Falls ihr noch nichts vorhabt: wie wär’s denn mit dem ältesten und berühmtesten Skilanglaufrennen der Welt, dem legendären Vasaloppet in Schweden…? Der erste Schnee ist in der Region Mora bereits Anfang Oktober gefallen, und das sogar ziemlich heftig! Wenn die dicken Flocken zunächst auch nur von kurzer Dauer waren, sind sie doch ein starker Vorbote auf den heranrückenden Winter.
Es gibt wohl kaum eine andere Sportveranstaltung, die Schweden mehr in den Bann zieht, als die legendären 90 Kilometer von Sälen nach Mora. Neben dem klassischen Hauptlauf, welcher jährlich 15.800 Teilnehmer anlockt, gibt es aber auch schon im Vorfeld die verschiedensten spannenden Wettbewerbe.
Jahr für Jahr am ersten Sonntag im März: Start der 15.800 Teilnehmer über die 90 km
Ob der TjejVasan (über 30 km), die Öppet Spår am Sonntag (über 90 km rein klassisch), die Öppet Spår am Montag (30, 45 oder 90 km sowohl klassisch als auch in freier Technik möglich), der Vasaloppet 45 am Dienstag (45 km), der NachtVasan am Freitagabend (30, 45 oder 90 km) und auch der Jedermannslauf über 10 km am Samstag (Vasaloppet 10) – alle Läufe enden an der berühmten Zielpforte in Mora. Es wird für jeden Anspruch etwas geboten und wir organisieren euch gern die Startnummer und die Teilnahme am gewünschten Rennen.
Egal, für welchen Wettbewerb ihr euch entscheidet – auch 2027 wird euch unser Team von schulz sportreisen mit viel Freude und Engagement betreuen.
Ihr profitiert von unserem Know-how, wir organisieren alle nötigen Bustransfers, Trainingsfahrten vor Ort, bieten einen Wachsservice, einen Vasaloppet-Infoabend und vieles mehr. Ihr könnt euch also voll auf euren Lauf konzentrieren!
Der Jizerská padesátka führt durch eine traumhafte Winterlandschaft
Nachdem der erste Nachtfrost das Isergebirge bereits kurz mit Raureif angezuckert hat und der Herbst die Blätter färbt, steigt die Vorfreude auf den 60. „Jizerská Padesátka“ immens. Der Isergebirgslauf, ein Klassiker der Skimarathon- und Worldloppet-Szene feiert seinen 60. Geburtstag!
Unsere Tour zum Iserlauf-Wochenende findet vom 12.02. bis 14.02.27 statt. Diesmal mit zwei Übernachtungen, so können interessierte Skifreunde sowohl am Hauptlauf über 50 km CT am Sonntag als auch an den kürzeren Läufen über 25 km oder 10 km CT am Samstag teilnehmen.
Aufgrund des Jubiläums ist der Run auf die Startnummern groß. Wer im Februar dabei sein möchte, sollte sich schnell anmelden: 60% der Startplätze vom Hauptlauf sind bereits vergeben! Daher möchten wir euch bei Interesse bitten, euch zeitnah für unsere Reise anzumelden. Am 25.11.26 wird aufgrund der Deadline zur Startnummernanmeldung bereits Anmeldeschluss für die Reise sein.
Natürlich profitiert ihr wie gewohnt von den schulz’schen Vorteilen: Organisation der Startnummer, Trainingsfahrten am Freitag und Samstag mit Ski- und Streckentest, und bei entsprechend großer Teilnehmerzahl (ab 30 Gästen) können wir am Sonntag nach dem Hauptlauf über 50 Kilometer zwei separate Rückfahrten gewährleisten – einmal für die schnellen Läufer und etwas später für die Genussläufer.
Insider-Tip: Mit einem guten Ergebnis beim Isergebirgslauf kann man sich eine bessere Startgruppe z.B. beim Vasalauf sichern. Und wer mag, kann im Dezember seine Langlauftechnik bei unserem Ski-Opening in Oberhof oder unserem Skicamp im Isergebirge verbessern.
Der Marcialonga ist stets das erste große Jahres-Highlight im schulz’schen Skimarathon-Kalender, und auch für unsere Tour ins Trentino 2027 haben uns schon 30 Anmeldungen erreicht. Nach dem olympischen Winter dürfte auch der kommende Winter für die Region Val di Fiemme wieder ein ganz Besonderer werden, so ist im Januar die Tour de Ski mit ihrem großen Finale rund um das Skistadion in Lago di Tesero zu Gast.
Am letzten Tag im Januar ’27 gehören die Loipen dann wieder den „Bisons“, wie die Marcialonga-Teilnehmer von den Einheimischen gern bezeichnet werden. Ob auf der Variante mit 70 km, bei 45-km-Light oder auch auf der nagelneuen 30-km-Race-Variante wird die Stimmung grandios sein. Nicht umsonst wurde der Marcialonga auch 2026 wieder zum schönsten Lauf der Ski-Classics-Serie gewählt.
Wir werden unweit der Strecke in Ziano di Fiemme Quartier beziehen, eine Eigenanreise oder unsere Busanreise ab Dresden mit Zustiegen entlang der Strecke ist möglich. Trainingsfahrt und Antesten am Samstag auf der Originalstrecke, ein ausführliches Infobriefing, Wachsräumlichkeiten und unser Start- & Zieltransfer runden die Reise ab. Begleitet uns zu diesem beeindruckenden Event zwischen den Gipfeln der Dolomiten und der Bergkette des Lagorai!
Nachdem wir bereits 2023 und 2024 mit einer Laufreise in Porto vertreten waren, kehrt die Reise nun mit einem neuem Konzept und in Verbindung mit einer wunderbaren Aktivreise im Norden Portugals zurück. Darauf freuen wir uns schon sehr und möchten alle Bewegungshungrigen ganz herzlich einladen, mitzukommen in den immer noch wenig bekannten Teil Portugals. Der Lauf in Porto findet am ersten Novemberwochenende bei immer noch sehr milden Temperaturen statt. Der „EDP Maratona do Porto“ geht im November 2027 in seine 23. Auflage, der diesjährige 22. Porto-Marathon ist auf beiden Strecken 42k und 10k ausgebucht. Der Marathon startet am Castelo do Queijo unmittelbar am Atlantik. Nach dem Startschuss geht es zunächst nordwärts und dann auf die Küstenpromenade und entlang von Parks, Sandbuchten und Felsküste bis zur Mündung des Rio Douro und nun immer an diesem entlang in Richtung Altstadt und wieder zurück. Unser Hotel ist nur einen Katzensprung vom Start entfernt und wir erreichen das Startgelände in wenigen Minuten. Unser Kontingent in Porto ist auf 20 Plätze begrenzt, so dass ihr sicher sein könnt, in einer überschaubaren Gruppe Gleichgesinnter zu reisen.
Vor dem Start 2024
Start des Marathon
Finisher im Ziel am Queimodromo
Die Stadt Porto verbindet man wohl automatisch mit dem berühmten Portwein – den wir, mit allen die mögen, natürlich auch verkosten werden. Portugals nördliche Metropole hat aber noch viel mehr zu bieten. Sei es die grandiose Lage an der Mündung des Douro, die historische Altstadt (UNESCO Weltkulturerbe) mit ihren malerischen Gassen und herrlichen, mit Azulejos verzierten Fassaden und das wunderbare Essen – in Porto ist für jeden etwas dabei. Dazu kommt der Lauf selbst, mit seiner sehr schönen Strecke am Atlantik und am Rio Douro, bei allerbesten Lauftemperaturen.
Unser Morgenlauf führt zum Castelo do Queijo
Blick zur Kathedrale von Porto während des Stadtrundganges
Das Wahrzeichen der Stadt – die doppelstöckige Stahlbogenbrücke Ponte Dom Luís I
Neben unserem morgendlichen Sonnenaufgangsläufchen, dem traditionellen Begrüßungsessen, dem spannenden Stadtrundgang mit den Höhepunkten Portos und dem Ausklang der Laufreise beim Abschiedsessen am Sonntag nach dem Lauf, bieten wir euch (fakultativ) eine großartige Verlängerung: Mit eurer bisherigen Reiseleitung geht es dann sieben Tage, weiterhin aktiv, in den Norden des Landes, nur 45 Minuten Fahrt vom Hotel entfernt.
Auf dem Marktplatz in Viana
Nahezu unberührte Natur auf den Wanderungen
Traumaussicht vom Sanktuarium
Statt nach Hause, geht es am Montagmorgen nach Viana do Castelo, wo sich Berge und Meer begegnen. Auf drei Wanderungen, zwei Radtouren und bei einem Tag am Meer erlebt ihr Naturschönheiten abseits der Touristenpfade und eine noch traditionelle Lebensart in kleinen Dörfern. Nur wenige Meter vom Strand entfernt befindet sich unser Rückzugsort: ein herrlich gelegenes Sporthotel mit Spa. Hier gibt es vielfältige Sport- und Wellnessangebote, mit denen ihr euren Urlaub nach Herzenslust abrunden könnt. Genießt die Gastfreundschaft der Portugiesen und lasst euch von ihrer Ruhe und Gelassenheit anstecken! Achtung: Für diese Verlängerung stehen nur acht Plätze zur Verfügung.
Stockholm begeistert mit seiner Weltoffenheit, skandinavischem Charme und einer einzigartigen Lage zwischen Wasser, Inseln und historischen Gassen. Und mittendrin erwartet euch am 29. Mai 2027 eines der schönsten Lauferlebnisse Europas!
Der begehrteste Marathon Skandinaviens ist bereits seit Wochen ausgebucht – doch bei uns habt ihr noch die Chance, dabei zu sein! Die Durchführung unserer Laufreise ist bereits gesichert.
Weit über 20.000 Marathonläufer verleihen dem größten Laufevent Stockholms einen beeindruckenden Rahmen und verwandeln die schwedische Hauptstadt in ein wahres Lauffest. Die abwechslungsreiche Strecke führt mitten durch die quirlige Metropole, vorbei an prachtvollen Bauwerken und durch die historische Altstadt Gamla Stan. Tausende Zuschauer sorgen entlang der Strecke für großartige Stimmung. Der absolute Höhepunkt wartet zum Schluss: der einzigartige Zieleinlauf im gut gefüllten, altehrwürdigen Olympiastadion von 1912 – Gänsehaut garantiert!
