Oman: Neue Entdeckungsreise mit Weihnachts-/Silvester-Termin

Mystisch, ursprünglich, vielfältig zieht das Sultanat Oman seine Gäste in den Bann. Bei unserer neuen Reise „Vielfalt Omans mit Komfort“ haben wir lange getüftelt, um den vielfach geäußerten Wünschen nach einer (Kurz-)Tour zum Kennenlernen dieses Landes nachzukommen ohne dabei auf „Das Besondere“ verzichten zu müssen. Eine optionale Verlängerung führt diejenigen, die sich etwas mehr Zeit nehmen können, nach Dhofar – in den Süden, der eine Welt für sich ist …

Entstanden ist nun eine Tour, die Sie im Norden und Osten zu Fuß, per Rad und auf dem Kamel in ausgewählten Regionen und Orten unterwegs sein und zudem noch komfortabel übernachten lässt. Ob Wandern in der Region des Jebel Akhdar (mit gradiosem Ausblick von Ihrem Hotel aus!), eine Fahrradtour in der Oase Al Hamra, berauschende Märkte in Sinaw und Ibra, die riesigen Dünen der Wahiba Sands bei Sonnenuntergang oder Baden im Arabischen Meer an der Ostküste … Sie tauchen 9 Tage lang auf vielfältigste Art und Weise in dieses facettenreiche arabische (und sichere) Land ein. Erwarten Sie spannende Kontraste in jeglicher Hinsicht, wenn Sie in der Weihrauchregion Sallalah (Süden) Ihre Reise fortsetzen, um sich mit dem Zelt in die größte zusammenhängende Wüste „Rub al Khali“ auf den Weg zu machen und unter anderem das Zentrum des antiken Weihrauchhandels aufsuchen.

Der Termin Ende Dezember lässt Sie die Weihnachtsfeiertage im Norden des Oman und Silvester in seinem Süden verbringen. Eine wunderbare Kombination, die Ihnen den Sommer im Dezember zurückbringt und Sie zudem in einer so ganz anderen Welt unterwegs sein lässt. Spüren Sie die zauberhafte arabische Welt des Oman!

Alle Infos:
www.schulz-aktiv-reisen.de/OMA03

Es geht wieder nach Mali!

Initiationsfest der Bassari

Initiationsfest der Bassari

Es geht wieder nach Senegal und Mali: mit frischen Reise-Eindrücken vom Mai 2013 beim Vortrag am 3.7. in der Dresdner Reise-Kneipe, Görlitzer Str. 15 ab 19:30 Uhr!

Nein, noch ist eine reale Reise durch Mali leider nicht möglich. Aber Westafrika ist groß und im benachbarten Senegal gibt es eine Region im Südosten des Landes, die gewisse Ähnlichkeiten mit dem Land der Dogon in Mali aufweist: das Land der Bassari. Im Mai dieses Jahres reiste ich ein zweites Mal dorthin und war bei zwei Initiationsfesten der Bassari mit dabei. Ähnlich wie die Dogon hatten sich die Bassari in die Berge zurückgezogen und konnten ihre animistischen Traditionen bis heute bewahren. Anschließend reiste ich auf dem Landweg bis nach Bamako, die Hauptstadt Malis, eine sich optimistisch gebende Stadt.

Mali: Besuch bei Freunden in Bamako

Mali: Besuch bei Freunden in Bamako


Mein diesmaliger Reisebericht beginnt also an der Küste des Senegal. Er führt Sie, vorbei an den Goldgräbern des Gambia-Flusses, bis in die zum Wandern gut geeigneten Ausläufer der Futa-Djalon-Berge. Freuen Sie sich auf Bilder vom Initiationsfest der Bassari. Zum Schluss erfahren Sie Neuigkeiten aus Bamako und Erinnerungen aus dem Landesinneren Malis – mit der Hoffnung auf ein Wiedererleben in naher Zukunft!

Infos zum Vortrag in der Reise-Kneipe Dresden:
www.reise-kneipe.de

Alle Infos zur Senegal-Reise ins Land der Bassari:
www.schulz-aktiv-reisen.de/SEN77

Alle Infos zu Mali-Reisen – sobald wieder realisierbar:
www.schulz-aktiv-reisen.de/Mali

Bei uns sind Sie sicher … „SSL“-sicher!

