Rückblick auf unsere außergewöhnliche Island-Marathonreise im August 2021

Der Reykjavik-Marathon sollte das sportliche Highlight unserer Island-Marathonreise sein. Zunächst wurde dieser verlegt und schließlich gänzlich wegen der Pandemie abgesagt. Kein Grund für uns, auch die Reise abzusagen, denn der Reykjavik-Marathon war für uns ersetzbar. Unser Island-Experte Rico kennt die schönsten Ecken der Insel, und so entstand kurzerhand der 1. Fellströnd-Halbmarathon, welchen wir selbst organisierten.

Island wie im Bilderbuch, nur live noch viel besser!

Unsere Teilnehmer stellten sich der Herausforderung des Fellströnd-Halbmarathon unerschrocken und liefen allesamt unter den Top Ten ins Ziel! (Ok, viel mehr Teilnehmer waren es auch nicht…) Die Strecke war aufgrund einiger Höhenmeter anspruchsvoll und der isländische Wind verlangte den Sportskanonen einiges ab. Belohnt wurden alle Teilnehmer nach dem Lauf mit einer Medaille und einem erholsamen Bad im Hotpot (Heiße Quelle).

Auf Island bekommt man die volle Bandbreite der fantastischen Natur zu spüren. Überall blubbert und raucht es. Neben schneebedeckten Bergen sieht man mit etwas Glück im Fjord Wale und Delfine auftauchen. Je nach Wetter ist die Chance hoch, Polarlichter zu sehen und seit diesem Frühjahr spuckt der Fagradalsfjall Lava – ein besonderes Naturereignis, für welches wir kurzerhand unser Reiseprogramm angepasst haben, denn die Gelegenheit, einen Vulkan ausbrechen zu sehen, bekommt man nicht alle Tage!

Der Vulkan Fagradalsfjall spuckt Lava

Unsere Reise führte uns vom Süden des Landes bis in die abgelegenen Westfjorde, wo manch unerschrockene Teilnehmerin sogar ein Bad im eiskalten Fjord nahm. Am „dröhnenden“ Dynjandi-Wasserfall hielt die Gruppe unseren Reiseleiter Rico vor Begeisterung in den Armen. In unseren gemütlichen Hotels und Guesthouses konnten die Reisenden entspannen und in so manchem Restaurant gab es isländische Leckereien.

Na – weckt das nicht auch Ihre Lust auf den Hohen Norden?

Auch für 2022 werden wir uns eine ganz besondere Reiseroute für Sie ausdenken, dabei ist der Reykjavik Marathon wieder fest in unserem Laufkalender verankert. Und falls es doch anders kommen sollte, werden wir garantiert wieder einen schönen Plan-B haben!

Alle Infos zur Reykjavik-Marathon-Reise: www.schulz-sportreisen.de/ISL10

Marcialonga – das Ski-Highlight im Januar 2022

Der Marcialonga ist stets das erste große Highlight unseres schulz’schen Skijahres, und auch für 2022 haben uns schon etwa 20 Anmeldungen erreicht. Wie uns die Veranstalter mitteilten, wird der Lauf nach der inzwischen schon bewährten „3G-Regel“ stattfinden, also können Skifreunde mit dem Nachweis einer Impfung (am besten in digitaler Form), mit Genesenen-Status oder einem Negativtest unkompliziert am Marcialonga teilnehmen.

Die 70 km Langvariante oder die 45 km „Light“ – Strecke stehen zur Auswahl

Dies wurde auch bei den Marcialonga-Sommerevents (Radmarathon und verschiedene Laufwettbewerbe) erfolgreich praktiziert und machte die Veranstaltung für alle Teilnehmer zu einer sicheren Sache.

So sind wir voller Vorfreude, dass wir nach einem Jahr Abstinenz am 30. Januar 2022 wieder durch die wunderbaren und stimmungsvollen Loipen des Val di Fiemme und Val di Fassa gleiten können.

Wer bei unserer Tour noch mit von der Partie sein möchte, sollte schnell sein und sich am besten jetzt schon anmelden. Wir werden in Ziano di Fiemme unweit der Laufstrecke Quartier beziehen und mit unserem Bus vor Ort sein. Eine Trainingsfahrt am Samstag auf der Originalstrecke, ein ausführliches Infobriefing, unser eigener Wachsraum und unsere Start- & Zieltransfers runden unsere Reise zu diesem beeindruckenden Event ab.

Alle Infos unter: www.schulz-sportreisen.de/ITA10

Zu den Lauf-Klassikern nach Lissabon!

Es wird endlich wieder lebhafter in der Laufszene, oder wie unser Mitarbeiter Tino Lietsch in seinem Newsletter-Artikel schreibt: „Es läuft wieder“! Bekannte Stadtmarathons, wie die in Tallinn und Wien, aber auch der Brückenlauf über den Großen Belt und der Jungfrau-Marathon, haben am letzten Wochenende wieder stattgefunden. In Tallinn übrigens war Tino mit einer Läufergruppe dabei.
Wir schauen jetzt weiter voraus und sind im Endspurt zu unserer Reise zum Lissabon-Marathon am 17. Oktober 2021.
Am 21. November 2021 folgt dann mit dem 30. Lissabon-Halbmarathon der verspätete und nachgeholte Jubiläumslauf vom März 2020. Die Durchführung dieser Laufklassiker wurde nach der Mitteilung vom Veranstalter nun von der portugiesischen Regierung garantiert.

Reizvolle Läufe in einer reizvollen Stadt: Lissabon und Umgebung haben viel zu bieten. Für beide Laufreisen gibt es schon eine ansehnliche Zahl teilnehmender Läufer und Begleitpersonen. Begleiten werden die Reisen Tino und Stefan aus unserem Sportteam.

Mit unseren Begrüßungs- und Abschlussabendessen zeigen wir Ihnen ganz besondere Locations dieser faszinierenden Stadt am Tejo. Lassen Sie sich verzaubern vom Charme der portugiesischen Metropole! Und wenn das Wetter mitspielt, sollte man sich einen Segeltörn zum Sonnenuntergang mit Skipper Pedro und seiner Yacht Papyrus nicht entgehen lassen.

Bitte beachten: Der Anmeldeschluss für die Reise zum Lissabon-Marathon ist der 27. September 2021!

Alle Infos zu den Reisen unter:
www.schulz-sportreisen.de/POR89
www.schulz-sportreisen.de/POR88

Laufen & Yoga auf der Halbinsel Darß

Was unseren Lauf-und Yoga-Freunden durch den zweiten Lockdown im letzten Winter nicht vergönnt war, gehen wir nun mit großen Schritten und deutlich optimistischer an. Im August waren wir noch einmal persönlich zur Vorbereitung in Prerow. 3G ist aktuell die routinierte Regel und wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit bleiben, mag da auch eine vierte Welle prognostiziert werden.
Was kann es Besseres geben, als schönsten Trails im Darßer Wald, entlang der Küste und zur geruhsamen Boddenseite im Winter zu folgen … Wer bis dato mit Yoga noch keine Erfahrungen gemacht hat, wird begeistert und dankbar nach Hause zurückkehren und fortsetzen, was auf dem Darß begann – wir sind uns sicher! 😉

Auf bald auf dem Darß: Winterlicher Darß – Laufen & Yoga

Einige Impressionen unserer Vorbereitungen im August 2021:

Endlich wieder Marathon – so lief’s in Tallinn …

Endlich wieder Marathon, hieß es für unsere kleine schulz-Gruppe am vergangenen Wochenende in Estlands schöner Hauptstadt Tallinn. Die Organisatoren leisteten brillante Arbeit und boten ein Musterbeispiel, wie Marathon-Großevents zukünftig funktionieren können. Zwar wurde die Laufstrecke pandemiebedingt etwas verlegt, so dass am Start-/Zielbereich jede Menge Platz herrschte, aber der Streckenverlauf entlang der Ostsee war mindestens genauso schön.

