Von Pakistan International Airlines über Camping am Nanga Parbat bis zu Reinhold Messner – frische Eindrücke aus Pakistan

Für Gäste, die aus einem getakteten mitteleuropäischen Alltag kommen, bildet die Ankunft unserer Pakistan-Reisen in Islamabad eine wahre Flut an Eindrücken. Männer in wehenden traditionellen Gewändern, dem Shalwar Kameez, tropische Temperaturen und der Gesang des Muezzins prägen die ersten Momente. Nach einem kurzen Aufenthalt im modernen Hauptstadt-Flughafen ist der Flug mit der Pakistan International Airlines (PIA) nach Skardu ein besonderes Erlebnis: Kurz vor dem Start (manche Locals sagen schmunzelnd, PIA bedeute „Perhaps it will arrive“) ertönt durch die Lautsprecher ein kurzes Gebet gen Himmel und schon ist man 40 Minuten unterwegs auf einem der wohl unvergesslichsten Bergflüge im Himalaya – mit beeindruckenden Panoramablicken auf die steilen Gebirgswände des 8000ers Nanga Parbat. Setzt man den ersten Fuß auf den Boden unserer Reiseregion Gilgit Baltistan, beginnt eine spannende Reise, die auch im September 2026 einige Überraschungen mit sich brachte.

Nach der Erkundung von Skardu mit einem Besuch des historischen Kharpoche Fort und Blick auf die Lebensader Pakistans, dem Indus, folgte für unsere 11-köpfige Gruppe und mich eine Jeepfahrt über das Deosai Plateau – perfekt zur passiven Akklimatisierung und landschaftlich ein Ort aus einer anderen Welt. Unter einem tiefblauen Himmel begegneten wir zahlreichen Murmeltieren, auch Bären leben auf dieser Hochebene, die auf über 4.000 Meter liegt. Über eine serpentinenreiche Strecke führt der Weg ins Tal von Astore, dem Ausgangspunkt unserer ersten Trekkingtour am Nanga Parbat.

Die ruhige Südseite des Berges besticht durch ihre freundlichen Bewohner und die malerische Szenerie. Frühstück in der Sonne direkt unter einem 8000er – kaum ein Basecamp ist so einfach zu Fuß zu erreichen und gleichzeitig so eindrucksvoll. Die Rupalflanke zieht sich vom Herrligkoffer Basecamp auf 3.500 Metern fast 4.600 Höhenmeter hinauf zum Hauptgipfel – und bildet damit die höchste Fels- und Eiswand eines 8000ers. Reinhold Messner durchstieg sie erstmalig 1970. 56 Jahre später war er wieder in Pakistan und zufällig wie wir zur gleichen Zeit auf dem Weg zum Rakaposhi Basecamp unterwegs.

Diese zweite Trekkingtour bot mit den ersten Herbstfarben eine ganz andere Kulisse. Das Highlight, die Begehung des Minapin-Gletschers, war für viele Gäste die allererste Wanderung auf einem Gletscher. Die Aussichten vom Diran zum Rakaposhi, die über einen 15 Kilometer langen Grat aus Schnee und Eis miteinander verbunden sind, bilden eine geradezu träumerische Kulisse: Yaks ziehen leichtfüßig und seelenruhig die steilen Hänge herunter, während unser malerisches Camp neben der Seitenmoräne unter dem Rakaposhi (7.788 m) liegt. Frei übersetzt bedeutet sein Name „Shining Wall„, und hier macht der Berg seinem Namen alle Ehre.

Wir wechseln die Talseite und fahren von Nagyr nach Hunza, wo uns sofort die Präsenz von Frauen im öffentlichen Leben auffällt. Hunza ist ein faszinierendes ehemaliges Fürstentum, das durch die Ismaeliten und ihre auf Bildung und Gleichberechtigung ausgerichtete Gemeinschaft unter dem Aga Khan eine ganz eigene Prägung erhalten hat. Im oberen Hunzatal, dem Gojal, erwarten uns urige Dörfer und abenteuerliche Hängebrücken, die wir ausprobieren, während wir die umliegende Gletscherwelt erkunden.

Es sind nicht nur die spektakulären Berge, sondern das Gesamterlebnis Pakistan, was den Besucher auf dieser „Einstiegstrekkingreise“ berührt zurücklässt. Mit Humor wird der pakistanische Verkehr von unseren Gästen bestaunt. Teilweise sitzen die Menschen in erstaunlichen Positionen auf, unter oder neben den Fahrzeugen, so dass es dem amüsierten Betrachter fast die Tränen in die Augen treibt. Der verrückte Babusar-Pass, der mittlerweile mit Ziplines und Riesenschaukeln beinahe den Charakter eines Vergnügungsparks angenommen hat, das Tal von Naran mit seinem kuriosen Nachbau des schiefen Turms von Pisa, eine versteckte Bar in Hunza mit wohlverdienten Getränken nach drei besonderen Trekkings oder ein in den Fels gravierter Buddha in Gilgit – all das ergibt ein buntes Bild aus Eindrücken, die sich aus ganz unterschiedlichen Welten zusammensetzen.

Das Fundament unserer Reise ist jedoch unser Begleitteam. Unsere jungen Guides aus Hunza, Hassan und Najeeb beeindruckten mit ihrer Menschlichkeit und ihrem Fachwissen. Unser Busfahrer Rashid meisterte die wilden Straßen des Nordens mit einer beeindruckenden Seelenruhe. Und unser Küchenteam Faisal, Sheriyar und Hamid zauberte selbst unter herausfordernden Bedingungen Gerichte auf den Tisch, die nicht nur satt machten, sondern zum kulinarischen i-Tüpfelchen unserer Reise wurden.

Für alle Neugierigen heißt es auch 2027 wieder: Salam Aleikum aus einem der faszinierendsten und noch immer wenig entdeckten Reiseziele Asiens…

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/PAK01

P.S.: Neben unserer oben beschriebenen moderaten Einstiegsreise nach Nordpakistan finden auch Trekking-Enthusiasten mit unserer K2-Tour eine anspruchsvolle Alternative, die im Sommer 2027 vom Himalaya-Experten Tobias Pantel geleitet wird.

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/PAK02

Unsere neue Kirgistan-Reise: Zu Fuß zwischen Bergseen und Pamir-Riesen

Auge in Auge mit dem Pik Lenin 

Morgens auf 3.600 Metern fühlt sich die Welt plötzlich ziemlich anders an. Heißer Tee in der Hand. Klare, kalte Bergluft. Neben der Jurte steht ein Pferd. Und direkt gegenüber ragt ein Siebentausender in den Himmel.

Willkommen am Pik Lenin!

Nomade mit Pferd vor dem bewölkten Pik Lenin

Diesen Ort im Pamir kenne ich nicht nur von der Karte. Ich habe hier selbst mehrere Sommer verbracht, und wahrscheinlich ist genau deshalb dieser Teil unserer neuen Reise für mich etwas Besonderes. Und ich freue mich sehr, Sie in diese faszinierende Region mitzunehmen. Man gewöhnt sich dort erstaunlich schnell an Dinge, die eigentlich alles andere als gewöhnlich sind: morgens aufzustehen und einen Siebentausender vor sich zu sehen. Murmeltiere auf den Hochweiden. Edelweiß am Wegesrand. Bergsteiger, die Richtung Gletscher aufbrechen.

Dabei müssen Sie kein Bergsteiger sein, um diese Landschaft zu erleben. Die Reise verbindet komfortables Reisen mit abwechslungsreichen Wanderungen. Sie sind mit Fahrzeugen unterwegs, unternehmen Wanderungen von den jeweiligen Standorten aus und erleben ein dreitägiges Trekking in Sary-Chelek – ohne ständig mit schwerem Gepäck von Unterkunft zu Unterkunft ziehen zu müssen. Eine gute Grundkondition und Freude am Wandern sollten Sie allerdings mitbringen: Einige Touren führen auf über 4.000 Meter Höhe.

Das große Gepäck übernehmen die Pferde.

Und genau das macht diese Reise so spannend. Denn unterwegs verändert sich Kirgistan gleich mehrere Male komplett.

Sary-Chelek: Versteckte Seen und wilde Berglandschaften

Zuerst geht es nach Sary-Chelek, einem beeindruckenden Biosphärenreservat mit dichten Wäldern, grünen Berghängen und glasklaren Bergseen. Besonders eindrucksvoll ist der Blick von oben: Tief unter Ihnen liegen die Seen inmitten der Berglandschaft und wirken beinahe so, als könnte man sie in die Hand nehmen. Doch Sary-Chelek ist nicht nur eine Landschaft für große Panoramen. Auf den Wanderungen geht es durch Wälder und über Bergwiesen, vorbei an grasenden Pferden und immer wieder hinauf zu neuen Aussichtspunkten. Morgens liegt der Duft des Waldes in der Luft, irgendwo hört man die Pferde – und nach einem längeren Anstieg öffnet sich plötzlich der Blick auf einen weiteren See.

Genau diese Mischung aus spektakulären Ausblicken und kleinen, authentischen Momenten macht Sary-Chelek zu einem besonderen Auftakt dieser Reise.

Wo die Seen zwischen den Bergen liegen.

Arslanbob: Alltag zwischen Walnussbäumen

Weiter geht es nach Arslanbob – in eine Landschaft, die sich wieder ganz anders anfühlt. Das kleine Dorf liegt am Rand eines der größten natürlichen Walnusswälder der Welt. Oberhalb rauschen Wasserfälle, unten stehen kleine Häuser und Höfe zwischen den Bäumen, Kinder laufen über die Straßen, irgendwo wird gekocht, geredet und gearbeitet. Das Leben spielt sich nicht hinter Kulissen ab – man ist einfach mittendrin. Zu Fuß geht es hinauf zu den Wasserfällen, bevor Sie vielleicht später selbst in einer Küche stehen und Boorsok, ein kleines kirgisisches Gebäck zubereiten: Teig schneiden, im heißen Öl ausbacken und natürlich gleich probieren. Auf dem Papier klingt das nur wie ein kleiner Programmpunkt, später bleiben jedoch gerade solche Momente oft im Gedächtnis – weil man für eine Weile Teil eines Alltags wird, der für die Menschen hier ganz normal ist und sich für einen selbst doch besonders anfühlt.

Von Osch in den Pamir

Danach geht es weiter nach Osch – die Hauptstadt des Südens, und von dort immer höher ins Pamir-Gebirge. Mit jedem Kilometer verändert sich die Landschaft: Die Täler werden weiter, die Bäume verschwinden, die Luft wird dünner. Und schließlich öffnet sich vor Ihnen die Hochgebirgswelt des Pamir – mit dem 7.134 Meter hohen Pik Lenin, der weit über den umliegenden Bergketten aufragt. Manchmal steht er völlig klar vor Ihnen. Manchmal verschwindet die Hälfte in den Wolken. Manchmal wirkt er beinahe zum Greifen nah und kurz darauf wieder unendlich weit entfernt.

Einen Siebentausender schon einmal aus solcher Nähe gesehen? Im September sieht es dort grau aus. Im Juni und Juli ist die beste Zeit!

