Marokko – unsere Reisen durch 1001 Nacht als Bausteine kombinierbar

Einmal auf dem höchsten Berg Nordafrikas stehen, die Sahara bei einem Wüstentrekking mit Kamelen erleben, abgelegene Bergtäler im Hohen Atlas intensiv erwandern und schließlich die Reise am Meer in besonderen Unterkünften ausklingen lassen … Wie wär’s?

Diese Kombinationsmöglichkeiten verschiedener Landschaftsformen ist nur wenige Stunden Flugzeit von Mitteleuropa aus möglich – Marokko ist „the place to be“.
Wie schon in unserem letzten Newsletter mit unserer neuen Nordmarokko-Kreation von Frank Schulz vorgestellt, ist das Land kulturell bekannt durch die berühmten Königsstädte, aber auch beliebt durch seine landschaftliche Vielfalt. Bei meinen letzten drei Aufenthalten erlebte ich die unterschiedlichen Facetten des nordafrikanischen Staates und war davon fasziniert, wie einfach sich die einzelnen Komponenten miteinander verbinden lassen. Genau dieses System aus Kleingruppenreisen und Reisebausteinen haben wir in unserem Angebot zusammengeführt und bieten Ihnen die Möglichkeit, Marokkos Faszination persönlich auf Ihre Bedürfnisse zuzuschneiden: schulz-aktiv-reisen.de/Marokko

Wandern im Hohen Atlas – Aït Bougoumez-Tal

Das „Tal der Glücklichen“, Aït-Bouguemez, zog mich schon nach der Überquerung des 2.300 m hohen Passes Tizi n’Tighist in seinen Bann. In dieser peripher gelegenen Hochgebirgsregion hat sich ein eigenes Dorfleben entwickelt, das noch vom Massentourismus verschont geblieben ist. Traditionelle Lehmhäuser, Apfelplantagen und teilweise verschneite Berggipfel des zentralen Atlaskammes gaben mir ein Gefühl von Ruhe und Gelassenheit: eine Enklave der Zufriedenheit und des Innehaltens in einem dynamischen Land.

Durch einen glücklichen Zufall lernte ich das Campus Vivante Projekt mit seinem hervorragenden Café kennen und knüpfte Kontakte zu den beiden Gründern. Herausgekommen ist eine 10-tägige Reise, die moderate Wanderungen von 5 Stunden mit viel Zeit für Genuss verbindet. Sie verbringen Ihren Aufenthalt in zwei ausgewählten, komfortablen Öko-Lodges, um das wunderbare Tal intensiv zu erwandern, aber auch, um sich in Ihren Unterkünften zu entspannen. Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass Sie den Hohen Atlas sowohl von der Nord- als auch von der Südseite kennenlernen und mit dem Oasenort Skoura die Durchquerung des Gebirges komplettieren. Die Pilotreise ist für April 2027 geplant – die perfekte Reisezeit für klare Bergsichten und satte Grüntöne!

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Sahara-Wüstenwandern mit Kamelen im Erg Chegaga

Sie interessieren sich für Weite, Stille und Sterne? Kombinieren Sie doch unsere neue Atlas-Reise mit dem Erg Chegaga und schließen Sie ein Wüstentrekking in der Sahara an Ihren Aufenthalt in den Bergen an. Nächte unterm Sternenzelt inmitten der Stille der Wüste geben Ihnen die Möglichkeit, weitab vom Alltag zu sich selbst zu finden und die weitläufigen Wüstenimpressionen zu genießen. Mit Kamelen als Packtieren ziehen Sie mit Berbernomaden von Wüstencamp zu Wüstencamp – ideal als Einstiegsreise für Gäste, die noch nie in der Wüste waren und diese Erfahrung gern einmal machen möchten.

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Djebel Toubkal – Einstiegs-4.000er und höchster Gipfel Nordafrikas vor den Toren Marrakeschs

Von Marrakesch, einer der pulsierenden Königsstädte Marokkos, führt eine gut ausgebaute Straße in rund einer Stunde in das marokkanische Bergsteigermekka Imlil und von dort weiter in das malerische Bergdorf Aremd. Falls Sie Ihren ersten „leichten“ 4.000er erwandern wollen, ist der Jebel Toubkal mit 4.167 Meters als Einstiegsberg bestens dafür geeignet. Etwas Ausdauer und Kondition benötigt man schon, aber die Wege und die Infrastruktur sind gut ausgebaut, so dass die Chancen sehr gut stehen, vom höchsten Punkt Nordafrikas einen Panoramablick bis nach Marrakesch zu genießen. Bei meinem Aufenthalt Ende Oktober 2025 rieselten bei frühem Aufbruch die ersten Schneeflocken der Saison und am Gipfel erwartete mich eine gezuckerte Landschaft, die ich mit einer Vielzahl freudiger Bergsteiger teilen durfte. Besonders beeindruckt hat mich neben der Landschaft mein lokaler Bergführer Hamid, der mir sein Heimatdorf Aremd zeigte, wo ich nach der Besteigung die beste Tajine in Marokko  genoss.

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Zum Abschluss: Erholung an der Atlantikküste in Essaouira

Die wilde Atlantikküste Marokkos bietet mit Essaouira einen malerischen Ort, der zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde und durch seinen Charme und seine Atmosphäre jeden Besucher verzaubert. Neben der Erkundung der Altstadt/Medina und feiner marokkanischer Tajine können Sie wahlweise auch im kleinen Küstenort Sidi Kaouki die Seele baumeln lassen 🙂
Die Entscheidung, ob Sie eher in der charmanten Stadt oder in einem kleinen Dorf am Atlantik übernachten wollen und welchen Komfort Sie wünschen, liegt ganz bei Ihnen.
Egal, ob Sie vorher die Sahara, den Djebel Toubkal oder abgelegene Täler im Hohen Atlas erkundet haben – ein Aufenthalt an der Küste gehört einfach mit ins Programm einer ausgewogenen Marokko-Reise.

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Eine Reise voller Begegnungen, Bewegung und kleiner Wunder – mit Gewinnchance auf Fernost-Flair

Diesen März heißt es für mich: Nǐ hǎo, Taiwan!
Kaum gelandet, sause ich mit dem Airport-Express direkt ins Stadtzentrum. Ich treffe Hao, einen pensionierten Fußballtrainer, der „spazieren fährt“ – einfach die Leichtigkeit des Unterwegsseins genießt. Wir plaudern über Taipehs modernes Metrosystem: alles klar beschildert, sogar auf Englisch, die Ticketautomaten gibt es auf Deutsch. Hao schwärmt von Deutschland – nur am ICE ist er damals gescheitert, zu kompliziert war für ihn die Orientierung. Wir lachen beide und meine Vorfreude steigt, die Inselwelt auf unserer 15-tägigen Aktivreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden.

Am Abend ist die Gruppe vollständig: Zwölf Gäste, Reiseleiter Chris und ich, Produktmanagerin für Taiwan. Alle sind müde nach dem langen Flug – ein gemütliches Restaurant zum Begrüßungsessen hätte wohl eher zum Einschlafen verführt. Doch Reiseleiter Chris weiß es besser: Statt Stillsitzen führt er uns direkt hinein ins pulsierende Leben des Nachtmarkts. Überall zischt, brutzelt und duftet es, wir staunen über die winzigen Garküchen und die flinken Köche. Chris ermutigt uns zum Probieren: Handbrot, Teigtaschen, Rosenapfel – neben seinen Empfehlungen dürfen wir auf alles zeigen, was wir ausprobieren wollen, und sofort wird eine neue Kostprobe herbeigezaubert. Natürlich darf der weltberühmte „stinkende Tofu“ nicht fehlen! Mit skeptischen Blicken kosten wir mutig – und müssen zugeben: Er schmeckt deutlich besser, als er riecht.

Von der Millionenstadt Taipeh zieht es uns weiter ins Grüne: Im Yehliu Geopark begrüßt uns ein wild tobendes Meer, das bizarre Felsen formt, als hätte ein Riese seiner Fantasie freien Lauf gelassen. Klatschnass erreichen wir Jiufen, warten den Regen ab – und besteigen den Kelung Berg mit grandioser Aussicht über die Bergwelt bis hin zum Taipeh 101.

Unsere Unterkunft? Einzigartig! Geführt von einer Künstlerfamilie, die lauter selbstgebaute Minihäuser in das Bergdorf zimmerte, jedes ein kleines Kunstwerk für sich – voller Charme und Kreativität. Abends dampfendes Essen unter roten Laternen und zum Frühstück dann der große WOW-Moment: Die Wolken lichten sich und präsentieren eine Postkartenidylle „in echt“ mit offenem Blick über das tiefblaue Meer, bunte Tempel und Dschungelgrün. Danach folgt eine Küstenwanderung im Dauer-Auf-und-Ab über endlose Steinstufen, vorbei an tempelartigen Aussichtspunkten und Landschaften, die sich anfühlen wie Hawaiis asiatische Cousine.

Die nächsten zwei Tage sind wir mit dem Fahrrad unterwegs: von Fenglin über Ruisui bis nach Sanxiantai – täglich rund 60 Kilometer durch das ländliche Taiwan. Auf gut gefederten Trekkingrädern, je nach Ehrgeiz mit oder ohne E-Schub, rollen wir durch sanfte Hügel, vorbei an Palmen, Bananenstauden und Ananasfeldern. An den Reisfeldern staunen wir: Statt Wasserbüffeln arbeiten hier Hightech-Setzmaschinen, und Bauern steuern Drohnen, die elegant über die Felder surren. Taiwan wirkt stellenweise wie ein Blick in die Zukunft – nur grüner. Das Wetter ist zunächst wechselhaft, bevor es am Nachmittag konsequent auf Dauerregen umstellt. Die Laune bleibt erstaunlich gut, auch wenn das Etappenziel irgendwann sehnsüchtig herbeigewünscht wird. Die Unterkunft wirkt schlicht, bis die Badezimmertür aufgeht: riesige Eckbadewanne, Panoramafenster mit Dschungelblick und heißes Thermalwasser. Die nassen Kilometer sind sofort vergessen! Am Folgetag lacht wieder die Sonne und es geht erst durchs Landesinnere, dann über einen aussichtsreichen Pass und schließlich am tobenden Pazifik entlang bis zur geschwungenen Sanxiantai-Brücke.

Es folgt Entspannung in Kenting: Spazieren an langen Sandstränden, Sundowner am Meer, Baden im türkisblauen Pazifik und tropische Botanikwunder im Nationalpark. An unserem freien Vormittag wollen ein paar von uns zum Sail Rock. Klingt einfach. Ist es nicht. Kein Taxi weit und breit, Passanten helfen eifrig mit. Dann die geniale Idee eines Locals: Wir stehen ja direkt vor der Polizeistation. Er marschiert selbstbewusst hinein und kommt mit drei strahlenden Polizisten zurück, samt Visitenkarte eines Taxiunternehmens. Ein Anruf, kurzes Verschwinden, dann die triumphale Nachricht: Problem gelöst! Kaum verabschiedet, stehen sie wieder da — diesmal für gemeinsame Gruppenfotos. Wir lachen: Bald sind wir wohl Kentings neue Lokalstars. Genau solch spontane Begegnungen machen Taiwan für mich unvergesslich.

