Über Diana Houf

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Unsere Reiseleiter plaudern aus dem Nähkästchen: Miriam und Roberto

Hallo Miriam und Roberto! Wisst ihr noch, wie und wann ihr schulz aktiv reisen kennengelernt habt?

Miriam und Roberto Simoni empfangen Sie herzlich in ihrem Palazzo Gallotti. Seit 1492 in Familienbesitz, ist Roberto „Schlossherr“ über einen echten Palazzo aus dem Mittelalter. Gemeinsam führen sie unsere Gäste durch die unbekannten Pfade des Cilento-Nationalparks.

Frank Schulz kam 2017 auf uns zu – dank Ray Hartung, mit dem wir die erste Cilentoreise 2013 durchgeführt hatten – und zwar direkt durchs Gartentor mit dem großen Schulzmobil. Ab dem Zeitpunkt begann unsere gemeinsame „dolce vita“!

Würdet ihr für uns aus eurem Reiseleiter-„Nähkästchen“ plaudern und uns eine lustige Begebenheit erzählen, die euch im Reiseleiterleben widerfahren ist?

Miriam: Bei einer Badepause in einer wunderschönen, einsamen Felsbucht packte ein Gast hektisch seinen Wanderrucksack aus, warf sich blitzschnell und elegant in Badehose, extra lange Schwimmflossen und schob sich einen taschenrechnergewandtes Objekt seitlich in die Badehose und tauchte ab. Für einen kurzen Moment fühlte ich mich in einen James Bond Film versetzt. Ich spürte wie mein Puls schneller wurde und versuchte dem Gast unter Wasser zumindest mit den Augen zu folgen. Ging er fischen? Wusste er was er tat? Wir sind in einem Naturschutzgebiet, hier kann man nicht einfach herkommen und die Unterwasserwelt aufspießen!

Nach kurzer Tauchrunde planschte er in Fischotterrückenposition mit einem Lächeln im Gesicht: Hier gibt es traumhafte Fische! Als er rückwärts mit seinen Flossen aus dem Wasser schritt, zog er das Objekt aus seiner Badehose und nach einem kurzen Blick aufs Badewannenthermometer verkündete er: angenehme 18 °C und das Ende Oktober! Wann kommt ihr endlich ins Wasser? 

Eine dritte und letzte Frage: Welchen ganz privaten Reisetraum habt ihr, was möchtet ihr am liebsten noch sehen und erleben?

Wenn wir uns überhaupt irgendwann wieder aus unserem Cilento-Paradies wegbewegen, würden wir gern den kompletten schulz-Katalog durchleben, weil wir wissen, dass hinter jeder Reise tolle Menschen stecken, die schulz so besonders machen! Etwas realistischer ist, dass wir den Fernwanderweg E1 vom Nordkap bis nach Sizilien erkunden, der kommt dann direkt hinter unserem Haus vorbei.

Unsere Reiseleiter plaudern aus dem Nähkästchen: Angela

Hallo Angela, weißt du noch, wie und wann du schulz aktiv reisen kennengelernt hast?

Angelas besonderes Steckenpferd ist die kretische Kräuterwelt, deren Verwendung und vor allem kulinarischer Einsatz. Darüber hinaus hat sie die griechische Gesellschaft und Kultur über die Jahre intensiv kennengelernt und kann sicher so manches Geheimnis über die verschiedenen Brauchtümer der Insel lüften.

Ja, natürlich, das war 2012. Durch einen damaligen Kollegen wurde ich angeheuert um eine Gruppe zu führen, die ein neues Konzept versprach. Das war schulz aktiv reisen. Die in dieser Zeit 14-tägige Reise durchlief einige Programmveränderungen bis ich 2015 dann das Ruder übernehmen durfte. Diese Zusammenarbeit ist bis heute sehr positiv und effektiv!

Würdest du für uns aus deinem Reiseleiter-„Nähkästchen“ plaudern und uns eine lustige Begebenheit erzählen, die dir in deinem Reiseleiterleben widerfahren ist?

Es gibt im Laufe der Jahre genug lustige Begebenheiten, aber was mir immer in Erinnerung bleiben wird, war die Frage eines Gastes nach einer Führung in der wichtigsten minoischen Ausgrabungsstätte von Kreta, dem Palast von Knossos (der zwischen 3500 und 4000 Jahre alt ist). Er kam nach der Besichtigung zurück zum Bus und fragte mich: sagen Sie mal, woher hatte König Minos (eine mythische Gestalt) eigentlich das Geld um den Palast von Knossos zu bauen? Ich war erst mal sprachlos wegen dieser Frage und wurde dann von meinem Busfahrer gerettet, der spontan antwortete: natürlich von der griechischen Nationalbank!!

Eine dritte und letzte Frage: Welchen ganz privaten Reisetraum hast du, was möchtest du am liebsten noch sehen und erleben?

Hmm, da ist so einiges..z.B. die Savannen von Afrika oder die Gipfel des Himalayas zu sehen und zu erleben…

Unsere Reiseleiter plaudern aus dem Nähkästchen: Radu

Hallo Radu, weißt du noch, wie und wann du schulz aktiv reisen kennengelernt hast?

Na klar: das war im Monat August 1994, als auf unserer Zelt-Trekkingtour im Retezat-Gebirge, mit einer Gruppe von 6 Gästen insgesamt, ein Gast von Schulz mit dabei war  (- oder sogar zwei, da weiß ich es leider nicht mehr so genau).

Würdest du für uns aus deinem Reiseleiter-„Nähkästchen“ plaudern und uns eine lustige Begebenheit erzählen, die dir in deinem Reiseleiterleben widerfahren ist?