Läuferisches Sightseeing – Stockholm auf 42,195 Kilometern entdecken
Gänsehaut beim Zieleinlauf vor der Königstribüne im historischen Olympiastadion von 1912
Unser komfortables 4-Sterne-Hotel im Stadtteil Globen bietet mit seiner guten Verkehrsanbindung den idealen Ausgangspunkt, um Stockholm auch abseits der Laufstrecke zu entdecken. Schon am ersten Abend stimmen wir uns bei einem besonderen Begrüßungsessen auf Wikinger-Art gemeinsam auf die kommenden Tage ein.
Wer noch mehr von Stockholm erleben möchte, kann seinen Aufenthalt ganz nach eigenen Wünschen verlängern. Unsere optional angebotene Bootstour und die geführte Radtour bieten wunderbare Gelegenheiten, die Stadt aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen und einen oder mehrere Verlängerungstage abwechslungsreich zu gestalten. Natürlich bleibt auch genügend Zeit, um durch malerische Gassen zu schlendern, gemütliche Cafés zu besuchen und die entspannte schwedische Lebensart zu genießen.
Seit 2012 begleite ich unsere Laufreisen nach Stockholm und kenne die Stadt und den Marathon bestens. Mit dieser Erfahrung stehe ich euch bei der Reisevorbereitung und natürlich auch vor Ort gern persönlich zur Seite.
Vielleicht seid ihr ja schon bald mit dabei! Freut euch auf erlebnisreiche Tage in einer der schönsten Hauptstädte Europas und sichert euch jetzt euren Startplatz für den Stockholm-Marathon 2027. Ich freue mich auf euch!
„La Dolce Vita“ – das süße Leben – ist mehr als nur eine italienische Redewendung. Es ist ein Lebensgefühl: die kleinen und großen Momente genießen, sich von mediterraner Leichtigkeit treiben lassen und das Leben mit allen Sinnen auskosten. Und genau dieses Gefühl liegt in Rom überall in der Luft – zwischen antiken Gassen, sonnigen Piazzen, duftendem Espresso und dem unverwechselbaren Charme der Ewigen Stadt.
42,195 Kilometer durch Rom, vorbei an weltberühmten Monumenten und mitten hinein in das italienische Lebensgefühl: Der Rom-Marathon ist weit mehr als ein sportlicher Wettkampf – er ist ein Lauferlebnis, das Gänsehaut garantiert. Unter dem Motto „It’s just a marathon. Until you run it in Rome.“ geht es auf eine einzigartige Reise durch Geschichte, Kultur und sportliche Emotionen.
Der Start an den Kaiserforen, das Kolosseum im Rücken, die ersten Schritte über die Straßen der antiken Metropole – dieser Marathon erzeugt echte Wow-Momente. Vorbei an der Piazza Venezia, dem Circus Maximus und entlang des Tibers führt die Strecke zu weiteren Highlights wie der Engelsburg und dem Petersdom im Vatikan. Hier wird jeder Kilometer zum Sightseeing der Extraklasse und jeder Blick zur Erinnerung fürs Läuferleben.
Mit unserer Rom-Marathon-Reise wird aus dem großen Laufmoment ein rundum gelungenes Erlebnis. Unser Hotel, das Mercure Roma Saint John, liegt in der Nähe des Kolosseums und des Circus Maximus – ideal, um die Stadt zu entdecken und das Marathon-Wochenende voll auszukosten. Unsere lokale Stadtführerin Lydia kennt Rom wie ihre Westentasche und bringt euch als echte Römerin die Geschichten und Geheimnisse ihrer Heimatstadt näher. Beim gemeinsamen Sightjogging lässt sich die Stadt in Bewegung erkunden, und wer nach dem Marathon noch mehr erleben möchte, kann den Aufenthalt mit einem optionalen Ausflug zum Vatikan abrunden.
Ob persönliche Bestzeit, Marathon-Premiere oder einfach der Wunsch, einen der schönsten Läufe Europas zu erleben: Rom liefert die perfekte Kulisse. Also Laufschuhe schnüren, Vorfreude einschalten und 2027 „laufend“ Geschichte schreiben!
2027 feiern unsere Reisetage ihre 30. Ausgabe! Wer sie kennt, weiß: Stets im Januar kamen in Dresden Reiseleiter, Agenturpartner und das gesamte schulz-Team zusammen, um gemeinsam mit unseren Gästen auf eine Reise um die Welt zu gehen. Spannende Reisevorträge, persönliche Begegnungen, individuelle Beratung und jede Menge Inspiration machten die Reisetage zu einem besonderen Treffpunkt für alle, die mit uns dem Besonderen auf der Spur sein wollten. Hier traf weltweites Flair auf die Reiselust unserer treuen Reisegäste und jener, die es noch werden wollten.
Die Corona-Zeit setzte unserer eigenständigen Veranstaltung zunächst ein Ende. Seit 2024 sind wir mit unseren Reisetagen auf der Reisemesse Dresden vertreten. Doch auf kleinerer Fläche und mit weniger Raum für unser Vortragsprogramm fehlten uns dort ein Stück weit die Möglichkeiten, die unsere Reisetage so besonders machen.
Ein neues Format zu einer anderen Zeit
Die Erfahrungen der vergangenen Jahre und viele Gespräche mit unseren Reisegästen und Reisetage-Besuchern haben uns bestärkt: Unsere Reisetage sollen wieder mehr Raum bekommen – für ein echtes Kennenlernen, für Reisegeschichten aus erster Hand und für die persönliche Beratung, die uns so wichtig ist.
Deshalb steuern wir vom 19. bis 21. November 2027 einen neuen Hafen an. Wir haben ein eigenständiges, wieder ganz schulz-besonderes Format vor Augen: mit mehr Zeit für inspirierende Reisevorträge, für den Austausch mit den Menschen hinter unseren Reisen und für all das, was unsere Reisen ausmacht. Denn wir möchten nicht nur zeigen, wohin unsere Reisewege führen, sondern auch, was und wer dahintersteckt: die Menschen, die uns weltweit verbinden, unsere besondere Art, Reisen zu konzipieren, und die Werte, die uns dabei leiten.
Wo wir im November anlegen, verraten wir Ihnen im Laufe des kommenden Jahres. Wir freuen uns schon jetzt darauf, Sie dort wieder persönlich zu treffen!
Im Januar bleiben wir auf Kurs
Die Reisemesse Dresden bleibt ein fester Termin in unserem Kalender. Wir, von schulz aktiv reisen heißen Sie an unserem Stand herzlich willkommen. An allen drei Messetagen erwarten Sie insgesamt 21 Reisevorträge – sieben täglich – mit teils ganz frischen Impressionen aus aller Welt: von Johannes aus Guatemala, von Markus aus Pakistan und von Viktoria aus Georgien und La Réunion. Und natürlich sind wir auch abseits der Vorträge für Sie da: für Ihre Fragen und den Austausch über unsere Reisewelt.
Über alle Neuigkeiten halten wir Sie hier im Newsletter, auf unseren Social-Media-Kanälen und auf unserer Website unter schulz-aktiv-reisen.de/veranstaltungen auf dem Laufenden.
Für Gäste, die aus einem getakteten mitteleuropäischen Alltag kommen, bildet die Ankunft unserer Pakistan-Reisen in Islamabad eine wahre Flut an Eindrücken. Männer in wehenden traditionellen Gewändern, dem Shalwar Kameez, tropische Temperaturen und der Gesang des Muezzins prägen die ersten Momente. Nach einem kurzen Aufenthalt im modernen Hauptstadt-Flughafen ist der Flug mit der Pakistan International Airlines (PIA) nach Skardu ein besonderes Erlebnis: Kurz vor dem Start (manche Locals sagen schmunzelnd, PIA bedeute „Perhaps it will arrive“) ertönt durch die Lautsprecher ein kurzes Gebet gen Himmel und schon ist man 40 Minuten unterwegs auf einem der wohl unvergesslichsten Bergflüge im Himalaya – mit beeindruckenden Panoramablicken auf die steilen Gebirgswände des 8000ers Nanga Parbat. Setzt man den ersten Fuß auf den Boden unserer Reiseregion Gilgit Baltistan, beginnt eine spannende Reise, die auch im September 2026 einige Überraschungen mit sich brachte.
Unsere Reisegruppe im September 2026 direkt unter der Rupalflanke des Nanga Parbat
Am Rakaposhi Basecamp
Besser spät als nie – Pakistan lädt zum Träumen ein
Nach der Erkundung von Skardu mit einem Besuch des historischen Kharpoche Fort und Blick auf die Lebensader Pakistans, dem Indus, folgte für unsere 11-köpfige Gruppe und mich eine Jeepfahrt über das Deosai Plateau – perfekt zur passiven Akklimatisierung und landschaftlich ein Ort aus einer anderen Welt. Unter einem tiefblauen Himmel begegneten wir zahlreichen Murmeltieren, auch Bären leben auf dieser Hochebene, die auf über 4.000 Meter liegt. Über eine serpentinenreiche Strecke führt der Weg ins Tal von Astore, dem Ausgangspunkt unserer ersten Trekkingtour am Nanga Parbat.
Flug nach Skardu – Nanga-Parbat-Panorama inklusive
Das Deosai-Plateau: zweithöchstes Plateau der Erde – mit Murmeltieren und Wolkenkino
Pakistanische Farbenvielfalt auf dem Karakorum Highway
Die ruhige Südseite des Berges besticht durch ihre freundlichen Bewohner und die malerische Szenerie. Frühstück in der Sonne direkt unter einem 8000er – kaum ein Basecamp ist so einfach zu Fuß zu erreichen und gleichzeitig so eindrucksvoll. Die Rupalflanke zieht sich vom Herrligkoffer Basecamp auf 3.500 Metern fast 4.600 Höhenmeter hinauf zum Hauptgipfel – und bildet damit die höchste Fels- und Eiswand eines 8000ers. Reinhold Messner durchstieg sie erstmalig 1970. 56 Jahre später war er wieder in Pakistan und zufällig wie wir zur gleichen Zeit auf dem Weg zum Rakaposhi Basecamp unterwegs.