In Tainan entdecken wir zwischen verwinkelten Gassen, Konfuziustempel und Altstadt, dass die wahre Magie dieser Stadt von ihren freundlichen Einwohnern ausgeht. Auch hier arbeitet Reiseleiter Chris keine klassischen Sehenswürdigkeiten ab, sondern führt uns direkt hinein ins Leben – in kleine Werkstätten, wo Laternen von Hand bemalt, Siegel geschnitzt und Tempelstickereien gefertigt werden. Die Einheimischen zeigen stolz ihr Handwerk, ganz ohne Erwartung einer Gegenleistung und ohne dass wir vorher angekündigt sind. In den zahlreichen farbenfrohen Tempeln basteln wir gemeinsam Glücksornamente, verbrennen gute Wünsche im Tempelofen und lassen uns vom Duft der Märkte treiben, wo uns eine Gemüseverkäuferin glücklich die angeblich frischeste Lokalfrucht schenkt. Alles fühlt sich leicht an: authentisch, spontan und ganz ohne touristische Inszenierung.

Im klaren Morgenlicht von Alishan tauchen wir ein ins „Waldbaden“ – die Sonne fällt warm durch die hohen Baumkronen, und die Luft riecht nach Harz, feuchter Erde und sonnengewärmtem Holz. Eine kurze Zugfahrt bringt uns sanft hinauf durch die Bergwälder, das gleichmäßige Rattern begleitet den Blick auf grüne Hänge und uralte Stämme. Auf dem Giant Tree Trail wandern wir zwischen mächtigen Zypressen, deren borkige Riesenstämme seit Jahrhunderten hier stehen, umgeben von Moosen, Farnen und dichtem Unterholz. Ebenso eindrücklich: die vielen Kirschbäume in voller Blüte – zarte rosa Farbtupfer im satten Grün, leuchtend im Sonnenlicht, als würde der Frühling selbst den Weg mit uns gehen.

Am Sonne-Mond-See schippern wir über türkisblaues Wasser und spazieren entspannt am Ufer entlang. Danach zieht sich die Fahrstrecke durch diesiges Wetter und eintönige Landschaft – bis wir plötzlich in eine kleine Seitengasse abbiegen und unvermittelt vor einer riesigen Klosteranlage stehen, die mitten im grünen Dschungel an einem Hang thront. Die letzten Meter gehen wir zu Fuß vorbei an Gebetsmühlen und bunten Fabelwesen, die im Licht der untergehenden Sonne funkeln. Aus der Ferne erklingt der meditative Gesang eines Mönchs, Vögel zwitschern, Wind rauscht durch die Gänge. Mit großen Augen streife ich durch die Anlage, völlig gefesselt von der Magie dieses Ortes. Für mich persönlich das schönste Erlebnis der ganzen Reise und der perfekte Tourabschluss.

Haben Sie selbst Lust bekommen, Taiwan zu entdecken? Dann begleiten Sie uns 2027 auf dieser besonderen Reise – mit Terminen im Februar, März, April und November. Alle Infos zur Taiwan-Reise: schulz-aktiv-reisen.de/TWN01

Machen Sie mit – holen Sie sich ein Stück Taiwan nach Hause!

PS: Mit etwas Glück kommt Taiwan schon vorher zu Ihnen! Wir verlosen drei Präsentpakete mit einer Extraportion Fernost-Flair. Alles, was Sie tun müssen: Verraten Sie uns, was Sie an Taiwan reizt – über Facebook, Instagram oder hier über unser Umfrageformular. Viel Glück und ein großes Dankeschön an das Fremdenverkehrsamt Taiwan für die Unterstützung und die schönen Überraschungen. 😊

Wenn die Sahara gleich zweimal überrascht: Algerien im Herbst 2026

Wer bei der Sahara zuerst an Sand und Wüste denkt, darf dieses Jahr ruhig zweimal hinschauen.

Nach überraschenden, ungewöhnlich starken Regenfällen im Juni könnte sich die Region rund um Djanet und das Tadrart im Herbst von einer Seite zeigen, die nur alle zehn bis zwanzig Jahre zu sehen ist.

Bereits 20 bis 30 Millimeter Niederschlag reichen in dieser extrem trockenen Region aus, um die Landschaft sichtbar zu verändern. Wie außergewöhnlich die Regenfälle waren, zeigte sich auch in der Region selbst: Sogar die Bürgermeisterin von Tamanrasset sprach in einem Fernsehinterview über das Ereignis.

Viele Wüstenpflanzen gehören zu den sogenannten Ephemerpflanzen. Ihre Samen können jahrelang im Boden überdauern und warten auf ausreichend Regen. Dann geht plötzlich alles ganz schnell: Pflanzen treiben aus, erste Blüten erscheinen, Insekten kehren zurück – und mit ihnen auch die Vögel. Ein kurzer, aber faszinierender Kreislauf, den man nur selten beobachten kann.

Und genau darauf hofft unsere Reiseleiterin Irene. Zum letzten Mal hat sie dieses Schauspiel 2017 erlebt. Zwischen den Felsen des Tadrart entstanden Seen, die Monate später noch Wasser führten. Als sie ein halbes Jahr später zurückkehrte, waren sie zwar kleiner geworden – verschwunden aber noch nicht. Erst ein Jahr später waren sie vollständig ausgetrocknet.

Ein Anblick, der zeigt, wie überraschend wandelbar selbst eine der trockensten Landschaften der Erde sein kann.

Genau deshalb schaut Irene mit besonderer Vorfreude auf unsere Herbstreisen.

„Die Spuren der Regenfälle werden wir ganz sicher noch sehen. Und vielleicht haben wir sogar das Glück, viele Büsche in voller Blüte zu erleben.“

Ein schöner Zeitpunkt also für eine Reise nach Algerien.

So besonders wie dieser Herbst werden könnte, ist auch die Reise, mit der wir ihn erleben.

Kaum eine unserer Algerienreisen führt so tief hinein in diese Landschaft wie unsere Trekkingreise auf dem Hochplateau des Tassili n’Ajjer & Tadrart.

15 Tage zu Fuß durch zwei völlig unterschiedliche Wüstenwelten

Statt auf den leichter zugänglichen Routen im Tal unterwegs zu sein, steigen wir gemeinsam mit unseren Lasteseln auf das 1.800 Meter hohe Hochplateau des Tassili n’Ajjer. Nach dem Aufstieg verbringen wir zwei volle Tage auf dem Plateau – in einer Felsbildregion, die nur zu Fuß erreichbar ist und in der man genau deshalb oft niemandem begegnet. Mehr als 15.000 Felsmalereien erzählen hier von einer Zeit, in der die Sahara noch grün war.

Dazwischen uralte Zypressen, die bereits vor mehr als 4.000 Jahren Wurzeln geschlagen haben. Heute gehören sie zu den seltensten Bäumen der Erde. Kaum vorstellbar, dass dort, wo sich heute Sand und Fels erstrecken, einst das Meer zu Hause war.

Nach dem Abstieg bildet das Tadrart den zweiten Höhepunkt der Reise: Bis zu 150 Meter hohe Dünen in Schwarz, Goldgelb und Tiefrot wechseln sich ab mit außergewöhnlichen Felsformationen. Welche Formen die Natur hier geschaffen hat, lassen ihre Namen wie „Zirkus“ oder „Fußball-Weltmeisterpokal“ bereits erahnen. Diese werden allerdings kaum dem gewaltigen Ausmaß und überwältigenden Gefühl gerecht, das einen ergreift, wenn man direkt vor ihnen steht. Davon kann man sich nur vor Ort selbst überzeugen ⁠😉

Durch die Regenfälle wird der Herbst zu einem spannenden Ereignis und gibt unserer faszinierenden Trekkingreise ein besonderes i-Tüpfelchen.

Und unser Novembertermin hält noch eine weitere Besonderheit bereit: Wir sichern den Termin schon jetzt. So können Sie die Vorfreude direkt genießen.

Sie wollen mich begleiten? Hier geht’s zur Reise: www.schulz-aktiv-reisen.de/ALG71

Lieber ohne Aufstieg? Auch unsere Wanderreise im Oktober ist bereits gesichert: www.schulz-aktiv-reisen.de/ALG79

Oder lieber ganz entspannt? Für unsere Geländewagenreise im November ist aktuell noch ein letzter Platz frei: www.schulz-aktiv-reisen.de/ALG77

Von Hunza zum Broad Peak – Erinnerungen an meinen Freund Sohail Sakhi

Manchmal beginnt eine Freundschaft mit einer einfachen Frage …

17.09.2017: Ich saß in Karimabad im Café de Hunza und trank nach einigen Wochen in Pakistan meinen ersten richtigen Kaffee, als mich ein junger bärtiger Mann mit breitem Lächeln und perfektem Englisch ansprach. Er interessierte sich für meine Kamera, und wir kamen ins Gespräch. Sein Name war Sohail Sakhi.

Wenige Tage später lud er mich ein, mit ihm und seiner Cousine Samina zum Khunjerab-Pass an die chinesische Grenze zu fahren. Es wurde ein spontaner Roadtrip durch das herbstlich gefärbte Hunza und für mich der Beginn einer ganz neuen Perspektive auf dieses faszinierende Land und seine Menschen.

Sohail stammte aus Aliabad im Hunzatal. Wenige Monate zuvor hatte er seinen Vater auf tragische Weise verloren. Seitdem kümmerte er sich um seine Mutter Shaheen und seinen jüngeren Bruder Tofail. Trotz dieser Verantwortung war er voller Tatendrang und neugierig auf die Welt. Seine Begeisterung war ansteckend und aus ersten Ideen entstanden konkrete Projekte. Nur ein Jahr später führten wir unsere erste gemeinsame Reisegruppe für schulz aktiv reisen durch die wilde Welt des Himalaya und Karakorum.

Aus Reisen wurden gemeinsame Abenteuer …

Pakistan war damals noch ein Land, das nur wenige Reisende kannten. Die spektakulären Straßen des Karakorum Highway waren von unzähligen Checkposts geprägt, die touristische Infrastruktur steckte vielerorts noch in den Kinderschuhen und Reisen in die abgelegenen Bergregionen atmeten puren Entdeckergeist.