Ohoooo, da könnten wir „3 Tage und 3 Nächte“ erzählen… da es auf unseren Touren meistens lustig zugeht ! 😊  Nun, eine davon: vor mehreren Jahren, auf einer Wintertour (Tourenski) standen wir (d.h. die gesamte Gruppe, mein Kollege und ich) oben auf den Gipfel, ganz stolz und glücklich, und freuten uns des Lebens … 😊. Nach so viel „Gipfelerfolg“, Lachen, Freude und gute Laune bereiteten wir uns letztendlich auf die Abfahrt vor (ca. 600 Hm). Es war bester Pulverschnee – d.h. genau das was ein Tourenskifahrer sich fuer eine solche Abfahrt so wünscht. Nachdem mein Kollege und ich die letzten Anweisungen bez. Streckenverlauf und Treffpunkt gegeben hatten, legte ich „gierig“ und voller Elan los. GANZ TOLLE Abfahrt, und fuer alle ein absolut voller Genuss !! Nachdem alle Gäste unten waren, und die gesamte Gruppe wieder kompakt im Blickfeld, fragte mich einer der Gäste etwas rhetorisch: „Radu, aber wo ist denn dein Rucksack?“ In wenigen Sekunden brach ein allgemeines Gelächter aus: mein Rucksack blieb nämlich auf den Gipfel 😊  Von zu viel guter Laune und „akuter Abfahrtsgier“ hatte ich ihn einfach oben liegen gelassen. Ich lache auch heute noch… 😊

Eine dritte und letzte Frage: Welchen ganz privaten Reisetraum hast du, was möchtest du am liebsten noch sehen und erleben?

Tja… schwer zu sagen. Sicherlich, bedingt durch die Tatsache, dass wir aus solchen Länder bis vor nicht zu langer Zeit de facto gar nicht reisen konnten/durften, haben wir noch sehr wenig von der Welt gesehen. Auf der anderen Seite ist es auch heute noch für die meisten von uns eine finanzielle Hürde, so viel reisen zu können wie wir es uns gerne wünschen würden. Demzufolge freue ich mich eigentlich an jedem Eck dieser Welt den ich „neu entdecken“ darf, auch wenn dieser gar nicht so weit weg von meiner Heimat liegt. Hauptsache, man öffnet seine Sinne und ist stets bereit, sich auf neue Reiseerlebnisse einzustellen und „dem Besonderen auf der Spur“ zu sein – ganz egal wohin die Reise führt! In diesem Sinne erfüllt sich ein Traum mit jeder neuen Reise … 😊

Unsere Reiseleiter plaudern aus dem Nähkästchen: Irene

Seit über 30 Jahren ist sie begeisterte Flugbegleiterin und somit unterwegs in den Großstädten vieler Länder. Seit 2006 hat sie das Wüstenfieber nun schon fest im Griff, und aus der ursprünglichen Idee „einmal unter freiem Himmel in der Wüste zu übernachten“ wurden jährliche Reisen in den Süden von Algerien in die Gegend um Djanet und Tamanrasset.

Hallo Irene, weißt du noch, wie und wann du schulz aktiv reisen kennengelernt hast?

Ich habe schulz aktiv reisen über die algerische Partneragentur kennengelernt. Nachdem ich zu diesem Zeitpunkt schon über 10 Jahre regelmäßig im Süden von Algerien unterwegs war, wurde ich schulz aktiv als Reiseleiterin empfohlen und durfte das erste Mal im Dezember 2019, über Weihnachten und Silvester, eine Gruppe durch mein Lieblingsgebiet das „Tardrat“ führen.

Würdest du für uns aus deinem Reiseleiter-„Nähkästchen“ plaudern und uns eine lustige Begebenheit erzählen, die dir in deinem Reiseleiterleben widerfahren ist?

Bei nur zwei Reisen gibt es jetzt leider noch keine erzählenswerte lustige Begebenheit. Die Februar Gruppe war insofern sehr, sehr spannend, als das ich zwei Mädchen im Alter von 10 und 13 Jahren dabei hatte. Es hat einen riesen Spaß gemacht ihnen die Wüste mit all ihren Facetten nahe zu bringen und vor allem zu beobachten wie die beiden alles wie ein Schwamm aufsaugten, niederschrieben und – wie mir ihre Mutter viel später schrieb – auch Monate später noch mit Begeisterung weiter erzählten. Überhaupt habe ich in beiden Gruppen viele sehr nette Bekanntschaften gemacht, habe teilweise heute noch Kontakt zu ihnen und freue mich auf die nächste Gruppe im Oktober 2021 – inshallah

Eine dritte und letzte Frage: Welchen ganz privaten Reisetraum hast du, was möchtest du am liebsten noch sehen und erleben?

Oh da brauche nicht lange nachdenken 😉 Der größte Reisetraum von mir wären die Galapagosinseln – am liebsten mit Rucksack, Zelt und viel, viel Zeit zum fotografieren.

Unsere Reiseleiter plaudern aus dem Nähkästchen: Mehmet

Hallo Mehmet, weißt du noch, wie und wann du schulz aktiv reisen kennengelernt hast?

Ja, das war vor 7 Jahren, glaube ich. Ich war auf der ITB-Messe in Berlin. Nachdem ich vormittags einige Gespräche mit Partnern geführt hatte und mir gerade eine Kaffeepause gönnen wollte, lief mir Frank mit einer „schulz aktiv“-Weste über den Weg. Sofort funkte es bei mir. Ich bin ihm hinterher und sagte:“ Hallo Frank Schulz“. Frank drehte sich verwundert um und lachte wie immer. Ich stellte mich kurz vor und fragte ihn ob er Zeit hätte für einen Kaffee mit mir. Nach diesem glücklichen Zufall lud mich Frank, großherzig wie er ist, nach Dresden zu seiner Messe ein. Seitdem trinken wir öfters mal einen Kaffee zusammen.

Würdest du für uns aus deinem Reiseleiter-„Nähkästchen“ plaudern und uns eine lustige Begebenheit erzählen, die dir in deinem Reiseleiterleben widerfahren ist?

Es war bei einer Kappadokien-Reise in der Zentraltürkei in der unterirdischen Stadt Kaymakli. Nachdem ich die Eintrittstickets verteilt hatte, mahnte ich die Gruppe, zusammenzubleiben und auf die Köpfe aufzupassen. Langsam zwängten wir uns durch die Maulwurfsgänge ins Zentrum des Labyrinths. An einer Kreuzung begann ich über die Funktion der Räumlichkeiten zu informieren. Währenddessen wurden wir von einer anderen Gruppe überrannt. Schon war es wie in Mekka, ein Drunter und Drüber und ein einziges Durcheinander. Höchste Zeit für die Flucht, dachte ich und rief: „Meine Gruppe bitte mir folgen, es geht weiter.“ Und so machten wir uns davon. Wieder an der frischen Luft angekommen, rief ein Gast mit erhobenen Händen gegen den Himmel, als wollte er Allah ein Danke sagen für die Rettung, aber nein: „Meine Frau ist weg … meine Frau ist weg!“ Ich wusste nicht ob er es aus Freude oder Sorge sagte … Ich beruhigte den Gast und erklärte ihm, dass jeder, der da rein gegangen ist, hier aus dem einzigen Ausgang auch wieder heraus muss. Und schon kam auch die andere Gruppe heraus. Der Gast rief erleichtert seiner Frau zu: „Beate hier bin ich, hallo, hieeeer“, und Beate schaute mit großen Augen ihren Mann an, und dann musterte sie den Mann vor ihr, der zufällig auch eine grüne Wanderjacke trug wie ihr Ehemann. Und so musste sie lachen und wir mit.