Wandern unter der steilsten Wand eines 8000ers – meist ohne andere Gruppen
Begegnungen wie hier in Gojal prägen die Reise
Camping am Rakaposhi Basecamp mit Blick aufs Gletschermeer
Diese zweite Trekkingtour bot mit den ersten Herbstfarben eine ganz andere Kulisse. Das Highlight, die Begehung des Minapin-Gletschers, war für viele Gäste die allererste Wanderung auf einem Gletscher. Die Aussichten vom Diran zum Rakaposhi, die über einen 15 Kilometer langen Grat aus Schnee und Eis miteinander verbunden sind, bilden eine geradezu träumerische Kulisse: Yaks ziehen leichtfüßig und seelenruhig die steilen Hänge herunter, während unser malerisches Camp neben der Seitenmoräne unter dem Rakaposhi (7.788 m) liegt. Frei übersetzt bedeutet sein Name „Shining Wall„, und hier macht der Berg seinem Namen alle Ehre.
Zu Gast in Hunza – das Shangri La Pakistans
Begegnung von Mensch und Yak: Rakaposhi Basecamp
Familiär geführte Unterkünfte mit Ausblick bilden einen wesentlichen Bestandteil der Reise
Wir wechseln die Talseite und fahren von Nagyr nach Hunza, wo uns sofort die Präsenz von Frauen im öffentlichen Leben auffällt. Hunza ist ein faszinierendes ehemaliges Fürstentum, das durch die Ismaeliten und ihre auf Bildung und Gleichberechtigung ausgerichtete Gemeinschaft unter dem Aga Khan eine ganz eigene Prägung erhalten hat. Im oberen Hunzatal, dem Gojal, erwarten uns urige Dörfer und abenteuerliche Hängebrücken, die wir ausprobieren, während wir die umliegende Gletscherwelt erkunden.
Es sind nicht nur die spektakulären Berge, sondern das Gesamterlebnis Pakistan, was den Besucher auf dieser „Einstiegstrekkingreise“ berührt zurücklässt. Mit Humor wird der pakistanische Verkehr von unseren Gästen bestaunt. Teilweise sitzen die Menschen in erstaunlichen Positionen auf, unter oder neben den Fahrzeugen, so dass es dem amüsierten Betrachter fast die Tränen in die Augen treibt. Der verrückte Babusar-Pass, der mittlerweile mit Ziplines und Riesenschaukeln beinahe den Charakter eines Vergnügungsparks angenommen hat, das Tal von Naran mit seinem kuriosen Nachbau des schiefen Turms von Pisa, eine versteckte Bar in Hunza mit wohlverdienten Getränken nach drei besonderen Trekkings oder ein in den Fels gravierter Buddha in Gilgit – all das ergibt ein buntes Bild aus Eindrücken, die sich aus ganz unterschiedlichen Welten zusammensetzen.
In Karimabad/Hunza erwartet Sie eine eigene Küche und ein liberales Ortsbild
Panorama des Baltitfort in Karimabad mit Blick auf Ultar 1 und 2, zwei 7000er
Pakistanische Kuriositäten im Tal von Naran
Das Fundament unserer Reise ist jedoch unser Begleitteam. Unsere jungen Guides aus Hunza, Hassan und Najeeb beeindruckten mit ihrer Menschlichkeit und ihrem Fachwissen. Unser Busfahrer Rashid meisterte die wilden Straßen des Nordens mit einer beeindruckenden Seelenruhe. Und unser Küchenteam Faisal, Sheriyar und Hamid zauberte selbst unter herausfordernden Bedingungen Gerichte auf den Tisch, die nicht nur satt machten, sondern zum kulinarischen i-Tüpfelchen unserer Reise wurden.
Für alle Neugierigen heißt es auch 2027 wieder: Salam Aleikum aus einem der faszinierendsten und noch immer wenig entdeckten Reiseziele Asiens…
Bublimoting (6.000 Meter) zum Sonnenuntergang – Panorama auf der dritten Trekkingtour
Mit Hassan, Rajid und Najeeb – unser Team vor Ort ist der Schlüssel für eine gelungene Reise
Gletschererlebnis Rakaposhi Basecamp: spannendes Neuland für viele Gäste
P.S.: Neben unserer oben beschriebenen moderaten Einstiegsreise nach Nordpakistan finden auch Trekking-Enthusiasten mit unserer K2-Tour eine anspruchsvolle Alternative, die im Sommer 2027 vom Himalaya-Experten Tobias Pantel geleitet wird.
Morgens auf 3.600 Metern fühlt sich die Welt plötzlich ziemlich anders an. Heißer Tee in der Hand. Klare, kalte Bergluft. Neben der Jurte steht ein Pferd. Und direkt gegenüber ragt ein Siebentausender in den Himmel.
Willkommen am Pik Lenin!
Nomade mit Pferd vor dem bewölkten Pik Lenin
Diesen Ort im Pamir kenne ich nicht nur von der Karte. Ich habe hier selbst mehrere Sommer verbracht, und wahrscheinlich ist genau deshalb dieser Teil unserer neuen Reise für mich etwas Besonderes. Und ich freue mich sehr, Sie in diese faszinierende Region mitzunehmen. Man gewöhnt sich dort erstaunlich schnell an Dinge, die eigentlich alles andere als gewöhnlich sind: morgens aufzustehen und einen Siebentausender vor sich zu sehen. Murmeltiere auf den Hochweiden. Edelweiß am Wegesrand. Bergsteiger, die Richtung Gletscher aufbrechen.
Teppiche aus Edelweiß: hier keine Seltenheit
Bewohner der Pamir-Region
Dabei müssen Sie kein Bergsteiger sein, um diese Landschaft zu erleben. Die Reise verbindet komfortables Reisen mit abwechslungsreichen Wanderungen. Sie sind mit Fahrzeugen unterwegs, unternehmen Wanderungen von den jeweiligen Standorten aus und erleben ein dreitägiges Trekking in Sary-Chelek – ohne ständig mit schwerem Gepäck von Unterkunft zu Unterkunft ziehen zu müssen. Eine gute Grundkondition und Freude am Wandern sollten Sie allerdings mitbringen: Einige Touren führen auf über 4.000 Meter Höhe.
Das große Gepäck übernehmen die Pferde.
Und genau das macht diese Reise so spannend. Denn unterwegs verändert sich Kirgistan gleich mehrere Male komplett.
Sary-Chelek: Versteckte Seen und wilde Berglandschaften
Zuerst geht es nach Sary-Chelek, einem beeindruckenden Biosphärenreservat mit dichten Wäldern, grünen Berghängen und glasklaren Bergseen. Besonders eindrucksvoll ist der Blick von oben: Tief unter Ihnen liegen die Seen inmitten der Berglandschaft und wirken beinahe so, als könnte man sie in die Hand nehmen. Doch Sary-Chelek ist nicht nur eine Landschaft für große Panoramen. Auf den Wanderungen geht es durch Wälder und über Bergwiesen, vorbei an grasenden Pferden und immer wieder hinauf zu neuen Aussichtspunkten. Morgens liegt der Duft des Waldes in der Luft, irgendwo hört man die Pferde – und nach einem längeren Anstieg öffnet sich plötzlich der Blick auf einen weiteren See.
Genau diese Mischung aus spektakulären Ausblicken und kleinen, authentischen Momenten macht Sary-Chelek zu einem besonderen Auftakt dieser Reise.
Wo die Seen zwischen den Bergen liegen.
Arslanbob: Alltag zwischen Walnussbäumen
Weiter geht es nach Arslanbob – in eine Landschaft, die sich wieder ganz anders anfühlt. Das kleine Dorf liegt am Rand eines der größten natürlichen Walnusswälder der Welt. Oberhalb rauschen Wasserfälle, unten stehen kleine Häuser und Höfe zwischen den Bäumen, Kinder laufen über die Straßen, irgendwo wird gekocht, geredet und gearbeitet. Das Leben spielt sich nicht hinter Kulissen ab – man ist einfach mittendrin. Zu Fuß geht es hinauf zu den Wasserfällen, bevor Sie vielleicht später selbst in einer Küche stehen und Boorsok, ein kleines kirgisisches Gebäck zubereiten: Teig schneiden, im heißen Öl ausbacken und natürlich gleich probieren. Auf dem Papier klingt das nur wie ein kleiner Programmpunkt, später bleiben jedoch gerade solche Momente oft im Gedächtnis – weil man für eine Weile Teil eines Alltags wird, der für die Menschen hier ganz normal ist und sich für einen selbst doch besonders anfühlt.
Frische Boorsoks schmeckem besonders mit Kaymak – kirgisischer Butter
Walnussbäume in Arslanbob
Von Osch in den Pamir
Danach geht es weiter nach Osch – die Hauptstadt des Südens, und von dort immer höher ins Pamir-Gebirge. Mit jedem Kilometer verändert sich die Landschaft: Die Täler werden weiter, die Bäume verschwinden, die Luft wird dünner. Und schließlich öffnet sich vor Ihnen die Hochgebirgswelt des Pamir – mit dem 7.134 Meter hohen Pik Lenin, der weit über den umliegenden Bergketten aufragt. Manchmal steht er völlig klar vor Ihnen. Manchmal verschwindet die Hälfte in den Wolken. Manchmal wirkt er beinahe zum Greifen nah und kurz darauf wieder unendlich weit entfernt.
Einen Siebentausender schon einmal aus solcher Nähe gesehen? Im September sieht es dort grau aus. Im Juni und Juli ist die beste Zeit!
Basecamp am Pik Lenin: 3.600 Meter und trotzdem komfortabel
Ihr Basecamp liegt auf rund 3.600 Metern – und ist weit mehr als nur ein Zeltlager. Es ist vergleichsweise einfach erreichbar und bietet einen Komfort, den man in dieser Höhe nicht erwartet: Jurten oder Hütten mit Betten und Möbeln, sogar mit eigener Dusche und Toilette, dazu Strom und eine überraschend gute Küche. Gleichzeitig ist das Camp Treffpunkt für Bergsteiger aus aller Welt, die sich auf den Pik Lenin vorbereiten oder von dort zurückkehren. Hier werden Geschichten geteilt, Erfahrungen ausgetauscht und manchmal auch Gipfelerfolge gemeinsam gefeiert.