Sohail sah darin keine Hindernisse, sondern Möglichkeiten. Eine besondere Trekkingreise führte uns zu zweit ins Herz des Karakorum. Wir überschritten den Gondogoro-Pass und teilten uns zwei Wochen lang ein rotes Ein-Personen-Zelt. Jeden Tag kochten wir unsere Noodles und freuten uns über die Einladungen der Baltis zum Chai. Bald schon hatte sich in den Camps herumgesprochen, dass zwei „Backpacker“ den Baltoro-Gletscher unsicher machten und „by fair means“ den Concordiaplatz erreichen wollten. In dieser Zeit wurde mir einmal mehr bewusst, wie wenig man eigentlich braucht, wenn man in den Bergen unterwegs ist. Heute sind es gerade diese einfachen Momente, die mir besonders wertvoll erscheinen.

Sohail hatte eine ganz besondere Gabe, Menschen miteinander zu verbinden. Für unsere Gäste war Sohail ein Reiseleiter, der ihnen Türen öffnete und dafür sorgte, dass sie sich willkommen und zu Hause fühlten. Für die pakistanischen Guides und Träger war Sohail jemand, dem sie vertrauten. Und für seine Freunde war er einfach Sohail: Herzlich, humorvoll, hilfsbereit und immer für andere da.

Sohail zeigte mir nicht nur „seinen“ Karakorum. Er nahm mich in seiner Familie auf und ließ mich an seinem Leben teilhaben. Durch ihn lernte ich Hunza nicht nur als spektakuläre Berglandschaft kennen, sondern als Heimat von Menschen, deren Gastfreundschaft und Lebensweise mich tief beeindruckten. Mit der Zeit wurde Hunza auch für mich zu einer zweiten Heimat.

Und während sich unser gemeinsamer Weg weiterentwickelte, veränderte sich auch Sohail. Aus dem jungen Mathematikstudenten aus Hunza war nach der Pandemie ein herausragender Bergsteiger geworden, der die Achttausender Pakistans und Nepals im Alpinstil bestieg – teilweise im Alleingang und ohne die Unterstützung von Trägern.

Unser letztes Gespräch

Den letzten Kontakt hatten wir im Mai 2026. Sohail arbeitete zu diesem Zeitpunkt mit einem Team von Sherpas daran, Fixseile am Kanchenjunga zu verlegen und sollte wenig später selbst auf dem dritthöchsten Gipfel der Welt stehen. Wir sprachen über unsere gemeinsame Tour in Pakistan im September und schmiedeten Pläne für die kommenden Monate. Zu diesem Zeitpunkt ahnte keiner von uns, dass dies unser letztes Gespräch sein würde.

Am 31. Juli erreichte uns die Nachricht vom Broad Peak. Eine Lawine hatte zehn Menschen unter sich begraben. Einer von ihnen war Sohail Sakhi.

Was bleibt …

Für mich ist es schwer zu begreifen, dass der enthusiastische junge Mann, den ich einst zufällig wegen meiner Kamera kennengelernt hatte, nicht mehr nach Hunza zurückkehren wird. Auch die schulz-Familie verliert mit Sohail einen engagierten Bergführer und besonderen Menschen.

Was bleibt, sind seine Visionen für seine Heimat: sein Einsatz für eine faire Bezahlung pakistanischer Träger und Guides, seine Pläne für die Etablierung eines Great Karakorum Trail und der Aufbau der ersten Kletterwand in Hunza für Mädchen und Jungen.

Sohail war für mich wie ein Bruder und eine Brücke zwischen zwei Kulturen. Ohne ihn wäre Pakistan für mich nicht das Land, das es heute ist. Ich bin ihm dankbar für all die Wege, die wir gemeinsam gegangen sind. Für die Berge, die er mir gezeigt hat. Für seine Familie, die mich aufgenommen hat. Für die unzähligen Gespräche, seinen unvergleichlichen Humor und die vielen gemeinsamen Abenteuer.

Und vielleicht ist es genau das, was wir von einem besonderen Menschen in Erinnerung behalten: nicht die Gipfel, die er bestiegen hat, sondern die Menschen, deren Leben er auf seinem Weg berührt hat.

Auf ein Wiedersehen zwischen den schneebedeckten Gipfeln des Karakorum, Sohail Bhai.

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Sohails Familie unterstützen

Viele Menschen haben uns nach unserem Instagram-Beitrag gefragt, wie sie Sohails Familie unterstützen können. Gemeinsam möchten wir Shaheen und ihren jüngeren Sohn Tofail in dieser schweren Zeit nicht allein lassen und haben deshalb eine Spendenaktion ins Leben gerufen.

Die Spenden sollen zur unmittelbaren finanziellen Absicherung der Familie und zur Deckung notwendiger Ausgaben beitragen. Welche Ausgaben dabei konkret im Vordergrund stehen, möchten wir gemeinsam mit Shaheen und Tofail entscheiden.

Die Spendenaktion läuft bis zum 1. September 2026. Im September werde ich selbst nach Pakistan reisen und die Situation vor Ort mit der Familie besprechen. Die Unterstützung wird anschließend auf dem geeigneten Weg direkt an Shaheen und Tofail weitergegeben.

Über die Verwendung der Spenden werden wir transparent informieren.

Wer Shaheen und Tofail unterstützen möchte, kann sich hier an der Spendenaktion beteiligen:

gofund.me

Die Bretagne – raue Schönheit ganz charmant

„Hinter jeder Kurve eine neue Landschaft“ – so wirbt der Tourismusverband Bretagne für die westlichste Region Frankreichs, und das zu Recht. Zerklüftete Küsten, Sandstrände, mystische Wälder und prähistorische Menhire, dazu mondäne Badeorte und rosa Granit – eine volle landschaftliche Farbpalette bietet sich dem Besucher. So vielfältig hat auch unsere erste Reisegruppe im letzten Herbst die Bretagne auf unseren Wanderungen entdeckt und erlebt. Der nächste Herbst steht vor der Tür – kommen Sie mit? 😊

Wandern auf der Schönen, der Belle-Île

Seit diesem Jahr setzen wir über auf die Belle-Île, die Schöne – eine Insel, die ihrem Namen alle Ehre macht und einst schon den Künstler Claude Monet als Muse inspirierte. Vorgelagert der Halbinsel Quiberon, wird die Insel in nur einer Stunde erreicht. Das Örtchen Le Palais mit seiner Vauban-Festung und den bunten Häusern im Hafen ist schon so einladend, dass der Landgang zum Genuss wird. Ein kleiner Bummel durch das beschauliche Städtchen, und schon geht es an die Küste zur Wanderung. Der Wind, das Meer und die salzige Luft sind belebend und lassen den Gedanken freien Lauf.

Auf bekannten und besonderen Pfaden unterwegs

Wo früher Schmuggler abgefangen wurden, können heute über 2.000 Kilometer entlang der bretonische Küste gewandert werden. Der berühmte Zöllnerpfad GR34 verläuft lückenlos entlang der Küstenlinie, und so kreuzen auch wir an mancher Stelle seinen Weg in der Südbretagne. Wunderbare Ausblicke auf den Ozean eröffnen sich. Bei den charmanten Städten Auray und Pont-Aven folgen wir hingegen Flüssen und sind fernab der bekannten Wege unterwegs. Mit Reiseleiterin Fanny sind Sie bestens navigiert – und informiert über so manch bretonische Besonderheit und gewitzte Geschichten. Auch alte Sagen um die berauschenden Wälder und Megalithen werden Sie zu hören bekommen.

So schmeckt die Bretagne

Ein Duft aus süßem Salzkaramell, säuerlichem Apfelcidre und Meeresfrüchten liegt in der Luft. Die Bretonen besinnen sich kulinarisch gern auf ihre Lage am Atlantik und schlürfen genüsslich frische Austern – so haben auch Sie die Gelegenheit dazu. Aber nicht nur die Früchte des Meeres sind hier eine Spezialität. Das berühmte französische Crêpe oder die regionaltypischen Galette kommen hier auf den Tisch. Dazu eine Bol voll Apfelcidre – und es ist angerichtet. An manchen Abenden speisen Sie gemeinsam mit Ihrer Wandergruppe und andere wiederum ermöglichen es, die bretonische Küche auf eigene Faust zu entdecken.

Herzliche, herbstliche Einladung … 😊
Hier geht es zur Reise: schulz-aktiv-reisen.de/FRA25

Foto Teaser: Léa Guillotte, Tourismusverband Bretagne

Zehn Ecuador-Fakten zum Staunen

Ecuador gehört zwar zu den kleinsten Ländern Südamerikas – aber was die Vielfalt betrifft, spielt es ganz groß mit. Auf kleinstem Raum vereint das Land schneebedeckte Vulkane, geheimnisvolle Nebelwälder, den wilden Amazonas, traumhafte Küsten und eine Tierwelt, die weltweit ihresgleichen sucht.

Kommen Sie mit auf eine kleine Reise nach Ecuador: Zehn faszinierende Fakten laden zum Träumen ein – und zwei Bonusfakten warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden!


1. Der Äquator verläuft mitten durchs Land

Der Name verrät es bereits: Ecuador bedeutet „Äquator“. Genau hier, wo Nord- und Südhalbkugel aufeinandertreffen, können Reisegäste ein Foto am berühmten „Mitad del Mundo“-Monument (Mitte der Welt) machen – mit den Füßen auf zwei verschiedenen Erdhalbkugeln.

 


2. Quito – eine Hauptstadt mit Höhenflug

Quito ist nicht nur wegen seiner wunderschönen Altstadt berühmt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Die Hauptstadt liegt auf beeindruckenden 2.850 Metern über dem Meeresspiegel und gilt als die höchstgelegene offizielle Hauptstadt der Welt. Wer noch höher hinaus möchte, fährt mit der Teleférico-Seilbahn auf über 4.000 Meter hinauf und genießt einen spektakulären Blick über die Andenlandschaft.


3. Schokolade aus dem Paradies

Ecuador ist eine der Heimatregionen des feinsten Kakaos der Welt. Der berühmte Arriba-Kakao ist für sein besonderes Aroma bekannt und macht Ecuador zu einem echten Schokoladen-Paradies.

Zum Beispiel in Mindo lässt sich verfolgen, wie aus der Kakaobohne Schritt für Schritt eine köstliche Spezialität entsteht. Vom Baum bis zur Schokoladentafel – ein Genuss mit Geschichte.


4. Mindo – das Vogelparadies im Nebelwald

Mindo ist mein Lieblingsort in Ecuador – und das aus gutem Grund. Hier leben über 500 Vogelarten und im Nebelwald hängt oft ein feiner Dunst zwischen den Bäumen. Das sieht nicht nur magisch aus, sondern versorgt den Wald auch mit Feuchtigkeit – ein echtes Naturwunder und einfach nur wunderschön.

 


5. Der Amazonas – ein grünes Wunderland

Fast die Hälfte Ecuadors ist von tropischem Regenwald bedeckt. Ein einziger Hektar Regenwald kann mehr Baumarten beherbergen als ganz Europa. Dabei ist der Amazonas nicht nur ein Wald, sondern ein eigener Kosmos und Zuhause exotischer Tiere wie Affen, Flussdelfine und Papageien.