Tallinn 2021 – ein beeindruckendes Lauferlebnis

Der gesamte Ablauf erfolgte, typisch estnisch, souverän und unaufgeregt, alles lief nach der „3G-Regel“ ab und selbst vor Ort gab es Testangebote auf der Marathonmesse.

So erlebten wir bei bestem Wetter einen herrlichen Marathon- bzw. Halbmarathontag. Das macht Lust auf mehr, und jedem, der sich in den aktuellen Zeiten unsicher fühlt, zukünftig an größeren Sport- oder Marathonveranstaltungen teilzunehmen, sei gesagt: Die Abläufe vor Ort sind wirklich bestens organisiert und hygienekonform und gehen meist sehr viel entspannter vonstatten, als man vermuten mag.

Der Lauf (hier der Halbmarathon) führt wunderbar entlang der Ostseeküste

Tallinn war und ist extrem sehenswert, hat unheimlich viele Facetten und jede Menge zu bieten. Das große Highlight ist natürlich die Altstadt, eine wahre Zeitreise ins Mittelalter, dazu viele „hippe“ und moderne Viertel mit einer kreativen Künstlerszene. Eine perfekte Mischung für eine Reise mit „laufendem“ Sightseeing!

In diesem Jahr konzentrierten wir uns auf Tallinn, 2022 wird es auch wieder die Option mit interessantem und kulinarischem Vorprogramm in Helsinki geben, so dass Sie zwei wunderbare nordische Hauptstädte in einer Reise vereinen können.

Alle Infos unter: www.schulz-sportreisen.de/EST09

350 km nördlich des Polarkreises: Eis, Schnee, Aurora und der Polar Night Marathon

Per Gondelbahnfahrt erklimmt man den Hausberg Storsteinen, von wo man einen herrlichen Blick auf die Insel Tromsøya hat.

Hoch oben im Norden Norwegens, gelegen auf einer Fjordinsel und malerisch umrahmt von Bergen, liegt die geschichtsträchtige Stadt Tromsø. Obwohl die Sonne sich Anfang Januar nicht blicken lässt, ist es gerade diese Jahreszeit, welche Menschen aus aller Welt nach Tromsø reisen lässt, denn vor allem dann hat man die große Chance, magische Polarlichter zu sehen.

Es sind genau diese Läufe mit dem gewissen Etwas, die auch uns Reiseleiter immer wieder in den Bann ziehen. Mit Spikes über Eis und Schnee, über eine mit Fackeln beleuchtete Laufstrecke – und das an einem Ort, wo vor etwas mehr als 100 Jahren Roald Amundsen und sein Team zum Pol aufbrachen.

Polar Night Marathon Tromsø mit schulz sportreisen

2019 und 2020 war unsere Reise zum Polar Night Marathon ausgebucht und schon jetzt erreichten uns die ersten 16 Anmeldungen für unsere Marathon-Reise vom 06.01. bis 10.01.2022, womit die Reisedurchführung schon jetzt gesichert ist! 🙂

Alle Infos zur Reise:
www.schulz-sportreisen.de/NOR80

Und – falls es Ihnen im Winter zu kalt im Norden ist, dann kommen Sie doch im Sommer mit zum beliebten Mittsommer-Marathon in Tromsø!

Jetzt anmelden zum Barcelona-Marathon im November 2021!

Arc de Triomf Barcelona

Arc de Triomf Barcelona

Während bei uns das Wetter im November meist etwas ungemütlich ist, hat man in Spanien optimale Laufbedingungen. Die Verlegung des Barcelona-Marathons auf den Herbst 2021 war im Frühjahr kaum noch eine Überraschung. Nun, da sich die Lage auch in Spanien beruhigt hat, freuen wir uns auf einen schnellen Jahresabschluss-Marathon in der katalonischen Metropole!

Unser Hotel liegt im schönen zentralen Stadtteil Born, direkt am Arc de Triomf. Lernen Sie Barcelona mit all seinen Facetten mit uns kennen! Stadtführung, gemeinsame Läufe und unsere Geheimtipps lassen die Barcelona-(Kurz-)Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

Alle Infos: www.schulz-sportreisen.de/SPA44

Winterschwimmen in Russisch-Karelien

Tjumen 2016 – Wettkämpfe im 25-m- Schwimmbecken im Fluss Tura

Echte Reise- (und Sport-) Leidenschaft kennt keine Grenzen! Seit 2016 führen wir Reisen zu den alle zwei Jahre stattfindenden Weltmeisterschaften im Winterschwimmen durch und bieten ein spektakuläres und facettenreiches Rahmenprogramm. Im März 2022 ist es wieder soweit und die Freunde des „eiskalten Vergnügens“ treffen sich in Petrosawodsk, der Hauptstadt Kareliens, zur mittlerweile 13. Weltmeisterschaft im Winterschwimmen. Bei diesen Wettkämpfen im zugefrorenen Onega-See, wo eigens hierfür ein 25-Meter-„Becken“ ins Eis gehauen wird, steht nicht der Leistungsgedanke im Vordergrund, sondern jede Frau, jeder Mann ist willkommen. Die Teilnehmer vereint ein Gedanke: Körper und Geist bis ins hohe Alter gesund und fit zu halten. Diesen „Virus“ verbreiten wir gerne!
Bevor es sportlich im See wird, zeigen wir Ihnen die Reize von St. Petersburg und Puschkin (Bernsteinzimmer). Auch das „Anbaden“ mit russischen Eisbadern in der Newa ist ein Highlight.

Haben wir Sie „kalt erwischt“ und Ihre Neugier geweckt? Wollen Sie sich als Einsteiger(in) in einem neuen Metier versuchen oder sich als Eisschwimm-Experte mit anderen Nationen messen? Dann tauchen Sie mit uns ein in die Welt des Eisschwimmens! Übrigens wird Frank Schulz auch persönlich dabei sein – Chefsache sozusagen …

Alle Infos: www.schulz-sportreisen.de/RUS90

Reisetipps fürs Jahresende

Bei den aktuell wohligen spät-sommerlichen Bedingungen und Aussichten fühlt sich das Jahresende noch Meilen entfernt an. Sobald jedoch die ersten unwirtlichen Tage heranrücken, träumen sich die Gedanken hin zu neuen Projekten, Sehnsuchtszielen, Wunsch-Erlebnisse. Dezent greifen wir etwas vor und rollen inspirierend den Jahresend-Teppich für Sie aus …

Polen – Silvester in der Mufflonhütte
7 Tage Winterwandern, Ausspannen und Genießen
Für alle, die den Jahreswechsel gern rustikal erleben möchten, ist ein Kurzurlaub in der Mufflonhütte eine echte Alternative zum Alltag. Von hier aus haben Sie einen wunderschönen Blick über das gesamte Riesengebirge und können Natur, Ruhe, leckere Hausmannskost und eine wunderschöne Landschaft ungestört genießen. Es erwartet Sie eine Silvesterfeier mit reichlichem Essen vom Grill und polnischen Spezialitäten, eine geführte Winterwanderung sowie Zeit zum Ausspannen und für individuelle Aktivitäten.
Termin: 27.12.21 — 02.01.22 (Durchführung ist gesichert)

