Unsere Reisetage steuern einen neuen Hafen an

2027 feiern unsere Reisetage ihre 30. Ausgabe! Wer sie kennt, weiß: Stets im Januar kamen in Dresden Reiseleiter, Agenturpartner und das gesamte schulz-Team zusammen, um gemeinsam mit unseren Gästen auf eine Reise um die Welt zu gehen. Spannende Reisevorträge, persönliche Begegnungen, individuelle Beratung und jede Menge Inspiration machten die Reisetage zu einem besonderen Treffpunkt für alle, die mit uns dem Besonderen auf der Spur sein wollten. Hier traf weltweites Flair auf die Reiselust unserer treuen Reisegäste und jener, die es noch werden wollten.

Die Corona-Zeit setzte unserer eigenständigen Veranstaltung zunächst ein Ende. Seit 2024 sind wir mit unseren Reisetagen auf der Reisemesse Dresden vertreten. Doch auf kleinerer Fläche und mit weniger Raum für unser Vortragsprogramm fehlten uns dort ein Stück weit die Möglichkeiten, die unsere Reisetage so besonders machen.

Ein neues Format zu einer anderen Zeit

Die Erfahrungen der vergangenen Jahre und viele Gespräche mit unseren Reisegästen und Reisetage-Besuchern haben uns bestärkt: Unsere Reisetage sollen wieder mehr Raum bekommen – für ein echtes Kennenlernen, für Reisegeschichten aus erster Hand und für die persönliche Beratung, die uns so wichtig ist.

Deshalb steuern wir vom 19. bis 21. November 2027 einen neuen Hafen an. Wir haben ein eigenständiges, wieder ganz schulz-besonderes Format vor Augen: mit mehr Zeit für inspirierende Reisevorträge, für den Austausch mit den Menschen hinter unseren Reisen und für all das, was unsere Reisen ausmacht. Denn wir möchten nicht nur zeigen, wohin unsere Reisewege führen, sondern auch, was und wer dahintersteckt: die Menschen, die uns weltweit verbinden, unsere besondere Art, Reisen zu konzipieren, und die Werte, die uns dabei leiten.

Wo wir im November anlegen, verraten wir Ihnen im Laufe des kommenden Jahres. Wir freuen uns schon jetzt darauf, Sie dort wieder persönlich zu treffen!

Im Januar bleiben wir auf Kurs

Die Reisemesse Dresden bleibt ein fester Termin in unserem Kalender. Wir, von schulz aktiv reisen heißen Sie an unserem Stand herzlich willkommen. An allen drei Messetagen erwarten Sie insgesamt 21 Reisevorträge – sieben täglich – mit teils ganz frischen Impressionen aus aller Welt: von Johannes aus Guatemala, von Markus aus Pakistan und von Viktoria aus Georgien und La Réunion. Und natürlich sind wir auch abseits der Vorträge für Sie da: für Ihre Fragen und den Austausch über unsere Reisewelt.

Über alle Neuigkeiten halten wir Sie hier im Newsletter, auf unseren Social-Media-Kanälen und auf unserer Website unter schulz-aktiv-reisen.de/veranstaltungen auf dem Laufenden.

Von Pakistan International Airlines über Camping am Nanga Parbat bis zu Reinhold Messner – frische Eindrücke aus Pakistan

Für Gäste, die aus einem getakteten mitteleuropäischen Alltag kommen, bildet die Ankunft unserer Pakistan-Reisen in Islamabad eine wahre Flut an Eindrücken. Männer in wehenden traditionellen Gewändern, dem Shalwar Kameez, tropische Temperaturen und der Gesang des Muezzins prägen die ersten Momente. Nach einem kurzen Aufenthalt im modernen Hauptstadt-Flughafen ist der Flug mit der Pakistan International Airlines (PIA) nach Skardu ein besonderes Erlebnis: Kurz vor dem Start (manche Locals sagen schmunzelnd, PIA bedeute „Perhaps it will arrive“) ertönt durch die Lautsprecher ein kurzes Gebet gen Himmel und schon ist man 40 Minuten unterwegs auf einem der wohl unvergesslichsten Bergflüge im Himalaya – mit beeindruckenden Panoramablicken auf die steilen Gebirgswände des 8000ers Nanga Parbat. Setzt man den ersten Fuß auf den Boden unserer Reiseregion Gilgit Baltistan, beginnt eine spannende Reise, die auch im September 2026 einige Überraschungen mit sich brachte.

Nach der Erkundung von Skardu mit einem Besuch des historischen Kharpoche Fort und Blick auf die Lebensader Pakistans, dem Indus, folgte für unsere 11-köpfige Gruppe und mich eine Jeepfahrt über das Deosai Plateau – perfekt zur passiven Akklimatisierung und landschaftlich ein Ort aus einer anderen Welt. Unter einem tiefblauen Himmel begegneten wir zahlreichen Murmeltieren, auch Bären leben auf dieser Hochebene, die auf über 4.000 Meter liegt. Über eine serpentinenreiche Strecke führt der Weg ins Tal von Astore, dem Ausgangspunkt unserer ersten Trekkingtour am Nanga Parbat.

Die ruhige Südseite des Berges besticht durch ihre freundlichen Bewohner und die malerische Szenerie. Frühstück in der Sonne direkt unter einem 8000er – kaum ein Basecamp ist so einfach zu Fuß zu erreichen und gleichzeitig so eindrucksvoll. Die Rupalflanke zieht sich vom Herrligkoffer Basecamp auf 3.500 Metern fast 4.600 Höhenmeter hinauf zum Hauptgipfel – und bildet damit die höchste Fels- und Eiswand eines 8000ers. Reinhold Messner durchstieg sie erstmalig 1970. 56 Jahre später war er wieder in Pakistan und zufällig wie wir zur gleichen Zeit auf dem Weg zum Rakaposhi Basecamp unterwegs.

Diese zweite Trekkingtour bot mit den ersten Herbstfarben eine ganz andere Kulisse. Das Highlight, die Begehung des Minapin-Gletschers, war für viele Gäste die allererste Wanderung auf einem Gletscher. Die Aussichten vom Diran zum Rakaposhi, die über einen 15 Kilometer langen Grat aus Schnee und Eis miteinander verbunden sind, bilden eine geradezu träumerische Kulisse: Yaks ziehen leichtfüßig und seelenruhig die steilen Hänge herunter, während unser malerisches Camp neben der Seitenmoräne unter dem Rakaposhi (7.788 m) liegt. Frei übersetzt bedeutet sein Name „Shining Wall„, und hier macht der Berg seinem Namen alle Ehre.

Wir wechseln die Talseite und fahren von Nagyr nach Hunza, wo uns sofort die Präsenz von Frauen im öffentlichen Leben auffällt. Hunza ist ein faszinierendes ehemaliges Fürstentum, das durch die Ismaeliten und ihre auf Bildung und Gleichberechtigung ausgerichtete Gemeinschaft unter dem Aga Khan eine ganz eigene Prägung erhalten hat. Im oberen Hunzatal, dem Gojal, erwarten uns urige Dörfer und abenteuerliche Hängebrücken, die wir ausprobieren, während wir die umliegende Gletscherwelt erkunden.

Es sind nicht nur die spektakulären Berge, sondern das Gesamterlebnis Pakistan, was den Besucher auf dieser „Einstiegstrekkingreise“ berührt zurücklässt. Mit Humor wird der pakistanische Verkehr von unseren Gästen bestaunt. Teilweise sitzen die Menschen in erstaunlichen Positionen auf, unter oder neben den Fahrzeugen, so dass es dem amüsierten Betrachter fast die Tränen in die Augen treibt. Der verrückte Babusar-Pass, der mittlerweile mit Ziplines und Riesenschaukeln beinahe den Charakter eines Vergnügungsparks angenommen hat, das Tal von Naran mit seinem kuriosen Nachbau des schiefen Turms von Pisa, eine versteckte Bar in Hunza mit wohlverdienten Getränken nach drei besonderen Trekkings oder ein in den Fels gravierter Buddha in Gilgit – all das ergibt ein buntes Bild aus Eindrücken, die sich aus ganz unterschiedlichen Welten zusammensetzen.

Das Fundament unserer Reise ist jedoch unser Begleitteam. Unsere jungen Guides aus Hunza, Hassan und Najeeb beeindruckten mit ihrer Menschlichkeit und ihrem Fachwissen. Unser Busfahrer Rashid meisterte die wilden Straßen des Nordens mit einer beeindruckenden Seelenruhe. Und unser Küchenteam Faisal, Sheriyar und Hamid zauberte selbst unter herausfordernden Bedingungen Gerichte auf den Tisch, die nicht nur satt machten, sondern zum kulinarischen i-Tüpfelchen unserer Reise wurden.

Für alle Neugierigen heißt es auch 2027 wieder: Salam Aleikum aus einem der faszinierendsten und noch immer wenig entdeckten Reiseziele Asiens…

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/PAK01

P.S.: Neben unserer oben beschriebenen moderaten Einstiegsreise nach Nordpakistan finden auch Trekking-Enthusiasten mit unserer K2-Tour eine anspruchsvolle Alternative, die im Sommer 2027 vom Himalaya-Experten Tobias Pantel geleitet wird.

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/PAK02

Unsere neue Kirgistan-Reise: Zu Fuß zwischen Bergseen und Pamir-Riesen

Auge in Auge mit dem Pik Lenin 

Morgens auf 3.600 Metern fühlt sich die Welt plötzlich ziemlich anders an. Heißer Tee in der Hand. Klare, kalte Bergluft. Neben der Jurte steht ein Pferd. Und direkt gegenüber ragt ein Siebentausender in den Himmel.

Willkommen am Pik Lenin!

Nomade mit Pferd vor dem bewölkten Pik Lenin

Diesen Ort im Pamir kenne ich nicht nur von der Karte. Ich habe hier selbst mehrere Sommer verbracht, und wahrscheinlich ist genau deshalb dieser Teil unserer neuen Reise für mich etwas Besonderes. Und ich freue mich sehr, Sie in diese faszinierende Region mitzunehmen. Man gewöhnt sich dort erstaunlich schnell an Dinge, die eigentlich alles andere als gewöhnlich sind: morgens aufzustehen und einen Siebentausender vor sich zu sehen. Murmeltiere auf den Hochweiden. Edelweiß am Wegesrand. Bergsteiger, die Richtung Gletscher aufbrechen.

Dabei müssen Sie kein Bergsteiger sein, um diese Landschaft zu erleben. Die Reise verbindet komfortables Reisen mit abwechslungsreichen Wanderungen. Sie sind mit Fahrzeugen unterwegs, unternehmen Wanderungen von den jeweiligen Standorten aus und erleben ein dreitägiges Trekking in Sary-Chelek – ohne ständig mit schwerem Gepäck von Unterkunft zu Unterkunft ziehen zu müssen. Eine gute Grundkondition und Freude am Wandern sollten Sie allerdings mitbringen: Einige Touren führen auf über 4.000 Meter Höhe.

Das große Gepäck übernehmen die Pferde.

Und genau das macht diese Reise so spannend. Denn unterwegs verändert sich Kirgistan gleich mehrere Male komplett.

Sary-Chelek: Versteckte Seen und wilde Berglandschaften

Zuerst geht es nach Sary-Chelek, einem beeindruckenden Biosphärenreservat mit dichten Wäldern, grünen Berghängen und glasklaren Bergseen. Besonders eindrucksvoll ist der Blick von oben: Tief unter Ihnen liegen die Seen inmitten der Berglandschaft und wirken beinahe so, als könnte man sie in die Hand nehmen. Doch Sary-Chelek ist nicht nur eine Landschaft für große Panoramen. Auf den Wanderungen geht es durch Wälder und über Bergwiesen, vorbei an grasenden Pferden und immer wieder hinauf zu neuen Aussichtspunkten. Morgens liegt der Duft des Waldes in der Luft, irgendwo hört man die Pferde – und nach einem längeren Anstieg öffnet sich plötzlich der Blick auf einen weiteren See.

Genau diese Mischung aus spektakulären Ausblicken und kleinen, authentischen Momenten macht Sary-Chelek zu einem besonderen Auftakt dieser Reise.

Wo die Seen zwischen den Bergen liegen.

Arslanbob: Alltag zwischen Walnussbäumen

Weiter geht es nach Arslanbob – in eine Landschaft, die sich wieder ganz anders anfühlt. Das kleine Dorf liegt am Rand eines der größten natürlichen Walnusswälder der Welt. Oberhalb rauschen Wasserfälle, unten stehen kleine Häuser und Höfe zwischen den Bäumen, Kinder laufen über die Straßen, irgendwo wird gekocht, geredet und gearbeitet. Das Leben spielt sich nicht hinter Kulissen ab – man ist einfach mittendrin. Zu Fuß geht es hinauf zu den Wasserfällen, bevor Sie vielleicht später selbst in einer Küche stehen und Boorsok, ein kleines kirgisisches Gebäck zubereiten: Teig schneiden, im heißen Öl ausbacken und natürlich gleich probieren. Auf dem Papier klingt das nur wie ein kleiner Programmpunkt, später bleiben jedoch gerade solche Momente oft im Gedächtnis – weil man für eine Weile Teil eines Alltags wird, der für die Menschen hier ganz normal ist und sich für einen selbst doch besonders anfühlt.

Von Osch in den Pamir

Danach geht es weiter nach Osch – die Hauptstadt des Südens, und von dort immer höher ins Pamir-Gebirge. Mit jedem Kilometer verändert sich die Landschaft: Die Täler werden weiter, die Bäume verschwinden, die Luft wird dünner. Und schließlich öffnet sich vor Ihnen die Hochgebirgswelt des Pamir – mit dem 7.134 Meter hohen Pik Lenin, der weit über den umliegenden Bergketten aufragt. Manchmal steht er völlig klar vor Ihnen. Manchmal verschwindet die Hälfte in den Wolken. Manchmal wirkt er beinahe zum Greifen nah und kurz darauf wieder unendlich weit entfernt.