Eine dritte und letzte Frage: Welchen ganz privaten Reisetraum hast du, was möchtest du am liebsten noch sehen und erleben?

Ich bin gerade dabei, einen historischen Wanderweg in der Türkei auszuarbeiten, und zwar den Alexander-Weg, der nach Alexander dem Großen benannt ist. Syrien und Ägypten habe ich schon hinter mir. Meine Wunschreise wäre von Anatolien aus über Persien, Afghanistan und Turkestan nach Panjap in Indien fortzusetzen. Ich weiß, dass alles auf einmal nicht machbar ist, aber ich träume von den vielen Völkern und ihrer Musik, Kultur und Küche. Es wäre für mich ein großer Kräuterladen verschiedener Aromen und ich muss für meine Küche etwas mitnehmen.

 

Social Media – Einblicke, Inspiration und Austausch

Der Katalog zum Stöbern sowie die Messen und unsere Events zum  Austauschen und Beraten waren und sind auch in Zukunft unsere Wege, die zu Ihnen führen – und Sie schließlich auf die besondere Spur unserer Reisen. Doch zusätzlich wollen wir Sie einladen, uns auch auf den Onlineplattformen Facebook oder Instagram zu besuchen – um sich hin und wieder von neuen Reiseangeboten inspirieren zu lassen oder Eindrücke aus der vielfältigen Reisewelt zu erhalten. Ganz aktuell ist die Post-Serie mit unseren Reiseleitern rund um den Globus. Dabei plaudern sie aus dem Nähkästchen und  berichten u.a. von amüsanten Anekdoten aus ihrer Reiseleiter-Vergangenheit. Jeden Mittwoch teilen wir eines unserer ganz persönlichen Lieblingsbilder, ein Moment, um in die Ferne zu schweifen und in Erinnerungen zu schwelgen. Besonders in der heute schnelllebigen Zeit bietet die Social-Media-Welt eine direkte Möglichkeit der Kommunikation: aktuell und auf den Punkt. Nahbar und authentisch lassen wir Sie an unserer Reisewelt teilhaben und gewähren Einblicke hinter die Kulissen von schulz aktiv reisen.

Schauen Sie vorbei und folgen Sie uns!

Kretas ursprünglicher Osten – Sommer-Special!

Durch die besonderen Umstände der Pandemie werden wir aktiv, um unseren Gästen alternative Reisemöglichkeiten zu bieten. Ein Sommer auf Kreta, da denkt man vor allem an volle Strände und große Hotelanlagen. Ja, sicher gibt es das. Aber nicht dort, wo wir mit Ihnen unterwegs sind. Für Anfang Juni und die zweite Augusthälfte haben wir gemeinsam mit Angela unsere Wanderreise im ursprünglichen Osten sommertauglich umgestaltet, so dass sie auch bei höheren Temperaturen gut machbar ist. Schluchten- und Waldwanderungen bieten den nötigen Schatten und das Meer die wohlverdiente Abkühlung. An einigen Tagen werden wir schon früher unsere Touren starten, und während der warmen Mittagsstunden verweilen Sie an einem schönen schattigen Plätzchen, entweder an einem Strand oder auf einer kühlen Terrasse mit Meerblick, und lassen die Seele baumeln.

Das letzte Jahr hat uns gelehrt flexibel zu sein, und das ist auch bei diesen beiden Sonderterminen gerne erwünscht. Kreta hat so viel zu bieten, und mit Angela als langjähriger Wanderführerin haben Sie eine Reiseleiterin an Ihrer Seite, die immer eine Alternative in petto hat, falls eine Tour nicht machbar sein sollte.

Wenn Sie sommerliche Temperaturen und schattige Wanderungen mögen, mittägliche Rast schätzen und sich aufs Mittelmeer freuen, dann treffen Sie mit dem „Sommer auf Kreta“ die richtige Wahl!

Alle weiteren Infos sowie den Reiseverlauf finden Sie unter:
www.schulz-aktiv-reisen.de/GRL05

Unsere Reiseleiter plaudern aus dem Nähkästchen: Oliver Handler

„Mit über 150 geleiteten Wandergruppen habe ich mein Handwerk gründlich gelernt. Es macht einfach Spaß, die herrlichen Naturlandschaften von São Miguel zu Fuß zu erkunden und mein Wissen über Land & Leute an interessierte Wanderfreunde weiterzugeben.“

Hallo Oliver, weißt Du noch, wie und wann du schulz aktiv reisen kennengelernt hast?
Ja, das muss vor knapp 15 Jahren auf Madeira gewesen sein. Ich lebte damals auf der Blumeninsel und schulz-Chefreiseleiter Ray Hartung schulte mich ein, um Wandergruppen auf Madeira zu führen. Als ich 2011 auf die Azoren übersiedelte, vereinbarte ich mit Frank Schulz, eine neue Reise auf meiner neuen „Heimatinsel“ São Miguel anzubieten. Bei dieser 10-tägigen Tour mit 3 Standorten können Wanderfreunde seit vielen Jahren die größte Azoreninsel ganz intensiv kennenlernen.