 


6. Eine Straße der Vulkane

Auf rund 300 Kilometern reihen sich mehr als 70 Vulkane entlang der berühmten „Straße der Vulkane“, deren Namen bereits der Naturforscher Alexander von Humboldt prägte, als er Ecuador 1802 auf seiner südamerikanischen Expedition bereiste. Vom majestätischen Cotopaxi (5.897 m) bis zum Sangay, einem der aktivsten Vulkane der Welt, zeigt Ecuador hier seine gewaltige geologische Kraft. Humboldt war so beeindruckt von der Aussicht auf die gewaltigen Gipfel, dass sie ihn sprachlos machten – und das will bei einem Forscher seines Kalibers etwas heißen.


7. Panama-Hüte kommen gar nicht aus Panama

Eine der berühmtesten Kopfbedeckungen der Welt hat den falschen Namen: Der Panama-Hut stammt ursprünglich aus Ecuador. Die kunstvoll geflochtenen Hüte entstehen traditionell in Handarbeit. Besonders rund um Cuenca geben Familienbetriebe Einblicke in dieses jahrhundertealte Handwerk.

 

 


8. Der König der Anden: der Andenkondor

Mit einer Flügelspannweite von über drei Metern gehört der Andenkondor zu den größten flugfähigen Vögeln der Erde. Für die Andenvölker ist der Kondor weit mehr als nur ein Vogel: Er steht für Freiheit, Stärke und die Verbindung zwischen Himmel und Erde. Im Cajas-Nationalpark gibt es mit etwas Glück die Möglichkeit, diesen beeindruckenden Vogel in seiner natürlichen Umgebung zu beobachten. Zwischen Hochland, Felswänden und weiten Landschaften findet er hier einen idealen Lebensraum.


9. Pinguine am Äquator? Ja, wirklich!

Auf den Galápagos-Inseln lebt eine echte Besonderheit: der Galápagos-Pinguin. Er ist die einzige Pinguinart, die nördlich des Äquators vorkommt. Anders als ihre Verwandten in der Antarktis leben diese kleinen Überlebenskünstler nicht in riesigen Kolonien, sondern häufig paarweise. Und noch ein romantischer Fakt: Galápagos-Pinguine bleiben ihrem Partner meist ein Leben lang treu.

 

 


10. Warum heißen die Galápagos-Inseln eigentlich so?

Der Name geht vermutlich auf das spanische Wort „galápago“ zurück. Damit bezeichnete man eine bestimmte Art von Sattel – und die gewölbten Panzer der riesigen Galápagos-Schildkröten erinnerten die ersten spanischen Entdecker genau daran. Die Inseln bekamen also ihren Namen wegen eines Schildkrötenpanzers. Und heute sind genau diese gemütlichen Riesen die berühmtesten Botschafter des Archipels. Man könnte sagen: Die Schildkröten waren von Anfang an das Markenzeichen von Galápagos.

 

 


Ein ganz besonderer Ecuador-Fakt

Hinter jeder Reise steckt auch ein Mensch: Frank Dietze kommt ursprünglich aus Sachsen, lebt aber seit 23 Jahren in Ecuador und begleitet unsere Gruppen bereits seit 18 Jahren. Mit seiner Erfahrung, seinem Wissen und seinem ecuadorianischen Zuhause zeigt er unseren Gästen nicht nur Sehenswürdigkeiten – sondern das echte Ecuador.


Der beste Fakt kommt zum Schluss:

All diese faszinierenden Orte können Sie in unseren Reisen besuchen!

Naturparadies am Äquator (ECU03) kombiniert mit der Galápagos-Verlängerung „Höhepunkte von Galápagos“ (ECU07).

Das Schlusswort geben wir noch einmal Alexander von Humboldt, der über Ecuador an seinen Bruder Wilhelm schrieb:

Die hohen schneebedeckten Gipfel, die tätigen Vulkane […], ihre Vegetation und die Sitten ihrer Bewohner machen die Gegend zu der interessantesten der Welt.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Fünf Gründe, warum wir gern gesehene Gäste auf Mallorca sind

Abseits Mallorcas bekannter Strände und Buchten verbirgt sich eine andere Insel: ursprünglich und nur wenigen vertraut. Genau dort führen wir unsere Gäste durch die Berge der Serra de Tramuntana und über Wege, die keine Karte zeigt – begleitet von Einheimischen, die uns wie Freunde empfangen. Ein Blick hinter die Kulissen unserer Wanderreise zeigt, warum wir gern gesehene Gäste auf Mallorca sind. Und dass wir damit ganz sicher nicht mit dem Slogan „Tourists go home!“ gemeint sind. 😉

1. Wandertradition im Tramuntana-Gebirge in kleiner Gruppe

Salvador, genannt Salva, ist unser Partner vor Ort und führt mitten im Herzen der Tramuntana seine eigene Wanderagentur. Für unsere Gäste führt er ausschließlich kleine Gruppen von 4 bis maximal 8 Personen – so bleibt genug Zeit, um mit Land und Leuten, Traditionen und Natur in Kontakt zu kommen. Seine Wanderleidenschaft begann 1995 an der Seite von Paco Ponce, dem Pionier des geführten Wanderns auf Mallorca. Paco führte bereits Anfang der 1970er Jahre kleine Wandergruppen durch die Tramuntana. Seit 2004 führt Salva diese Tradition fort – mit Erfahrung, Qualität und Leidenschaft für die Natur „seiner“ Insel.

Gruppenfoto auf der Wanderung von Deia nach Soller

2. Local Guides führen uns über ihre eigene Insel

Unsere Bergführer sind waschechte Mallorquiner. Salvador ist in Fornalutx aufgewachsen, die beiden Andreus in Sóller – mitten im Herzen der Tramuntana. Hier liegen ihre Wurzeln. Hier kennen und lieben sie jeden Pfad, jede Geschichte und jede Aussicht. Mit viel Erfahrung und echter Liebe zu ihrer Heimat begleiten sie unsere Gäste und zeigen ihnen Mallorca aus ihrer ganz persönlichen Perspektive.

Salva bereitet das Picknick im Olivenhain vor

3. Locals öffnen uns die Tore zu ihrem Land

Viele unserer Wanderungen stehen in keinem Wanderführer. Einheimische gewähren uns Zutritt zu ihren privaten Wegen und Fincas, zu denen nur unsere Guides Schlüssel und Zutrittsrechte besitzen. So zeigen wir unseren Gästen das Mallorca der Mallorquiner. Unsere Bergführer vermitteln dabei Einblicke in die sensible Flora und Fauna, die Geschichte der Insel und die Bedeutung nachhaltigen Wanderns.

Salva hat exklusive Zugangsrechte zu Privatwegen über weitläufige Fincas

4. Picknick mit Blick aufs Meer – eine Tradition mit Herz

Die rot-weiß karierte Picknickdecke gehört zu unseren Wanderreisen wie die Tramuntana selbst. Eine Tradition, die auf Paco zurückgeht. Er servierte einst Landwein und mallorquinische Spezialitäten an den schönsten Plätzen. Gepicknickt wird mit Meerblick, unter alten Olivenbäumen oder duftenden Zitronenbäumen.

Picknick mit mallorquinischen Spezialitäten: Sporassada, Bergkäse, Artischockencreme mit Knoblauch, Thunfischsalat mit Kapern und frisches Gemüse und Landwein

5. Übernachten mit Geschichte: das Hotel El Guía

Auf der Reise wohnen wir im Eʼl Guía in Sóller. Es ist eines der ältesten Hotel- und Restaurantbetriebe Mallorcas, geöffnet seit 1863. Das Gebäude ist mit der Stadt Sóller gewachsen und hat sich stetig weiterentwickelt, ohne dabei seine Wurzeln zu verlieren. Seit mehr als 150 Jahren steht dieser Ort für Gastfreundschaft, die aus echter Verbundenheit mit der eigenen Herkunft entsteht. Genau diese Authentizität ist es, die unsere Gäste hier von der ersten Minute an spüren. Und: Es ist ein idealer Ausgangspunkt, der uns mit kurzen Transferzeiten zu den Wanderungen führt.

Entspannen auf der Sonnenterrasse unseres traditionsreichen Hotels „El Guía“ in Sóller

Fünf Gründe, ein Gefühl: Auf Mallorca zu wandern heißt für uns, das Mallorca der Mallorquiner kennenzulernen. Ursprünglich, gastfreundlich und voller Geschichten, die Berge und Natur nur vor Ort erzählen. Und vielleicht ist genau das der Unterschied – zwischen Tourist und Gast. 😉

Alle Infos zur Reise: Verborgene Pfade in der Serra de Tramuntana

Freiwillig mit wildfremden Menschen unterwegs sein?

Mal ehrlich: Mit völlig fremden Menschen eine, zwei oder sogar drei Wochen verreisen? Das klingt im ersten Moment entweder nach einer großartigen Idee – oder nach einem Experiment mit ungewissem Ausgang. Wer zum ersten Mal eine Gruppenreise bucht, fragt sich meist: Passe ich in die Gruppe? Passt die Gruppe zu mir? Bleibt auch Zeit für mich? Und was, wenn ausgerechnet ich neben dem größten Dauerredner der Reise sitze?

Dass es am Ende oft ganz anders kommt, erzählen drei unserer Gäste. Sie berichten von einer Wattwanderung, bei der alle zusammenhielten, von einer unerwarteten Reisefreundschaft – und sogar von der Liebe fürs Leben.

Als wir durch das Wasser mussten, haben wir uns alle gegenseitig die Hände gereicht

Ich habe mich gefragt, ob die Chemie in der Gruppe stimmt und ob man genug Freiraum für sich hat. Am Ende war die Gruppe das Herzstück der Reise. Es war toll, sich über das Erlebte auszutauschen. Ein Moment ist mir dabei besonders in Erinnerung geblieben: unsere Wattwanderung. Als wir plötzlich an eine richtig tiefe Stelle kamen und durch das Wasser mussten, haben wir uns alle gegenseitig die Hände gereicht, uns gestützt und aufgepasst, dass jeder sicher durchkommt. Da wurden wir eine echte Gemeinschaft. Aber auch das gemeinsame Staunen über die Ruhe, die Sauberkeit und die Schönheit der Natur Estlands hat mir sehr gut gefallen.
Meike Helbig – erste schulz Reise im Mai 2026 nach Estland

Meike Helbig in Estland

Nicht mit dem… das wird doch nichts!