Basecamp am Pik Lenin: 3.600 Meter und trotzdem komfortabel

Ihr Basecamp liegt auf rund 3.600 Metern – und ist weit mehr als nur ein Zeltlager. Es ist vergleichsweise einfach erreichbar und bietet einen Komfort, den man in dieser Höhe nicht erwartet: Jurten oder Hütten mit Betten und Möbeln, sogar mit eigener Dusche und Toilette, dazu Strom und eine überraschend gute Küche. Gleichzeitig ist das Camp Treffpunkt für Bergsteiger aus aller Welt, die sich auf den Pik Lenin vorbereiten oder von dort zurückkehren. Hier werden Geschichten geteilt, Erfahrungen ausgetauscht und manchmal auch Gipfelerfolge gemeinsam gefeiert.

Ihr Basecamp am Fuße des Siebentausenders

Drei Nächte bleiben Sie hier. Und das ist gut so. Denn dieser Ort wäre zu schade, um nur anzukommen, ein Foto zu machen und gleich wieder weiterzufahren. Sie wandern am Tulpar-Köl-See, steigen auf den Petrowskiy-Kamm und, wer möchte, bis zum Puteschestvennikow-Pass auf 4.150 Meter. Unter Ihnen liegen Moränen, kleine Seen und Gletscher, darüber die weißen Gipfel des Pamir. Und am Abend nach einem langen Tag? Sauna. Auf 3.600 Metern. Mitten in der Hochgebirgswelt.

Fast ganz Kirgistan – zum Glück nur fast

Die Termine für 2027 haben wir bewusst so gelegt, dass sich diese neue Reise mit unserer bereits bestehenden Kirgistan-Reise „Vom Issyk-Köl in die Berge der Nomaden“ kombinieren lässt.

Die neue Reise können Sie natürlich auch ganz unabhängig davon erleben. Wenn Sie beide Reisen miteinander verbinden, entsteht eine besonders umfassende Reise durch Kirgistan: zwei unterschiedliche Routen, ganz verschiedene Landschaften – und die Möglichkeit, erstaunlich viel von diesem Land kennenzulernen. Fast ganz Kirgistan. Zum Glück nur fast. Denn es bleibt immer noch ein weiteres Tal. Ein weiterer Pass. Noch ein Ort, von dem irgendwann jemand sagt:

„Da müssen wir beim nächsten Mal unbedingt hin.“

Neugierig geworden?

Die genauen Termine für 2027, die Reisedauer und den detaillierten Reiseverlauf finden Sie ab sofort hier auf unserer Website: Neue Kirgistan-Reise

Sri Lanka 2027: Bewährtes bleibt, Neues kommt hinzu

Unsere Reise „Auf Spurensuche im Tropenparadies“ haben wir für 2027 an einigen Stellen neu gedacht – mit einer optimierten Route, neuen Orten und mehr Zeit für besondere Erlebnisse.

Sri Lanka begeistert mit tropischen Stränden, üppigem Dschungel, Teebergen, jahrtausendealter Kultur und vor allem mit den Begegnungen unterwegs. Damit dafür noch mehr Zeit bleibt, haben wir den Reiseverlauf für 2027 gezielt angepasst und vier konkrete Änderungen vorgenommen.

1. Verbesserte Route, mehr Zeit zum Erleben

Durch eine optimierte Routenführung verkürzen sich die Fahrzeiten und Sie gewinnen mehr Zeit für Aktivitäten und Begegnungen.

2. Wechsel des Strandes

Auch bei den beiden Strandtagen gibt es eine Veränderung: Statt Arugambay geht es künftig nach Pasikudah. Der Strand entspricht mehr unserem Qualitätsanspruch und liegt zudem günstiger auf unserer neuen Route.

3. Sinharaja-Regenwald wird durch Padukka ersetzt

Der bisherige Aufenthalt im Sinharaja-Regenwald wird 2027 durch Padukka ersetzt. Der Weg nach Sinharaja ist lang und aufwendig, während die Auswahl an guten Unterkünften in der Region zunehmend kleiner wird. Dadurch blieb bisher vergleichsweise wenig Zeit für den Regenwald selbst.

In Padukka erwartet uns stattdessen am Ende der Reise eine Dschungelwanderung mit echtem Einblick in das Leben vor Ort. Wir erleben, wie Tee gepflückt, Kautschuk gewonnen und Zimt geerntet wird – und entdecken dabei die tropische Natur aus einer ganz anderen Perspektive.

4. Gewürzgarten und Batik entfallen

Auch der Gewürzgarten und Batik gehören künftig nicht mehr zum Programm. Die Angebote sind zunehmend kommerzieller geworden und passen damit nicht mehr zu unserem Anspruch an authentische Reiseerlebnisse.

Die gewonnene Zeit nutzen wir lieber für das, was uns wichtiger ist: mehr Zeit am Höhlentempel von Dambulla, Entspannung in unserem Eco-Resort mit Pool und Gemüsegarten und eine Einführung ins Yoga. Sigiriya, Polonnaruwa, Safari, Wanderungen im Hochland, die spektakuläre Zugfahrt durch die Teeberge und die Begegnungen mit den Menschen Sri Lankas bleiben natürlich Teil der Reise.

Denn manchmal bedeutet ein besseres Reiseerlebnis auch: weniger Programmpunkte, dafür mehr Zeit, sie wirklich zu genießen.

Ein zusätzliches Highlight gibt es 2027 an drei ausgewählten Terminen: Tobias Pantel wird die Reise als deutschsprachiger Reiseleiter begleiten.

14.03.–28.03.2027
18.04.–02.05.2027
08.08.–22.08.2027

Tobias ist leidenschaftlicher Wanderer und Bergsteiger aus Münster und verbringt einen großen Teil des Jahres im Himalaya und in den Alpen. Doch Tobias ist nicht nur Bergexperte. Er lebt in Nepal, ist mit einer Nepalesin verheiratet und kennt Südasien aus nächster Nähe. Die Geschichte und Kultur des Subkontinents sind ihm ebenso vertraut wie die Menschen und Regionen vor Ort.

Wer mit Tobias reist, erlebt Sri Lanka nicht nur – sondern bekommt auch spannende Einblicke in die Region und ihre Geschichte.

Wir freuen uns, Sie 2027 mit auf Spurensuche ins Tropenparadies zu nehmen.

Blick vom Little Adam’s Peak auf Ella Rock

Bergzeitverlängerung in den Gipfeln der Aitana

A wie Aitana, B wie Bergwandern… und W wie warmer Winter

Vielleicht kommt Ihnen das spanisch vor – doch vom Sommer noch eingelaufene Wanderschuhe finden in der Aitana in den milden Herbst- und Wintermonaten ihren optimalen Einsatz. Die Aitana ist dank des besonderen Mikroklimas DIE Wanderdestination von Oktober bis April, einzigartig auf dem Festland Europas. Jeder, der in Europa unter der Wintersonne anspruchsvoll und in Höhen von bis zu knapp 1.600 Metern Bergwandern möchte, kann das hier tun. Der Gebirgszug der Sierra de Aitana im Hinterland der Costa Blanca beherbergt für Bergwanderer ein Eldorado an Gipfeln, die Sie mit dem Puig Campana, dem Pla de la Cas und dem Aitana-Gipfel während der Wanderwoche auch besteigen. Das silbrig-grau bis tiefblaue Mittelmeer glänzt während Ihrer Wanderungen am Horizont und lädt Mutige am freien Tag auch im Winter auf ein Bad ein. Packen Sie die Badehose mit ein und düsen Sie in Richtung Süden! Zusammen mit Reiseleiterin Sara, die die Aitana seit über 14 Jahren ihre Wahlheimat nennt und ausgebildete Bergwanderführerin ist, besteigen Sie die beliebtesten Bergspitzen rund um Benimantell und das schöne Dorf Guadalest.

Persönlich, ruhig und hausgemachte spanische Küche im Rincon de Pepe

In der Pension „Rincon de Pepe“ begrüßt Sie Inhaberin Raquel in der Bergwelt der Aitana. Zusammen mit Reiseleiterin Sara hat sie ihre Pension auf die Bedürfnisse von Wanderern ausgerichtet. An warmen Tagen können Sie auf der hauseigenen Terrasse beim Abschlussgetränk des Tages den Weitblick genießen. Sollte es doch einmal kühler werden, lockt am Abend die offene Feuerstelle in der Pension. Zudem werden Sie ausgiebig mit hausgemachter und traditionell spanischer Küche von Gastgeberin Raquel verwöhnt und können in geselliger Runde mit Ihrer Gruppe den Tag ausklingen lassen.

Die berühmten, und jeden Morgen frisch zubereiteten Bocadillos (riesige Sandwiches) von Reiseleiterin Sara sind mittlerweile legendär. Gut gestärkt starten Sie so nicht nur in den Tag, sondern können aussichtsreich ihr Mittagsbrot genießen.

Reiseverlängerung an der Costa Blanca und Costa de Valencia

Im Wandel der Zeit variieren auch die Reisewünsche und wir haben festgestellt, dass immer mehr Reisegäste eine Vor- und Nachverlängerungsmöglichkeit zu unseren geführten Reisen beabsichtigen. Verlängern Sie gern Ihre Reise in Alicante oder Valencia. Wir sind für Sie da, um die optimale An- und Abreise für Sie zu planen.

Reisetermine für Kurzentschlossene

Im November sind noch Reiseplätze frei – oder starten Sie gleich mediterran ins neue Jahr! Gleich im Januar erwartet Sie Sara in ihrer schönen Wahlheimat!

Weitere Details finden Sie hier: www.schulz-aktiv-reisen.de/SPA13

Im Gespräch über starke Frauen und den Kilimanjaro

Seit über 30 Jahren organisieren wir Reisen nach Tansania – insbesondere zum Kilimanjaro. Doch der Bergtourismus ist, wie vielerorts in Afrika, noch immer von Männern geprägt. Wir möchten das ändern und Frauen vor Ort stärken, ihre Arbeit sichtbar machen und ihnen neue Perspektiven eröffnen.

Dafür arbeiten wir mit Julia zusammen, die gemeinsam mit einer tansanischen Partnerin eine Agentur gegründet hat, in der fast ausschließlich Frauen im Tourismus tätig sind. Für ausgewählte Kilimanjaro-Termine bieten wir die Möglichkeit, mit diesem besonderen Team unterwegs zu sein – inklusive eines zusätzlichen Akklimatisationstages und bereits ab einer Person garantiert.

Was Julia antreibt und welche Idee hinter der Agentur steckt, erzählt sie uns im Interview.

Die Frau hinter der Agentur

Wie bist du zum Tourismus und speziell zu den Kilimanjaro-Reisen gekommen?

Meine Geschichte mit dem Kilimanjaro begann 2021, als ich den Berg selbst bestieg und Ekeney, meine heutige Geschäftspartnerin, kennenlernte. Ich hatte mir ganz bewusst eine weibliche Guide gewünscht. Mich beeindruckte, wie sie sich vom Porter zur Guide hochgearbeitet hatte und dabei ihre Fröhlichkeit bewahrte. Während der Wanderung erzählte sie mir viel über ihr Leben und die schwierige Situation von Frauen in Tansania. Aus dieser Begegnung entstand die Idee, gemeinsam eine besondere Agentur aufzubauen.

Die Zusammenarbeit mit schulz aktiv reisen passt wunderbar dazu: Beide möchten Reisenden nicht nur ein Reiseziel zeigen, sondern echte Begegnungen und besondere Erfahrungen ermöglichen.

Was bedeutet Tansania für dich persönlich?

Tansania ist ein Land voller Kontraste. Neben den beeindruckenden Landschaften und der Tierwelt faszinieren mich vor allem die Menschen. Wer Familien kennenlernt und einen Einblick in ihren Alltag bekommt, entdeckt eine ganz andere Seite des Landes.