Würdest du für uns aus deinem Reiseleiter-„Nähkästchen“ plaudern und uns eine lustige Begebenheit erzählen, die dir in deinem Reiseleiterleben widerfahren ist?
In meiner 20-jährigen Tätigkeit als Guide habe ich unzählige, witzige Situationen erlebt. Einmal war ich mit einer Gruppe auf der zweitkleinsten Azoreninsel Graciosa unterwegs und wir wollten kurz vor dem Abflug noch eine alte Windmühle fotografieren. Während ich mit einem Teil das Wahrzeichen der Insel betrachtete, „verschwanden“ einige Reiseteilnehmer in einen nahegelegenen Keller. Als ich kurz danach dort ankam, hielten meine Gäste bereits Gläser mit Wein in den Händen und der Weinbauer bedankte sich für unser Kommen. Nach kurzer Konversation stellte sich heraus, dass der leicht verwirrte Mann am nächsten Tag seine Goldene Hochzeit feiern wollte und er uns für die zum Fest eingeladenen Freunde hielt. Trotz meiner Erklärungsversuche bestand er darauf, noch zwei weitere Gläschen zu trinken und ich hatte Angst, den Flug mit der Gruppe zu verpassen. Dank unseres Busfahrers, der die Angestellten des Flughafens kannte, „wartete“ der Check-in noch, bis wir angetorkelt kamen und etwa 30 Minuten vor Abflug unser Gepäck eincheckten. Als wir nach einem 20-minüten Flug auf der Nachbarinsel Terceira landeten, waren wir noch immer bedüselt und am Lachen ob dieser unvergesslichen Begegnung.

Eine dritte und letzte Frage: Welchen ganz privaten Reisetraum hast du, was möchtest du am liebsten noch sehen und erleben?
Da ich neben dem Leben auf Inseln auch das Meer liebe, reizt mich der Atlantik und ich habe auch schon mehrere Segelwochen zwischen den Inseln gemacht. Da die Azoren gemeinsam mit Madeira, den Kanaren und Kapverden zu den makaronesischen Inseln gehören, würde mich ein Segeltörn zu diesen 4 Archipelen sehr reizen.

Unsere Reiseleiter plaudern aus dem Nähkästchen: Sara Strecker

In München aufgewachsen, absolvierte Sara eine Ausbildung zur Tourismuskauffrau. Schnell spürte sie, sie wollte näher am Geschehen sein. Allein reiste Sara durch Indien und trampte durch halb Europa, bis sie sich in Spanien verliebte und blieb.

Hallo Sara, weißt Du noch, wie und wann du schulz aktiv reisen kennengelernt hast?

Das ist erst 2017 passiert, ich bin sozusagen der Welpe im Schulz-Rudel. Wir suchten nach einem Partner für unser unbekanntes Aitana Gebirge und fanden just die Agentur, die dem Besonderen auf der Spur ist.

Würdest Du für uns aus deinem Reiseleiter „Nähkästchen“ plaudern und uns eine lustige Begebenheit erzählen, die Dir in Deinem Reiseleiterleben widerfahren ist?

Das ist mir auf meiner ersten Reise passiert, ich war natürlich super nervös. Beim Frühstück stand ich mit meiner Tasse Kaffee in der Hand bei meiner Gruppe als mich jemand nach der Uhrzeit fragte. Ohne weiter zu überlegen drehte ich meine Hand um, um auf die Uhr zu schauen und kippte meinen ganzen Kaffee über die Beine. Keiner der Gruppe konnte mir den Tag in die Augen zu schauen, ohne loszubrüllen. Auf der selben Reise sagte ich auch ‚Ich bin doch nicht blöd!“ und wollte mir an die Stirn tippen und stach mir volle Kanne mit dem Finger ins Auge. Damit ging auch der letzte Funken Respekt flöten..

Eine dritte und letzte Frage: Welchen ganz privaten Reisetraum hast Du, was möchtest Du am liebsten noch sehen und erleben?

Besonders Südamerika hat eine Anziehung auf mich, die Menschen und ihre Philosophie. Und dann natürlich all die Schulz Reiseleiter in ihrer Heimat, Mehmet in der Türkei, Basti in Bolivien, Seddik in der Wüste, Ivan in Russland.

Unsere Reiseleiter plaudern aus dem Nähkästchen: Marin Beli

Marin liebt seine Heimat, kennt ihre Geschichte gut und setzt sich mit aktuellen politischen Themen auseinander. Beim Reisen packt er oft seine Gitarre aus und lässt die Abende mit seiner angenehmen Stimme harmonisch ausklingen.

Hallo Marin, weißt Du noch, wie und wann du schulz aktiv reisen kennengelernt hast?

Ja, das ist 2008 gewesen. Ich war gerade mit meinem Studium der Germanistik fertig. Reisen lag mir immer im Blut, daher wollte ich meine Leidenschaft auch beruflich ausüben. Eine meiner Freundinnen arbeitete damals bei einem albanischen Reiseveranstalter, der mit schulz aktiv zusammenarbeitete. Sie suchten einen deutschsprachigen Reiseleiter. So fing ich an als Reiseleiter zu arbeiten, erhielt meine erste Schulzgruppe und genau da fand ich mein neues Zuhause:-).

Würdest Du für uns aus deinem Reiseleiter „Nähkästchen“ plaudern und uns eine lustige Begebenheit erzählen, die Dir in Deinem Reiseleiterleben widerfahren ist?

Ah, es sind so viele, dass man Schwierigkeiten hat eine auszuwählen.
Im Bus hören wir gerne Musik. Es war damals eine Gruppe, denen die Musik sehr gut gefallen hat. Wir haben sogar eines der Lieder auswendig gelernt. Als wir nach ca. 6 Tagen nach Saranda (eine kleine Stadt im Südalbanien) kamen, sahen wir überall Konzert-Poster unserer Lieblingssängerin. Ich habe Karten arrangiert und wir haben sie durch diesen schönen Zufall noch live gesehen. Wir habe die Reise „Hopa Hopa“-Reise genannt. Ich erinnere mich an noch ein lustiges Ereignis. Wir übernachteten in einem Berghotel am Logara Nationalpark im Süden des Landes. Wir sind gerade beim Anstoßen aber ein Teilnehmer der Gruppe ist nicht anwesend (den Namen habe ich leider vergessen). Ich habe mir Sorgen gemacht, fand heraus welches sein Zimmer war und klopfte an seiner Tür. Es gab keine Antwort. Da habe ich mir noch mehr Sorgen gemacht und versuchte es mehrmals. Er gab kein Zeichnen von sich. Dann habe ich die Spiderman-Rolle gespielt. Ich bin vom Nachbarbalkon auf seinen geklettert und klopfte nochmals an die Balkontür, es war einfach nichts zu hören. Zum Glück war die Balkontür offen und ich ging rein. Der Gast lag im Bett. Ich hatte mir solche Sorgen um ihn gemacht – bis dahin war es noch nie passiert, dass ein deutscher Gast nicht pünktlich zum Abendessen erschien und nicht vorher absagt – also versuchte ich ihn aufzuwecken. Er wachte dann auch auf. Er war natürlich völlig überrascht und verwirrt und fragte mich: „Was machst du hier? Was ist denn los?“ und ich sage einfach „Abendessen ist fertig!“ (ich wusste nicht so genau was ich sagen sollte, das Ganze zu erklären war für den Moment ziemlich lang…). Dann sagte er: „Du hast mich von so einem schönen erotischen Traum aufgeweckt, ich komme nicht zum Abendessen.“ Das erzählte er natürlich nächsten Morgen allen, wie der Reiseleiter ihm den erotischen Traum zerstört hat. Das war einfach super lustig, menschlich und schön, wie man auf einer Reise fast wie in einer Familie sein kann. In diesem Fall war ich der Neffe und er der (moderne muss ich sagen) junge Opa.

