Reisebericht: Affen vorm Fenster und Jaguarspuren vor der Tür

Nach den peruanischen Anden, als Verlängerungsbaustein zu unseren Wander- und Trekkingreisen, führt diese Reise noch einmal in ein vollkommen anderes Peru: an einen Ort, an dem einem drei Stunden lang kaum ein Boot entgegenkommt, Affen vor dem eigenen Bett durchs Geäst ziehen und morgens niemand wissen muss, was heute erreicht werden soll. Unsere Kollegin Uta hat den Amazonas-Baustein Idyllische Urwald-Lodge in Puerto Maldonado selbst getestet und teilt mit uns ihre Eindrücke.

Der Weg hinein gehört schon dazu
Von Cusco aus geht es per Inlandsflug nach Puerto Maldonado. Nach einer Fahrt auf dem Interoceanic Highway und einer Fahrt über eine Schotterpiste gelangen wir an den Las Piedras River. In einem hübschen kleinen Kakao-Dorf steigen wir um aufs Boot. Dann geht es in die totale Wildnis. Auf der einen Seite ist eine Konzession mit einem Wildlife Rehabilitation Center, auf der anderen eine Paranuss-Konzession. In den drei Stunden Bootsfahrt kommen uns nur zwei Boote entgegen. Ansonsten weitgehend unangetasteter Regenwald zu beiden Seiten – zum Ausflippen schön. Immer wieder gibt es Affen und exotische Vögel zu sehen. Die Einheimischen halten bereitwillig an, um uns die Tiere zu zeigen (auch wenn sie die Affen lieber essen würden 😉).

Schlafen mit Blick in den Dschungel
Die Lodge Lago Soledad liegt am Ufer eines hufeisenförmigen Sees und wird von einem Schweizer Biologen (Beat) und seiner deutsch-peruanischen Frau (Mariana) geführt – ein Ort in völliger Abgeschiedenheit, an dem der Regenwald buchstäblich bis ans eigene Zelt heranreicht. Mariana holt uns von der Anlegestelle ab. Dann sind es nur wenige Minuten bis zum Camp.

Die Bungalows, eine Kombination aus Zelt und Hütte, sind wunderschön in der gepflegten Anlage verteilt. Viele der „Wände“ bestehen aus Moskitonetzen, sind also ganz offen und luftig und bieten einen unverdeckten Blick in den Busch. Unser Zelt ist  direkt auf den Dschungel ausgerichtet, wo dann später die Affenhorden vorbeitoben. Die großartigen Unterkünfte kann man gar nicht genug hervorheben.

Von frittierten Bananen bis zu Andenkartoffeln
Das Essen ist einmalig lecker. Mittags meistens mit frittierten Bananen und Fisch, exotischen Früchten und immer frischem Fruchtsaft. Abends dann etwas leichter, mit Salat, Hühnchen, Ceviche, mal mit Nudeln oder besonderen Anden-Kartoffeln.

Morgens aufs Floß – und schauen, wer schon wach ist
Früh vor dem Frühstück sind wir meist mit dem Floß auf dem See unterwegs und fast immer gibt es viel zu sehen. Und sich mal nichts zeigt, ist man doch umhüllt von der fantastischen Soundkulisse von Insekten, Fröschen, Vögeln, Affen …
Bei Wanderungen oder Bootsfahrten sind meistens ein oder zwei der Einheimischen dabei, die uns vieles zeigen, was wir selbst nicht entdeckt hätten. Paddeln können wir auch allein auf dem Lago. Es gibt dort eine so große Menge verschiedenster Affen, dass garantiert auf jeder Exkursion welche von ihnen zu sehen sind: Brüllaffen, Klammeraffen, Totenkopfäffchen, Kapuzineraffen, Nachtäffchen, Tamarins …

Ständig ziehen Aras und diverse Papageien vorbei, Nashornvögel und andere exotische Schönheiten. Eine Amazone kommt direkt zur Lodge, um sich Futter abzuholen. Und auch ein Ozelot, der eigentlich ausgewildert werden sollte, kommt hin und wieder vorbei, um etwas extra Futter zu bekommen: ein besonderes Ereignis, da man diese Tiere sonst nie zu Gesicht bekommt. Auf den meisten Spaziergängen sehen wir ganz frische Jaguar-Spuren und einmal auch die eines Tapirs. Man ist mitten in der Wildnis – einfach einmalig. Und auch direkt im Camp laufen Pekaris herum und manchmal ein Tayra, im See sind drei Riesenotter zu Hause, die sich auch immer wieder zeigen.

„Lago Soledad war wirklich eine fantastische Erfahrung, noch viel besser als erwartet. Ich kann es nur jedem ans Herz legen, seine Peru-Reise mit dem Reisebaustein „Idyllische Urwald-Lodge in Puerto Maldonado“ ausklingen zu lassen.“  Uta Hummitzsch

Ist Ihre Lust geweckt, nach den Anden noch ein paar Tage im Amazonas zu verschwinden? Unsere Idyllische Urwald-Lodge in Puerto Maldonado lässt sich perfekt mit unseren Peru-Reisen kombinieren.

Bilder: Uta Hummitzsch

Nepal und der zweite Schicksalsschlag

Nach dem verheerenden Erdbeben im April 2015 wurde Nepal am 26. August 2026 von einer verheerenden Sturzflut heimgesucht. Die Bilder und Szenen drängen wieder und wieder in meinen Kopf: Menschen, die alles verloren haben. Kinder ohne Eltern. Ganze Dörfer, ausgelöscht.

Die Zahlen sind erschütternd: Über eintausend Menschen sind gestorben, Tausende vermisst. Bis zu 80.000 Menschen sind ohne sichere Unterkunft. Es mangelt an Trinkwasser, Nahrung, medizinischer Versorgung. Besonders hart trifft es die ländlichen Regionen entlang der Flüsse Trishuli und Bhote-Koshi.

Partner Sher wird zum Helfer

Zum Zeitpunkt der Katastrophe befand sich Sher Bahadur Pariyar, unser langjähriger Agenturpartner, in Deutschland – bei seinem Adoptivvater Heinz Kintzl in Mannheim. Er wollte für einige Wochen bleiben, kehrte aber sofort nach Nepal zurück, um ins Katastrophengebiet zu kommen und zu helfen.

Vor über 25 Jahren gründeten sie gemeinsam Nepal Hilfe Direkt e.V., um Bildungs- und Gesundheitsprojekte in Nepal zu unterstützen und Nothilfe bei Naturkatastrophen zu leisten. Heinz Kintzl reiste erstmals Ende der 80er Jahre nach Nepal, eine Reise, die sein und das Leben von Sher maßgeblich veränderte. Jetzt ist der Verein eines der zahlreichen Rückgrate vor Ort.

Was Nepal Hilfe Direkt e.V. konkret im Katastrophengebiet leistet:

  • Übergabe von Lebensmitteln, Kleidung und Decken an die Armee, die die Verteilung koordiniert
  • Schutzangebote für Frauen und Kinder
  • Spezielle Betreuung und Versorgung von 120 Waisen

Die Frage nach Nepal-Reisen

Ja, es fühlt sich seltsam an, von Reisen zu sprechen angesichts solcher Verwüstung. Aber: Ohne Tourismus verlieren die lokalen Partner ihre Existenzgrundlage. Der Tourismus ist wirtschaftliches Überleben für tausende Familien in Nepal.

Unsere Nepal-Reisen: Status und Ausblick

Von unseren sieben Nepal-Reisen ist nur eine teilweise betroffen: Unser Lodge-Trekking ins Langtang-Gebiet (NEP20). Die Herbst-Termine 2026 werden umdisponiert; wir stehen mit unseren Gästen im aktiven Austausch.
Mehr Details: https://schulz-aktiv-reisen.de/reise/nep20/

Alle anderen Reisen verlaufen in entfernten Regionen und finden ab Oktober – nach der Monsunzeit – statt.

Unsere Nepal-Reisen im Überblick:

Wie wir konkret helfen – und wie Sie helfen können:

Viele unserer Reisegäste erkundigten sich bei uns, ob und wann wir Reisen in Nepal durchführen und wie unmittelbar geholfen werden kann. Wir haben 5.000 Euro an Nepal Hilfe Direkt e. V. überwiesen. Der Verein setzt jede Spende schnell und direkt ein, koordiniert auch Hilfe mit anderen Organisationen.

Wenn Sie unterstützen möchten:

Nepal Hilfe Direkt e.V.
Sparkasse Rhein Neckar Nord
IBAN: DE62 6705 0505 0033 5513 80

Wir danken allen, die den Menschen in Nepal helfen – durch Spenden, durch Weitersagen, durch Präsenz … und damit den Wiederaufbau unterstützen.

Jahreswechsel mit Atlantikflair: Silvester auf Sao Miguel und Madeira

Man kann fast schon die Uhr danach stellen: Spätestens nach dem 24. Juli fällt irgendwann im Büro der flapsige Spruch „Nur noch 6 Monate. Dann ist schon wieder Weihnachten.“ Während man im Juli noch milde darüber lächelt und jegliche Gedanken an das Jahresende schnell wieder beiseiteschiebt, sieht die Sache im September schon ganz anders aus. Dann erlischt das Lächeln etwas schneller und möglicherweise pirschen sich bereits erste gestresste Gedanken an die Geschenkesuche an.

Wer Weihnachten und den Jahreswechsel lieber weit weg vom heimischen Weihnachtstrubel verbringt und sich eine Prise salzige Atlantikluft statt des Duftes der Weihnachtsgans um die Nase wehen lassen möchte, kann jetzt erleichtert aufatmen: Für unsere beliebten Silvesterreisen „Das immergrüne Wanderparadies“ und „São Miguel – Kraterseen, heiße Quellen und Vulkane“ gibt es noch freie Plätze!

Doch auch hier gilt – ganz ähnlich wie bei der Geschenkesuche: Je früher Sie planen, desto größer die Auswahl und desto einfacher lassen sich Ihre Flug- und Zimmerwünsche erfüllen. 😉

Aber bevor jetzt der vorweihnachtliche Planungsstress ausbricht, lehnen Sie sich erst einmal entspannt zurück. Wir verraten Ihnen, warum ein Tapetenwechsel über Weihnachten und Silvester eine richtig gute Idee sein kann – und welche beiden Reisen sich dafür besonders anbieten.

Sao Miguel – Mitten im Atlantik entspannt ins neue Jahr starten

Mitten im Atlantik, rund 1.400 km westlich vom portugiesischen Festland, liegen die neun Inseln der Azoren. São Miguel ist die größte und vielseitigste von ihnen – üppig grün, geprägt von beeindruckenden Kraterseen und dampfenden Fumarolen. Hier kommt man dem Vulkanismus ganz nah und kann die milden Temperaturen wunderbar für aktive Tage in der Natur nutzen.