Besonders liebe ich die Region am Fuß des Kilimanjaro mit ihren Regenwäldern, Wasserfällen, Chagga-Dörfern und kleinen landwirtschaftlichen Betrieben. Die Fruchtbarkeit der Natur, die Authentizität und die Lebensfreude der Menschen beeindrucken mich immer wieder.

Worauf bist du bei „deiner REise“ besonders stolz?

Ich freue mich besonders darüber, dass Frauen am Kilimanjaro zunehmend Respekt und Anerkennung erfahren. Wir geben ihnen nicht nur einen Arbeitsplatz, sondern auch Verantwortung und Perspektiven. Zu erleben, wie aus einer schüchternen jungen Frau eine selbstbewusste Guide wird, die eine Gruppe führt und von Gästen geschätzt wird, ist für mich ein großer Erfolg.

Ebenso schön ist es zu sehen, wie wohl sich unsere Gäste mit dem Frauenteam fühlen und welche besonderen, manchmal sogar lebensverändernden Erfahrungen sie gemeinsam machen.

Eine Agentur mit einer besonderen Idee

Warum möchtest du gezielt Frauen im Bergtourismus fördern?

Unser Team besteht zu 95 Prozent aus Frauen. Der Bergtourismus ist traditionell stark von Männern geprägt, gerade hier in Afrika. Frauen bekommen deshalb oft kaum die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen.

Wir möchten ihnen ermöglichen, eigenes Geld zu verdienen und Verantwortung zu übernehmen. Davon profitieren nicht nur die Frauen selbst, sondern häufig auch ihre Kinder, Familien und Gemeinden. Langfristig kann das gesellschaftliche Veränderungen anstoßen.

Welche Herausforderungen erleben Frauen in diesen Berufen?

Viele Berufe sind noch immer von traditionellen Rollenbildern geprägt. Am Kilimanjaro galten Guides und Porter lange als Männerberufe. Frauen müssen oft erst beweisen, dass sie körperlich und fachlich geeignet sind. Hinzu kommen familiäre Verpflichtungen und fehlende finanzielle Mittel für Aus- und Weiterbildungen.

Gemeinsam unterwegs am Kilimanjaro

Was zeichnet Reisen mit weiblichen Guides und Portern aus?

Frauen sind nicht grundsätzlich bessere Guides als Männer, bringen aber ihre eigenen Erfahrungen und Perspektiven mit. Viele unserer Guides haben schwierige Lebenssituationen gemeistert und wissen, was es bedeutet, Zweifel zu überwinden. Das schafft oft eine besondere Verbindung zu den Gästen und ein großes Maß an Empathie von den Guides.

Gleichzeitig erleben Reisende eine starke Gemeinschaft, in der man sich gegenseitig unterstützt – weit über die körperliche Hilfe am Berg hinaus.

Wie meistern die Frauen die körperlichen Herausforderungen am Kilimanjaro?

Die Arbeit am Kilimanjaro ist für Frauen und Männer gleichermaßen anspruchsvoll. Unsere Mitarbeiterinnen sind gut vorbereitet und ausgebildet. Sie wachsen mit ihren Aufgaben und stehen ihren männlichen Kollegen in nichts nach. Für mich zeigt das: Frauen können unglaublich viel leisten, wenn man ihnen die Möglichkeit dazu gibt.

Was sollten Reisende neben dem Kilimanjaro unbedingt kennenlernen?

Ich empfehle, nach der Besteigung nicht gleich nach Hause zu fliegen. Die Region rund um den Kilimanjaro und Arusha hat viel zu bieten. Besonders eindrücklich finde ich Begegnungen mit Chagga-Familien und Massai-Gemeinschaften.

Mit dem Reisebaustein „Auf besonderen Wegen ins tansanische Leben“ (TAN29) erleben die Gäste von schulz aktiv reisen Natur, Kultur und den Alltag der Menschen hautnah. Fünf Tage lang geht es zu Regenwäldern, Wasserfällen, an den Duluti-See und in traditionelle Dorfgemeinschaften. Kulinarisch wird Bananenbier gebraucht und es gibt Kochkurse. So entdecken Reisende eine Seite Tansanias, die weit über die klassische Safari hinausgeht.

Persönlicher Abschluss

Was möchtest du Menschen sagen, die von der Kilimanjaro-Besteigung träumen, aber noch Zweifel haben?

Trau dich! Natürlich ist die Besteigung eine Herausforderung. Aber gerade dabei entdeckt man oft Fähigkeiten, von denen man vorher nichts wusste. Und man muss es nicht allein schaffen: Unsere Guides und Porter unterstützen, motivieren und begleiten dich.

Für mich ist der Kilimanjaro deshalb nicht nur ein Berg, sondern auch eine persönliche Reise.

Was wünschst du dir für Menschen, die nach Tansania reisen?

Ich wünsche mir, dass sie Tansania wirklich erleben und dabei erfahren, wie wichtig Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung sind. Vielleicht nehmen sie die Erkenntnis mit, dass es nicht viel Materielles braucht, um glücklich und dankbar zu sein.

Wer den eigenen Alltag hinter sich lässt und Menschen begegnet, die trotz eines einfachen Lebens viel Lebensfreude ausstrahlen, betrachtet manchmal auch das eigene Leben aus einer neuen Perspektive. Genau das macht Reisen für mich aus.

Mehr Informationen zur Kili-Besteigung finden Sie unter schulz-aktiv-reisen.de/reise/TAN31 und zum Kultur- & Natur-Baustein unter schulz-aktiv-reisen.de/reise/TAN29.

Im Interview: Simone über Winterrituale, Tierwohl und unsere neue Husky-Reise

Unsere neue Huskytour im Hohen Norden führt Sie in die unberührte Natur der finnischen Region Kainuu. Hier kümmert sich Simone liebevoll um ihr kleines Hunde-Rudel und empfängt Gäste ab kommendem Winter in familiärer Atmosphäre. Wenn auch Sie den Zauber des finnischen Winters einmal „auf leisen Pfoten“ in extra kleiner Gruppe erleben wollen, sind Sie auf dieser Reise genau richtig. Wir stellen Ihnen in diesem Interview Simone als Reiseleiterin vor – mit ihrem reichen Erfahrungsschatz, ihrer familiären Farm und ihrer Hundeschlittenwoche.

Seit fast 25 Jahren dreht sich dein Leben um Schlittenhunde. Wie bist du „auf den Schlittenhund gekommen“? Und kannst du dich an deine allererste Schlittenhundefahrt mit eigenem Gespann erinnern?

„Auf den Hund“ kam ich schon als Kind, da ich mit Hunden aufgewachsen bin. Zu Schlittenhunden kam ich aber erst im Erwachsenenalter, da sie das oft raue Klima und die unberührte Natur hier in Finnland genauso mögen wie ich. Meine erste Fahrt mit eigenem Gespann ist mir noch in bester Erinnerung. Das war Anfang der 90er Jahre in Lappland auf einer großen Farm. Ich stand keine 100 Meter auf den Kufen, fiel hin und ließ mein Gespann los, welches dann per Motorschlitten wieder eingesammelt werden musste. Der Guide war verärgert. Ich verstand, wieso „nie loslassen“ die wichtigste Regel auf dem Schlitten ist und war tief beeindruckt von der Kraft der Hunde. Der Rest der Woche verlief dann sturzfrei und ich ließ nie mehr los… Der Virus „Schlittenhund“ hatte mich trotz dieses ersten Sturzes gepackt.

Über 20 Jahre hast du eine große Huskyfarm mit über hundert Schlittenhunden, Sommer- und Wintertourismus, Gästezimmern und Restaurant aufbaut und geleitet. 2025 hast du diese Anlage in jüngere Hände übergeben und dich hier in der finnischen Region Kainuu für eine viel kleinere Farm im familiären Stil entschieden. Wie hast du den Ort deiner jetzigen Farm gefunden und warum hast du ihn gewählt?

Kainuu hat viele Hügel und Naturschutzgebiete, mehr als mein früheres Zuhause in Finnland. Die Wälder sind naturbelassener, die Infrastruktur ist sehr gut und die Menschen in Kainuu sehr offen, freundlich und hilfsbereit. Frühere Reisen durch Kainuu haben mich für das Gebiet begeistert, so dass der Schritt, hierher zu ziehen, fast auf der Hand lag. Das Grundstück ist groß, bietet viel Wald und einen direkten Zugang zum See. Beim ersten Besichtigungstermin konnte ich mir sofort bildlich vorstellen, wo die Zwinger stehen könnten, wo das große Freilaufgelände für die Hunde wäre und wie das Herbsttraining und die Schlittentouren direkt von der Haustür starten würden. Die Nähe zur charmanten Kleinstadt Sotkamo war auch passend und so fand ich hier vor genau einem Jahr mein neues Zuhause.

Wie viele Hunde leben jetzt auf deiner Farm und wie läuft eine Hundeschlittenwoche bei dir ab?

Aktuell leben 19 Hunde hier – 3 im Haus, 16 draußen in der Zwingeranlage. Die Ältesten sind 11 Jahre, die Jüngste erst 1 ½ Jahre alt. Ein bunter Haufen: Rüden, Hündinnen, Anfänger, Routiniers, erfahrene Leithunde und solche, die noch etwas Ausbildung brauchen; Hunde, die sich kaum aus der Ruhe bringen lassen und wahre Energiebündel; alles bunt gemischt. Bei uns bist du als Gast kein Zuschauer, sondern darfst dein Team selbst mitversorgen, spannst deine Hunde selbst vor den Schlitten, den du alleine fährst und sitzt nicht nur im Schlitten, den ein anderer fährt. Du servierst den Hunden nach der Fahrt ihre Belohnungssuppe und erhältst Einblick in alle Aspekte einer Schlittenhundefarm. Da wir nur mit ganz kleinen Gruppen starten, können wir Strecke, Tempo und Anzahl der Pausen ganz nach den Gästen richten. Es geht nicht darum, eine fix vorgegebene Strecke in einer fix vorgegebenen Zeit einfach abzufahren, sondern euch ein unvergessliches Erlebnis zu bieten. Die erste Fahrt ist bestimmt etwas anstrengend und verlangt von Anfängern höchste Konzentration, aber mit jeder weiteren Tour kommt die Sicherheit dazu, der Blick kann entspannter in die Gegend schweifen, das Genießen nimmt zu, die Anspannung nimmt ab. Du und die Hunde – ihr wachst zu einem Team zusammen. Wir haben den ganzen Tag für euch Zeit und können nach jeder Fahrt gemütlich beim Essen auf eure Fragen und Probleme eingehen. Einige Abendessen finden bei uns auf der Farm als gemütliches Zusammensein statt. Die anderen Abende seid ihr für euch und könnt den Tag so ausklingen lassen, wie es euch gefällt. Insgesamt erwartet euch ein gelungener Mix aus spannenden Aktivitäten, viel Einblick in das Leben mit Hunden, gemütlichem Zusammensein mit Guide und Team, aber auch freie Zeit für euch und Privatsphäre.

Die Sami unterscheiden acht Jahreszeiten – welche winterliche Jahreszeit gefällt dir auf den Kufen des Hundeschlittens am besten: der Frühwinter, der Herzwinter oder der Spätwinter?