Einen Siebentausender schon einmal aus solcher Nähe gesehen? Im September sieht es dort grau aus. Im Juni und Juli ist die beste Zeit!

Basecamp am Pik Lenin: 3.600 Meter und trotzdem komfortabel

Ihr Basecamp liegt auf rund 3.600 Metern – und ist weit mehr als nur ein Zeltlager. Es ist vergleichsweise einfach erreichbar und bietet einen Komfort, den man in dieser Höhe nicht erwartet: Jurten oder Hütten mit Betten und Möbeln, sogar mit eigener Dusche und Toilette, dazu Strom und eine überraschend gute Küche. Gleichzeitig ist das Camp Treffpunkt für Bergsteiger aus aller Welt, die sich auf den Pik Lenin vorbereiten oder von dort zurückkehren. Hier werden Geschichten geteilt, Erfahrungen ausgetauscht und manchmal auch Gipfelerfolge gemeinsam gefeiert.

Ihr Basecamp am Fuße des Siebentausenders

Drei Nächte bleiben Sie hier. Und das ist gut so. Denn dieser Ort wäre zu schade, um nur anzukommen, ein Foto zu machen und gleich wieder weiterzufahren. Sie wandern am Tulpar-Köl-See, steigen auf den Petrowskiy-Kamm und, wer möchte, bis zum Puteschestvennikow-Pass auf 4.150 Meter. Unter Ihnen liegen Moränen, kleine Seen und Gletscher, darüber die weißen Gipfel des Pamir. Und am Abend nach einem langen Tag? Sauna. Auf 3.600 Metern. Mitten in der Hochgebirgswelt.

Fast ganz Kirgistan – zum Glück nur fast

Die Termine für 2027 haben wir bewusst so gelegt, dass sich diese neue Reise mit unserer bereits bestehenden Kirgistan-Reise „Vom Issyk-Köl in die Berge der Nomaden“ kombinieren lässt.

Die neue Reise können Sie natürlich auch ganz unabhängig davon erleben. Wenn Sie beide Reisen miteinander verbinden, entsteht eine besonders umfassende Reise durch Kirgistan: zwei unterschiedliche Routen, ganz verschiedene Landschaften – und die Möglichkeit, erstaunlich viel von diesem Land kennenzulernen. Fast ganz Kirgistan. Zum Glück nur fast. Denn es bleibt immer noch ein weiteres Tal. Ein weiterer Pass. Noch ein Ort, von dem irgendwann jemand sagt:

„Da müssen wir beim nächsten Mal unbedingt hin.“

Neugierig geworden?

Die genauen Termine für 2027, die Reisedauer und den detaillierten Reiseverlauf finden Sie ab sofort hier auf unserer Website: Neue Kirgistan-Reise

Sri Lanka 2027: Noch mehr Zeit für das Besondere

Unsere Reise „Auf Spurensuche im Tropenparadies“ haben wir für 2027 an einigen Stellen neu gedacht – mit einer optimierten Route, neuen Orten und mehr Zeit für besondere Erlebnisse.

Sri Lanka begeistert mit tropischen Stränden, üppigem Dschungel, Teebergen, jahrtausendealter Kultur und vor allem mit den Begegnungen unterwegs. Damit dafür noch mehr Zeit bleibt, haben wir den Reiseverlauf für 2027 gezielt angepasst und vier konkrete Änderungen vorgenommen.

1. Verbesserte Route, mehr Zeit zum Erleben

Durch eine optimierte Routenführung verkürzen sich die Fahrzeiten und Sie gewinnen mehr Zeit für Si Lankas Aktivitäten und besondere Begegnungen.

2. Wechsel des Strandes

Auch bei den beiden Strandtagen gibt es eine Veränderung: Statt Arugambay geht es künftig nach Pasikudah. Der Strand entspricht mehr unserem Qualitätsanspruch und liegt zudem günstiger auf unserer neuen Route, sodass Ihnen mehr Zeit zum Genießen vor Ort bleibt.

3. Sinharaja-Regenwald wird durch Padukka ersetzt

Der bisherige Aufenthalt im Sinharaja-Regenwald wird 2027 durch Padukka ersetzt.

Durch günstigere Routenführung bleibt uns in Padukka mehr Zeit zum Entdecken des Regenwaldes und so krönt das Ende unserer Reise eine Dschungelwanderung mit echtem Einblick in das Leben vor Ort. Wir erleben, wie Tee gepflückt, Kautschuk gewonnen und Zimt geerntet wird – und entdecken dabei die tropische Natur aus einer ganz anderen Perspektive.

4. Dem Besonderen auf der Spur – mit mehr Zeit für intensive Erlebnisse

Wir legen den Fokus auf das, was Sri Lanka für uns so besonders macht: authentische Begegnungen, eindrucksvolle Natur und Zeit, um das Land intensiv zu erleben – abseits viel begangener Wege. Freuen Sie sich auf ausgiebige Erkundungen am Höhlentempel von Dambulla, entspannte Stunden in unserem Eco-Resort mit Pool und Gemüsegarten sowie eine Einführung ins Yoga mit fantastsicher Aussicht.

Auch die kulturellen Höhepunkte Sigiriya und Polonnaruwa, eine Safari, Wanderungen im Hochland, die spektakuläre Zugfahrt durch die Teeberge und persönliche Begegnungen mit den Menschen Sri Lankas machen diese Reise aus.

Denn manchmal bedeutet ein besseres Reiseerlebnis auch: weniger Programmpunkte, dafür mehr Zeit, sie wirklich zu genießen.

Eine besondere Nachricht zum Schluss: Wir freuen uns sehr, dass Südasien-Experte Tobias Pantel die Reise 2027 an drei ausgewählten Terminen als deutschsprachiger Reiseleiter begleiten wird:

14.03.–28.03.2027
18.04.–02.05.2027
08.08.–22.08.2027

Tobias ist leidenschaftlicher Wanderer und Bergsteiger aus Münster und verbringt einen großen Teil des Jahres im Himalaya und in den Alpen. Doch Tobias ist nicht nur Bergexperte. Er lebt in Nepal, ist mit einer Nepalesin verheiratet und kennt Südasien aus nächster Nähe. Die Geschichte und Kultur des Subkontinents sind ihm ebenso vertraut wie die Menschen und Regionen vor Ort.

Wer mit Tobias reist, erlebt Sri Lanka nicht nur – sondern bekommt auch spannende und authentische Einblicke in die Region und ihre Geschichte.

Wir freuen uns, Sie 2027 mit auf Spurensuche ins Tropenparadies zu nehmen: https://schulz-aktiv-reisen.de/reise/sri13/

Blick vom Little Adam’s Peak auf Ella Rock

Bergzeitverlängerung in den Gipfeln der Aitana

A wie Aitana, B wie Bergwandern… und W wie warmer Winter

Vielleicht kommt Ihnen das spanisch vor – doch vom Sommer noch eingelaufene Wanderschuhe finden in der Aitana in den milden Herbst- und Wintermonaten ihren optimalen Einsatz. Die Aitana ist dank des besonderen Mikroklimas DIE Wanderdestination von Oktober bis April, einzigartig auf dem Festland Europas. Jeder, der in Europa unter der Wintersonne anspruchsvoll und in Höhen von bis zu knapp 1.600 Metern Bergwandern möchte, kann das hier tun. Der Gebirgszug der Sierra de Aitana im Hinterland der Costa Blanca beherbergt für Bergwanderer ein Eldorado an Gipfeln, die Sie mit dem Puig Campana, dem Pla de la Cas und dem Aitana-Gipfel während der Wanderwoche auch besteigen. Das silbrig-grau bis tiefblaue Mittelmeer glänzt während Ihrer Wanderungen am Horizont und lädt Mutige am freien Tag auch im Winter auf ein Bad ein. Packen Sie die Badehose mit ein und düsen Sie in Richtung Süden! Zusammen mit Reiseleiterin Sara, die die Aitana seit über 14 Jahren ihre Wahlheimat nennt und ausgebildete Bergwanderführerin ist, besteigen Sie die beliebtesten Bergspitzen rund um Benimantell und das schöne Dorf Guadalest.

Persönlich, ruhig und hausgemachte spanische Küche im Rincon de Pepe

In der Pension „Rincon de Pepe“ begrüßt Sie Inhaberin Raquel in der Bergwelt der Aitana. Zusammen mit Reiseleiterin Sara hat sie ihre Pension auf die Bedürfnisse von Wanderern ausgerichtet. An warmen Tagen können Sie auf der hauseigenen Terrasse beim Abschlussgetränk des Tages den Weitblick genießen. Sollte es doch einmal kühler werden, lockt am Abend die offene Feuerstelle in der Pension. Zudem werden Sie ausgiebig mit hausgemachter und traditionell spanischer Küche von Gastgeberin Raquel verwöhnt und können in geselliger Runde mit Ihrer Gruppe den Tag ausklingen lassen.

Die berühmten, und jeden Morgen frisch zubereiteten Bocadillos (riesige Sandwiches) von Reiseleiterin Sara sind mittlerweile legendär. Gut gestärkt starten Sie so nicht nur in den Tag, sondern können aussichtsreich ihr Mittagsbrot genießen.

Reiseverlängerung an der Costa Blanca und Costa de Valencia

Im Wandel der Zeit variieren auch die Reisewünsche und wir haben festgestellt, dass immer mehr Reisegäste eine Vor- und Nachverlängerungsmöglichkeit zu unseren geführten Reisen beabsichtigen. Verlängern Sie gern Ihre Reise in Alicante oder Valencia. Wir sind für Sie da, um die optimale An- und Abreise für Sie zu planen.

Reisetermine für Kurzentschlossene

Im November sind noch Reiseplätze frei – oder starten Sie mediterran ins neue Jahr! Gleich im Januar erwartet Sie Sara in ihrer schönen Wahlheimat!

Weitere Details finden Sie hier: www.schulz-aktiv-reisen.de/SPA13

Im Gespräch über starke Frauen und den Kilimanjaro

Seit über 30 Jahren organisieren wir Reisen nach Tansania – insbesondere zum Kilimanjaro. Doch der Bergtourismus ist, wie vielerorts in Afrika, noch immer von Männern geprägt. Wir möchten das ändern und Frauen vor Ort stärken, ihre Arbeit sichtbar machen und ihnen neue Perspektiven eröffnen.

Dafür arbeiten wir mit Julia zusammen, die gemeinsam mit einer tansanischen Partnerin eine Agentur gegründet hat, in der fast ausschließlich Frauen im Tourismus tätig sind. Für ausgewählte Kilimanjaro-Termine bieten wir die Möglichkeit, mit diesem besonderen Team unterwegs zu sein – inklusive eines zusätzlichen Akklimatisationstages und bereits ab einer Person garantiert.

Was Julia antreibt und welche Idee hinter der Agentur steckt, erzählt sie uns im Interview.

Die Frau hinter der Agentur

Wie bist du zum Tourismus und speziell zu den Kilimanjaro-Reisen gekommen?
Meine Geschichte mit dem Kilimanjaro begann 2021, als ich den Berg selbst bestieg und Ekeney, meine heutige Geschäftspartnerin, kennenlernte. Ich hatte mir ganz bewusst eine weibliche Guide gewünscht. Mich beeindruckte, wie sie sich vom Porter zur Guide hochgearbeitet hatte und dabei ihre Fröhlichkeit bewahrte. Während der Wanderung erzählte sie mir viel über ihr Leben und die schwierige Situation von Frauen in Tansania. Aus dieser Begegnung entstand die Idee, gemeinsam eine besondere Agentur aufzubauen.

Die Zusammenarbeit mit schulz aktiv reisen passt wunderbar dazu: Beide möchten Reisenden nicht nur ein Reiseziel zeigen, sondern echte Begegnungen und besondere Erfahrungen ermöglichen.

Was bedeutet Tansania für dich persönlich?
Tansania ist ein Land voller Kontraste. Neben den beeindruckenden Landschaften und der Tierwelt faszinieren mich vor allem die Menschen. Wer Familien kennenlernt und einen Einblick in ihren Alltag bekommt, entdeckt eine ganz andere Seite des Landes.

Besonders liebe ich die Region am Fuß des Kilimanjaro mit ihren Regenwäldern, Wasserfällen, Chagga-Dörfern und kleinen landwirtschaftlichen Betrieben. Die Fruchtbarkeit der Natur, die Authentizität und die Lebensfreude der Menschen beeindrucken mich immer wieder.

Worauf bist du bei „deiner Reise“ besonders stolz?
Ich freue mich besonders darüber, dass Frauen am Kilimanjaro zunehmend Respekt und Anerkennung erfahren. Wir geben ihnen nicht nur einen Arbeitsplatz, sondern auch Verantwortung und Perspektiven. Zu erleben, wie aus einer schüchternen jungen Frau eine selbstbewusste Guide wird, die eine Gruppe führt und von Gästen geschätzt wird, ist für mich ein großer Erfolg.

Ebenso schön ist es zu sehen, wie wohl sich unsere Gäste mit dem Frauenteam fühlen und welche besonderen, manchmal sogar lebensverändernden Erfahrungen sie gemeinsam machen.

Eine Agentur mit einer besonderen Idee

Warum möchtest du gezielt Frauen im Bergtourismus fördern?
Unser Team besteht zu 95 Prozent aus Frauen. Der Bergtourismus ist traditionell stark von Männern geprägt, gerade hier in Afrika. Frauen bekommen deshalb oft kaum die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen.