Die Themen „Datensicherheit“ und „Privatsphäre“ werden aktuell viel in den Medien diskutiert. Dies möchten wir zum Anlass nehmen, um auf eine Besonderheit unserer Website www.schulz-aktiv-reisen.de hinzuweisen: Obwohl es noch kein Standard unter Spezialveranstaltern ist und nur auf wenigen Websites angeboten wird, surfen unsere Besucher bereits über eine SSL-Verschlüsselte Verbindung auf unserer Website!

SSL Sichere Verbindung

Steht für sichere Datenverbindungen: „SSL“

Damit Ihre persönlichen Daten nicht abhörbar über das Internet übertragen werden, verschlüsseln wir die Kommunikation mittels SSL. Dies ist wichtig wenn Sie persönliche Daten wie Adresse, Telefonnummer und Geburtsdatum online angeben – und ganz besonders wenn Kreditkartennummern oder Kontodaten übermittelt werden sollen.

Sie können eine sichere Verbindung in allen aktuellen Webbrowsern (z.B. Firefox, Internet Explorer, Chrome, Safari, Opera u.v.m.) daran erkennen, dass sich ein kleines Schloss-Symbol an Ihrer Adresszeile befindet oder sich die Adresszeile Ihres Browsers Grün einfärbt. Zusätzlich steht nun anstelle des typischen „http://“ ein „https://“ wobei das zusätzliche ’s‘ für „Secure“ also sicher steht.

SSL Verschlüsselung im Browser erkennen

Ein Schloss zeigt die aktive Verschlüsselung an (Screenshot aus dem Browser „Chrome“)

Unser Tipp: Achten Sie auf diese Anhaltspunkte, sobald Sie das nächste Mal Ihre Daten im Internet angeben müssen – und seien Sie vorsichtig bei unsicheren Verbindungen!
Auf www.schulz-aktiv-reisen.de können Sie sich schon einmal sicher sein, dass Ihre Daten nicht unverschlüsselt an unsere Website übertragen werden …

Wandersonntag im Juli – wenige Restplätze!

Blick zu den berühmten Schrammsteinen in der Sächsischen Schweiz

Blick zu den berühmten Schrammsteinen in der Sächsischen Schweiz


Unser nächster Wandersonntag startet – wie immer am ersten Sonntag des Monats – am 07.07.13 um 08:15 Uhr am Dresdner Hauptbahnhof unter der großen Anzeigetafel. Zuerst fahren wir mit der S-Bahn nach Bad Schandau und dann mit der Fähre nach Postelwitz.
Das erste Stück des Weges führt uns durch den Wolfsgraben und am oberen Elbhang zur Emmabank. Von hier haben wir einen fantastischen Blick auf unser nächstes Ziel: die Schrammsteine! An einfachen Eisenleitern steigen wir hinauf zur Schrammsteinaussicht.
Es folgt ein Picknick, für das wir uns einen ruhigen, beschaulichen Platz suchen. Dorthin gelangen Sie mit Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, doch die Mühe lohnt sich auf jeden Fall! Danach geht es weiter über den Gratweg, Zurückesteig und Reitsteig bis zum Großen Winterberg. Zwischendurch verlassen wir immer mal die breiten Wanderwege, um auf schmalen Pfaden die besonderen Aussichten zu erwandern.
Begleiten Sie uns? Bei Interesse ist Eile geboten, denn es gibt nur noch wenige freie Plätze!

Alle Infos:
www.schulz-aktiv-reisen.de

Neu im Programm: Paddeln auf der Oder

Am Ufer gibt es immer was zu entdecken!

Am Ufer gibt es immer was zu entdecken!

Wir haben Sommer! 🙂 Wer es nicht glaubt, der schaue auf den Kalender …

Wen es auf das Wasser zieht, um mal ein neues Gewässer mit eigener Muskelkraft zu erkunden, der sollte sich unbedingt die Kanutour auf der Oder ansehen. Die Oder ist für viele Paddler noch Neuland, war dieser Grenzfluss doch lange Zeit eine No-Go-Area. Das ist zum Glück wieder anders, doch auch jetzt ist hier kaum Verkehr.
Ausgedehnte, naturbelassene Auwälder finden sich entlang des Flusses. Zahlreiche Vogelarten fühlen sich hier wohl: die einen brüten, die anderen legen hier Zwischenstopps ein – ein richtiges Naturerlebnis!