Eine dritte und letzte Frage: Welchen ganz privaten Reisetraum hast Du, was möchtest Du am liebsten noch sehen und erleben?

Ich würde noch mal mit meiner Familie nach Südostasien reisen. Als der Corona-Ausbruch kam, war ich gerade in Indonesien. Ich musste leider meine Reise abbrechen. Ich möchte so gerne die Menschen, die ich dort kennengelernt habe und die mir geholfen haben, noch einmal wieder treffen und natürlich noch mehr von der Region kennenlernen. 

 

Unsere Reiseleiter plaudern aus dem Nähkästchen: Ray Hartung

Ray Hartung – seit mehr als 30 Jahren ist er in den verschiedensten Gebirgen der Welt unterwegs. Als Reiseleiter wird er Ihnen mit seiner Erfahrung und seinen mannigfaltigen Kenntnissen erlebnisreiche Tage bescheren.

Hallo Ray, weißt Du noch, wie und wann du schulz aktiv reisen kennengelernt hast?
Ja, das muss 1997/98 gewesen sein. Frank Schulz suchte einen Reiseleiter für Madeira. Ein gemeinsamer Freund wusste das, hat dabei an mich gedacht und den Kontakt mit Frank hergestellt. Wie man sieht, hat es funktioniert: Ich bin immer noch dabei.

Würdest Du für uns aus deinem Reiseleiter „Nähkästchen“ plaudern und uns eine lustige Begebenheit erzählen, die Dir in Deinem Reiseleiterleben widerfahren ist?
Da gibt es nach so vielen Jahren einige…;-). Okay, nehmen wir eine kurze Geschichte: Wir befinden uns auf Madeira bei einer Levada Wanderung. Es ist ein herrlicher Tag, die Sonne lacht und die Ausblicke sind phantastisch. Während der Tour müssen wir mit Taschenlampen mehrere Tunnel durchqueren. Wir kommen in den zweiten Tunnel, da schimpft und flucht es plötzlich hinter mir – so ein Mist, wieso geht die Lampe denn nicht mehr, die Batterien sind doch neu, vorhin ging das blöde Ding doch noch…ich drehe mich um und stelle fest, dass dieser Herr noch seine Sonnenbrille auf hat und sage zu ihm: dann nimm doch einfach deine Sonnenbrille ab…darüber haben wir sehr gelacht, auch noch Jahre später. 😉

Eine dritte und letzte Frage: Welchen ganz privaten Reisetraum hast Du, was möchtest Du am liebsten noch sehen und erleben?
Oh, das ist nicht so einfach zu beantworten, da gibt es noch ganz, ganz viele Ziele. Aber wenn irgendwie möglich eine Ballonfahrt über Bagan mit meiner Frau steht ganz oben auf der Wunschliste.

 

Baron Roberto zieht vorübergehend zu Don Carlo

Das Jahr 2021 bringt viele Veränderungen, Chancen und Maßnahmen mit sich. So auch für Miriam und Roberto, unser Schlosspaar aus dem Cilento. Aufgrund neuer Fördermaßnahmen, die aus der Corona-Krise ins Leben gerufen wurden, fiel die Entscheidung, anstehende und notwendige Baumaßnahmen zeitnah vorzunehmen. Das Dach sowie die Außenfassade des Palazzo werden aufwändig restauriert.

Ab 2022 öffnet der Baron dann wieder die Pforten seines Palazzo Gallotti. Bis dahin empfangen Miriam und Roberto Sie im nur 3 km entfernten charmanten Anwesen Don Carlo, wo Sie die gleichen Vorzüge genießen werden: Eigene Produkte, kulinarische Küche und der besondere Bezug zu den Einheimischen bleibt Ihnen bewahrt. Auf der Piazza im Dorf Tortorella genießen Sie bei Abendsonne Ihren wohlverdienten Aperitivo und lassen den Tag ganz italienisch ausklingen.

Weitere Infos zur Reise inklusive der Unterkunft für 2021 finden Sie unter: La dolce vita” im Cilento

„Liebe Schulzgäste, wie Sie wissen wurde unser Palazzo Gallotti erbaut, als Kolumbus Amerika entdeckte, und seitdem wurde sein Dach mindestens neun Mal erneuert. Jetzt hat unsere Generation die Ehre, das zehnte Dach über so viel Geschichte zu bauen, damit die nächste Generation ihre Geschichte schreiben kann! Deswegen zieht Don Roberto zu Don Carlo! Dort werden wir Sie herzlich empfangen und verwöhnen wie bei uns zu Hause. Wir freuen uns sehr auf unsere gemeinsamen Entdeckungstouren mit Ihnen!“

schulz-Weihnachtsbäckerei: Dem besonderen Rezept auf der Spur …

Dieses Jahr holen wir für Sie die verschiedensten Leckereien und Weihnachtsdüfte aus aller Welt in Ihre Küche. Nutzen Sie die Zeit und Ruhe für kulinarische Stippvisiten! Gemeinsam mit unseren Freunden und Reiseleitern haben wir einige Rezept-Ideen zusammengetragen und laden Sie zum Nachmachen ein. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine süße Reise durch die Geschmacksvielfalt von schulz aktiv reisen!

