In den Sommerferien nach Nepal – Geheimtipp „Mustang“ mit Himalaya-Spezialist Ray Hartung

Die Hauptsaison für Trekkingreisen in Nepal fällt vor allem in die Frühjahrs- und Herbstsaison, da die Zeit vor und nach dem Monsun die stabilsten Wetterphasen im Himalaya mit sich bringt. In den europäischen Sommerferien verirrt sich hingegen kaum ein Tourist in die Region. Es gibt jedoch im Monsunschatten des Himalaya-Hauptkammes ein ehemaliges Königreich, dass zu dieser Zeit sehr gut bereist werden kann und dabei wunderbare Möglichkeiten bietet, den Himalaya aus einer ganzen anderen Perspektive zu entdecken: Mustang!

Die surrealen Landschaften wirken sehr konträr zu den weiter südlich fast subtropisch anmutenden Trekkinggebieten von Nepal. Ein besonderes Charakteristikum ist der hier tief ausgeprägte Buddhismus: Die Bewohner zählen zu den Vajrayana-Buddhisten und entsprechend viele Klöster, stille Zeugen uralter tibetischer Kultur, werden auf der Tour besichtigt. Die scharfen Kontraste zwischen tiefblauem Himmel, grünen Feldern, weißen Dörfern und kargen Felswänden sind ein Traum für ambitionierte Fotografen!

Vom 31.07. bis 18.08.2023 führt Sie unser Reisebuchautor und Nepal-Spezialist Ray Hartung in diese spektakuläre Region. Wer kurzfristig noch seinen Sommerurlaub plant, hat hier die Möglichkeit, einen echten Geheimtipp innerhalb Nepals kennenzulernen und die Chance auf ein wunderbares Trekkingerlebnis.

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/NEP07

Namasté – mit unserem Reiseleiter und Buchautor Ray Hartung auf besonderen Spuren nach Nepal

Ray und Agenturpartner Sher auf der Messe München mit dem druckfrischen Nepal-Reiseführer des Trescher Verlags 🙂

Vor wenigen Tagen erschien im Trescher Verlag die komplett überarbeitete Neuauflage des Nepalreiseführers von Ray Hartung, die der Autor auf der Tourismusmesse f.r.e.e. in München freudig entgegennahm.

Ray führt seit vielen Jahren einen Teil unserer Touren in Nepal und begleitete im Oktober 2022 unsere neue Nepalreise für Einsteiger zum wenig besuchten Aussichtspunkt Khopra Danda.

Auch 2023 und 2024 wird er wieder mit unseren Gästen im Himalaya unterwegs sein und zwei echte Spezialtouren sowie einen wunderbaren schulz-Klassiker leiten. Vom 31.07.–17.08.2023 geht es zunächst in das ehemalige Königreich Mustang mit seiner über eintausend Jahre alten tibetischen Kulturgeschichte, und vom 04.11.–25.11.2023 begleitet Ray Sie zum Volk der Tamang, ins Langtang-Tal und zum heiligen Gosainkund-See, eine landschaftlich aber vor allem auch kulturell höchst spannende Region. Im Frühjahr 2024 folgt dann eine außergewöhnliche Trekkingtour zu den „Fünf Schatzkammern des großen Schnees“ am dritthöchsten Berg der Erde, dem Kanchenjunga.

Wer mit Ray unterwegs sein möchte und bis zum 31.03.2023 eine der drei folgenden Reisen bei uns bucht, erhält ein (wenn gewünscht auch signiertes) Exemplar des Reiseführers gratis zur Buchung dazu.

Mustang: www.schulz-aktiv-reisen.de/NEP07
Langtang: www.schulz-aktiv-reisen.de/NEP20
Kanchenjunga: www.schulz-aktiv-reisen.de/NEP27

Nepal – Reiseleiter Ray unterwegs zwischen Langtang und Helambu

Das quirlige Altstadtzentrum von Kathmandu überrascht mit vielen Gesichtern

Relativ unbekannt aber absolut fantastisch: während unserer Tour „Langtang Himal und Helambu mit Tamang Heritage Trail“ im März/April 2018 erlebten wir grandiose Landschaften und trafen überaus herzliche und gastfreundliche Menschen.