Nächster Termin: 24.08. – 01.09.13

Alle Infos:
www.schulz-aktiv-reisen.de/DEU19

Namibia: Neue UNESCO-Weltnaturerbestätte

Die Dünen von Sossusvlei

Die Dünen von Sossusvlei

Die Namib-Wüste wurde vor einigen Tagen in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen … mit der Begründung „herausragendes landschaftliches und kulturelles Wüstengebiet“.
Felszeichnungen bei Twyfelfontein

Felszeichnungen bei Twyfelfontein

Herzlichen Glückwunsch dazu! Wer von Ihnen schon einmal in den Dünen von Sossusvlei war (diese sind Teil der großen Namib) weiß, dass Namibia sich diesen Titel verdient hat. Somit verfügt Namibia nun über zwei Welterbestätten. Die Felszeichnungen von Twyfelfontein gelten schon seit 2007 als Weltkulturerbe.

Auf unseren beiden Reisen Discover Namibia und Namibias Highlights können Sie beide UNESCO-Stätten besichtigen und sich selbst ein Bild davon machen. Einige Reisetermine in diesem Jahr verfügen nur noch über wenige Restplätze, also ist etwas Eile geboten. Oder Sie verreisen 2014 mit uns – die Termine stehen schon fest!

Alle Infos zu unseren Namibia-Reisen:
www.schulz-aktiv-reisen.de/Namibia

Vietnam: Letzte Chance in diesem Jahr!

Blick über die Halong-Bucht

Blick über die Halong-Bucht

Sie suchen für kommenden Herbst nach einem besonderen Reiseziel? Noch besteht die Chance, einen der begehrten Plätze unserer Klassikertour „Vietnams Norden & Süden“, geleitet durch Vietnam-Kenner Thomas Kropff zu erhaschen! Durch seine zahlreichen privaten Kontakte zur Bevölkerung haben Sie die Möglichkeit, die Highlights des Landes – aber Vietnam auch abseits der üblichen Touristenrouten – auf eine authentische Art und Weise kennen zu lernen.

Begegnungen beim Trekking zum Fansipan

Begegnungen beim Trekking zum Fansipan

Besichtigen Sie zum Beispiel in der Halong-Bucht per Kajak eine schwimmende Schule oder probieren Sie in Saigon selbst gemachtes Eis in einem der besten Eiscafés Südostasiens! Gemeinsam mit einer vietnamesischen Familie im Mekong-Delta bereiten Sie auch ein traditionelles vietnamesisches Essen zu.

Die Reise startet im Norden, wo Sie in der Halong-Bucht auf einer traditionellen Dschunke übernachten und per Kajak geheimnisvolle Höhlen erkunden, bevor Sie sich auf Trekkingtour begeben – auf den höchsten Berg Vietnams, den Fansipan (3143 m). Anschließend fliegen Sie in den Süden, wo es Saigon und die Schwimmenden Märkte im Mekong-Delta zu entdecken gilt. Am traumhaften Strand von Phu Quoc lassen Sie die eindrucksvollen Erlebnisse am Ende der Reise Revue passieren.

Vietnams Norden und Süden
Jeweils ein freier Platz ist noch auf den Terminen vom 28.09. bis 19.10.13 und vom 09.11. bis 30.11.13 buchbar:
www.schulz-aktiv-reisen.de/VIT01

Vietnams Highlights und Angkor in Kambodscha
Die nächsten verfügbaren Plätze gibt es zu den Terminen im Frühjahr 2014:
www.schulz-aktiv-reisen.de/VUK11

David zeigt Ihnen Tansania von ganz oben…

Wo andere sich einen Bären aufbinden lassen, nimmt David nichts und niemanden auf die leichte Schulter.

Im letzten Jahr war David das erste Mal für uns in Tansania unterwegs und betreute unsere Reisegäste während der Tour „Kilimanjaro zu Neujahr“. Jene zeigten sich im Nachhinein höchst erfreut, ihn als Begleiter dabei gehabt zu haben, denn mit seinen langjährigen Orts- (und folglich sehr guten Swahili-Sprachkenntnissen) konnte der sympathische Weltenbummler die eine oder andere Begegnung doch erheblich bereichern.

