Marokko – unsere Reisen durch 1001 Nacht als Bausteine kombinierbar

Einmal auf dem höchsten Berg Nordafrikas stehen, die Sahara bei einem Wüstentrekking mit Kamelen erleben, abgelegene Bergtäler im Hohen Atlas intensiv erwandern und schließlich die Reise am Meer in besonderen Unterkünften ausklingen lassen … Wie wär’s?

Diese Kombinationsmöglichkeiten verschiedener Landschaftsformen ist nur wenige Stunden Flugzeit von Mitteleuropa aus möglich – Marokko ist „the place to be“.
Wie schon in unserem letzten Newsletter mit unserer neuen Nordmarokko-Kreation von Frank Schulz vorgestellt, ist das Land kulturell bekannt durch die berühmten Königsstädte, aber auch beliebt durch seine landschaftliche Vielfalt. Bei meinen letzten drei Aufenthalten erlebte ich die unterschiedlichen Facetten des nordafrikanischen Staates und war davon fasziniert, wie einfach sich die einzelnen Komponenten miteinander verbinden lassen. Genau dieses System aus Kleingruppenreisen und Reisebausteinen haben wir in unserem Angebot zusammengeführt und bieten Ihnen die Möglichkeit, Marokkos Faszination persönlich auf Ihre Bedürfnisse zuzuschneiden: schulz-aktiv-reisen.de/Marokko

Wandern im Hohen Atlas – Aït Bougoumez-Tal

Das „Tal der Glücklichen“, Aït-Bouguemez, zog mich schon nach der Überquerung des 2.300 m hohen Passes Tizi n’Tighist in seinen Bann. In dieser peripher gelegenen Hochgebirgsregion hat sich ein eigenes Dorfleben entwickelt, das noch vom Massentourismus verschont geblieben ist. Traditionelle Lehmhäuser, Apfelplantagen und teilweise verschneite Berggipfel des zentralen Atlaskammes gaben mir ein Gefühl von Ruhe und Gelassenheit: eine Enklave der Zufriedenheit und des Innehaltens in einem dynamischen Land.

Durch einen glücklichen Zufall lernte ich das Campus Vivante Projekt mit seinem hervorragenden Café kennen und knüpfte Kontakte zu den beiden Gründern. Herausgekommen ist eine 10-tägige Reise, die moderate Wanderungen von 5 Stunden mit viel Zeit für Genuss verbindet. Sie verbringen Ihren Aufenthalt in zwei ausgewählten, komfortablen Öko-Lodges, um das wunderbare Tal intensiv zu erwandern, aber auch, um sich in Ihren Unterkünften zu entspannen. Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass Sie den Hohen Atlas sowohl von der Nord- als auch von der Südseite kennenlernen und mit dem Oasenort Skoura die Durchquerung des Gebirges komplettieren. Die Pilotreise ist für April 2027 geplant – die perfekte Reisezeit für klare Bergsichten und satte Grüntöne!

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Sahara-Wüstenwandern mit Kamelen im Erg Chegaga

Sie interessieren sich für Weite, Stille und Sterne? Kombinieren Sie doch unsere neue Atlas-Reise mit dem Erg Chegaga und schließen Sie ein Wüstentrekking in der Sahara an Ihren Aufenthalt in den Bergen an. Nächte unterm Sternenzelt inmitten der Stille der Wüste geben Ihnen die Möglichkeit, weitab vom Alltag zu sich selbst zu finden und die weitläufigen Wüstenimpressionen zu genießen. Mit Kamelen als Packtieren ziehen Sie mit Berbernomaden von Wüstencamp zu Wüstencamp – ideal als Einstiegsreise für Gäste, die noch nie in der Wüste waren und diese Erfahrung gern einmal machen möchten.

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Djebel Toubkal – Einstiegs-4.000er und höchster Gipfel Nordafrikas vor den Toren Marrakeschs

Von Marrakesch, einer der pulsierenden Königsstädte Marokkos, führt eine gut ausgebaute Straße in rund einer Stunde in das marokkanische Bergsteigermekka Imlil und von dort weiter in das malerische Bergdorf Aremd. Falls Sie Ihren ersten „leichten“ 4.000er erwandern wollen, ist der Jebel Toubkal mit 4.167 Meters als Einstiegsberg bestens dafür geeignet. Etwas Ausdauer und Kondition benötigt man schon, aber die Wege und die Infrastruktur sind gut ausgebaut, so dass die Chancen sehr gut stehen, vom höchsten Punkt Nordafrikas einen Panoramablick bis nach Marrakesch zu genießen. Bei meinem Aufenthalt Ende Oktober 2025 rieselten bei frühem Aufbruch die ersten Schneeflocken der Saison und am Gipfel erwartete mich eine gezuckerte Landschaft, die ich mit einer Vielzahl freudiger Bergsteiger teilen durfte. Besonders beeindruckt hat mich neben der Landschaft mein lokaler Bergführer Hamid, der mir sein Heimatdorf Aremd zeigte, wo ich nach der Besteigung die beste Tajine in Marokko  genoss.

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Zum Abschluss: Erholung an der Atlantikküste in Essaouira

Die wilde Atlantikküste Marokkos bietet mit Essaouira einen malerischen Ort, der zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde und durch seinen Charme und seine Atmosphäre jeden Besucher verzaubert. Neben der Erkundung der Altstadt/Medina und feiner marokkanischer Tajine können Sie wahlweise auch im kleinen Küstenort Sidi Kaouki die Seele baumeln lassen 🙂
Die Entscheidung, ob Sie eher in der charmanten Stadt oder in einem kleinen Dorf am Atlantik übernachten wollen und welchen Komfort Sie wünschen, liegt ganz bei Ihnen.
Egal, ob Sie vorher die Sahara, den Djebel Toubkal oder abgelegene Täler im Hohen Atlas erkundet haben – ein Aufenthalt an der Küste gehört einfach mit ins Programm einer ausgewogenen Marokko-Reise.

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Eine Reise voller Begegnungen, Bewegung und kleiner Wunder – mit Gewinnchance auf Fernost-Flair

Diesen März heißt es für mich: Nǐ hǎo, Taiwan!
Kaum gelandet, sause ich mit dem Airport-Express direkt ins Stadtzentrum. Ich treffe Hao, einen pensionierten Fußballtrainer, der „spazieren fährt“ – einfach die Leichtigkeit des Unterwegsseins genießt. Wir plaudern über Taipehs modernes Metrosystem: alles klar beschildert, sogar auf Englisch, die Ticketautomaten gibt es auf Deutsch. Hao schwärmt von Deutschland – nur am ICE ist er damals gescheitert, zu kompliziert war für ihn die Orientierung. Wir lachen beide und meine Vorfreude steigt, die Inselwelt auf unserer 15-tägigen Aktivreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden.

Am Abend ist die Gruppe vollständig: Zwölf Gäste, Reiseleiter Chris und ich, Produktmanagerin für Taiwan. Alle sind müde nach dem langen Flug – ein gemütliches Restaurant zum Begrüßungsessen hätte wohl eher zum Einschlafen verführt. Doch Reiseleiter Chris weiß es besser: Statt Stillsitzen führt er uns direkt hinein ins pulsierende Leben des Nachtmarkts. Überall zischt, brutzelt und duftet es, wir staunen über die winzigen Garküchen und die flinken Köche. Chris ermutigt uns zum Probieren: Handbrot, Teigtaschen, Rosenapfel – neben seinen Empfehlungen dürfen wir auf alles zeigen, was wir ausprobieren wollen, und sofort wird eine neue Kostprobe herbeigezaubert. Natürlich darf der weltberühmte „stinkende Tofu“ nicht fehlen! Mit skeptischen Blicken kosten wir mutig – und müssen zugeben: Er schmeckt deutlich besser, als er riecht.

Von der Millionenstadt Taipeh zieht es uns weiter ins Grüne: Im Yehliu Geopark begrüßt uns ein wild tobendes Meer, das bizarre Felsen formt, als hätte ein Riese seiner Fantasie freien Lauf gelassen. Klatschnass erreichen wir Jiufen, warten den Regen ab – und besteigen den Kelung Berg mit grandioser Aussicht über die Bergwelt bis hin zum Taipeh 101.

Unsere Unterkunft? Einzigartig! Geführt von einer Künstlerfamilie, die lauter selbstgebaute Minihäuser in das Bergdorf zimmerte, jedes ein kleines Kunstwerk für sich – voller Charme und Kreativität. Abends dampfendes Essen unter roten Laternen und zum Frühstück dann der große WOW-Moment: Die Wolken lichten sich und präsentieren eine Postkartenidylle „in echt“ mit offenem Blick über das tiefblaue Meer, bunte Tempel und Dschungelgrün. Danach folgt eine Küstenwanderung im Dauer-Auf-und-Ab über endlose Steinstufen, vorbei an tempelartigen Aussichtspunkten und Landschaften, die sich anfühlen wie Hawaiis asiatische Cousine.

Die nächsten zwei Tage sind wir mit dem Fahrrad unterwegs: von Fenglin über Ruisui bis nach Sanxiantai – täglich rund 60 Kilometer durch das ländliche Taiwan. Auf gut gefederten Trekkingrädern, je nach Ehrgeiz mit oder ohne E-Schub, rollen wir durch sanfte Hügel, vorbei an Palmen, Bananenstauden und Ananasfeldern. An den Reisfeldern staunen wir: Statt Wasserbüffeln arbeiten hier Hightech-Setzmaschinen, und Bauern steuern Drohnen, die elegant über die Felder surren. Taiwan wirkt stellenweise wie ein Blick in die Zukunft – nur grüner. Das Wetter ist zunächst wechselhaft, bevor es am Nachmittag konsequent auf Dauerregen umstellt. Die Laune bleibt erstaunlich gut, auch wenn das Etappenziel irgendwann sehnsüchtig herbeigewünscht wird. Die Unterkunft wirkt schlicht, bis die Badezimmertür aufgeht: riesige Eckbadewanne, Panoramafenster mit Dschungelblick und heißes Thermalwasser. Die nassen Kilometer sind sofort vergessen! Am Folgetag lacht wieder die Sonne und es geht erst durchs Landesinnere, dann über einen aussichtsreichen Pass und schließlich am tobenden Pazifik entlang bis zur geschwungenen Sanxiantai-Brücke.

Es folgt Entspannung in Kenting: Spazieren an langen Sandstränden, Sundowner am Meer, Baden im türkisblauen Pazifik und tropische Botanikwunder im Nationalpark. An unserem freien Vormittag wollen ein paar von uns zum Sail Rock. Klingt einfach. Ist es nicht. Kein Taxi weit und breit, Passanten helfen eifrig mit. Dann die geniale Idee eines Locals: Wir stehen ja direkt vor der Polizeistation. Er marschiert selbstbewusst hinein und kommt mit drei strahlenden Polizisten zurück, samt Visitenkarte eines Taxiunternehmens. Ein Anruf, kurzes Verschwinden, dann die triumphale Nachricht: Problem gelöst! Kaum verabschiedet, stehen sie wieder da — diesmal für gemeinsame Gruppenfotos. Wir lachen: Bald sind wir wohl Kentings neue Lokalstars. Genau solch spontane Begegnungen machen Taiwan für mich unvergesslich.