Weihnachtsrezept 1: Kutja (Reisspeise) aus Russland

Natalia, unsere langjährige Reiseleiterin aus Russland, stellt heute ein typisch russisches Weihnachtsrezept vor.
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Weihnachtsrezept 2: Melomakarona (Honigkekse) aus Griechenland

Unser 2. Weihnachtsrezept kommt aus Griechenland. Angela, unsere Reiseleiterin auf Kreta, stellt uns die leckeren Honigkekse vor.
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Weihnachtsrezept 3: Lussekatter (Gebäck) aus Schweden

Das nächste, leckere Weihnachtsrezept kommt von Kerstin, unserer Reiseexpertin für Schweden. Jedes Jahr am 13. Dezember wird in Schweden das Luciafest begangen. Zu diesem Anlass backen die Schweden traditionell ihre „Lussekatter“. Zum Rezept …

Weihnachtsrezept 4: Almendrada (Gebäck) aus der Sierra de Aitana (Spanien)

Das vierte Weihnachtsrezept kommt von Sara, unserer Reiseleiterin aus Spanien. Sie stellt uns typisches Weihnachtsgebäck nach „Großmutters Rezept“ aus der Sierra de Aitana vor.
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Weihnachtsrezept 5: Struffoli aus dem Cilento

Miriam und Roberto aus dem Cilento verraten uns ihr Lieblings-Weihnachtsrezept: Struffoli – ein neapolitanisches Siedegebäck. Mit wenigen Zutaten können Sie so Ihren ganz persönlichen Weihnachtskranz backen.
Zum Rezept …

Weihnachtsrezept 5: Struffoli aus dem Cilento

Miriam und Roberto aus dem Cilento verraten uns ihr Lieblings-Weihnachtsrezept: Struffoli – ein neapolitanisches Siedegebäck. Mit wenigen Zutaten können Sie so Ihren ganz persönlichen Weihnachtskranz backen.

Zutaten

  • 60 g Butter
  • 40 g Zucker
  • 400 g Mehl
  • 1 geriebene Orangenschale
  • 15 g Anisschnaps oder Limoncello
  • eine Prise Salz
  • 175 g Honig
  • Öl zum Frittieren

Zubereitung

Die Butter schmelzen und abkühlen lassen. Alle Zutaten rasch zu einem Teig verarbeiten, mit einem Tuch abdecken und mindestens 30 Minuten ruhen lassen. Den Teig in 7 Teile trennen und zu ca 1 cm dicken Schlangen rollen. Im Anschluss die Teigschlangen in ca 1 cm breite Stücke schneiden und zu Kügelchen rollen. Das Öl erhitzen und die Kugeln frittieren. Wenn das Öl beginnt schaumig zu werden, neues Öl nehmen. Die Struffoli abkühlen lassen. Währenddessen den Honig verflüssigen und die Struffoli darin wenden. Die Struffoli kreisförmig um ein Glas auf einem Servierteller in Form eines Kranzes verteilen. Erkalten lassen und dann erst das Glas entfernen. Ecco – ein süßer Weihnachtskranz, passend zum Heiligabend, als leckeres Dessert zum Café.

schulzis auf Reisen – Markus auf Erkundungstour in der Türkei

Zeiten wie diese, wo alles „heruntergefahren“ wird, sind auch für uns als Reiseexperten ganz neue Herausforderungen, bieten aber auch Chancen. Viele bekannte Reiseziele, die normalerweise von Touristen geflutet werden, sind aktuell wie leergefegt und laden zum Kennenlernen und Sammeln von neuen (Reise-)Ideen ein. Unser Mitarbeiter Markus begab sich Ende Oktober auf eine einwöchige Reise in die Türkei und besuchte neben der türkischen Riviera auch die geheimnisvolle Tufflandschaft Kappadokiens sowie die Sinterterrassen von Pammukale. Herausgekommen ist ein Besuch in einem der spannendsten Länder im Nahen Osten.

Kappadokien ist sicherlich einer der wundersamsten Orte der Welt. Intensive vulkanische Tätigkeit hat hier in Verbindung mit Wind- und Wasser-Erosion eine erstaunliche Landschaft geschaffen. Neben Feenkaminen und unterirdischen Städten, die in den Tuffstein gegraben wurden, sind vor allem die Sonnenaufgänge ein Erlebnis der besonderen Art. Bei günstigen Witterungsbedingungen steigen jeden Morgen mehr als 100 Heißluftballons in den Himmel – ein unvergesslicher Moment für das Auge und die Kamera. Neben der Unterbringung in Höhlen bietet die Region in Zentral-Anatolien natürlich auch zahlreiche Möglichkeiten, sich aktiv in den verschiedenen Tälern zu verausgaben. Wie ein breites Band zieht sich das Maß der Möglichkeiten gen Küste: von Wanderungen im Rosen- und Liebestal in Kappadokien oder an der Lykischen Küste bis zum Rafting im Köprülu Canyon – alles lässt sich in einem vergleichbar kleinen Radius durchführen.

Apropos Corona: Mit einem ausgeklügelten Sicherheitskonzept werden Besucher bereits am Flughafen begrüßt. In einzelnen Restaurants sind die Speisepläne bereits als QR-Code übers eigene Smartphone online abrufbar und Desinfektionsmittel stehen an jeder Ecke bereit. Und das Ergebnis des obligatorischen Corona-PCR-Tests 48 Stunden vor Abreise am Flughafen in Antalya war bereits nach wenigen Stunden verfügbar – natürlich online. Auch wenn seit dem 08.11.2020 wieder eine Reisewarnung für die gesamte Türkei gilt, ruht die Hoffnung auf 2021 – vielleicht auch mit der einen oder anderen neuen Reise in unserem Portfolio …

Zum Abschluss seiner Reise besuchte Markus noch unseren langjährigen Partner Mehmet in Antalya. Reale Geschäftstreffen sind eine Rarität geworden und doch unersetzlich – regen sie doch bei einem lokalen kulinarischen Highlight im Freien und einem erfrischenden (türkischen) Bier zu neuen kreativen Ideen an. Eine unserer wichtigsten Aufgaben in dieser schweren Zeit ist natürlich auch die Pflege alter Freundschaften, oder mit Mehmets Worten „Die Freundschaft der Seelen“. Mit der Unterstützung unserer Partner vor Ort, ob in Russland, Rumänien, Georgien, Nepal oder eben in der Türkei können wir unsere Reisephilosophie erst tatsächlich greif- und erlebbar gestalten und unsere Reisen zu dem machen, was sie sind: etwas Besonderes für Leib und Seele.

