schildkröten, die hier ganz natürlich ihre Eier legen. Aber auch die Schmetterlingsbucht von Aktas, die Lagune von Ölüdeniz oder die versunkene Stadt Kekova sind besondere Höhepunkte dieser Reise. Sie wandern an 7 Tagen teilweise ganz klassisch auf dem Lykischen Weg und immer wieder zu außergewöhnlichen Orten, die mit Erdo als Kenner der Region erst ihren wahren Wert offenbaren.

Die Lykische Küste auf drei schulzige Arten entdecken

Die Lykische Küste lässt sich mit uns auf ganz unterschiedliche Weise erleben. Ob zu Fuß durch das Taurusgebirge und entlang des östlichen Lykischen Weges, auf den neuen Wanderrouten im Westen oder ganz entspannt vom Wasser aus mit Yacht und Yoga: Wenn Sie noch kurzfristig auf unsere Yacht aufspringen möchten, ist das sogar schon in diesem Herbst möglich. Unsere Reise „Mit Yacht und Yoga entlang der Lykischen Küste“ vom 09.10. bis 18.10.2026 erfreut sich großer Beliebtheit und kann noch kurzfristig gebucht werden.

Vielleicht ist ja genau Ihre Art dabei, die Lykische Küste im kommenden Reisejahr für sich zu entdecken. Ich berate Sie gern!

Tea Time: Boureima im Sommer bei uns, im Winter mit Ihnen in Westafrika

Mitte August durften wir unseren Reiseleiter Boureima aus Mali bei uns im Dresdner Büro begrüßen. Seit vielen Jahren ist er für schulz aktiv reisen mit unseren kleinen Gruppen in Westafrika unterwegs, kennt viele Länder der Region wie seine Westentasche und ist hervorragend vernetzt. Bei Tee und gemütlichem Beisammensein gab es deshalb einiges zu erzählen – über Reisen, Menschen und das Leben in Mali bis über die Grenzen des Landes hinaus. Und bei einem entspannten Wiedersehen entstehen bekanntlich die besten Ideen …

Boureima begleitet unsere Gäste nicht nur auf Mali-Reisen, sondern auch auf unserer Reise durch Senegal & Gambia. Den Termin vom 13.02. bis 28.02.2027 wird er selbst leiten und dabei in besonders kleiner Gruppe mit maximal zehn Gästen unterwegs sein. Wer bereits mit ihm durch Mali gereist ist, bekommt damit die Gelegenheit, gemeinsam weitere Facetten Westafrikas zu entdecken.

Boureima ist Reiseleiter der ersten schulz-Stunde, hat bereits unzählige Gruppen geleitet, spricht perfektes Deutsch und ist mit seinem breiten Reisehorizont längst weit über Malis Grenzen hinaus unterwegs. In vielen Teilen Westafrikas ist er bekannt und gern gesehen – und auch bei unseren Messen in Deutschland war er bereits häufig zu Gast. Und er ist nicht nur Reiseleiter mit viel Herz: In seiner Heimat Mali hat er bereits vor einigen Jahren eine Schule aufgebaut, die inzwischen rund 700 Kinder und Jugendliche besuchen: ein Herzensprojekt, das viel über seine Verbundenheit mit seiner Heimat und den Menschen vor Ort erzählt.

Von Mali bis an die Atlantikküste

Westafrika hat viele Gesichter – und Boureima kennt viele davon aus erster Hand. Die Region ist ein Reiseziel für erfahrene Afrika-Kenner – aber ebenso für Neulinge, die Lust haben, abseits der klassischen Afrika-Highlights unterwegs zu sein und dabei gern in kleiner Gruppe reisen. Dabei hat jede unserer Reisen ihren ganz eigenen Charakter.

Unsere Reise nach Senegal & Gambia ist für all jene perfekt, die Westafrika über seine Menschen, die jahrhundertealte Kultur und abwechslungsreichen Landschaften kennenlernen möchten. Sie führt von großen Städten, wo das moderne Afrika pulsiert, bis in kleine Dörfer, in denen tief verwurzelte Traditionen den Alltag prägen.  Dazwischen erleben Sie lebendige Märkte, weite Savannenlandschaften und die grüne Wildnis entlang des Gambia-Flusses.