Mallorca mit Komfort zum Jahreswechsel
8 Tage Wandern zu Höhepunkten und abseits ausgetretener Wanderpfade im Tramuntana-Gebirge
Unsere Wanderreise im traumhaften Tramuntanagebirge im Westen Mallorcas hüllt sich zum Jahreswechsel in ein besonderes Gewand. Abweichend von unseren sonst zwei Standorten verweilen Sie während dieser Sonderreise in einer der schönsten Fincas des Ortes Sóller. Genießen Sie ausgiebig dieses wunderbaren Fleckchen Erde vor und nach Ihren Wanderungen abseits bekannter Routen. Viel Freude dabei!
Termin: 25.12.21 — 01.01.22

Nepal – Kleine Annapurna-Runde
14 Tage Trekkingreise am Annapurna-Massiv mit Besteigung des Poon Hill
Besonders zu empfehlen ist Nepal in der ruhigen Zeit der Nebensaison mit stabilem Wetter und tollen Blicken auf die weißen Riesen. Es erwartet Sie ein 7-tägiges genussvolles Lodgetrekking in der Annapurna-Region, das durch die Besteigung des Poon Hill (3195 m) gekrönt wird. Das Annapurna-Gebiet ist sehr beliebt, da besonders die tieferen und subtropischen Regionen, die Sie durchwandern werden, meist noch dichter besiedelt sind und Ihnen einen Einblick ins alltägliche Leben der Einheimischen ermöglichen.
Wir haben aktuelle Informationen, dass Nepal die aktuell noch gültige Quarantäne in Kürze aufheben wird.
Termin: 26.12.21 — 08.01.22

Oman – Durch das Hajar-Gebirge, Wüste und Wadis
15 Tage Trekking- und Erlebnisreise im Nord-Oman
Ein klassischer Reiseverlauf für Oman-Erstbesucher, doch anders als bei anderen Reisen legen Sie mit uns auf dieser aktiven Tour ausgedehnte Strecken zu Fuß zurück und erhalten umfassende Einblicke in die Kultur, das Traditionsbewusstsein und den Alltag der Omanis. Zwischen den bis zu 4-tägigen Trekkingetappen auf dieser Reise besichtigen Sie faszinierende Städte, in denen Sie sich vom authentischen Orient überzeugen können.
Termin: 25.12.21 — 08.01.22

São Miguel – Kraterseen, heiße Quellen und Vulkane
10 Tage Wandern auf der vielseitigsten Insel der Azoren
Anstatt in kurzer Zeit viele Inseln zu besuchen, erkunden Sie São Miguel, die Hauptinsel der Azoren, aktiv und tiefgründig. Das Silvester-Galadinner in Ponta Delgada mit Tischgetränken ist im Reisepreis bereits inklusive! Ideal zu dieser Reise passt auch eine individuelle Verlängerung in Lissabon – die Metropole am Tejo.
Termin: 25.12.21 — 02.01.22

Kenia – Aktive Safaris zwischen Mt. Kenya und Kili
16 Tage Tierbeobachtungen zu Fuß, per Rad und im Auto, kombiniert mit ausgiebigen Wanderungen
Wer dem kalt-nassen Winter in Deutschland für einige Zeit entfliehen möchte, kann dies bei wohliger Wärme in Kenia tun. Zu Fuß, per Fahrrad und klassisch im Safari-Auto sind Sie bei dieser Reise inmitten der Natur und den abwechslungsreichen Landschaften des Landes unterwegs und erleben das „wilde Afrika“ hautnah. Für Gipfelstürmer bietet sich vor oder direkt im Anschluss an diese Reise eine Besteigung des zweithöchsten Bergs Afrikas an, der Mount Kenya.
Termin: Termin: 28.12.-12.01.2022

Tansania – Auf Ostafrikas berühmtester Safari-Route in besonders kleiner Reisegruppe
8 Tage mit Übernachtung in charmanten Lodges – ideal als Reisebaustein mit Bergbesteigungen und Sansibar kombinierbar
Silvester im warmen Afrika, umgeben von den „Big 5“, feiern? In kleiner Gruppe mit max. 7 Reisenden besuchen Sie mit unseren deutschsprachigen Guides die wichtigsten Nationalparks Nordtansanias und übernachten in schicken Lodges. Ideal passt zu dieser Reise eine Verlängerung auf Sansibar oder gar eine Besteigung des Mt. Merus oder Kilimanjaros.
Termine:
24.12.21 — 31.12.21
26.12.21 — 02.01.22 (Durchführung gesichert)

Madeira – Das immergrüne Wanderparadies
10 Tage Wandern und Genießen auf der Blumeninsel im Atlantik
Raus aus dem Wintergrau ins immergrüne Wanderparadies: Bei angenehmen Temperaturen und in subtropischer Vegetation erleben Sie Weihnachten und den Jahreswechsel auf abwechslungsreichen Wanderungen und lernen dabei alle Facetten Madeiras kennen. Als besonderes, optionales Highlight erwartet Sie das Silvesterfeuerwerk in der Hauptstadt Funchal, welches zu den spektakulärsten Feuerwerken der Welt zählt!
Termine:
23.12.21 – 01.01.22
25.12.21 – 03.01.22

La Gomera – die schönsten Wanderziele
10 Tage Wandern und Relaxen zwischen Palmen, Zauberwald, Schluchten und Gipfeln
Das sonnenverwöhnte „Tal des Großen Königs“ ist Ihr Zuhause, vom dem Sie an sechs Tagen zu wunderbar abwechslungsreichen Touren aufbrechen. Volker und Brigitte, die La Gomera ihre Heimat nennen, durchstreifen mit Ihnen Lorbeerwälder, tiefe Täler und einladende Bergdörfer – wissend, unterhaltsam und mit außerordentlicher Zuneigung für IHRE Insel.
Termine:
17.12.21 – 26.12.21
29.12.21 – 07.01.22

Finnland – Mit Huskys am Weihnachten durch Finnisch-Lappland
6 Tage Huskytour mit Hüttenübernachtungen nördlich des Polarkreises
Ergreifen Sie in diesem Jahr die Gelegenheit, Weihnachten in der Heimat des Weihnachtmannes zu verbringen und dadurch als erste die Weihnachtsgeschenke in Empfang zu nehmen. In bester Gesellschaft Ihrer Fellnasen ist die Weihnachtsrunde perfekt und mit etwas Glück tanzen die Polarlichter zu Jingle Bells.
Termin: 21.12.21 — 26.12.21 (4 Plätze sind noch buchbar)

Schweden – Über Silvester von Hütte zu Hütte mit Huskys
8 Tage Hundeschlittenerlebnis nördlich des Polarkreises
Wie klingt es, das Jahr 2021 mit einem Abenteuer im Schnee zu beenden und das neue Jahr nördlich des Polarkreises zu starten? Dazu tierische Begleitung durch Huskys, wunderschöne Winterlandschaften und mit Glück die Polarlichter als stilles Feuerwerk am nordischen Himmel.
Termin: 27.12.21 — 03.01.22 (Einige Restplätze übrig)

Finnland – Silvester auf Langläufer: Skierlebnis im Sami-Land
8 Tage Pulkatour von Hütte zu Hütte im größten Nationalpark Finnlands
Hätten Sie Lust, Silvester in wohltuender unglaublicher Natur-Stille zu verbringen? Dann empfehlen wir Ihnen diese Ski- und Pulkawanderung durch den größten Nationalpark Finnlands. Sie bewegen sich auf traditionelle Art und Weise fort und werden eins mit der Szenerie finnisch Lapplands: endlose Weite und stille Schneewüste.
Termin: 29.12.21 — 05.01.22 (Durchführung garantiert)

Dominica – Interview mit Selbstversorger und Reiseleiter Sebastian

Einsame Naturstrände sind auf Dominica keine Seltenheit

Hallo Sebastian, vielen Dank, dass du dir die Zeit für dieses Interview nimmst. Erzähl doch mal, wie du nach Dominica gekommen bist und wie lange du mittlerweile auf der Insel lebst?