Silvester feiern Sie gemeinsam bei einem festlichen Abendessen in der Hauptstadt Ponta Delgada. Um Mitternacht stoßen Sie in den geschmückten Gassen auf das neue Jahr an. Und wer besonders mutig ist, begrüßt es mit einem Bad im Atlantik. Alternativ geht es hinaus aufs Meer – vielleicht lässt sich bei einer Walbeobachtung sogar ein ganz besonderer Neujahrsgruß entdecken.

Alle Details zu dieser Reise finden Sie hier: schulz-aktiv-reisen.de/reise/azr09/

Madeira – Blütenzauber und Feuerwerk-Spektakel zum Jahreswechsel

Dramatische Vulkan- und Lavaküsten, eine exotische Pflanzenwelt und eine fast mystische Stimmung im größten Lorbeerwald der Erde – selbst im Winter begrüßt Sie Madeira mit angenehmen 18 bis 20 Grad und satten Grüntönen. Entlang plätschernder Levadas wandern Sie mit Ausblicken auf die schroffe Atlantikküste und weitem Blick über die Berglandschaft Madeiras.

Auch in den Wintermonaten präsentiert sich die Insel besonders blütenreich: Weihnachtssterne blühen in leuchtendem Rot, violette Bougainvilleen, Kamelien und Orchideen gehören zum typischen Winterbild. Dazu verkosten Sie exotische Früchte wie Cherimoya, Baumtomate und Surinamkirsche in ihrer Saison.

Optionaler Höhepunkt zum Reiseende: Silvester in Funchal, wo Sie eines der legendärsten Feuerwerke der Welt über der Bucht erleben – ein Lichtspektakel, das den Jahreswechsel unvergesslich macht.

Alle Details zu dieser Reise finden Sie hier: schulz-aktiv-reisen.de/reise/mad01/

São Miguel und Madeira – zwei Atlantikinseln, zwei ganz eigene Charaktere. Was sie eint: Beide verwandeln den Jahreswechsel in ein echtes Naturerlebnis, fernab von Geschenkestress und Gänsebraten. Wir freuen uns, wenn Sie uns auf diesem besonderen Start ins neue Jahr begleiten.

Weitere Reisen über Weihnachten und Silvester finden Sie in unserem Reisefinder: schulz-aktiv-reisen.de/reisen/

Weil die Türkei so schön ist, wandern wir immer weiter auf dem Lykischen Weg

Bei Mehmet zu Hause am Karacöeren See

Im April habe ich unsere Wanderreise im Taurusgebirge & auf dem Lykischen Weg begleitet und Mehmet in seiner Funktion als Reiseleiter erlebt. Welch ein Wissen er mitbringt und mit wieviel Freude er es weitergibt, hat mich total begeistert. Dazu empfängt er seine Gäste in seinem Zuhause am See und sogleich fühlt man sich angekommen. Ob im gemütlichen Wintergarten, mit viele Ruhe und weiten Blicken oder sehr herzlichen Begegnungen mit den benachbarten Bauern – diese Reise hat eine besonders persönliche Note.

Aus den Bergen direkt ans Meer

Das Taurusgebirge ist kein klassisches Inlandsgebirge, denn seine Ausläufer reichen bis an die Lykische Küste. Weniger als 100 km trennen den Stausee von der Großstadt Antalya und bringen Sie zügig weiter in den beschaulichen Teil Lykiens, fernab der großen Ferienanlagen. Da, wo die Moschee als höchstes Gebäude gilt, der Cai-Tee auch mitten im Wald angeboten wird und die Straßen nicht asphaltiert sind, befindet sich der beliebte Fernwanderweg – der Lykische Weg: mit Meerblick und entlang der Bergflanke im immer wiederkehrenden Auf und Ab. Ein frisch gepresster Saft am Wegesrand, ein Picknick mit Aussicht und der Duft der hiesigen Flora lassen den Alltag in weite Ferne rücken. Mit Mehmet wandern Sie im Osten des Lykischen Weges bei Ciralí und entdecken unter anderen die ewigen Flammen von Chimaira.

Neue Wanderreise auf dem westlichen Lykischen Weg

Viele unserer wanderbegeisterten Reisenden haben den Wunsch geäußert, noch mehr entlang der türkischen Küste zu Fuß entdecken und erleben zu wollen. Somit ist es uns eine besondere Freude, unsere neue 10-tägige Wanderreise auf dem westlichen Teil des Lykischen Weg vorzustellen. Ab Frühjahr 2027 möchten wir Sie an die sonnige Mittelmeerküste bei Antalya bringen, um weitere wunderschöne Abschnitte des Fernwanderwegs erkunden zu können. Vor Ort erwartet Sie Erdo, Ihr Reiseleiter und guter Freund von Mehmet. Beide sind in Deutschland aufgewachsen und zur Schule gegangen, später aber doch zu ihren türkischen Wurzeln zurückgekehrt. Kein Wunder eigentlich, denn Lykien ist landschaftlich wunderschön, bietet eine richtig gute türkische Küche fernab des hiesigen Kebap und eine betörend duftende Flora und Fauna.

Wandern und mehr zwischen Dalyan, Fethiye und Kaş

Knapp 500 km lang ist der Lykische Weg. Offizieller Beginn ist im Ort Fethiye, wo auch Ihr Reiseleiter Erdo wohnt und auch Sie Ihre Reise beginnen. Bei unserer neuen Reise auf dem westlichen Abschnitt haben Sie zwei Übernachtungsstandorte entlang des Weges – in Fethiye und Kaş. Somit müssen Sie nicht täglich umpacken und unser Abstecher nach Dalyan fügt sich gut ein.

Es heißt, „Dalyan braucht kein Meer, es hat einen Fluss“, und diesen werden Sie bei einer Bootstour erkunden. Sie erreichen den Strand der Caretta-Schildkröten, die hier ganz natürlich ihre Eier legen. Aber auch die Schmetterlingsbucht von Aktas, die Lagune von Ölüdeniz oder die versunkene Stadt Kekova sind besondere Höhepunkte dieser Reise. Sie wandern an 7 Tagen teilweise ganz klassisch auf dem Lykischen Weg und immer wieder zu außergewöhnlichen Orten, die mit Erdo als Kenner der Region erst ihren wahren Wert offenbaren.

Die Lykische Küste auf drei schulzige Arten entdecken

Die Lykische Küste lässt sich mit uns auf ganz unterschiedliche Weise erleben. Ob zu Fuß durch das Taurusgebirge und entlang des östlichen Lykischen Weges, auf den neuen Wanderrouten im Westen oder ganz entspannt vom Wasser aus mit Yacht und Yoga: Wenn Sie noch kurzfristig auf unsere Yacht aufspringen möchten, ist das sogar schon in diesem Herbst möglich. Unsere Reise „Mit Yacht und Yoga entlang der Lykischen Küste“ vom 09.10. bis 18.10.2026 erfreut sich großer Beliebtheit und kann noch kurzfristig gebucht werden.

Vielleicht ist ja genau Ihre Art dabei, die Lykische Küste im kommenden Reisejahr für sich zu entdecken. Ich berate Sie gern!

Tea Time: Boureima im Sommer bei uns, im Winter mit Ihnen in Westafrika

Mitte August durften wir unseren Reiseleiter Boureima aus Mali bei uns im Dresdner Büro begrüßen. Seit vielen Jahren ist er für schulz aktiv reisen mit unseren kleinen Gruppen in Westafrika unterwegs, kennt viele Länder der Region wie seine Westentasche und ist hervorragend vernetzt. Bei Tee und gemütlichem Beisammensein gab es deshalb einiges zu erzählen – über Reisen, Menschen und das Leben in Mali bis über die Grenzen des Landes hinaus. Und bei einem entspannten Wiedersehen entstehen bekanntlich die besten Ideen …

Boureima begleitet unsere Gäste nicht nur auf Mali-Reisen, sondern auch auf unserer Reise durch Senegal & Gambia. Den Termin vom 13.02. bis 28.02.2027 wird er selbst leiten und dabei in besonders kleiner Gruppe mit maximal zehn Gästen unterwegs sein. Wer bereits mit ihm durch Mali gereist ist, bekommt damit die Gelegenheit, gemeinsam weitere Facetten Westafrikas zu entdecken.

Boureima ist Reiseleiter der ersten schulz-Stunde, hat bereits unzählige Gruppen geleitet, spricht perfektes Deutsch und ist mit seinem breiten Reisehorizont längst weit über Malis Grenzen hinaus unterwegs. In vielen Teilen Westafrikas ist er bekannt und gern gesehen – und auch bei unseren Messen in Deutschland war er bereits häufig zu Gast. Und er ist nicht nur Reiseleiter mit viel Herz: In seiner Heimat Mali hat er bereits vor einigen Jahren eine Schule aufgebaut, die inzwischen rund 700 Kinder und Jugendliche besuchen: ein Herzensprojekt, das viel über seine Verbundenheit mit seiner Heimat und den Menschen vor Ort erzählt.

Von Mali bis an die Atlantikküste

Westafrika hat viele Gesichter – und Boureima kennt viele davon aus erster Hand. Die Region ist ein Reiseziel für erfahrene Afrika-Kenner – aber ebenso für Neulinge, die Lust haben, abseits der klassischen Afrika-Highlights unterwegs zu sein und dabei gern in kleiner Gruppe reisen. Dabei hat jede unserer Reisen ihren ganz eigenen Charakter.

Unsere Reise nach Senegal & Gambia ist für all jene perfekt, die Westafrika über seine Menschen, die jahrhundertealte Kultur und abwechslungsreichen Landschaften kennenlernen möchten. Sie führt von großen Städten, wo das moderne Afrika pulsiert, bis in kleine Dörfer, in denen tief verwurzelte Traditionen den Alltag prägen.  Dazwischen erleben Sie lebendige Märkte, weite Savannenlandschaften und die grüne Wildnis entlang des Gambia-Flusses.

Noch ein Stück südlicher führt unsere Reise durch Togo und Benin: Voodoo ist hier keine Folklore für Besucher, sondern gelebter Teil der Kultur und des Alltags. Sie können traditionellen Zeremonien beiwohnen, tauchen auch hier in das geschäftige Treiben der Märkte ein und entdecken auf kurzen Wegen die unterschiedlichen Landschaften zwischen der Atlantikküste im Süden und dem gebirgigen Norden. Auf unseren Togo-& Benin-Reisen sind für dieses Jahr noch Plätze frei: Wer dem europäischen Herbst entfliehen möchte, kann sich unserer aktuell noch sehr kleinen Gruppe vom 10.10.–25.10.2026 anschließen; wer lieber den Jahreswechsel im tropischen Süden verbringen möchte, vervollständigt unsere Gruppe vom 27.12.2026–11.01.2027.