Wenn die Schnee- und Eisdecke das erste Mal dick genug ist, um die Hunde von den Trainingsfahrzeugen auf die Schlitten umzustellen, ist das immer ein ganz besonderer Moment, auf den ich mich sehr freue! Im Normalfall ist dies bei uns Anfang Dezember möglich, also dann, wenn die Tage am kürzesten sind und wir das wenige Tageslicht gut einteilen müssen. Diese kurzen Tage mit nur wenig Licht sind sehr schön, sie entschleunigen und man genießt jeden Sonnenstrahl intensiver. Aber noch lieber sind mir die Tage später im Winter. Anders als in Lappland steigt die Sonne bei uns schneller wieder höher über den Horizont und schon Anfang Februar haben wir reichlich Licht und oft viele sonnige Tage, an denen wir herrliche Fahrten durch die verschneiten Landschaften unternehmen und genießen. Unter den Kufen knirschendes Weiß, Schnee und Eis, oben blauer Himmel, Sonne und glitzernde Landschaft rundherum – das ist einfach nur schön.
PS: Es ist übrigens ein Gerücht, dass Nordlichter nur in der dunkelsten Jahreszeit zu beobachten sind!

Welches Winterritual ist dein liebstes?

Hast du schon einmal bei minus 20 Grad oder kälter eine Thermosflasche heißes Wasser mit auf einen See genommen und mit einer schnellen Bewegung das dampfende Wasser halbkreisförmig in die Luft geschleudert? Versuche es mal und lass dich überraschen! 🙂

Du hast einen außergewöhnlichen Sinn fürs Tierwohl – wie setzt du das auf deiner Farm um?

Ich war lange genug auf großen Farmen, um zu wissen, dass bei 100 oder mehr Hunden der Kontakt zum einzelnen Tier einfach zu kurz kommt, auf die einzelnen Individuen nicht mehr ausreichend eingegangen werden kann und vieles allein durch die Menge an Tieren einfach zeitlich eingegrenzt wird. Bei nur 19 Hunden ist das ganz anders. Das sommerliche Putzen der Zwinger mit Freilauf für die Hunde dauert hier bei mir zum Beispiel genauso lange wie früher mit 60 Hunden in einer Anlage. Sprich, jeder Hund bekommt hier viel mehr Aufmerksamkeit und Gelegenheit, sich auszutoben, Zeit mit seinen Menschen zu verbringen. Wir können mit jedem Hund freilaufend zum See, lassen sie oft 2x oder gar 3x täglich ins Freilaufgehege und haben so einen viel intensiveren Kontakt zu jedem einzelnen. Im Herbst bekommt jeder Hund auch nach dem Training noch seine Stunde Zeit im Gehege, um sich frei zu bewegen. So werden auch die kleinsten Auffälligkeiten im Bewegungsablauf oder Verhalten registriert und können individuell angegangen werden. Ein Hund muss hier nicht nur funktionieren, er soll Hund bleiben, seine Energie nicht nur bei der Arbeit ausleben, sondern auch im sozialen Rudel spielen und sich austoben dürfen. Die tierärztliche Versorgung ist ebenfalls bei einem kleinen Rudel viel intensiver, dazu gibt’s Massagen nach dem Training, individuell auf jeden Hund abgestimmtes Futter, regelmäßige Autofahrten, um sie auch in der Zivilisation nicht unsicher werden zu lassen. Für mich das Wichtigste: Die Hunde sollen hier glücklich sein. Wäre ich Hund, würde ich hier leben wollen? Wenn ich diese Frage mit einem klaren Ja beantworten kann, dann machen wir alles richtig. Auch darf jeder Hund, der nicht mehr arbeiten will oder kann, trotzdem hier leben bleiben!

Pick einmal einen der schönsten Momente heraus, den du mit Kunden auf Hundeschlittenfahrt erlebt hast …

Die schönsten Momente sind tatsächlich immer die Abreisen nach einer Woche, wenn Gäste zu Freunden geworden sind, oft auch Tränen fließen und bereits über die nächste Tour gesprochen wird. Unterwegs auf den Trails ist es natürlich immer berührend zu sehen, wie Gäste und Hundeteam bei jeder Fahrt enger zu einer Einheit zusammenwachsen, wie ein verhaltenes Streicheln am ersten Tag zu einer herzhaften Umarmung am letzten Tag wird und wie auch die Hunde den Reisegast jeden Tag mehr ins Herz schließen.

Wenn auch Sie nun solch eine herzige Woche mit Simone und den Schlittenhunden verbringen möchten, können Sie zwischen zwei Reisevarianten wählen. Die Huskywoche beinhaltet vier leichte bis anspruchsvolle Fahrtage mit Ihrem eigenen Schlittenhundegespann und lässt Sie intensiv Zeit mit den Vierbeinern verbringen. Die Husky-Schneeschuh-Woche bietet all jenen, die vielseitiger unterwegs sein wollen, eine Mischung aus Husky- und Schneeschuhtouren. Aufgrund des familiären Formats der Tour können Simone und ihre Mitarbeiter Anne und Julian stets optimal auf Sie eingehen, das Tempo und die Distanz der Touren individuell anpassen und ein maßgeschneidertes, unvergessliches Erlebnis garantieren. Alle Infos und Termine finden Sie hier. Wir freuen uns auf Sie!

Südafrika pur: Two Oceans Marathon, Kapstadt und die Garden Route

Die Mindestteilnehmerzahl für unsere Reise zum Two Oceans Marathon 2027 ist erreicht und die Durchführung steht somit bereits fest. Damit kann die Vorfreude auf ein ganz besonderes Südafrika-Abenteuer beginnen!

Entlang der Garden Route warten traumhafte Strände und Abenteuer

Vom 30. März bis 8. April 2027 geht es nach Kapstadt zum legendären Two Oceans Marathon – einem der größten Laufevents am südlichen Ende Afrikas. Ob 56 Kilometer Ultramarathon oder 21 Kilometer Halbmarathon: Die Laufstrecken führen durch die faszinierende Landschaft rund um Kapstadt und bieten spektakuläre Ausblicke auf die Kap-Halbinsel. Der Ultramarathon wartet dabei mit rund 750 Höhenmetern auf und gilt als echte Herausforderung.

Doch Südafrika wird nicht nur „laufend“ entdeckt. Eine Fahrradtour durch Kapstadt, eine Küstenwanderung am Noordhoek Beach, der Besuch des Kap der Guten Hoffnung und eine Wanderung auf den Tafelberg sorgen für abwechslungsreiche Erlebnisse. Dazu kommt eine private Weinverkostung in der berühmten Weinregion rund um Stellenbosch – südafrikanische Lebensfreude inklusive.

Wer noch tiefer in dieses faszinierende Land eintauchen möchte, verlängert die Reise um die Garden Route. Durch die Kleine Karoo geht es vorbei an Straußenfarmen, Tropfsteinhöhlen und traumhaften Küstenlandschaften bis zum Addo Elephant National Park. Wanderungen, Strände, Nationalparks und schließlich eine Safari im offenen Geländewagen machen die Verlängerung zu einem echten Abenteuer. Mit etwas Glück lassen sich Elefanten, Zebras, Löwen, Büffel und sogar Spitzmaulnashörner beobachten.

Alle Infos und Anmeldung: www.schulz-sportreisen.de/SAF01

Oh là là & Merci – der Marathon du Médoc hat uns erneut überwältigt!

Der 40. Jubiläumsmarathon am 5. September 2026 war wieder ein grandioses Lauf- und Genusserlebnis. Mehr als 8.500 Teilnehmer aus 72 Ländern verwandelten Pauillac und die Weinberge der Médoc-Halbinsel in eine riesige Laufparty. Und wir waren mittendrin – mit unserer bislang größten Teilnehmerzahl in fast 30 Jahren, in denen wir Läufer zu diesem legendären Marathon begleiten.

Schon vor dem Start herrschte ausgelassene Partystimmung und pure Gänsehaut-Atmosphäre. Tausende fantasievoll kostümierte Läufer machten sich auf den Weg durch eine der berühmtesten Weinregionen der Welt. Die Franzosen inszenierten auch die Jubiläumsausgabe wieder mit Hingabe, Humor und viel Liebe zum Detail.

Mehr als 20 liebevoll gestaltete Verpflegungspunkte säumten die Strecke und machten den Marathon zu einem Fest für alle Sinne. Neben Wasser, Obst und klassischer Läuferverpflegung warteten die für den Médoc typischen kulinarischen Genüsse: Weinproben auf den Châteaus, Austern, Steaks, Käse, süße Leckereien und Eis. Zahlreiche Bands und Musiker sorgten entlang der Strecke für Stimmung und machten jeden Kilometer zu einem Erlebnis.

Die Route führte von Pauillac über Château Beychevelle bis nach Saint-Estèphe und wieder zurück, durch die weltberühmten Weinberge und vorbei an prachtvollen Châteaus. Dabei ging es beim Marathon du Médoc auch 2026 nicht allein um Bestzeiten. Kostüme, Musik, Wein und französische Lebensfreude machten die berühmten 42 Kilometer zur wohl „längsten Weinprobe der Welt“.

Für unsere große schulz-Gruppe war das Jubiläum ein ganz besonderes Erlebnis und ein weiterer Höhepunkt unserer inzwischen fast 30-jährigen Médoc-Geschichte.

Und 2027? Natürlich sind wir wieder dabei – und unser Programm hält noch einiges mehr bereit!

Neben dem einzigartigen Marathonerlebnis möchten wir euch mit unserem 5-Tage-Programm noch mehr Zeit und Raum für Bordeaux geben. Die jung gebliebene Metropole an der Garonne verbindet auf faszinierende Weise Geschichte und Moderne. Die prachtvolle Altstadt mit ihrem einzigartigen architektonischen Ensemble gehört ebenso dazu wie moderne Stadtviertel, lebendige Plätze und Promenaden, das spektakuläre Weinmuseum Cité du Vin, kleine Cafés, Restaurants, Weinbars und vielfältiges Amüsement.

So bleibt neben Marathon, Médoc und Weinbergen genügend Zeit, Bordeaux individuell zu entdecken, durch die historischen Gassen zu schlendern, französisches Savoir-vivre zu genießen oder einfach das besondere Flair dieser außergewöhnlichen Stadt auf sich wirken zu lassen.

Und noch etwas macht unser 5-Tage-Programm besonders: Am Tag nach dem Marathon besuchen wir traditionell das Château de la Croix und die Winzerfamilie Francisco. Seit mittlerweile 25 Jahren verbindet uns diese besondere Gastfreundschaft. Nach den aufregenden 42 Kilometern bietet sich hier die einzigartige Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre zusammenzusitzen, die Weine des Châteaus zu genießen und das Médoc noch einmal von seiner ganz persönlichen und ursprünglichen Seite kennenzulernen.

„Médoc 2027“ ist damit ein vollgepacktes Glückspaket: fünf Tage voller Laufleidenschaft, Wein, Kultur, persönlicher Begegnungen, Genuss und französischer Lebensfreude.

Also auf ein Neues zum Marathon du Médoc, der weit mehr ist als nur ein Marathon: ein Laufevent der Superlative, das man als Läufer mindestens einmal erlebt haben sollte: 42 Kilometer Lauf, Genuss und französische Lebensfreude – oh là là! Immer vor Ort betreut von unserem bewährten Sport-Team: Tino, Stefan und Eckard.

Alle Informationen und Anmeldung unter www.schulz-sportreisen/FRA55

Médoc-Impressionen – Laufen, Genießen, Erleben

Gemeinsam genießen – unser krönender Abschluss auf dem Château de la Croix

Japans außergewöhnliches Worldloppet-Abenteuer: Vom Winterwald bei Sapporo ins pulsierende Tokio

Die Reisedurchführung ist bereits gesichert – einem außergewöhnlichen Langlauf- und Japan-Abenteuer steht also nichts mehr im Weg!