Bei einem längeren Aufenthalt auf Martinique (2003) habe ich mich mit meinem Cousin entschieden, noch die Nachbarinsel zu erkunden. Die Ursprünglichkeit hat mich von Anfang an begeistert. Mir war sofort klar, dass ich hier leben will. Im Jahr 2011 habe ich mir diesen Traum erfüllt und lebe seitdem glücklich auf Dominica.

Ist der karibische Lebensstil bei dir schon in Fleisch und Blut übergegangen oder kommen die deutschen Tugenden noch ab und an zum Vorschein? Wenn ja, wie macht sich das bemerkbar?
Karibisches Blut floss schon in Deutschland durch meine Adern, weshalb ich in der alten Heimat durchaus etwas aneckte. Von daher habe ich mich hier perfekt einleben und anpassen können. Beibehalten habe ich mir die deutsche Pünktlichkeit. Doch als pünktlicher Mensch auf Dominica verbringe ich oft viel Zeit mit Warten.

Du lebst als Selbstversorger auf Dominica, was genau bedeutet das und wie meisterst du deinen Alltag?
Es war schon immer mein großer Traum, als Selbstversorger zu leben. Doch es ist ein sehr langer Weg bis dahin, um wirklich alles selbst zu produzieren. Zwischendurch brauche ich immer mal ein bisschen Öl oder koche auch gern auf meinem Gasherd. Wenn die Sonne nicht richtig scheint, habe ich Probleme mit der Stromversorgung. Es ist sehr viel Arbeit, sich allein um die Tiere, den Garten und die Instandhaltung meiner Unterkunft zu kümmern. Von morgens bis abends gibt es genügend zu tun, doch am Ende weiß ich genau, was auf meinen Teller kommt, es ist immer frisch und ohne Verpackungsmüll. Außerdem bin ich komplett unabhängig und fühle mich frei.

Was sind für dich die schwierigsten Herausforderungen als Selbstversorger und wie genau beeinflusst die Corona-Pandemie deine aktuelle Situation?
Die größte Schwierigkeit ist die Kontinuität und Planbarkeit der Versorgung. Es ist wichtig, sich regelmäßig um den Garten zu kümmern, stets anzupflanzen und dabei auf eine gute Mischung zu achten. Wenn dann jedoch ein Tropensturm alles vernichtet, wirft einen das sehr zurück. Auch als Selbstversorger braucht man hin und wieder mal Geld, doch seit der Corona-Pandemie gibt es kaum Jobs, da auf der Insel vieles vom Tourismus abhängt. Es ist eine große Herausforderung, sich auf schwierige Zeiten vorzubereiten.

Bitte nenne uns deinen Lieblingsort auf Dominica.
Da fallen mir gleich drei Plätze ein. Zum einen der Boiling Lake mit dem Valley of Desolation und den heißen Naturpools, eine atemberaubende Landschaft. Dann natürlich ganz klar mein eigenes Grundstück, welches mittlerweile zu meinem Zuhause geworden ist und an dem ich täglich arbeite. Und zu guter Letzt die heißen Quellen in Wotten Waven. Das ist sicherlich mein absoluter Favorit. Ein wunderschöner Ort, um in einem der heißen Naturpools zu entspannen. Selbstverständlich besuchen wir diese drei Orte auch auf unserer Reise.

Zu guter Letzt noch die Frage nach dem größten Abenteuer, das du auf Dominica erlebt hast?
Definitiv Hurrikan Maria. Noch bevor der Sturm uns erreichte, sank der Luftdruck so stark ab, dass meine Ohren „zu“ machten. Dann begann der Wind zuzunehmen und schließlich zog der Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 250km/h über unsere Insel. Eine lange Nacht begann und am nächsten Morgen erkennt man seine eigene Insel nicht wieder. 90% aller Gebäude wurden zerstört oder beschädigt. Durch Erdrutsche wurden Wasserleitungen zerstört, was zu einer Trinkwasserknappheit führte. Der gesamte Regenwald hatte kein grünes Blatt mehr, überall herrschte Chaos. Mein Haus hat den Sturm glücklicherweise recht gut überstanden, während bei zweien meiner Nachbarn nur noch das Fundament stand. Im Anschluss begannen monatelange Aufräumarbeiten, die nur durch viel Improvisation und gute Nachbarschaftshilfe möglich waren. Über ein Jahr gab es in vielen Gegenden keinen Strom, keine richtige Infrastruktur und viele Menschen waren arbeitslos. Das Land von Grund auf wieder neu aufzubauen, war eine Erfahrung, die ich nie vergessen werde.

Vielen Dank für das Interview Sebastian. Hoffentlich sehen wir uns im November zu unserer Pilotreise „Dominica – Naturjuwel der Karibik“ vom 19.11. – 05.12.2021.
Lass uns die Daumen drücken, dass es klappt. Ich würde mich sehr freuen euch meine „Insel“ zu zeigen.

Alle Infos zur Reise: www.schulz-aktiv-reisen.de/DOM01

Ein azoreanisches Sommermärchen …

Was für eine Sommersaison! Nachdem im vergangenen Jahr coronabedingt fast die komplette Sommersaison auf den Azoren ausgefallen war, sollte dieses Jahr alles besser werden. Dank eines umfassenden Testkonzepts, was unsere Reisegäste nicht abschreckte, hatten die Azoren die Coronasituation gut im Griff und unsere Termine waren gut gebucht. Erwartungsvoll stand unsere erste Reisegruppe für den 04.07.21 in den Startlöchern … bis eine Woche vor Abreise das RKI unerwartet ganz Portugal inklusive der Inselwelten Madeira und Azoren als Virusvariantengebiet einstufte. Nun hieß es wieder Alternativen organisieren, und statt der Atlantikinseln wurde es für einige Gäste dann eben der Urlaub im Cilento. Die grobe Richtung stimmte zumindest … 😉

Umso größer war dann die Freude, als anderthalb Wochen später das RKI seine Entscheidung revidierte und Portugal zum Hochinzidenzgebiet zurückgestuft wurde. Für vollständig Geimpfte und Genesene entfiel damit die Quarantänepflicht bei Rückkehr nach Deutschland. Auch vor Ort sprach nichts dagegen, und so konnte am 24.07.21 endlich unserer erste Gruppe, wenn auch mit etwas Verspätung, die Saison auf den Azoren eröffnen. Im Wochenrhythmus sind nun Gruppen unterwegs und die ersten Gäste sind bereits begeistert zurückgekehrt. Dass die Azoren auch in Pandemiezeiten wunderbar zu bereisen sind, beweisen die Bilder unserer São-Miguel-Gruppe Anfang August, die mit Reiseleiter Oliver Handler unterwegs waren:

Die Azoren verzeichnen sehr gute Impfquoten auf den Inseln und die Einreise ist für Geimpfte und Genesene recht unkompliziert. Es ist lediglich die Vorlage des digitalen EU-Impfzertifikats notwendig. Für Kurzentschlossene können wir in diesem Herbst noch die folgenden beiden Reisetermine anbieten:

Und wem das zu kurzfristig ist, dem empfehlen wir als ganz besonderen Geheimtipp unsere „Winterreise“ mit Reiseleiter Arne Wichmann im Januar und Ende Februar: „Arnes Azoren – wo der Winter ein Frühling ist„. Die Temperaturen sind auch in den Wintermonaten mild, man genießt die Ruhe der Nebensaison und wird immer wieder von faszinierenden Lichtstimmungen überrascht.