Tamang Heritage Trail

Über viele Kurven verläuft die Straße ins Tal des Trisuli River über die man nach Norden in Richtung Dhunche und weiter hinauf ins Gebirge fährt. Allmählich verkommt die Straße zur Schotterpiste, Staub hängt in der Luft, aber am Horizont ragen aus einem azurblauen, wolkenlosen Himmel die Berge des Ganesh Himal hervor. Mit unseren Jeeps passieren wir den Checkpoint am Eingang des Langtang-Nationalparks und unterziehen uns hier der für Nepals Wandergebiete ungewöhnlichen Kontrolle durch die Armee. Reine Routine, die wir gelassen hinnehmen und nach der wir abends Gatlang, das erste Dorf unserer Runde auf dem Tamang Trail im südlichen Ganesh Himal erreichen. Sonne pur grüßt uns am nächsten Morgen, und so machen wir uns bei bestem Wetter auf den Weg, der einiges an Höhepunkten bereithält. Auf und ab durch die Vorberge des Ganesh Himal führt der Weg durch lichte Wälder über aussichtsreiche Bergrücken und durch urbane Landschaften mit kleinen Dörfern, in denen wir das Leben der hier ansässigen Tamang hautnah miterleben können. Der Höhepunkt dieses ersten Trekkingabschnittes ist ganz sicher das „rundum Bergpanorama“ in Nagthali (3150 m) – einfach traumhaft. Die nächsten beiden Tage bringen uns zum Eingang des Langtang Tal, das wir auf einem gut ausgebauten Weg über einen namenlosen Doppelpass auf etwa 2800 m Höhe erreichen. Von hier haben wir noch einmal einen tollen Blick zum Ganesh Himal. Der schöne Waldweg macht nun einen Bogen und wir erreichen einen zweiten Pass, von dem aus sich ein grandioses Bergpanorama von Laurebinayak bis zum Naya Kanga eröffnet. Nun ist es nicht mehr weit bis zur ersten Lodge im Tal.

Im Langtang Tal

Wir wandern nun das Tal des Langtang Khola aufwärts. Der Weg führt durch herrlich ursprüngliche Wälder. Immer wieder treffen wir auf Gruppen von Maultieren, die Zementsäcke transportieren, oder auf Träger mit Baumaterial – der Wiederaufbau nach dem schweren Erdbeben von 2015 ist noch immer im Gange, die Infrastruktur aber größtenteils bereits wiederhergestellt. Jeder Besucher ist herzlich willkommen und trägt durch seine Anwesenheit zum Wiederaufbau bei. Wir erreichen nun Lama Hotel (2450 m). Gab es Ende der 90er Jahre hier nur eine Lodge selbigen Namens, hat sich bis heute daraus ein kleiner Ort mit ca. 10 Unterkünften entwickelt. Morgens ist es im Tal noch ziemlich kalt, wenn man aber dann den kleinen Kamm überschreitet, lichtet sich das Gelände und die Sonne lässt es angenehm warm werden. Über mehrere kleine Weiler gelangen wir in das Dorf Langtang – welches völlig neu errichtet wurde – der alte Ort wurde durch einen Erdrutsch beim Beben völlig vernichtet. Wir steigen nun weiter das Tal hinauf, gewaltig erhebt sich an dessen Ende der Gangchepo (6378 m) in den blauen Himmel und auf der anderen Talseite erscheint der vereiste Gipfel des  5857 m hohen Naya Kanga – was für ein Anblick! Der weitere Weg hinauf verläuft bequem mit sanfter Steigung; der Tserko Ri (4984 m) kommt ins Blickfeld und Yaks grasen auf dürren Weideflächen. Auf der linken Seite öffnet sich nun bald ein weiters Tal und der Langtang Lirung mit seinen gewaltigen Gletschern scheint zum Greifen nahe zu sein. Kurz darauf erreichen wir Kyanjing Gompa (3870 m).