Wir möchten ihnen ermöglichen, eigenes Geld zu verdienen und Verantwortung zu übernehmen. Davon profitieren nicht nur die Frauen selbst, sondern häufig auch ihre Kinder, Familien und Gemeinden. Langfristig kann das gesellschaftliche Veränderungen anstoßen.

Welche Herausforderungen erleben Frauen in diesen Berufen?
Viele Berufe sind noch immer von traditionellen Rollenbildern geprägt. Am Kilimanjaro galten Guides und Porter lange als Männerberufe. Frauen müssen oft erst beweisen, dass sie körperlich und fachlich geeignet sind. Hinzu kommen familiäre Verpflichtungen und fehlende finanzielle Mittel für Aus- und Weiterbildungen.

Gemeinsam unterwegs am Kilimanjaro

Was zeichnet Reisen mit weiblichen Guides und Portern aus?
Frauen sind nicht grundsätzlich bessere Guides als Männer, bringen aber ihre eigenen Erfahrungen und Perspektiven mit. Viele unserer Guides haben schwierige Lebenssituationen gemeistert und wissen, was es bedeutet, Zweifel zu überwinden. Das schafft oft eine besondere Verbindung zu den Gästen und ein großes Maß an Empathie von den Guides.

Gleichzeitig erleben Reisende eine starke Gemeinschaft, in der man sich gegenseitig unterstützt – weit über die körperliche Hilfe am Berg hinaus.

Wie meistern die Frauen die körperlichen Herausforderungen am Kilimanjaro?
Die Arbeit am Kilimanjaro ist für Frauen und Männer gleichermaßen anspruchsvoll. Unsere Mitarbeiterinnen sind gut vorbereitet und ausgebildet. Sie wachsen mit ihren Aufgaben und stehen ihren männlichen Kollegen in nichts nach. Für mich zeigt das: Frauen können unglaublich viel leisten, wenn man ihnen die Möglichkeit dazu gibt.

Was sollten unsere Gäste neben dem Kilimanjaro unbedingt kennenlernen?
Ich empfehle, nach der Besteigung nicht gleich nach Hause zu fliegen. Die Region rund um den Kilimanjaro und Arusha hat viel zu bieten. Besonders eindrücklich finde ich Begegnungen mit Chagga-Familien und Massai-Gemeinschaften.

Mit dem Reisebaustein „Auf besonderen Wegen ins tansanische Leben“ (TAN29) erleben Gäste von schulz aktiv reisen Natur, Kultur und den Alltag der Menschen hautnah. Fünf Tage lang geht es zu Regenwäldern, Wasserfällen, an den Duluti-See und in traditionelle Dorfgemeinschaften. Kulinarisch wird es spannend bei gebrautem  Bananenbier und Kochkursen. So entdecken Reisende eine Seite Tansanias, die weit über die klassische Safari hinausgeht.

Persönlicher Abschluss

Was möchtest du Menschen sagen, die von der Kilimanjaro-Besteigung träumen, aber noch Zweifel haben?
Trau dich! Natürlich ist die Besteigung eine Herausforderung. Aber gerade dabei entdeckt man oft Fähigkeiten, von denen man vorher nichts wusste. Und man muss es nicht allein schaffen: Unsere Guides und Porter unterstützen, motivieren und begleiten dich.

Für mich ist der Kilimanjaro deshalb nicht nur ein Berg, sondern auch eine persönliche Reise.

Was wünschst du dir für Menschen, die nach Tansania reisen?
Ich wünsche mir, dass sie Tansania wirklich erleben und dabei erfahren, wie wichtig Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung sind. Vielleicht nehmen sie die Erkenntnis mit, dass es nicht viel Materielles braucht, um glücklich und dankbar zu sein.

Wer den eigenen Alltag hinter sich lässt und Menschen begegnet, die trotz eines einfachen Lebens viel Lebensfreude ausstrahlen, betrachtet manchmal auch das eigene Leben aus einer neuen Perspektive. Genau das macht Reisen für mich aus.

Mehr Informationen zur Kili-Besteigung finden Sie unter schulz-aktiv-reisen.de/reise/TAN31 und zum Kultur- & Natur-Reisebaustein unter schulz-aktiv-reisen.de/reise/TAN29. Wir freuen uns auf Ihr Interesse.

Im Interview: Simone über Winterrituale, Tierwohl und unsere neue Husky-Reise

Unsere neue Huskytour im Hohen Norden führt Sie in die unberührte Natur der finnischen Region Kainuu. Hier kümmert sich Simone liebevoll um ihr kleines Hunde-Rudel und empfängt Gäste ab kommendem Winter in familiärer Atmosphäre. Wenn auch Sie den Zauber des finnischen Winters einmal „auf leisen Pfoten“ in extra kleiner Gruppe erleben wollen, sind Sie auf dieser Reise genau richtig. Wir stellen Ihnen in diesem Interview Simone als Reiseleiterin vor – mit ihrem reichen Erfahrungsschatz, ihrer familiären Farm und ihrer Hundeschlittenwoche.

Seit fast 25 Jahren dreht sich dein Leben um Schlittenhunde. Wie bist du „auf den Schlittenhund gekommen“? Und kannst du dich an deine allererste Schlittenhundefahrt mit eigenem Gespann erinnern?

„Auf den Hund“ kam ich schon als Kind, da ich mit Hunden aufgewachsen bin. Zu Schlittenhunden kam ich aber erst im Erwachsenenalter, da sie das oft raue Klima und die unberührte Natur hier in Finnland genauso mögen wie ich. Meine erste Fahrt mit eigenem Gespann ist mir noch in bester Erinnerung. Das war Anfang der 90er Jahre in Lappland auf einer großen Farm. Ich stand keine 100 Meter auf den Kufen, fiel hin und ließ mein Gespann los, welches dann per Motorschlitten wieder eingesammelt werden musste. Der Guide war verärgert. Ich verstand, wieso „nie loslassen“ die wichtigste Regel auf dem Schlitten ist und war tief beeindruckt von der Kraft der Hunde. Der Rest der Woche verlief dann sturzfrei und ich ließ nie mehr los… Der Virus „Schlittenhund“ hatte mich trotz dieses ersten Sturzes gepackt.

Über 20 Jahre hast du eine große Huskyfarm mit über hundert Schlittenhunden, Sommer- und Wintertourismus, Gästezimmern und Restaurant aufbaut und geleitet. 2025 hast du diese Anlage in jüngere Hände übergeben und dich hier in der finnischen Region Kainuu für eine viel kleinere Farm im familiären Stil entschieden. Wie hast du den Ort deiner jetzigen Farm gefunden und warum hast du ihn gewählt?

Kainuu hat viele Hügel und Naturschutzgebiete, mehr als mein früheres Zuhause in Finnland. Die Wälder sind naturbelassener, die Infrastruktur ist sehr gut und die Menschen in Kainuu sehr offen, freundlich und hilfsbereit. Frühere Reisen durch Kainuu haben mich für das Gebiet begeistert, so dass der Schritt, hierher zu ziehen, fast auf der Hand lag. Das Grundstück ist groß, bietet viel Wald und einen direkten Zugang zum See. Beim ersten Besichtigungstermin konnte ich mir sofort bildlich vorstellen, wo die Zwinger stehen könnten, wo das große Freilaufgelände für die Hunde wäre und wie das Herbsttraining und die Schlittentouren direkt von der Haustür starten würden. Die Nähe zur charmanten Kleinstadt Sotkamo war auch passend und so fand ich hier vor genau einem Jahr mein neues Zuhause.

Wie viele Hunde leben jetzt auf deiner Farm und wie läuft eine Hundeschlittenwoche bei dir ab?

Aktuell leben 19 Hunde hier – 3 im Haus, 16 draußen in der Zwingeranlage. Die Ältesten sind 11 Jahre, die Jüngste erst 1 ½ Jahre alt. Ein bunter Haufen: Rüden, Hündinnen, Anfänger, Routiniers, erfahrene Leithunde und solche, die noch etwas Ausbildung brauchen; Hunde, die sich kaum aus der Ruhe bringen lassen und wahre Energiebündel; alles bunt gemischt. Bei uns bist du als Gast kein Zuschauer, sondern darfst dein Team selbst mitversorgen, spannst deine Hunde selbst vor den Schlitten, den du alleine fährst und sitzt nicht nur im Schlitten, den ein anderer fährt. Du servierst den Hunden nach der Fahrt ihre Belohnungssuppe und erhältst Einblick in alle Aspekte einer Schlittenhundefarm. Da wir nur mit ganz kleinen Gruppen starten, können wir Strecke, Tempo und Anzahl der Pausen ganz nach den Gästen richten. Es geht nicht darum, eine fix vorgegebene Strecke in einer fix vorgegebenen Zeit einfach abzufahren, sondern euch ein unvergessliches Erlebnis zu bieten. Die erste Fahrt ist bestimmt etwas anstrengend und verlangt von Anfängern höchste Konzentration, aber mit jeder weiteren Tour kommt die Sicherheit dazu, der Blick kann entspannter in die Gegend schweifen, das Genießen nimmt zu, die Anspannung nimmt ab. Du und die Hunde – ihr wachst zu einem Team zusammen. Wir haben den ganzen Tag für euch Zeit und können nach jeder Fahrt gemütlich beim Essen auf eure Fragen und Probleme eingehen. Einige Abendessen finden bei uns auf der Farm als gemütliches Zusammensein statt. Die anderen Abende seid ihr für euch und könnt den Tag so ausklingen lassen, wie es euch gefällt. Insgesamt erwartet euch ein gelungener Mix aus spannenden Aktivitäten, viel Einblick in das Leben mit Hunden, gemütlichem Zusammensein mit Guide und Team, aber auch freie Zeit für euch und Privatsphäre.

Die Sami unterscheiden acht Jahreszeiten – welche winterliche Jahreszeit gefällt dir auf den Kufen des Hundeschlittens am besten: der Frühwinter, der Herzwinter oder der Spätwinter?

Wenn die Schnee- und Eisdecke das erste Mal dick genug ist, um die Hunde von den Trainingsfahrzeugen auf die Schlitten umzustellen, ist das immer ein ganz besonderer Moment, auf den ich mich sehr freue! Im Normalfall ist dies bei uns Anfang Dezember möglich, also dann, wenn die Tage am kürzesten sind und wir das wenige Tageslicht gut einteilen müssen. Diese kurzen Tage mit nur wenig Licht sind sehr schön, sie entschleunigen und man genießt jeden Sonnenstrahl intensiver. Aber noch lieber sind mir die Tage später im Winter. Anders als in Lappland steigt die Sonne bei uns schneller wieder höher über den Horizont und schon Anfang Februar haben wir reichlich Licht und oft viele sonnige Tage, an denen wir herrliche Fahrten durch die verschneiten Landschaften unternehmen und genießen. Unter den Kufen knirschendes Weiß, Schnee und Eis, oben blauer Himmel, Sonne und glitzernde Landschaft rundherum – das ist einfach nur schön.
PS: Es ist übrigens ein Gerücht, dass Nordlichter nur in der dunkelsten Jahreszeit zu beobachten sind!

Welches Winterritual ist dein liebstes?

Hast du schon einmal bei minus 20 Grad oder kälter eine Thermosflasche heißes Wasser mit auf einen See genommen und mit einer schnellen Bewegung das dampfende Wasser halbkreisförmig in die Luft geschleudert? Versuche es mal und lass dich überraschen! 🙂

Du hast einen außergewöhnlichen Sinn fürs Tierwohl – wie setzt du das auf deiner Farm um?

Ich war lange genug auf großen Farmen, um zu wissen, dass bei 100 oder mehr Hunden der Kontakt zum einzelnen Tier einfach zu kurz kommt, auf die einzelnen Individuen nicht mehr ausreichend eingegangen werden kann und vieles allein durch die Menge an Tieren einfach zeitlich eingegrenzt wird. Bei nur 19 Hunden ist das ganz anders. Das sommerliche Putzen der Zwinger mit Freilauf für die Hunde dauert hier bei mir zum Beispiel genauso lange wie früher mit 60 Hunden in einer Anlage. Sprich, jeder Hund bekommt hier viel mehr Aufmerksamkeit und Gelegenheit, sich auszutoben, Zeit mit seinen Menschen zu verbringen. Wir können mit jedem Hund freilaufend zum See, lassen sie oft 2x oder gar 3x täglich ins Freilaufgehege und haben so einen viel intensiveren Kontakt zu jedem einzelnen. Im Herbst bekommt jeder Hund auch nach dem Training noch seine Stunde Zeit im Gehege, um sich frei zu bewegen. So werden auch die kleinsten Auffälligkeiten im Bewegungsablauf oder Verhalten registriert und können individuell angegangen werden. Ein Hund muss hier nicht nur funktionieren, er soll Hund bleiben, seine Energie nicht nur bei der Arbeit ausleben, sondern auch im sozialen Rudel spielen und sich austoben dürfen. Die tierärztliche Versorgung ist ebenfalls bei einem kleinen Rudel viel intensiver, dazu gibt’s Massagen nach dem Training, individuell auf jeden Hund abgestimmtes Futter, regelmäßige Autofahrten, um sie auch in der Zivilisation nicht unsicher werden zu lassen. Für mich das Wichtigste: Die Hunde sollen hier glücklich sein. Wäre ich Hund, würde ich hier leben wollen? Wenn ich diese Frage mit einem klaren Ja beantworten kann, dann machen wir alles richtig. Auch darf jeder Hund, der nicht mehr arbeiten will oder kann, trotzdem hier leben bleiben!