Alle Infos zu den Reisen unter www.schulz-aktiv-reisen.de/Azoren

Eifel-Reise im Oktober: jetzt erst recht!

Häufig erhalten wir Nachfragen, ob das Reisen in die Eifel trotz der Flutschäden momentan möglich ist. Mit voller Überzeugung können wir sagen: „Natürlich, bzw. jetzt erst recht!“ Denn was gibt es Besseres, als einen Wanderurlaub in schönster Natur zu genießen und gleichzeitig aktiv Wiederaufbauhilfe zu betreiben, indem man die lokalen Betriebe unterstützt?

Zumal die Eifel glücklicherweise bedeutend größer ist als das Ahrtal und nach 1,5 Jahren Corona es für die ansässigen Unternehmen nur schwer zu verkraften wäre, wenn die Gäste jetzt wegblieben, weil sie die Eifel mit dem Ahrtal gleichsetzten. Natürlich mussten auch wir die ein oder andere Etappe unserer neuntägigen Wanderreise umstricken, was mit Reiseleiter Arne Wichmann, der ja selbst aus der Region stammt, zum Glück überhaupt kein Problem darstellte. So war Arne bereits fleißig, ging erneut auf Erkundungstour und hat den Programmverlauf an die neuen Gegebenheiten perfekt angepasst und eine tolle Alternativroute gezaubert.

Wer für Oktober also noch auf der Suche nach dem perfekten Nahziel ist, dem sei unsere Eifel-Wanderreise (23.10. – 31.10.21) wärmsten empfohlen. Einige Restplätze haben wir noch frei und Arne freut sich schon sehr, die nächste Gruppe querfeldein und mitten durch die erstaunlichen Vulkanlandschaften zu führen. Als Vorgeschmack hat er einige Foto-Impressionen von unserer letzten Reisegruppe im Sommer ausgewählt.

Alle Infos zur Reise: www.schulz-aktiv-reisen.de/DEU61

Gipfelglück und Hochgefühle: Nachrichten aus Ecuador

Ein Saisonstart wie aus dem Bilderbuch … kaum gelandet, berichten unsere vier Vulkantrekker bereits bestens gelaunt aus Ecuador! Von der Herzlichkeit und Lebensfreude der Einheimischen haben sie sich direkt anstecken lassen, so dass bereits am ersten Reisetag munter hinterm Tresen getanzt, fröhlich zwischen Nord- und Südhalbkugel gehüpft und exotische Speisen ausprobiert wurden.

Die Wanderung an der Laguna de Cuicocha war gesegnet durch viel Sonnenschein und beste Fernblicke, und der Aufstieg zum Guagua Pichincha (4797 m) wurde belohnt durch lokale Musiker auf der Spitze. Der Rucu Pichincha (4698 m) wurde zusammen mit einer militärischen Übungsgruppe bezwungen, und den Aufstieg zum 5126 m hohen Illiniza Norte begleiteten unvergessliche Blicke auf den formschönen Cotopaxi.

Die vielen Gipfelerfolge und die Tage der Akklimatisation haben sich schließlich ausgezahlt. Am Wochenende stand die Gruppe geschlossen auf dem 5897 Meter hohen Gipfel des Cotopaxi, des höchsten aktiven Vulkans der Erde. Herzlichen Glückwunsch!

Reiseleiter Frank Dietze, der seit 2002 in Ecuador lebt, berichtet täglich strahlend aus seiner Wahlheimat, denn endlich darf er wieder seiner beruflichen Leidenschaft frönen. Über die Gruppe schreibt er begeistert: „Wir haben mächtig viel Spaß zusammen! Die Gäste sind so glücklich hier zu sein und genießen wirklich jeden Moment!“ Die Schönheiten des Landes darf die kleine Reisegruppe ohne jeglichen Tourismustrubel genießen und überall stoßen sie auf freundliche Gesichter. Besonders die Gastronomen und Hoteliers freuen sich natürlich mächtig über die Rückkehr der Europäer, selbst die lokale Presse wurde aufmerksam. Denn als diese eine Reportage über den Tourismus im Bergdorf Lloa drehte, kam unsere Gruppe genau rechtzeitig für ein Interview.

Wir freuen uns alle mächtig über diesen gelungenen Saisonstart und wünschen unseren lieben Fernreisenden weiterhin ganz viel Spaß sowie unvergessliche Reisemomente. Uns selbst bescheren die vielen positiven Nachrichten aus Ecuador nicht nur Glücksmomente, sondern auch eine große Portion Mut, weitere Fernreisen zu planen. So haben wir für unsere beliebte Aktivreise „Naturparadies am Äquator“ einen Zusatztermin für November eröffnet und möchten Sie herzlich einladen, noch diesen Herbst mit uns die legendäre Straße der Vulkane zu erkunden.

Anstehende Termine für unsere Aktivreise sind:
02.10. – 17.10.21
06.11. – 21.11.21

Und für unsere nächsten Vulkantrekking-Touren:
21.10. – 07.11.21
06.01. – 23.01.22

Aktivreise: www.schulz-aktiv-reisen.de/ECU03
Vulkantrekking: www.schulz-aktiv-reisen.de/ECU05

Kein Risikogebiet mehr: noch 2021 spanische Pfade erwandern

Unterwegs in der Sierra de Aitana mit dem Dream-Team Sara und Jose Miguel

Ende August lichteten sich wieder die Wolken über Spanien. Die pandemische Einstufung durch das RKI als Risikogebiet wurde endlich aufgehoben – obwohl  zahlreiche autonome Regionen längst wieder gesundet waren, doch es zog und zog sich hin, bis endlich wieder „grünes Licht“ gegeben wurde. Manchmal entziehen sich die belastbaren Grundlagen für so manche Einstufungen der Nachvollziehbarkeit. Für Reiseentscheidungen ist der Unterschied zwischen Risikogebiet und Nichtrisikogebiet nur für Ungeimpfte gegeben, da jenen nach Rückkehr in Deutschland Quarantäne auferlegt wird trotz Testverpflichtung im Reiseland vor der Rückkehr in die Heimat. Am Ende führt es dazu, dass viele, die das Fernweh plagt, in sogenannte Risikogebiete aufbrechen, andere sich eher die Reiseziele aussuchen, die von einer solchen Einstufung unberührt sind. Unsere Reisen in ausgewählte spanische Regionen erfreuen sich daher auch wieder großen Zuspruchs. Bis Ende des Jahres bieten sich auf 14 Reiseterminen vielfältige Möglichkeiten, auf schönsten und abseits liegenden Pfaden wandernd unterwegs zu sein. Die bevorstehenden Monate sind wie geschaffen zum Wandern und Genießen. Wenn Ihnen nach wilder, naturbelassener und wohlig duftender Bergwelt ist, laden unsere 8- bis 10-tägigen Touren in der Sierra de Aitana (Südspanien), in Andalusien, auf La Gomera oder auf Mallorca auf schulz’sche Weise dazu ein. Denn die Pfade sind, wie so oft bei uns, abseits gelegen, manche können nur durch eine „Greencard“ der Reiseleiter begangen werden und wenn man annimmt, man kenne die Region oder Insel schon, tun sich durch uns ganz neue Perspektiven auf. Kommen Sie mit!

Hier finden Sie alle unsere Spanien-Reisen.

Und für unsere sportlichen Reisefreunde geht es im November zum Barcelona-Marathon!