Davon dürfen Sie sich gern bei der kommenden Neujahrstour auf den Kilimanjaro überzeugen, denn er möchte auch zum kommenden Jahreswechsel für glückliche Tansania-/Bergreisende sorgen … Doch lassen wir David besser persönlich zu Wort kommen:

„Sie wollen Schnee und ordentliche Minusgrade im Dezember statt grüne Weihnachten? Mit mir bekommen Sie beides! Brechen Sie mit mir einfach am zweiten Weihnachtsfeiertag nach Tansania auf …

Feuchte 30 °C schlagen uns am Flughafen entgegen. Willkommen im tropischen Sommer! Doch keine Sorge, bald wird Ihnen schon wieder kühlere Luft um die Nase wehen.

Zur besseren Akklimatisierung gehen wir zunächst auf den zweithöchsten Berg des Landes, den Mt. Meru. Wir durchqueren märchenhaften Regenwald, die Luft wird immer dünner und der Zusammenhalt der Gruppe stärker. Mit etwas Glück werden wir vom Gipfel wundervolle Blicke in den Krater und sogar zum Kilimanjaro haben.

Nur wenige Tage nach diesem erfüllenden Moment versuchen wir uns bereits am Gipfel des Mt. Kilimanjaro. Der Sonnenaufgang hinter dem Mawenzi-Massiv ist buchstäblich atemberaubend. Sie setzen jeden Schritt auf fast meditative Art und Weise – und lernen Ihren Körper auf eine ganz neue, intensive Art kennen. Die letzten 200 Höhenmeter werden zu einem surrealen Erlebnis, von welchem Sie noch Ihren Ur-Enkeln berichten können! Seien Sie stolz auf sich! Die herzliche, beglückwünschende Umarmung der anderen Gipfelstürmer im Höhenrausch gibt’s gratis dazu.
Angekommen auf wieder warmen 900 Höhenmetern können Sie Ihre Leistung kaum fassen. Und zu diesem Gefühl wird nicht nur exzellenter und seltener Kaffee gereicht, sondern auch ein bemerkenswert fruchtiges Bananenbier!

Der "Weihnachtsbaum" wie man ihn in Tansania zu dieser Jahreszeit kennt ...

Der „Weihnachtsbaum“ wie man ihn in Tansania zu dieser Jahreszeit kennt …


Anschließend dürfen Sie sich zwei Tage zurücklehnen und mit den Tieren Tansanias via Safari auf Tuchfühlung gehen. Der Roadtrip durch die Landschaft des Nordens, durch den „Garten Eden auf Erden“ (Hardy Krüger), wird Sie bezaubern, denn kurz nach der Regenzeit stehen die Weihnachtsbäume in voller Blüte und die Steppen verwandeln sich in grüne Weiden.

Der Dezember-Termin ist die perfekte Wahl für die Bergsüchtigen unter uns, die lieber in Hütten als in Zelten schlafen und lieber bei -15 als bei -30 °C auf dem Gipfel stehen wollen. Kommen Sie mit, ich freu‘ mich auf Sie!“

Danke, David! 🙂

Abschließend noch der folgenden Tipp von uns: Sie sollten nicht all zu lange zögern, denn der Reisetermin liegt in der Hochsaison! Flugplätze zur Reise können wir daher nur bei Buchung bis Mitte Oktober garantieren …

Alle Infos:
www.schulz-aktiv-reisen.de/TAN09

Erlebnisbericht: Vätternrundan 2013!

300 (in Worten: DREIHUNDERT) km ist die „Vätternrundan“ lang. Sie führt einmal rund um den zweitgrößten See Schwedens und ist damit das längste Jedermannradrennen der Welt.
Auch bei der 48. Auflage dieses Klassikers waren wir mit einer 36-köpfigen Gruppe von Radsportfreunden live dabei.

Unterwegs zwischen Gleichgesinnten

Unterwegs zwischen Gleichgesinnten

Für mich persönlich sollte es das erste Mal werden, dass ich eine solch gewaltige Distanz am Stück zurücklegen werde. Deshalb sitze ich zunächst mit einer gehörigen Portion Respekt im Bus in Richtung Motala, dem Start- und Zielort der Tour in Mittelschweden. Durch zahlreiche Gespräche mit einigen „alten Hasen“ unserer äußerst homogenen und bestens aufgelegten Gruppe verlieren sich die Befürchtungen allerdings recht schnell.