Von Mali über Senegal und Gambia bis Togo und Benin – Westafrika ist vielfältig, überraschend und voller Geschichten.
Wir freuen uns, Menschen wie Boureima an unserer Seite zu wissen – und viele weitere Reiseleiter und Partner aus aller Welt, die ihre ganz persönlichen Geschichten mit uns und unseren Gästen teilen. Denn oft sind es genau diese persönlichen Begegnungen, die eine Reise so besonders machen.

Neuseeland, wir sind noch lange nicht fertig mit dir!

Neuseeland ist ein Land für Outdoor-Enthusiasten – und unsere Reise KIA ORA! – Neuseeländische Abenteuer ideal für junge und Junggebliebene, die gerne draußen aktiv unterwegs sind. Seit 2016 nehmen wir Sie mit zu unseren Lieblingsorten, zeigen Ihnen unsere liebsten Aktivitäten und entwickeln die Reise mit den Erfahrungen unserer Gäste immer weiter. So lernen Sie mit uns nicht nur beide Inseln kennen, sondern auch immer wieder neue Facetten Neuseelands.

Moosbärtige Südbuchen, Bergwildnis und tiefstürzende Wasserfälle – das ist Fiordland

Einer meiner persönlichen Lieblingsorte ist Fiordland, denn hier ist die Natur zu Hause. Faszinierende Licht- und Wolkenspiele und vier Jahreszeiten an einem Tag sind keine Seltenheit.
Mit rund 1,2 Millionen Hektar ist der gleichnamige Nationalpark einer der größten und ältesten Nationalparks im Südwesten der Südinsel – eine zerklüftete, wasserdurchsetzte und kaum zugängliche Bergwildnis aus glasklaren Seen, ursprünglichen Regenwäldern, moosüberzogenen Südbuchen und tief eingeschnittenen Fjorden. Herabstürzende Wasserfälle ziehen sich wie silberne Fäden durch die Landschaft. Vor rund zwei Millionen Jahren formten Gletscher tiefe Täler in den gewaltigen Bergstöcken. Heute reicht die Tasmansee weit in das Landesinnere hinein und füllt die eindrucksvollen Fjorde. Einen davon, den berühmten Doubtful Sound, entdecken Sie auf unserer Reise vom Wasser aus.

Neu: Tagestour auf dem Kepler Track

Ab Herbst 2026 können Sie diese faszinierende Region nun noch intensiver erleben: Erstmals wandern wir auf einem Abschnitt des Kepler Tracks, einem der berühmten Great Walks Neuseelands. Die gut ausgebauten Wege ermöglichen es, tief in die wilde Landschaft des Fiordlands einzutauchen, ohne dafür mehrere Tage unterwegs zu sein. Mit Tagesrucksack geht es vom Lake Te Anau durch Berg- und Rotbuchenwälder bis zur Brod Bay. Wer möchte, steigt weiter hinauf bis zur Baumgrenze und genießt den weiten Blick über das Te Anau Basin, bevor es wieder zum Ausgangspunkt zurückgeht.

Abwechslung pur: zu Fuß, mit dem Rad, per Kanu, Segel- und Jetboot

Doch der Kepler ist nur ein Beispiel dafür, was unsere Reise ausmacht: Neuseeland erleben wir auf ganz unterschiedliche Weise – zu Fuß, auf dem Rad, im Kajak, per Segel- und Jetboot und immer wieder mitten in beeindruckenden Landschaften. Von goldgelben Badebuchten und urtümlichen Regenwäldern bis zu den schneebedeckten Südalpen, umrahmt vom tiefen Blau des Ozeans.

28 Tage, zwei Inseln und ganz viel Outdoor-Spirit – KIA ORA! Eine Reise für alle, die Neuseeland nicht nur anschauen, sondern in kleiner Gruppe mit bis zu 12 Reisenden und deutschsprachig geführt erleben möchten. Gerne berate ich Sie zum für mich wohl schönsten Ende der Welt!

Termine für die kommende Saison
07.11. – 04.12.26  (Unser Mai) Bereits 6 Buchungen und weitere Reservierungen
20.12. – 16.01.27 
(Hochsommer in Neuseeland) bereits 6 Buchungen
27.02. – 26.03.27 
(unser September und Spätsommer in Neuseeland) Aktuell 3 Reservierungen

Was haben 2 Bretter, 16 Pfoten und 1 Eisangel gemeinsam?

Im hohen Norden sind sie ziemlich gute Antworten auf den Winter. Wo Schnee und Eis monatelang die Landschaft bestimmen, zieht man sich nicht einfach nach drinnen zurück. Man gleitet auf Skiern durch die Weite, zieht mit Huskys über verschneite Wege, stapft auf Schneeschuhen los – oder man bohrt eben ein Loch in einen zugefrorenen See und hält eine Angel hinein …

Drei Reisen aus Norwegen, Finnland und Schweden zeigen, wie unterschiedlich man dem nordischen Winter mit uns begegnen kann: mal mit einer Aktivität im Mittelpunkt, mal jeden Tag ein bisschen anders, mal für Einsteiger, mal für Fortgeschrittene – aber immer aktiv unterwegs. Denn genau das mögen wir am nordischen Winter: Er will nicht nur angeschaut werden. Er will, dass man mit ihm etwas anstellt. 😊

2 Bretter: 66° Nord – Skitour am Polarkreis

Keine Loipe, kein Rundkurs: Auf Backcountryskiern geht es sechs Tage quer durchs winterliche Saltfjell – über zugefrorene Seen, durch weite Täler und ungespurtes Gelände. Das Gepäck zieht in der Pulka hinterdrein und irgendwo da vorn liegt das nächste Dach über dem Kopf …

Abends wird es in den unbewirtschafteten Berghütten des norwegischen Wandervereins ziemlich bodenständig: Holz holen, kochen, einheizen, zusammensitzen. Vier bis sechs Reisende teilen sich nicht nur den Weg, sondern auch den Hüttenalltag. Und weil mitten im Fjell meist auch der Mobilfunkempfang verschwindet, bleibt für ein paar Tage tatsächlich nur das, was gerade vor einem liegt.

Wer braucht bei dieser Kulisse schon Mobilfunkempfang?

Mehr Skiwandertouren entdecken
Unsere Skilanglaufreisen entdecken

16 Pfoten: Mit Huskys auf dem Bärenpfad durch Finnisch-Karelien

Vier Hunde, ein Schlitten und Sie mittendrin: Sobald sich die Leinen spannen, wird aus aufgeregtem Hundegebell plötzlich das leise Gleiten der Kufen über den Schnee. Vor Ihnen läuft Ihr eigenes Gespann, ringsherum die verschneiten Wälder Finnisch-Kareliens. Einige Kilometer führen sogar über den Bärenpfad, den Karhunpolku.

Zu einer Huskywoche gehört weitaus mehr als Schlittenfahren: Sie helfen beim Ein- und Ausspannen, versorgen die Hunde unterwegs und füttern sie am Abend. Drei Ausfahrten sind es in der gemütlicheren Lodge-Woche – wer tiefer hineinwill, unternimmt bei ausgewählten Terminen vier Touren und verbringt eine Nacht im abgelegenen Waldhaus. Und wenn die Hunde einmal Pause und Sie einen Tag zur freien Verfügung haben? Dann können Sie auf Schneeschuhen selbst ein paar Spuren in den Schnee setzen.

Kurze Teambesprechung vor der nächsten Ausfahrt 😉

Mehr Huskytouren entdecken
Reine Schneeschuhtouren entdecken

1 Eisangel und einmal alles, bitte: Aktive Winterwoche in Schwedisch-Lappland

Wer sich nicht für eine Winteraktivität entscheiden möchte, muss es hier auch nicht. Auf einer familiären Huskyfarm in Schwedisch-Lappland wird acht Tage lang ausprobiert, was der nordische Winter hergibt: ein eigenes Huskygespann lenken, auf Schneeschuhen durch die Taiga stapfen, auf breiten Holzskiern unterwegs sein – und schließlich ein Loch in einen zugefrorenen See bohren und die Eisangel auswerfen.

Dazwischen geht es nach Jokkmokk und hinein in die samische Kultur. Und weil zum nordischen Winter nicht nur das Draußensein gehört, warten nach der Rückkehr zur Huskyfarm Sauna, Hot Pot und Kamin.

In der Ruhe beißt der Fisch 😉

Mehr multiaktive Winterwochen entdecken

Das lässt sich also im Winter alles so anstellen. Und was stellt der Winter mit uns an?

Warum vernünftige Menschen auf die Idee kommen, bei  minus 15 Grad ein Loch in einen zugefrorenen See zu bohren und sich daneben zu setzen? Eine mögliche Antwort finden Sie hier: Eine kleine Verteidigung der Kälte

Marokko – unsere Reisen durch 1001 Nacht als Bausteine kombinierbar

Einmal auf dem höchsten Berg Nordafrikas stehen, die Sahara bei einem Wüstentrekking mit Kamelen erleben, abgelegene Bergtäler im Hohen Atlas intensiv erwandern und schließlich die Reise am Meer in besonderen Unterkünften ausklingen lassen … Wie wär’s?

Diese Kombinationsmöglichkeiten verschiedener Landschaftsformen ist nur wenige Stunden Flugzeit von Mitteleuropa aus möglich – Marokko ist „the place to be“.
Wie schon in unserem letzten Newsletter mit unserer neuen Nordmarokko-Kreation von Frank Schulz vorgestellt, ist das Land kulturell bekannt durch die berühmten Königsstädte, aber auch beliebt durch seine landschaftliche Vielfalt. Bei meinen letzten drei Aufenthalten erlebte ich die unterschiedlichen Facetten des nordafrikanischen Staates und war davon fasziniert, wie einfach sich die einzelnen Komponenten miteinander verbinden lassen. Genau dieses System aus Kleingruppenreisen und Reisebausteinen haben wir in unserem Angebot zusammengeführt und bieten Ihnen die Möglichkeit, Marokkos Faszination persönlich auf Ihre Bedürfnisse zuzuschneiden: schulz-aktiv-reisen.de/Marokko

Wandern im Hohen Atlas – Aït Bougoumez-Tal

Das „Tal der Glücklichen“, Aït-Bouguemez, zog mich schon nach der Überquerung des 2.300 m hohen Passes Tizi n’Tighist in seinen Bann. In dieser peripher gelegenen Hochgebirgsregion hat sich ein eigenes Dorfleben entwickelt, das noch vom Massentourismus verschont geblieben ist. Traditionelle Lehmhäuser, Apfelplantagen und teilweise verschneite Berggipfel des zentralen Atlaskammes gaben mir ein Gefühl von Ruhe und Gelassenheit: eine Enklave der Zufriedenheit und des Innehaltens in einem dynamischen Land.