In Tainan entdecken wir zwischen verwinkelten Gassen, Konfuziustempel und Altstadt, dass die wahre Magie dieser Stadt von ihren freundlichen Einwohnern ausgeht. Auch hier arbeitet Reiseleiter Chris keine klassischen Sehenswürdigkeiten ab, sondern führt uns direkt hinein ins Leben – in kleine Werkstätten, wo Laternen von Hand bemalt, Siegel geschnitzt und Tempelstickereien gefertigt werden. Die Einheimischen zeigen stolz ihr Handwerk, ganz ohne Erwartung einer Gegenleistung und ohne dass wir vorher angekündigt sind. In den zahlreichen farbenfrohen Tempeln basteln wir gemeinsam Glücksornamente, verbrennen gute Wünsche im Tempelofen und lassen uns vom Duft der Märkte treiben, wo uns eine Gemüseverkäuferin glücklich die angeblich frischeste Lokalfrucht schenkt. Alles fühlt sich leicht an: authentisch, spontan und ganz ohne touristische Inszenierung.

Im klaren Morgenlicht von Alishan tauchen wir ein ins „Waldbaden“ – die Sonne fällt warm durch die hohen Baumkronen, und die Luft riecht nach Harz, feuchter Erde und sonnengewärmtem Holz. Eine kurze Zugfahrt bringt uns sanft hinauf durch die Bergwälder, das gleichmäßige Rattern begleitet den Blick auf grüne Hänge und uralte Stämme. Auf dem Giant Tree Trail wandern wir zwischen mächtigen Zypressen, deren borkige Riesenstämme seit Jahrhunderten hier stehen, umgeben von Moosen, Farnen und dichtem Unterholz. Ebenso eindrücklich: die vielen Kirschbäume in voller Blüte – zarte rosa Farbtupfer im satten Grün, leuchtend im Sonnenlicht, als würde der Frühling selbst den Weg mit uns gehen.

Am Sonne-Mond-See schippern wir über türkisblaues Wasser und spazieren entspannt am Ufer entlang. Danach zieht sich die Fahrstrecke durch diesiges Wetter und eintönige Landschaft – bis wir plötzlich in eine kleine Seitengasse abbiegen und unvermittelt vor einer riesigen Klosteranlage stehen, die mitten im grünen Dschungel an einem Hang thront. Die letzten Meter gehen wir zu Fuß vorbei an Gebetsmühlen und bunten Fabelwesen, die im Licht der untergehenden Sonne funkeln. Aus der Ferne erklingt der meditative Gesang eines Mönchs, Vögel zwitschern, Wind rauscht durch die Gänge. Mit großen Augen streife ich durch die Anlage, völlig gefesselt von der Magie dieses Ortes. Für mich persönlich das schönste Erlebnis der ganzen Reise und der perfekte Tourabschluss.

Haben Sie selbst Lust bekommen, Taiwan zu entdecken? Dann begleiten Sie uns 2027 auf dieser besonderen Reise – mit Terminen im Februar, März, April und November. Alle Infos zur Taiwan-Reise: schulz-aktiv-reisen.de/TWN01

Machen Sie mit – holen Sie sich ein Stück Taiwan nach Hause!

PS: Mit etwas Glück kommt Taiwan schon vorher zu Ihnen! Wir verlosen drei Präsentpakete mit einer Extraportion Fernost-Flair. Alles, was Sie tun müssen: Verraten Sie uns, was Sie an Taiwan reizt – über Facebook, Instagram oder hier über unser Umfrageformular. Viel Glück und ein großes Dankeschön an das Fremdenverkehrsamt Taiwan für die Unterstützung und die schönen Überraschungen. 😊

Wenn die Sahara gleich zweimal überrascht: Algerien im Herbst 2026

Wer bei der Sahara zuerst an Sand und Wüste denkt, darf dieses Jahr ruhig zweimal hinschauen.

Nach überraschenden, ungewöhnlich starken Regenfällen im Juni könnte sich die Region rund um Djanet und das Tadrart im Herbst von einer Seite zeigen, die nur alle zehn bis zwanzig Jahre zu sehen ist.

Bereits 20 bis 30 Millimeter Niederschlag reichen in dieser extrem trockenen Region aus, um die Landschaft sichtbar zu verändern. Wie außergewöhnlich die Regenfälle waren, zeigte sich auch in der Region selbst: Sogar die Bürgermeisterin von Tamanrasset sprach in einem Fernsehinterview über das Ereignis.

Viele Wüstenpflanzen gehören zu den sogenannten Ephemerpflanzen. Ihre Samen können jahrelang im Boden überdauern und warten auf ausreichend Regen. Dann geht plötzlich alles ganz schnell: Pflanzen treiben aus, erste Blüten erscheinen, Insekten kehren zurück – und mit ihnen auch die Vögel. Ein kurzer, aber faszinierender Kreislauf, den man nur selten beobachten kann.

Und genau darauf hofft unsere Reiseleiterin Irene. Zum letzten Mal hat sie dieses Schauspiel 2017 erlebt. Zwischen den Felsen des Tadrart entstanden Seen, die Monate später noch Wasser führten. Als sie ein halbes Jahr später zurückkehrte, waren sie zwar kleiner geworden – verschwunden aber noch nicht. Erst ein Jahr später waren sie vollständig ausgetrocknet.

Ein Anblick, der zeigt, wie überraschend wandelbar selbst eine der trockensten Landschaften der Erde sein kann.

Genau deshalb schaut Irene mit besonderer Vorfreude auf unsere Herbstreisen.

„Die Spuren der Regenfälle werden wir ganz sicher noch sehen. Und vielleicht haben wir sogar das Glück, viele Büsche in voller Blüte zu erleben.“

Ein schöner Zeitpunkt also für eine Reise nach Algerien.

So besonders wie dieser Herbst werden könnte, ist auch die Reise, mit der wir ihn erleben.

Kaum eine unserer Algerienreisen führt so tief hinein in diese Landschaft wie unsere Trekkingreise auf dem Hochplateau des Tassili n’Ajjer & Tadrart.

15 Tage zu Fuß durch zwei völlig unterschiedliche Wüstenwelten

Statt auf den leichter zugänglichen Routen im Tal unterwegs zu sein, steigen wir gemeinsam mit unseren Lasteseln auf das 1.800 Meter hohe Hochplateau des Tassili n’Ajjer. Nach dem Aufstieg verbringen wir zwei volle Tage auf dem Plateau – in einer Felsbildregion, die nur zu Fuß erreichbar ist und in der man genau deshalb oft niemandem begegnet. Mehr als 15.000 Felsmalereien erzählen hier von einer Zeit, in der die Sahara noch grün war.

Dazwischen uralte Zypressen, die bereits vor mehr als 4.000 Jahren Wurzeln geschlagen haben. Heute gehören sie zu den seltensten Bäumen der Erde. Kaum vorstellbar, dass dort, wo sich heute Sand und Fels erstrecken, einst das Meer zu Hause war.

Nach dem Abstieg bildet das Tadrart den zweiten Höhepunkt der Reise: Bis zu 150 Meter hohe Dünen in Schwarz, Goldgelb und Tiefrot wechseln sich ab mit außergewöhnlichen Felsformationen. Welche Formen die Natur hier geschaffen hat, lassen ihre Namen wie „Zirkus“ oder „Fußball-Weltmeisterpokal“ bereits erahnen. Diese werden allerdings kaum dem gewaltigen Ausmaß und überwältigenden Gefühl gerecht, das einen ergreift, wenn man direkt vor ihnen steht. Davon kann man sich nur vor Ort selbst überzeugen ⁠😉

Durch die Regenfälle wird der Herbst zu einem spannenden Ereignis und gibt unserer faszinierenden Trekkingreise ein besonderes i-Tüpfelchen.

Und unser Novembertermin hält noch eine weitere Besonderheit bereit: Wir sichern den Termin schon jetzt. So können Sie die Vorfreude direkt genießen.

Sie wollen mich begleiten? Hier geht’s zur Reise: www.schulz-aktiv-reisen.de/ALG71

Lieber ohne Aufstieg? Auch unsere Wanderreise im Oktober ist bereits gesichert: www.schulz-aktiv-reisen.de/ALG79

Oder lieber ganz entspannt? Für unsere Geländewagenreise im November ist aktuell noch ein letzter Platz frei: www.schulz-aktiv-reisen.de/ALG77

Von Hunza zum Broad Peak – Erinnerungen an meinen Freund Sohail Sakhi

Manchmal beginnt eine Freundschaft mit einer einfachen Frage …

17.09.2017: Ich saß in Karimabad im Café de Hunza und trank nach einigen Wochen in Pakistan meinen ersten richtigen Kaffee, als mich ein junger bärtiger Mann mit breitem Lächeln und perfektem Englisch ansprach. Er interessierte sich für meine Kamera, und wir kamen ins Gespräch. Sein Name war Sohail Sakhi.

Wenige Tage später lud er mich ein, mit ihm und seiner Cousine Samina zum Khunjerab-Pass an die chinesische Grenze zu fahren. Es wurde ein spontaner Roadtrip durch das herbstlich gefärbte Hunza und für mich der Beginn einer ganz neuen Perspektive auf dieses faszinierende Land und seine Menschen.

Sohail stammte aus Aliabad im Hunzatal. Wenige Monate zuvor hatte er seinen Vater auf tragische Weise verloren. Seitdem kümmerte er sich um seine Mutter Shaheen und seinen jüngeren Bruder Tofail. Trotz dieser Verantwortung war er voller Tatendrang und neugierig auf die Welt. Seine Begeisterung war ansteckend und aus ersten Ideen entstanden konkrete Projekte. Nur ein Jahr später führten wir unsere erste gemeinsame Reisegruppe für schulz aktiv reisen durch die wilde Welt des Himalaya und Karakorum.

Aus Reisen wurden gemeinsame Abenteuer …

Pakistan war damals noch ein Land, das nur wenige Reisende kannten. Die spektakulären Straßen des Karakorum Highway waren von unzähligen Checkposts geprägt, die touristische Infrastruktur steckte vielerorts noch in den Kinderschuhen und Reisen in die abgelegenen Bergregionen atmeten puren Entdeckergeist.

Sohail sah darin keine Hindernisse, sondern Möglichkeiten. Eine besondere Trekkingreise führte uns zu zweit ins Herz des Karakorum. Wir überschritten den Gondogoro-Pass und teilten uns zwei Wochen lang ein rotes Ein-Personen-Zelt. Jeden Tag kochten wir unsere Noodles und freuten uns über die Einladungen der Baltis zum Chai. Bald schon hatte sich in den Camps herumgesprochen, dass zwei „Backpacker“ den Baltoro-Gletscher unsicher machten und „by fair means“ den Concordiaplatz erreichen wollten. In dieser Zeit wurde mir einmal mehr bewusst, wie wenig man eigentlich braucht, wenn man in den Bergen unterwegs ist. Heute sind es gerade diese einfachen Momente, die mir besonders wertvoll erscheinen.