Ihr Basecamp am Fuße des Siebentausenders
Drei Nächte bleiben Sie hier. Und das ist gut so. Denn dieser Ort wäre zu schade, um nur anzukommen, ein Foto zu machen und gleich wieder weiterzufahren. Sie wandern am Tulpar-Köl-See, steigen auf den Petrowskiy-Kamm und, wer möchte, bis zum Puteschestvennikow-Pass auf 4.150 Meter. Unter Ihnen liegen Moränen, kleine Seen und Gletscher, darüber die weißen Gipfel des Pamir. Und am Abend nach einem langen Tag? Sauna. Auf 3.600 Metern. Mitten in der Hochgebirgswelt.
Am Puteschestvennikow-Pass (4.150 m)
Der Blick, für den sich jeder Schritt lohnt
Nicht auf dem Gipfel, aber ganz nah dran!
Fast ganz Kirgistan – zum Glück nur fast
Die Termine für 2027 haben wir bewusst so gelegt, dass sich diese neue Reise mit unserer bereits bestehenden Kirgistan-Reise „Vom Issyk-Köl in die Berge der Nomaden“ kombinieren lässt.
Die neue Reise können Sie natürlich auch ganz unabhängig davon erleben. Wenn Sie beide Reisen miteinander verbinden, entsteht eine besonders umfassende Reise durch Kirgistan: zwei unterschiedliche Routen, ganz verschiedene Landschaften – und die Möglichkeit, erstaunlich viel von diesem Land kennenzulernen. Fast ganz Kirgistan. Zum Glück nur fast. Denn es bleibt immer noch ein weiteres Tal. Ein weiterer Pass. Noch ein Ort, von dem irgendwann jemand sagt:
„Da müssen wir beim nächsten Mal unbedingt hin.“
Neugierig geworden?
Die genauen Termine für 2027, die Reisedauer und den detaillierten Reiseverlauf finden Sie ab sofort hier auf unserer Website: Neue Kirgistan-Reise
Unsere Reise „Auf Spurensuche im Tropenparadies“ haben wir für 2027 an einigen Stellen neu gedacht – mit einer optimierten Route, neuen Orten und mehr Zeit für besondere Erlebnisse.
Sri Lanka begeistert mit tropischen Stränden, üppigem Dschungel, Teebergen, jahrtausendealter Kultur und vor allem mit den Begegnungen unterwegs. Damit dafür noch mehr Zeit bleibt, haben wir den Reiseverlauf für 2027 gezielt angepasst und vier konkrete Änderungen vorgenommen.
1. Verbesserte Route, mehr Zeit zum Erleben
Durch eine optimierte Routenführung verkürzen sich die Fahrzeiten und Sie gewinnen mehr Zeit für Si Lankas Aktivitäten und besondere Begegnungen.
2. Wechsel des Strandes
Auch bei den beiden Strandtagen gibt es eine Veränderung: Statt Arugambay geht es künftig nach Pasikudah. Der Strand entspricht mehr unserem Qualitätsanspruch und liegt zudem günstiger auf unserer neuen Route, sodass Ihnen mehr Zeit zum Genießen vor Ort bleibt.
Genießen Sie hier Ihre Zeit am Strand von Pasikudah
3. Sinharaja-Regenwald wird durch Padukka ersetzt
Der bisherige Aufenthalt im Sinharaja-Regenwald wird 2027 durch Padukka ersetzt.
Durch günstigere Routenführung bleibt uns in Padukka mehr Zeit zum Entdecken des Regenwaldes und so krönt das Ende unserer Reise eine Dschungelwanderung mit echtem Einblick in das Leben vor Ort. Wir erleben, wie Tee gepflückt, Kautschuk gewonnen und Zimt geerntet wird – und entdecken dabei die tropische Natur aus einer ganz anderen Perspektive.
Sie wandern inmitten des Dschungels
Einblicke in die sri-lankische Küche
Ihre Unterkunft: herrlich in die Natur integriert
4. Dem Besonderen auf der Spur – mit mehr Zeit für intensive Erlebnisse
Wir legen den Fokus auf das, was Sri Lanka für uns so besonders macht: authentische Begegnungen, eindrucksvolle Natur und Zeit, um das Land intensiv zu erleben – abseits viel begangener Wege. Freuen Sie sich auf ausgiebige Erkundungen am Höhlentempel von Dambulla, entspannte Stunden in unserem Eco-Resort mit Pool und Gemüsegarten sowie eine Einführung ins Yoga mit fantastsicher Aussicht.
Auch die kulturellen Höhepunkte Sigiriya und Polonnaruwa, eine Safari, Wanderungen im Hochland, die spektakuläre Zugfahrt durch die Teeberge und persönliche Begegnungen mit den Menschen Sri Lankas machen diese Reise aus.
Denn manchmal bedeutet ein besseres Reiseerlebnis auch: weniger Programmpunkte, dafür mehr Zeit, sie wirklich zu genießen.
Der Höhlentempel von Dambulla ist der größte seiner Art in Sri Lanka
Yoga mit fantastischer Aussicht
Der Pidurangala-Felsen und seine spektakuläre Aussicht auf die Sigiriya-Festung bleiben weiterhin Teil des Programms
Eine besondere Nachricht zum Schluss: Wir freuen uns sehr, dass Südasien-Experte Tobias Pantel die Reise 2027 an drei ausgewählten Terminen als deutschsprachiger Reiseleiter begleiten wird:
Tobias ist leidenschaftlicher Wanderer und Bergsteiger aus Münster und verbringt einen großen Teil des Jahres im Himalaya und in den Alpen. Doch Tobias ist nicht nur Bergexperte. Er lebt in Nepal, ist mit einer Nepalesin verheiratet und kennt Südasien aus nächster Nähe. Die Geschichte und Kultur des Subkontinents sind ihm ebenso vertraut wie die Menschen und Regionen vor Ort.
Wer mit Tobias reist, erlebt Sri Lanka nicht nur – sondern bekommt auch spannende und authentische Einblicke in die Region und ihre Geschichte.
A wie Aitana, B wie Bergwandern… und W wie warmer Winter
Vielleicht kommt Ihnen das spanisch vor – doch vom Sommer noch eingelaufene Wanderschuhe finden in der Aitana in den milden Herbst- und Wintermonaten ihren optimalen Einsatz. Die Aitana ist dank des besonderen Mikroklimas DIE Wanderdestination von Oktober bis April, einzigartig auf dem Festland Europas. Jeder, der in Europa unter der Wintersonne anspruchsvoll und in Höhen von bis zu knapp 1.600 Metern Bergwandern möchte, kann das hier tun. Der Gebirgszug der Sierra de Aitana im Hinterland der Costa Blanca beherbergt für Bergwanderer ein Eldorado an Gipfeln, die Sie mit dem Puig Campana, dem Pla de la Cas und dem Aitana-Gipfel während der Wanderwoche auch besteigen. Das silbrig-grau bis tiefblaue Mittelmeer glänzt während Ihrer Wanderungen am Horizont und lädt Mutige am freien Tag auch im Winter auf ein Bad ein. Packen Sie die Badehose mit ein und düsen Sie in Richtung Süden! Zusammen mit Reiseleiterin Sara, die die Aitana seit über 14 Jahren ihre Wahlheimat nennt und ausgebildete Bergwanderführerin ist, besteigen Sie die beliebtesten Bergspitzen rund um Benimantell und das schöne Dorf Guadalest.
Hier startet der Frühling früher im Jahr, so dass schon der Februar farbenfroh leuchtet
Wanderungen mit Aussicht warten auf Sie!
Unterwegs in der Sierra de Aitana offenbaren sich fantastische Weitblicke aufs Mittelmeer
Das weite gebirgige Hinterland der Costa Blanca ist besonders im milden Winter gut zu begehen
Persönlich, ruhig und hausgemachte spanische Küche im Rincon de Pepe
In der Pension „Rincon de Pepe“ begrüßt Sie Inhaberin Raquel in der Bergwelt der Aitana. Zusammen mit Reiseleiterin Sara hat sie ihre Pension auf die Bedürfnisse von Wanderern ausgerichtet. An warmen Tagen können Sie auf der hauseigenen Terrasse beim Abschlussgetränk des Tages den Weitblick genießen. Sollte es doch einmal kühler werden, lockt am Abend die offene Feuerstelle in der Pension. Zudem werden Sie ausgiebig mit hausgemachter und traditionell spanischer Küche von Gastgeberin Raquel verwöhnt und können in geselliger Runde mit Ihrer Gruppe den Tag ausklingen lassen.
Die berühmten, und jeden Morgen frisch zubereiteten Bocadillos (riesige Sandwiches) von Reiseleiterin Sara sind mittlerweile legendär. Gut gestärkt starten Sie so nicht nur in den Tag, sondern können aussichtsreich ihr Mittagsbrot genießen.
Spanische Spezialitäten stehen auf dem kulinarischen Programm
Ihre Unterkunft „Rincon de Pepe“ in den Hügeln der Aitana erwartet Sie
„Aussichtsreich“ können Sie gemeinsam den Wandertag auf der Terrasse ausklingen lassen
Tina freut sich auf den ersten Biss in Saras hausgemachtes Sandwich
Reiseverlängerung an der Costa Blanca und Costa de Valencia
Im Wandel der Zeit variieren auch die Reisewünsche und wir haben festgestellt, dass immer mehr Reisegäste eine Vor- und Nachverlängerungsmöglichkeit zu unseren geführten Reisen beabsichtigen. Verlängern Sie gern Ihre Reise in Alicante oder Valencia. Wir sind für Sie da, um die optimale An- und Abreise für Sie zu planen.
Die Berge der Aitana liegen zwischen Valencia und Alicante
Die Ciudad de las Artes y las Ciencias (Stadt der Künste und Wissenschaften) in Valencia
Reisetermine für Kurzentschlossene
Im November sind noch Reiseplätze frei – oder starten Sie mediterran ins neue Jahr! Gleich im Januar erwartet Sie Sara in ihrer schönen Wahlheimat!