Durch einen glücklichen Zufall lernte ich das Campus Vivante Projekt mit seinem hervorragenden Café kennen und knüpfte Kontakte zu den beiden Gründern. Herausgekommen ist eine 10-tägige Reise, die moderate Wanderungen von 5 Stunden mit viel Zeit für Genuss verbindet. Sie verbringen Ihren Aufenthalt in zwei ausgewählten, komfortablen Öko-Lodges, um das wunderbare Tal intensiv zu erwandern, aber auch, um sich in Ihren Unterkünften zu entspannen. Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass Sie den Hohen Atlas sowohl von der Nord- als auch von der Südseite kennenlernen und mit dem Oasenort Skoura die Durchquerung des Gebirges komplettieren. Die Pilotreise ist für April 2027 geplant – die perfekte Reisezeit für klare Bergsichten und satte Grüntöne!

schulz-aktiv-reisen.de/MAR01

Sahara-Wüstenwandern mit Kamelen im Erg Chegaga

Sie interessieren sich für Weite, Stille und Sterne? Kombinieren Sie doch unsere neue Atlas-Reise mit dem Erg Chegaga und schließen Sie ein Wüstentrekking in der Sahara an Ihren Aufenthalt in den Bergen an. Nächte unterm Sternenzelt inmitten der Stille der Wüste geben Ihnen die Möglichkeit, weitab vom Alltag zu sich selbst zu finden und die weitläufigen Wüstenimpressionen zu genießen. Mit Kamelen als Packtieren ziehen Sie mit Berbernomaden von Wüstencamp zu Wüstencamp – ideal als Einstiegsreise für Gäste, die noch nie in der Wüste waren und diese Erfahrung gern einmal machen möchten.

schulz-aktiv-reisen.de/MAR02

Djebel Toubkal – Einstiegs-4.000er und höchster Gipfel Nordafrikas vor den Toren Marrakeschs

Von Marrakesch, einer der pulsierenden Königsstädte Marokkos, führt eine gut ausgebaute Straße in rund einer Stunde in das marokkanische Bergsteigermekka Imlil und von dort weiter in das malerische Bergdorf Aremd. Falls Sie Ihren ersten „leichten“ 4.000er erwandern wollen, ist der Jebel Toubkal mit 4.167 Meters als Einstiegsberg bestens dafür geeignet. Etwas Ausdauer und Kondition benötigt man schon, aber die Wege und die Infrastruktur sind gut ausgebaut, so dass die Chancen sehr gut stehen, vom höchsten Punkt Nordafrikas einen Panoramablick bis nach Marrakesch zu genießen. Bei meinem Aufenthalt Ende Oktober 2025 rieselten bei frühem Aufbruch die ersten Schneeflocken der Saison und am Gipfel erwartete mich eine gezuckerte Landschaft, die ich mit einer Vielzahl freudiger Bergsteiger teilen durfte. Besonders beeindruckt hat mich neben der Landschaft mein lokaler Bergführer Hamid, der mir sein Heimatdorf Aremd zeigte, wo ich nach der Besteigung die beste Tajine in Marokko  genoss.

schulz-aktiv-reisen.de/MAR04

Zum Abschluss: Erholung an der Atlantikküste in Essaouira

Die wilde Atlantikküste Marokkos bietet mit Essaouira einen malerischen Ort, der zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde und durch seinen Charme und seine Atmosphäre jeden Besucher verzaubert. Neben der Erkundung der Altstadt/Medina und feiner marokkanischer Tajine können Sie wahlweise auch im kleinen Küstenort Sidi Kaouki die Seele baumeln lassen 🙂
Die Entscheidung, ob Sie eher in der charmanten Stadt oder in einem kleinen Dorf am Atlantik übernachten wollen und welchen Komfort Sie wünschen, liegt ganz bei Ihnen.
Egal, ob Sie vorher die Sahara, den Djebel Toubkal oder abgelegene Täler im Hohen Atlas erkundet haben – ein Aufenthalt an der Küste gehört einfach mit ins Programm einer ausgewogenen Marokko-Reise.

schulz-aktiv-reisen.de/MAR03

Eine Reise voller Begegnungen, Bewegung und kleiner Wunder – mit Gewinnchance auf Fernost-Flair

Diesen März heißt es für mich: Nǐ hǎo, Taiwan!
Kaum gelandet, sause ich mit dem Airport-Express direkt ins Stadtzentrum. Ich treffe Hao, einen pensionierten Fußballtrainer, der „spazieren fährt“ – einfach die Leichtigkeit des Unterwegsseins genießt. Wir plaudern über Taipehs modernes Metrosystem: alles klar beschildert, sogar auf Englisch, die Ticketautomaten gibt es auf Deutsch. Hao schwärmt von Deutschland – nur am ICE ist er damals gescheitert, zu kompliziert war für ihn die Orientierung. Wir lachen beide und meine Vorfreude steigt, die Inselwelt auf unserer 15-tägigen Aktivreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden.

Am Abend ist die Gruppe vollständig: Zwölf Gäste, Reiseleiter Chris und ich, Produktmanagerin für Taiwan. Alle sind müde nach dem langen Flug – ein gemütliches Restaurant zum Begrüßungsessen hätte wohl eher zum Einschlafen verführt. Doch Reiseleiter Chris weiß es besser: Statt Stillsitzen führt er uns direkt hinein ins pulsierende Leben des Nachtmarkts. Überall zischt, brutzelt und duftet es, wir staunen über die winzigen Garküchen und die flinken Köche. Chris ermutigt uns zum Probieren: Handbrot, Teigtaschen, Rosenapfel – neben seinen Empfehlungen dürfen wir auf alles zeigen, was wir ausprobieren wollen, und sofort wird eine neue Kostprobe herbeigezaubert. Natürlich darf der weltberühmte „stinkende Tofu“ nicht fehlen! Mit skeptischen Blicken kosten wir mutig – und müssen zugeben: Er schmeckt deutlich besser, als er riecht.

Von der Millionenstadt Taipeh zieht es uns weiter ins Grüne: Im Yehliu Geopark begrüßt uns ein wild tobendes Meer, das bizarre Felsen formt, als hätte ein Riese seiner Fantasie freien Lauf gelassen. Klatschnass erreichen wir Jiufen, warten den Regen ab – und besteigen den Kelung Berg mit grandioser Aussicht über die Bergwelt bis hin zum Taipeh 101.

Unsere Unterkunft? Einzigartig! Geführt von einer Künstlerfamilie, die lauter selbstgebaute Minihäuser in das Bergdorf zimmerte, jedes ein kleines Kunstwerk für sich – voller Charme und Kreativität. Abends dampfendes Essen unter roten Laternen und zum Frühstück dann der große WOW-Moment: Die Wolken lichten sich und präsentieren eine Postkartenidylle „in echt“ mit offenem Blick über das tiefblaue Meer, bunte Tempel und Dschungelgrün. Danach folgt eine Küstenwanderung im Dauer-Auf-und-Ab über endlose Steinstufen, vorbei an tempelartigen Aussichtspunkten und Landschaften, die sich anfühlen wie Hawaiis asiatische Cousine.

Die nächsten zwei Tage sind wir mit dem Fahrrad unterwegs: von Fenglin über Ruisui bis nach Sanxiantai – täglich rund 60 Kilometer durch das ländliche Taiwan. Auf gut gefederten Trekkingrädern, je nach Ehrgeiz mit oder ohne E-Schub, rollen wir durch sanfte Hügel, vorbei an Palmen, Bananenstauden und Ananasfeldern. An den Reisfeldern staunen wir: Statt Wasserbüffeln arbeiten hier Hightech-Setzmaschinen, und Bauern steuern Drohnen, die elegant über die Felder surren. Taiwan wirkt stellenweise wie ein Blick in die Zukunft – nur grüner. Das Wetter ist zunächst wechselhaft, bevor es am Nachmittag konsequent auf Dauerregen umstellt. Die Laune bleibt erstaunlich gut, auch wenn das Etappenziel irgendwann sehnsüchtig herbeigewünscht wird. Die Unterkunft wirkt schlicht, bis die Badezimmertür aufgeht: riesige Eckbadewanne, Panoramafenster mit Dschungelblick und heißes Thermalwasser. Die nassen Kilometer sind sofort vergessen! Am Folgetag lacht wieder die Sonne und es geht erst durchs Landesinnere, dann über einen aussichtsreichen Pass und schließlich am tobenden Pazifik entlang bis zur geschwungenen Sanxiantai-Brücke.

Es folgt Entspannung in Kenting: Spazieren an langen Sandstränden, Sundowner am Meer, Baden im türkisblauen Pazifik und tropische Botanikwunder im Nationalpark. An unserem freien Vormittag wollen ein paar von uns zum Sail Rock. Klingt einfach. Ist es nicht. Kein Taxi weit und breit, Passanten helfen eifrig mit. Dann die geniale Idee eines Locals: Wir stehen ja direkt vor der Polizeistation. Er marschiert selbstbewusst hinein und kommt mit drei strahlenden Polizisten zurück, samt Visitenkarte eines Taxiunternehmens. Ein Anruf, kurzes Verschwinden, dann die triumphale Nachricht: Problem gelöst! Kaum verabschiedet, stehen sie wieder da — diesmal für gemeinsame Gruppenfotos. Wir lachen: Bald sind wir wohl Kentings neue Lokalstars. Genau solch spontane Begegnungen machen Taiwan für mich unvergesslich.

In Tainan entdecken wir zwischen verwinkelten Gassen, Konfuziustempel und Altstadt, dass die wahre Magie dieser Stadt von ihren freundlichen Einwohnern ausgeht. Auch hier arbeitet Reiseleiter Chris keine klassischen Sehenswürdigkeiten ab, sondern führt uns direkt hinein ins Leben – in kleine Werkstätten, wo Laternen von Hand bemalt, Siegel geschnitzt und Tempelstickereien gefertigt werden. Die Einheimischen zeigen stolz ihr Handwerk, ganz ohne Erwartung einer Gegenleistung und ohne dass wir vorher angekündigt sind. In den zahlreichen farbenfrohen Tempeln basteln wir gemeinsam Glücksornamente, verbrennen gute Wünsche im Tempelofen und lassen uns vom Duft der Märkte treiben, wo uns eine Gemüseverkäuferin glücklich die angeblich frischeste Lokalfrucht schenkt. Alles fühlt sich leicht an: authentisch, spontan und ganz ohne touristische Inszenierung.