Pick einmal einen der schönsten Momente heraus, den du mit Kunden auf Hundeschlittenfahrt erlebt hast …

Die schönsten Momente sind tatsächlich immer die Abreisen nach einer Woche, wenn Gäste zu Freunden geworden sind, oft auch Tränen fließen und bereits über die nächste Tour gesprochen wird. Unterwegs auf den Trails ist es natürlich immer berührend zu sehen, wie Gäste und Hundeteam bei jeder Fahrt enger zu einer Einheit zusammenwachsen, wie ein verhaltenes Streicheln am ersten Tag zu einer herzhaften Umarmung am letzten Tag wird und wie auch die Hunde den Reisegast jeden Tag mehr ins Herz schließen.

Wenn auch Sie nun solch eine herzige Woche mit Simone und den Schlittenhunden verbringen möchten, können Sie zwischen zwei Reisevarianten wählen. Die Huskywoche beinhaltet vier leichte bis anspruchsvolle Fahrtage mit Ihrem eigenen Schlittenhundegespann und lässt Sie intensiv Zeit mit den Vierbeinern verbringen. Die Husky-Schneeschuh-Woche bietet all jenen, die vielseitiger unterwegs sein wollen, eine Mischung aus Husky- und Schneeschuhtouren. Aufgrund des familiären Formats der Tour können Simone und ihre Mitarbeiter Anne und Julian stets optimal auf Sie eingehen, das Tempo und die Distanz der Touren individuell anpassen und ein maßgeschneidertes, unvergessliches Erlebnis garantieren. Alle Infos und Termine finden Sie hier. Wir freuen uns auf Sie!

Reisebericht: Affen vorm Fenster und Jaguarspuren vor der Tür

Nach den peruanischen Anden, als Verlängerungsbaustein zu unseren Wander- und Trekkingreisen, führt diese Reise noch einmal in ein vollkommen anderes Peru: an einen Ort, an dem einem drei Stunden lang kaum ein Boot entgegenkommt, Affen vor dem eigenen Bett durchs Geäst ziehen und morgens niemand wissen muss, was heute erreicht werden soll. Unsere Kollegin Uta hat den Amazonas-Baustein Idyllische Urwald-Lodge in Puerto Maldonado selbst getestet und teilt mit uns ihre Eindrücke.

Der Weg hinein gehört schon dazu
Von Cusco aus geht es per Inlandsflug nach Puerto Maldonado. Nach einer Fahrt auf dem Interoceanic Highway und einer Fahrt über eine Schotterpiste gelangen wir an den Las Piedras River. In einem hübschen kleinen Kakao-Dorf steigen wir um aufs Boot. Dann geht es in die totale Wildnis. Auf der einen Seite ist eine Konzession mit einem Wildlife Rehabilitation Center, auf der anderen eine Paranuss-Konzession. In den drei Stunden Bootsfahrt kommen uns nur zwei Boote entgegen. Ansonsten weitgehend unangetasteter Regenwald zu beiden Seiten – zum Ausflippen schön. Immer wieder gibt es Affen und exotische Vögel zu sehen. Die Einheimischen halten bereitwillig an, um uns die Tiere zu zeigen (auch wenn sie die Affen lieber essen würden 😉).

Schlafen mit Blick in den Dschungel
Die Lodge Lago Soledad liegt am Ufer eines hufeisenförmigen Sees und wird von einem Schweizer Biologen (Beat) und seiner deutsch-peruanischen Frau (Mariana) geführt – ein Ort in völliger Abgeschiedenheit, an dem der Regenwald buchstäblich bis ans eigene Zelt heranreicht. Mariana holt uns von der Anlegestelle ab. Dann sind es nur wenige Minuten bis zum Camp.

Die Bungalows, eine Kombination aus Zelt und Hütte, sind wunderschön in der gepflegten Anlage verteilt. Viele der „Wände“ bestehen aus Moskitonetzen, sind also ganz offen und luftig und bieten einen unverdeckten Blick in den Busch. Unser Zelt ist  direkt auf den Dschungel ausgerichtet, wo dann später die Affenhorden vorbeitoben. Die großartigen Unterkünfte kann man gar nicht genug hervorheben.

Von frittierten Bananen bis zu Andenkartoffeln
Das Essen ist einmalig lecker. Mittags meistens mit frittierten Bananen und Fisch, exotischen Früchten und immer frischem Fruchtsaft. Abends dann etwas leichter, mit Salat, Hühnchen, Ceviche, mal mit Nudeln oder besonderen Anden-Kartoffeln.

Morgens aufs Floß – und schauen, wer schon wach ist
Früh vor dem Frühstück sind wir meist mit dem Floß auf dem See unterwegs und fast immer gibt es viel zu sehen. Und sich mal nichts zeigt, ist man doch umhüllt von der fantastischen Soundkulisse von Insekten, Fröschen, Vögeln, Affen …
Bei Wanderungen oder Bootsfahrten sind meistens ein oder zwei der Einheimischen dabei, die uns vieles zeigen, was wir selbst nicht entdeckt hätten. Paddeln können wir auch allein auf dem Lago. Es gibt dort eine so große Menge verschiedenster Affen, dass garantiert auf jeder Exkursion welche von ihnen zu sehen sind: Brüllaffen, Klammeraffen, Totenkopfäffchen, Kapuzineraffen, Nachtäffchen, Tamarins …

Ständig ziehen Aras und diverse Papageien vorbei, Nashornvögel und andere exotische Schönheiten. Eine Amazone kommt direkt zur Lodge, um sich Futter abzuholen. Und auch ein Ozelot, der eigentlich ausgewildert werden sollte, kommt hin und wieder vorbei, um etwas extra Futter zu bekommen: ein besonderes Ereignis, da man diese Tiere sonst nie zu Gesicht bekommt. Auf den meisten Spaziergängen sehen wir ganz frische Jaguar-Spuren und einmal auch die eines Tapirs. Man ist mitten in der Wildnis – einfach einmalig. Und auch direkt im Camp laufen Pekaris herum und manchmal ein Tayra, im See sind drei Riesenotter zu Hause, die sich auch immer wieder zeigen.

„Lago Soledad war wirklich eine fantastische Erfahrung, noch viel besser als erwartet. Ich kann es nur jedem ans Herz legen, seine Peru-Reise mit dem Reisebaustein „Idyllische Urwald-Lodge in Puerto Maldonado“ ausklingen zu lassen.“  Uta Hummitzsch

Ist Ihre Lust geweckt, nach den Anden noch ein paar Tage im Amazonas zu verschwinden? Unsere Idyllische Urwald-Lodge in Puerto Maldonado lässt sich perfekt mit unseren Peru-Reisen kombinieren.

Bilder: Uta Hummitzsch

Nepal und der zweite Schicksalsschlag

Nach dem verheerenden Erdbeben im April 2015 wurde Nepal am 26. August 2026 von einer verheerenden Sturzflut heimgesucht. Die Bilder und Szenen drängen wieder und wieder in meinen Kopf: Menschen, die alles verloren haben. Kinder ohne Eltern. Ganze Dörfer, ausgelöscht.

Die Zahlen sind erschütternd: Über eintausend Menschen sind gestorben, Tausende vermisst. Bis zu 80.000 Menschen sind ohne sichere Unterkunft. Es mangelt an Trinkwasser, Nahrung, medizinischer Versorgung. Besonders hart trifft es die ländlichen Regionen entlang der Flüsse Trishuli und Bhote-Koshi.

Partner Sher wird zum Helfer

Zum Zeitpunkt der Katastrophe befand sich Sher Bahadur Pariyar, unser langjähriger Agenturpartner, in Deutschland – bei seinem Adoptivvater Heinz Kintzl in Mannheim. Er wollte für einige Wochen bleiben, kehrte aber sofort nach Nepal zurück, um ins Katastrophengebiet zu kommen und zu helfen.

Vor über 25 Jahren gründeten sie gemeinsam Nepal Hilfe Direkt e.V., um Bildungs- und Gesundheitsprojekte in Nepal zu unterstützen und Nothilfe bei Naturkatastrophen zu leisten. Heinz Kintzl reiste erstmals Ende der 80er Jahre nach Nepal, eine Reise, die sein und das Leben von Sher maßgeblich veränderte. Jetzt ist der Verein eines der zahlreichen Rückgrate vor Ort.

Was Nepal Hilfe Direkt e.V. konkret im Katastrophengebiet leistet:

  • Übergabe von Lebensmitteln, Kleidung und Decken an die Armee, die die Verteilung koordiniert
  • Schutzangebote für Frauen und Kinder
  • Spezielle Betreuung und Versorgung von 120 Waisen

Die Frage nach Nepal-Reisen

Ja, es fühlt sich seltsam an, von Reisen zu sprechen angesichts solcher Verwüstung. Aber: Ohne Tourismus verlieren die lokalen Partner ihre Existenzgrundlage. Der Tourismus ist wirtschaftliches Überleben für tausende Familien in Nepal.

Unsere Nepal-Reisen: Status und Ausblick

Von unseren sieben Nepal-Reisen ist nur eine teilweise betroffen: Unser Lodge-Trekking ins Langtang-Gebiet (NEP20). Die Herbst-Termine 2026 werden umdisponiert; wir stehen mit unseren Gästen im aktiven Austausch.
Mehr Details: https://schulz-aktiv-reisen.de/reise/nep20/

Alle anderen Reisen verlaufen in entfernten Regionen und finden ab Oktober – nach der Monsunzeit – statt.

Unsere Nepal-Reisen im Überblick:

Wie wir konkret helfen – und wie Sie helfen können:

Viele unserer Reisegäste erkundigten sich bei uns, ob und wann wir Reisen in Nepal durchführen und wie unmittelbar geholfen werden kann. Wir haben 5.000 Euro an Nepal Hilfe Direkt e. V. überwiesen. Der Verein setzt jede Spende schnell und direkt ein, koordiniert auch Hilfe mit anderen Organisationen.

Wenn Sie unterstützen möchten:

Nepal Hilfe Direkt e.V.
Sparkasse Rhein Neckar Nord
IBAN: DE62 6705 0505 0033 5513 80

Wir danken allen, die den Menschen in Nepal helfen – durch Spenden, durch Weitersagen, durch Präsenz … und damit den Wiederaufbau unterstützen.

Jahreswechsel mit Atlantikflair: Silvester auf Sao Miguel und Madeira

Man kann fast schon die Uhr danach stellen: Spätestens nach dem 24. Juli fällt irgendwann im Büro der flapsige Spruch „Nur noch 6 Monate. Dann ist schon wieder Weihnachten.“ Während man im Juli noch milde darüber lächelt und jegliche Gedanken an das Jahresende schnell wieder beiseiteschiebt, sieht die Sache im September schon ganz anders aus. Dann erlischt das Lächeln etwas schneller und möglicherweise pirschen sich bereits erste gestresste Gedanken an die Geschenkesuche an.

Wer Weihnachten und den Jahreswechsel lieber weit weg vom heimischen Weihnachtstrubel verbringt und sich eine Prise salzige Atlantikluft statt des Duftes der Weihnachtsgans um die Nase wehen lassen möchte, kann jetzt erleichtert aufatmen: Für unsere beliebten Silvesterreisen „Das immergrüne Wanderparadies“ und „São Miguel – Kraterseen, heiße Quellen und Vulkane“ gibt es noch freie Plätze!

Doch auch hier gilt – ganz ähnlich wie bei der Geschenkesuche: Je früher Sie planen, desto größer die Auswahl und desto einfacher lassen sich Ihre Flug- und Zimmerwünsche erfüllen. 😉

Aber bevor jetzt der vorweihnachtliche Planungsstress ausbricht, lehnen Sie sich erst einmal entspannt zurück. Wir verraten Ihnen, warum ein Tapetenwechsel über Weihnachten und Silvester eine richtig gute Idee sein kann – und welche beiden Reisen sich dafür besonders anbieten.

Sao Miguel – Mitten im Atlantik entspannt ins neue Jahr starten

Mitten im Atlantik, rund 1.400 km westlich vom portugiesischen Festland, liegen die neun Inseln der Azoren. São Miguel ist die größte und vielseitigste von ihnen – üppig grün, geprägt von beeindruckenden Kraterseen und dampfenden Fumarolen. Hier kommt man dem Vulkanismus ganz nah und kann die milden Temperaturen wunderbar für aktive Tage in der Natur nutzen.

Silvester feiern Sie gemeinsam bei einem festlichen Abendessen in der Hauptstadt Ponta Delgada. Um Mitternacht stoßen Sie in den geschmückten Gassen auf das neue Jahr an. Und wer besonders mutig ist, begrüßt es mit einem Bad im Atlantik. Alternativ geht es hinaus aufs Meer – vielleicht lässt sich bei einer Walbeobachtung sogar ein ganz besonderer Neujahrsgruß entdecken.

Alle Details zu dieser Reise finden Sie hier: schulz-aktiv-reisen.de/reise/azr09/

Madeira – Blütenzauber und Feuerwerk-Spektakel zum Jahreswechsel

Dramatische Vulkan- und Lavaküsten, eine exotische Pflanzenwelt und eine fast mystische Stimmung im größten Lorbeerwald der Erde – selbst im Winter begrüßt Sie Madeira mit angenehmen 18 bis 20 Grad und satten Grüntönen. Entlang plätschernder Levadas wandern Sie mit Ausblicken auf die schroffe Atlantikküste und weitem Blick über die Berglandschaft Madeiras.