Seit über 30 Jahren organisieren wir Reisen nach Tansania – insbesondere zum Kilimanjaro. Doch der Bergtourismus ist, wie vielerorts in Afrika, noch immer von Männern geprägt. Wir möchten das ändern und Frauen vor Ort stärken, ihre Arbeit sichtbar machen und ihnen neue Perspektiven eröffnen.
Dafür arbeiten wir mit Julia zusammen, die gemeinsam mit einer tansanischen Partnerin eine Agentur gegründet hat, in der fast ausschließlich Frauen im Tourismus tätig sind. Für ausgewählte Kilimanjaro-Termine bieten wir die Möglichkeit, mit diesem besonderen Team unterwegs zu sein – inklusive eines zusätzlichen Akklimatisationstages und bereits ab einer Person garantiert.
Was Julia antreibt und welche Idee hinter der Agentur steckt, erzählt sie uns im Interview.
Die Frau hinter der Agentur
Wie bist du zum Tourismus und speziell zu den Kilimanjaro-Reisen gekommen? Meine Geschichte mit dem Kilimanjaro begann 2021, als ich den Berg selbst bestieg und Ekeney, meine heutige Geschäftspartnerin, kennenlernte. Ich hatte mir ganz bewusst eine weibliche Guide gewünscht. Mich beeindruckte, wie sie sich vom Porter zur Guide hochgearbeitet hatte und dabei ihre Fröhlichkeit bewahrte. Während der Wanderung erzählte sie mir viel über ihr Leben und die schwierige Situation von Frauen in Tansania. Aus dieser Begegnung entstand die Idee, gemeinsam eine besondere Agentur aufzubauen.
Die Zusammenarbeit mit schulz aktiv reisen passt wunderbar dazu: Beide möchten Reisenden nicht nur ein Reiseziel zeigen, sondern echte Begegnungen und besondere Erfahrungen ermöglichen.
Julia am Lemosho-Gate am Kili
Julia erkundet den Rau-Wald
Wichtig: gemeinsamer Austausch
Was bedeutet Tansania für dich persönlich? Tansania ist ein Land voller Kontraste. Neben den beeindruckenden Landschaften und der Tierwelt faszinieren mich vor allem die Menschen. Wer Familien kennenlernt und einen Einblick in ihren Alltag bekommt, entdeckt eine ganz andere Seite des Landes.
Besonders liebe ich die Region am Fuß des Kilimanjaro mit ihren Regenwäldern, Wasserfällen, Chagga-Dörfern und kleinen landwirtschaftlichen Betrieben. Die Fruchtbarkeit der Natur, die Authentizität und die Lebensfreude der Menschen beeindrucken mich immer wieder.
Wanderung zum Wasserfall
Grüne Oase
Duluti-See
Grüner Rau-Wald
Worauf bist du bei „deiner Reise“ besonders stolz? Ich freue mich besonders darüber, dass Frauen am Kilimanjaro zunehmend Respekt und Anerkennung erfahren. Wir geben ihnen nicht nur einen Arbeitsplatz, sondern auch Verantwortung und Perspektiven. Zu erleben, wie aus einer schüchternen jungen Frau eine selbstbewusste Guide wird, die eine Gruppe führt und von Gästen geschätzt wird, ist für mich ein großer Erfolg.
Ebenso schön ist es zu sehen, wie wohl sich unsere Gäste mit dem Frauenteam fühlen und welche besonderen, manchmal sogar lebensverändernden Erfahrungen sie gemeinsam machen.
Eine Agentur mit einer besonderen Idee
Warum möchtest du gezielt Frauen im Bergtourismus fördern? Unser Team besteht zu 95 Prozent aus Frauen. Der Bergtourismus ist traditionell stark von Männern geprägt, gerade hier in Afrika. Frauen bekommen deshalb oft kaum die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen.
Wir möchten ihnen ermöglichen, eigenes Geld zu verdienen und Verantwortung zu übernehmen. Davon profitieren nicht nur die Frauen selbst, sondern häufig auch ihre Kinder, Familien und Gemeinden. Langfristig kann das gesellschaftliche Veränderungen anstoßen.
Welche Herausforderungen erleben Frauen in diesen Berufen? Viele Berufe sind noch immer von traditionellen Rollenbildern geprägt. Am Kilimanjaro galten Guides und Porter lange als Männerberufe. Frauen müssen oft erst beweisen, dass sie körperlich und fachlich geeignet sind. Hinzu kommen familiäre Verpflichtungen und fehlende finanzielle Mittel für Aus- und Weiterbildungen.
Gemeinsam unterwegs am Kilimanjaro
Was zeichnet Reisen mit weiblichen Guides und Portern aus? Frauen sind nicht grundsätzlich bessere Guides als Männer, bringen aber ihre eigenen Erfahrungen und Perspektiven mit. Viele unserer Guides haben schwierige Lebenssituationen gemeistert und wissen, was es bedeutet, Zweifel zu überwinden. Das schafft oft eine besondere Verbindung zu den Gästen und ein großes Maß an Empathie von den Guides.
Gleichzeitig erleben Reisende eine starke Gemeinschaft, in der man sich gegenseitig unterstützt – weit über die körperliche Hilfe am Berg hinaus.
Briefing vor der Besteigung
Mit den Frauen am Berg…
… ist es nie langweilig!
Wie meistern die Frauen die körperlichen Herausforderungen am Kilimanjaro? Die Arbeit am Kilimanjaro ist für Frauen und Männer gleichermaßen anspruchsvoll. Unsere Mitarbeiterinnen sind gut vorbereitet und ausgebildet. Sie wachsen mit ihren Aufgaben und stehen ihren männlichen Kollegen in nichts nach. Für mich zeigt das: Frauen können unglaublich viel leisten, wenn man ihnen die Möglichkeit dazu gibt.
Die perfekte Trage-Technik…
… macht Gewicht um einiges leichter
Was sollten unsere Gäste neben dem Kilimanjaro unbedingt kennenlernen? Ich empfehle, nach der Besteigung nicht gleich nach Hause zu fliegen. Die Region rund um den Kilimanjaro und Arusha hat viel zu bieten. Besonders eindrücklich finde ich Begegnungen mit Chagga-Familien und Massai-Gemeinschaften.
Mit dem Reisebaustein „Auf besonderen Wegen ins tansanische Leben“ (TAN29) erleben Gäste von schulz aktiv reisen Natur, Kultur und den Alltag der Menschen hautnah. Fünf Tage lang geht es zu Regenwäldern, Wasserfällen, an den Duluti-See und in traditionelle Dorfgemeinschaften. Kulinarisch wird es spannend bei gebrautem Bananenbier und Kochkursen. So entdecken Reisende eine Seite Tansanias, die weit über die klassische Safari hinausgeht.
Gemeinsamer Marktbesuch
Vorbereitung zum Kochkurs
Julia fasst mit an
Gaumenschmaus am Ende
Julia braut Bananenbier
Bananenbier: eine Tradition bei den Chaggas
Persönlicher Abschluss
Was möchtest du Menschen sagen, die von der Kilimanjaro-Besteigung träumen, aber noch Zweifel haben? Trau dich! Natürlich ist die Besteigung eine Herausforderung. Aber gerade dabei entdeckt man oft Fähigkeiten, von denen man vorher nichts wusste. Und man muss es nicht allein schaffen: Unsere Guides und Porter unterstützen, motivieren und begleiten dich.
Für mich ist der Kilimanjaro deshalb nicht nur ein Berg, sondern auch eine persönliche Reise.
Was wünschst du dir für Menschen, die nach Tansania reisen? Ich wünsche mir, dass sie Tansania wirklich erleben und dabei erfahren, wie wichtig Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung sind. Vielleicht nehmen sie die Erkenntnis mit, dass es nicht viel Materielles braucht, um glücklich und dankbar zu sein.
Wer den eigenen Alltag hinter sich lässt und Menschen begegnet, die trotz eines einfachen Lebens viel Lebensfreude ausstrahlen, betrachtet manchmal auch das eigene Leben aus einer neuen Perspektive. Genau das macht Reisen für mich aus.
Nirgendwo in Afrika kommen Sie den Sternen so nah wie hier.
Unsere neue Huskytour im Hohen Norden führt Sie in die unberührte Natur der finnischen Region Kainuu. Hier kümmert sich Simone liebevoll um ihr kleines Hunde-Rudel und empfängt Gäste ab kommendem Winter in familiärer Atmosphäre. Wenn auch Sie den Zauber des finnischen Winters einmal „auf leisen Pfoten“ in extra kleiner Gruppe erleben wollen, sind Sie auf dieser Reise genau richtig. Wir stellen Ihnen in diesem Interview Simone als Reiseleiterin vor – mit ihrem reichen Erfahrungsschatz, ihrer familiären Farm und ihrer Hundeschlittenwoche.
Ihre gemütliche Unterkunft während der ReiseSimone mit ihren SchlittenhundenHunde im Gespann bei kurzer Verschnaufpause
Seit fast 25 Jahren dreht sich dein Leben um Schlittenhunde. Wie bist du „auf den Schlittenhund gekommen“? Und kannst du dich an deine allererste Schlittenhundefahrt mit eigenem Gespann erinnern?
„Auf den Hund“ kam ich schon als Kind, da ich mit Hunden aufgewachsen bin. Zu Schlittenhunden kam ich aber erst im Erwachsenenalter, da sie das oft raue Klima und die unberührte Natur hier in Finnland genauso mögen wie ich. Meine erste Fahrt mit eigenem Gespann ist mir noch in bester Erinnerung. Das war Anfang der 90er Jahre in Lappland auf einer großen Farm. Ich stand keine 100 Meter auf den Kufen, fiel hin und ließ mein Gespann los, welches dann per Motorschlitten wieder eingesammelt werden musste. Der Guide war verärgert. Ich verstand, wieso „nie loslassen“ die wichtigste Regel auf dem Schlitten ist und war tief beeindruckt von der Kraft der Hunde. Der Rest der Woche verlief dann sturzfrei und ich ließ nie mehr los… Der Virus „Schlittenhund“ hatte mich trotz dieses ersten Sturzes gepackt.