Im klaren Morgenlicht von Alishan tauchen wir ein ins „Waldbaden“ – die Sonne fällt warm durch die hohen Baumkronen, und die Luft riecht nach Harz, feuchter Erde und sonnengewärmtem Holz. Eine kurze Zugfahrt bringt uns sanft hinauf durch die Bergwälder, das gleichmäßige Rattern begleitet den Blick auf grüne Hänge und uralte Stämme. Auf dem Giant Tree Trail wandern wir zwischen mächtigen Zypressen, deren borkige Riesenstämme seit Jahrhunderten hier stehen, umgeben von Moosen, Farnen und dichtem Unterholz. Ebenso eindrücklich: die vielen Kirschbäume in voller Blüte – zarte rosa Farbtupfer im satten Grün, leuchtend im Sonnenlicht, als würde der Frühling selbst den Weg mit uns gehen.

Am Sonne-Mond-See schippern wir über türkisblaues Wasser und spazieren entspannt am Ufer entlang. Danach zieht sich die Fahrstrecke durch diesiges Wetter und eintönige Landschaft – bis wir plötzlich in eine kleine Seitengasse abbiegen und unvermittelt vor einer riesigen Klosteranlage stehen, die mitten im grünen Dschungel an einem Hang thront. Die letzten Meter gehen wir zu Fuß vorbei an Gebetsmühlen und bunten Fabelwesen, die im Licht der untergehenden Sonne funkeln. Aus der Ferne erklingt der meditative Gesang eines Mönchs, Vögel zwitschern, Wind rauscht durch die Gänge. Mit großen Augen streife ich durch die Anlage, völlig gefesselt von der Magie dieses Ortes. Für mich persönlich das schönste Erlebnis der ganzen Reise und der perfekte Tourabschluss.

Haben Sie selbst Lust bekommen, Taiwan zu entdecken? Dann begleiten Sie uns 2027 auf dieser besonderen Reise – mit Terminen im Februar, März, April und November. Alle Infos zur Taiwan-Reise: schulz-aktiv-reisen.de/TWN01

Machen Sie mit – holen Sie sich ein Stück Taiwan nach Hause!

PS: Mit etwas Glück kommt Taiwan schon vorher zu Ihnen! Wir verlosen drei Präsentpakete mit einer Extraportion Fernost-Flair. Alles, was Sie tun müssen: Verraten Sie uns, was Sie an Taiwan reizt – über Facebook, Instagram oder hier über unser Umfrageformular. Viel Glück und ein großes Dankeschön an das Fremdenverkehrsamt Taiwan für die Unterstützung und die schönen Überraschungen. 😊

Wenn die Sahara gleich zweimal überrascht: Algerien im Herbst 2026

Wer bei der Sahara zuerst an Sand und Wüste denkt, darf dieses Jahr ruhig zweimal hinschauen.

Nach überraschenden, ungewöhnlich starken Regenfällen im Juni könnte sich die Region rund um Djanet und das Tadrart im Herbst von einer Seite zeigen, die nur alle zehn bis zwanzig Jahre zu sehen ist.

Bereits 20 bis 30 Millimeter Niederschlag reichen in dieser extrem trockenen Region aus, um die Landschaft sichtbar zu verändern. Wie außergewöhnlich die Regenfälle waren, zeigte sich auch in der Region selbst: Sogar die Bürgermeisterin von Tamanrasset sprach in einem Fernsehinterview über das Ereignis.

Viele Wüstenpflanzen gehören zu den sogenannten Ephemerpflanzen. Ihre Samen können jahrelang im Boden überdauern und warten auf ausreichend Regen. Dann geht plötzlich alles ganz schnell: Pflanzen treiben aus, erste Blüten erscheinen, Insekten kehren zurück – und mit ihnen auch die Vögel. Ein kurzer, aber faszinierender Kreislauf, den man nur selten beobachten kann.

Und genau darauf hofft unsere Reiseleiterin Irene. Zum letzten Mal hat sie dieses Schauspiel 2017 erlebt. Zwischen den Felsen des Tadrart entstanden Seen, die Monate später noch Wasser führten. Als sie ein halbes Jahr später zurückkehrte, waren sie zwar kleiner geworden – verschwunden aber noch nicht. Erst ein Jahr später waren sie vollständig ausgetrocknet.

Ein Anblick, der zeigt, wie überraschend wandelbar selbst eine der trockensten Landschaften der Erde sein kann.

Genau deshalb schaut Irene mit besonderer Vorfreude auf unsere Herbstreisen.

„Die Spuren der Regenfälle werden wir ganz sicher noch sehen. Und vielleicht haben wir sogar das Glück, viele Büsche in voller Blüte zu erleben.“

Ein schöner Zeitpunkt also für eine Reise nach Algerien.

So besonders wie dieser Herbst werden könnte, ist auch die Reise, mit der wir ihn erleben.

Kaum eine unserer Algerienreisen führt so tief hinein in diese Landschaft wie unsere Trekkingreise auf dem Hochplateau des Tassili n’Ajjer & Tadrart.

15 Tage zu Fuß durch zwei völlig unterschiedliche Wüstenwelten

Statt auf den leichter zugänglichen Routen im Tal unterwegs zu sein, steigen wir gemeinsam mit unseren Lasteseln auf das 1.800 Meter hohe Hochplateau des Tassili n’Ajjer. Nach dem Aufstieg verbringen wir zwei volle Tage auf dem Plateau – in einer Felsbildregion, die nur zu Fuß erreichbar ist und in der man genau deshalb oft niemandem begegnet. Mehr als 15.000 Felsmalereien erzählen hier von einer Zeit, in der die Sahara noch grün war.

Dazwischen uralte Zypressen, die bereits vor mehr als 4.000 Jahren Wurzeln geschlagen haben. Heute gehören sie zu den seltensten Bäumen der Erde. Kaum vorstellbar, dass dort, wo sich heute Sand und Fels erstrecken, einst das Meer zu Hause war.

Nach dem Abstieg bildet das Tadrart den zweiten Höhepunkt der Reise: Bis zu 150 Meter hohe Dünen in Schwarz, Goldgelb und Tiefrot wechseln sich ab mit außergewöhnlichen Felsformationen. Welche Formen die Natur hier geschaffen hat, lassen ihre Namen wie „Zirkus“ oder „Fußball-Weltmeisterpokal“ bereits erahnen. Diese werden allerdings kaum dem gewaltigen Ausmaß und überwältigenden Gefühl gerecht, das einen ergreift, wenn man direkt vor ihnen steht. Davon kann man sich nur vor Ort selbst überzeugen ⁠😉

Durch die Regenfälle wird der Herbst zu einem spannenden Ereignis und gibt unserer faszinierenden Trekkingreise ein besonderes i-Tüpfelchen.

Und unser Novembertermin hält noch eine weitere Besonderheit bereit: Wir sichern den Termin schon jetzt. So können Sie die Vorfreude direkt genießen.

Sie wollen mich begleiten? Hier geht’s zur Reise: www.schulz-aktiv-reisen.de/ALG71

Lieber ohne Aufstieg? Auch unsere Wanderreise im Oktober ist bereits gesichert: www.schulz-aktiv-reisen.de/ALG79

Oder lieber ganz entspannt? Für unsere Geländewagenreise im November ist aktuell noch ein letzter Platz frei: www.schulz-aktiv-reisen.de/ALG77

Von Hunza zum Broad Peak – Erinnerungen an meinen Freund Sohail Sakhi

Manchmal beginnt eine Freundschaft mit einer einfachen Frage …

17.09.2017: Ich saß in Karimabad im Café de Hunza und trank nach einigen Wochen in Pakistan meinen ersten richtigen Kaffee, als mich ein junger bärtiger Mann mit breitem Lächeln und perfektem Englisch ansprach. Er interessierte sich für meine Kamera, und wir kamen ins Gespräch. Sein Name war Sohail Sakhi.

Wenige Tage später lud er mich ein, mit ihm und seiner Cousine Samina zum Khunjerab-Pass an die chinesische Grenze zu fahren. Es wurde ein spontaner Roadtrip durch das herbstlich gefärbte Hunza und für mich der Beginn einer ganz neuen Perspektive auf dieses faszinierende Land und seine Menschen.

Sohail stammte aus Aliabad im Hunzatal. Wenige Monate zuvor hatte er seinen Vater auf tragische Weise verloren. Seitdem kümmerte er sich um seine Mutter Shaheen und seinen jüngeren Bruder Tofail. Trotz dieser Verantwortung war er voller Tatendrang und neugierig auf die Welt. Seine Begeisterung war ansteckend und aus ersten Ideen entstanden konkrete Projekte. Nur ein Jahr später führten wir unsere erste gemeinsame Reisegruppe für schulz aktiv reisen durch die wilde Welt des Himalaya und Karakorum.

Aus Reisen wurden gemeinsame Abenteuer …

Pakistan war damals noch ein Land, das nur wenige Reisende kannten. Die spektakulären Straßen des Karakorum Highway waren von unzähligen Checkposts geprägt, die touristische Infrastruktur steckte vielerorts noch in den Kinderschuhen und Reisen in die abgelegenen Bergregionen atmeten puren Entdeckergeist.

Sohail sah darin keine Hindernisse, sondern Möglichkeiten. Eine besondere Trekkingreise führte uns zu zweit ins Herz des Karakorum. Wir überschritten den Gondogoro-Pass und teilten uns zwei Wochen lang ein rotes Ein-Personen-Zelt. Jeden Tag kochten wir unsere Noodles und freuten uns über die Einladungen der Baltis zum Chai. Bald schon hatte sich in den Camps herumgesprochen, dass zwei „Backpacker“ den Baltoro-Gletscher unsicher machten und „by fair means“ den Concordiaplatz erreichen wollten. In dieser Zeit wurde mir einmal mehr bewusst, wie wenig man eigentlich braucht, wenn man in den Bergen unterwegs ist. Heute sind es gerade diese einfachen Momente, die mir besonders wertvoll erscheinen.

Sohail hatte eine ganz besondere Gabe, Menschen miteinander zu verbinden. Für unsere Gäste war Sohail ein Reiseleiter, der ihnen Türen öffnete und dafür sorgte, dass sie sich willkommen und zu Hause fühlten. Für die pakistanischen Guides und Träger war Sohail jemand, dem sie vertrauten. Und für seine Freunde war er einfach Sohail: Herzlich, humorvoll, hilfsbereit und immer für andere da.

Sohail zeigte mir nicht nur „seinen“ Karakorum. Er nahm mich in seiner Familie auf und ließ mich an seinem Leben teilhaben. Durch ihn lernte ich Hunza nicht nur als spektakuläre Berglandschaft kennen, sondern als Heimat von Menschen, deren Gastfreundschaft und Lebensweise mich tief beeindruckten. Mit der Zeit wurde Hunza auch für mich zu einer zweiten Heimat.

Und während sich unser gemeinsamer Weg weiterentwickelte, veränderte sich auch Sohail. Aus dem jungen Mathematikstudenten aus Hunza war nach der Pandemie ein herausragender Bergsteiger geworden, der die Achttausender Pakistans und Nepals im Alpinstil bestieg – teilweise im Alleingang und ohne die Unterstützung von Trägern.