Auch in den Wintermonaten präsentiert sich die Insel besonders blütenreich: Weihnachtssterne blühen in leuchtendem Rot, violette Bougainvilleen, Kamelien und Orchideen gehören zum typischen Winterbild. Dazu verkosten Sie exotische Früchte wie Cherimoya, Baumtomate und Surinamkirsche in ihrer Saison.

Optionaler Höhepunkt zum Reiseende: Silvester in Funchal, wo Sie eines der legendärsten Feuerwerke der Welt über der Bucht erleben – ein Lichtspektakel, das den Jahreswechsel unvergesslich macht.

Alle Details zu dieser Reise finden Sie hier: schulz-aktiv-reisen.de/reise/mad01/

São Miguel und Madeira – zwei Atlantikinseln, zwei ganz eigene Charaktere. Was sie eint: Beide verwandeln den Jahreswechsel in ein echtes Naturerlebnis, fernab von Geschenkestress und Gänsebraten. Wir freuen uns, wenn Sie uns auf diesem besonderen Start ins neue Jahr begleiten.

Weitere Reisen über Weihnachten und Silvester finden Sie in unserem Reisefinder: schulz-aktiv-reisen.de/reisen/

Weil die Türkei so schön ist, wandern wir immer weiter auf dem Lykischen Weg

Bei Mehmet zu Hause am Karacöeren See

Im April habe ich unsere Wanderreise im Taurusgebirge & auf dem Lykischen Weg begleitet und Mehmet in seiner Funktion als Reiseleiter erlebt. Welch ein Wissen er mitbringt und mit wieviel Freude er es weitergibt, hat mich total begeistert. Dazu empfängt er seine Gäste in seinem Zuhause am See und sogleich fühlt man sich angekommen. Ob im gemütlichen Wintergarten, mit viele Ruhe und weiten Blicken oder sehr herzlichen Begegnungen mit den benachbarten Bauern – diese Reise hat eine besonders persönliche Note.

Aus den Bergen direkt ans Meer

Das Taurusgebirge ist kein klassisches Inlandsgebirge, denn seine Ausläufer reichen bis an die Lykische Küste. Weniger als 100 km trennen den Stausee von der Großstadt Antalya und bringen Sie zügig weiter in den beschaulichen Teil Lykiens, fernab der großen Ferienanlagen. Da, wo die Moschee als höchstes Gebäude gilt, der Cai-Tee auch mitten im Wald angeboten wird und die Straßen nicht asphaltiert sind, befindet sich der beliebte Fernwanderweg – der Lykische Weg: mit Meerblick und entlang der Bergflanke im immer wiederkehrenden Auf und Ab. Ein frisch gepresster Saft am Wegesrand, ein Picknick mit Aussicht und der Duft der hiesigen Flora lassen den Alltag in weite Ferne rücken. Mit Mehmet wandern Sie im Osten des Lykischen Weges bei Ciralí und entdecken unter anderen die ewigen Flammen von Chimaira.

Neue Wanderreise auf dem westlichen Lykischen Weg

Viele unserer wanderbegeisterten Reisenden haben den Wunsch geäußert, noch mehr entlang der türkischen Küste zu Fuß entdecken und erleben zu wollen. Somit ist es uns eine besondere Freude, unsere neue 10-tägige Wanderreise auf dem westlichen Teil des Lykischen Weg vorzustellen. Ab Frühjahr 2027 möchten wir Sie an die sonnige Mittelmeerküste bei Antalya bringen, um weitere wunderschöne Abschnitte des Fernwanderwegs erkunden zu können. Vor Ort erwartet Sie Erdo, Ihr Reiseleiter und guter Freund von Mehmet. Beide sind in Deutschland aufgewachsen und zur Schule gegangen, später aber doch zu ihren türkischen Wurzeln zurückgekehrt. Kein Wunder eigentlich, denn Lykien ist landschaftlich wunderschön, bietet eine richtig gute türkische Küche fernab des hiesigen Kebap und eine betörend duftende Flora und Fauna.

Wandern und mehr zwischen Dalyan, Fethiye und Kaş

Knapp 500 km lang ist der Lykische Weg. Offizieller Beginn ist im Ort Fethiye, wo auch Ihr Reiseleiter Erdo wohnt und auch Sie Ihre Reise beginnen. Bei unserer neuen Reise auf dem westlichen Abschnitt haben Sie zwei Übernachtungsstandorte entlang des Weges – in Fethiye und Kaş. Somit müssen Sie nicht täglich umpacken und unser Abstecher nach Dalyan fügt sich gut ein.

Es heißt, „Dalyan braucht kein Meer, es hat einen Fluss“, und diesen werden Sie bei einer Bootstour erkunden. Sie erreichen den Strand der Caretta-Schildkröten, die hier ganz natürlich ihre Eier legen. Aber auch die Schmetterlingsbucht von Aktas, die Lagune von Ölüdeniz oder die versunkene Stadt Kekova sind besondere Höhepunkte dieser Reise. Sie wandern an 7 Tagen teilweise ganz klassisch auf dem Lykischen Weg und immer wieder zu außergewöhnlichen Orten, die mit Erdo als Kenner der Region erst ihren wahren Wert offenbaren.

Die Lykische Küste auf drei schulzige Arten entdecken

Die Lykische Küste lässt sich mit uns auf ganz unterschiedliche Weise erleben. Ob zu Fuß durch das Taurusgebirge und entlang des östlichen Lykischen Weges, auf den neuen Wanderrouten im Westen oder ganz entspannt vom Wasser aus mit Yacht und Yoga: Wenn Sie noch kurzfristig auf unsere Yacht aufspringen möchten, ist das sogar schon in diesem Herbst möglich. Unsere Reise „Mit Yacht und Yoga entlang der Lykischen Küste“ vom 09.10. bis 18.10.2026 erfreut sich großer Beliebtheit und kann noch kurzfristig gebucht werden.

Vielleicht ist ja genau Ihre Art dabei, die Lykische Küste im kommenden Reisejahr für sich zu entdecken. Ich berate Sie gern!

Tea Time: Boureima im Sommer bei uns, im Winter mit Ihnen in Westafrika

Mitte August durften wir unseren Reiseleiter Boureima aus Mali bei uns im Dresdner Büro begrüßen. Seit vielen Jahren ist er für schulz aktiv reisen mit unseren kleinen Gruppen in Westafrika unterwegs, kennt viele Länder der Region wie seine Westentasche und ist hervorragend vernetzt. Bei Tee und gemütlichem Beisammensein gab es deshalb einiges zu erzählen – über Reisen, Menschen und das Leben in Mali bis über die Grenzen des Landes hinaus. Und bei einem entspannten Wiedersehen entstehen bekanntlich die besten Ideen …

Boureima begleitet unsere Gäste nicht nur auf Mali-Reisen, sondern auch auf unserer Reise durch Senegal & Gambia. Den Termin vom 13.02. bis 28.02.2027 wird er selbst leiten und dabei in besonders kleiner Gruppe mit maximal zehn Gästen unterwegs sein. Wer bereits mit ihm durch Mali gereist ist, bekommt damit die Gelegenheit, gemeinsam weitere Facetten Westafrikas zu entdecken.

Boureima ist Reiseleiter der ersten schulz-Stunde, hat bereits unzählige Gruppen geleitet, spricht perfektes Deutsch und ist mit seinem breiten Reisehorizont längst weit über Malis Grenzen hinaus unterwegs. In vielen Teilen Westafrikas ist er bekannt und gern gesehen – und auch bei unseren Messen in Deutschland war er bereits häufig zu Gast. Und er ist nicht nur Reiseleiter mit viel Herz: In seiner Heimat Mali hat er bereits vor einigen Jahren eine Schule aufgebaut, die inzwischen rund 700 Kinder und Jugendliche besuchen: ein Herzensprojekt, das viel über seine Verbundenheit mit seiner Heimat und den Menschen vor Ort erzählt.

Von Mali bis an die Atlantikküste

Westafrika hat viele Gesichter – und Boureima kennt viele davon aus erster Hand. Die Region ist ein Reiseziel für erfahrene Afrika-Kenner – aber ebenso für Neulinge, die Lust haben, abseits der klassischen Afrika-Highlights unterwegs zu sein und dabei gern in kleiner Gruppe reisen. Dabei hat jede unserer Reisen ihren ganz eigenen Charakter.

Unsere Reise nach Senegal & Gambia ist für all jene perfekt, die Westafrika über seine Menschen, die jahrhundertealte Kultur und abwechslungsreichen Landschaften kennenlernen möchten. Sie führt von großen Städten, wo das moderne Afrika pulsiert, bis in kleine Dörfer, in denen tief verwurzelte Traditionen den Alltag prägen.  Dazwischen erleben Sie lebendige Märkte, weite Savannenlandschaften und die grüne Wildnis entlang des Gambia-Flusses.

Noch ein Stück südlicher führt unsere Reise durch Togo und Benin: Voodoo ist hier keine Folklore für Besucher, sondern gelebter Teil der Kultur und des Alltags. Sie können traditionellen Zeremonien beiwohnen, tauchen auch hier in das geschäftige Treiben der Märkte ein und entdecken auf kurzen Wegen die unterschiedlichen Landschaften zwischen der Atlantikküste im Süden und dem gebirgigen Norden. Auf unseren Togo-& Benin-Reisen sind für dieses Jahr noch Plätze frei: Wer dem europäischen Herbst entfliehen möchte, kann sich unserer aktuell noch sehr kleinen Gruppe vom 10.10.–25.10.2026 anschließen; wer lieber den Jahreswechsel im tropischen Süden verbringen möchte, vervollständigt unsere Gruppe vom 27.12.2026–11.01.2027.

Von Mali über Senegal und Gambia bis Togo und Benin – Westafrika ist vielfältig, überraschend und voller Geschichten.
Wir freuen uns, Menschen wie Boureima an unserer Seite zu wissen – und viele weitere Reiseleiter und Partner aus aller Welt, die ihre ganz persönlichen Geschichten mit uns und unseren Gästen teilen. Denn oft sind es genau diese persönlichen Begegnungen, die eine Reise so besonders machen.

Neuseeland, wir sind noch lange nicht fertig mit dir!

Neuseeland ist ein Land für Outdoor-Enthusiasten – und unsere Reise KIA ORA! – Neuseeländische Abenteuer ideal für junge und Junggebliebene, die gerne draußen aktiv unterwegs sind. Seit 2016 nehmen wir Sie mit zu unseren Lieblingsorten, zeigen Ihnen unsere liebsten Aktivitäten und entwickeln die Reise mit den Erfahrungen unserer Gäste immer weiter. So lernen Sie mit uns nicht nur beide Inseln kennen, sondern auch immer wieder neue Facetten Neuseelands.

Moosbärtige Südbuchen, Bergwildnis und tiefstürzende Wasserfälle – das ist Fiordland

Einer meiner persönlichen Lieblingsorte ist Fiordland, denn hier ist die Natur zu Hause. Faszinierende Licht- und Wolkenspiele und vier Jahreszeiten an einem Tag sind keine Seltenheit.
Mit rund 1,2 Millionen Hektar ist der gleichnamige Nationalpark einer der größten und ältesten Nationalparks im Südwesten der Südinsel – eine zerklüftete, wasserdurchsetzte und kaum zugängliche Bergwildnis aus glasklaren Seen, ursprünglichen Regenwäldern, moosüberzogenen Südbuchen und tief eingeschnittenen Fjorden. Herabstürzende Wasserfälle ziehen sich wie silberne Fäden durch die Landschaft. Vor rund zwei Millionen Jahren formten Gletscher tiefe Täler in den gewaltigen Bergstöcken. Heute reicht die Tasmansee weit in das Landesinnere hinein und füllt die eindrucksvollen Fjorde. Einen davon, den berühmten Doubtful Sound, entdecken Sie auf unserer Reise vom Wasser aus.

Neu: Tagestour auf dem Kepler Track

Ab Herbst 2026 können Sie diese faszinierende Region nun noch intensiver erleben: Erstmals wandern wir auf einem Abschnitt des Kepler Tracks, einem der berühmten Great Walks Neuseelands. Die gut ausgebauten Wege ermöglichen es, tief in die wilde Landschaft des Fiordlands einzutauchen, ohne dafür mehrere Tage unterwegs zu sein. Mit Tagesrucksack geht es vom Lake Te Anau durch Berg- und Rotbuchenwälder bis zur Brod Bay. Wer möchte, steigt weiter hinauf bis zur Baumgrenze und genießt den weiten Blick über das Te Anau Basin, bevor es wieder zum Ausgangspunkt zurückgeht.

Abwechslung pur: zu Fuß, mit dem Rad, per Kanu, Segel- und Jetboot

Doch der Kepler ist nur ein Beispiel dafür, was unsere Reise ausmacht: Neuseeland erleben wir auf ganz unterschiedliche Weise – zu Fuß, auf dem Rad, im Kajak, per Segel- und Jetboot und immer wieder mitten in beeindruckenden Landschaften. Von goldgelben Badebuchten und urtümlichen Regenwäldern bis zu den schneebedeckten Südalpen, umrahmt vom tiefen Blau des Ozeans.

28 Tage, zwei Inseln und ganz viel Outdoor-Spirit – KIA ORA! Eine Reise für alle, die Neuseeland nicht nur anschauen, sondern in kleiner Gruppe mit bis zu 12 Reisenden und deutschsprachig geführt erleben möchten. Gerne berate ich Sie zum für mich wohl schönsten Ende der Welt!

Termine für die kommende Saison
07.11. – 04.12.26  (Unser Mai) Bereits 6 Buchungen und weitere Reservierungen
20.12. – 16.01.27 
(Hochsommer in Neuseeland) bereits 6 Buchungen
27.02. – 26.03.27 
(unser September und Spätsommer in Neuseeland) Aktuell 3 Reservierungen

Was haben 2 Bretter, 16 Pfoten und 1 Eisangel gemeinsam?