Über 20 Jahre hast du eine große Huskyfarm mit über hundert Schlittenhunden, Sommer- und Wintertourismus, Gästezimmern und Restaurant aufbaut und geleitet. 2025 hast du diese Anlage in jüngere Hände übergeben und dich hier in der finnischen Region Kainuu für eine viel kleinere Farm im familiären Stil entschieden. Wie hast du den Ort deiner jetzigen Farm gefunden und warum hast du ihn gewählt?
Kainuu hat viele Hügel und Naturschutzgebiete, mehr als mein früheres Zuhause in Finnland. Die Wälder sind naturbelassener, die Infrastruktur ist sehr gut und die Menschen in Kainuu sehr offen, freundlich und hilfsbereit. Frühere Reisen durch Kainuu haben mich für das Gebiet begeistert, so dass der Schritt, hierher zu ziehen, fast auf der Hand lag. Das Grundstück ist groß, bietet viel Wald und einen direkten Zugang zum See. Beim ersten Besichtigungstermin konnte ich mir sofort bildlich vorstellen, wo die Zwinger stehen könnten, wo das große Freilaufgelände für die Hunde wäre und wie das Herbsttraining und die Schlittentouren direkt von der Haustür starten würden. Die Nähe zur charmanten Kleinstadt Sotkamo war auch passend und so fand ich hier vor genau einem Jahr mein neues Zuhause.
Mit Schlittenhund-Gespann über einen zugefrorenen SeeEin tolles Team!Auf Schneeschuhwanderung rund um die Huskyfarm
Wie viele Hunde leben jetzt auf deiner Farm und wie läuft eine Hundeschlittenwoche bei dir ab?
Aktuell leben 19 Hunde hier – 3 im Haus, 16 draußen in der Zwingeranlage. Die Ältesten sind 11 Jahre, die Jüngste erst 1 ½ Jahre alt. Ein bunter Haufen: Rüden, Hündinnen, Anfänger, Routiniers, erfahrene Leithunde und solche, die noch etwas Ausbildung brauchen; Hunde, die sich kaum aus der Ruhe bringen lassen und wahre Energiebündel; alles bunt gemischt. Bei uns bist du als Gast kein Zuschauer, sondern darfst dein Team selbst mitversorgen, spannst deine Hunde selbst vor den Schlitten, den du alleine fährst und sitzt nicht nur im Schlitten, den ein anderer fährt. Du servierst den Hunden nach der Fahrt ihre Belohnungssuppe und erhältst Einblick in alle Aspekte einer Schlittenhundefarm. Da wir nur mit ganz kleinen Gruppen starten, können wir Strecke, Tempo und Anzahl der Pausen ganz nach den Gästen richten. Es geht nicht darum, eine fix vorgegebene Strecke in einer fix vorgegebenen Zeit einfach abzufahren, sondern euch ein unvergessliches Erlebnis zu bieten. Die erste Fahrt ist bestimmt etwas anstrengend und verlangt von Anfängern höchste Konzentration, aber mit jeder weiteren Tour kommt die Sicherheit dazu, der Blick kann entspannter in die Gegend schweifen, das Genießen nimmt zu, die Anspannung nimmt ab. Du und die Hunde – ihr wachst zu einem Team zusammen. Wir haben den ganzen Tag für euch Zeit und können nach jeder Fahrt gemütlich beim Essen auf eure Fragen und Probleme eingehen. Einige Abendessen finden bei uns auf der Farm als gemütliches Zusammensein statt. Die anderen Abende seid ihr für euch und könnt den Tag so ausklingen lassen, wie es euch gefällt. Insgesamt erwartet euch ein gelungener Mix aus spannenden Aktivitäten, viel Einblick in das Leben mit Hunden, gemütlichem Zusammensein mit Guide und Team, aber auch freie Zeit für euch und Privatsphäre.
Die Sami unterscheiden acht Jahreszeiten – welche winterliche Jahreszeit gefällt dir auf den Kufen des Hundeschlittens am besten: der Frühwinter, der Herzwinter oder der Spätwinter?
Wenn die Schnee- und Eisdecke das erste Mal dick genug ist, um die Hunde von den Trainingsfahrzeugen auf die Schlitten umzustellen, ist das immer ein ganz besonderer Moment, auf den ich mich sehr freue! Im Normalfall ist dies bei uns Anfang Dezember möglich, also dann, wenn die Tage am kürzesten sind und wir das wenige Tageslicht gut einteilen müssen. Diese kurzen Tage mit nur wenig Licht sind sehr schön, sie entschleunigen und man genießt jeden Sonnenstrahl intensiver. Aber noch lieber sind mir die Tage später im Winter. Anders als in Lappland steigt die Sonne bei uns schneller wieder höher über den Horizont und schon Anfang Februar haben wir reichlich Licht und oft viele sonnige Tage, an denen wir herrliche Fahrten durch die verschneiten Landschaften unternehmen und genießen. Unter den Kufen knirschendes Weiß, Schnee und Eis, oben blauer Himmel, Sonne und glitzernde Landschaft rundherum – das ist einfach nur schön.
PS: Es ist übrigens ein Gerücht, dass Nordlichter nur in der dunkelsten Jahreszeit zu beobachten sind!
Herrliche Ausfahrten im Februar bei strahlend blauem HimmelWir drücken die Daumen für Nordlicht-Zauber bei NachtSimones Winterritual: faszinierend!
Welches Winterritual ist dein liebstes?
Hast du schon einmal bei minus 20 Grad oder kälter eine Thermosflasche heißes Wasser mit auf einen See genommen und mit einer schnellen Bewegung das dampfende Wasser halbkreisförmig in die Luft geschleudert? Versuche es mal und lass dich überraschen! 🙂
Du hast einen außergewöhnlichen Sinn fürs Tierwohl – wie setzt du das auf deiner Farm um?
Ich war lange genug auf großen Farmen, um zu wissen, dass bei 100 oder mehr Hunden der Kontakt zum einzelnen Tier einfach zu kurz kommt, auf die einzelnen Individuen nicht mehr ausreichend eingegangen werden kann und vieles allein durch die Menge an Tieren einfach zeitlich eingegrenzt wird. Bei nur 19 Hunden ist das ganz anders. Das sommerliche Putzen der Zwinger mit Freilauf für die Hunde dauert hier bei mir zum Beispiel genauso lange wie früher mit 60 Hunden in einer Anlage. Sprich, jeder Hund bekommt hier viel mehr Aufmerksamkeit und Gelegenheit, sich auszutoben, Zeit mit seinen Menschen zu verbringen. Wir können mit jedem Hund freilaufend zum See, lassen sie oft 2x oder gar 3x täglich ins Freilaufgehege und haben so einen viel intensiveren Kontakt zu jedem einzelnen. Im Herbst bekommt jeder Hund auch nach dem Training noch seine Stunde Zeit im Gehege, um sich frei zu bewegen. So werden auch die kleinsten Auffälligkeiten im Bewegungsablauf oder Verhalten registriert und können individuell angegangen werden. Ein Hund muss hier nicht nur funktionieren, er soll Hund bleiben, seine Energie nicht nur bei der Arbeit ausleben, sondern auch im sozialen Rudel spielen und sich austoben dürfen. Die tierärztliche Versorgung ist ebenfalls bei einem kleinen Rudel viel intensiver, dazu gibt’s Massagen nach dem Training, individuell auf jeden Hund abgestimmtes Futter, regelmäßige Autofahrten, um sie auch in der Zivilisation nicht unsicher werden zu lassen. Für mich das Wichtigste: Die Hunde sollen hier glücklich sein. Wäre ich Hund, würde ich hier leben wollen? Wenn ich diese Frage mit einem klaren Ja beantworten kann, dann machen wir alles richtig. Auch darf jeder Hund, der nicht mehr arbeiten will oder kann, trotzdem hier leben bleiben!
Pick einmal einen der schönsten Momente heraus, den du mit Kunden auf Hundeschlittenfahrt erlebt hast …
Die schönsten Momente sind tatsächlich immer die Abreisen nach einer Woche, wenn Gäste zu Freunden geworden sind, oft auch Tränen fließen und bereits über die nächste Tour gesprochen wird. Unterwegs auf den Trails ist es natürlich immer berührend zu sehen, wie Gäste und Hundeteam bei jeder Fahrt enger zu einer Einheit zusammenwachsen, wie ein verhaltenes Streicheln am ersten Tag zu einer herzhaften Umarmung am letzten Tag wird und wie auch die Hunde den Reisegast jeden Tag mehr ins Herz schließen.
Am Ende werden Sie und Ihr Team unzertrennlich sein…Toben bei SchräglichtUnterwegs im Tiefschnee
Wenn auch Sie nun solch eine herzige Woche mit Simone und den Schlittenhunden verbringen möchten, können Sie zwischen zwei Reisevarianten wählen. Die Huskywoche beinhaltet vier leichte bis anspruchsvolle Fahrtage mit Ihrem eigenen Schlittenhundegespann und lässt Sie intensiv Zeit mit den Vierbeinern verbringen. Die Husky-Schneeschuh-Woche bietet all jenen, die vielseitiger unterwegs sein wollen, eine Mischung aus Husky- und Schneeschuhtouren. Aufgrund des familiären Formats der Tour können Simone und ihre Mitarbeiter Anne und Julian stets optimal auf Sie eingehen, das Tempo und die Distanz der Touren individuell anpassen und ein maßgeschneidertes, unvergessliches Erlebnis garantieren. Alle Infos und Termine finden Sie hier. Wir freuen uns auf Sie!
Die Mindestteilnehmerzahl für unsere Reise zum Two Oceans Marathon 2027 ist erreicht und die Durchführung steht somit bereits fest. Damit kann die Vorfreude auf ein ganz besonderes Südafrika-Abenteuer beginnen!
Entlang der Garden Route warten traumhafte Strände und Abenteuer
Vom 30. März bis 8. April 2027 geht es nach Kapstadt zum legendären Two Oceans Marathon – einem der größten Laufevents am südlichen Ende Afrikas. Ob 56 Kilometer Ultramarathon oder 21 Kilometer Halbmarathon: Die Laufstrecken führen durch die faszinierende Landschaft rund um Kapstadt und bieten spektakuläre Ausblicke auf die Kap-Halbinsel. Der Ultramarathon wartet dabei mit rund 750 Höhenmetern auf und gilt als echte Herausforderung.