Sohail hatte eine ganz besondere Gabe, Menschen miteinander zu verbinden. Für unsere Gäste war Sohail ein Reiseleiter, der ihnen Türen öffnete und dafür sorgte, dass sie sich willkommen und zu Hause fühlten. Für die pakistanischen Guides und Träger war Sohail jemand, dem sie vertrauten. Und für seine Freunde war er einfach Sohail: Herzlich, humorvoll, hilfsbereit und immer für andere da.

Sohail zeigte mir nicht nur „seinen“ Karakorum. Er nahm mich in seiner Familie auf und ließ mich an seinem Leben teilhaben. Durch ihn lernte ich Hunza nicht nur als spektakuläre Berglandschaft kennen, sondern als Heimat von Menschen, deren Gastfreundschaft und Lebensweise mich tief beeindruckten. Mit der Zeit wurde Hunza auch für mich zu einer zweiten Heimat.

Und während sich unser gemeinsamer Weg weiterentwickelte, veränderte sich auch Sohail. Aus dem jungen Mathematikstudenten aus Hunza war nach der Pandemie ein herausragender Bergsteiger geworden, der die Achttausender Pakistans und Nepals im Alpinstil bestieg – teilweise im Alleingang und ohne die Unterstützung von Trägern.

Unser letztes Gespräch

Den letzten Kontakt hatten wir im Mai 2026. Sohail arbeitete zu diesem Zeitpunkt mit einem Team von Sherpas daran, Fixseile am Kanchenjunga zu verlegen und sollte wenig später selbst auf dem dritthöchsten Gipfel der Welt stehen. Wir sprachen über unsere gemeinsame Tour in Pakistan im September und schmiedeten Pläne für die kommenden Monate. Zu diesem Zeitpunkt ahnte keiner von uns, dass dies unser letztes Gespräch sein würde.

Am 31. Juli erreichte uns die Nachricht vom Broad Peak. Eine Lawine hatte zehn Menschen unter sich begraben. Einer von ihnen war Sohail Sakhi.

Was bleibt …

Für mich ist es schwer zu begreifen, dass der enthusiastische junge Mann, den ich einst zufällig wegen meiner Kamera kennengelernt hatte, nicht mehr nach Hunza zurückkehren wird. Auch die schulz-Familie verliert mit Sohail einen engagierten Bergführer und besonderen Menschen.

Was bleibt, sind seine Visionen für seine Heimat: sein Einsatz für eine faire Bezahlung pakistanischer Träger und Guides, seine Pläne für die Etablierung eines Great Karakorum Trail und der Aufbau der ersten Kletterwand in Hunza für Mädchen und Jungen.

Sohail war für mich wie ein Bruder und eine Brücke zwischen zwei Kulturen. Ohne ihn wäre Pakistan für mich nicht das Land, das es heute ist. Ich bin ihm dankbar für all die Wege, die wir gemeinsam gegangen sind. Für die Berge, die er mir gezeigt hat. Für seine Familie, die mich aufgenommen hat. Für die unzähligen Gespräche, seinen unvergleichlichen Humor und die vielen gemeinsamen Abenteuer.

Und vielleicht ist es genau das, was wir von einem besonderen Menschen in Erinnerung behalten: nicht die Gipfel, die er bestiegen hat, sondern die Menschen, deren Leben er auf seinem Weg berührt hat.

Auf ein Wiedersehen zwischen den schneebedeckten Gipfeln des Karakorum, Sohail Bhai.

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Sohails Familie unterstützen

Viele Menschen haben uns nach unserem Instagram-Beitrag gefragt, wie sie Sohails Familie unterstützen können. Gemeinsam möchten wir Shaheen und ihren jüngeren Sohn Tofail in dieser schweren Zeit nicht allein lassen und haben deshalb eine Spendenaktion ins Leben gerufen.

Die Spenden sollen zur unmittelbaren finanziellen Absicherung der Familie und zur Deckung notwendiger Ausgaben beitragen. Welche Ausgaben dabei konkret im Vordergrund stehen, möchten wir gemeinsam mit Shaheen und Tofail entscheiden.

Die Spendenaktion läuft bis zum 1. September 2026. Im September werde ich selbst nach Pakistan reisen und die Situation vor Ort mit der Familie besprechen. Die Unterstützung wird anschließend auf dem geeigneten Weg direkt an Shaheen und Tofail weitergegeben.

Über die Verwendung der Spenden werden wir transparent informieren.

Wer Shaheen und Tofail unterstützen möchte, kann sich hier an der Spendenaktion beteiligen:

gofund.me

Die Bretagne – raue Schönheit ganz charmant

„Hinter jeder Kurve eine neue Landschaft“ – so wirbt der Tourismusverband Bretagne für die westlichste Region Frankreichs, und das zu Recht. Zerklüftete Küsten, Sandstrände, mystische Wälder und prähistorische Menhire, dazu mondäne Badeorte und rosa Granit – eine volle landschaftliche Farbpalette bietet sich dem Besucher. So vielfältig hat auch unsere erste Reisegruppe im letzten Herbst die Bretagne auf unseren Wanderungen entdeckt und erlebt. Der nächste Herbst steht vor der Tür – kommen Sie mit? 😊

Wandern auf der Schönen, der Belle-Île

Seit diesem Jahr setzen wir über auf die Belle-Île, die Schöne – eine Insel, die ihrem Namen alle Ehre macht und einst schon den Künstler Claude Monet als Muse inspirierte. Vorgelagert der Halbinsel Quiberon, wird die Insel in nur einer Stunde erreicht. Das Örtchen Le Palais mit seiner Vauban-Festung und den bunten Häusern im Hafen ist schon so einladend, dass der Landgang zum Genuss wird. Ein kleiner Bummel durch das beschauliche Städtchen, und schon geht es an die Küste zur Wanderung. Der Wind, das Meer und die salzige Luft sind belebend und lassen den Gedanken freien Lauf.

—INTERN: BItte die 3 Bilder nebeneinander.

Auf bekannten und besonderen Pfaden unterwegs

Wo früher Schmuggler abgefangen wurden, können heute über 2.000 Kilometer entlang der bretonische Küste gewandert werden. Der berühmte Zöllnerpfad GR34 verläuft lückenlos entlang der Küstenlinie, und so kreuzen auch wir an mancher Stelle seinen Weg in der Südbretagne. Wunderbare Ausblicke auf den Ozean eröffnen sich. Bei den charmanten Städten Auray und Pont-Aven folgen wir hingegen Flüssen und sind fernab der bekannten Wege unterwegs. Mit Reiseleiterin Fanny sind Sie bestens navigiert – und informiert über so manch bretonische Besonderheit und gewitzte Geschichten. Auch alte Sagen um die berauschenden Wälder und Megalithen werden Sie zu hören bekommen.

So schmeckt die Bretagne

Ein Duft aus süßem Salzkaramell, säuerlichem Apfelcidre und Meeresfrüchten liegt in der Luft. Die Bretonen besinnen sich kulinarisch gern auf ihre Lage am Atlantik und schlürfen genüsslich frische Austern – so haben auch Sie die Gelegenheit dazu. Aber nicht nur die Früchte des Meeres sind hier eine Spezialität. Das berühmte französische Crêpe oder die regionaltypischen Galette kommen hier auf den Tisch. Dazu eine Bol voll Apfelcidre – und es ist angerichtet. An manchen Abenden speisen Sie gemeinsam mit Ihrer Wandergruppe und andere wiederum ermöglichen es, die bretonische Küche auf eigene Faust zu entdecken.

Herzliche, herbstliche Einladung … 😊
Hier geht es zur Reise: schulz-aktiv-reisen.de/FRA25

10 Ecuador-Fakten zum Staunen

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Ecuador gehört zwar zu den kleinsten Ländern Südamerikas – aber was die Vielfalt betrifft, spielt es ganz groß mit. Auf kleinstem Raum vereint das Land schneebedeckte Vulkane, geheimnisvolle Nebelwälder, den wilden Amazonas, traumhafte Küsten und eine Tierwelt, die weltweit ihresgleichen sucht.

Kommen Sie mit auf eine kleine Reise nach Ecuador: Zehn faszinierende Fakten laden zum Träumen ein – und zwei Bonusfakten warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden!


1. Der Äquator verläuft mitten durchs Land 

Der Name verrät es bereits: Ecuador bedeutet „Äquator“. Genau hier, wo Nord- und Südhalbkugel aufeinandertreffen, können Reisegäste ein Foto am berühmten „Mitad del Mundo“-Monument (Mitte der Welt) machen – mit den Füßen auf zwei verschiedenen Erdhalbkugeln.

 


2. Quito – eine Hauptstadt mit Höhenflug

Quito ist nicht nur wegen seiner wunderschönen Altstadt berühmt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Die Hauptstadt liegt auf beeindruckenden 2.850 Metern über dem Meeresspiegel und gilt als die höchstgelegene offizielle Hauptstadt der Welt. Wer noch höher hinaus möchte, fährt mit der Teleférico-Seilbahn auf über 4.000 Meter hinauf und genießt einen spektakulären Blick über die Andenlandschaft.


3. Schokolade aus dem Paradies

Ecuador ist eine der Heimatregionen des feinsten Kakaos der Welt. Der berühmte Arriba-Kakao ist für sein besonderes Aroma bekannt und macht Ecuador zu einem echten Schokoladen-Paradies.

Zum Beispiel in Mindo lässt sich verfolgen, wie aus der Kakaobohne Schritt für Schritt eine köstliche Spezialität entsteht. Vom Baum bis zur Schokoladentafel – ein Genuss mit Geschichte.


4. Mindo – das Vogelparadies im Nebelwald

Mindo ist mein Lieblingsort in Ecuador – und das aus gutem Grund. Hier leben über 500 Vogelarten und im Nebelwald hängt oft ein feiner Dunst zwischen den Bäumen. Das sieht nicht nur magisch aus, sondern versorgt den Wald auch mit Feuchtigkeit – ein echtes Naturwunder und einfach nur wunderschön.

 


5. Der Amazonas – ein grünes Wunderland

Fast die Hälfte Ecuadors ist von tropischem Regenwald bedeckt. Ein einziger Hektar Regenwald kann mehr Baumarten beherbergen als ganz Europa. Dabei ist der Amazonas nicht nur ein Wald, sondern ein eigener Kosmos und Zuhause exotischer Tiere wie Affen, Flussdelfine und Papageien.