Kon’nichiwa – willkommen in Japan!

Der Sapporo-Skimarathon ist Japans größter Langlaufwettbewerb und Teil der renommierten Worldloppet-Serie. Über 25 oder 50 Kilometer geht es durch die verschneiten Wälder am Stadtrand von Sapporo – mitten durch das ehemalige Olympiagelände von 1972. Der Lauf findet im Freien Stil (FT) statt – Skating und Klassisch ist also beides möglich. Die beeindruckende Winterlandschaft bildet einen faszinierenden Kontrast zur pulsierenden Stadt. Typisch japanisch ist der Lauf präzise organisiert, international besetzt und mit nur rund 500 bis 700 Teilnehmern herrscht eine angenehm familiäre Atmosphäre.

Schon vor dem Wettkampf beginnt das Eintauchen in die japanische Kultur. Bei einer Stadtführung durch Sapporo gibt es spannende Einblicke in die Lebensweise und Geschichte der Stadt. Dabei darf natürlich auch das Gelände der Olympischen Winterspiele von 1972 mit den beeindruckenden Skisprungschanzen und dem Museum nicht fehlen.

Dann wird es sportlich: Auf 25 oder 50 Kilometern heißt es, die eigene Herausforderung anzunehmen. Konzentration, Adrenalin und Ausdauer begleiten dich auf jedem Kilometer – bis an die Ziellinie. Das großartige Gefühl, es geschafft zu haben, wird anschließend bei einem gemeinsamen Abendessen in einem typisch japanischen Restaurant gefeiert.

Doch damit ist die Reise noch lange nicht vorbei. Nach dem sportlichen Höhepunkt geht es weiter nach Tokio. Hier treffen stille Tempel auf glitzernde Wolkenkratzer, traditionelle Viertel auf futuristische Architektur und japanische Gelassenheit auf das pulsierende Leben einer Megacity. Bei einer geführten Stadtrundfahrt können die Highlights von Tokio erkundet werden. Das Hotel liegt mitten in Shibuya, direkt an der wohl berühmtesten Kreuzung der Welt – ein perfekter Ausgangspunkt, um das faszinierende Tokio hautnah zu erleben.

So verbindet diese besondere Reise sportliche Herausforderung, japanische Kultur und faszinierende Gegensätze: erst auf Langlaufskiern durch die winterlichen Wälder von Sapporo, anschließend mitten hinein in das pulsierende Tokio.

Eine erfahrene deutschsprachige Reiseleitung, komfortable Hotels, reibungslose Transfers und ein durchdachtes Programm sorgen für einen entspannten Reiseablauf. Die Reisedurchführung ist gesichert – jetzt fehlst nur noch du!

Alle Infos und Anmeldung für die Japan-Reise: www.schulz-sportreisen.de/JAP01

Wichtige Info: Ushuaia-Loppet-Reise 2027 wird nicht stattfinden können.
Für 2027 hatten wir eine Reise zum Ushuaia Loppet geplant. Da der Lauf dieses Jahr leider wieder abgesagt wurde und es keinerlei Neuigkeiten seitens des Worldloppet-Büros oder der Organisation vor Ort gibt, wie es nun weitergeht, werden wir leider keine Reise nach Ushuaia anbieten können.

Auf die Bretter, fertig, los! – Unser Skicamp im Isergebirge

Dicht gefolgt von unserem Ski-Opening wird auch unser Skicamp im Isergebirge ein sportlicher Hochgenuss!

Unser inzwischen schon traditionelles Skicamp im Isergebirge geht in die nächste Runde! In der Woche zwischen dem zweiten und dritten Advent heißt es wieder: Ski an, Kopf aus und gemeinsam Kilometer sammeln. Vom 9. bis 13. Dezember sind sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene herzlich willkommen.

Unter der bewährten Anleitung unseres langjährigen Trainers Klaus Wiesner bekommt ihr den perfekten Feinschliff für die anstehende Skilanglauf-Saison. Im Mittelpunkt stehen Technik, Koordination und Balance – und zwar sowohl im klassischen Stil als auch beim Skating. Egal, ob ihr eure ersten Schritte auf den Langlaufskiern macht oder an der eigenen Technik feilen wollt: hier ist für jedes Leistungsniveau etwas dabei.

Unser Trainingsquartier ist  das Hotel Biathlon Sport & SPA im polnischen Jakuszyce. Das rund 100 Kilometer umfassende Loipennetz des Isergebirges startet direkt vor der Haustür und bietet damit perfekte Bedingungen für abwechslungsreiche Trainingseinheiten und ausgedehnte Skitouren. Und wenn die Beine zwischendurch eine Pause brauchen, lässt sich die Erholung bestens mit einem „Aufwärmen“ in den eigenen vier Wänden oder einer Stärkung im Hotel-Restaurant verbinden.

Freut euch auf sportliche und kurzweilige Skitage in traumhafter Natur, leckeres Essen – inklusive feiner Hausmannskost –, auf einen erfahrenen Trainer und vor allem auf unsere lebensfrohe „schulz’sche“ Skigemeinschaft.

Alle Infos unter: www.schulz-sportreisen.de/POL82 

Seitenwechsel: Vom Reisegast zum „schulzi“

Jörg ist in den Loipen dieser Welt zu Hause …

Wer von euch hat nicht auch schon mal davon geträumt sein Hobby und seine sportliche Leidenschaft mit seinem Beruf zu verknüpfen…? Bei mir war der Weg dahin zwar ein etwas längerer, umso mehr freue ich mich, das schulz sportreisen Team ab sofort als Produktmanager und Reiseleiter für Skiing und Running zu verstärken.

Ich bin Jörg Zimmermann und war in der Vergangenheit bereits auf diversen Skilanglaufreisen als Gast mit den „schulzis“ auf Tour. 2018 bereiste ich mit schulz aktiv reisen Peru.

So zählen u.a. die Reise zum „Fossavatn-Skimarathon“ auf Island und im vergangenen Winter die „Ski Cross Nordics Tour“ durch Finnland, Schweden und Norwegen zu meinen Reisehighlights. Meine ersten Skimarathon-Erfahrungen habe ich beim Vasalauf in Schweden gesammelt. Damals war ich dort mit Sportfreunden aus meiner Uni-Zeit unterwegs. Später kamen weitere Worldloppet-Läufe in Europa und Nordamerika hinzu.

Sport begleitet mich schon mein ganzes Leben: Skilanglauf (3-facher Worldloppet-Master), Triathlon (IM70.3-Finisher/WM-Teilnehmer) und Rudern (Junioren-Nationalmannschaft) zählen zu meinen großen Leidenschaften. In meiner Freizeit leite ich zudem einen Sportverein, gebe Trainingsstunden und organisiere Lauf- und Triathlon-Veranstaltungen. Aus diesen unterschiedlichen Perspektiven habe ich ein Gespür entwickelt, die Dinge aus Sportler-Sicht zu betrachten und weiß daher, wie ein Läufer, Ski- oder Radfahrer tickt. Denn oft sind es die kleinen Dinge, auf die es bei der unmittelbaren Vorbereitung und Teilnahme an einem Sportevent bzw. bei einer Sportreise ankommt.

Herausforderungen zu meistern und dabei meine Grenzen auszuloten macht mir Spaß. Gesundheit, Ernährung und ein gesunder Lebensstil sind für mich sehr wichtig, um ein Leben lang Sport treiben zu können.

Reisen bedeutet für mich Freiheit und ist ein Privileg. Man kann neue Gegenden entdecken, Menschen kennenlernen und meist etwas für sich selbst und das Leben mitnehmen. Dafür bin ich immer sehr dankbar. Das aufgeschnappte Zitat „Das Leben steckt voller Risiken und wer mehr lebt, hat mehr davon“ finde ich in diesem Zusammenhang sehr passend!

Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben.

Euer Jörg

Sevilla die Zweite. Februar geht anders …☀️🏃‍♀️🇪🇸

Februar geht auch anders. Unter anderem in Sevilla, wo milde Temperaturen und viel Licht das Leben nach draußen schicken. Eine ziemlich gute Zeit, um in der Hauptstadt Andalusiens einen Marathon zu laufen. Der flache und schnelle Kurs durch die Stadt hat so einiges zu bieten, auch eine Menge Zuspruch und frohe Stimmung am Streckenrand, wie das im Süden so üblich ist. Wo der Flamenco sein Zuhause hat, braucht es Temperament, Leidenschaft und herzliche Ausgelassenheit.

Mag sein, dass der Februar nicht für persönliche Bestzeiten spricht. Beste Voraussetzungen dafür bietet die Strecke jedoch. Und bis dahin kann das Training seinen Lauf nehmen. Nun gibt’s ein Ziel! ☺️

Derweil bereiten wir alles für euch vor. Die diesjährige Erstdurchführung hat uns derart inspiriert, dass wir die Leidenschaft der Sevillaner für gutes Essen und die Freude an gemeinschaftlichen Begegnungen durch ein, zwei Marktbesuche teilen wollen. Wir bummeln mit euch durch die Stadt, samt Stippvisite im bemerkenswerten Stadtteil Triana auf der anderen Seite des Flusses Guadalquivir. Und: Sevilla zu genießen, heißt Tapas zu genießen!

Wer früher anreisen oder länger bleiben möchte, wird sich in unserem neu gewählten und bestens gelegenen 4-Sterne-Hotel mit Dachterrasse, Pool, Fitness und Spa sehr wohl fühlen.

Hier geht’s nach Andalusien ➡️: www.schulz-sportreisen.de/SPA55

Reisebericht: Affen vorm Fenster und Jaguarspuren vor der Tür

Nach den peruanischen Anden, als Verlängerungsbaustein zu unseren Wander- und Trekkingreisen, führt diese Reise noch einmal in ein vollkommen anderes Peru: an einen Ort, an dem einem drei Stunden lang kaum ein Boot entgegenkommt, Affen vor dem eigenen Bett durchs Geäst ziehen und morgens niemand wissen muss, was heute erreicht werden soll. Unsere Kollegin Uta hat den Amazonas-Baustein Idyllische Urwald-Lodge in Puerto Maldonado selbst getestet und teilt mit uns ihre Eindrücke.

Der Weg hinein gehört schon dazu
Von Cusco aus geht es per Inlandsflug nach Puerto Maldonado. Nach einer Fahrt auf dem Interoceanic Highway und einer Fahrt über eine Schotterpiste gelangen wir an den Las Piedras River. In einem hübschen kleinen Kakao-Dorf steigen wir um aufs Boot. Dann geht es in die totale Wildnis. Auf der einen Seite ist eine Konzession mit einem Wildlife Rehabilitation Center, auf der anderen eine Paranuss-Konzession. In den drei Stunden Bootsfahrt kommen uns nur zwei Boote entgegen. Ansonsten weitgehend unangetasteter Regenwald zu beiden Seiten – zum Ausflippen schön. Immer wieder gibt es Affen und exotische Vögel zu sehen. Die Einheimischen halten bereitwillig an, um uns die Tiere zu zeigen (auch wenn sie die Affen lieber essen würden 😉).

Schlafen mit Blick in den Dschungel
Die Lodge Lago Soledad liegt am Ufer eines hufeisenförmigen Sees und wird von einem Schweizer Biologen (Beat) und seiner deutsch-peruanischen Frau (Mariana) geführt – ein Ort in völliger Abgeschiedenheit, an dem der Regenwald buchstäblich bis ans eigene Zelt heranreicht. Mariana holt uns von der Anlegestelle ab. Dann sind es nur wenige Minuten bis zum Camp.