Doch Südafrika wird nicht nur „laufend“ entdeckt. Eine Fahrradtour durch Kapstadt, eine Küstenwanderung am Noordhoek Beach, der Besuch des Kap der Guten Hoffnung und eine Wanderung auf den Tafelberg sorgen für abwechslungsreiche Erlebnisse. Dazu kommt eine private Weinverkostung in der berühmten Weinregion rund um Stellenbosch – südafrikanische Lebensfreude inklusive.
Wer noch tiefer in dieses faszinierende Land eintauchen möchte, verlängert die Reise um die Garden Route. Durch die Kleine Karoo geht es vorbei an Straußenfarmen, Tropfsteinhöhlen und traumhaften Küstenlandschaften bis zum Addo Elephant National Park. Wanderungen, Strände, Nationalparks und schließlich eine Safari im offenen Geländewagen machen die Verlängerung zu einem echten Abenteuer. Mit etwas Glück lassen sich Elefanten, Zebras, Löwen, Büffel und sogar Spitzmaulnashörner beobachten.
Der 40. Jubiläumsmarathon am 5. September 2026 war wieder ein grandioses Lauf- und Genusserlebnis. Mehr als 8.500 Teilnehmer aus 72 Ländern verwandelten Pauillac und die Weinberge der Médoc-Halbinsel in eine riesige Laufparty. Und wir waren mittendrin – mit unserer bislang größten Teilnehmerzahl in fast 30 Jahren, in denen wir Läufer zu diesem legendären Marathon begleiten.
Schon vor dem Start herrschte ausgelassene Partystimmung und pure Gänsehaut-Atmosphäre. Tausende fantasievoll kostümierte Läufer machten sich auf den Weg durch eine der berühmtesten Weinregionen der Welt. Die Franzosen inszenierten auch die Jubiläumsausgabe wieder mit Hingabe, Humor und viel Liebe zum Detail.
Mehr als 20 liebevoll gestaltete Verpflegungspunkte säumten die Strecke und machten den Marathon zu einem Fest für alle Sinne. Neben Wasser, Obst und klassischer Läuferverpflegung warteten die für den Médoc typischen kulinarischen Genüsse: Weinproben auf den Châteaus, Austern, Steaks, Käse, süße Leckereien und Eis. Zahlreiche Bands und Musiker sorgten entlang der Strecke für Stimmung und machten jeden Kilometer zu einem Erlebnis.
Die Route führte von Pauillac über Château Beychevelle bis nach Saint-Estèphe und wieder zurück, durch die weltberühmten Weinberge und vorbei an prachtvollen Châteaus. Dabei ging es beim Marathon du Médoc auch 2026 nicht allein um Bestzeiten. Kostüme, Musik, Wein und französische Lebensfreude machten die berühmten 42 Kilometer zur wohl „längsten Weinprobe der Welt“.
Prachtvolle Châteaus und…
… malerische Weindörfer auf der Laufstrecke …
… und die Verpflegungsstellen: ein Augenschmaus!
Für unsere große schulz-Gruppe war das Jubiläum ein ganz besonderes Erlebnis und ein weiterer Höhepunkt unserer inzwischen fast 30-jährigen Médoc-Geschichte.
Und 2027? Natürlich sind wir wieder dabei – und unser Programm hält noch einiges mehr bereit!
Neben dem einzigartigen Marathonerlebnis möchten wir euch mit unserem 5-Tage-Programm noch mehr Zeit und Raum für Bordeaux geben. Die jung gebliebene Metropole an der Garonne verbindet auf faszinierende Weise Geschichte und Moderne. Die prachtvolle Altstadt mit ihrem einzigartigen architektonischen Ensemble gehört ebenso dazu wie moderne Stadtviertel, lebendige Plätze und Promenaden, das spektakuläre Weinmuseum Cité du Vin, kleine Cafés, Restaurants, Weinbars und vielfältiges Amüsement.
Modernes Bordeaux mit futuristischem Weinmuseum
Flanieren auf dem Place du Parlement
Trubel und ausgelassene Stimmung in den Straßencafés und Restaurants
So bleibt neben Marathon, Médoc und Weinbergen genügend Zeit, Bordeaux individuell zu entdecken, durch die historischen Gassen zu schlendern, französisches Savoir-vivre zu genießen oder einfach das besondere Flair dieser außergewöhnlichen Stadt auf sich wirken zu lassen.
Und noch etwas macht unser 5-Tage-Programm besonders: Am Tag nach dem Marathon besuchen wir traditionell das Château de la Croix und die Winzerfamilie Francisco. Seit mittlerweile 25 Jahren verbindet uns diese besondere Gastfreundschaft. Nach den aufregenden 42 Kilometern bietet sich hier die einzigartige Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre zusammenzusitzen, die Weine des Châteaus zu genießen und das Médoc noch einmal von seiner ganz persönlichen und ursprünglichen Seite kennenzulernen.
„Médoc 2027“ ist damit ein vollgepacktes Glückspaket: fünf Tage voller Laufleidenschaft, Wein, Kultur, persönlicher Begegnungen, Genuss und französischer Lebensfreude.
Also auf ein Neues zum Marathon du Médoc, der weit mehr ist als nur ein Marathon: ein Laufevent der Superlative, das man als Läufer mindestens einmal erlebt haben sollte: 42 Kilometer Lauf, Genuss und französische Lebensfreude – oh là là! Immer vor Ort betreut von unserem bewährten Sport-Team: Tino, Stefan und Eckard.
Die Reisedurchführung ist bereits gesichert – einem außergewöhnlichen Langlauf- und Japan-Abenteuer steht also nichts mehr im Weg!
Kon’nichiwa – willkommen in Japan!
Der Sapporo-Skimarathon ist Japans größter Langlaufwettbewerb und Teil der renommierten Worldloppet-Serie. Über 25 oder 50 Kilometer geht es durch die verschneiten Wälder am Stadtrand von Sapporo – mitten durch das ehemalige Olympiagelände von 1972. Der Lauf findet im Freien Stil (FT) statt – Skating und Klassisch ist also beides möglich. Die beeindruckende Winterlandschaft bildet einen faszinierenden Kontrast zur pulsierenden Stadt. Typisch japanisch ist der Lauf präzise organisiert, international besetzt und mit nur rund 500 bis 700 Teilnehmern herrscht eine angenehm familiäre Atmosphäre.
Jeder Finisher erhält eine Medaille
Bei unserer Japan-Premiere im Februar 2025
Am Lauftag wird es auch eine Loipe für alle Fans der klassischen Technik geben
Schon vor dem Wettkampf beginnt das Eintauchen in die japanische Kultur. Bei einer Stadtführung durch Sapporo gibt es spannende Einblicke in die Lebensweise und Geschichte der Stadt. Dabei darf natürlich auch das Gelände der Olympischen Winterspiele von 1972 mit den beeindruckenden Skisprungschanzen und dem Museum nicht fehlen.
Dann wird es sportlich: Auf 25 oder 50 Kilometern heißt es, die eigene Herausforderung anzunehmen. Konzentration, Adrenalin und Ausdauer begleiten dich auf jedem Kilometer – bis an die Ziellinie. Das großartige Gefühl, es geschafft zu haben, wird anschließend bei einem gemeinsamen Abendessen in einem typisch japanischen Restaurant gefeiert.
Tokio ist eine eigene Welt – hier trifft Tradition auf Moderne wie kaum an einem anderen Ort
Akihabara in Tokio – das Zentrum der japanischen Elektronik- sowie Anime- und Manga-Kultur
In den Gassen von Tokio
Doch damit ist die Reise noch lange nicht vorbei. Nach dem sportlichen Höhepunkt geht es weiter nach Tokio. Hier treffen stille Tempel auf glitzernde Wolkenkratzer, traditionelle Viertel auf futuristische Architektur und japanische Gelassenheit auf das pulsierende Leben einer Megacity. Bei einer geführten Stadtrundfahrt können die Highlights von Tokio erkundet werden. Das Hotel liegt mitten in Shibuya, direkt an der wohl berühmtesten Kreuzung der Welt – ein perfekter Ausgangspunkt, um das faszinierende Tokio hautnah zu erleben.
So verbindet diese besondere Reise sportliche Herausforderung, japanische Kultur und faszinierende Gegensätze: erst auf Langlaufskiern durch die winterlichen Wälder von Sapporo, anschließend mitten hinein in das pulsierende Tokio.
Eine erfahrene deutschsprachige Reiseleitung, komfortable Hotels, reibungslose Transfers und ein durchdachtes Programm sorgen für einen entspannten Reiseablauf. Die Reisedurchführung ist gesichert – jetzt fehlst nur noch du!
Wichtige Info:Ushuaia-Loppet-Reise 2027 wird nicht stattfinden können.
Für 2027 hatten wir eine Reise zum Ushuaia Loppet geplant. Da der Lauf dieses Jahr leider wieder abgesagt wurde und es keinerlei Neuigkeiten seitens des Worldloppet-Büros oder der Organisation vor Ort gibt, wie es nun weitergeht, werden wir leider keine Reise nach Ushuaia anbieten können.
Sapporo – von der Metropole in die ruhigen Wälder
Wir besuchen den Meiji-Schrein im Herzen Tokios
Winter in Japan
Tempel in der Megastadt Tokio
Kurz vor dem Start des Sapporo-Skimarathons (unsere schulz-sportreisen-Gruppe 2025)
Dicht gefolgt von unserem Ski-Opening wird auch unser Skicamp im Isergebirge ein sportlicher Hochgenuss!
Unser inzwischen schon traditionelles Skicamp im Isergebirge geht in die nächste Runde! In der Woche zwischen dem zweiten und dritten Advent heißt es wieder: Ski an, Kopf aus und gemeinsam Kilometer sammeln. Vom 9. bis 13. Dezember sind sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene herzlich willkommen.
Unter der bewährten Anleitung unseres langjährigen Trainers Klaus Wiesner bekommt ihr den perfekten Feinschliff für die anstehende Skilanglauf-Saison. Im Mittelpunkt stehen Technik, Koordination und Balance – und zwar sowohl im klassischen Stil als auch beim Skating. Egal, ob ihr eure ersten Schritte auf den Langlaufskiern macht oder an der eigenen Technik feilen wollt: hier ist für jedes Leistungsniveau etwas dabei.