Geschichten, die das Reisen schrieb

Das vergangene Jahr hat auch bei uns Spuren hinterlassen. Läuteten wir noch im Januar unser 30-jähriges Jubiläum bei den Reisetagen ein, schob sich im Februar/März die dunkle Wolke der weltweiten Pandemie über die Reisewelt: Alles kam vorübergehend zum Erliegen, was auch einen neuen Reisekatalog entbehrlich machte.

Noch immer wird das Unterwegssein in seine Schranken gewiesen – sie gehen auf, an anderer Stelle wieder zu, ein Tohuwabohu, das wir seit 17 Monaten jonglieren, das aber auch immer wieder dazu veranlasst, zurückzublicken auf „alte Zeiten“ und ihre Geschichten … Wir wissen um viele, viele Freundschaften, die auf unseren Reisen entstanden und bis heute bestehen, und um Reisen, die zum ersten Schritt für ein gemeinsames Leben und spätere Familien wurden. Auch haben unsere Reiseleiter in den vielen Jahren des Unterwegsseins ganz besondere Wertschätzung erfahren, bleiben Erlebnisse unvergessen, für die sie die Wegbereiter waren.

Unser im Spätsommer erscheinendes schulz-Magazin möchte einige dieser Geschichten erzählen, die das Unterwegssein mit schulz aktiv reisen schrieb. Wenn Sie Lust verspüren, unsere Leser an ihren Geschichten über gewonnene Freunde, die Liebe ihres Lebens oder unvergessliche Erlebnisse mit Reiseleitern teilhaben lassen zu wollen, so schreiben sie uns kurz ihre Geschichte*. Auch Fotos* von damals und heute würden uns begeistern, sie machen Ihre Erzählungen und Zitate besonders lebendig und anschaulich.

Reisen schrieb schon immer Geschichte(n). Über welche sind Sie noch heute sehr dankbar und berührt? Wir sind gespannt: geschichten@schulz-aktiv-reisen.de

* Bei einer Veröffentlichung in unserem schulz-Magazin erhalten Sie den entsprechenden Auszug ihrer Geschichte vorab nochmals zugestellt.

Nordischer Herbst auf den Lofoten – Spektakuläre Wanderungen und Nordlichter

Lange hat uns Norwegen auf die Folter gespannt, aber endlich ist es wieder möglich, das Land zu bereisen. Nach über einem Jahr Pause schnüren wir die Wanderstiefel und nehmen Sie mit auf eine Sonderreise der außergewöhnlichen Art: Der Herbst legt sich mit einem ersten Farbenteppich auf die Küstenlandschaft Nordnorwegens und die Inselgruppe der Lofoten. Natur und Menschen bereiten sich allmählich auf die dunklere und kältere Jahreszeit vor. Doch am Himmel entbrennt ein faszinierendes Lichter-Spektakel, welches keinen ungerührt lässt und jeden stundenlang in den Bann zieht: Aurora borealis – die Polarlichter.

Die Reise startet kurz nach der Tag-und-Nacht-Gleiche, der optimalen Zeit, um noch ausgiebige Wanderungen zu unternehmen und am Abend, bei klarem Himmel, eine gute Chance auf Polarlichter zu haben. Von zwei Standorten aus werden Sie die Lofoten erkunden und, je nach Wetterlage, auf unterschiedlichen Pfaden unterwegs sein.
Die Wanderungen sind spektakulär: der Hermannsdalstinden ist mit 1029 m der höchste Berg der Insel Moskenesøya, der Reinebringen bietet einen fantastischen  Ausblick auf den Fischerort Reine und die umgebende Fjordlandschaft. Auch ein Besuch im Wikingermuseum darf nicht fehlen, in Borg finden Sie den stattlichen Hof eines Wikingerhäuptlings vor, man kann sich wirklich hineinversetzen in die Zeit vor 1000 Jahren.
Ihr Reiseleiter Tobias, von dem man gut und gerne behaupten kann, dass die Lofoten seine zweite Heimat sind, wird Ihnen die Faszination des Nordens ganz nahe bringen, versprochen!

Alle Infos zur Reise: www.schulz-aktiv-reisen.de/NOR14

 

Fernreise-Euphorie: Peru und Ecuador bereisbar im Herbst!

Im letzten Newsletter hatten wir bereits die freudige Nachricht zu Ecuador geteilt. Neu hinzugekommen sind die großartigen Entwicklungen in Peru, denn immer mehr positive Rückmeldungen erreichen uns, so dass wir unsere Termine ab September ebenfalls realisieren werden. Einige Restplätze für unsere Abreisen im Herbst haben wir noch frei und freuen uns auf weitere Interessenten! Die wichtigsten Antworten zur Reisesituation haben wir gerne für Sie zusammengestellt:

Ist Reisen nach Peru und Ecuador wirklich möglich?
Ja – beide Länder empfangen bereits wieder freudig internationale Gäste! Alle von uns besuchten Nationalparks, touristische Einrichtungen und archäologische Stätten sind mit geringerer Besucherkapazität geöffnet. Zudem sind Flüge ab/an Europa wieder verfügbar.

Kann ich mich vor Ort sicher fühlen?
Alle Gesundheitsprotokolle sind vorhanden und werden im Flugverkehr, in Hotels und Restaurants befolgt, um sicheres Reisen zu gewährleisten. Spannend sind die Berichte von Reisenden, die aktuell unterwegs sind und sich teils sicherer fühlen als bei uns in der Heimat! Denn vor Ort wird sehr viel zum Infektionsschutz getan. So besteht Maskenpflicht überall in der Öffentlichkeit und an allen zentralen Punkten sind Desinfektionsstationen aufgebaut. Zudem wird häufig bei einem Hotel-Check-in oder beim Restaurantbesuch Fieber gemessen und flächendeckend auf Abstandsregeln geachtet. Und all das, obwohl die Inzidenzzahlen im Vergleich zu Europa auf einem geringen Niveau liegen.

Was gilt es bei der Ein- und Ausreise momentan zu beachten?
Für Ecuador ist die Einreise entweder mit PCR-Test oder mit Impfnachweis möglich. In Peru gilt momentan noch für alle die Testpflicht bei Einreise. Für die Rückreise nach Europa benötigen Sie für beide Länder einen negativen Testnachweis, wobei wir Sie bei der Organisation vor Ort selbstverständlich unterstützen. Zudem müssen spezielle Formulare ausgefüllt werden, die Sie inklusive Ausfüllhilfe von uns rechtzeitig vor Abreise erhalten. Weitere Details finden Sie auf den jeweiligen Reiseseiten (z.B. PER03) und natürlich auf Anfrage.

Unsere Einschätzung zur Reisewarnung?
Seit Anfang des Jahres liegt für beide Länder eine Reisewarnung vor und das RKI listet Peru und Ecuador nach wie vor als Hochinzidenz- bzw. Hochrisikogebiet. Nach wie vor hoffen wir, das das RKI zeitnah eine Anpassung seiner Einschätzung vornimmt. Denn insbesondere in Ecuador sind die Infektionszahlen seit Monaten auf einem niedrigen Niveau (ca. 40 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner) und das, obwohl häufig getestet wird. Des Weiteren sind alle Erwachsenen der Galapagos-Inseln bereits vollständig geimpft, und bis zum 15. August sollen auch 60 % der Festlandbevölkerung geimpft sein. Ebenso in Peru haben sich die Infektionszahlen erheblich reduziert und die erfreuliche Entwicklung lässt sich nun bereits viele Wochen konstant beobachten (z.B. Inzidenz vom 02.08.2021: 27 Fälle pro 100.000 Einwohner).