Die Bungalows, eine Kombination aus Zelt und Hütte, sind wunderschön in der gepflegten Anlage verteilt. Viele der „Wände“ bestehen aus Moskitonetzen, sind also ganz offen und luftig und bieten einen unverdeckten Blick in den Busch. Unser Zelt ist  direkt auf den Dschungel ausgerichtet, wo dann später die Affenhorden vorbeitoben. Die großartigen Unterkünfte kann man gar nicht genug hervorheben.

Von frittierten Bananen bis zu Andenkartoffeln
Das Essen ist einmalig lecker. Mittags meistens mit frittierten Bananen und Fisch, exotischen Früchten und immer frischem Fruchtsaft. Abends dann etwas leichter, mit Salat, Hühnchen, Ceviche, mal mit Nudeln oder besonderen Anden-Kartoffeln.

Morgens aufs Floß – und schauen, wer schon wach ist
Früh vor dem Frühstück sind wir meist mit dem Floß auf dem See unterwegs und fast immer gibt es viel zu sehen. Und sich mal nichts zeigt, ist man doch umhüllt von der fantastischen Soundkulisse von Insekten, Fröschen, Vögeln, Affen …
Bei Wanderungen oder Bootsfahrten sind meistens ein oder zwei der Einheimischen dabei, die uns vieles zeigen, was wir selbst nicht entdeckt hätten. Paddeln können wir auch allein auf dem Lago. Es gibt dort eine so große Menge verschiedenster Affen, dass garantiert auf jeder Exkursion welche von ihnen zu sehen sind: Brüllaffen, Klammeraffen, Totenkopfäffchen, Kapuzineraffen, Nachtäffchen, Tamarins …

Ständig ziehen Aras und diverse Papageien vorbei, Nashornvögel und andere exotische Schönheiten. Eine Amazone kommt direkt zur Lodge, um sich Futter abzuholen. Und auch ein Ozelot, der eigentlich ausgewildert werden sollte, kommt hin und wieder vorbei, um etwas extra Futter zu bekommen: ein besonderes Ereignis, da man diese Tiere sonst nie zu Gesicht bekommt. Auf den meisten Spaziergängen sehen wir ganz frische Jaguar-Spuren und einmal auch die eines Tapirs. Man ist mitten in der Wildnis – einfach einmalig. Und auch direkt im Camp laufen Pekaris herum und manchmal ein Tayra, im See sind drei Riesenotter zu Hause, die sich auch immer wieder zeigen.

„Lago Soledad war wirklich eine fantastische Erfahrung, noch viel besser als erwartet. Ich kann es nur jedem ans Herz legen, seine Peru-Reise mit dem Reisebaustein „Idyllische Urwald-Lodge in Puerto Maldonado“ ausklingen zu lassen.“  Uta Hummitzsch

Ist Ihre Lust geweckt, nach den Anden noch ein paar Tage im Amazonas zu verschwinden? Unsere Idyllische Urwald-Lodge in Puerto Maldonado lässt sich perfekt mit unseren Peru-Reisen kombinieren.

Bilder: Uta Hummitzsch

Nepal und der zweite Schicksalsschlag

Nach dem verheerenden Erdbeben im April 2015 wurde Nepal am 26. August 2026 von einer verheerenden Sturzflut heimgesucht. Die Bilder und Szenen drängen wieder und wieder in meinen Kopf: Menschen, die alles verloren haben. Kinder ohne Eltern. Ganze Dörfer, ausgelöscht.

Die Zahlen sind erschütternd: Über eintausend Menschen sind gestorben, Tausende vermisst. Bis zu 80.000 Menschen sind ohne sichere Unterkunft. Es mangelt an Trinkwasser, Nahrung, medizinischer Versorgung. Besonders hart trifft es die ländlichen Regionen entlang der Flüsse Trishuli und Bhote-Koshi.

Partner Sher wird zum Helfer

Zum Zeitpunkt der Katastrophe befand sich Sher Bahadur Pariyar, unser langjähriger Agenturpartner, in Deutschland – bei seinem Adoptivvater Heinz Kintzl in Mannheim. Er wollte für einige Wochen bleiben, kehrte aber sofort nach Nepal zurück, um ins Katastrophengebiet zu kommen und zu helfen.

Vor über 25 Jahren gründeten sie gemeinsam Nepal Hilfe Direkt e.V., um Bildungs- und Gesundheitsprojekte in Nepal zu unterstützen und Nothilfe bei Naturkatastrophen zu leisten. Heinz Kintzl reiste erstmals Ende der 80er Jahre nach Nepal, eine Reise, die sein und das Leben von Sher maßgeblich veränderte. Jetzt ist der Verein eines der zahlreichen Rückgrate vor Ort.

Was Nepal Hilfe Direkt e.V. konkret im Katastrophengebiet leistet:

  • Übergabe von Lebensmitteln, Kleidung und Decken an die Armee, die die Verteilung koordiniert
  • Schutzangebote für Frauen und Kinder
  • Spezielle Betreuung und Versorgung von 120 Waisen

Die Frage nach Nepal-Reisen

Ja, es fühlt sich seltsam an, von Reisen zu sprechen angesichts solcher Verwüstung. Aber: Ohne Tourismus verlieren die lokalen Partner ihre Existenzgrundlage. Der Tourismus ist wirtschaftliches Überleben für tausende Familien in Nepal.

Unsere Nepal-Reisen: Status und Ausblick

Von unseren sieben Nepal-Reisen ist nur eine teilweise betroffen: Unser Lodge-Trekking ins Langtang-Gebiet (NEP20). Die Herbst-Termine 2026 werden umdisponiert; wir stehen mit unseren Gästen im aktiven Austausch.
Mehr Details: https://schulz-aktiv-reisen.de/reise/nep20/

Alle anderen Reisen verlaufen in entfernten Regionen und finden ab Oktober – nach der Monsunzeit – statt.

Unsere Nepal-Reisen im Überblick:

Wie wir konkret helfen – und wie Sie helfen können:

Viele unserer Reisegäste erkundigten sich bei uns, ob und wann wir Reisen in Nepal durchführen und wie unmittelbar geholfen werden kann. Wir haben 5.000 Euro an Nepal Hilfe Direkt e. V. überwiesen. Der Verein setzt jede Spende schnell und direkt ein, koordiniert auch Hilfe mit anderen Organisationen.

Wenn Sie unterstützen möchten:

Nepal Hilfe Direkt e.V.
Sparkasse Rhein Neckar Nord
IBAN: DE62 6705 0505 0033 5513 80

Wir danken allen, die den Menschen in Nepal helfen – durch Spenden, durch Weitersagen, durch Präsenz … und damit den Wiederaufbau unterstützen.

Jahreswechsel mit Atlantikflair: Silvester auf Sao Miguel und Madeira

Man kann fast schon die Uhr danach stellen: Spätestens nach dem 24. Juli fällt irgendwann im Büro der flapsige Spruch „Nur noch 6 Monate. Dann ist schon wieder Weihnachten.“ Während man im Juli noch milde darüber lächelt und jegliche Gedanken an das Jahresende schnell wieder beiseiteschiebt, sieht die Sache im September schon ganz anders aus. Dann erlischt das Lächeln etwas schneller und möglicherweise pirschen sich bereits erste gestresste Gedanken an die Geschenkesuche an.

Wer Weihnachten und den Jahreswechsel lieber weit weg vom heimischen Weihnachtstrubel verbringt und sich eine Prise salzige Atlantikluft statt des Duftes der Weihnachtsgans um die Nase wehen lassen möchte, kann jetzt erleichtert aufatmen: Für unsere beliebten Silvesterreisen „Das immergrüne Wanderparadies“ und „São Miguel – Kraterseen, heiße Quellen und Vulkane“ gibt es noch freie Plätze!

Doch auch hier gilt – ganz ähnlich wie bei der Geschenkesuche: Je früher Sie planen, desto größer die Auswahl und desto einfacher lassen sich Ihre Flug- und Zimmerwünsche erfüllen. 😉

Aber bevor jetzt der vorweihnachtliche Planungsstress ausbricht, lehnen Sie sich erst einmal entspannt zurück. Wir verraten Ihnen, warum ein Tapetenwechsel über Weihnachten und Silvester eine richtig gute Idee sein kann – und welche beiden Reisen sich dafür besonders anbieten.

Sao Miguel – Mitten im Atlantik entspannt ins neue Jahr starten

Mitten im Atlantik, rund 1.400 km westlich vom portugiesischen Festland, liegen die neun Inseln der Azoren. São Miguel ist die größte und vielseitigste von ihnen – üppig grün, geprägt von beeindruckenden Kraterseen und dampfenden Fumarolen. Hier kommt man dem Vulkanismus ganz nah und kann die milden Temperaturen wunderbar für aktive Tage in der Natur nutzen.

Silvester feiern Sie gemeinsam bei einem festlichen Abendessen in der Hauptstadt Ponta Delgada. Um Mitternacht stoßen Sie in den geschmückten Gassen auf das neue Jahr an. Und wer besonders mutig ist, begrüßt es mit einem Bad im Atlantik. Alternativ geht es hinaus aufs Meer – vielleicht lässt sich bei einer Walbeobachtung sogar ein ganz besonderer Neujahrsgruß entdecken.

Alle Details zu dieser Reise finden Sie hier: schulz-aktiv-reisen.de/reise/azr09/

Madeira – Blütenzauber und Feuerwerk-Spektakel zum Jahreswechsel

Dramatische Vulkan- und Lavaküsten, eine exotische Pflanzenwelt und eine fast mystische Stimmung im größten Lorbeerwald der Erde – selbst im Winter begrüßt Sie Madeira mit angenehmen 18 bis 20 Grad und satten Grüntönen. Entlang plätschernder Levadas wandern Sie mit Ausblicken auf die schroffe Atlantikküste und weitem Blick über die Berglandschaft Madeiras.

Auch in den Wintermonaten präsentiert sich die Insel besonders blütenreich: Weihnachtssterne blühen in leuchtendem Rot, violette Bougainvilleen, Kamelien und Orchideen gehören zum typischen Winterbild. Dazu verkosten Sie exotische Früchte wie Cherimoya, Baumtomate und Surinamkirsche in ihrer Saison.

Optionaler Höhepunkt zum Reiseende: Silvester in Funchal, wo Sie eines der legendärsten Feuerwerke der Welt über der Bucht erleben – ein Lichtspektakel, das den Jahreswechsel unvergesslich macht.

Alle Details zu dieser Reise finden Sie hier: schulz-aktiv-reisen.de/reise/mad01/

São Miguel und Madeira – zwei Atlantikinseln, zwei ganz eigene Charaktere. Was sie eint: Beide verwandeln den Jahreswechsel in ein echtes Naturerlebnis, fernab von Geschenkestress und Gänsebraten. Wir freuen uns, wenn Sie uns auf diesem besonderen Start ins neue Jahr begleiten.