Unser Trainingsquartier ist das Hotel Biathlon Sport & SPA im polnischen Jakuszyce. Das rund 100 Kilometer umfassende Loipennetz des Isergebirges startet direkt vor der Haustür und bietet damit perfekte Bedingungen für abwechslungsreiche Trainingseinheiten und ausgedehnte Skitouren. Und wenn die Beine zwischendurch eine Pause brauchen, lässt sich die Erholung bestens mit einem „Aufwärmen“ in den eigenen vier Wänden oder einer Stärkung im Hotel-Restaurant verbinden.
Freut euch auf sportliche und kurzweilige Skitage in traumhafter Natur, leckeres Essen – inklusive feiner Hausmannskost –, auf einen erfahrenen Trainer und vor allem auf unsere lebensfrohe „schulz’sche“ Skigemeinschaft.
Wer von euch hat nicht auch schon mal davon geträumt sein Hobby und seine sportliche Leidenschaft mit seinem Beruf zu verknüpfen…? Bei mir war der Weg dahin zwar ein etwas längerer, umso mehr freue ich mich, das schulz sportreisen Team ab sofort als Produktmanager und Reiseleiter für Skiing und Running zu verstärken.
Ich bin Jörg Zimmermann und war in der Vergangenheit bereits auf diversen Skilanglaufreisen als Gast mit den „schulzis“ auf Tour. 2018 bereiste ich mit schulz aktiv reisen Peru.
So zählen u.a. die Reise zum „Fossavatn-Skimarathon“ auf Island und im vergangenen Winter die „Ski Cross Nordics Tour“ durch Finnland, Schweden und Norwegen zu meinen Reisehighlights. Meine ersten Skimarathon-Erfahrungen habe ich beim Vasalauf in Schweden gesammelt. Damals war ich dort mit Sportfreunden aus meiner Uni-Zeit unterwegs. Später kamen weitere Worldloppet-Läufe in Europa und Nordamerika hinzu.
Sport begleitet mich schon mein ganzes Leben: Skilanglauf (3-facher Worldloppet-Master), Triathlon (IM70.3-Finisher/WM-Teilnehmer) und Rudern (Junioren-Nationalmannschaft) zählen zu meinen großen Leidenschaften. In meiner Freizeit leite ich zudem einen Sportverein, gebe Trainingsstunden und organisiere Lauf- und Triathlon-Veranstaltungen. Aus diesen unterschiedlichen Perspektiven habe ich ein Gespür entwickelt, die Dinge aus Sportler-Sicht zu betrachten und weiß daher, wie ein Läufer, Ski- oder Radfahrer tickt. Denn oft sind es die kleinen Dinge, auf die es bei der unmittelbaren Vorbereitung und Teilnahme an einem Sportevent bzw. bei einer Sportreise ankommt.
Herausforderungen zu meistern und dabei meine Grenzen auszuloten macht mir Spaß. Gesundheit, Ernährung und ein gesunder Lebensstil sind für mich sehr wichtig, um ein Leben lang Sport treiben zu können.
Reisen bedeutet für mich Freiheit und ist ein Privileg. Man kann neue Gegenden entdecken, Menschen kennenlernen und meist etwas für sich selbst und das Leben mitnehmen. Dafür bin ich immer sehr dankbar. Das aufgeschnappte Zitat „Das Leben steckt voller Risiken und wer mehr lebt, hat mehr davon“ finde ich in diesem Zusammenhang sehr passend!
Februar geht auch anders. Unter anderem in Sevilla, wo milde Temperaturen und viel Licht das Leben nach draußen schicken. Eine ziemlich gute Zeit, um in der Hauptstadt Andalusiens einen Marathon zu laufen. Der flache und schnelle Kurs durch die Stadt hat so einiges zu bieten, auch eine Menge Zuspruch und frohe Stimmung am Streckenrand, wie das im Süden so üblich ist. Wo der Flamenco sein Zuhause hat, braucht es Temperament, Leidenschaft und herzliche Ausgelassenheit.
Mag sein, dass der Februar nicht für persönliche Bestzeiten spricht. Beste Voraussetzungen dafür bietet die Strecke jedoch. Und bis dahin kann das Training seinen Lauf nehmen. Nun gibt’s ein Ziel! ☺️
Derweil bereiten wir alles für euch vor. Die diesjährige Erstdurchführung hat uns derart inspiriert, dass wir die Leidenschaft der Sevillaner für gutes Essen und die Freude an gemeinschaftlichen Begegnungen durch ein, zwei Marktbesuche teilen wollen. Wir bummeln mit euch durch die Stadt, samt Stippvisite im bemerkenswerten Stadtteil Triana auf der anderen Seite des Flusses Guadalquivir. Und: Sevilla zu genießen, heißt Tapas zu genießen!
Wer früher anreisen oder länger bleiben möchte, wird sich in unserem neu gewählten und bestens gelegenen 4-Sterne-Hotel mit Dachterrasse, Pool, Fitness und Spa sehr wohl fühlen.
Nach den peruanischen Anden, als Verlängerungsbaustein zu unseren Wander- und Trekkingreisen, führt diese Reise noch einmal in ein vollkommen anderes Peru: an einen Ort, an dem einem drei Stunden lang kaum ein Boot entgegenkommt, Affen vor dem eigenen Bett durchs Geäst ziehen und morgens niemand wissen muss, was heute erreicht werden soll. Unsere Kollegin Uta hat den Amazonas-Baustein Idyllische Urwald-Lodge in Puerto Maldonado selbst getestet und teilt mit uns ihre Eindrücke.
Unsere Kollegin Uta
Kanu-Tour durch den Amazonas
Der Weg hinein gehört schon dazu
Von Cusco aus geht es per Inlandsflug nach Puerto Maldonado. Nach einer Fahrt auf dem Interoceanic Highway und einer Fahrt über eine Schotterpiste gelangen wir an den Las Piedras River. In einem hübschen kleinen Kakao-Dorf steigen wir um aufs Boot. Dann geht es in die totale Wildnis. Auf der einen Seite ist eine Konzession mit einem Wildlife Rehabilitation Center, auf der anderen eine Paranuss-Konzession. In den drei Stunden Bootsfahrt kommen uns nur zwei Boote entgegen. Ansonsten weitgehend unangetasteter Regenwald zu beiden Seiten – zum Ausflippen schön. Immer wieder gibt es Affen und exotische Vögel zu sehen. Die Einheimischen halten bereitwillig an, um uns die Tiere zu zeigen (auch wenn sie die Affen lieber essen würden 😉).
Per Boot durch den Amazonas
Lodge am Seeufer
Schlafen mit Blick in den Dschungel Die Lodge Lago Soledad liegt am Ufer eines hufeisenförmigen Sees und wird von einem Schweizer Biologen (Beat) und seiner deutsch-peruanischen Frau (Mariana) geführt – ein Ort in völliger Abgeschiedenheit, an dem der Regenwald buchstäblich bis ans eigene Zelt heranreicht. Mariana holt uns von der Anlegestelle ab. Dann sind es nur wenige Minuten bis zum Camp.
Aufenthaltsraum
Bungalow
Die Bungalows, eine Kombination aus Zelt und Hütte, sind wunderschön in der gepflegten Anlage verteilt. Viele der „Wände“ bestehen aus Moskitonetzen, sind also ganz offen und luftig und bieten einen unverdeckten Blick in den Busch. Unser Zelt ist direkt auf den Dschungel ausgerichtet, wo dann später die Affenhorden vorbeitoben. Die großartigen Unterkünfte kann man gar nicht genug hervorheben.
Von frittierten Bananen bis zu Andenkartoffeln
Das Essen ist einmalig lecker. Mittags meistens mit frittierten Bananen und Fisch, exotischen Früchten und immer frischem Fruchtsaft. Abends dann etwas leichter, mit Salat, Hühnchen, Ceviche, mal mit Nudeln oder besonderen Anden-Kartoffeln.
Scherenschnäbel
Pekaris
Morgens aufs Floß – und schauen, wer schon wach ist
Früh vor dem Frühstück sind wir meist mit dem Floß auf dem See unterwegs und fast immer gibt es viel zu sehen. Und sich mal nichts zeigt, ist man doch umhüllt von der fantastischen Soundkulisse von Insekten, Fröschen, Vögeln, Affen …
Bei Wanderungen oder Bootsfahrten sind meistens ein oder zwei der Einheimischen dabei, die uns vieles zeigen, was wir selbst nicht entdeckt hätten. Paddeln können wir auch allein auf dem Lago. Es gibt dort eine so große Menge verschiedenster Affen, dass garantiert auf jeder Exkursion welche von ihnen zu sehen sind: Brüllaffen, Klammeraffen, Totenkopfäffchen, Kapuzineraffen, Nachtäffchen, Tamarins …
Schopfhuhn
Totenkopfäffchen
Ständig ziehen Aras und diverse Papageien vorbei, Nashornvögel und andere exotische Schönheiten. Eine Amazone kommt direkt zur Lodge, um sich Futter abzuholen. Und auch ein Ozelot, der eigentlich ausgewildert werden sollte, kommt hin und wieder vorbei, um etwas extra Futter zu bekommen: ein besonderes Ereignis, da man diese Tiere sonst nie zu Gesicht bekommt. Auf den meisten Spaziergängen sehen wir ganz frische Jaguar-Spuren und einmal auch die eines Tapirs. Man ist mitten in der Wildnis – einfach einmalig. Und auch direkt im Camp laufen Pekaris herum und manchmal ein Tayra, im See sind drei Riesenotter zu Hause, die sich auch immer wieder zeigen.
Tierbeobachtung per Boot
Frische Jaguar-Spuren
„Lago Soledad war wirklich eine fantastische Erfahrung, noch viel besser als erwartet. Ich kann es nur jedem ans Herz legen, seine Peru-Reise mit dem Reisebaustein „Idyllische Urwald-Lodge in Puerto Maldonado“ ausklingen zu lassen.“ Uta Hummitzsch
Ist Ihre Lust geweckt, nach den Anden noch ein paar Tage im Amazonas zu verschwinden? Unsere Idyllische Urwald-Lodge in Puerto Maldonado lässt sich perfekt mit unseren Peru-Reisen kombinieren.