Auf dem gleichen Weg, aber mit anderen tollen Aussichten geht es das Tal zurück und nach dem Lamahotel auf die andere Seite des Tals und weiter hinab. Durch wunderschöne Wälder mit Affen und den beeindruckenden Waben der wilden Himalayabienen erreichen wir über Bamboo Lodge den Ort Shyabru. Hier beginnt nun der dritte Teil der Tour. 

Zu den heiligen Seen von Gosainkund und ins grüne Helambu

Das letzte Drittel der Tour führt uns durch herrlich blühende Rhododendronwälder aufwärts. Immer wieder wird der Blick frei, zurück in den Langtang Himal. Nachdem wir bei Shin Gompa den Kamm erreicht haben und nach einer guten Nacht und dem Genuss herrlich frischer Backwaren weiter aufsteigen, wird das Wetter, das die letzten beiden Tage etwas neblig war, wieder besser. Wir erreichen die Lodges bei Laurebinayak und werden am nächsten Morgen mit einem absolut traumhaften Panorama belohnt. Von den Bergen Tibets im Osten, über den Langtang Himal und den Manaslu, reicht der Blick bis zur Annapurna-Gruppe im Westen – das hier ist wohl einer der schönsten Himalaya-Blicke überhaupt. Noch eine weitere, kürzere Etappe, und wir erreichen die heiligen Seen von Gosainkund auf 4000 m. Hier gibt es nun einen Ruhetag oder die Möglichkeit, bei gutem Wetter einen 5000er, den Surya Peak, zu besteigen. Am nächsten Tag steigen wir, wieder bei bestem Wetter, zum 4600 m hohen Laurebina La auf, über diesen hinweg und hinab in das Helambu. Weiterhin durch tolle Rhododendronwälder führt der gute ausgebaute Weg in die Dörfer der Helambu-Sherpas nach Melamchigaon. Von hier aus gehen wir noch eine kurze Tagesetappe nach Nakote und übergeben dem Wiederaufbaukomitee des Ortes eine Spende des Amithaba-Nepal Hilfe e.V. aus Dresden. Hier wird die örtliche Gompa, das spirituelle und kulturelle Zentrum der Gegend, überwiegend durch Spenden finanziert, wiedererstehen. Noch ist allerdings einiges an Hilfe nötig um den Bau zu vollenden. Auf einer letzten tollen Etappe erreichen wir schließlich Thimpu. Von hier aus geht es, nach einem zünftigen Abschiedsfest mit unserer Begleitmannschaft, per Bus zurück nach Kathmandu.
Ihr Ray Hartung

Pocht schon Ihr Wandererherz? Auf unserem Termin im November (03.11.18 – 24.11.2018) gibt es noch wenige Restplätze und die Tour im März 2019 (09.03.19 – 30.03.19) ist bereits gesichert. Weitere Infos hier.

Wer mit Ray Hartung bald nach Nepal reisen möchte, dem sind diese Touren zu empfehlen:
Rund um den Manaslu vom 03.11.18 – 20.11.18 (Trekkingreise, nur noch 3 Restplätze)
Götter, Tempel, Bergpanoramen vom 30.03.19 bis 13.04.19 (Kultur- und Naturrundreise)

Vortrag in der Reise-Kneipe


Und für alle Dresdner gibt es gute Nachrichten. Ein Vortragsabend von Roland Lubiger (Fotograf) und Ray Hartung (Reiseleiter) ist zeitnah geplant:

Unterwegs in Nepal
Mittwoch, 29.08.2018, 19:30 Uhr
Im Hinterhaus an der Görlitzer Str. 15

Einlass ab 18 Uhr (Vortrag 19:30 Uhr – 22:00 Uhr)
VVK: ab 27.08. Mo/Di 10–19:30 / Mi 10–15 Uhr auf der Bautzner Str. 39 im Reisebüro