Unser letztes Gespräch

Den letzten Kontakt hatten wir im Mai 2026. Sohail arbeitete zu diesem Zeitpunkt mit einem Team von Sherpas daran, Fixseile am Kanchenjunga zu verlegen und sollte wenig später selbst auf dem dritthöchsten Gipfel der Welt stehen. Wir sprachen über unsere gemeinsame Tour in Pakistan im September und schmiedeten Pläne für die kommenden Monate. Zu diesem Zeitpunkt ahnte keiner von uns, dass dies unser letztes Gespräch sein würde.

Am 31. Juli erreichte uns die Nachricht vom Broad Peak. Eine Lawine hatte zehn Menschen unter sich begraben. Einer von ihnen war Sohail Sakhi.

Was bleibt …

Für mich ist es schwer zu begreifen, dass der enthusiastische junge Mann, den ich einst zufällig wegen meiner Kamera kennengelernt hatte, nicht mehr nach Hunza zurückkehren wird. Auch die schulz-Familie verliert mit Sohail einen engagierten Bergführer und besonderen Menschen.

Was bleibt, sind seine Visionen für seine Heimat: sein Einsatz für eine faire Bezahlung pakistanischer Träger und Guides, seine Pläne für die Etablierung eines Great Karakorum Trail und der Aufbau der ersten Kletterwand in Hunza für Mädchen und Jungen.

Sohail war für mich wie ein Bruder und eine Brücke zwischen zwei Kulturen. Ohne ihn wäre Pakistan für mich nicht das Land, das es heute ist. Ich bin ihm dankbar für all die Wege, die wir gemeinsam gegangen sind. Für die Berge, die er mir gezeigt hat. Für seine Familie, die mich aufgenommen hat. Für die unzähligen Gespräche, seinen unvergleichlichen Humor und die vielen gemeinsamen Abenteuer.

Und vielleicht ist es genau das, was wir von einem besonderen Menschen in Erinnerung behalten: nicht die Gipfel, die er bestiegen hat, sondern die Menschen, deren Leben er auf seinem Weg berührt hat.

Auf ein Wiedersehen zwischen den schneebedeckten Gipfeln des Karakorum, Sohail Bhai.

—————————————————————————————————

Sohails Familie unterstützen

Viele Menschen haben uns nach unserem Instagram-Beitrag gefragt, wie sie Sohails Familie unterstützen können. Gemeinsam möchten wir Shaheen und ihren jüngeren Sohn Tofail in dieser schweren Zeit nicht allein lassen und haben deshalb eine Spendenaktion ins Leben gerufen.

Die Spenden sollen zur unmittelbaren finanziellen Absicherung der Familie und zur Deckung notwendiger Ausgaben beitragen. Welche Ausgaben dabei konkret im Vordergrund stehen, möchten wir gemeinsam mit Shaheen und Tofail entscheiden.

Die Spendenaktion läuft bis zum 1. September 2026. Im September werde ich selbst nach Pakistan reisen und die Situation vor Ort mit der Familie besprechen. Die Unterstützung wird anschließend auf dem geeigneten Weg direkt an Shaheen und Tofail weitergegeben.

Über die Verwendung der Spenden werden wir transparent informieren.

Wer Shaheen und Tofail unterstützen möchte, kann sich hier an der Spendenaktion beteiligen:

gofund.me

Die Bretagne – raue Schönheit ganz charmant

„Hinter jeder Kurve eine neue Landschaft“ – so wirbt der Tourismusverband Bretagne für die westlichste Region Frankreichs, und das zu Recht. Zerklüftete Küsten, Sandstrände, mystische Wälder und prähistorische Menhire, dazu mondäne Badeorte und rosa Granit – eine volle landschaftliche Farbpalette bietet sich dem Besucher. So vielfältig hat auch unsere erste Reisegruppe im letzten Herbst die Bretagne auf unseren Wanderungen entdeckt und erlebt. Der nächste Herbst steht vor der Tür – kommen Sie mit? 😊

Wandern auf der Schönen, der Belle-Île

Seit diesem Jahr setzen wir über auf die Belle-Île, die Schöne – eine Insel, die ihrem Namen alle Ehre macht und einst schon den Künstler Claude Monet als Muse inspirierte. Vorgelagert der Halbinsel Quiberon, wird die Insel in nur einer Stunde erreicht. Das Örtchen Le Palais mit seiner Vauban-Festung und den bunten Häusern im Hafen ist schon so einladend, dass der Landgang zum Genuss wird. Ein kleiner Bummel durch das beschauliche Städtchen, und schon geht es an die Küste zur Wanderung. Der Wind, das Meer und die salzige Luft sind belebend und lassen den Gedanken freien Lauf.

Auf bekannten und besonderen Pfaden unterwegs

Wo früher Schmuggler abgefangen wurden, können heute über 2.000 Kilometer entlang der bretonische Küste gewandert werden. Der berühmte Zöllnerpfad GR34 verläuft lückenlos entlang der Küstenlinie, und so kreuzen auch wir an mancher Stelle seinen Weg in der Südbretagne. Wunderbare Ausblicke auf den Ozean eröffnen sich. Bei den charmanten Städten Auray und Pont-Aven folgen wir hingegen Flüssen und sind fernab der bekannten Wege unterwegs. Mit Reiseleiterin Fanny sind Sie bestens navigiert – und informiert über so manch bretonische Besonderheit und gewitzte Geschichten. Auch alte Sagen um die berauschenden Wälder und Megalithen werden Sie zu hören bekommen.

So schmeckt die Bretagne

Ein Duft aus süßem Salzkaramell, säuerlichem Apfelcidre und Meeresfrüchten liegt in der Luft. Die Bretonen besinnen sich kulinarisch gern auf ihre Lage am Atlantik und schlürfen genüsslich frische Austern – so haben auch Sie die Gelegenheit dazu. Aber nicht nur die Früchte des Meeres sind hier eine Spezialität. Das berühmte französische Crêpe oder die regionaltypischen Galette kommen hier auf den Tisch. Dazu eine Bol voll Apfelcidre – und es ist angerichtet. An manchen Abenden speisen Sie gemeinsam mit Ihrer Wandergruppe und andere wiederum ermöglichen es, die bretonische Küche auf eigene Faust zu entdecken.

Herzliche, herbstliche Einladung … 😊
Hier geht es zur Reise: schulz-aktiv-reisen.de/FRA25

Foto Teaser: Léa Guillotte, Tourismusverband Bretagne

Zehn Ecuador-Fakten zum Staunen

Ecuador gehört zwar zu den kleinsten Ländern Südamerikas – aber was die Vielfalt betrifft, spielt es ganz groß mit. Auf kleinstem Raum vereint das Land schneebedeckte Vulkane, geheimnisvolle Nebelwälder, den wilden Amazonas, traumhafte Küsten und eine Tierwelt, die weltweit ihresgleichen sucht.

Kommen Sie mit auf eine kleine Reise nach Ecuador: Zehn faszinierende Fakten laden zum Träumen ein – und zwei Bonusfakten warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden!


1. Der Äquator verläuft mitten durchs Land

Der Name verrät es bereits: Ecuador bedeutet „Äquator“. Genau hier, wo Nord- und Südhalbkugel aufeinandertreffen, können Reisegäste ein Foto am berühmten „Mitad del Mundo“-Monument (Mitte der Welt) machen – mit den Füßen auf zwei verschiedenen Erdhalbkugeln.

 


2. Quito – eine Hauptstadt mit Höhenflug

Quito ist nicht nur wegen seiner wunderschönen Altstadt berühmt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Die Hauptstadt liegt auf beeindruckenden 2.850 Metern über dem Meeresspiegel und gilt als die höchstgelegene offizielle Hauptstadt der Welt. Wer noch höher hinaus möchte, fährt mit der Teleférico-Seilbahn auf über 4.000 Meter hinauf und genießt einen spektakulären Blick über die Andenlandschaft.


3. Schokolade aus dem Paradies

Ecuador ist eine der Heimatregionen des feinsten Kakaos der Welt. Der berühmte Arriba-Kakao ist für sein besonderes Aroma bekannt und macht Ecuador zu einem echten Schokoladen-Paradies.

Zum Beispiel in Mindo lässt sich verfolgen, wie aus der Kakaobohne Schritt für Schritt eine köstliche Spezialität entsteht. Vom Baum bis zur Schokoladentafel – ein Genuss mit Geschichte.


4. Mindo – das Vogelparadies im Nebelwald

Mindo ist mein Lieblingsort in Ecuador – und das aus gutem Grund. Hier leben über 500 Vogelarten und im Nebelwald hängt oft ein feiner Dunst zwischen den Bäumen. Das sieht nicht nur magisch aus, sondern versorgt den Wald auch mit Feuchtigkeit – ein echtes Naturwunder und einfach nur wunderschön.

 


5. Der Amazonas – ein grünes Wunderland

Fast die Hälfte Ecuadors ist von tropischem Regenwald bedeckt. Ein einziger Hektar Regenwald kann mehr Baumarten beherbergen als ganz Europa. Dabei ist der Amazonas nicht nur ein Wald, sondern ein eigener Kosmos und Zuhause exotischer Tiere wie Affen, Flussdelfine und Papageien.

 


6. Eine Straße der Vulkane

Auf rund 300 Kilometern reihen sich mehr als 70 Vulkane entlang der berühmten „Straße der Vulkane“, deren Namen bereits der Naturforscher Alexander von Humboldt prägte, als er Ecuador 1802 auf seiner südamerikanischen Expedition bereiste. Vom majestätischen Cotopaxi (5.897 m) bis zum Sangay, einem der aktivsten Vulkane der Welt, zeigt Ecuador hier seine gewaltige geologische Kraft. Humboldt war so beeindruckt von der Aussicht auf die gewaltigen Gipfel, dass sie ihn sprachlos machten – und das will bei einem Forscher seines Kalibers etwas heißen.


7. Panama-Hüte kommen gar nicht aus Panama

Eine der berühmtesten Kopfbedeckungen der Welt hat den falschen Namen: Der Panama-Hut stammt ursprünglich aus Ecuador. Die kunstvoll geflochtenen Hüte entstehen traditionell in Handarbeit. Besonders rund um Cuenca geben Familienbetriebe Einblicke in dieses jahrhundertealte Handwerk.

 

 


8. Der König der Anden: der Andenkondor

Mit einer Flügelspannweite von über drei Metern gehört der Andenkondor zu den größten flugfähigen Vögeln der Erde. Für die Andenvölker ist der Kondor weit mehr als nur ein Vogel: Er steht für Freiheit, Stärke und die Verbindung zwischen Himmel und Erde. Im Cajas-Nationalpark gibt es mit etwas Glück die Möglichkeit, diesen beeindruckenden Vogel in seiner natürlichen Umgebung zu beobachten. Zwischen Hochland, Felswänden und weiten Landschaften findet er hier einen idealen Lebensraum.