 


6. Eine Straße der Vulkane

Auf rund 300 Kilometern reihen sich mehr als 70 Vulkane entlang der berühmten „Straße der Vulkane“, deren Namen bereits der Naturforscher Alexander von Humboldt prägte, als er Ecuador 1802 auf seiner südamerikanischen Expedition bereiste. Vom majestätischen Cotopaxi (5.897 m) bis zum Sangay, einem der aktivsten Vulkane der Welt, zeigt Ecuador hier seine gewaltige geologische Kraft. Humboldt war so beeindruckt von der Aussicht auf die gewaltigen Gipfel, dass sie ihn sprachlos machten – und das will bei einem Forscher seines Kalibers etwas heißen.


7. Panama-Hüte kommen gar nicht aus Panama

Eine der berühmtesten Kopfbedeckungen der Welt hat den falschen Namen: Der Panama-Hut stammt ursprünglich aus Ecuador. Die kunstvoll geflochtenen Hüte entstehen traditionell in Handarbeit. Besonders rund um Cuenca geben Familienbetriebe Einblicke in dieses jahrhundertealte Handwerk.

 

 


8. Der König der Anden: der Andenkondor

Mit einer Flügelspannweite von über drei Metern gehört der Andenkondor zu den größten flugfähigen Vögeln der Erde. Für die Andenvölker ist der Kondor weit mehr als nur ein Vogel: Er steht für Freiheit, Stärke und die Verbindung zwischen Himmel und Erde. Im Cajas-Nationalpark gibt es mit etwas Glück die Möglichkeit, diesen beeindruckenden Vogel in seiner natürlichen Umgebung zu beobachten. Zwischen Hochland, Felswänden und weiten Landschaften findet er hier einen idealen Lebensraum.


9. Pinguine am Äquator? Ja, wirklich!

Auf den Galápagos-Inseln lebt eine echte Besonderheit: der Galápagos-Pinguin. Er ist die einzige Pinguinart, die nördlich des Äquators vorkommt. Anders als ihre Verwandten in der Antarktis leben diese kleinen Überlebenskünstler nicht in riesigen Kolonien, sondern häufig paarweise. Und noch ein romantischer Fakt: Galápagos-Pinguine bleiben ihrem Partner meist ein Leben lang treu.

 

 


10. Warum heißen die Galápagos-Inseln eigentlich so?

Der Name geht vermutlich auf das spanische Wort „galápago“ zurück. Damit bezeichnete man eine bestimmte Art von Sattel – und die gewölbten Panzer der riesigen Galápagos-Schildkröten erinnerten die ersten spanischen Entdecker genau daran. Die Inseln bekamen also ihren Namen wegen eines Schildkrötenpanzers. Und heute sind genau diese gemütlichen Riesen die berühmtesten Botschafter des Archipels. Man könnte sagen: Die Schildkröten waren von Anfang an das Markenzeichen von Galápagos.

 

 


Ein ganz besonderer Ecuador-Fakt

Hinter jeder Reise steckt auch ein Mensch: Frank Dietze kommt ursprünglich aus Sachsen, lebt aber seit 23 Jahren in Ecuador und begleitet unsere Gruppen bereits seit 18 Jahren. Mit seiner Erfahrung, seinem Wissen und seinem ecuadorianischen Zuhause zeigt er unseren Gästen nicht nur Sehenswürdigkeiten – sondern das echte Ecuador.


Der beste Fakt kommt zum Schluss:

All diese faszinierenden Orte können Sie in unseren Reisen besuchen!

Naturparadies am Äquator (ECU03) kombiniert mit der Galápagos-Verlängerung „Höhepunkte von Galápagos“ (ECU07).

Das Schlusswort geben wir noch einmal Alexander von Humboldt, der über Ecuador an seinen Bruder Wilhelm schrieb:

Die hohen schneebedeckten Gipfel, die tätigen Vulkane […], ihre Vegetation und die Sitten ihrer Bewohner machen die Gegend zu der interessantesten der Welt.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Fünf Gründe, warum wir gern gesehene Gäste auf Mallorca sind

Abseits Mallorcas bekannter Strände und Buchten verbirgt sich eine andere Insel: ursprünglich und nur wenigen vertraut. Genau dort führen wir unsere Gäste durch die Berge der Serra de Tramuntana und über Wege, die keine Karte zeigt – begleitet von Einheimischen, die uns wie Freunde empfangen. Ein Blick hinter die Kulissen unserer Wanderreise zeigt, warum wir gern gesehene Gäste auf Mallorca sind. Und dass wir damit ganz sicher nicht mit dem Slogan „Tourists go home!“ gemeint sind. 😉

1. Wandertradition im Tramuntana-Gebirge

Salvador, genannt Salva, ist unser Partner vor Ort. Er führt mitten im Herzen der Tramuntana seine eigene Wanderagentur. Seine Wanderleidenschaft begann 1995, als er an der Seite von Paco Ponce als Bergführer startete. Paco war der Pionier des geführten Wanderns auf Mallorca: Bereits Anfang der 1970er Jahre führte er Wanderer durch die Bergwelt rund um Sóller – zu einer Zeit, als die Tramuntana touristisch noch unentdeckt war. Seit 2004 führt Salva diese Tradition fort, mit Erfahrung, Qualität, Sicherheit und Leidenschaft für die Natur „seiner“ Insel.

Gruppenfoto auf der Wanderung von Deia nach Soller

2. Local Guides führen uns über ihre eigene Insel

Unsere Bergführer sind waschechte Mallorquiner. Salvador ist in Fornalutx aufgewachsen, die beiden Andreus in Sóller – mitten im Herzen der Tramuntana. Hier liegen ihre Wurzeln. Hier kennen und lieben sie jeden Pfad, jede Geschichte und jede Aussicht. Mit viel Erfahrung und echter Liebe zu ihrer Heimat begleiten sie unsere Gäste und zeigen ihnen Mallorca aus ihrer ganz persönlichen Perspektive.

Salva bereitet das Picknick im Olivenhain vor

3. Locals öffnen uns die Tore zu ihrem Land

Viele unserer Wanderungen finden Sie in keinem Wanderführer. Einheimische öffnen uns die Tore zu ihren privaten Wegen und Fincas – Gelände, das nicht öffentlich zugänglich ist und exklusiv von unseren Guides genutzt werden darf. So zeigen wir unseren Gästen das Mallorca der Mallorquiner. Unsere Bergführer vermitteln dabei Einblicke in die sensible Flora und Fauna, die Geschichte der Insel und die Bedeutung nachhaltigen Wanderns.

Salva hat exklusive Zugangsrechte zu Privatwegen über weitläufige Fincas

4. Picknick mit Blick aufs Meer – eine Tradition mit Herz

Die rot-weiß karierte Picknickdecke gehört zu unseren Wanderreisen wie die Tramuntana selbst. Eine Tradition, die auf Paco zurückgeht. Er servierte einst Landwein und mallorquinische Spezialitäten an den schönsten Plätzen. Gepicknickt wird mit Meerblick, unter alten Olivenbäumen oder duftenden Zitronenbäumen.

Picknick mit mallorquinischen Spezialitäten: Sporassada, Bergkäse, Artischockencreme mit Knoblauch, Thunfischsalat mit Kapern und frisches Gemüse und Landwein

5. Übernachten mit Geschichte: das Hotel El Guía

Auf der Reise wohnen wir im Eʼl Guía in Sóller. Es ist eines der ältesten Hotel- und Restaurantbetriebe Mallorcas, geöffnet seit 1863. Das Gebäude ist mit der Stadt Sóller gewachsen und hat sich stetig weiterentwickelt, ohne dabei seine Wurzeln zu verlieren. Seit mehr als 150 Jahren steht dieser Ort für Gastfreundschaft, die aus echter Verbundenheit mit der eigenen Herkunft entsteht. Genau diese Authentizität ist es, die unsere Gäste hier von der ersten Minute an spüren. Und: Es ist ein idealer Ausgangspunkt, der uns mit kurzen Transferzeiten zu den Wanderungen führt.

Entspannen auf der Sonnenterrasse unseres traditionsreichen Hotels „El Guía“ in Sóller

Fünf Gründe, ein Gefühl: Auf Mallorca zu wandern heißt für uns, das Mallorca der Mallorquiner kennenzulernen. Ursprünglich, gastfreundlich und voller Geschichten, die Berge und Natur nur vor Ort erzählen. Und vielleicht ist genau das der Unterschied –zwischen Tourist und Gast. 😉

Alle Infos zur Reise: Verborgene Pfade in der Serra de Tramuntana

Fit für die Wintersaison – mit unserem Skilanglauf-Camp in Jakusczyce

Unser inzwischen schon traditionelles Skicamp im Isergebirge erwartet euch auch in diesem Jahr wieder in der Woche zwischen dem zweiten und dritten Advent. Vom 9.12. bis zum 13.12. richtet sich unser Skicamp sowohl an Anfänger als auch an Fortgeschrittene. Ein guter Feinschliff für die anstehende Skilanglauf-Saison ist mit unserem langjährigen Trainer Klaus Wiesner garantiert. Die Schwerpunkte im Training liegen auf Technik, Koordination und Balance – sowohl im klassischen als auch im freien Stil.

Dicht gefolgt von unserem Ski-Opening wird auch unser Skicamp im Isergebirge ein sportlicher Hochgenuss!

Wie in den Vorjahren schlagen wir unser Trainingsquartier im Hotel Biathlon Sport & SPA im polnischen Jakuszyce auf. Das 100 km lange Loipensystem des Isergebirges beginnt unmittelbar vor der Haustür und ist somit unser Trainingsterrain für die Technikübungen. Pausen können optimal mit „Aufwärmen“ in den „eigenen“ Wänden oder im Hotel-Restaurant verbunden werden.

Wunderbare Natur, gutes Essen (u.a. feine Hausmannskost!), ein versierter Trainer und vor allem eine lebensfrohe „schulz’sche“ Skigemeinschaft sind die perfekten Bedingungen für lehrreiche wie unterhaltsame Skilanglauftage unter Gleichgesinnten.

Alle Infos unter: www.schulz-sportreisen.de/POL82 

Neuer Termin für den Saint-Tropez-Marathon

Aufgrund des frühen Termins für die Osterfeiertage im nächsten Jahr wird der Saint-Tropez-Marathon 2027 nicht wie üblich am letzten Märzwochenende, sondern bereits am 14. März stattfinden. Also passend zum Frühlingsauftakt in der sicherlich schönsten Lauf- und Reisezeit für Südfrankreich.

Saint-Tropez, im Frühling noch sehr beschaulich…

Saint-Tropez ist längst nicht nur Klischee und Wiege des internationalen Jetsets, sondern vor allem im Frühjahr ein ganz bezauberndes Städtchen, dessen Charme kaum jemand widerstehen kann. Den Auftakt für unsere Reise bietet die quirlige Metropole Nizza mit ihrer zauberhaften Altstadt und schönstem azurblauen Meer, mit einer Übernachtung und einem feinen mediterranen Begrüßungsessen.

An Tag 2 zieht unser schulz sportreisen-Tross weiter nach Saint-Maxime, an den Startort des Marathons. Euer großes Plus ist hier unser schönes Hotel in unmittelbarer Nähe zur Startlinie. So können wir es am Lauftag sehr stressfrei angehen.