Bei Fragen zu Reisen in die Türkei kontaktieren Sie gern unsere Ansprechpartnerin Diana Houf.

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/Türkei

 

Zusatztermine – Kreta im Winter

Ganz bewusst haben wir uns zum Jahresbeginn 2021 für diese Zusatztermine entschieden. Im Januar Februar und März realisieren wir unsere Kreta-Reise im Winter mit einem Hauch von Frühling.

Licht und Schattenspiele, erwachende Blumenwiesen und rauschendes Meer sind Ihre Begleiter auf dieser Reise. Sanft und erholsam erkunden Sie den Süden und genießen den Winterschlaf auf Mirtos.

Die Winterzeit ist hier Olivenzeit: Sie treffen unter anderem auf Morgane, eine junge engagierte Frau, die sich für den Schutz antiker Olivenbäume einsetzt und die Tradition der schonenden Ernte pflegt. Legen Sie selbst Hand an und überzeugen Sie sich bei einer Verkostung von dem hochwertigen Olivenöl. Beim gemeinsamen Kochen plaudert Angela aus ihrem Kräuterkästchen und am Abend genießen Sie bei einem Glas Wein die Ruhe – und das meint durchaus nicht nur die umgebende Stille.

Eine Reise im kretischen Takt – wo der Rhythmus gewiss über die 7 Reisetage hinaus noch  nachklingt …

Alle Infos zur Reise und den Terminen: www.schulz-aktiv-reisen.de/GRL17

 

Kreta im Winter

Während der Tourismus in den Wintermonaten auf der Insel ruht, tauchen Sie als Gast bei Einheimischen in das kretische Alltagsleben ein. Unsere Reiseleiterin Angela lebt seit vielen Jahren in Mirtos an der Südküste und ist mit Ihnen dem Besonderem auf der Spur – hier auf den Spuren der treuen Inselbewohner, die sich im Winter voller Hingabe dem kretischen Gold widmen. Den aufwendigen Weg der Olive bis zum frischgepressten Öl erfahren Sie bei einem kleinen Exkurs aus erster Hand. Auch auf den kulinarischen Pfaden des  Wildgemüses können Sie Neues entdecken und sich bei der Zubereitung von Angelas Leidenschaft inspirieren lassen. Kleine Tavernen öffnen für uns ihre Pforten, für kulinarische Abende in den sonst zur Ruhe gekommenen Dörfern.

Verlockend: Es braucht keinen Jahresurlaub, um sich „weit, weit weg“ zu fühlen und dem Wintertrott kurzzeitig zu entkommen: Bunte Blumenwiesen, längere Tage und schönste Licht- und Schattenspiele stillen im Winter auf Kreta die Sehnsucht nach dem erwachenden Frühling …

Gönnen Sie sich doch einfach eine kleine und sehr erholsame Auszeit und tauschen Sie die Winterstiefel mit den Wanderschuhen. Erkunden Sie den Osten der Insel in berührender Stille. Alle Infos zur Tour: www.schulz-aktiv-reisen.de/GRL17

Bei Mehmet im Taurusgebirge: Rückblick – Einblick – Ausblick

Es ist Oktober und unsere erste Mini-Gruppe ist gerade aus der Türkei zurückgekehrt. Für Mehmet, unseren Reiseleiter und Gastgeber dieser Reise, war es die erste schulz-Gruppe in diesem Jahr. Wir waren neugierig und fragten nach:

Günaydin – guten Morgen Mehmet, nun sind seit einigen Tagen deine Gäste abgereist. Was war rückblickend für dich als Gastgeber dein persönliches Highlight der 7-tägigen Reise?

Mein persönliches Highlight war, dass drei Glücksbringer in einer unerwarteten Zeit trotz allem zu mir als Gäste gekommen und Ende der Woche als Freunde nach Hause geflogen sind. Es war schön, gemeinsam abends nach den Wanderungen zusammenzusitzen und die Welt zu retten – natürlich mit dem Flaschengeist und dem Herrn der Gaumenfreuden in Begleitung …

Es ist Oktober und wir reden von deiner ERSTEN schulz-Gruppe in diesem Jahr. Wie hast du persönlich dieses Jahr unter der noch immer anhaltenden Situation in deiner Heimat erlebt?

Unter der noch anhaltenden Situation war das erste Gebot: gesund bleiben und sich bei dieser Coronakrise über Wasser zu halten. Aber ich persönlich hatte viel Zeit, über mich selbst nachzudenken. Es hat mit gut getan, diese ungewollte, geschenkte Zeit zu nutzen und mich auf die Zukunft vorzubereiten. Jetzt bin ich dankbar, dass ich diese Zeit hatte.

Um eine Reise zu dir antreten zu können, sind keine weiteren Maßnahmen notwendig, bis auf das Übliche, wie Koffer packen. Lediglich vor Abreise von Antalya nach Deutschland ist es Pflicht, einen Test zu absolvieren. Kannst du unseren Lesern kurz erläutern, wie das Prozedere vor Ort abläuft?

Die Prozedur ist sehr gut durchdacht und organisiert. Für diesen Test gibt es am Flughafen von Antalya eine Corona-Teststation gleich bei der Ankunftshalle, wo der Test für 30 Euro pro Person ca. 24 Stunden vor Abflug durchgeführt wird. Das Resultat wird am Abflugtag vor dem Check abgeholt. Ich fahre meine Gäste am Donnerstag nach Antalya für diesen Test, der 10 min dauert, und wir fahren dann weiter, um die Altstadt zu besuchen. Anschließend legen wir eine Badepause am Strand ein und fahren am Nachmittag wieder zurück zur Bergpension.

Zurück zu deiner letzten Reise-Gruppe: Es gab dieses sehr nett geschriebene Feedback der Gäste.  –Mehmet war ein fantastischer Gastgeber, wunderbarer Koch, Chaufeur und Tourengide. Seine Liebe zur Natur, seine umfangreichen Kenntnisse zur Geschichte des Landes, der Pflanzenwelt und der Tierwelt begleiteten uns auf unseren wunderschönen Wanderungen…  (Ehepaar B.-Oktober 2020)-

Was bedeutet das für dich?