Weitere Reisen über Weihnachten und Silvester finden Sie in unserem Reisefinder: schulz-aktiv-reisen.de/reisen/

Weil die Türkei so schön ist, wandern wir immer weiter auf dem Lykischen Weg

Bei Mehmet zu Hause am Karacöeren See

Im April habe ich unsere Wanderreise im Taurusgebirge & auf dem Lykischen Weg begleitet und Mehmet in seiner Funktion als Reiseleiter erlebt. Welch ein Wissen er mitbringt und mit wieviel Freude er es weitergibt, hat mich total begeistert. Dazu empfängt er seine Gäste in seinem Zuhause am See und sogleich fühlt man sich angekommen. Ob im gemütlichen Wintergarten, mit viele Ruhe und weiten Blicken oder sehr herzlichen Begegnungen mit den benachbarten Bauern – diese Reise hat eine besonders persönliche Note.

Aus den Bergen direkt ans Meer

Das Taurusgebirge ist kein klassisches Inlandsgebirge, denn seine Ausläufer reichen bis an die Lykische Küste. Weniger als 100 km trennen den Stausee von der Großstadt Antalya und bringen Sie zügig weiter in den beschaulichen Teil Lykiens, fernab der großen Ferienanlagen. Da, wo die Moschee als höchstes Gebäude gilt, der Cai-Tee auch mitten im Wald angeboten wird und die Straßen nicht asphaltiert sind, befindet sich der beliebte Fernwanderweg – der Lykische Weg: mit Meerblick und entlang der Bergflanke im immer wiederkehrenden Auf und Ab. Ein frisch gepresster Saft am Wegesrand, ein Picknick mit Aussicht und der Duft der hiesigen Flora lassen den Alltag in weite Ferne rücken. Mit Mehmet wandern Sie im Osten des Lykischen Weges bei Ciralí und entdecken unter anderen die ewigen Flammen von Chimaira.

Neue Wanderreise auf dem westlichen Lykischen Weg

Viele unserer wanderbegeisterten Reisenden haben den Wunsch geäußert, noch mehr entlang der türkischen Küste zu Fuß entdecken und erleben zu wollen. Somit ist es uns eine besondere Freude, unsere neue 10-tägige Wanderreise auf dem westlichen Teil des Lykischen Weg vorzustellen. Ab Frühjahr 2027 möchten wir Sie an die sonnige Mittelmeerküste bei Antalya bringen, um weitere wunderschöne Abschnitte des Fernwanderwegs erkunden zu können. Vor Ort erwartet Sie Erdo, Ihr Reiseleiter und guter Freund von Mehmet. Beide sind in Deutschland aufgewachsen und zur Schule gegangen, später aber doch zu ihren türkischen Wurzeln zurückgekehrt. Kein Wunder eigentlich, denn Lykien ist landschaftlich wunderschön, bietet eine richtig gute türkische Küche fernab des hiesigen Kebap und eine betörend duftende Flora und Fauna.

Wandern und mehr zwischen Dalyan, Fethiye und Kaş

Knapp 500 km lang ist der Lykische Weg. Offizieller Beginn ist im Ort Fethiye, wo auch Ihr Reiseleiter Erdo wohnt und auch Sie Ihre Reise beginnen. Bei unserer neuen Reise auf dem westlichen Abschnitt haben Sie zwei Übernachtungsstandorte entlang des Weges – in Fethiye und Kaş. Somit müssen Sie nicht täglich umpacken und unser Abstecher nach Dalyan fügt sich gut ein.

Es heißt, „Dalyan braucht kein Meer, es hat einen Fluss“, und diesen werden Sie bei einer Bootstour erkunden. Sie erreichen den Strand der Caretta-Schildkröten, die hier ganz natürlich ihre Eier legen. Aber auch die Schmetterlingsbucht von Aktas, die Lagune von Ölüdeniz oder die versunkene Stadt Kekova sind besondere Höhepunkte dieser Reise. Sie wandern an 7 Tagen teilweise ganz klassisch auf dem Lykischen Weg und immer wieder zu außergewöhnlichen Orten, die mit Erdo als Kenner der Region erst ihren wahren Wert offenbaren.

Die Lykische Küste auf drei schulzige Arten entdecken

Die Lykische Küste lässt sich mit uns auf ganz unterschiedliche Weise erleben. Ob zu Fuß durch das Taurusgebirge und entlang des östlichen Lykischen Weges, auf den neuen Wanderrouten im Westen oder ganz entspannt vom Wasser aus mit Yacht und Yoga: Wenn Sie noch kurzfristig auf unsere Yacht aufspringen möchten, ist das sogar schon in diesem Herbst möglich. Unsere Reise „Mit Yacht und Yoga entlang der Lykischen Küste“ vom 09.10. bis 18.10.2026 erfreut sich großer Beliebtheit und kann noch kurzfristig gebucht werden.

Vielleicht ist ja genau Ihre Art dabei, die Lykische Küste im kommenden Reisejahr für sich zu entdecken. Ich berate Sie gern!

Tea Time: Boureima im Sommer bei uns, im Winter mit Ihnen in Westafrika

Mitte August durften wir unseren Reiseleiter Boureima aus Mali bei uns im Dresdner Büro begrüßen. Seit vielen Jahren ist er für schulz aktiv reisen mit unseren kleinen Gruppen in Westafrika unterwegs, kennt viele Länder der Region wie seine Westentasche und ist hervorragend vernetzt. Bei Tee und gemütlichem Beisammensein gab es deshalb einiges zu erzählen – über Reisen, Menschen und das Leben in Mali bis über die Grenzen des Landes hinaus. Und bei einem entspannten Wiedersehen entstehen bekanntlich die besten Ideen …

Boureima begleitet unsere Gäste nicht nur auf Mali-Reisen, sondern auch auf unserer Reise durch Senegal & Gambia. Den Termin vom 13.02. bis 28.02.2027 wird er selbst leiten und dabei in besonders kleiner Gruppe mit maximal zehn Gästen unterwegs sein. Wer bereits mit ihm durch Mali gereist ist, bekommt damit die Gelegenheit, gemeinsam weitere Facetten Westafrikas zu entdecken.

Boureima ist Reiseleiter der ersten schulz-Stunde, hat bereits unzählige Gruppen geleitet, spricht perfektes Deutsch und ist mit seinem breiten Reisehorizont längst weit über Malis Grenzen hinaus unterwegs. In vielen Teilen Westafrikas ist er bekannt und gern gesehen – und auch bei unseren Messen in Deutschland war er bereits häufig zu Gast. Und er ist nicht nur Reiseleiter mit viel Herz: In seiner Heimat Mali hat er bereits vor einigen Jahren eine Schule aufgebaut, die inzwischen rund 700 Kinder und Jugendliche besuchen: ein Herzensprojekt, das viel über seine Verbundenheit mit seiner Heimat und den Menschen vor Ort erzählt.

Von Mali bis an die Atlantikküste

Westafrika hat viele Gesichter – und Boureima kennt viele davon aus erster Hand. Die Region ist ein Reiseziel für erfahrene Afrika-Kenner – aber ebenso für Neulinge, die Lust haben, abseits der klassischen Afrika-Highlights unterwegs zu sein und dabei gern in kleiner Gruppe reisen. Dabei hat jede unserer Reisen ihren ganz eigenen Charakter.

Unsere Reise nach Senegal & Gambia ist für all jene perfekt, die Westafrika über seine Menschen, die jahrhundertealte Kultur und abwechslungsreichen Landschaften kennenlernen möchten. Sie führt von großen Städten, wo das moderne Afrika pulsiert, bis in kleine Dörfer, in denen tief verwurzelte Traditionen den Alltag prägen.  Dazwischen erleben Sie lebendige Märkte, weite Savannenlandschaften und die grüne Wildnis entlang des Gambia-Flusses.

Noch ein Stück südlicher führt unsere Reise durch Togo und Benin: Voodoo ist hier keine Folklore für Besucher, sondern gelebter Teil der Kultur und des Alltags. Sie können traditionellen Zeremonien beiwohnen, tauchen auch hier in das geschäftige Treiben der Märkte ein und entdecken auf kurzen Wegen die unterschiedlichen Landschaften zwischen der Atlantikküste im Süden und dem gebirgigen Norden. Auf unseren Togo-& Benin-Reisen sind für dieses Jahr noch Plätze frei: Wer dem europäischen Herbst entfliehen möchte, kann sich unserer aktuell noch sehr kleinen Gruppe vom 10.10.–25.10.2026 anschließen; wer lieber den Jahreswechsel im tropischen Süden verbringen möchte, vervollständigt unsere Gruppe vom 27.12.2026–11.01.2027.

Von Mali über Senegal und Gambia bis Togo und Benin – Westafrika ist vielfältig, überraschend und voller Geschichten.
Wir freuen uns, Menschen wie Boureima an unserer Seite zu wissen – und viele weitere Reiseleiter und Partner aus aller Welt, die ihre ganz persönlichen Geschichten mit uns und unseren Gästen teilen. Denn oft sind es genau diese persönlichen Begegnungen, die eine Reise so besonders machen.

Neuseeland, wir sind noch lange nicht fertig mit dir!

Neuseeland ist ein Land für Outdoor-Enthusiasten – und unsere Reise KIA ORA! – Neuseeländische Abenteuer ideal für junge und Junggebliebene, die gerne draußen aktiv unterwegs sind. Seit 2016 nehmen wir Sie mit zu unseren Lieblingsorten, zeigen Ihnen unsere liebsten Aktivitäten und entwickeln die Reise mit den Erfahrungen unserer Gäste immer weiter. So lernen Sie mit uns nicht nur beide Inseln kennen, sondern auch immer wieder neue Facetten Neuseelands.

Moosbärtige Südbuchen, Bergwildnis und tiefstürzende Wasserfälle – das ist Fiordland

Einer meiner persönlichen Lieblingsorte ist Fiordland, denn hier ist die Natur zu Hause. Faszinierende Licht- und Wolkenspiele und vier Jahreszeiten an einem Tag sind keine Seltenheit.
Mit rund 1,2 Millionen Hektar ist der gleichnamige Nationalpark einer der größten und ältesten Nationalparks im Südwesten der Südinsel – eine zerklüftete, wasserdurchsetzte und kaum zugängliche Bergwildnis aus glasklaren Seen, ursprünglichen Regenwäldern, moosüberzogenen Südbuchen und tief eingeschnittenen Fjorden. Herabstürzende Wasserfälle ziehen sich wie silberne Fäden durch die Landschaft. Vor rund zwei Millionen Jahren formten Gletscher tiefe Täler in den gewaltigen Bergstöcken. Heute reicht die Tasmansee weit in das Landesinnere hinein und füllt die eindrucksvollen Fjorde. Einen davon, den berühmten Doubtful Sound, entdecken Sie auf unserer Reise vom Wasser aus.

Neu: Tagestour auf dem Kepler Track

Ab Herbst 2026 können Sie diese faszinierende Region nun noch intensiver erleben: Erstmals wandern wir auf einem Abschnitt des Kepler Tracks, einem der berühmten Great Walks Neuseelands. Die gut ausgebauten Wege ermöglichen es, tief in die wilde Landschaft des Fiordlands einzutauchen, ohne dafür mehrere Tage unterwegs zu sein. Mit Tagesrucksack geht es vom Lake Te Anau durch Berg- und Rotbuchenwälder bis zur Brod Bay. Wer möchte, steigt weiter hinauf bis zur Baumgrenze und genießt den weiten Blick über das Te Anau Basin, bevor es wieder zum Ausgangspunkt zurückgeht.

Abwechslung pur: zu Fuß, mit dem Rad, per Kanu, Segel- und Jetboot

Doch der Kepler ist nur ein Beispiel dafür, was unsere Reise ausmacht: Neuseeland erleben wir auf ganz unterschiedliche Weise – zu Fuß, auf dem Rad, im Kajak, per Segel- und Jetboot und immer wieder mitten in beeindruckenden Landschaften. Von goldgelben Badebuchten und urtümlichen Regenwäldern bis zu den schneebedeckten Südalpen, umrahmt vom tiefen Blau des Ozeans.