Der Saint-Tropez-Marathon bietet auch eine 19-km-Strecke

Am Tag vor dem Lauf radeln wir einen Teil der Strecke gemütlich ab und kommen in den Genuss, die sonst so belebte Touristenstadt Saint-Tropez mit ihrer charmanten und ruhigen Lebensart kennenzulernen, wie es sonst nur selten möglich ist. Für fünf Tage gehört die Region ganz den Sportlern. Ein Besuch des bunten Wochenmarktes sowie ein Abstecher ins Filmmuseum darf hier nicht fehlen.

Es erwartet euch ein feines Lauferlebnis mit einem abwechslungsreichen Streckenverlauf, oft direkt am Meer entlang, durch hügelige Weinberge und bezaubernde Orte wie das Fischerdorf Port Grimaud und die Orte Saint-Tropez, Ramatuelle oder den Zielort Cavalaire. Insgesamt weist die Strecke rund 340 Höhenmeter auf. Zur Auswahl steht der Marathon sowie die „Transgolfe“-Variante über 19 km. Vier Gäste sind bereits angemeldet, somit geben wir jetzt bereits grünes Licht für die Durchführung unserer Reise. 🙂

Alle Infos zur Reise: www.schulz-sportreisen.de/FRA33

 

Neu im Programm – der Kopenhagen Halbmarathon ab 2027!

Kommt mit uns in eine der spannendsten Metropolen Europas! Kopenhagen vereint auf einzigartige Weise Kultur, Natur und Sport – hier trifft entspanntes dänisches Lebensgefühl auf Design, hohe Lebensqualität, jahrhundertealte Geschichte und pulsierende moderne Kultur. Kein Wunder, dass die dänische Hauptstadt auch ideale Bedingungen für einen der schönsten Halbmarathons Europas bietet: Der Superhalf im September 2027 ist nun fest in unserem Programm – und schon jetzt sehr gefragt!

Wie gewohnt werdet ihr bei uns rundum versorgt – das schulz sport-Team kümmert sich um die Organisation, damit ihr euch vollkommen auf euer Lauferlebnis einlassen könnt. Unser Hotel liegt zentral, nur einen Steinwurf vom berühmten Tivoli (Vergnügungs- und Erholungspark im Herzen der Stadt seit 1843) entfernt – ideal, um Kopenhagen ganz bequem zu Fuß zu erkunden. Am frühen Freitagmorgen laden wir euch zu einem gemeinsamen Frühstückslauf ein, vorbei an der noch verschlafenen, gerade erwachenden Stadt – ein stimmungsvoller Auftakt in unser gemeinsames Wochenende. Auch der Besuch der Läufermesse inklusive Abholung eurer Startnummern steht auf dem Programm. Zum krönenden Rahmen gehören außerdem unser gemeinsames Begrüßungs- sowie Abschlussessen, bei denen ihr Eindrücke austauschen und den Lauftag gebührend ausklingen lassen könnt.

Die Halbmarathonstrecke selbst zählt zu den schnellsten und angenehmsten ganz Europas: breite Straßen, kaum Kurven und fast keine Steigungen – beste Voraussetzungen für eure persönliche Bestzeit! Für einen reibungslosen Ablauf sorgt am Lauftag zudem ein Shuttle-Service für alle Läuferinnen und Läufer. Start und Ziel liegen im lebendigen Stadtteil Østerbro, von dort führt euch die Strecke durch das quirlige Frederiksberg bis hinein in die historische Innenstadt. Rund 20 „Power-Zonen“ entlang der Strecke sorgen für zusätzlichen Schub, während Live-Musik, DJs und jubelnde Zuschauer eine mitreißende Festivalatmosphäre erzeugen, die diesen Lauf zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.

Alle Infos zur Reise: www.schulz-sportreisen.de/DNK21

Marcialonga 2027 mit einem neuen Streckenformat über 30 km

Der legendäre Marcialonga ist stets das erste große Jahreshighlight im schulz’schen Skimarathon-Kalender, und auch für 2027 haben uns bereits erfreuliche 20 Anmeldungen erreicht.

Das olympische Skistadion in Tesero

Nach der Olympiasaison im vergangenen Winter, schicken die Marcialonga-Organisatoren im nächsten Winter ein neues Streckenformat ins Rennen. Neben dem Hauptlauf über 70 km und der Marcialonga-„Light“-Variante über 45 km wird erstmals auch eine 30 km lange Strecke zur Auswahl stehen. Das neue Format unter dem Motto „Marcialonga 30 km – Just for Fun“ soll die Genuss-Skilangläufer ansprechen und hat keinen Wettkampfcharakter.

Start der 30 km wird auch in Moena sein, von wo aus es auf direktem Weg in den Zielort nach Cavalese geht. Vorbei an den Olympia-Schanzen von Predazzo, durch die Loipen des Skistadions in Lago di Tesero und mit dem famosen Schlussanstieg „La Cascata“ – die Strecke hat damit einige Highlights zu bieten und deutlich weniger Höhenmeter als die beiden Hauptrecken. Für alle, die auch mal Marcialonga-Atmosphäre schnuppern möchten oder einen sanften Einstieg in die Welt der Skimarathons suchen, eignet sich diese Strecke bestens.

Bei unserer Reise im Januar werden wir unweit der Strecke in Ziano di Fiemme Quartier beziehen, eine Eigenanreise oder unsere Busanreise ab Dresden mit Zustiegen entlang der Strecke ist möglich. Trainingsfahrt und Antesten am Samstag auf der Originalstrecke, ein ausführliches Infobriefing, Wachsräumlichkeiten und unser Start- & Zieltransfer runden die Reise ab. Begleitet uns zu diesem beeindruckenden Event zwischen den Gipfeln der Dolomiten und der Bergkette des Lagorai!

Alle Infos unter: www.schulz-sportreisen.de/ITA10

Vätternrundan 2027: Start zum Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang

Im Juni, zur Zeit der faszinierenden Mittsommernächte, waren wir unterwegs in Schweden, zum größten Jedermann-Radrennen der Welt, der Vätternrundan. Die 315 Kilometer durch eine zauberhafte Astrid-Lindgren-Bilderbuchkulisse, rund um den zweitgrößten See Schwedens, waren einmal mehr ein sehr besonderen Erlebnis. Bei gutem Radlwetter zwischen 14 bis 22°C, mit viel Sonne, einem kleinen Nieselschauer und vertretbarem Wind, haben alle unsere 42 Gäste die Tour trotz aller Anstrengungen sehr genossen und vom besonderen Spirit berichtet, der das Rennen ausmacht.

Vätternrundan – 300 km per Rad zur Zeit der Mittsommernächte

So blicken wir auch schon voller Vorfreude auf die 62. Vättern-Umrundung im nächsten Jahr, mit einer Neuerung im Gepäck: Neben unserer angestammten Startzeit um 02:00 Uhr am Samstagmorgen, bieten wir euch 2027 noch eine weitere Startzeit, bereits am Freitagabend um 21:00 Uhr an. Das gibt den „Genussradlern“ noch etwas mehr Zeit für die 315 Kilometer lange Umrundung des Vätternsees.

Ihr könnt euch also überlegen ob ihr dem Sonnenuntergang (gegen ca. 23:15 Uhr) entgegenradelt und etwas mehr durch die Nacht fahren möchtet, oder ob ihr kurz vor Sonnenaufgang (ca. 03:00 Uhr) starten möchtet und dann etwas flotter unterwegs seid.

Die Mittsommernächte haben eine ganz besondere Anziehungskraft

Wie immer ist die Nachfrage aktuell sehr hoch – mit bereits 20 Buchungen sind gut die Hälfte der verfügbaren Plätze gebucht. Deshalb heißt es für alle Radsportfreunde, die im kommenden Jahr auch einmal den Geist der Vätternrundan spüren möchten: schnell sein und zeitnah anmelden!

Wir begleiten euch bei diesem Abenteuer bestmöglich vor und auf der Tour und erledigen alle Startformalitäten. Unterwegs profitiert ihr von unserer langjährigen Vätternrundan-Erfahrung, einer idyllisch gelegenen Unterkunft am Götakanal, eigenen Start- und Zieltransfers und unserem Rad- und Technikservice. Und natürlich erlebt ihr die prächtige Stimmung entlang der Strecke und im Start- und Zielort Motala. Auf ein Wiedersehen in Schweden!

Alle Infos zur Reise: www.schulz-sportreisen.de/SCH40

Zum 25. Kilimanjaro Marathon – Laufen im Land des Marathon-Weltmeisters

Über unsere diesjährige Reise zum Kilimanjaro Marathon mit anschließender Besteigung des höchsten Berges Afrikas haben wir bereits ausführlich im April-Newsletter berichtet. Nun richtet sich der Blick nach vorn: 2027 feiert der Kilimanjaro Marathon sein 25. Jubiläum. Mit dem historischen WM-Titel von Alphonce Felix Simbu, der bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Tokio als erster Tansanier überhaupt Marathon-Weltmeister wurde, findet dieses Jubiläum im wahrsten Sinne des Wortes im Land dieses Marathon-Weltmeisters statt.

Die Reise für 2027 ist aktuell in der Vorbereitung. Wir stehen im Austausch mit dem Veranstalter und unseren Partnern vor Ort, denn der offizielle Lauftermin für Februar/März 2027 sit noch nicht festgelegt. Hintergrund sind die Auswirkungen des Ramadan sowie unterschiedliche Interessen von Veranstalter, Sponsoren und Tourismuspartnern. Gleichzeitig müssen für eine afrikanische Großveranstaltung mit über 15.000 Teilnehmern und einer ähnlich hohen Zahl an Besuchern ausreichend Hotelkapazitäten, Helfer und die gesamte Infrastruktur sichergestellt sein. Derzeit werden der 7. Februar 2027 (von den Sponsoren favorisiert) sowie der 14. oder 21. März 2027 (vom Veranstalter und den Tourismuspartnern bevorzugt) intensiv geprüft. Wir rechnen in den kommenden Wochen mit einer endgültigen Entscheidung.

In diesem Jahr reisten 18 Teilnehmer mit uns zum Kilimanjaro Marathon, 13 von ihnen gingen anschließend auch die Besteigung des höchsten Berges Afrikas an. Beim Laufevent in Moshi waren rund 15.000 Läufer beteiligt, darunter das auf 950 Teilnehmer limitierte Marathonfeld. Unsere Gruppe war gleichermaßen von der professionellen Organisation, der abwechslungsreichen Strecke und der einzigartigen Atmosphäre begeistert.

Bewährt hat sich erneut unser abgestimmtes Konzept aus gezielter Akklimatisation, Marathon und anschließender Besteigung. Bereits vor dem Lauf sorgen eine Wanderung zum Materuni-Wasserfall sowie das gemeinsame Abfahren der Marathonstrecke für eine optimale Vorbereitung. Nach dem Marathon folgen zwei Regenerationstage mit den Chemka Hot Springs oder einer Safari im Arusha-Nationalpark, bevor die Besteigung über die Lemosho- oder Marangu-Route beginnt.