9. Pinguine am Äquator? Ja, wirklich!

Auf den Galápagos-Inseln lebt eine echte Besonderheit: der Galápagos-Pinguin. Er ist die einzige Pinguinart, die nördlich des Äquators vorkommt. Anders als ihre Verwandten in der Antarktis leben diese kleinen Überlebenskünstler nicht in riesigen Kolonien, sondern häufig paarweise. Und noch ein romantischer Fakt: Galápagos-Pinguine bleiben ihrem Partner meist ein Leben lang treu.

 

 


10. Warum heißen die Galápagos-Inseln eigentlich so?

Der Name geht vermutlich auf das spanische Wort „galápago“ zurück. Damit bezeichnete man eine bestimmte Art von Sattel – und die gewölbten Panzer der riesigen Galápagos-Schildkröten erinnerten die ersten spanischen Entdecker genau daran. Die Inseln bekamen also ihren Namen wegen eines Schildkrötenpanzers. Und heute sind genau diese gemütlichen Riesen die berühmtesten Botschafter des Archipels. Man könnte sagen: Die Schildkröten waren von Anfang an das Markenzeichen von Galápagos.

 

 


Ein ganz besonderer Ecuador-Fakt

Hinter jeder Reise steckt auch ein Mensch: Frank Dietze kommt ursprünglich aus Sachsen, lebt aber seit 23 Jahren in Ecuador und begleitet unsere Gruppen bereits seit 18 Jahren. Mit seiner Erfahrung, seinem Wissen und seinem ecuadorianischen Zuhause zeigt er unseren Gästen nicht nur Sehenswürdigkeiten – sondern das echte Ecuador.


Der beste Fakt kommt zum Schluss:

All diese faszinierenden Orte können Sie in unseren Reisen besuchen!

Naturparadies am Äquator (ECU03) kombiniert mit der Galápagos-Verlängerung „Höhepunkte von Galápagos“ (ECU07).

Das Schlusswort geben wir noch einmal Alexander von Humboldt, der über Ecuador an seinen Bruder Wilhelm schrieb:

Die hohen schneebedeckten Gipfel, die tätigen Vulkane […], ihre Vegetation und die Sitten ihrer Bewohner machen die Gegend zu der interessantesten der Welt.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Fünf Gründe, warum wir gern gesehene Gäste auf Mallorca sind

Abseits Mallorcas bekannter Strände und Buchten verbirgt sich eine andere Insel: ursprünglich und nur wenigen vertraut. Genau dort führen wir unsere Gäste durch die Berge der Serra de Tramuntana und über Wege, die keine Karte zeigt – begleitet von Einheimischen, die uns wie Freunde empfangen. Ein Blick hinter die Kulissen unserer Wanderreise zeigt, warum wir gern gesehene Gäste auf Mallorca sind. Und dass wir damit ganz sicher nicht mit dem Slogan „Tourists go home!“ gemeint sind. 😉

1. Wandertradition im Tramuntana-Gebirge in kleiner Gruppe

Salvador, genannt Salva, ist unser Partner vor Ort und führt mitten im Herzen der Tramuntana seine eigene Wanderagentur. Für unsere Gäste führt er ausschließlich kleine Gruppen von 4 bis maximal 8 Personen – so bleibt genug Zeit, um mit Land und Leuten, Traditionen und Natur in Kontakt zu kommen. Seine Wanderleidenschaft begann 1995 an der Seite von Paco Ponce, dem Pionier des geführten Wanderns auf Mallorca. Paco führte bereits Anfang der 1970er Jahre kleine Wandergruppen durch die Tramuntana. Seit 2004 führt Salva diese Tradition fort – mit Erfahrung, Qualität und Leidenschaft für die Natur „seiner“ Insel.

Gruppenfoto auf der Wanderung von Deia nach Soller

2. Local Guides führen uns über ihre eigene Insel

Unsere Bergführer sind waschechte Mallorquiner. Salvador ist in Fornalutx aufgewachsen, die beiden Andreus in Sóller – mitten im Herzen der Tramuntana. Hier liegen ihre Wurzeln. Hier kennen und lieben sie jeden Pfad, jede Geschichte und jede Aussicht. Mit viel Erfahrung und echter Liebe zu ihrer Heimat begleiten sie unsere Gäste und zeigen ihnen Mallorca aus ihrer ganz persönlichen Perspektive.

Salva bereitet das Picknick im Olivenhain vor

3. Locals öffnen uns die Tore zu ihrem Land

Viele unserer Wanderungen stehen in keinem Wanderführer. Einheimische gewähren uns Zutritt zu ihren privaten Wegen und Fincas, zu denen nur unsere Guides Schlüssel und Zutrittsrechte besitzen. So zeigen wir unseren Gästen das Mallorca der Mallorquiner. Unsere Bergführer vermitteln dabei Einblicke in die sensible Flora und Fauna, die Geschichte der Insel und die Bedeutung nachhaltigen Wanderns.

Salva hat exklusive Zugangsrechte zu Privatwegen über weitläufige Fincas

4. Picknick mit Blick aufs Meer – eine Tradition mit Herz

Die rot-weiß karierte Picknickdecke gehört zu unseren Wanderreisen wie die Tramuntana selbst. Eine Tradition, die auf Paco zurückgeht. Er servierte einst Landwein und mallorquinische Spezialitäten an den schönsten Plätzen. Gepicknickt wird mit Meerblick, unter alten Olivenbäumen oder duftenden Zitronenbäumen.

Picknick mit mallorquinischen Spezialitäten: Sporassada, Bergkäse, Artischockencreme mit Knoblauch, Thunfischsalat mit Kapern und frisches Gemüse und Landwein

5. Übernachten mit Geschichte: das Hotel El Guía

Auf der Reise wohnen wir im Eʼl Guía in Sóller. Es ist eines der ältesten Hotel- und Restaurantbetriebe Mallorcas, geöffnet seit 1863. Das Gebäude ist mit der Stadt Sóller gewachsen und hat sich stetig weiterentwickelt, ohne dabei seine Wurzeln zu verlieren. Seit mehr als 150 Jahren steht dieser Ort für Gastfreundschaft, die aus echter Verbundenheit mit der eigenen Herkunft entsteht. Genau diese Authentizität ist es, die unsere Gäste hier von der ersten Minute an spüren. Und: Es ist ein idealer Ausgangspunkt, der uns mit kurzen Transferzeiten zu den Wanderungen führt.

Entspannen auf der Sonnenterrasse unseres traditionsreichen Hotels „El Guía“ in Sóller

Fünf Gründe, ein Gefühl: Auf Mallorca zu wandern heißt für uns, das Mallorca der Mallorquiner kennenzulernen. Ursprünglich, gastfreundlich und voller Geschichten, die Berge und Natur nur vor Ort erzählen. Und vielleicht ist genau das der Unterschied – zwischen Tourist und Gast. 😉

Alle Infos zur Reise: Verborgene Pfade in der Serra de Tramuntana

Fit für die Wintersaison – mit unserem Skilanglauf-Camp in Jakusczyce

Unser inzwischen schon traditionelles Skicamp im Isergebirge erwartet euch auch in diesem Jahr wieder in der Woche zwischen dem zweiten und dritten Advent. Vom 9.12. bis zum 13.12. richtet sich unser Skicamp sowohl an Anfänger als auch an Fortgeschrittene. Ein guter Feinschliff für die anstehende Skilanglauf-Saison ist mit unserem langjährigen Trainer Klaus Wiesner garantiert. Die Schwerpunkte im Training liegen auf Technik, Koordination und Balance – sowohl im klassischen als auch im freien Stil.

Dicht gefolgt von unserem Ski-Opening wird auch unser Skicamp im Isergebirge ein sportlicher Hochgenuss!

Wie in den Vorjahren schlagen wir unser Trainingsquartier im Hotel Biathlon Sport & SPA im polnischen Jakuszyce auf. Das 100 km lange Loipensystem des Isergebirges beginnt unmittelbar vor der Haustür und ist somit unser Trainingsterrain für die Technikübungen. Pausen können optimal mit „Aufwärmen“ in den „eigenen“ Wänden oder im Hotel-Restaurant verbunden werden.

Wunderbare Natur, gutes Essen (u.a. feine Hausmannskost!), ein versierter Trainer und vor allem eine lebensfrohe „schulz’sche“ Skigemeinschaft sind die perfekten Bedingungen für lehrreiche wie unterhaltsame Skilanglauftage unter Gleichgesinnten.

Alle Infos unter: www.schulz-sportreisen.de/POL82 

Neuer Termin für den Saint-Tropez-Marathon

Aufgrund des frühen Termins für die Osterfeiertage im nächsten Jahr wird der Saint-Tropez-Marathon 2027 nicht wie üblich am letzten Märzwochenende, sondern bereits am 14. März stattfinden. Also passend zum Frühlingsauftakt in der sicherlich schönsten Lauf- und Reisezeit für Südfrankreich.

Saint-Tropez, im Frühling noch sehr beschaulich…

Saint-Tropez ist längst nicht nur Klischee und Wiege des internationalen Jetsets, sondern vor allem im Frühjahr ein ganz bezauberndes Städtchen, dessen Charme kaum jemand widerstehen kann. Den Auftakt für unsere Reise bietet die quirlige Metropole Nizza mit ihrer zauberhaften Altstadt und schönstem azurblauen Meer, mit einer Übernachtung und einem feinen mediterranen Begrüßungsessen.

An Tag 2 zieht unser schulz sportreisen-Tross weiter nach Saint-Maxime, an den Startort des Marathons. Euer großes Plus ist hier unser schönes Hotel in unmittelbarer Nähe zur Startlinie. So können wir es am Lauftag sehr stressfrei angehen.

Der Saint-Tropez-Marathon bietet auch eine 19-km-Strecke

Am Tag vor dem Lauf radeln wir einen Teil der Strecke gemütlich ab und kommen in den Genuss, die sonst so belebte Touristenstadt Saint-Tropez mit ihrer charmanten und ruhigen Lebensart kennenzulernen, wie es sonst nur selten möglich ist. Für fünf Tage gehört die Region ganz den Sportlern. Ein Besuch des bunten Wochenmarktes sowie ein Abstecher ins Filmmuseum darf hier nicht fehlen.

Es erwartet euch ein feines Lauferlebnis mit einem abwechslungsreichen Streckenverlauf, oft direkt am Meer entlang, durch hügelige Weinberge und bezaubernde Orte wie das Fischerdorf Port Grimaud und die Orte Saint-Tropez, Ramatuelle oder den Zielort Cavalaire. Insgesamt weist die Strecke rund 340 Höhenmeter auf. Zur Auswahl steht der Marathon sowie die „Transgolfe“-Variante über 19 km. Vier Gäste sind bereits angemeldet, somit geben wir jetzt bereits grünes Licht für die Durchführung unserer Reise. 🙂

Alle Infos zur Reise: www.schulz-sportreisen.de/FRA33

 

Neu im Programm – der Kopenhagen Halbmarathon ab 2027!