Auch wenn uns Schweden zunächst mit strömenden Regen begrüßt, sind die Wetterprognosen für den Renntag vielversprechend, es soll zumindest trocken bleiben. Nach einigen Zwischenstopps unter anderem im idyllischen Wallfahrtsort Vadstena beziehen wir unser „Trainingscamp“ im Vandrahem in Ljungsbro, welches unweit des Götlandkanals (verbindet Göteborg und Stockholm) sehr idyllisch am Waldrand gelegen ist. Die ersten machen sich gleich nach unserer Ankunft auf eine kleine Trainingsfahrt in der näheren Umgebung, die dazu einlädt. Ich ziehe eine Runde Joggen vor um die Beine etwas zu lockern.

Am Abend vor dem großen Event haben wir eine gemeinsame Pastaparty für alle organisiert. Hierbei füllen fast 20 kg Nudeln die Energiespeicher unserer Radsportfreunde. Nach einem intensiven Erfahrungsaustausch und einiger Fachsimpelei bereitet sich jeder individuell auf das anstehende Highlight vor. Die Nächte sind in dieser Zeit in Schweden ohnehin recht kurz – es ist Mittsommer und die Sonne geht erst ca. 23:30 Uhr unter und gegen 03:00 Uhr bereits wieder auf. Da unsere Startzeit auf 02:20 Uhr angesetzt ist brechen wir bereits gegen Mitternacht in Richtung Motala auf, viel Schlaf war also nicht drin, was wohl auch ein wenig der Aufregung geschuldet ist.

Am Start werden alle 2 Minuten 70 Starter auf die 300 km lange Reise geschickt. Die Konzentration und Anspannung ist den meisten Teilnehmern ins Gesicht geschrieben, insbesondere den Vätternsee-„Erstumrundern“.

Auch ohne Windmühle hatten wir auf den ersten 100 km mit einem tückischen Gegenwind zu kämpfen.

Auch ohne Windmühle hatten wir auf den ersten 100 km mit einem tückischen Gegenwind zu kämpfen.

Da auch ich nicht genau einschätzen kann was mich erwartet, ist meine Taktik klar: DER WEG IST DAS ZIEL – langsam angehen lassen, Atmosphäre aufsaugen und das ganze (so gut es geht) genießen. Als der Startschuss für unsere schulz-aktiv-Gruppe ertönt, wünschen wir gegenseitig gutes Gelingen und los geht’s! Die ersten Meter durch die beleuchtete City von Motala rollt es sich bestens an – allerdings machen wir bereits am Ortsausgang Bekanntschaft mit einem für Radsportfreunde äußerst unangenehmen Zeitgenossen – einem kalten und tückischen Gegenwind, welcher uns auf den gesamten ersten 100 km begleiten sollte. Nach ca. 30 km denke ich mir „na das kann ja heiter werden, wenn dieser Wind so weiterbläst, dann rückt die Finisher-Medaille in sehr weite Ferne …“

Aber zumindest regnet es nicht – wie im Jahr zuvor, als es 3 Stunden am Stück wie aus Eimern geschüttet hat. Gegen 03:30 färben die ersten Sonnenstrahlen den Himmel wunderschön rötlich ein und nach der ersten von neun Verpflegungsstationen sieht die Welt dank heißem Kaffee, Milchbrötchen und Blaubeersuppe schon wieder deutlich freundlicher aus. Das Schöne an diesen Verpflegungsstationen ist neben den Köstlichkeiten vor allem das Wiedersehen mit unseren schulz’schen Teilnehmern, so dass immer auch Zeit für ein kurzes, aufbauendes Gespräch ist.