Noch ein Stück südlicher führt unsere Reise durch Togo und Benin: Voodoo ist hier keine Folklore für Besucher, sondern gelebter Teil der Kultur und des Alltags. Sie können traditionellen Zeremonien beiwohnen, tauchen auch hier in das geschäftige Treiben der Märkte ein und entdecken auf kurzen Wegen die unterschiedlichen Landschaften zwischen der Atlantikküste im Süden und dem gebirgigen Norden. Auf unseren Togo-& Benin-Reisen sind für dieses Jahr noch Plätze frei: Wer dem europäischen Herbst entfliehen möchte, kann sich unserer aktuell noch sehr kleinen Gruppe vom 10.10.–25.10.2026 anschließen; wer lieber den Jahreswechsel im tropischen Süden verbringen möchte, vervollständigt unsere Gruppe vom 27.12.2026–11.01.2027.

Von Mali über Senegal und Gambia bis Togo und Benin – Westafrika ist vielfältig, überraschend und voller Geschichten.
Wir freuen uns, Menschen wie Boureima an unserer Seite zu wissen – und viele weitere Reiseleiter und Partner aus aller Welt, die ihre ganz persönlichen Geschichten mit uns und unseren Gästen teilen. Denn oft sind es genau diese persönlichen Begegnungen, die eine Reise so besonders machen.

Neuseeland, wir sind noch lange nicht fertig mit dir!

Neuseeland ist ein Land für Outdoor-Enthusiasten – und unsere Reise KIA ORA! – Neuseeländische Abenteuer ideal für junge und Junggebliebene, die gerne draußen aktiv unterwegs sind. Seit 2016 nehmen wir Sie mit zu unseren Lieblingsorten, zeigen Ihnen unsere liebsten Aktivitäten und entwickeln die Reise mit den Erfahrungen unserer Gäste immer weiter. So lernen Sie mit uns nicht nur beide Inseln kennen, sondern auch immer wieder neue Facetten Neuseelands.

Moosbärtige Südbuchen, Bergwildnis und tiefstürzende Wasserfälle – das ist Fiordland

Einer meiner persönlichen Lieblingsorte ist Fiordland, denn hier ist die Natur zu Hause. Faszinierende Licht- und Wolkenspiele und vier Jahreszeiten an einem Tag sind keine Seltenheit.
Mit rund 1,2 Millionen Hektar ist der gleichnamige Nationalpark einer der größten und ältesten Nationalparks im Südwesten der Südinsel – eine zerklüftete, wasserdurchsetzte und kaum zugängliche Bergwildnis aus glasklaren Seen, ursprünglichen Regenwäldern, moosüberzogenen Südbuchen und tief eingeschnittenen Fjorden. Herabstürzende Wasserfälle ziehen sich wie silberne Fäden durch die Landschaft. Vor rund zwei Millionen Jahren formten Gletscher tiefe Täler in den gewaltigen Bergstöcken. Heute reicht die Tasmansee weit in das Landesinnere hinein und füllt die eindrucksvollen Fjorde. Einen davon, den berühmten Doubtful Sound, entdecken Sie auf unserer Reise vom Wasser aus.

Neu: Tagestour auf dem Kepler Track

Ab Herbst 2026 können Sie diese faszinierende Region nun noch intensiver erleben: Erstmals wandern wir auf einem Abschnitt des Kepler Tracks, einem der berühmten Great Walks Neuseelands. Die gut ausgebauten Wege ermöglichen es, tief in die wilde Landschaft des Fiordlands einzutauchen, ohne dafür mehrere Tage unterwegs zu sein. Mit Tagesrucksack geht es vom Lake Te Anau durch Berg- und Rotbuchenwälder bis zur Brod Bay. Wer möchte, steigt weiter hinauf bis zur Baumgrenze und genießt den weiten Blick über das Te Anau Basin, bevor es wieder zum Ausgangspunkt zurückgeht.

Abwechslung pur: zu Fuß, mit dem Rad, per Kanu, Segel- und Jetboot

Doch der Kepler ist nur ein Beispiel dafür, was unsere Reise ausmacht: Neuseeland erleben wir auf ganz unterschiedliche Weise – zu Fuß, auf dem Rad, im Kajak, per Segel- und Jetboot und immer wieder mitten in beeindruckenden Landschaften. Von goldgelben Badebuchten und urtümlichen Regenwäldern bis zu den schneebedeckten Südalpen, umrahmt vom tiefen Blau des Ozeans.

28 Tage, zwei Inseln und ganz viel Outdoor-Spirit – KIA ORA! Eine Reise für alle, die Neuseeland nicht nur anschauen, sondern in kleiner Gruppe mit bis zu 12 Reisenden und deutschsprachig geführt erleben möchten. Gerne berate ich Sie zum für mich wohl schönsten Ende der Welt!