Als gern und oft Alleinreisender konnte ich mir grundsätzlich nicht vorstellen, an einer Gruppenreise teilzunehmen. Lauter mir wildfremde Menschen um mich herum, schlimmstenfalls 24/7 für vielleicht 2 oder gar 3 Wochen… Bestimmte Wander- oder Trekkingziele lassen sich jedoch als organisierte Reise ganz einfach unkomplizierter realisieren. So kam ich 2017 mit schulz aktiv reisen auf den Kilimandscharo. Eine schulz-Nepalreise durfte ich 2019 sogar in Kleinstgruppe, also zu zweit erleben. Als mir Guide Gelu den anderen Reiseteilnehmer am ersten Tag in Kathmandu vorstellte, dachte ich, „Nicht mit dem… das wird doch nichts!“ Weit gefehlt – nach einer genialen Nepalreise reisten wir im gleichen Jahr noch gemeinsam nach Bolivien und Peru, ebenfalls mit schulz. Der Beginn einer herrlichen Reisefreundschaft! Heute würde ich vor allem das vermissen, was Gruppenreisen so besonders macht: gemeinsam mit Gleichgesinnten besondere Momente zu erleben und zu teilen.
Lars Kazmierowski – erste schulz Reise 2017 nach Tansania

Lars Kazmierowski bei einer Teepause auf Reisen 😊

Dass wir dabei auch noch den Partner fürs Leben finden würden, hat uns überrascht

Man könnte sagen, unsere erste gemeinsame Gruppenreise war die, auf der wir uns 2017 in Indonesien kennengelernt haben. Für Marion war diese Art zu reisen damals längst nichts Neues mehr, ich dagegen war ziemlich nervös und gespannt, wie die Mitreisenden wohl so drauf sein würden. Dass wir dann beide fernab der Heimat nicht nur Abenteuer und wundervolle Eindrücke erleben, sondern auch den Partner fürs Leben finden würden, hat uns doch überrascht. Im Vordergrund steht für uns bei einer Gruppenreise gar nicht so sehr die Gruppe an sich, sondern dass es geführte Reisen sind – gerade dort, wo Sprache, Logistik oder Kultur nicht ganz einfach sind, fühlen wir uns wohler, wenn uns jemand mit Erfahrung zur Seite steht. Und dank der kleinen Gruppengröße erleben wir vieles authentischer: Wir kommen eher in charmante, familiäre Unterkünfte und an Orte, die ein Reisebus nie erreichen würde.
Bernd und Marion Wener – erste gemeinsame schulz Reise 2017 nach Indonesien

Bernd und Marion Wener in Indonesien

Ihre außergewöhnliche Geschichte haben Bernd und Marion übrigens auch in einem Film festgehalten: Terima Kasih – Eine lebensverändernde Reise

Auf den Spuren der Mauren – Andalusien & Nordmarokko erstmals kombiniert

Frank auf Erkundungstour durch den Norden Marokkos

Nach der Übergabe des Staffelstabes an Ines vor zwei Jahres ist Frank Schulz auf Reisen gegangen. So führt er bereits seit einigen Jahren Reisen im Norden Afrikas, die eine oder andere Sportreise und unsere Wandertour nach Andalusien. Besonders angetan hat es ihm aber auch der Norden Marokkos, der sich wunderbar auf den Spuren der Mauren mit einer Fährüberfahrt bei Tarifa kombinieren lässt. So hat er sich von Dresden mit seinem Geländewagen aufgemacht, um vor Ort persönlich Kontakte zu knüpfen, Hotels anzuschauen und Reiseerlebnisse selbst zu testen. Herausgekommen ist eine wunderbare Reise durch eine faszinierend andalusisch-arabische Welt. Kommen Sie mit!

Andalusien, wo der Orient das Abendland küsst

Jahrhundertelang hat die maurische Kultur Andalusien geprägt – und sogleich tauchen Sie nach Ihrer Ankunft in Sevilla in diese faszinierende Welt ein. Bei einem Rundgang mit Frank durch die Altstadt bestaunen Sie Sehenswürdigkeiten wie die Kathedrale von Sevilla, die Alcázar und die berühmte Plaza de España. Kulinarisch obendrauf noch typisch spanische Tapas, und die Reise kann beginnen! Sie entrinnen der Stadt und fahren in die Region der weißen Dörfer und wandern dort im Naturpark Grazalema durch beeindruckende Karstlandschaften, Olivenhaine und grüne Wiesen. Ein Abstecher an die Küste bei Vejer de la Frontera und ein Abendessen mit Sonnenuntergang über dem Atlantik beschließen die Reisetage in Andalusien.

Vom Tor Afrikas zur „Blauen Perle“ und in die Königsstädte Marokkos

Angekommen in Tanger setzt sich die betörende Symphonie der Kontraste fort: Die Sonne taucht die weiße Stadt wie in flüssiges Gold und gibt dem Blick hinüber nach Europa eine glänzende Kulisse. Unsere Reise führt Sie entlang der Küstenstraße zu einer Berberfamilie, welche Ihnen Einblicke in ihr tägliches Leben gewährt und im Schatten der Olivenbäume bei einem würzigen Tee typische Tajine formt. Und schon sind Sie mittendrin im Leben der Marokkaner, entwickeln ein Gespür für Land & Leute und sind bereit für das nächste Abenteuer. Die Fahrt durch die Schlucht des Flusses Laou ist landschaftlich spektakulär und bringt Sie in die leuchtend blaue Stadt Chefchaouen, welche Sie bei einer leichten Wanderung noch aus anderen Blickwinkeln erleben können. Tiefe Schluchten, Jahrhunderte alte Oliven- und Obsthaine und die grünen Hügel des Rif-Gebirges prägen die Landschaften. In den Städten tauchen Sie ein ins verschachtelte Labyrinth der Gassen zwischen Marktständen und Teestuben. Es riecht nach Zimt und Kardamom, bunte Teppiche und feine Schals prägen das Flair.

Weiter im Süden erwarten Sie in Terrakotta-farbener Silhouette Meknes, Rabat und Marrakesch. Mit der modernen und komfortablen marokkanischen Bahn wechseln Sie die Standorte und werden von der orientalischer Magie mit ihren arabischen Formen und Farben verzaubert. Auf dem berühmten Gauklerplatz Djemaa el-Fna entführen Sie Schlangenbeschwörer, Geschichtenerzähler und Musikanten in eine andere Welt. Tauchen Sie ein in diese wunderbare Vielfalt!

Wir begrüßen die ersten Gäste auf dieser spannenden Reise in diesem Herbst und freuen uns auf weitere Neugierige!

Reisetermin: 08.11.26 – 22.11.26

Lesen Sie hier mehr: www.schulz-aktiv-reisen.de/SPA65

Im Flow bei der kretischen Auszeit

Es gibt wohl kein schöneres Geschenk auf Reisen, als eine Gruppe im Flow: dieses Gefühl, dass alles rundum stimmig ist und alle es teilen, oft ganz ohne viele Worte. Man lässt sich ein und mitnehmen, ist offen für Neues, findet aber auch Zeit für sich. So war es kürzlich bei unserer sommerlichen kretischen Auszeit im Juni.

Angelas „Happy Garden“, gesundes Essen ganz nach Hippokrates, fernöstliche Körper- und Bewegungslehren in verschiedenen Naturregionen und westliche Bewegungstraditionen – das sind die Zutaten, die Lisa und Angela vor Ort mit viel Hingabe und Liebe zum Detail für diese Auszeit anbieten.

Wie das ankam, lesen Sie selbst…

Hier geht’s zur kretischen Auszeit 2027: www.schulz-aktiv-reisen.de/GRL08

Im Herbst geht es im Auszeit-Takt weiter. Ganz anders im Charakter, aber genauso im Rhythmus der Langsamkeit: Kreta slow – unterwegs mit allen Sinnen. Statt einer festen Sommerbasis führt Angela bei dieser Reise durch drei ganz unterschiedliche Landschaften: Vom Idagebirge, wo nur das Glockengeläut der Schafe und Ziegen und der Wind zu hören sind, hinunter in die weite Messara-Ebene, die einstige Kornkammer Kretas, bis an die verwöhnende Südküste in Mirtos.
Es sind die leisen, unaufgeregten Geschichten kretischer Lebensart, die diese Reise zu etwas Besonderem machen. Leichte Wanderungen führen zu Manolis, Stefanos und Giorgos, die ihre Türen öffnen für Naturgeheimnisse und erstaunlich gesunde Elixiere.

Für den Herbst stehen zwei Termine bereit: 11. bis 20. September ist bereits gesichert, und 25. September bis 4. Oktober 2026 freut sich über Ihre Begeisterung, Kreta neugierig, slow und entspannt in Augenschein zu nehmen.

Neue Reise: Die Kunst des aktiven Unterwegsseins

Sophie mit einer Schülergruppe in Kyoto

Japan begleitet mich seit meiner Kindheit. Durch die Liebe meiner Eltern zur asiatischen Kunst wuchs ich in einem Kinderzimmer im japanischen Stil auf – mit Bambustapete, Korkboden und Möbeln aus Fernost. Zahlreiche Bücher, Filme und Begegnungen vertieften meine Sehnsucht. Als Jahrzehnte später endlich der Entschluss zur Reise fiel, bereitete ich zwei Jahre lang mit größter Sorgfalt die Etappen vor – und wurde dennoch in jeder Hinsicht überrascht. Die eindrucksvollsten Momente bilden heute das Herzstück unserer Tour, bereichert durch das Wissen unserer Partner. So entsteht aus einer lebenslangen Begeisterung unser neuestes schulz-Kapitel.

Die Kunst des aktiven Unterwegsseins
In Japan ist der Weg Teil des Ziels. Genau diesem Gedanken folgt unsere neue Reise Im Takt der Inseln – von Südjapan bis zum Fuji. Zu Fuß, mit dem Fahrrad und auf Schienen verbindet sie berühmte Höhepunkte mit verborgenen Pfaden – auf einer Route, die ihre besondere Stärke zwischen den Stationen entfaltet und das Unterwegssein selbst in den Mittelpunkt stellt. Los geht es auf der touristisch weniger erschlossenen Insel Kyushu. Nach dem Auftakt in der historischen Samurai-Stadt Kumamoto führt der Weg in die Vulkanlandschaft des Aso-Nationalparks, wo aktive Krater und weite Grasplateaus den Wanderstart prägen.

Mit der Fähre geht es nach Shikoku, wo die imposante Burg von Matsuyama und das traditionsreiche Dogo Onsen (Thermalbad) erste kulturelle Höhepunkte setzen. Eine echte Entdeckung ist jedoch der Mount Ishizuchi. Seine Besteigung war der bewegendste Moment meiner Zeit in Japan: ein Berg, der aufgrund seiner Lage von westlichen Reisenden kaum beachtet wird und selbst in Japan eher als Geheimtipp gilt. Und das völlig zu Unrecht, zählt er doch aufgrund seiner markanten Silhouette, den kleinen Schreinen entlang des Weges und seiner außergewöhnlichen Aufstiegsroute zu den eindrucksvollsten Bergzielen des Landes.