Kommt mit uns in eine der spannendsten Metropolen Europas! Kopenhagen vereint auf einzigartige Weise Kultur, Natur und Sport – hier trifft entspanntes dänisches Lebensgefühl auf Design, hohe Lebensqualität, jahrhundertealte Geschichte und pulsierende moderne Kultur. Kein Wunder, dass die dänische Hauptstadt auch ideale Bedingungen für einen der schönsten Halbmarathons Europas bietet: Der Superhalf im September 2027 ist nun fest in unserem Programm – und schon jetzt sehr gefragt!

Wie gewohnt werdet ihr bei uns rundum versorgt – das schulz sport-Team kümmert sich um die Organisation, damit ihr euch vollkommen auf euer Lauferlebnis einlassen könnt. Unser Hotel liegt zentral, nur einen Steinwurf vom berühmten Tivoli (Vergnügungs- und Erholungspark im Herzen der Stadt seit 1843) entfernt – ideal, um Kopenhagen ganz bequem zu Fuß zu erkunden. Am frühen Freitagmorgen laden wir euch zu einem gemeinsamen Frühstückslauf ein, vorbei an der noch verschlafenen, gerade erwachenden Stadt – ein stimmungsvoller Auftakt in unser gemeinsames Wochenende. Auch der Besuch der Läufermesse inklusive Abholung eurer Startnummern steht auf dem Programm. Zum krönenden Rahmen gehören außerdem unser gemeinsames Begrüßungs- sowie Abschlussessen, bei denen ihr Eindrücke austauschen und den Lauftag gebührend ausklingen lassen könnt.

Die Halbmarathonstrecke selbst zählt zu den schnellsten und angenehmsten ganz Europas: breite Straßen, kaum Kurven und fast keine Steigungen – beste Voraussetzungen für eure persönliche Bestzeit! Für einen reibungslosen Ablauf sorgt am Lauftag zudem ein Shuttle-Service für alle Läuferinnen und Läufer. Start und Ziel liegen im lebendigen Stadtteil Østerbro, von dort führt euch die Strecke durch das quirlige Frederiksberg bis hinein in die historische Innenstadt. Rund 20 „Power-Zonen“ entlang der Strecke sorgen für zusätzlichen Schub, während Live-Musik, DJs und jubelnde Zuschauer eine mitreißende Festivalatmosphäre erzeugen, die diesen Lauf zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.

Alle Infos zur Reise: www.schulz-sportreisen.de/DNK21

Marcialonga 2027 mit einem neuen Streckenformat über 30 km

Der legendäre Marcialonga ist stets das erste große Jahreshighlight im schulz’schen Skimarathon-Kalender, und auch für 2027 haben uns bereits erfreuliche 20 Anmeldungen erreicht.

Das olympische Skistadion in Tesero

Nach der Olympiasaison im vergangenen Winter, schicken die Marcialonga-Organisatoren im nächsten Winter ein neues Streckenformat ins Rennen. Neben dem Hauptlauf über 70 km und der Marcialonga-„Light“-Variante über 45 km wird erstmals auch eine 30 km lange Strecke zur Auswahl stehen. Das neue Format unter dem Motto „Marcialonga 30 km – Just for Fun“ soll die Genuss-Skilangläufer ansprechen und hat keinen Wettkampfcharakter.

Start der 30 km wird auch in Moena sein, von wo aus es auf direktem Weg in den Zielort nach Cavalese geht. Vorbei an den Olympia-Schanzen von Predazzo, durch die Loipen des Skistadions in Lago di Tesero und mit dem famosen Schlussanstieg „La Cascata“ – die Strecke hat damit einige Highlights zu bieten und deutlich weniger Höhenmeter als die beiden Hauptrecken. Für alle, die auch mal Marcialonga-Atmosphäre schnuppern möchten oder einen sanften Einstieg in die Welt der Skimarathons suchen, eignet sich diese Strecke bestens.

Bei unserer Reise im Januar werden wir unweit der Strecke in Ziano di Fiemme Quartier beziehen, eine Eigenanreise oder unsere Busanreise ab Dresden mit Zustiegen entlang der Strecke ist möglich. Trainingsfahrt und Antesten am Samstag auf der Originalstrecke, ein ausführliches Infobriefing, Wachsräumlichkeiten und unser Start- & Zieltransfer runden die Reise ab. Begleitet uns zu diesem beeindruckenden Event zwischen den Gipfeln der Dolomiten und der Bergkette des Lagorai!

Alle Infos unter: www.schulz-sportreisen.de/ITA10

Vätternrundan 2027: Start zum Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang

Im Juni, zur Zeit der faszinierenden Mittsommernächte, waren wir unterwegs in Schweden, zum größten Jedermann-Radrennen der Welt, der Vätternrundan. Die 315 Kilometer durch eine zauberhafte Astrid-Lindgren-Bilderbuchkulisse, rund um den zweitgrößten See Schwedens, waren einmal mehr ein sehr besonderen Erlebnis. Bei gutem Radlwetter zwischen 14 bis 22°C, mit viel Sonne, einem kleinen Nieselschauer und vertretbarem Wind, haben alle unsere 42 Gäste die Tour trotz aller Anstrengungen sehr genossen und vom besonderen Spirit berichtet, der das Rennen ausmacht.

Vätternrundan – 300 km per Rad zur Zeit der Mittsommernächte

So blicken wir auch schon voller Vorfreude auf die 62. Vättern-Umrundung im nächsten Jahr, mit einer Neuerung im Gepäck: Neben unserer angestammten Startzeit um 02:00 Uhr am Samstagmorgen, bieten wir euch 2027 noch eine weitere Startzeit, bereits am Freitagabend um 21:00 Uhr an. Das gibt den „Genussradlern“ noch etwas mehr Zeit für die 315 Kilometer lange Umrundung des Vätternsees.

Ihr könnt euch also überlegen ob ihr dem Sonnenuntergang (gegen ca. 23:15 Uhr) entgegenradelt und etwas mehr durch die Nacht fahren möchtet, oder ob ihr kurz vor Sonnenaufgang (ca. 03:00 Uhr) starten möchtet und dann etwas flotter unterwegs seid.

Die Mittsommernächte haben eine ganz besondere Anziehungskraft

Wie immer ist die Nachfrage aktuell sehr hoch – mit bereits 20 Buchungen sind gut die Hälfte der verfügbaren Plätze gebucht. Deshalb heißt es für alle Radsportfreunde, die im kommenden Jahr auch einmal den Geist der Vätternrundan spüren möchten: schnell sein und zeitnah anmelden!

Wir begleiten euch bei diesem Abenteuer bestmöglich vor und auf der Tour und erledigen alle Startformalitäten. Unterwegs profitiert ihr von unserer langjährigen Vätternrundan-Erfahrung, einer idyllisch gelegenen Unterkunft am Götakanal, eigenen Start- und Zieltransfers und unserem Rad- und Technikservice. Und natürlich erlebt ihr die prächtige Stimmung entlang der Strecke und im Start- und Zielort Motala. Auf ein Wiedersehen in Schweden!

Alle Infos zur Reise: www.schulz-sportreisen.de/SCH40

Zum 25. Kilimanjaro Marathon – Laufen im Land des Marathon-Weltmeisters

Über unsere diesjährige Reise zum Kilimanjaro Marathon mit anschließender Besteigung des höchsten Berges Afrikas haben wir bereits ausführlich im April-Newsletter berichtet. Nun richtet sich der Blick nach vorn: 2027 feiert der Kilimanjaro Marathon sein 25. Jubiläum. Mit dem historischen WM-Titel von Alphonce Felix Simbu, der bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Tokio als erster Tansanier überhaupt Marathon-Weltmeister wurde, findet dieses Jubiläum im wahrsten Sinne des Wortes im Land dieses Marathon-Weltmeisters statt.

Die Reise für 2027 ist aktuell in der Vorbereitung. Wir stehen im Austausch mit dem Veranstalter und unseren Partnern vor Ort, denn der offizielle Lauftermin für Februar/März 2027 sit noch nicht festgelegt. Hintergrund sind die Auswirkungen des Ramadan sowie unterschiedliche Interessen von Veranstalter, Sponsoren und Tourismuspartnern. Gleichzeitig müssen für eine afrikanische Großveranstaltung mit über 15.000 Teilnehmern und einer ähnlich hohen Zahl an Besuchern ausreichend Hotelkapazitäten, Helfer und die gesamte Infrastruktur sichergestellt sein. Derzeit werden der 7. Februar 2027 (von den Sponsoren favorisiert) sowie der 14. oder 21. März 2027 (vom Veranstalter und den Tourismuspartnern bevorzugt) intensiv geprüft. Wir rechnen in den kommenden Wochen mit einer endgültigen Entscheidung.

In diesem Jahr reisten 18 Teilnehmer mit uns zum Kilimanjaro Marathon, 13 von ihnen gingen anschließend auch die Besteigung des höchsten Berges Afrikas an. Beim Laufevent in Moshi waren rund 15.000 Läufer beteiligt, darunter das auf 950 Teilnehmer limitierte Marathonfeld. Unsere Gruppe war gleichermaßen von der professionellen Organisation, der abwechslungsreichen Strecke und der einzigartigen Atmosphäre begeistert.

Bewährt hat sich erneut unser abgestimmtes Konzept aus gezielter Akklimatisation, Marathon und anschließender Besteigung. Bereits vor dem Lauf sorgen eine Wanderung zum Materuni-Wasserfall sowie das gemeinsame Abfahren der Marathonstrecke für eine optimale Vorbereitung. Nach dem Marathon folgen zwei Regenerationstage mit den Chemka Hot Springs oder einer Safari im Arusha-Nationalpark, bevor die Besteigung über die Lemosho- oder Marangu-Route beginnt.

Der Erfolg spricht für sich: 12 der 13 Teilnehmer erreichten den Uhuru Peak auf 5.895 Metern.

Die Jubiläumsreise zum 25. Kilimanjaro Marathon ist bereits buchbar und kann flexibel mit Marathon oder Halbmarathon, einer optionalen Kilimanjaro-Besteigung sowie einer individuellen Verlängerung – beispielsweise auf Sansibar – kombiniert werden.

Sobald der Veranstalter den offiziellen 2027er Termin bestätigt hat, aktualisieren wir umgehend unsere Webseite und informieren alle Interessenten sowie bereits vorgemerkte Teilnehmer.

Hier geht’s zur Reise: 🏃‍➡️http://www.schulz-sportreisen.de/TAN50