Im hohen Norden sind sie ziemlich gute Antworten auf den Winter. Wo Schnee und Eis monatelang die Landschaft bestimmen, zieht man sich nicht einfach nach drinnen zurück. Man gleitet auf Skiern durch die Weite, zieht mit Huskys über verschneite Wege, stapft auf Schneeschuhen los – oder man bohrt eben ein Loch in einen zugefrorenen See und hält eine Angel hinein …

Drei Reisen aus Norwegen, Finnland und Schweden zeigen, wie unterschiedlich man dem nordischen Winter mit uns begegnen kann: mal mit einer Aktivität im Mittelpunkt, mal jeden Tag ein bisschen anders, mal für Einsteiger, mal für Fortgeschrittene – aber immer aktiv unterwegs. Denn genau das mögen wir am nordischen Winter: Er will nicht nur angeschaut werden. Er will, dass man mit ihm etwas anstellt. 😊

2 Bretter: 66° Nord – Skitour am Polarkreis

Keine Loipe, kein Rundkurs: Auf Backcountryskiern geht es sechs Tage quer durchs winterliche Saltfjell – über zugefrorene Seen, durch weite Täler und ungespurtes Gelände. Das Gepäck zieht in der Pulka hinterdrein und irgendwo da vorn liegt das nächste Dach über dem Kopf …

Abends wird es in den unbewirtschafteten Berghütten des norwegischen Wandervereins ziemlich bodenständig: Holz holen, kochen, einheizen, zusammensitzen. Vier bis sechs Reisende teilen sich nicht nur den Weg, sondern auch den Hüttenalltag. Und weil mitten im Fjell meist auch der Mobilfunkempfang verschwindet, bleibt für ein paar Tage tatsächlich nur das, was gerade vor einem liegt.

Wer braucht bei dieser Kulisse schon Mobilfunkempfang?

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16 Pfoten: Mit Huskys auf dem Bärenpfad durch Finnisch-Karelien

Vier Hunde, ein Schlitten und Sie mittendrin: Sobald sich die Leinen spannen, wird aus aufgeregtem Hundegebell plötzlich das leise Gleiten der Kufen über den Schnee. Vor Ihnen läuft Ihr eigenes Gespann, ringsherum die verschneiten Wälder Finnisch-Kareliens. Einige Kilometer führen sogar über den Bärenpfad, den Karhunpolku.

Zu einer Huskywoche gehört weitaus mehr als Schlittenfahren: Sie helfen beim Ein- und Ausspannen, versorgen die Hunde unterwegs und füttern sie am Abend. Drei Ausfahrten sind es in der gemütlicheren Lodge-Woche – wer tiefer hineinwill, unternimmt bei ausgewählten Terminen vier Touren und verbringt eine Nacht im abgelegenen Waldhaus. Und wenn die Hunde einmal Pause und Sie einen Tag zur freien Verfügung haben? Dann können Sie auf Schneeschuhen selbst ein paar Spuren in den Schnee setzen.

Kurze Teambesprechung vor der nächsten Ausfahrt 😉

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1 Eisangel und einmal alles, bitte: Aktive Winterwoche in Schwedisch-Lappland

Wer sich nicht für eine Winteraktivität entscheiden möchte, muss es hier auch nicht. Auf einer familiären Huskyfarm in Schwedisch-Lappland wird acht Tage lang ausprobiert, was der nordische Winter hergibt: ein eigenes Huskygespann lenken, auf Schneeschuhen durch die Taiga stapfen, auf breiten Holzskiern unterwegs sein – und schließlich ein Loch in einen zugefrorenen See bohren und die Eisangel auswerfen.

Dazwischen geht es nach Jokkmokk und hinein in die samische Kultur. Und weil zum nordischen Winter nicht nur das Draußensein gehört, warten nach der Rückkehr zur Huskyfarm Sauna, Hot Pot und Kamin.

In der Ruhe beißt der Fisch 😉

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Das lässt sich also im Winter alles so anstellen. Und was stellt der Winter mit uns an?

Warum vernünftige Menschen auf die Idee kommen, bei  minus 15 Grad ein Loch in einen zugefrorenen See zu bohren und sich daneben zu setzen? Eine mögliche Antwort finden Sie hier: Eine kleine Verteidigung der Kälte

Marokko – unsere Reisen durch 1001 Nacht als Bausteine kombinierbar

Einmal auf dem höchsten Berg Nordafrikas stehen, die Sahara bei einem Wüstentrekking mit Kamelen erleben, abgelegene Bergtäler im Hohen Atlas intensiv erwandern und schließlich die Reise am Meer in besonderen Unterkünften ausklingen lassen … Wie wär’s?

Diese Kombinationsmöglichkeiten verschiedener Landschaftsformen ist nur wenige Stunden Flugzeit von Mitteleuropa aus möglich – Marokko ist „the place to be“.
Wie schon in unserem letzten Newsletter mit unserer neuen Nordmarokko-Kreation von Frank Schulz vorgestellt, ist das Land kulturell bekannt durch die berühmten Königsstädte, aber auch beliebt durch seine landschaftliche Vielfalt. Bei meinen letzten drei Aufenthalten erlebte ich die unterschiedlichen Facetten des nordafrikanischen Staates und war davon fasziniert, wie einfach sich die einzelnen Komponenten miteinander verbinden lassen. Genau dieses System aus Kleingruppenreisen und Reisebausteinen haben wir in unserem Angebot zusammengeführt und bieten Ihnen die Möglichkeit, Marokkos Faszination persönlich auf Ihre Bedürfnisse zuzuschneiden: schulz-aktiv-reisen.de/Marokko

Wandern im Hohen Atlas – Aït Bougoumez-Tal

Das „Tal der Glücklichen“, Aït-Bouguemez, zog mich schon nach der Überquerung des 2.300 m hohen Passes Tizi n’Tighist in seinen Bann. In dieser peripher gelegenen Hochgebirgsregion hat sich ein eigenes Dorfleben entwickelt, das noch vom Massentourismus verschont geblieben ist. Traditionelle Lehmhäuser, Apfelplantagen und teilweise verschneite Berggipfel des zentralen Atlaskammes gaben mir ein Gefühl von Ruhe und Gelassenheit: eine Enklave der Zufriedenheit und des Innehaltens in einem dynamischen Land.

Durch einen glücklichen Zufall lernte ich das Campus Vivante Projekt mit seinem hervorragenden Café kennen und knüpfte Kontakte zu den beiden Gründern. Herausgekommen ist eine 10-tägige Reise, die moderate Wanderungen von 5 Stunden mit viel Zeit für Genuss verbindet. Sie verbringen Ihren Aufenthalt in zwei ausgewählten, komfortablen Öko-Lodges, um das wunderbare Tal intensiv zu erwandern, aber auch, um sich in Ihren Unterkünften zu entspannen. Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass Sie den Hohen Atlas sowohl von der Nord- als auch von der Südseite kennenlernen und mit dem Oasenort Skoura die Durchquerung des Gebirges komplettieren. Die Pilotreise ist für April 2027 geplant – die perfekte Reisezeit für klare Bergsichten und satte Grüntöne!

schulz-aktiv-reisen.de/MAR01

Sahara-Wüstenwandern mit Kamelen im Erg Chegaga

Sie interessieren sich für Weite, Stille und Sterne? Kombinieren Sie doch unsere neue Atlas-Reise mit dem Erg Chegaga und schließen Sie ein Wüstentrekking in der Sahara an Ihren Aufenthalt in den Bergen an. Nächte unterm Sternenzelt inmitten der Stille der Wüste geben Ihnen die Möglichkeit, weitab vom Alltag zu sich selbst zu finden und die weitläufigen Wüstenimpressionen zu genießen. Mit Kamelen als Packtieren ziehen Sie mit Berbernomaden von Wüstencamp zu Wüstencamp – ideal als Einstiegsreise für Gäste, die noch nie in der Wüste waren und diese Erfahrung gern einmal machen möchten.

schulz-aktiv-reisen.de/MAR02

Djebel Toubkal – Einstiegs-4.000er und höchster Gipfel Nordafrikas vor den Toren Marrakeschs

Von Marrakesch, einer der pulsierenden Königsstädte Marokkos, führt eine gut ausgebaute Straße in rund einer Stunde in das marokkanische Bergsteigermekka Imlil und von dort weiter in das malerische Bergdorf Aremd. Falls Sie Ihren ersten „leichten“ 4.000er erwandern wollen, ist der Jebel Toubkal mit 4.167 Meters als Einstiegsberg bestens dafür geeignet. Etwas Ausdauer und Kondition benötigt man schon, aber die Wege und die Infrastruktur sind gut ausgebaut, so dass die Chancen sehr gut stehen, vom höchsten Punkt Nordafrikas einen Panoramablick bis nach Marrakesch zu genießen. Bei meinem Aufenthalt Ende Oktober 2025 rieselten bei frühem Aufbruch die ersten Schneeflocken der Saison und am Gipfel erwartete mich eine gezuckerte Landschaft, die ich mit einer Vielzahl freudiger Bergsteiger teilen durfte. Besonders beeindruckt hat mich neben der Landschaft mein lokaler Bergführer Hamid, der mir sein Heimatdorf Aremd zeigte, wo ich nach der Besteigung die beste Tajine in Marokko  genoss.

schulz-aktiv-reisen.de/MAR04

Zum Abschluss: Erholung an der Atlantikküste in Essaouira

Die wilde Atlantikküste Marokkos bietet mit Essaouira einen malerischen Ort, der zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde und durch seinen Charme und seine Atmosphäre jeden Besucher verzaubert. Neben der Erkundung der Altstadt/Medina und feiner marokkanischer Tajine können Sie wahlweise auch im kleinen Küstenort Sidi Kaouki die Seele baumeln lassen 🙂
Die Entscheidung, ob Sie eher in der charmanten Stadt oder in einem kleinen Dorf am Atlantik übernachten wollen und welchen Komfort Sie wünschen, liegt ganz bei Ihnen.
Egal, ob Sie vorher die Sahara, den Djebel Toubkal oder abgelegene Täler im Hohen Atlas erkundet haben – ein Aufenthalt an der Küste gehört einfach mit ins Programm einer ausgewogenen Marokko-Reise.

schulz-aktiv-reisen.de/MAR03

Eine Reise voller Begegnungen, Bewegung und kleiner Wunder – mit Gewinnchance auf Fernost-Flair

Diesen März heißt es für mich: Nǐ hǎo, Taiwan!
Kaum gelandet, sause ich mit dem Airport-Express direkt ins Stadtzentrum. Ich treffe Hao, einen pensionierten Fußballtrainer, der „spazieren fährt“ – einfach die Leichtigkeit des Unterwegsseins genießt. Wir plaudern über Taipehs modernes Metrosystem: alles klar beschildert, sogar auf Englisch, die Ticketautomaten gibt es auf Deutsch. Hao schwärmt von Deutschland – nur am ICE ist er damals gescheitert, zu kompliziert war für ihn die Orientierung. Wir lachen beide und meine Vorfreude steigt, die Inselwelt auf unserer 15-tägigen Aktivreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden.

Am Abend ist die Gruppe vollständig: Zwölf Gäste, Reiseleiter Chris und ich, Produktmanagerin für Taiwan. Alle sind müde nach dem langen Flug – ein gemütliches Restaurant zum Begrüßungsessen hätte wohl eher zum Einschlafen verführt. Doch Reiseleiter Chris weiß es besser: Statt Stillsitzen führt er uns direkt hinein ins pulsierende Leben des Nachtmarkts. Überall zischt, brutzelt und duftet es, wir staunen über die winzigen Garküchen und die flinken Köche. Chris ermutigt uns zum Probieren: Handbrot, Teigtaschen, Rosenapfel – neben seinen Empfehlungen dürfen wir auf alles zeigen, was wir ausprobieren wollen, und sofort wird eine neue Kostprobe herbeigezaubert. Natürlich darf der weltberühmte „stinkende Tofu“ nicht fehlen! Mit skeptischen Blicken kosten wir mutig – und müssen zugeben: Er schmeckt deutlich besser, als er riecht.

Von der Millionenstadt Taipeh zieht es uns weiter ins Grüne: Im Yehliu Geopark begrüßt uns ein wild tobendes Meer, das bizarre Felsen formt, als hätte ein Riese seiner Fantasie freien Lauf gelassen. Klatschnass erreichen wir Jiufen, warten den Regen ab – und besteigen den Kelung Berg mit grandioser Aussicht über die Bergwelt bis hin zum Taipeh 101.

Unsere Unterkunft? Einzigartig! Geführt von einer Künstlerfamilie, die lauter selbstgebaute Minihäuser in das Bergdorf zimmerte, jedes ein kleines Kunstwerk für sich – voller Charme und Kreativität. Abends dampfendes Essen unter roten Laternen und zum Frühstück dann der große WOW-Moment: Die Wolken lichten sich und präsentieren eine Postkartenidylle „in echt“ mit offenem Blick über das tiefblaue Meer, bunte Tempel und Dschungelgrün. Danach folgt eine Küstenwanderung im Dauer-Auf-und-Ab über endlose Steinstufen, vorbei an tempelartigen Aussichtspunkten und Landschaften, die sich anfühlen wie Hawaiis asiatische Cousine.