Mit der Überquerung des Seto-Binnenmeers schließen zwei unvergessliche Rad-Etappen an: der Shimanami Kaido, der genussvoll über Inseln, Brücken und entlang der Küste führt. Auf Miyajima begeistert die Besteigung des Mount Misen mit seinem Ausblick auf die Seto-Inlandsee. In Kyoto verdichten sich klassische Bildwelten Japans mit Tempeln und dem Philosophenweg, bevor auf dem Koyasan die Übernachtung im Tempel und der Okunoin-Friedhof eine besondere spirituelle Atmosphäre schaffen. Der Kumano Kodo schließlich führt in eine der ältesten Pilgerregionen des Landes – zu Fuß geht es durch dichte Wälder, vorbei an Schreinen und hinein in traditionelle Unterkünfte.

Ein letzter Schwerpunkt liegt auf dem Fuji-Gebiet, das bewusst über zwei Tage erkundet wird, um optimale Sichtchancen und vielfältige Perspektiven zu Fuß und vom Wasser aus zu ermöglichen. In Tokio wird die Metropole in einer kompakten, ausgewogenen Etappe erlebbar: mit Blick von der Aussichtsplattform des Metropolitan Government Building, der stillen Weite des Meiji-Jingu-Schreins, einer grünen Stadtoase, und dem urbanen Kontrast in Ginza mit Architektur, Design und Mode.

Einblicke in Konzeption und Preis-Leistungs-Verhältnis
Japan ist ein faszinierendes und zugleich kostspieliges Reiseziel. Deshalb haben wir diese Reise so konzipiert, dass sie außergewöhnliche Erlebnisse mit einem durchdachten Budget verbindet.

  • Unterwegs wie die Einheimischen: Wir reisen nahezu ausschließlich mit dem hervorragend ausgebauten Bahn- und Busnetz Japans. Das ist komfortabel, zuverlässig und authentisch – und ersetzt teure Privattransfers sowie Inlandsflüge.
  • Unterkünfte mit Bedacht ausgewählt: Der Großteil der Übernachtungen findet in gut gelegenen Stadthotels mit optimaler Anbindung statt. Dazwischen sorgen besondere Unterkünfte – ländliche Ryokans (traditionelle Gasthäuser), ein Pilgerquartier am Mount Ishizuchi sowie die Tempelherberge in Koyasan – für unvergessliche Erlebnisse. Da diese nur wenige Zimmer bereithalten, ist an fünf Nächten eine Unterbringung in 3- und 4-Bett-Zimmern vorgesehen.
  • Mehr Natur, weniger Metropole: Kyoto, Hiroshima und Tokio dürfen natürlich nicht fehlen – allerdings konzentrieren wir uns auf ihre eindrucksvollsten Seiten. Statt langer Aufenthalte in kostenintensiven Metropolen verbringen Sie mehr Zeit in der Natur, auf Wanderwegen und an Orten, die viele Japanreisende nie entdecken.
  • Strategisch gewählter Reisezeitraum: Der Reiseverlauf mit Start am Montag und Rückkehr am Freitag ermöglicht günstigere Flugpreise als am Wochenende und bietet zugleich Spielraum für eine entspannte An- und Abreise sowie individuelle Verlängerungen.
  • Japan ohne Kirschblüte? Wir verzichten gezielt, da die Kirschblütenzeit zu den teuersten und meistbesuchten Reisezeiten zählt, während es in den Bergen oft noch zu kühl zum Wandern ist. Unsere Termine im Mai und Herbst bieten dagegen ideale Bedingungen für aktive Naturerlebnisse ohne Massenansturm.
  • Flexible Verpflegung: Restaurantbesuche können in Japan schnell ins Geld gehen. Um Ihnen günstigere Alternativen offen zu halten, empfehlen unsere Reiseleiter gerne passende Lokale und regionale Spezialitäten. Gleichzeitig bietet Japan viele unkomplizierte Möglichkeiten zur Selbstverpflegung: In Konbini und Supermärkten finden sich frische Bento-Boxen, Onigiri oder Nudelgerichte sowie kleine Imbisse mit sehr guten, preiswerten Mahlzeiten.

Entdecken Sie mit uns die Kunst des aktiven Unterwegsseins – wir freuen uns auf Ihre Nachricht! Weitere Informationen finden Sie hier: www.schulz-aktiv-reisen.de/JAP02

PS: Die Reise trifft nicht ganz Ihren Geschmack? Kein Problem – gute Nachrichten gibt es trotzdem: Ab Herbst 2028 wird eine zweite Tour durch Zentraljapan unser Programm ergänzen. Kürzer, ohne Radetappen, entspannter im Anspruch und ohne Mehrbettzimmer. Bleiben Sie neugierig…

Der Weg öffnet sich, wenn man ihn geht…

Doppelte Premiere: Für Ligurien und für Reiseleiter Max

Ausgebucht gestartet – und mit schönem Feedback zurück

Wenn eine neue Reise ihren Platz im schulz-Programm findet, steckt dahinter immer eine Menge Überlegung. Wir wollten unser Europa-Angebot erweitern – mit einem Ziel, das gut mit Bahn oder Auto erreichbar ist und dennoch nicht zu den Klassikern gehört. Aus meinem Erfahrungsschatz als Reiseleiterin habe ich die italienische Riviera in Ligurien vorgeschlagen. Mit ihren bunten Häusern, den langen Stränden und den beeindruckenden Bergen der Ligurischen Apenninen hat sie neben der leichten italienischen Lebensart landschaftlich viel zu bieten.

Die Pilotreise im Mai war bereits ausgebucht und hat unsere Erwartungen mehr als erfüllt. Besonders gefreut haben uns die positiven Rückmeldungen der Gäste. „Die Wanderrouten waren abwechslungsreich“, „Hotelchef Luciano und sein Team haben uns wunderbar umsorgt“, „Max hatte alles im Griff und überzeugte mit seinem Wissen und seiner herzlichen Art.“ Und weil wir Wünsche unserer Gäste ernst nehmen, haben wir für die kommenden Termine bereits einen zusätzlichen freien Tag eingeplant.

Debüt für Reiseleiter Max bei schulz aktiv reisen

Nicht nur das Reiseziel, auch Reiseleiter Maximilian hatte seine Premiere bei uns. Mit ihm haben wir nicht nur einen neuen Reiseleiter gewonnen, sondern jemanden, der Ligurien seit Jahren kennt und liebt. Gemeinsam mit Hotelchef Luciano bildet er ein eingespieltes Team. Vieles läuft fast ohne Worte – und genau das sorgt dafür, dass sich die Gäste vom ersten Tag an gut aufgehoben fühlen. „Ein Heimatgefühl kommt auf“, sagt Max, wenn er die Grenze nach Ligurien passiert und die vielen Tunnel der Autobahn, die dann doch immer wieder einen Traumblick auf die Küste freigeben. Nicht nur die Region, auch seine Tätigkeit als Reiseleiter liegen ihm am Herzen. Mit viel Leidenschaft, Wissen und Einfühlungsvermögen für seine Gäste führt er durch diese bezaubernde Region Italiens.

Ligurische Apenninen, bunte Dörfer und weite Strände

Unterwegs eröffnen sich immer wieder weite Blicke auf die Küste Norditaliens. Die Wege führen über den Fernwanderweg Sentiero Liguria, entlang der historischen Via Julia Augusta und auf ruhigeren Pfaden durchs grüne Hinterland. Dort wechseln sich schroffe Felsen und Klippen mit blühenden Wiesen, Pinienwäldern und mediterraner Vegetation ab. Dazwischen liegen die für Ligurien so typischen bunten Dörfer, die sich mal an die Hänge schmiegen, mal direkt am Meer liegen – und der Region ihren ganz eigenen Charakter verleihen. Auch nach den Wanderungen ist das Meer nie weit – dank der strandnahen Unterkunft bleibt genügend Zeit für ein erfrischendes Bad oder einen entspannten Ausklang am Wasser.

Beste Reisezeit für Ligurien

Wenn die Natur im Frühling in voller Blüte steht oder das Mittelmeer im Herbst noch angenehm warm ist, lässt es sich an der italienischen Riviera am schönsten wandern. Deshalb sind genau diese Jahreszeiten ideal für unsere Reise.

Wir freuen uns darauf, Ihnen Ligurien zu zeigen: www.schulz-aktiv-reisen.de/ITA17

Unberührtes Tansania – eine Reise, die einfach bleiben musste

Diese Reise entstand ursprünglich zu unserem 35-jährigen Jubiläum 2025 als einmalige Sondertour. Schon kurz nach ihrer Veröffentlichung war sie ausgebucht. Spätestens nach den begeisterten Rückmeldungen der Reisegruppe war für uns klar: Diese Reise soll bleiben. Also haben wir weitergetüftelt, Bewährtes bewahrt und einige besondere Erlebnisse ergänzt.

Herausgekommen ist eine Reise, die Tansania auf außergewöhnlich vielfältige Weise erlebbar macht: mit intensiven Tierbeobachtungen, aktiven Naturerlebnissen und entspannten Tagen am Indischen Ozean – abwechslungsreich, nah dran und mit viel Zeit zum Erspüren dieses wunderschönen Landes.

Zwei Reisevarianten – ganz nach Ihrem Reisewunsch

Sie entscheiden, wie tief Sie eintauchen möchten: als 13-tägige Kurzvariante „Safari intensiv“ oder als ausführliche 23-tägige Reise mit Usambara-Bergen, Küste und Sansibar. Diese Reise lebt von Nähe und Begegnungen – deshalb reisen Sie bewusst in einer kleinen Gruppe. Bereits ab 2 Personen ist die Durchführung gesichert, maximal 7 Gäste sind dabei.

Kurzvariante „Safari intensiv“ – die Wildnis Tansanias hautnah erleben

Die Kurzvariante legt den Fokus ganz auf die Tierwelt Nord-Tansanias. Mit mehr Zeit in der Serengeti und zusätzlichen Stationen abseits der bekannten Routen entstehen intensive Naturerlebnisse.

Anders als bei klassischen Safaris sind Sie nicht ausschließlich im Geländewagen unterwegs. Eine Wanderung zum Wasserfall in der Schlucht des Engare-Sero-Flusses lässt Sie diese außergewöhnliche Landschaft aktiv erleben. Beim Besuch eines Massai-Dorfes erhalten Sie authentische Einblicke in die Kultur und Lebensweise der Menschen vor Ort.

Diese Variante verbindet Tierbeobachtungen, Wanderungen und Begegnungen zu einer Reise, die weit mehr ist als eine klassische Safari. Am Abend warten komfortable Lodges – mitten in der Natur und genau richtig, um die Erlebnisse des Tages nachklingen zu lassen.

Langvariante – Tansania in seiner ganzen Vielfalt erleben

Wer Tansania noch umfassender kennenlernen möchte, verlängert die Reise auf insgesamt 23 Tage und entdeckt weitere Landschaften, Begegnungen und Facetten dieses beeindruckenden Landes. Bei einer interaktiven Kaffeewanderung erfahren Sie, wie aus der Kaffeekirsche eines der beliebtesten Heißgetränke der Welt entsteht – und lernen zugleich die Menschen kennen, deren Alltag eng mit dem Kaffeeanbau verbunden ist. Anschließend führt die Route in den abgelegenen, sattgrünen Mkomazi-Nationalpark, wo mit etwas Glück sogar Spitzmaulnashörner zu beobachten sind.