Wieso ausgerechnet jetzt nach Peru und Ecuador reisen?
Beide Länder bieten zahlreiche Reiseziele der Superlative, und insbesondere Peru, aber auch die Galapagos-Inseln sind weltweit Besuchermagnete. Etwas Ruhe und Einsamkeit beim Besuch der famosen Ziele suchen Reisende normalerweise vergeblich – doch jetzt wäre dies möglich! Zudem bietet der Tourismus in den Andenländern eine der wichtigsten Einnahmequellen für die lokale Bevölkerung, die nach wie vor stark unter den ökonomischen Folgen der Corona-Krise leidet. Mit Ihrer Teilnahme unterstützen Sie somit das große Netzwerk an Reisefamilien, die aus Köchen, Reiseleitern, Hotelmitarbeitern, Fahrern und vielen Menschen mehr bestehen. Zumal sich alle schon riesig darauf freuen, endlich wieder Gäste in ihren wunderschönen Ländern begrüßen zu dürfen.

Unsere Restplätze für Herbst 2021 nach Peru und Ecuador
Auf den Spuren der Inka
21 Tage Höhepunkte Perus mit Wanderungen bis nach Machu Picchu
Termine:
05.09.21 – 25.09.21
26.09.21 – 16.10.21
31.10.21 – 20.11.21
Alle Termine sind garantiert und haben noch Restplätze frei.

Auf verborgenen Inkapfaden über Choquequirao bis Machu Picchu
22 Tage Trekkingreise zur weißen Kordillere, Cusco und Regenbogenberg
Termin: 04.09.21 – 25.09.21
Nur noch 2 Restplätze.

Vulkantrekking Cotopaxi und Chimborazo
18 Tage anspruchsvolle Bergtour mit zahlreichen Gipfeln, kulturellen Höhepunkten und gezielten Erholungspausen
Termine:
19.08.21 – 05.09.21  Termin garantiert, bei Interesse bitte schnell melden!
21.10.21 – 07.11.21  Erste Buchungen liegen vor.
11.11.21 – 28.11.21  Erste Buchungen liegen vor.

Naturparadies am Äquator
16 Tage Aktivreise entlang der Straße der Vulkane zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, optional mit Galapagos- oder Pazifik-Verlängerung
Termin: 02.10.21 – 17.10.21  Termin garantiert.
Verlängerungstipp: 9-Tage-Galapagos (ECU07), bisher von drei Gästen dazugebucht.

Liparische Inseln: Faszination des Ursprungs

Im Herbst startet nun endlich unsere Lipari-Reise: Jede der Inseln bietet Raum und Inspiration für eine ganz eigene Reise. Gemeinsam mit unserer langjährigen Partnerin Theodora Weck, für die Sizilien Heimat bedeutet, ist es uns gelungen, die Besonderheiten und Charaktere der einzelnen Inseln in den Fokus zu rücken und sie zu einer Reise verschmelzen zu lassen. Theodora und ihre Reiseleiter-Kollegen öffnen uns die Türen zum echten Sizilien. Und so schippern Sie übers Meer und lauschen den Lebensgeschichten der Fischer oder kommen bei Maurizia in den Genuss handgepflückter Kapern. Sie übernachten in kleinen, familiengeführten Hotels. Vom ersten Tag an sind Sie wie ganz selbstverständlich immer auf den besonderen Pfaden unterwegs, ohne dass das Gefühl aufkommt, vielleicht irgend etwas zu verpassen. Wir holen Sie in den südlichen Stiefel, wo Sie die Inseln aus einer Perspektive wahrnehmen, die vielen Reisenden verwehrt bleibt.

Unsere zwei Termine im Herbst sind noch buchbar.

Alle Infos zur Reise finden Sie unter: www.schulz-aktiv-reisen.de/ITA15

Perspektiven für die Herbstsaison in Nepal: Interview mit unserem Reiseleiter Tobias Pantel

Namasté Tobias, schön, dass Du Dich für ein Interview bereit erklärt hast!
Nepal ist durch die Corona-Pandemie im Frühjahr sehr hart getroffen worden. Der Trekkingtourismus, der einen wichtigen Teil des Einkommens vieler Nepalesen ausmacht, ist bereits die dritte Saison in Folge fast komplett ausgefallen. Seit vielen Jahren bereist Du das vielseitige Land im Himalaya und hast dabei umfangreiche Erfahrungen im Trekking- und teilweise auch Expeditionsbereich sammeln können. Du arbeitest für die Himalayan Database. Stell doch bitte kurz die Organisation und Deine Aufgaben darin vor:

Tobias: Die Himalayan Database ist die einzige umfassende Besteigungschronik des nepalesischen Himalaya. Gegründet und über viele Jahrzehnte geleitet von der amerikanischen Journalistin Elizabeth Hawley, umfasst die Datenbank Besteigungsdaten von allen 7000- und 8000ern, sowie manchen 6000ern in Nepal, seit 1905.

Wir sind ein Team von derzeit insgesamt 6 Personen, das zur Bergsteigersaison im Frühjahr und Herbst die Expeditionen in Kathmandu trifft und Besteigungsdaten aufnimmt, u.a. Informationen zu Aufstiegsroute, Hochlagern, Benutzung von Flaschensauerstoff, etc.

Aufgrund der vielen Besteigungen heutzutage treffen wir nicht mehr jedes Team persönlich, sondern erfassen die Daten vieler Expeditionen auch online.
Die Datenbank ist übrigens kostenlos nutzbar (www.himalayandatabase.com).

Du hast im Mai den zweiten Lockdown in Nepal miterlebt, bedürftigen Menschen in Not geholfen und bist erst Mitte Juni wieder nach Deutschland zurückgeflogen. Wie war Dein Eindruck von der Situation in Kathmandu und im ländlichen Raum von Nepal?

Tobias: Die Lage in Kathmandu war sehr bedrückend. Es gab einen langen Lockdown inklusive Ausgangssperre. Zeitweise durfte man nur morgens für zwei Stunden das Haus verlassen, um das Nötigste einzukaufen. Das sonst so quirlige Thamel war so ruhig und menschenleer, ich habe mich ein wenig in die Zeit nach dem starken Erdbeben 2015 zurückversetzt gefühlt. Vor allem die vielen Tagelöhner in Nepal leiden sehr unter den Lockdowns, sie werden allein gelassen vom Staat und durch das Wegbrechen von Jobs fehlt vielen nun das Geld, um Miete und Essen zu bezahlen. Zu allem Überfluss gab es im Juni auch noch schwere Überschwemmungen in manchen ländlichen Regionen, bei denen Menschen gestorben und obdachlos geworden sind.

Wie schätzt Du nach Deinem aktuellen Kenntnisstand die Situation für die Herbstsaison ein?

Tobias: Das Impfen in Nepal verläuft sehr schleppend, es mangelt an Impfstoff im ganzen Land. Immerhin haben sich die Infektionszahlen zuletzt auf relativ niedrigem Niveau stabilisiert und das Land wird seit dem 7.7. auch nicht mehr als Virusvariantengebiet vom Auswärtigen Amt eingestuft. Deutschland und andere Industriestaaten haben zuletzt viel Impfstoff und Geld für die Pandemiebekämpfung nach Nepal gespendet und werden es hoffentlich weiterhin tun, damit die Lage unter Kontrolle gehalten werden kann. Ich bin wie die Menschen in Nepal recht zuversichtlich und rechne mit einer weitgehend normalen Trekkingsaison im Herbst.

Welches Trekkinggebiet birgt Deiner Meinung nach das landschaftlich und kulturell größte Potenzial? Welches Gebiet empfiehlst Du unseren Gästen, wo sind Sie dem Besonderen auf der Spur?