Die nächsten zwei Tage sind wir mit dem Fahrrad unterwegs: von Fenglin über Ruisui bis nach Sanxiantai – täglich rund 60 Kilometer durch das ländliche Taiwan. Auf gut gefederten Trekkingrädern, je nach Ehrgeiz mit oder ohne E-Schub, rollen wir durch sanfte Hügel, vorbei an Palmen, Bananenstauden und Ananasfeldern. An den Reisfeldern staunen wir: Statt Wasserbüffeln arbeiten hier Hightech-Setzmaschinen, und Bauern steuern Drohnen, die elegant über die Felder surren. Taiwan wirkt stellenweise wie ein Blick in die Zukunft – nur grüner. Das Wetter ist zunächst wechselhaft, bevor es am Nachmittag konsequent auf Dauerregen umstellt. Die Laune bleibt erstaunlich gut, auch wenn das Etappenziel irgendwann sehnsüchtig herbeigewünscht wird. Die Unterkunft wirkt schlicht, bis die Badezimmertür aufgeht: riesige Eckbadewanne, Panoramafenster mit Dschungelblick und heißes Thermalwasser. Die nassen Kilometer sind sofort vergessen! Am Folgetag lacht wieder die Sonne und es geht erst durchs Landesinnere, dann über einen aussichtsreichen Pass und schließlich am tobenden Pazifik entlang bis zur geschwungenen Sanxiantai-Brücke.

Es folgt Entspannung in Kenting: Spazieren an langen Sandstränden, Sundowner am Meer, Baden im türkisblauen Pazifik und tropische Botanikwunder im Nationalpark. An unserem freien Vormittag wollen ein paar von uns zum Sail Rock. Klingt einfach. Ist es nicht. Kein Taxi weit und breit, Passanten helfen eifrig mit. Dann die geniale Idee eines Locals: Wir stehen ja direkt vor der Polizeistation. Er marschiert selbstbewusst hinein und kommt mit drei strahlenden Polizisten zurück, samt Visitenkarte eines Taxiunternehmens. Ein Anruf, kurzes Verschwinden, dann die triumphale Nachricht: Problem gelöst! Kaum verabschiedet, stehen sie wieder da — diesmal für gemeinsame Gruppenfotos. Wir lachen: Bald sind wir wohl Kentings neue Lokalstars. Genau solch spontane Begegnungen machen Taiwan für mich unvergesslich.

In Tainan entdecken wir zwischen verwinkelten Gassen, Konfuziustempel und Altstadt, dass die wahre Magie dieser Stadt von ihren freundlichen Einwohnern ausgeht. Auch hier arbeitet Reiseleiter Chris keine klassischen Sehenswürdigkeiten ab, sondern führt uns direkt hinein ins Leben – in kleine Werkstätten, wo Laternen von Hand bemalt, Siegel geschnitzt und Tempelstickereien gefertigt werden. Die Einheimischen zeigen stolz ihr Handwerk, ganz ohne Erwartung einer Gegenleistung und ohne dass wir vorher angekündigt sind. In den zahlreichen farbenfrohen Tempeln basteln wir gemeinsam Glücksornamente, verbrennen gute Wünsche im Tempelofen und lassen uns vom Duft der Märkte treiben, wo uns eine Gemüseverkäuferin glücklich die angeblich frischeste Lokalfrucht schenkt. Alles fühlt sich leicht an: authentisch, spontan und ganz ohne touristische Inszenierung.

Im klaren Morgenlicht von Alishan tauchen wir ein ins „Waldbaden“ – die Sonne fällt warm durch die hohen Baumkronen, und die Luft riecht nach Harz, feuchter Erde und sonnengewärmtem Holz. Eine kurze Zugfahrt bringt uns sanft hinauf durch die Bergwälder, das gleichmäßige Rattern begleitet den Blick auf grüne Hänge und uralte Stämme. Auf dem Giant Tree Trail wandern wir zwischen mächtigen Zypressen, deren borkige Riesenstämme seit Jahrhunderten hier stehen, umgeben von Moosen, Farnen und dichtem Unterholz. Ebenso eindrücklich: die vielen Kirschbäume in voller Blüte – zarte rosa Farbtupfer im satten Grün, leuchtend im Sonnenlicht, als würde der Frühling selbst den Weg mit uns gehen.

Am Sonne-Mond-See schippern wir über türkisblaues Wasser und spazieren entspannt am Ufer entlang. Danach zieht sich die Fahrstrecke durch diesiges Wetter und eintönige Landschaft – bis wir plötzlich in eine kleine Seitengasse abbiegen und unvermittelt vor einer riesigen Klosteranlage stehen, die mitten im grünen Dschungel an einem Hang thront. Die letzten Meter gehen wir zu Fuß vorbei an Gebetsmühlen und bunten Fabelwesen, die im Licht der untergehenden Sonne funkeln. Aus der Ferne erklingt der meditative Gesang eines Mönchs, Vögel zwitschern, Wind rauscht durch die Gänge. Mit großen Augen streife ich durch die Anlage, völlig gefesselt von der Magie dieses Ortes. Für mich persönlich das schönste Erlebnis der ganzen Reise und der perfekte Tourabschluss.

Haben Sie selbst Lust bekommen, Taiwan zu entdecken? Dann begleiten Sie uns 2027 auf dieser besonderen Reise – mit Terminen im Februar, März, April und November. Alle Infos zur Taiwan-Reise: schulz-aktiv-reisen.de/TWN01

Machen Sie mit – holen Sie sich ein Stück Taiwan nach Hause!

PS: Mit etwas Glück kommt Taiwan schon vorher zu Ihnen! Wir verlosen drei Präsentpakete mit einer Extraportion Fernost-Flair. Alles, was Sie tun müssen: Verraten Sie uns, was Sie an Taiwan reizt – über Facebook, Instagram oder hier über unser Umfrageformular. Viel Glück und ein großes Dankeschön an das Fremdenverkehrsamt Taiwan für die Unterstützung und die schönen Überraschungen. 😊

Wenn die Sahara gleich zweimal überrascht: Algerien im Herbst 2026

Wer bei der Sahara zuerst an Sand und Wüste denkt, darf dieses Jahr ruhig zweimal hinschauen.

Nach überraschenden, ungewöhnlich starken Regenfällen im Juni könnte sich die Region rund um Djanet und das Tadrart im Herbst von einer Seite zeigen, die nur alle zehn bis zwanzig Jahre zu sehen ist.

Bereits 20 bis 30 Millimeter Niederschlag reichen in dieser extrem trockenen Region aus, um die Landschaft sichtbar zu verändern. Wie außergewöhnlich die Regenfälle waren, zeigte sich auch in der Region selbst: Sogar die Bürgermeisterin von Tamanrasset sprach in einem Fernsehinterview über das Ereignis.

Viele Wüstenpflanzen gehören zu den sogenannten Ephemerpflanzen. Ihre Samen können jahrelang im Boden überdauern und warten auf ausreichend Regen. Dann geht plötzlich alles ganz schnell: Pflanzen treiben aus, erste Blüten erscheinen, Insekten kehren zurück – und mit ihnen auch die Vögel. Ein kurzer, aber faszinierender Kreislauf, den man nur selten beobachten kann.

Und genau darauf hofft unsere Reiseleiterin Irene. Zum letzten Mal hat sie dieses Schauspiel 2017 erlebt. Zwischen den Felsen des Tadrart entstanden Seen, die Monate später noch Wasser führten. Als sie ein halbes Jahr später zurückkehrte, waren sie zwar kleiner geworden – verschwunden aber noch nicht. Erst ein Jahr später waren sie vollständig ausgetrocknet.

Ein Anblick, der zeigt, wie überraschend wandelbar selbst eine der trockensten Landschaften der Erde sein kann.

Genau deshalb schaut Irene mit besonderer Vorfreude auf unsere Herbstreisen.

„Die Spuren der Regenfälle werden wir ganz sicher noch sehen. Und vielleicht haben wir sogar das Glück, viele Büsche in voller Blüte zu erleben.“

Ein schöner Zeitpunkt also für eine Reise nach Algerien.

So besonders wie dieser Herbst werden könnte, ist auch die Reise, mit der wir ihn erleben.

Kaum eine unserer Algerienreisen führt so tief hinein in diese Landschaft wie unsere Trekkingreise auf dem Hochplateau des Tassili n’Ajjer & Tadrart.

15 Tage zu Fuß durch zwei völlig unterschiedliche Wüstenwelten

Statt auf den leichter zugänglichen Routen im Tal unterwegs zu sein, steigen wir gemeinsam mit unseren Lasteseln auf das 1.800 Meter hohe Hochplateau des Tassili n’Ajjer. Nach dem Aufstieg verbringen wir zwei volle Tage auf dem Plateau – in einer Felsbildregion, die nur zu Fuß erreichbar ist und in der man genau deshalb oft niemandem begegnet. Mehr als 15.000 Felsmalereien erzählen hier von einer Zeit, in der die Sahara noch grün war.

Dazwischen uralte Zypressen, die bereits vor mehr als 4.000 Jahren Wurzeln geschlagen haben. Heute gehören sie zu den seltensten Bäumen der Erde. Kaum vorstellbar, dass dort, wo sich heute Sand und Fels erstrecken, einst das Meer zu Hause war.

Nach dem Abstieg bildet das Tadrart den zweiten Höhepunkt der Reise: Bis zu 150 Meter hohe Dünen in Schwarz, Goldgelb und Tiefrot wechseln sich ab mit außergewöhnlichen Felsformationen. Welche Formen die Natur hier geschaffen hat, lassen ihre Namen wie „Zirkus“ oder „Fußball-Weltmeisterpokal“ bereits erahnen. Diese werden allerdings kaum dem gewaltigen Ausmaß und überwältigenden Gefühl gerecht, das einen ergreift, wenn man direkt vor ihnen steht. Davon kann man sich nur vor Ort selbst überzeugen ⁠😉

Durch die Regenfälle wird der Herbst zu einem spannenden Ereignis und gibt unserer faszinierenden Trekkingreise ein besonderes i-Tüpfelchen.

Und unser Novembertermin hält noch eine weitere Besonderheit bereit: Wir sichern den Termin schon jetzt. So können Sie die Vorfreude direkt genießen.

Sie wollen mich begleiten? Hier geht’s zur Reise: www.schulz-aktiv-reisen.de/ALG71

Lieber ohne Aufstieg? Auch unsere Wanderreise im Oktober ist bereits gesichert: www.schulz-aktiv-reisen.de/ALG79

Oder lieber ganz entspannt? Für unsere Geländewagenreise im November ist aktuell noch ein letzter Platz frei: www.schulz-aktiv-reisen.de/ALG77

Von Hunza zum Broad Peak – Erinnerungen an meinen Freund Sohail Sakhi

Manchmal beginnt eine Freundschaft mit einer einfachen Frage …

17.09.2017: Ich saß in Karimabad im Café de Hunza und trank nach einigen Wochen in Pakistan meinen ersten richtigen Kaffee, als mich ein junger bärtiger Mann mit breitem Lächeln und perfektem Englisch ansprach. Er interessierte sich für meine Kamera, und wir kamen ins Gespräch. Sein Name war Sohail Sakhi.

Wenige Tage später lud er mich ein, mit ihm und seiner Cousine Samina zum Khunjerab-Pass an die chinesische Grenze zu fahren. Es wurde ein spontaner Roadtrip durch das herbstlich gefärbte Hunza und für mich der Beginn einer ganz neuen Perspektive auf dieses faszinierende Land und seine Menschen.

Sohail stammte aus Aliabad im Hunzatal. Wenige Monate zuvor hatte er seinen Vater auf tragische Weise verloren. Seitdem kümmerte er sich um seine Mutter Shaheen und seinen jüngeren Bruder Tofail. Trotz dieser Verantwortung war er voller Tatendrang und neugierig auf die Welt. Seine Begeisterung war ansteckend und aus ersten Ideen entstanden konkrete Projekte. Nur ein Jahr später führten wir unsere erste gemeinsame Reisegruppe für schulz aktiv reisen durch die wilde Welt des Himalaya und Karakorum.

Aus Reisen wurden gemeinsame Abenteuer …

Pakistan war damals noch ein Land, das nur wenige Reisende kannten. Die spektakulären Straßen des Karakorum Highway waren von unzähligen Checkposts geprägt, die touristische Infrastruktur steckte vielerorts noch in den Kinderschuhen und Reisen in die abgelegenen Bergregionen atmeten puren Entdeckergeist.

Sohail sah darin keine Hindernisse, sondern Möglichkeiten. Eine besondere Trekkingreise führte uns zu zweit ins Herz des Karakorum. Wir überschritten den Gondogoro-Pass und teilten uns zwei Wochen lang ein rotes Ein-Personen-Zelt. Jeden Tag kochten wir unsere Noodles und freuten uns über die Einladungen der Baltis zum Chai. Bald schon hatte sich in den Camps herumgesprochen, dass zwei „Backpacker“ den Baltoro-Gletscher unsicher machten und „by fair means“ den Concordiaplatz erreichen wollten. In dieser Zeit wurde mir einmal mehr bewusst, wie wenig man eigentlich braucht, wenn man in den Bergen unterwegs ist. Heute sind es gerade diese einfachen Momente, die mir besonders wertvoll erscheinen.

Sohail hatte eine ganz besondere Gabe, Menschen miteinander zu verbinden. Für unsere Gäste war Sohail ein Reiseleiter, der ihnen Türen öffnete und dafür sorgte, dass sie sich willkommen und zu Hause fühlten. Für die pakistanischen Guides und Träger war Sohail jemand, dem sie vertrauten. Und für seine Freunde war er einfach Sohail: Herzlich, humorvoll, hilfsbereit und immer für andere da.