Es geht weiter in die ursprünglichen Usambara-Berge. Auf Wanderungen durch grüne Berglandschaften, kleine Dörfer und zu weiten Aussichtspunkten eröffnet sich eine ganz andere Seite Tansanias – ruhig, authentisch und überraschend vielfältig.

Zum Abschluss geht es an die Küste und per privatem Speedboot nach Sansibar. Die Gewürzinsel erkunden Sie aktiv und mit Muße: Sie schlendern durch die verwinkelten Gassen von Stone Town, entdecken die Tierwelt des Jozani-Waldes, schnorcheln in den farbenfrohen Unterwasserwelten des Indischen Ozeans und erleben auf einer Gewürztour die Düfte und Aromen, für die Sansibar weit über die Insel hinaus bekannt ist. Dazwischen bleibt genügend Zeit, die entspannte Atmosphäre am Strand zu genießen.

Von den weiten Savannen über die grünen Usambara-Berge bis an die Strände Sansibars verbindet diese Reise die unterschiedlichsten Landschaften und Erlebnisse zu einem stimmigen Ganzen. Wer sich Zeit nimmt, entdeckt ein Tansania, das weit über die berühmten Safari-Bilder hinausgeht.

Hier geht es direkt zur Reise: www.schulz-aktiv-reisen.de/TAN35

Gesichter, Farben und Landschaften von Cabo Verde

Wo liegen eigentlich die Kapverden? Diese Frage dürfte seit dem überraschenden 0:0 gegen den amtierenden Fußball-Europameister Spanien und dem Einzug in die KO-Runde bei der WM 2026 deutlich häufiger gestellt werden. Doch das kleine Inselarchipel vor der Westküste Afrikas hat weit mehr zu bieten als eine bemerkenswerte Fußballnationalmannschaft. Zwischen Bilderbuch-Vulkanen, tropisch grünen Tälern und wilden Küsten warten einige der eindrucksvollsten Wanderlandschaften des Atlantiks – und ein Kulturmix aus portugiesischen und afrikanischen Einflüssen, der Besucher mit seiner „No Stress“-Mentalität und Herzlichkeit begeistert.

Schon bei meiner Ankunft auf São Vicente wurde ich von einem typischen Begleiter der Kapverden empfangen: dem stetigen Passatwind. Was zunächst wie eine kräftige Brise wirkte, erwies sich schnell als angenehme Erfrischung im tropischen Klima. Der Wind begleitet den Besucher auf nahezu allen Inseln und macht selbst Wanderungen während der Mittagsstunden überraschend angenehm. Ich trat die Reise vollkommen unvoreingenommen an. Bis dahin hatte ich kaum Berührungspunkte mit den Kapverden – und genau das machte den besonderen Reiz aus. Es war nicht das Abklappern von Highlights, es waren vor allem die Farben, die Menschen und diese berühmte „Liebe auf den zweiten Blick“, die mich faszinierten. Was zunächst karg, rau und fast etwas melancholisch erscheint, entfaltet mit jedem Tag einen ganz eigenen Zauber.

Dazu trägt auch die wunderbare kapverdische Musik bei. Die melancholischen Klänge der Stilrichtung Morna, untrennbar verbunden mit der National-Ikone Cesária Évora – hören Sie mal „Sodade“ von ihr, vielleicht kennen Sie es 😊– spiegeln die Seele der Kapverden wider. Musik ist hier weit mehr als Unterhaltung – sie gehört zum Alltag. Selbst in kleinen Dorfkneipen dauert es oft nur wenige Minuten, bis Instrumente hervorgeholt werden und gemeinsam gesungen wird. Mindestens ebenso begeistert hat mich die kapverdische Küche. Wer fangfrischen Fisch und tropische Früchte liebt, kommt hier voll auf seine Kosten. Ob frisch gegrillter Thunfisch, sonnengereifte Papayas, hausgemachte Maracuja-Konfitüre oder würziger Ziegenkäse – jede Insel überrascht mit ihren eigenen Spezialitäten und macht auch kulinarisch Lust auf mehr.

Mein persönliches Highlight war Santo Antão – für viele die schönste Wanderinsel des Archipels. Schroffe Vulkanlandschaften, spektakuläre Steilküsten und das üppig grüne Paúl-Tal bilden faszinierende Kontraste und machen jede Wanderung zu einem besonderen Erlebnis. Tief berührt haben mich die Geschichten der deutschen Auswanderer, die sich hier eine neue Existenz aufgebaut haben. Nach dem Motto „mit dem Tourismus“ und nicht „durch den Tourismus“ sind besondere Biografien entstanden, die wir mit unserer Reise auf die Kapverden versuchen, harmonisch einzubetten.

Für wen sind die Kapverden nun das perfekte Reiseziel?
Die Kapverden begeistern vor allem Reisende, die beim „Inselhopping“ die vielseitige Natur, ein Konglomerat verschiedener Kulturen und Entschleunigung miteinander verbinden möchten. Wer sich in den folgenden Punkten wiederfindet, wird sich auf dem Inselarchipel schnell zu Hause fühlen:

  • Wandern mit Aussicht: Moderate Touren von drei bis sechs Stunden bei sommerlichen Temperaturen führen durch spektakuläre Vulkanlandschaften, vorbei an schroffen Felsen und immer wieder überraschend grünen Oasen wie dem idyllischen Paúl-Tal auf Santo Antão oder der Serra Malagueta auf der Hauptinsel Santiago
  • Kulturelles Erbe in Form von Musik und Kunst: Die melancholischen Klänge der Morna, farbenfrohe Streetart in den Gassen von Mindelo und die Liebe zum Detail verleihen den Inseln ihren ganz eigenen Charme. Hier entdeckt man das Besondere oft abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten.
  • Kulinarische Genüsse: Auf den lebhaften Obstmärkten duftet es nach tropischen Früchten, während fangfrischer Fisch in den Restaurants oft nur wenige Stunden nach dem Fang auf dem Teller landet. Geheimtipp: Die „afrikanischste“ aller Inseln, Santiago, bietet die beste Gelegenheit, in den Alltag der Kapverdier einzutauchen.
  • „No Stress“-Mentalität: Auf den Kapverden ticken die Uhren langsamer. Die entspannte Lebensweise lädt dazu ein, den Alltag hinter sich zu lassen, den Moment bewusst zu genießen und einfach mal durchzuatmen.

Neugierig geworden?

Gemeinsam mit unserem Reiseleiter Oliver Breda, der bereits mehrere Reiseführer (DuMont, Marco Polo) über die Kapverden veröffentlicht hat, entdecken Sie nicht nur die spektakulären Landschaften der Inseln. Oliver ist seit über 25 Jahren auf dem Archipel unterwegs. Dank seiner langjährigen Erfahrung und seiner engen Verbundenheit mit den Kapverden erhalten Sie persönliche Einblicke in Geschichte, Kultur und den Alltag der Menschen – Begegnungen, die weit über eine klassische Rundreise hinausgehen.

Unsere Reisen im Herbst dieses Jahres bieten zudem eine letzte Gelegenheit, die fünf Inseln Santiago, Fogo, Santo Antão, São Vicente und Sal in der bisherigen 16-tägigen Reiseroute zu erleben. Ab 2027 wird die Reise leicht angepasst und bietet Ihnen mehr Zeit für die intensive Erkundung der einzelnen Inseln. Sie dauert künftig 15 Tage und endet auf São Vicente, dem kulturellen Herzen der Kapverden. Aufgrund der Flugverbindungen erfolgt der Rückflug mit einem Zwischenstopp in Lissabon – eine schöne Gelegenheit, zum Abschluss noch einen kurzen Eindruck von der pulsierenden portugiesischen Hauptstadt mitzunehmen, bevor Sie mit erlebnisreichen Erinnerungen im Gepäck die Heimreise antreten.

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/KAP22

Insel im Wandel: Bewährtes bleibt, Neues kommt

Im Mai-Newsletter berichteten wir von unseren Madeira-Ideen, inspiriert von einem intensiven Aufenthalt im April und Erfordernissen aufgrund der Veränderungen auf der Insel (Besucherströme, Unterkünfte und Zugang zu Hauptwanderwegen).

Nun ist es soweit: Unsere angekündigte Slow-Reise für Genießer ist vollendet und ergänzt unseren beliebten Wanderklassiker, der künftig in besonders kleiner Gruppe durchgeführt wird.

Madeira – slow für Genießer

Ein Standort zum Ankommen, Durchatmen und um Madeira mit Muße zu entdecken: Madeira slow – Genusswandern am Atlantik richtet sich an alle, die die Blumeninsel entspannt und auf leichten Wanderungen erleben möchten. Vom Wohlfühlhotel aus erkunden Sie Madeira auf stillen Wegen, entlang der Levadas mit schönen Ausblicken zu ausgewählten Naturwundern der Insel. Gemeinsam backen Sie das traditionelle Inselbrot und genießen madeirische Spezialitäten. Am Nachmittag kehren Sie in Ihr familiäres Hotel an der sonnenverwöhnten Südküste zurück, wo herzliche Gastfreundschaft und der weite Blick über den Atlantik Sie erwarten.

  • 8 Tage (Sonntag bis Sonntag*) im familiengeführten Hotel do Campo mit Meerblick
  • 6 bis 12 Reisegäste
  • 5 leichte Wanderungen entlang vergessener Pfade, Levadas und zu den Naturwundern der Insel
  • Pilotreise mit Reiseleiter und Buchautor Ray Hartung: 11.10.26–18.10.26 (garantierte Durchführung)
  • Individuelle Verlängerung auf der Nachbar- und Badeinsel Porto Santo möglich (in wenigen Tagen online)

(* mit zahlreichen Direktflugverbindungen ab/an Deutschland – fragen Sie uns gern)

Unser Wanderklassiker wird noch runder

Das bewährte Herzstück unseres Wanderklassikers Das immergrüne Wanderparadies bleibt: drei Standorte rundum die Insel verortet. Dabei haben wir uns für teils neue, kleinere und komfortablere Unterkünfte entschieden. Das i-Tüpfelchen ist die in Zukunft besonders kleine Gruppe mit bis zu 7 Reisegästen.

Ab 2027 beginnt die Reise im kleinen beschaulichen Ort an der Südküste Jardim do Mar und damit direkt am Atlantik. Von Porto Moniz aus lernen Sie die wilde und spektakuläre Nordküste mit ihren Meeresschwimmbecken und schmalen Küstenpfaden kennen bevor die Reise schließlich in der Inselhauptstadt Funchal ausklingt.