Der Erfolg spricht für sich: 12 der 13 Teilnehmer erreichten den Uhuru Peak auf 5.895 Metern.

Die Jubiläumsreise zum 25. Kilimanjaro Marathon ist bereits buchbar und kann flexibel mit Marathon oder Halbmarathon, einer optionalen Kilimanjaro-Besteigung sowie einer individuellen Verlängerung – beispielsweise auf Sansibar – kombiniert werden.

Sobald der Veranstalter den offiziellen 2027er Termin bestätigt hat, aktualisieren wir umgehend unsere Webseite und informieren alle Interessenten sowie bereits vorgemerkte Teilnehmer.

Hier geht’s zur Reise: 🏃‍➡️http://www.schulz-sportreisen.de/TAN50

Freiwillig mit wildfremden Menschen unterwegs sein?

Mal ehrlich: Mit völlig fremden Menschen eine, zwei oder sogar drei Wochen verreisen? Das klingt im ersten Moment entweder nach einer großartigen Idee – oder nach einem Experiment mit ungewissem Ausgang. Wer zum ersten Mal eine Gruppenreise bucht, fragt sich meist: Passe ich in die Gruppe? Passt die Gruppe zu mir? Bleibt auch Zeit für mich? Und was, wenn ausgerechnet ich neben dem größten Dauerredner der Reise sitze?

Dass es am Ende oft ganz anders kommt, erzählen drei unserer Gäste. Sie berichten von einer Wattwanderung, bei der alle zusammenhielten, von einer unerwarteten Reisefreundschaft – und sogar von der Liebe fürs Leben.

Als wir durch das Wasser mussten, haben wir uns alle gegenseitig die Hände gereicht

Ich habe mich gefragt, ob die Chemie in der Gruppe stimmt und ob man genug Freiraum für sich hat. Am Ende war die Gruppe das Herzstück der Reise. Es war toll, sich über das Erlebte auszutauschen. Ein Moment ist mir dabei besonders in Erinnerung geblieben: unsere Wattwanderung. Als wir plötzlich an eine richtig tiefe Stelle kamen und durch das Wasser mussten, haben wir uns alle gegenseitig die Hände gereicht, uns gestützt und aufgepasst, dass jeder sicher durchkommt. Da wurden wir eine echte Gemeinschaft. Aber auch das gemeinsame Staunen über die Ruhe, die Sauberkeit und die Schönheit der Natur Estlands hat mir sehr gut gefallen.
Meike Helbig – erste schulz Reise im Mai 2026 nach Estland

Meike Helbig in Estland

Nicht mit dem… das wird doch nichts!

Als gern und oft Alleinreisender konnte ich mir grundsätzlich nicht vorstellen, an einer Gruppenreise teilzunehmen. Lauter mir wildfremde Menschen um mich herum, schlimmstenfalls 24/7 für vielleicht 2 oder gar 3 Wochen… Bestimmte Wander- oder Trekkingziele lassen sich jedoch als organisierte Reise ganz einfach unkomplizierter realisieren. So kam ich 2017 mit schulz aktiv reisen auf den Kilimandscharo. Eine schulz-Nepalreise durfte ich 2019 sogar in Kleinstgruppe, also zu zweit erleben. Als mir Guide Gelu den anderen Reiseteilnehmer am ersten Tag in Kathmandu vorstellte, dachte ich, „Nicht mit dem… das wird doch nichts!“ Weit gefehlt – nach einer genialen Nepalreise reisten wir im gleichen Jahr noch gemeinsam nach Bolivien und Peru, ebenfalls mit schulz. Der Beginn einer herrlichen Reisefreundschaft! Heute würde ich vor allem das vermissen, was Gruppenreisen so besonders macht: gemeinsam mit Gleichgesinnten besondere Momente zu erleben und zu teilen.
Lars Kazmierowski – erste schulz Reise 2017 nach Tansania

Lars Kazmierowski bei einer Teepause auf Reisen 😊

Dass wir dabei auch noch den Partner fürs Leben finden würden, hat uns überrascht

Man könnte sagen, unsere erste gemeinsame Gruppenreise war die, auf der wir uns 2017 in Indonesien kennengelernt haben. Für Marion war diese Art zu reisen damals längst nichts Neues mehr, ich dagegen war ziemlich nervös und gespannt, wie die Mitreisenden wohl so drauf sein würden. Dass wir dann beide fernab der Heimat nicht nur Abenteuer und wundervolle Eindrücke erleben, sondern auch den Partner fürs Leben finden würden, hat uns doch überrascht. Im Vordergrund steht für uns bei einer Gruppenreise gar nicht so sehr die Gruppe an sich, sondern dass es geführte Reisen sind – gerade dort, wo Sprache, Logistik oder Kultur nicht ganz einfach sind, fühlen wir uns wohler, wenn uns jemand mit Erfahrung zur Seite steht. Und dank der kleinen Gruppengröße erleben wir vieles authentischer: Wir kommen eher in charmante, familiäre Unterkünfte und an Orte, die ein Reisebus nie erreichen würde.
Bernd und Marion Wener – erste gemeinsame schulz Reise 2017 nach Indonesien

Bernd und Marion Wener in Indonesien

Ihre außergewöhnliche Geschichte haben Bernd und Marion übrigens auch in einem Film festgehalten: Terima Kasih – Eine lebensverändernde Reise

Auf den Spuren der Mauren – Andalusien & Nordmarokko erstmals kombiniert

Frank auf Erkundungstour durch den Norden Marokkos

Nach der Übergabe des Staffelstabes an Ines vor zwei Jahres ist Frank Schulz auf Reisen gegangen. So führt er bereits seit einigen Jahren Reisen im Norden Afrikas, die eine oder andere Sportreise und unsere Wandertour nach Andalusien. Besonders angetan hat es ihm aber auch der Norden Marokkos, der sich wunderbar auf den Spuren der Mauren mit einer Fährüberfahrt bei Tarifa kombinieren lässt. So hat er sich von Dresden mit seinem Geländewagen aufgemacht, um vor Ort persönlich Kontakte zu knüpfen, Hotels anzuschauen und Reiseerlebnisse selbst zu testen. Herausgekommen ist eine wunderbare Reise durch eine faszinierend andalusisch-arabische Welt. Kommen Sie mit!

Andalusien, wo der Orient das Abendland küsst

Jahrhundertelang hat die maurische Kultur Andalusien geprägt – und sogleich tauchen Sie nach Ihrer Ankunft in Sevilla in diese faszinierende Welt ein. Bei einem Rundgang mit Frank durch die Altstadt bestaunen Sie Sehenswürdigkeiten wie die Kathedrale von Sevilla, die Alcázar und die berühmte Plaza de España. Kulinarisch obendrauf noch typisch spanische Tapas, und die Reise kann beginnen! Sie entrinnen der Stadt und fahren in die Region der weißen Dörfer und wandern dort im Naturpark Grazalema durch beeindruckende Karstlandschaften, Olivenhaine und grüne Wiesen. Ein Abstecher an die Küste bei Vejer de la Frontera und ein Abendessen mit Sonnenuntergang über dem Atlantik beschließen die Reisetage in Andalusien.

Vom Tor Afrikas zur „Blauen Perle“ und in die Königsstädte Marokkos

Angekommen in Tanger setzt sich die betörende Symphonie der Kontraste fort: Die Sonne taucht die weiße Stadt wie in flüssiges Gold und gibt dem Blick hinüber nach Europa eine glänzende Kulisse. Unsere Reise führt Sie entlang der Küstenstraße zu einer Berberfamilie, welche Ihnen Einblicke in ihr tägliches Leben gewährt und im Schatten der Olivenbäume bei einem würzigen Tee typische Tajine formt. Und schon sind Sie mittendrin im Leben der Marokkaner, entwickeln ein Gespür für Land & Leute und sind bereit für das nächste Abenteuer. Die Fahrt durch die Schlucht des Flusses Laou ist landschaftlich spektakulär und bringt Sie in die leuchtend blaue Stadt Chefchaouen, welche Sie bei einer leichten Wanderung noch aus anderen Blickwinkeln erleben können. Tiefe Schluchten, Jahrhunderte alte Oliven- und Obsthaine und die grünen Hügel des Rif-Gebirges prägen die Landschaften. In den Städten tauchen Sie ein ins verschachtelte Labyrinth der Gassen zwischen Marktständen und Teestuben. Es riecht nach Zimt und Kardamom, bunte Teppiche und feine Schals prägen das Flair.

Weiter im Süden erwarten Sie in Terrakotta-farbener Silhouette Meknes, Rabat und Marrakesch. Mit der modernen und komfortablen marokkanischen Bahn wechseln Sie die Standorte und werden von der orientalischer Magie mit ihren arabischen Formen und Farben verzaubert. Auf dem berühmten Gauklerplatz Djemaa el-Fna entführen Sie Schlangenbeschwörer, Geschichtenerzähler und Musikanten in eine andere Welt. Tauchen Sie ein in diese wunderbare Vielfalt!

Wir begrüßen die ersten Gäste auf dieser spannenden Reise in diesem Herbst und freuen uns auf weitere Neugierige!

Reisetermin: 08.11.26 – 22.11.26

Lesen Sie hier mehr: www.schulz-aktiv-reisen.de/SPA65

Im Flow bei der kretischen Auszeit

Es gibt wohl kein schöneres Geschenk auf Reisen, als eine Gruppe im Flow: dieses Gefühl, dass alles rundum stimmig ist und alle es teilen, oft ganz ohne viele Worte. Man lässt sich ein und mitnehmen, ist offen für Neues, findet aber auch Zeit für sich. So war es kürzlich bei unserer sommerlichen kretischen Auszeit im Juni.

Angelas „Happy Garden“, gesundes Essen ganz nach Hippokrates, fernöstliche Körper- und Bewegungslehren in verschiedenen Naturregionen und westliche Bewegungstraditionen – das sind die Zutaten, die Lisa und Angela vor Ort mit viel Hingabe und Liebe zum Detail für diese Auszeit anbieten.

Wie das ankam, lesen Sie selbst…

Hier geht’s zur kretischen Auszeit 2027: www.schulz-aktiv-reisen.de/GRL08

Im Herbst geht es im Auszeit-Takt weiter. Ganz anders im Charakter, aber genauso im Rhythmus der Langsamkeit: Kreta slow – unterwegs mit allen Sinnen. Statt einer festen Sommerbasis führt Angela bei dieser Reise durch drei ganz unterschiedliche Landschaften: Vom Idagebirge, wo nur das Glockengeläut der Schafe und Ziegen und der Wind zu hören sind, hinunter in die weite Messara-Ebene, die einstige Kornkammer Kretas, bis an die verwöhnende Südküste in Mirtos.
Es sind die leisen, unaufgeregten Geschichten kretischer Lebensart, die diese Reise zu etwas Besonderem machen. Leichte Wanderungen führen zu Manolis, Stefanos und Giorgos, die ihre Türen öffnen für Naturgeheimnisse und erstaunlich gesunde Elixiere.