Tobias: Ich würde die Manaslu-Runde empfehlen, der Trek ist abwechslungsreich, man durchläuft verschiedene Klimazonen, lernt verschiedene Volksgruppen kennen und die Bergsichten, vor allem auf den Manaslu, sind spektakulär.

Das größte Potenzial hat vielleicht die Kangchenjunga-Region im fernen Osten Nepals. Ich habe die Region in diesem Frühjahr kennengelernt und bin zum Basislager gewandert, das war unglaublich schön. Die Region steht im Schatten der großen Trekkinggebiete wie Everest und Annapurna, aber ich denke das Potenzial dort ist riesig.

Neben all den negativen Erfahrungen bietet die Zeit nach der Pandemie vielleicht auch neue Entwicklungen im Tourismus. Welche Chancen und Potenziale siehst Du für Nepal?

Tobias beim Aufstiegsversuch zur Ama Dablam (6814 m) mit seinem Sherpa

Tobias: Unabhängig vom Tourismus haben mich der Zusammenhalt und die Solidarität im Lockdown zwischen den Menschen beeindruckt. Es gab und gibt viele soziale Aktionen und Spendenaufrufe, Wohlhabende haben für Arme Geld gesammelt oder auf den Straßen warme Mahlzeiten verteilt. Allein gelassen von einer inkompetenten und korrupten Regierung sind die Menschen ungeachtet der Kastenzugehörigkeit  enger zusammengewachsen. Ansonsten ist es schwierig, dieser Pandemie etwas Positives abzugewinnen. Vor allem für dieses Land, das so abhängig vom Tourismus ist. Eins ist aber klar: die Menschen in Nepal werden sich mehr denn je freuen, wieder Touristen in ihrem Land empfangen zu können.

Tobias teilt gern sein umfangreiches Wissen mit Ihnen als Ihr Reiseleiter und ist für folgende unserer Nepal- und Pakistanreisen als Reiseleiter (ab 8 Teilnehmern) eingeplant:

NEPAL
Langtang Himal und Helambu mit Tamang Heritage Trail: 23.10.21 – 13.11.21
Rund um den Manaslu: 09.04.22 – 26.04.22

PAKISTAN
Im Thronsaal der Berggötter – vom Nanga Parbat nach Hunza: 04.09.22 – 22.09.22

Wir hoffen auf eine Entspannung der Situation in Nepal und die Durchführung unserer Reisen im Herbst und freuen uns, Sie als Gäste wieder im „Reich der Götter“ begrüßen zu dürfen!

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/Nepal

 

Der Ruf der Karpaten

Endlich war es wieder so weit! Unsere erste schulz-Gruppe und ich machten sich Anfang Juli gemeinsam auf den Weg Richtung Osten, nach Rumänien.
Nach zwei Jahren des Wartens und Hoffens, des immer wieder Absagens und Neuplanens, konnten wir endlich unsere erste Reise nach Rumänien durchführen. Mitten ins Herz des Landes, nach Siebenbürgen, in die Karpaten und zu den dort lebenden Menschen. Es war eine besondere Reise in einer besonderen Zeit. Das erste Mal wieder internationale Luft am Flughafen in München schnuppern, der erste Flug nach langer Zeit, das erste persönliche Wiedersehen mit Agentur und Reiseleiterin Elke, mit Radu, Coco und Rica, und das erste Mal wieder mit unseren schulz-Gästen gemeinsam unterwegs sein. Balsam für die Touristiker-Seele! Ich war begeistert und zugleich stellte ich mir Fragen: wie es wohl dem Land und den Menschen geht, wie sich das Land in den letzten Jahren verändert hat und wie das Reisen in dieser besonderen Zeit sein wird. Viele Fragen, deren Antworten ich in den kommenden zwei Wochen finden sollte.

Einen Katzensprung von Dresden entfernt: Unser Ziel Hermannstadt/Sibiu

Gerade einmal 1200 km von Dresden entfernt liegt Hermannstadt/Sibiu, Start und Ziel unserer Reise. Ein charmantes Städtchen, umgeben von den wunderschönen Gipfeln der Karpaten. Hier beziehen wir – als erste Gäste nach langer Zeit – unsere Unterkunft, durchstreifen die Stadt, radeln durch das Karpatenvorland und gewinnen erste Eindrücke von Transsylvanien, bevor wir uns in die Bergwelt zu den Hirten und Sennern in die Karpaten aufmachen. Unsere Reiseleiterin Elke, eine Siebenbürger Sächsin, führt uns mit Herzblut durch ihre Heimat und bringt uns die Kultur der Siebenbürger Sachsen nahe.

Inmitten der Karpaten, wo sich Bär und Luchs gute Nacht sagen, ist es besonders schön

Wanderungen in den Karpaten sind ein besonderes Erlebnis. Selten habe ich eine so große Blumenvielfalt gesehen. Wir wandern durch Wiesen, deren Blumen mich teils in ihrer Höhe überragen. Die Luft ist erfüllt mit dem Duft von wildem Rosmarin, das Zirpen der Grillen scheint uns zu übertönen und auch die Sonne hat es gut mit uns gemeint – fast zu gut. Die Begegnungen mit dem entbehrungsreichen Leben der Hirten und Senner sind einprägsam, aber auch jene mit den Hirtenhunden, denen wir unweigerlich begegnen, wenn wir auf Schafherden stoßen. Der Käse aber, den wir dafür von den Sennern verkosten dürfen, entschädigt für die kurzen Schreckmomente, wenn uns die Hunde deutlich zeigen, wer die Herren der Schafe sind …
Nicht nur wir genießen die Karpaten. Auch die Bären fühlen sich in den wilden Bergwäldern sehr wohl, so dass wir teils singend durch die Wälder Transsylvaniens streifen, um auf uns aufmerksam zu machen. Ich bin froh, eine so musikalische Gruppe zu haben! 🙂

Geheimnisvoll und einzigartig sind vor allem die mehr als 100 teils gut erhaltenen Kirchenburgen und alte Dörfer


Untrennbar mit Siebenbürgen verbunden sind auch die zahlreichen Kirchenburgen und deren Geschichten. Wir besichtigen einige, teils sehr gut restaurierte und heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Burgen. Besonders charmant finde ich jedoch jene kleinen Kirchenburgen mit engen Treppchen und schiefen Türmen, wo der Aufstieg nur Mutigen vorbehalten ist.

Und meine Fragen? Als erste Gäste nach einer langen Zeit wurden wir überall ausgesprochen herzlich begrüßt. Es war fantastisch, unterwegs zu sein auf Reisen und mit unseren Gästen die wilde Bergwelt der Karpaten zu genießen, uralte Kirchenburgen zu entdecken und im direkten Austausch mit den Menschen zu sein. Anstatt sich immer nur virtuell vor dem Computer auszutauschen, tut es gut, in neue Welten einzutauchen, und beim Reisen die Perspektive zu wechseln.

Wollen auch Sie Siebenbürgen intensiv erleben? Dann empfehle ich Ihnen unsere 15-tägige Reise Siebenbürgen hautnah – Wandern, Radfahren und Kulturerlebnisse in den Südkarpaten.

… in Siebenbürgen dem Besonderen auf der Spur!

Unsere Reise im September ist bereits ausgebucht. Für sehr spontane Reisende haben wir aber noch freie Plätze auf unserer Reise im August (14.08.21 – 28.08.21).
Auch unsere Termine 2022 sind bereits ausgeschrieben und warten darauf, gebucht zu werden.

Alle Informationen zur Reise finden Sie unter: www.schulz-aktiv-reisen.de/RUM50