Termine für die kommende Saison
07.11. – 04.12.26  (Unser Mai) Bereits 6 Buchungen und weitere Reservierungen
20.12. – 16.01.27 
(Hochsommer in Neuseeland) bereits 6 Buchungen
27.02. – 26.03.27 
(unser September und Spätsommer in Neuseeland) Aktuell 3 Reservierungen

Was haben 2 Bretter, 16 Pfoten und 1 Eisangel gemeinsam?

Im hohen Norden sind sie ziemlich gute Antworten auf den Winter. Wo Schnee und Eis monatelang die Landschaft bestimmen, zieht man sich nicht einfach nach drinnen zurück. Man gleitet auf Skiern durch die Weite, zieht mit Huskys über verschneite Wege, stapft auf Schneeschuhen los – oder man bohrt eben ein Loch in einen zugefrorenen See und hält eine Angel hinein …

Drei Reisen aus Norwegen, Finnland und Schweden zeigen, wie unterschiedlich man dem nordischen Winter mit uns begegnen kann: mal mit einer Aktivität im Mittelpunkt, mal jeden Tag ein bisschen anders, mal für Einsteiger, mal für Fortgeschrittene – aber immer aktiv unterwegs. Denn genau das mögen wir am nordischen Winter: Er will nicht nur angeschaut werden. Er will, dass man mit ihm etwas anstellt. 😊

2 Bretter: 66° Nord – Skitour am Polarkreis

Keine Loipe, kein Rundkurs: Auf Backcountryskiern geht es sechs Tage quer durchs winterliche Saltfjell – über zugefrorene Seen, durch weite Täler und ungespurtes Gelände. Das Gepäck zieht in der Pulka hinterdrein und irgendwo da vorn liegt das nächste Dach über dem Kopf …

Abends wird es in den unbewirtschafteten Berghütten des norwegischen Wandervereins ziemlich bodenständig: Holz holen, kochen, einheizen, zusammensitzen. Vier bis sechs Reisende teilen sich nicht nur den Weg, sondern auch den Hüttenalltag. Und weil mitten im Fjell meist auch der Mobilfunkempfang verschwindet, bleibt für ein paar Tage tatsächlich nur das, was gerade vor einem liegt.

Wer braucht bei dieser Kulisse schon Mobilfunkempfang?

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16 Pfoten: Mit Huskys auf dem Bärenpfad durch Finnisch-Karelien

Vier Hunde, ein Schlitten und Sie mittendrin: Sobald sich die Leinen spannen, wird aus aufgeregtem Hundegebell plötzlich das leise Gleiten der Kufen über den Schnee. Vor Ihnen läuft Ihr eigenes Gespann, ringsherum die verschneiten Wälder Finnisch-Kareliens. Einige Kilometer führen sogar über den Bärenpfad, den Karhunpolku.

Zu einer Huskywoche gehört weitaus mehr als Schlittenfahren: Sie helfen beim Ein- und Ausspannen, versorgen die Hunde unterwegs und füttern sie am Abend. Drei Ausfahrten sind es in der gemütlicheren Lodge-Woche – wer tiefer hineinwill, unternimmt bei ausgewählten Terminen vier Touren und verbringt eine Nacht im abgelegenen Waldhaus. Und wenn die Hunde einmal Pause und Sie einen Tag zur freien Verfügung haben? Dann können Sie auf Schneeschuhen selbst ein paar Spuren in den Schnee setzen.

Kurze Teambesprechung vor der nächsten Ausfahrt 😉

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1 Eisangel und einmal alles, bitte: Aktive Winterwoche in Schwedisch-Lappland

Wer sich nicht für eine Winteraktivität entscheiden möchte, muss es hier auch nicht. Auf einer familiären Huskyfarm in Schwedisch-Lappland wird acht Tage lang ausprobiert, was der nordische Winter hergibt: ein eigenes Huskygespann lenken, auf Schneeschuhen durch die Taiga stapfen, auf breiten Holzskiern unterwegs sein – und schließlich ein Loch in einen zugefrorenen See bohren und die Eisangel auswerfen.

Dazwischen geht es nach Jokkmokk und hinein in die samische Kultur. Und weil zum nordischen Winter nicht nur das Draußensein gehört, warten nach der Rückkehr zur Huskyfarm Sauna, Hot Pot und Kamin.

In der Ruhe beißt der Fisch 😉

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Das lässt sich also im Winter alles so anstellen. Und was stellt der Winter mit uns an?

Warum vernünftige Menschen auf die Idee kommen, bei  minus 15 Grad ein Loch in einen zugefrorenen See zu bohren und sich daneben zu setzen? Eine mögliche Antwort finden Sie hier: Eine kleine Verteidigung der Kälte