Feedback ist die pesönliche Note ob du als Mensch ,als Gastgeber  als  Wanderführer…also das dein Gesammtpaket bei deinen Gaesten angekommen ist oder nicht

Vor allem deine Kochkünste wurden gelobt – wie würdest du deine Küche beschreiben?

Meine Küche ist ein Teil meiner Lebenseinstellung. Die heißt in diesem Fall: mediterrane Gaumenfreuden! Ich esse und trinke gern. Wenn man sich in der Harmonie der Gewürze und Kräuter auskennt und hochwertige Saisonprodukte nimmt und auf gesunde Weise das kocht, was man nicht in den Restaurants angeboten bekommt, ist schon vieles ein geschmackvoller Genuss. Es gefällt mir, wenn es meinen Gästen mundet.

Beschreibe doch den Lesern kurz, was Sie auf deiner Reise erwartet – natürlich ohne zu viel zu verraten ? …

Die Gäste erwartet eine freundschaftlich-familiäre Atmosphäre auf der Bergpension Emre am See – vielseitige, unberührt-urige Natur, antike, vergessene Städte, null Tourismus, eine Bergwelt „hinter der Zeit“ mit Begegnungen, Hund & Katz …

Du hast im Frühjahr sofort auf die neuen Umstände reagiert und eine Anpassung der Reise initiiert. Es gibt keine Mindest-Teilnehmerzahl und gleichzeitig haben wir sie auf max. 8 Gäste beschränkt. Deine Saison hast du kurzerhand in den Winter verlängert und die Pension entsprechend winterfest gemacht und einen Kleinbus organisiert, so dass du deine Gruppen selbst fahren kannst.
Wir hoffen, dass wir mit unserem Interview viel Neugierde bei den Lesern wecken konnten, Skeptiker überzeugen und Reisehungrige ein neues, lohnendes Reiseziel schmackhaft machen konnten.

Mehmet – was möchtest du unseren Lesern zum Abschluss auf den Weg geben?

Als Abschluss möchte ich unseren Gästen nur sagen: Empathie und positiv denken – es gibt überall gute, seelenverwandte Menschen, die sich in ihrer Freiheit und Freude des Reisens nicht von manipulierten Massenmedien und interessengefärbten Politikern und Demagogen hässlich bevormunden lassen. Kommt – ihr seid herzlichst willkommen! Lasst uns als Gleichgesinnte gemeinsam wandern, fröhlich feiern und tanzen und viiiel lachen! 

Viele Grüße – Mehmet

Warum nicht das Jahr auf der einsamen Bergpension so ausklingen lassen und an Neujahr im Mittelmeer „anbaden“. 

Unser neuer Silvester-Termin vom 27.12.- 03.1.2021 macht es möglich.

Weitere Infos zur Reise finden Sie unter:
www.schulz-aktiv-reisen.de/TRK94

 

Mit Mehmet wieder unterwegs im Taurusgebirge

Mehmet und wir freuen uns über die positive Nachricht der teilweisen Aufhebung der generellen Reisewarnung für die Türkei. Denn seine Bergpension liegt in einer der Regionen, die ohne Beschränkungen bereisbar ist. So kann ab September wieder zu Mehmet und seine ihn umgebende herrliche Naturregion aufgebrochen werden. Selbst hat er kurzerhand seinen Urlaub beendet und bereitet sich nun mit größter Vorfreude auf den Empfang seiner Gäste vor.

Ab den 26. September 2020 realisieren wir unsere genussvolle Wanderreise, bei der Sie Mehmet am Flughafen von Antalya erwartet und Sie auf direktem Weg zu seiner privaten Bergpension führt, von wo aus Sie die Region rund um das Taurusgebirge wandernd erkunden. Alle Reisetermine in diesem Jahr sind durchführungsgesichert.

Weitere Infos zur Reise finden Sie unter:
www.schulz-aktiv-reisen.de/TRK94

 

Kalimera Kreta: Neues von unserer griechischen Lieblingsinsel

Alles beginnt mit einem Samen. Und einem guten Netzwerk!

Auf der Messare-Ebene hat sich eine der Initiativen zur „Wiederbelebung“ alten Saatgutes gegründet.

Kürzlich besuchte unsere Reiseleiterin Angela ein Seminar über die Verwendung, Erhaltung und Verbesserung von traditionellem Saatgut auf Kreta. Zielgruppe waren die Inselbauern (bio oder nicht), aber auch jeder, der bei sich zu Hause eigenes Gemüse ziehen möchte. Es stimmt hoffnungsvoll, dass sich verschiedene aktive soziale Kooperativen mit viel persönlichem Einsatz, Arbeit und vor allem Liebe zur Natur und Umwelt dafür einsetzen, dass jeder Mensch Zugang zu natürlich gewachsenem Gemüse ohne Pestizide und Kunstdünger erhält. Eine davon, die Kooperative Melitakes (kretisches Dialektwort für Ameisen), wird Angela mit unseren Teilnehmern der Slow-Reise besuchen.

Kreta Slow – unterwegs mit allen Sinnen

Besondere Begegnungen im griechischen Takt

Reisetermin für Kurzentschlossene noch buchbar: 04.09.–13.09.2020

Weitere Infos zu unsere Kreta-Slow Reise finden Sie unter:
www.schulz-aktiv-reisen.de/GRL07

In unserem Podcast plaudern wir mit Angela über die Zeit „nach“ Corona auf Kreta und über die Besonderheiten der bevorstehenden Slow-Reise.
Einfach mal lauschen!

Kretas ursprünglicher Osten

Unsere Wanderreise in den ursprünglichen Osten

Zusatztermin: 30.10.–08.11.2020

Weitere noch buchbare Termine sind:
25.09.–04.10.2020 (noch drei Reiseplätze verfügbar)

16.10.–25.10.2020 (Termin in der Durchführung bereits gesichert)
www.schulz-aktiv-reisen.de/GRL05

Kreta im Winter

Kreta im Winter

Aufgrund der hohen Nachfrage werden wir die Teilnehmerzahl unserer Winterreise von 8 auf 12 Teilnehmer erhöhen. Damit sind auf unserer Silvesterreise wieder freie Reiseplätze verfügbar.
www.schulz-aktiv-reisen.de/GRL17