Sohail zeigte mir nicht nur „seinen“ Karakorum. Er nahm mich in seiner Familie auf und ließ mich an seinem Leben teilhaben. Durch ihn lernte ich Hunza nicht nur als spektakuläre Berglandschaft kennen, sondern als Heimat von Menschen, deren Gastfreundschaft und Lebensweise mich tief beeindruckten. Mit der Zeit wurde Hunza auch für mich zu einer zweiten Heimat.

Und während sich unser gemeinsamer Weg weiterentwickelte, veränderte sich auch Sohail. Aus dem jungen Mathematikstudenten aus Hunza war nach der Pandemie ein herausragender Bergsteiger geworden, der die Achttausender Pakistans und Nepals im Alpinstil bestieg – teilweise im Alleingang und ohne die Unterstützung von Trägern.

Unser letztes Gespräch

Den letzten Kontakt hatten wir im Mai 2026. Sohail arbeitete zu diesem Zeitpunkt mit einem Team von Sherpas daran, Fixseile am Kanchenjunga zu verlegen und sollte wenig später selbst auf dem dritthöchsten Gipfel der Welt stehen. Wir sprachen über unsere gemeinsame Tour in Pakistan im September und schmiedeten Pläne für die kommenden Monate. Zu diesem Zeitpunkt ahnte keiner von uns, dass dies unser letztes Gespräch sein würde.

Am 31. Juli erreichte uns die Nachricht vom Broad Peak. Eine Lawine hatte zehn Menschen unter sich begraben. Einer von ihnen war Sohail Sakhi.

Was bleibt …

Für mich ist es schwer zu begreifen, dass der enthusiastische junge Mann, den ich einst zufällig wegen meiner Kamera kennengelernt hatte, nicht mehr nach Hunza zurückkehren wird. Auch die schulz-Familie verliert mit Sohail einen engagierten Bergführer und besonderen Menschen.

Was bleibt, sind seine Visionen für seine Heimat: sein Einsatz für eine faire Bezahlung pakistanischer Träger und Guides, seine Pläne für die Etablierung eines Great Karakorum Trail und der Aufbau der ersten Kletterwand in Hunza für Mädchen und Jungen.

Sohail war für mich wie ein Bruder und eine Brücke zwischen zwei Kulturen. Ohne ihn wäre Pakistan für mich nicht das Land, das es heute ist. Ich bin ihm dankbar für all die Wege, die wir gemeinsam gegangen sind. Für die Berge, die er mir gezeigt hat. Für seine Familie, die mich aufgenommen hat. Für die unzähligen Gespräche, seinen unvergleichlichen Humor und die vielen gemeinsamen Abenteuer.

Und vielleicht ist es genau das, was wir von einem besonderen Menschen in Erinnerung behalten: nicht die Gipfel, die er bestiegen hat, sondern die Menschen, deren Leben er auf seinem Weg berührt hat.

Auf ein Wiedersehen zwischen den schneebedeckten Gipfeln des Karakorum, Sohail Bhai.

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Sohails Familie unterstützen

Viele Menschen haben uns nach unserem Instagram-Beitrag gefragt, wie sie Sohails Familie unterstützen können. Gemeinsam möchten wir Shaheen und ihren jüngeren Sohn Tofail in dieser schweren Zeit nicht allein lassen und haben deshalb eine Spendenaktion ins Leben gerufen.

Die Spenden sollen zur unmittelbaren finanziellen Absicherung der Familie und zur Deckung notwendiger Ausgaben beitragen. Welche Ausgaben dabei konkret im Vordergrund stehen, möchten wir gemeinsam mit Shaheen und Tofail entscheiden.

Die Spendenaktion läuft bis zum 1. September 2026. Im September werde ich selbst nach Pakistan reisen und die Situation vor Ort mit der Familie besprechen. Die Unterstützung wird anschließend auf dem geeigneten Weg direkt an Shaheen und Tofail weitergegeben.

Über die Verwendung der Spenden werden wir transparent informieren.

Wer Shaheen und Tofail unterstützen möchte, kann sich hier an der Spendenaktion beteiligen:

gofund.me

Die Bretagne – raue Schönheit ganz charmant

„Hinter jeder Kurve eine neue Landschaft“ – so wirbt der Tourismusverband Bretagne für die westlichste Region Frankreichs, und das zu Recht. Zerklüftete Küsten, Sandstrände, mystische Wälder und prähistorische Menhire, dazu mondäne Badeorte und rosa Granit – eine volle landschaftliche Farbpalette bietet sich dem Besucher. So vielfältig hat auch unsere erste Reisegruppe im letzten Herbst die Bretagne auf unseren Wanderungen entdeckt und erlebt. Der nächste Herbst steht vor der Tür – kommen Sie mit? 😊

Wandern auf der Schönen, der Belle-Île

Seit diesem Jahr setzen wir über auf die Belle-Île, die Schöne – eine Insel, die ihrem Namen alle Ehre macht und einst schon den Künstler Claude Monet als Muse inspirierte. Vorgelagert der Halbinsel Quiberon, wird die Insel in nur einer Stunde erreicht. Das Örtchen Le Palais mit seiner Vauban-Festung und den bunten Häusern im Hafen ist schon so einladend, dass der Landgang zum Genuss wird. Ein kleiner Bummel durch das beschauliche Städtchen, und schon geht es an die Küste zur Wanderung. Der Wind, das Meer und die salzige Luft sind belebend und lassen den Gedanken freien Lauf.

Auf bekannten und besonderen Pfaden unterwegs

Wo früher Schmuggler abgefangen wurden, können heute über 2.000 Kilometer entlang der bretonische Küste gewandert werden. Der berühmte Zöllnerpfad GR34 verläuft lückenlos entlang der Küstenlinie, und so kreuzen auch wir an mancher Stelle seinen Weg in der Südbretagne. Wunderbare Ausblicke auf den Ozean eröffnen sich. Bei den charmanten Städten Auray und Pont-Aven folgen wir hingegen Flüssen und sind fernab der bekannten Wege unterwegs. Mit Reiseleiterin Fanny sind Sie bestens navigiert – und informiert über so manch bretonische Besonderheit und gewitzte Geschichten. Auch alte Sagen um die berauschenden Wälder und Megalithen werden Sie zu hören bekommen.

So schmeckt die Bretagne

Ein Duft aus süßem Salzkaramell, säuerlichem Apfelcidre und Meeresfrüchten liegt in der Luft. Die Bretonen besinnen sich kulinarisch gern auf ihre Lage am Atlantik und schlürfen genüsslich frische Austern – so haben auch Sie die Gelegenheit dazu. Aber nicht nur die Früchte des Meeres sind hier eine Spezialität. Das berühmte französische Crêpe oder die regionaltypischen Galette kommen hier auf den Tisch. Dazu eine Bol voll Apfelcidre – und es ist angerichtet. An manchen Abenden speisen Sie gemeinsam mit Ihrer Wandergruppe und andere wiederum ermöglichen es, die bretonische Küche auf eigene Faust zu entdecken.

Herzliche, herbstliche Einladung … 😊
Hier geht es zur Reise: schulz-aktiv-reisen.de/FRA25

Foto Teaser: Léa Guillotte, Tourismusverband Bretagne

Zehn Ecuador-Fakten zum Staunen

Ecuador gehört zwar zu den kleinsten Ländern Südamerikas – aber was die Vielfalt betrifft, spielt es ganz groß mit. Auf kleinstem Raum vereint das Land schneebedeckte Vulkane, geheimnisvolle Nebelwälder, den wilden Amazonas, traumhafte Küsten und eine Tierwelt, die weltweit ihresgleichen sucht.

Kommen Sie mit auf eine kleine Reise nach Ecuador: Zehn faszinierende Fakten laden zum Träumen ein – und zwei Bonusfakten warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden!


1. Der Äquator verläuft mitten durchs Land

Der Name verrät es bereits: Ecuador bedeutet „Äquator“. Genau hier, wo Nord- und Südhalbkugel aufeinandertreffen, können Reisegäste ein Foto am berühmten „Mitad del Mundo“-Monument (Mitte der Welt) machen – mit den Füßen auf zwei verschiedenen Erdhalbkugeln.

 


2. Quito – eine Hauptstadt mit Höhenflug

Quito ist nicht nur wegen seiner wunderschönen Altstadt berühmt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Die Hauptstadt liegt auf beeindruckenden 2.850 Metern über dem Meeresspiegel und gilt als die höchstgelegene offizielle Hauptstadt der Welt. Wer noch höher hinaus möchte, fährt mit der Teleférico-Seilbahn auf über 4.000 Meter hinauf und genießt einen spektakulären Blick über die Andenlandschaft.


3. Schokolade aus dem Paradies

Ecuador ist eine der Heimatregionen des feinsten Kakaos der Welt. Der berühmte Arriba-Kakao ist für sein besonderes Aroma bekannt und macht Ecuador zu einem echten Schokoladen-Paradies.

Zum Beispiel in Mindo lässt sich verfolgen, wie aus der Kakaobohne Schritt für Schritt eine köstliche Spezialität entsteht. Vom Baum bis zur Schokoladentafel – ein Genuss mit Geschichte.


4. Mindo – das Vogelparadies im Nebelwald

Mindo ist mein Lieblingsort in Ecuador – und das aus gutem Grund. Hier leben über 500 Vogelarten und im Nebelwald hängt oft ein feiner Dunst zwischen den Bäumen. Das sieht nicht nur magisch aus, sondern versorgt den Wald auch mit Feuchtigkeit – ein echtes Naturwunder und einfach nur wunderschön.

 


5. Der Amazonas – ein grünes Wunderland

Fast die Hälfte Ecuadors ist von tropischem Regenwald bedeckt. Ein einziger Hektar Regenwald kann mehr Baumarten beherbergen als ganz Europa. Dabei ist der Amazonas nicht nur ein Wald, sondern ein eigener Kosmos und Zuhause exotischer Tiere wie Affen, Flussdelfine und Papageien.

 


6. Eine Straße der Vulkane

Auf rund 300 Kilometern reihen sich mehr als 70 Vulkane entlang der berühmten „Straße der Vulkane“, deren Namen bereits der Naturforscher Alexander von Humboldt prägte, als er Ecuador 1802 auf seiner südamerikanischen Expedition bereiste. Vom majestätischen Cotopaxi (5.897 m) bis zum Sangay, einem der aktivsten Vulkane der Welt, zeigt Ecuador hier seine gewaltige geologische Kraft. Humboldt war so beeindruckt von der Aussicht auf die gewaltigen Gipfel, dass sie ihn sprachlos machten – und das will bei einem Forscher seines Kalibers etwas heißen.


7. Panama-Hüte kommen gar nicht aus Panama

Eine der berühmtesten Kopfbedeckungen der Welt hat den falschen Namen: Der Panama-Hut stammt ursprünglich aus Ecuador. Die kunstvoll geflochtenen Hüte entstehen traditionell in Handarbeit. Besonders rund um Cuenca geben Familienbetriebe Einblicke in dieses jahrhundertealte Handwerk.

 

 


8. Der König der Anden: der Andenkondor

Mit einer Flügelspannweite von über drei Metern gehört der Andenkondor zu den größten flugfähigen Vögeln der Erde. Für die Andenvölker ist der Kondor weit mehr als nur ein Vogel: Er steht für Freiheit, Stärke und die Verbindung zwischen Himmel und Erde. Im Cajas-Nationalpark gibt es mit etwas Glück die Möglichkeit, diesen beeindruckenden Vogel in seiner natürlichen Umgebung zu beobachten. Zwischen Hochland, Felswänden und weiten Landschaften findet er hier einen idealen Lebensraum.


9. Pinguine am Äquator? Ja, wirklich!

Auf den Galápagos-Inseln lebt eine echte Besonderheit: der Galápagos-Pinguin. Er ist die einzige Pinguinart, die nördlich des Äquators vorkommt. Anders als ihre Verwandten in der Antarktis leben diese kleinen Überlebenskünstler nicht in riesigen Kolonien, sondern häufig paarweise. Und noch ein romantischer Fakt: Galápagos-Pinguine bleiben ihrem Partner meist ein Leben lang treu.

 

 


10. Warum heißen die Galápagos-Inseln eigentlich so?

Der Name geht vermutlich auf das spanische Wort „galápago“ zurück. Damit bezeichnete man eine bestimmte Art von Sattel – und die gewölbten Panzer der riesigen Galápagos-Schildkröten erinnerten die ersten spanischen Entdecker genau daran. Die Inseln bekamen also ihren Namen wegen eines Schildkrötenpanzers. Und heute sind genau diese gemütlichen Riesen die berühmtesten Botschafter des Archipels. Man könnte sagen: Die Schildkröten waren von Anfang an das Markenzeichen von Galápagos.

 

 


Ein ganz besonderer Ecuador-Fakt

Hinter jeder Reise steckt auch ein Mensch: Frank Dietze kommt ursprünglich aus Sachsen, lebt aber seit 23 Jahren in Ecuador und begleitet unsere Gruppen bereits seit 18 Jahren. Mit seiner Erfahrung, seinem Wissen und seinem ecuadorianischen Zuhause zeigt er unseren Gästen nicht nur Sehenswürdigkeiten – sondern das echte Ecuador.


Der beste Fakt kommt zum Schluss:

All diese faszinierenden Orte können Sie in unseren Reisen besuchen!

Naturparadies am Äquator (ECU03) kombiniert mit der Galápagos-Verlängerung „Höhepunkte von Galápagos“ (ECU07).

Das Schlusswort geben wir noch einmal Alexander von Humboldt, der über Ecuador an seinen Bruder Wilhelm schrieb:

Die hohen schneebedeckten Gipfel, die tätigen Vulkane […], ihre Vegetation und die Sitten ihrer Bewohner machen die Gegend zu der interessantesten der Welt.

Dem ist nichts hinzuzufügen.