Für den Herbst stehen zwei Termine bereit: 11. bis 20. September ist bereits gesichert, und 25. September bis 4. Oktober 2026 freut sich über Ihre Begeisterung, Kreta neugierig, slow und entspannt in Augenschein zu nehmen.

Neue Reise: Die Kunst des aktiven Unterwegsseins

Sophie mit einer Schülergruppe in Kyoto

Japan begleitet mich seit meiner Kindheit. Durch die Liebe meiner Eltern zur asiatischen Kunst wuchs ich in einem Kinderzimmer im japanischen Stil auf – mit Bambustapete, Korkboden und Möbeln aus Fernost. Zahlreiche Bücher, Filme und Begegnungen vertieften meine Sehnsucht. Als Jahrzehnte später endlich der Entschluss zur Reise fiel, bereitete ich zwei Jahre lang mit größter Sorgfalt die Etappen vor – und wurde dennoch in jeder Hinsicht überrascht. Die eindrucksvollsten Momente bilden heute das Herzstück unserer Tour, bereichert durch das Wissen unserer Partner. So entsteht aus einer lebenslangen Begeisterung unser neuestes schulz-Kapitel.

Die Kunst des aktiven Unterwegsseins
In Japan ist der Weg Teil des Ziels. Genau diesem Gedanken folgt unsere neue Reise Im Takt der Inseln – von Südjapan bis zum Fuji. Zu Fuß, mit dem Fahrrad und auf Schienen verbindet sie berühmte Höhepunkte mit verborgenen Pfaden – auf einer Route, die ihre besondere Stärke zwischen den Stationen entfaltet und das Unterwegssein selbst in den Mittelpunkt stellt. Los geht es auf der touristisch weniger erschlossenen Insel Kyushu. Nach dem Auftakt in der historischen Samurai-Stadt Kumamoto führt der Weg in die Vulkanlandschaft des Aso-Nationalparks, wo aktive Krater und weite Grasplateaus den Wanderstart prägen.

Mit der Fähre geht es nach Shikoku, wo die imposante Burg von Matsuyama und das traditionsreiche Dogo Onsen (Thermalbad) erste kulturelle Höhepunkte setzen. Eine echte Entdeckung ist jedoch der Mount Ishizuchi. Seine Besteigung war der bewegendste Moment meiner Zeit in Japan: ein Berg, der aufgrund seiner Lage von westlichen Reisenden kaum beachtet wird und selbst in Japan eher als Geheimtipp gilt. Und das völlig zu Unrecht, zählt er doch aufgrund seiner markanten Silhouette, den kleinen Schreinen entlang des Weges und seiner außergewöhnlichen Aufstiegsroute zu den eindrucksvollsten Bergzielen des Landes.

Mit der Überquerung des Seto-Binnenmeers schließen zwei unvergessliche Rad-Etappen an: der Shimanami Kaido, der genussvoll über Inseln, Brücken und entlang der Küste führt. Auf Miyajima begeistert die Besteigung des Mount Misen mit seinem Ausblick auf die Seto-Inlandsee. In Kyoto verdichten sich klassische Bildwelten Japans mit Tempeln und dem Philosophenweg, bevor auf dem Koyasan die Übernachtung im Tempel und der Okunoin-Friedhof eine besondere spirituelle Atmosphäre schaffen. Der Kumano Kodo schließlich führt in eine der ältesten Pilgerregionen des Landes – zu Fuß geht es durch dichte Wälder, vorbei an Schreinen und hinein in traditionelle Unterkünfte.

Ein letzter Schwerpunkt liegt auf dem Fuji-Gebiet, das bewusst über zwei Tage erkundet wird, um optimale Sichtchancen und vielfältige Perspektiven zu Fuß und vom Wasser aus zu ermöglichen. In Tokio wird die Metropole in einer kompakten, ausgewogenen Etappe erlebbar: mit Blick von der Aussichtsplattform des Metropolitan Government Building, der stillen Weite des Meiji-Jingu-Schreins, einer grünen Stadtoase, und dem urbanen Kontrast in Ginza mit Architektur, Design und Mode.

Einblicke in Konzeption und Preis-Leistungs-Verhältnis
Japan ist ein faszinierendes und zugleich kostspieliges Reiseziel. Deshalb haben wir diese Reise so konzipiert, dass sie außergewöhnliche Erlebnisse mit einem durchdachten Budget verbindet.

  • Unterwegs wie die Einheimischen: Wir reisen nahezu ausschließlich mit dem hervorragend ausgebauten Bahn- und Busnetz Japans. Das ist komfortabel, zuverlässig und authentisch – und ersetzt teure Privattransfers sowie Inlandsflüge.
  • Unterkünfte mit Bedacht ausgewählt: Der Großteil der Übernachtungen findet in gut gelegenen Stadthotels mit optimaler Anbindung statt. Dazwischen sorgen besondere Unterkünfte – ländliche Ryokans (traditionelle Gasthäuser), ein Pilgerquartier am Mount Ishizuchi sowie die Tempelherberge in Koyasan – für unvergessliche Erlebnisse. Da diese nur wenige Zimmer bereithalten, ist an fünf Nächten eine Unterbringung in 3- und 4-Bett-Zimmern vorgesehen.
  • Mehr Natur, weniger Metropole: Kyoto, Hiroshima und Tokio dürfen natürlich nicht fehlen – allerdings konzentrieren wir uns auf ihre eindrucksvollsten Seiten. Statt langer Aufenthalte in kostenintensiven Metropolen verbringen Sie mehr Zeit in der Natur, auf Wanderwegen und an Orten, die viele Japanreisende nie entdecken.
  • Strategisch gewählter Reisezeitraum: Der Reiseverlauf mit Start am Montag und Rückkehr am Freitag ermöglicht günstigere Flugpreise als am Wochenende und bietet zugleich Spielraum für eine entspannte An- und Abreise sowie individuelle Verlängerungen.
  • Japan ohne Kirschblüte? Wir verzichten gezielt, da die Kirschblütenzeit zu den teuersten und meistbesuchten Reisezeiten zählt, während es in den Bergen oft noch zu kühl zum Wandern ist. Unsere Termine im Mai und Herbst bieten dagegen ideale Bedingungen für aktive Naturerlebnisse ohne Massenansturm.
  • Flexible Verpflegung: Restaurantbesuche können in Japan schnell ins Geld gehen. Um Ihnen günstigere Alternativen offen zu halten, empfehlen unsere Reiseleiter gerne passende Lokale und regionale Spezialitäten. Gleichzeitig bietet Japan viele unkomplizierte Möglichkeiten zur Selbstverpflegung: In Konbini und Supermärkten finden sich frische Bento-Boxen, Onigiri oder Nudelgerichte sowie kleine Imbisse mit sehr guten, preiswerten Mahlzeiten.

Entdecken Sie mit uns die Kunst des aktiven Unterwegsseins – wir freuen uns auf Ihre Nachricht! Weitere Informationen finden Sie hier: www.schulz-aktiv-reisen.de/JAP02

PS: Die Reise trifft nicht ganz Ihren Geschmack? Kein Problem – gute Nachrichten gibt es trotzdem: Ab Herbst 2028 wird eine zweite Tour durch Zentraljapan unser Programm ergänzen. Kürzer, ohne Radetappen, entspannter im Anspruch und ohne Mehrbettzimmer. Bleiben Sie neugierig…

Der Weg öffnet sich, wenn man ihn geht…

Doppelte Premiere: Für Ligurien und für Reiseleiter Max

Ausgebucht gestartet – und mit schönem Feedback zurück

Wenn eine neue Reise ihren Platz im schulz-Programm findet, steckt dahinter immer eine Menge Überlegung. Wir wollten unser Europa-Angebot erweitern – mit einem Ziel, das gut mit Bahn oder Auto erreichbar ist und dennoch nicht zu den Klassikern gehört. Aus meinem Erfahrungsschatz als Reiseleiterin habe ich die italienische Riviera in Ligurien vorgeschlagen. Mit ihren bunten Häusern, den langen Stränden und den beeindruckenden Bergen der Ligurischen Apenninen hat sie neben der leichten italienischen Lebensart landschaftlich viel zu bieten.

Die Pilotreise im Mai war bereits ausgebucht und hat unsere Erwartungen mehr als erfüllt. Besonders gefreut haben uns die positiven Rückmeldungen der Gäste. „Die Wanderrouten waren abwechslungsreich“, „Hotelchef Luciano und sein Team haben uns wunderbar umsorgt“, „Max hatte alles im Griff und überzeugte mit seinem Wissen und seiner herzlichen Art.“ Und weil wir Wünsche unserer Gäste ernst nehmen, haben wir für die kommenden Termine bereits einen zusätzlichen freien Tag eingeplant.

Debüt für Reiseleiter Max bei schulz aktiv reisen

Nicht nur das Reiseziel, auch Reiseleiter Maximilian hatte seine Premiere bei uns. Mit ihm haben wir nicht nur einen neuen Reiseleiter gewonnen, sondern jemanden, der Ligurien seit Jahren kennt und liebt. Gemeinsam mit Hotelchef Luciano bildet er ein eingespieltes Team. Vieles läuft fast ohne Worte – und genau das sorgt dafür, dass sich die Gäste vom ersten Tag an gut aufgehoben fühlen. „Ein Heimatgefühl kommt auf“, sagt Max, wenn er die Grenze nach Ligurien passiert und die vielen Tunnel der Autobahn, die dann doch immer wieder einen Traumblick auf die Küste freigeben. Nicht nur die Region, auch seine Tätigkeit als Reiseleiter liegen ihm am Herzen. Mit viel Leidenschaft, Wissen und Einfühlungsvermögen für seine Gäste führt er durch diese bezaubernde Region Italiens.

Ligurische Apenninen, bunte Dörfer und weite Strände

Unterwegs eröffnen sich immer wieder weite Blicke auf die Küste Norditaliens. Die Wege führen über den Fernwanderweg Sentiero Liguria, entlang der historischen Via Julia Augusta und auf ruhigeren Pfaden durchs grüne Hinterland. Dort wechseln sich schroffe Felsen und Klippen mit blühenden Wiesen, Pinienwäldern und mediterraner Vegetation ab. Dazwischen liegen die für Ligurien so typischen bunten Dörfer, die sich mal an die Hänge schmiegen, mal direkt am Meer liegen – und der Region ihren ganz eigenen Charakter verleihen. Auch nach den Wanderungen ist das Meer nie weit – dank der strandnahen Unterkunft bleibt genügend Zeit für ein erfrischendes Bad oder einen entspannten Ausklang am Wasser.

Beste Reisezeit für Ligurien

Wenn die Natur im Frühling in voller Blüte steht oder das Mittelmeer im Herbst noch angenehm warm ist, lässt es sich an der italienischen Riviera am schönsten wandern. Deshalb sind genau diese Jahreszeiten ideal für unsere Reise.

