
Herbststimmung
Unser Wandersonntag startet 08:15 Uhr vor der großen Anzeigentafel in der Haupthalle des Dresdner Hauptbahnhofs (dort, wo die Züge abfahren). 08:31 Uhr fahren wir mit der S-Bahn nach Schmilka und von dort aus mit dem Bus weiter bis kurz vor Ostrau. Nun geht es zu Fuß weiter. Unser erstes Ziel ist die Hohe Liebe, die einen ersten Blick auf die herbstlich gefärbten Wälder des Kirnitzschtals erlaubt. Nach einem kurzen Abstieg wandern wir hinüber zur Wildwiese und weiter Richtung Affensteine. Bald laufen wir zwischen Affen- und Schrammsteinen hindurch, vorbei am kleinen Prebischtor und hinauf zum Reitsteig. Gegen Mittag erreichen wir die Carolafelsen, von wo man eine herrliche Aussicht in die umliegende Felswelt hat. Der Platz lädt zum Rasten ein, also tun wir das. Thermoskanne und Rucksackverpflegung kommen nun zum Einsatz. Nach der Stärkung laufen wir den Reitsteig entlang und biegen nach kurzer Zeit zur Idagrotte ab. Von hier aus genießt man einen großartigen Überblick über das Zschandgebiet. Nächstes Ziel ist der Große Winterberg, wo wir wahlweise einen heißen Kaffee oder ein kühles Bier trinken können. Einen erneuten Versuch, an der Kipphornaussicht tatsächlich Aussicht zu haben, werden wir am Nachmittag starten. Mal sehen, ob es diesmal klappt. Von dort aus Abstieg nach Schmilka und Rückkehr per S-Bahn nach Dresden (Ankunft: gegen 18:00 Uhr).















Anfang September war es wieder soweit, dass ich mit meiner Familie den jährlichen Besuch in Kuba antrat. Neben Erholung an Havannas Oststränden und Besuchen bei Verwandten und Bekannten stand die Hauptstadt selbst mit auf dem Programm. Hier wollte ich mir vor allem ein aktuelles Bild von den schönsten Orten unserer
Auch fuhren wir zum Stadtwald, der mich jedes Mal durch sein üppiges Grün und wie von grünen Schleiern verhangene Bäume beeindruckt.
Bei dem diesjährigen Besuch kam es mir so vor, als ob die touristisch stark frequentierten Straßenzüge noch frischer in ihren Farben leuchteten. Im Gegensatz dazu sah ich mehr verfallene Fassaden als vorher. Als wir nach den aktuellen Lebensumständen fragten, erfuhren wir, dass vieles teurer geworden ist und es für die kubanische Bevölkerung immer mal wieder Engpässe bei alltäglichen Produkten gibt. Somit kommt das Improvisationstalent der Kubaner noch mehr zum Einsatz. Lebenslust und Herzlichkeit der Inselbewohner sind jedoch nach wie vor ungebrochen.
Es soll jedoch auch positiv erwähnt werden, dass es seit dem Machtwechsel von Fidel (86) auf seinen Bruder Raúl Castro (81) schon Lockerungen und Verbesserungen gab – wie das Zulassen der Privatwirtschaft in einigen Bereichen. Wohin sich Kuba nach den recht betagten Castros entwickeln wird, ist Spekulation. Die einen sagen, dass es wieder stark vom Norden beeinflusst werden wird – andere meinen, dass sich auch dann nicht viel ändern wird. Gehen Sie auf Nummer sicher, und reisen Sie jetzt noch in der Castro-Ära nach Kuba! 