Da ich mit meinen Kräften haushalten will, nehme ich auch jede der Verpflegungsstationen ausgiebig mit und nach einem vom Gegenwind geprägten ersten Drittel erreiche ich Jönköping, die größte Stadt am Vätternsee, am südlichsten Seezipfel. Hier verdrücke ich zwei Portionen Kartoffelbrei mit Köttbullar, wohlgemerkt um 07:00 morgens …

Von nun an geht es „seeaufwärts“ und das zunächst im wahrsten Sinne des Wortes: mit lang gezogenen Anstiegen immer wieder bergauf. Dafür entschädigt das mittlerweile perfekte Radlerwetter und die schöne Natur – mehrfach habe ich das Gefühl, ich fahre gerade durch eine Filmbuchkulisse der berühmten Astrid-Lindgren-Streifen „Michel aus Lönneberga“ oder „Wir Kinder aus Bullerbü“ – wahrlich Bilderbuchatmosphäre!

An den Verpflegungsstationen herrschte stets buntes Treiben.

An den Verpflegungsstationen herrschte stets buntes Treiben.

Beim Hinweisschild „noch 150 km“ weiß ich nicht so recht, ob ich lachen oder weinen soll. Ich denke aber positiv, denn von nun an geht’s bergab – allerdings nur was die Kilometer angeht, denn nach wie vor sind einige leichte Anstiege zu bewältigen. Die mit Abstand schönsten Verpflegungsstationen sind in den netten Örtchen Hjo und in Karlsborg, direkt am Ufer gelegen. Nicht wenige nutzen die Pause für ein kleines Nickerchen auf den sonnigen Wiesen. Gestärkt von Lasagne und einigen Bananen (insgesamt habe ich es auf 15 Bananen auf der Tour gebracht … bei einem Gesamtkalorienverbrauch von ca. 15.000 aber auch kein Wunder) geht es in das letzte Tourdrittel.

Auf den letzten 100km werden wir mehr und mehr von den Anwohnern und Zuschauern am Straßenrand angefeuert. Manche reichen uns auch Kuchen und Kekse. Es herrscht eine wirklich herzliche Atmosphäre entlang der Strecke. Immer wieder versuche ich, mich gleichstarken Rennradgruppen anzuschließen, denn allein zu fahren ist fast doppelt schwierig.

Zu meinem eigenen Erstaunen habe ich „hinten raus“ noch einiges an Kraftreserven und gebe die letzten 30 km nochmals richtig Gas, auch wenn das letzte Hinweisschild – „noch 10 km“ – einfach nicht kommen will.

Nach 15 h:43 min (Bruttozeit) fahre ich unter frenetischem Jubel ins Ziel in Motala ein! 300 km am Stück sind gemeistert, die Finisher-Medaille und das Siegerbier ist wohlverdient … Eine wirklich sehr eindrucksvolle Erfahrung für mich. Die schnellsten unserer schulz aktiv-Gruppe haben den Vätternsee in unter 11 Stunden umrundet – Respekt dafür! Aber auch Respekt an alle anderen Finisher, denn hier lautet das Motto eindeutig: DER WEG IST DAS ZIEL.

Natürlich haben wir auch gleich die Gunst der Stunde genutzt und ein Startnummernkontingent für die Vätternrundan 2014 (die Tour mit schulz aktiv reisen geht vom 11.06. bis 16.06.14) organisiert. Wenn Ihr also auch mal an dieser abenteuerlichen Herausforderung zur Mittsommerzeit in Schweden teilnehmen möchtet, meldet Euch am besten gleich an!

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/SCH40

Jubiläumsreisen in Nepal: 10 Jahre mit Gelu Sherpa

Führt seit 10 Jahren Reisegruppen im Himalaja: Gelu Sherpa

Führt seit 10 Jahren Reisegruppen im Himalaja: Gelu Sherpa

Mit Gelu Pasang Sherpa verbindet uns eine lange und erfolgreiche Zusammenarbeit. Der aus dem Solu Khumbu stammende Bergsteiger und Trekkingguide leitet für uns seit vielen Jahren vornehmlich die Touren „Namasté Nepal“ und „Helambu-Langtang Himal„.

Als Sherpa begleitete er neben unseren Trekkingreisen auch Expeditionen zum Mt. Everest, zum Dhaulagiri sowie zu einigen 6000er-Gipfeln. Weitere Trekkingrouten um den Manasalu sowie die Annapurna und im Everestgebiet sind ihm ebenfalls bestens vertraut. Diese Erfahrungen und die langjährige Erfahrung mit Reisegruppen zeichnen ihn für uns als wirklich sicheren Führer aus. Unterwegs werden Sie von Ihm viel über das Land und das Leben in den Bergen des Himalaja erfahren.