Wir freuen uns darauf, Ihnen Ligurien zu zeigen: www.schulz-aktiv-reisen.de/ITA17

Unberührtes Tansania – eine Reise, die einfach bleiben musste

Diese Reise entstand ursprünglich zu unserem 35-jährigen Jubiläum 2025 als einmalige Sondertour. Schon kurz nach ihrer Veröffentlichung war sie ausgebucht. Spätestens nach den begeisterten Rückmeldungen der Reisegruppe war für uns klar: Diese Reise soll bleiben. Also haben wir weitergetüftelt, Bewährtes bewahrt und einige besondere Erlebnisse ergänzt.

Herausgekommen ist eine Reise, die Tansania auf außergewöhnlich vielfältige Weise erlebbar macht: mit intensiven Tierbeobachtungen, aktiven Naturerlebnissen und entspannten Tagen am Indischen Ozean – abwechslungsreich, nah dran und mit viel Zeit zum Erspüren dieses wunderschönen Landes.

Zwei Reisevarianten – ganz nach Ihrem Reisewunsch

Sie entscheiden, wie tief Sie eintauchen möchten: als 13-tägige Kurzvariante „Safari intensiv“ oder als ausführliche 23-tägige Reise mit Usambara-Bergen, Küste und Sansibar. Diese Reise lebt von Nähe und Begegnungen – deshalb reisen Sie bewusst in einer kleinen Gruppe. Bereits ab 2 Personen ist die Durchführung gesichert, maximal 7 Gäste sind dabei.

Kurzvariante „Safari intensiv“ – die Wildnis Tansanias hautnah erleben

Die Kurzvariante legt den Fokus ganz auf die Tierwelt Nord-Tansanias. Mit mehr Zeit in der Serengeti und zusätzlichen Stationen abseits der bekannten Routen entstehen intensive Naturerlebnisse.

Anders als bei klassischen Safaris sind Sie nicht ausschließlich im Geländewagen unterwegs. Eine Wanderung zum Wasserfall in der Schlucht des Engare-Sero-Flusses lässt Sie diese außergewöhnliche Landschaft aktiv erleben. Beim Besuch eines Massai-Dorfes erhalten Sie authentische Einblicke in die Kultur und Lebensweise der Menschen vor Ort.

Diese Variante verbindet Tierbeobachtungen, Wanderungen und Begegnungen zu einer Reise, die weit mehr ist als eine klassische Safari. Am Abend warten komfortable Lodges – mitten in der Natur und genau richtig, um die Erlebnisse des Tages nachklingen zu lassen.

Langvariante – Tansania in seiner ganzen Vielfalt erleben

Wer Tansania noch umfassender kennenlernen möchte, verlängert die Reise auf insgesamt 23 Tage und entdeckt weitere Landschaften, Begegnungen und Facetten dieses beeindruckenden Landes. Bei einer interaktiven Kaffeewanderung erfahren Sie, wie aus der Kaffeekirsche eines der beliebtesten Heißgetränke der Welt entsteht – und lernen zugleich die Menschen kennen, deren Alltag eng mit dem Kaffeeanbau verbunden ist. Anschließend führt die Route in den abgelegenen, sattgrünen Mkomazi-Nationalpark, wo mit etwas Glück sogar Spitzmaulnashörner zu beobachten sind.

Es geht weiter in die ursprünglichen Usambara-Berge. Auf Wanderungen durch grüne Berglandschaften, kleine Dörfer und zu weiten Aussichtspunkten eröffnet sich eine ganz andere Seite Tansanias – ruhig, authentisch und überraschend vielfältig.

Zum Abschluss geht es an die Küste und per privatem Speedboot nach Sansibar. Die Gewürzinsel erkunden Sie aktiv und mit Muße: Sie schlendern durch die verwinkelten Gassen von Stone Town, entdecken die Tierwelt des Jozani-Waldes, schnorcheln in den farbenfrohen Unterwasserwelten des Indischen Ozeans und erleben auf einer Gewürztour die Düfte und Aromen, für die Sansibar weit über die Insel hinaus bekannt ist. Dazwischen bleibt genügend Zeit, die entspannte Atmosphäre am Strand zu genießen.

Von den weiten Savannen über die grünen Usambara-Berge bis an die Strände Sansibars verbindet diese Reise die unterschiedlichsten Landschaften und Erlebnisse zu einem stimmigen Ganzen. Wer sich Zeit nimmt, entdeckt ein Tansania, das weit über die berühmten Safari-Bilder hinausgeht.

Hier geht es direkt zur Reise: www.schulz-aktiv-reisen.de/TAN35

Gesichter, Farben und Landschaften von Cabo Verde

Wo liegen eigentlich die Kapverden? Diese Frage dürfte seit dem überraschenden 0:0 gegen den amtierenden Fußball-Europameister Spanien und dem Einzug in die KO-Runde bei der WM 2026 deutlich häufiger gestellt werden. Doch das kleine Inselarchipel vor der Westküste Afrikas hat weit mehr zu bieten als eine bemerkenswerte Fußballnationalmannschaft. Zwischen Bilderbuch-Vulkanen, tropisch grünen Tälern und wilden Küsten warten einige der eindrucksvollsten Wanderlandschaften des Atlantiks – und ein Kulturmix aus portugiesischen und afrikanischen Einflüssen, der Besucher mit seiner „No Stress“-Mentalität und Herzlichkeit begeistert.

Schon bei meiner Ankunft auf São Vicente wurde ich von einem typischen Begleiter der Kapverden empfangen: dem stetigen Passatwind. Was zunächst wie eine kräftige Brise wirkte, erwies sich schnell als angenehme Erfrischung im tropischen Klima. Der Wind begleitet den Besucher auf nahezu allen Inseln und macht selbst Wanderungen während der Mittagsstunden überraschend angenehm. Ich trat die Reise vollkommen unvoreingenommen an. Bis dahin hatte ich kaum Berührungspunkte mit den Kapverden – und genau das machte den besonderen Reiz aus. Es war nicht das Abklappern von Highlights, es waren vor allem die Farben, die Menschen und diese berühmte „Liebe auf den zweiten Blick“, die mich faszinierten. Was zunächst karg, rau und fast etwas melancholisch erscheint, entfaltet mit jedem Tag einen ganz eigenen Zauber.

Dazu trägt auch die wunderbare kapverdische Musik bei. Die melancholischen Klänge der Stilrichtung Morna, untrennbar verbunden mit der National-Ikone Cesária Évora – hören Sie mal „Sodade“ von ihr, vielleicht kennen Sie es 😊– spiegeln die Seele der Kapverden wider. Musik ist hier weit mehr als Unterhaltung – sie gehört zum Alltag. Selbst in kleinen Dorfkneipen dauert es oft nur wenige Minuten, bis Instrumente hervorgeholt werden und gemeinsam gesungen wird. Mindestens ebenso begeistert hat mich die kapverdische Küche. Wer fangfrischen Fisch und tropische Früchte liebt, kommt hier voll auf seine Kosten. Ob frisch gegrillter Thunfisch, sonnengereifte Papayas, hausgemachte Maracuja-Konfitüre oder würziger Ziegenkäse – jede Insel überrascht mit ihren eigenen Spezialitäten und macht auch kulinarisch Lust auf mehr.

Mein persönliches Highlight war Santo Antão – für viele die schönste Wanderinsel des Archipels. Schroffe Vulkanlandschaften, spektakuläre Steilküsten und das üppig grüne Paúl-Tal bilden faszinierende Kontraste und machen jede Wanderung zu einem besonderen Erlebnis. Tief berührt haben mich die Geschichten der deutschen Auswanderer, die sich hier eine neue Existenz aufgebaut haben. Nach dem Motto „mit dem Tourismus“ und nicht „durch den Tourismus“ sind besondere Biografien entstanden, die wir mit unserer Reise auf die Kapverden versuchen, harmonisch einzubetten.

Für wen sind die Kapverden nun das perfekte Reiseziel?
Die Kapverden begeistern vor allem Reisende, die beim „Inselhopping“ die vielseitige Natur, ein Konglomerat verschiedener Kulturen und Entschleunigung miteinander verbinden möchten. Wer sich in den folgenden Punkten wiederfindet, wird sich auf dem Inselarchipel schnell zu Hause fühlen:

  • Wandern mit Aussicht: Moderate Touren von drei bis sechs Stunden bei sommerlichen Temperaturen führen durch spektakuläre Vulkanlandschaften, vorbei an schroffen Felsen und immer wieder überraschend grünen Oasen wie dem idyllischen Paúl-Tal auf Santo Antão oder der Serra Malagueta auf der Hauptinsel Santiago
  • Kulturelles Erbe in Form von Musik und Kunst: Die melancholischen Klänge der Morna, farbenfrohe Streetart in den Gassen von Mindelo und die Liebe zum Detail verleihen den Inseln ihren ganz eigenen Charme. Hier entdeckt man das Besondere oft abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten.
  • Kulinarische Genüsse: Auf den lebhaften Obstmärkten duftet es nach tropischen Früchten, während fangfrischer Fisch in den Restaurants oft nur wenige Stunden nach dem Fang auf dem Teller landet. Geheimtipp: Die „afrikanischste“ aller Inseln, Santiago, bietet die beste Gelegenheit, in den Alltag der Kapverdier einzutauchen.
  • „No Stress“-Mentalität: Auf den Kapverden ticken die Uhren langsamer. Die entspannte Lebensweise lädt dazu ein, den Alltag hinter sich zu lassen, den Moment bewusst zu genießen und einfach mal durchzuatmen.

Neugierig geworden?

Gemeinsam mit unserem Reiseleiter Oliver Breda, der bereits mehrere Reiseführer (DuMont, Marco Polo) über die Kapverden veröffentlicht hat, entdecken Sie nicht nur die spektakulären Landschaften der Inseln. Oliver ist seit über 25 Jahren auf dem Archipel unterwegs. Dank seiner langjährigen Erfahrung und seiner engen Verbundenheit mit den Kapverden erhalten Sie persönliche Einblicke in Geschichte, Kultur und den Alltag der Menschen – Begegnungen, die weit über eine klassische Rundreise hinausgehen.

Unsere Reisen im Herbst dieses Jahres bieten zudem eine letzte Gelegenheit, die fünf Inseln Santiago, Fogo, Santo Antão, São Vicente und Sal in der bisherigen 16-tägigen Reiseroute zu erleben. Ab 2027 wird die Reise leicht angepasst und bietet Ihnen mehr Zeit für die intensive Erkundung der einzelnen Inseln. Sie dauert künftig 15 Tage und endet auf São Vicente, dem kulturellen Herzen der Kapverden. Aufgrund der Flugverbindungen erfolgt der Rückflug mit einem Zwischenstopp in Lissabon – eine schöne Gelegenheit, zum Abschluss noch einen kurzen Eindruck von der pulsierenden portugiesischen Hauptstadt mitzunehmen, bevor Sie mit erlebnisreichen Erinnerungen im Gepäck die Heimreise antreten.

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/KAP22