28 Tage, zwei Inseln und ganz viel Outdoor-Spirit – KIA ORA! Eine Reise für alle, die Neuseeland nicht nur anschauen, sondern in kleiner Gruppe mit bis zu 12 Reisenden und deutschsprachig geführt erleben möchten. Gerne berate ich Sie zum für mich wohl schönsten Ende der Welt!

Termine für die kommende Saison
07.11. – 04.12.26  (Unser Mai) Bereits 6 Buchungen und weitere Reservierungen
20.12. – 16.01.27 
(Hochsommer in Neuseeland) bereits 6 Buchungen
27.02. – 26.03.27 
(unser September und Spätsommer in Neuseeland) Aktuell 3 Reservierungen

Was haben 2 Bretter, 16 Pfoten und 1 Eisangel gemeinsam?

Im hohen Norden sind sie ziemlich gute Antworten auf den Winter. Wo Schnee und Eis monatelang die Landschaft bestimmen, zieht man sich nicht einfach nach drinnen zurück. Man gleitet auf Skiern durch die Weite, zieht mit Huskys über verschneite Wege, stapft auf Schneeschuhen los – oder man bohrt eben ein Loch in einen zugefrorenen See und hält eine Angel hinein …

Drei Reisen aus Norwegen, Finnland und Schweden zeigen, wie unterschiedlich man dem nordischen Winter mit uns begegnen kann: mal mit einer Aktivität im Mittelpunkt, mal jeden Tag ein bisschen anders, mal für Einsteiger, mal für Fortgeschrittene – aber immer aktiv unterwegs. Denn genau das mögen wir am nordischen Winter: Er will nicht nur angeschaut werden. Er will, dass man mit ihm etwas anstellt. 😊

2 Bretter: 66° Nord – Skitour am Polarkreis

Keine Loipe, kein Rundkurs: Auf Backcountryskiern geht es sechs Tage quer durchs winterliche Saltfjell – über zugefrorene Seen, durch weite Täler und ungespurtes Gelände. Das Gepäck zieht in der Pulka hinterdrein und irgendwo da vorn liegt das nächste Dach über dem Kopf …

Abends wird es in den unbewirtschafteten Berghütten des norwegischen Wandervereins ziemlich bodenständig: Holz holen, kochen, einheizen, zusammensitzen. Vier bis sechs Reisende teilen sich nicht nur den Weg, sondern auch den Hüttenalltag. Und weil mitten im Fjell meist auch der Mobilfunkempfang verschwindet, bleibt für ein paar Tage tatsächlich nur das, was gerade vor einem liegt.

Wer braucht bei dieser Kulisse schon Mobilfunkempfang?

Mehr Skiwandertouren entdecken
Unsere Skilanglaufreisen entdecken

16 Pfoten: Mit Huskys auf dem Bärenpfad durch Finnisch-Karelien

Vier Hunde, ein Schlitten und Sie mittendrin: Sobald sich die Leinen spannen, wird aus aufgeregtem Hundegebell plötzlich das leise Gleiten der Kufen über den Schnee. Vor Ihnen läuft Ihr eigenes Gespann, ringsherum die verschneiten Wälder Finnisch-Kareliens. Einige Kilometer führen sogar über den Bärenpfad, den Karhunpolku.

Zu einer Huskywoche gehört weitaus mehr als Schlittenfahren: Sie helfen beim Ein- und Ausspannen, versorgen die Hunde unterwegs und füttern sie am Abend. Drei Ausfahrten sind es in der gemütlicheren Lodge-Woche – wer tiefer hineinwill, unternimmt bei ausgewählten Terminen vier Touren und verbringt eine Nacht im abgelegenen Waldhaus. Und wenn die Hunde einmal Pause und Sie einen Tag zur freien Verfügung haben? Dann können Sie auf Schneeschuhen selbst ein paar Spuren in den Schnee setzen.

Kurze Teambesprechung vor der nächsten Ausfahrt 😉

Mehr Huskytouren entdecken
Reine Schneeschuhtouren entdecken

1 Eisangel und einmal alles, bitte: Aktive Winterwoche in Schwedisch-Lappland

Wer sich nicht für eine Winteraktivität entscheiden möchte, muss es hier auch nicht. Auf einer familiären Huskyfarm in Schwedisch-Lappland wird acht Tage lang ausprobiert, was der nordische Winter hergibt: ein eigenes Huskygespann lenken, auf Schneeschuhen durch die Taiga stapfen, auf breiten Holzskiern unterwegs sein – und schließlich ein Loch in einen zugefrorenen See bohren und die Eisangel auswerfen.

Dazwischen geht es nach Jokkmokk und hinein in die samische Kultur. Und weil zum nordischen Winter nicht nur das Draußensein gehört, warten nach der Rückkehr zur Huskyfarm Sauna, Hot Pot und Kamin.

In der Ruhe beißt der Fisch 😉

Mehr multiaktive Winterwochen entdecken

Das lässt sich also im Winter alles so anstellen. Und was stellt der Winter mit uns an?

Warum vernünftige Menschen auf die Idee kommen, bei  minus 15 Grad ein Loch in einen zugefrorenen See zu bohren und sich daneben zu setzen? Eine mögliche Antwort finden Sie hier: Eine kleine Verteidigung der Kälte

Marokko – unsere Reisen durch 1001 Nacht als Bausteine kombinierbar

Einmal auf dem höchsten Berg Nordafrikas stehen, die Sahara bei einem Wüstentrekking mit Kamelen erleben, abgelegene Bergtäler im Hohen Atlas intensiv erwandern und schließlich die Reise am Meer in besonderen Unterkünften ausklingen lassen … Wie wär’s?

Diese Kombinationsmöglichkeiten verschiedener Landschaftsformen ist nur wenige Stunden Flugzeit von Mitteleuropa aus möglich – Marokko ist „the place to be“.
Wie schon in unserem letzten Newsletter mit unserer neuen Nordmarokko-Kreation von Frank Schulz vorgestellt, ist das Land kulturell bekannt durch die berühmten Königsstädte, aber auch beliebt durch seine landschaftliche Vielfalt. Bei meinen letzten drei Aufenthalten erlebte ich die unterschiedlichen Facetten des nordafrikanischen Staates und war davon fasziniert, wie einfach sich die einzelnen Komponenten miteinander verbinden lassen. Genau dieses System aus Kleingruppenreisen und Reisebausteinen haben wir in unserem Angebot zusammengeführt und bieten Ihnen die Möglichkeit, Marokkos Faszination persönlich auf Ihre Bedürfnisse zuzuschneiden: schulz-aktiv-reisen.de/Marokko

Wandern im Hohen Atlas – Aït Bougoumez-Tal

Das „Tal der Glücklichen“, Aït-Bouguemez, zog mich schon nach der Überquerung des 2.300 m hohen Passes Tizi n’Tighist in seinen Bann. In dieser peripher gelegenen Hochgebirgsregion hat sich ein eigenes Dorfleben entwickelt, das noch vom Massentourismus verschont geblieben ist. Traditionelle Lehmhäuser, Apfelplantagen und teilweise verschneite Berggipfel des zentralen Atlaskammes gaben mir ein Gefühl von Ruhe und Gelassenheit: eine Enklave der Zufriedenheit und des Innehaltens in einem dynamischen Land.

Durch einen glücklichen Zufall lernte ich das Campus Vivante Projekt mit seinem hervorragenden Café kennen und knüpfte Kontakte zu den beiden Gründern. Herausgekommen ist eine 10-tägige Reise, die moderate Wanderungen von 5 Stunden mit viel Zeit für Genuss verbindet. Sie verbringen Ihren Aufenthalt in zwei ausgewählten, komfortablen Öko-Lodges, um das wunderbare Tal intensiv zu erwandern, aber auch, um sich in Ihren Unterkünften zu entspannen. Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass Sie den Hohen Atlas sowohl von der Nord- als auch von der Südseite kennenlernen und mit dem Oasenort Skoura die Durchquerung des Gebirges komplettieren. Die Pilotreise ist für April 2027 geplant – die perfekte Reisezeit für klare Bergsichten und satte Grüntöne!

schulz-aktiv-reisen.de/MAR01

Sahara-Wüstenwandern mit Kamelen im Erg Chegaga

Sie interessieren sich für Weite, Stille und Sterne? Kombinieren Sie doch unsere neue Atlas-Reise mit dem Erg Chegaga und schließen Sie ein Wüstentrekking in der Sahara an Ihren Aufenthalt in den Bergen an. Nächte unterm Sternenzelt inmitten der Stille der Wüste geben Ihnen die Möglichkeit, weitab vom Alltag zu sich selbst zu finden und die weitläufigen Wüstenimpressionen zu genießen. Mit Kamelen als Packtieren ziehen Sie mit Berbernomaden von Wüstencamp zu Wüstencamp – ideal als Einstiegsreise für Gäste, die noch nie in der Wüste waren und diese Erfahrung gern einmal machen möchten.

schulz-aktiv-reisen.de/MAR02

Djebel Toubkal – Einstiegs-4.000er und höchster Gipfel Nordafrikas vor den Toren Marrakeschs

Von Marrakesch, einer der pulsierenden Königsstädte Marokkos, führt eine gut ausgebaute Straße in rund einer Stunde in das marokkanische Bergsteigermekka Imlil und von dort weiter in das malerische Bergdorf Aremd. Falls Sie Ihren ersten „leichten“ 4.000er erwandern wollen, ist der Jebel Toubkal mit 4.167 Meters als Einstiegsberg bestens dafür geeignet. Etwas Ausdauer und Kondition benötigt man schon, aber die Wege und die Infrastruktur sind gut ausgebaut, so dass die Chancen sehr gut stehen, vom höchsten Punkt Nordafrikas einen Panoramablick bis nach Marrakesch zu genießen. Bei meinem Aufenthalt Ende Oktober 2025 rieselten bei frühem Aufbruch die ersten Schneeflocken der Saison und am Gipfel erwartete mich eine gezuckerte Landschaft, die ich mit einer Vielzahl freudiger Bergsteiger teilen durfte. Besonders beeindruckt hat mich neben der Landschaft mein lokaler Bergführer Hamid, der mir sein Heimatdorf Aremd zeigte, wo ich nach der Besteigung die beste Tajine in Marokko  genoss.

schulz-aktiv-reisen.de/MAR04

Zum Abschluss: Erholung an der Atlantikküste in Essaouira

Die wilde Atlantikküste Marokkos bietet mit Essaouira einen malerischen Ort, der zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde und durch seinen Charme und seine Atmosphäre jeden Besucher verzaubert. Neben der Erkundung der Altstadt/Medina und feiner marokkanischer Tajine können Sie wahlweise auch im kleinen Küstenort Sidi Kaouki die Seele baumeln lassen 🙂
Die Entscheidung, ob Sie eher in der charmanten Stadt oder in einem kleinen Dorf am Atlantik übernachten wollen und welchen Komfort Sie wünschen, liegt ganz bei Ihnen.
Egal, ob Sie vorher die Sahara, den Djebel Toubkal oder abgelegene Täler im Hohen Atlas erkundet haben – ein Aufenthalt an der Küste gehört einfach mit ins Programm einer ausgewogenen Marokko-Reise.

schulz-aktiv-reisen.de/MAR03