Gelu Pasang Sherpa spricht gut Deutsch und Englisch. Seine deutsche Frau und seine beiden Söhne leben in Dresden. Außerhalb der Himalaya-Trekkingsaison arbeitet er während der Sommermonate als Mitarbeiter auf einer österreichischen Berghütte. Somit ist ihm der Umgang mit der europäischen Kultur sehr vertraut. Auf unseren Reisetagen (immer am 3. Januarwochenende, 17.-19.01.2014) können Sie ihn persönlich antreffen. Hier wird er Sie mit Masala-Tee und Sherpa Stew begrüßen.

Neben Gelu führen natürlich auch viele andere gute und erfahrene Guides, wie Lakpa, Kami, Himsange, Ganesh und Tshiring Sherpa unsere Touren. Sie werden sich bei allen in guten Händen befinden und mit wunderschönen Reiseerlebnissen heimkehren.

Die nächsten Reisen mit Gelu Sherpa:

Naturreise Mala Fatra, kurzfristiger Zusatztermin: 06.07. bis 13.07.13

Wanderreise mit dem Naturexperten Vlado Trulik

Wanderreise mit dem Naturexperten Vlado Trulik

Für alle die enttäuscht waren, dass die 2013er-Termine der Naturreise Mala Fatra – „Auf den Spuren von Wolf, Bär und Luchs“ – bereits ausgebucht sind, gibt es nun kurzfristig die Möglichkeit, am neuen Zusatztermin vom 06.07. bis 13.07.13 teilzunehmen!

Auch dies ist ein wunderbarer Termin für Tierbeobachtungen. Von unserem slowakischen Reiseleiter Vlado haben wir gestern diese Nachricht erhalten:

Bärensichtung in der Mala Fatra

Bärensichtung in der Mala Fatra

„Die Bären sind dieses Jahr echt kooperativ. Wir haben die letzten 7 Wochen hintereinander mindestens ein Mal in der Woche Bären beobachtet. Mit meiner letzten Gruppe waren es sogar 10 Bären am Tag. Ich habe neue Beobachtungsplätze, die sehr zuverlässig sind. Die ersten Bären zeigten sich dort schon vormittags und einmal hatten wir sogar zwei Bärinnen mit jeweils zwei Jungen 30 Meter voneinander entfernt gesehen …“

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/SLW11

Rückmeldungen aus Albanien und eine neue Tour 2014 für Fahrradfreunde

Alte Brücke in Permet, eine Station unserer Reise in Südalbanien

Alte Brücke in Permet, eine Station unserer Reise in Südalbanien

Ihre freudigen und zufriedenen Reise-Rückmeldungen lassen uns immer wieder wissen, dass sich unser Fleiß bei Ihnen in Form wunderschöner Reiseerlebnisse auszahlt. Besonders in der arbeitsreichen Sommersaison ist dies eine willkommene Bestätigung für uns – vielen Dank dafür!

Als kleine Beispiele finden Sie hier die Feedbacks aus der Reisegruppe, die zuletzt im Süden Albaniens unterwegs war:

Mit dem Fahrrad entlang der Ionischen Küste

Mit dem Fahrrad entlang der Ionischen Küste

„Es war rundum eine fantastische Reise! Land, Leute, Landschaft, Kultur waren wunderbar verknüpft. Vor allem war der Reiseleiter Marin „eine Wucht“! Mit dem Fahrer Rimi ein Supergespann und auch die gesamte Truppe passte prima zusammen!“
Klaus und Renate Bürger aus Wegberg

„Kurze Resonanz auf die Albanienreise mit Marin Beli: Es war Klasse! Besser geht nicht.“
Ralf und Siglinde L.

Apropos Albanien … hier können wir einen kurzen Ausblick auf unsere Pläne geben, der vielleicht die Herzen begeisterter Fahrradfahrer höher schlagen lässt: Ab 2014 können Sie im Frühjahr und im Herbst per Drahtesel die Höhepunkte des albanischen Südens entdecken! Das Programm steht voraussichtlich bis Mitte August 2013 fest …

Alle Infos, immer aktuell unter:
www.schulz-aktiv-reisen.de/Albanien