  • Unverändert: 10 Tage (Freitag bis Sonntag) Inselvielfalt rundum mit drei Standorten
  • Ab August 2026: max. 7 Reisende
  • Ab 2027: mit neuem Namen (Madeira pur) und komfortablen Unterkünften in Jardim do Mar, Porto Moniz und Funchal
  • 6 mittelschwere Wanderungen entlang vergessener Pfade, Levadas, Steilküsten und durch die Bergwelt der Insel – inklusive der für Madeira typischen Höhenunterschiede 😉
  • Individuelle Verlängerung auf der Nachbar- und Badeinsel Porto Santo möglich (in wenigen Tagen online)

Bis Dezember 2026 – Link zum Klassiker: Das immergrüne Wanderparadies
Ab 2027: Madeira pur – Wanderreise über Bergpfade und Atlantikwege

Hinweis: Das immergrüne Wanderparadies zum Jahreswechsel vom 23.12.26 bis 01.01.27 und mit dem größten Feuerwerk der Welt wird in dieser Form letztmalig stattfinden.

Alle Madeira-Reisen im Überblick: www.schulz-aktiv-reisen.de/Madeira

Gern sind wir Ihr Wegbereiter auf die Blumeninsel.

Warum der Herbst die vielleicht schönste Reisezeit für die Seychellen ist

Während hierzulande die Tage kürzer werden, Nebel über den Feldern liegt und der erste Herbstregen an die Fenster klopft, beginnt auf den Seychellen eine Zeit, die wie geschaffen ist für aktive Entdeckungen und entspannte Auszeiten. Das Archipel ist zu dieser Jahreszeit besonders attraktiv, weil mehrere Faktoren zusammenkommen:

  • Angenehmes Wetter: Die Inselgruppe der Seychellen liegt nahe am Äquator und kennt keine klassischen Jahreszeiten. Im Herbst liegen die Temperaturen meist zwischen 24 und 30 °C. Die Luftfeuchtigkeit ist oft etwas angenehmer als in den feuchteren Monaten und die Tage sind länger als hierzulande.
  • Mehr Ruhe: Der Herbst gilt vielerorts als Nebensaison. Dadurch sind Naturparks und Strände meist weniger überlaufen als im Winter oder Sommer.
  • Sehr gute Bedingungen zum Schnorcheln und Tauchen: Im Herbst ist das Meer oft besonders klar. Die Sicht unter Wasser kann ausgezeichnet sein, was die Erkundung farbenreicher Korallenriffe und tropischer Fische zu einem besonderen Erlebnis macht.
  • Üppige Natur: Nach den feuchteren Monaten ist die Vegetation besonders grün. Auf Inseln wie Praslin und La Digue wirken die tropischen Wälder und Palmenlandschaften besonders eindrucksvoll.

Doch die Seychellen lassen sich nicht nur vom Liegestuhl aus genießen. Wer die Inseln aktiv erleben möchte, findet hier spektakuläre Küstenpfade, versteckte Buchten, ursprüngliche Naturreservate und faszinierende Unterwasserwelten. Genau darauf sind unsere Reisen ausgerichtet: kleine Gruppen, intensive Naturerlebnisse und viel Zeit zum Entdecken.

Aktiv unterwegs im Inselparadies

Mit unserer Aktivreise erleben Sie die Seychellen besonders vielseitig. Auf Wanderungen, beim Schnorcheln und auf Erkundungen verschiedener Inseln entdecken Sie die schönsten Seiten des Archipels – von beeindruckenden Granitformationen über tropische Wälder bis hin zu farbenprächtigen Korallenriffen. Die Reise wurde bewusst so gestaltet, dass neben aktiven Erlebnissen auch genügend Zeit für Erholung und Genuss bleibt.

Wandern und Yoga unter Palmen

Wer Naturerlebnisse mit etwas mehr Entspannung verbinden möchte, findet in der Yoga-Reise eine besondere Kombination. Wanderungen durch die tropische Inselwelt werden ergänzt durch Yoga-Einheiten in außergewöhnlicher Umgebung – begleitet vom Rauschen des Meeres, warmer Meeresbrise und dem Blick auf weiße Sandstrände. Die Reise wurde als neues Angebot ins Programm aufgenommen und verbindet Aktivität, Achtsamkeit und Inselgenuss auf einzigartige Weise.

Patagonien ja – doch welche Reise passt zu Ihnen?

Patagonien – allein der Name weckt Sehnsucht. Sehnsucht nach endloser, einsamer Weite, rauer Natur und dem Gefühl, dem Alltag für eine Zeit zu entfliehen. Schon beim bloßen Anblick der Landschaften spürt man, wie klein der Mensch wird angesichts schroffer Granitfelsgiganten, Gletscher und andauernder starker Winde. Lockt es Sie, aus dem geordnetem Alltag auszusteigen und in diese Wildheit einzutauchen? Dann lesen Sie hier weiter.

Patagonien erstreckt sich über Chile und Argentinien und umfasst eine Fläche, die fast dreimal so groß ist wie Deutschland. schulz aktiv reisen bietet vier Reisen für Wanderbegeisterte zwischen Oktober und Februar in diese faszinierende Region an. Dieser kleine Leitfaden wird Ihnen helfen, herauszufinden, welche Reise am besten zu Ihrem persönlichen Patagonien-Traum passt.

Eine gute Nachricht vorweg: Der Torres-del-Paine-Nationalpark, oft als der schönste Nationalpark Südamerikas bezeichnet (zu Recht, wie ich finde), ist Bestandteil aller 4 Touren.

Reise Nummer 1: Wildes Patagonien – die ungezähmte Weite des Südens
21 Tage Wandern in Chile & Argentinien mit Torres del Paine und Insider-Zielen

Diese Reise ist Patagonien pur. Wenn Sie sich vor allem für die Region selbst begeistern, vielleicht den Norden Chiles oder Argentiniens bereits kennen und am liebsten jeden freien Tag auf Wanderwegen verbringen, dann ist diese Reise wie für Sie gemacht.

Von Balmaceda bis Punta Arenas erleben Sie die großen Höhepunkte Südpatagoniens: das beeindruckende Wanderparadies El Chaltén mit dem markanten Fitz Roy, den gewaltigen Perito-Moreno-Gletscher und natürlich den spektakulären Torres-del-Paine-Nationalpark. Gleichzeitig führt Sie die Reise auch in weniger bekannte und deutlich ursprünglichere Regionen entlang der legendären Carretera Austral. Gerade diese abgelegenen Abschnitte verleihen der Tour für mich einen besonderen Reiz – fast so, als wäre man auf einem Roadtrip durch die wilde Weite Patagoniens unterwegs.

Mit einem Aktivitätsniveau 3 von 5 ist dies unsere wanderintensivste Patagonien-Reise und für mich die ideale Wahl für alle, die Patagonien möglichst intensiv erleben und die Region in ihrer ganzen Ursprünglichkeit kennenlernen möchten.

www.schulz-aktiv-reisen.de/CHI08

Reise Nummer 2: Chile – Im Land der Extreme
21 Tage Wanderreise vom Norden über das Seengebiet bis zum Torres del Paine

Diese Reise führt Sie durch ein Land voller Kontraste, das sich über 4.000 Kilometer Länge erstreckt. Sie beginnen in der trockensten Wüste der Welt – der Atacama – und reisen weiter durch das saftig grüne Seengebiet bis hinunter in den Torres-del-Paine-Nationalpark.

Den Abschluss der Reise verbringen Sie in Puerto Natales, einem kleinen Ort, der mir bei meinen Reisen mit seiner ruhigen Ende-der-Welt-Atmosphäre besonders gefallen hat. Von hier aus geht es mit dem Boot an beeindruckende Gletscher heran. Eine Reise für alle, die Chile in seiner ganzen landschaftlichen Vielfalt kennenlernen möchten, aber auf den argentinischen Teil von Patagonien verzichten können.

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Reise Nummer 3: Abenteuer Patagonien und Feuerland
17 Tage Wanderreise zwischen Gletschern und Bergen in Argentinien und Chile

Unsere kompakte Reise ans Ende der Welt konzentriert sich ganz auf die Höhepunkte Patagoniens und Feuerlands. Sie erleben die berühmtesten Wanderregionen Südpatagoniens und haben gleichzeitig viel Zeit für intensive Naturerlebnisse. So ist meine Lieblingswanderung in El Chaltén zur Laguna de los Tres mit Blick auf den beinahe unbezwingbaren Fitz Roy ein Muss auf dieser Tour.

In Feuerland geht es noch weiter nach Süden – näher an die Antarktis. Kalter Wind und Pinguine begrüßen Sie im Beagle-Kanal und Sie nächtigen in der südlichsten Stadt der Welt, abgeschottet durch das kalte Meer und unüberwindbare Berge im Norden.

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Reise Nummer 4: Höhepunkte Chile und Argentinien
28 Tage Wanderreise von der trockensten Wüste zur südlichsten Stadt der Welt

Eigentlich klingt für Sie jede dieser Reisen verlockend und Sie möchten auf nichts verzichten? Das kann ich gut nachvollziehen. Genau deshalb empfehle ich diese Kombination aus Reise 2 und 3 – auf Wunsch sogar mit einer Verlängerung zu den beeindruckenden Iguazu-Wasserfällen. Freuen Sie sich auf vier Wochen voller abwechslungsreicher Landschaften, überwiegend moderater Wanderungen und unvergesslicher Eindrücke. Wenn Sie die Möglichkeit haben, sich eine Auszeit dieser Länge zu gönnen, ist das aus meiner Sicht die schönste und vollständigste Variante – und ganz klar meine persönliche Empfehlung.

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Sie sind sich noch nicht ganz sicher? Dann rufen Sie mich doch einfach an und wir finden gemeinsam heraus, welches Patagonien-Erlebnis das Ihrige wird!

Reiseleiter Peter Schnur im Porträt: Warum die Azoren ihn nicht mehr loslassen

Mitten im Atlantik, mehr als 1.000 Kilometer vom portugiesischen Festland entfernt, liegen die Azoren. Neun Inseln, auf denen die Natur den Ton angibt und das Leben gefühlt noch etwas langsamer verläuft. Denn dank ihrer abgeschiedenen Lage haben sich die Inseln viel von ihrer Ursprünglichkeit bewahrt.

Wer Portugals höchsten Berg besteigen möchte, muss auf die Azoreninsel Pico reisen.

Seit über 20 Jahren bereisen unsere Gruppen diese einzigartige Inselwelt. Möglich wird dies nicht zuletzt durch unseren langjährigen Agenturpartner und Reiseleiter Peter Schnur, der unsere Azoren-Reisen seit zwei Jahrzehnten mit großem Engagement vor Ort organisiert und begleitet. Peter kennt die Inseln bereits seit 30 Jahren und ist eng mit den Menschen vor Ort verbunden. In dieser Zeit hat er nicht nur unzählige Reiseerlebnisse ermöglicht, sondern sind auch viele persönliche Freundschaften vor Ort entstanden. Da wird auch schon mal ein geschlossenes Restaurant geöffnet, wenn Peters Name fällt. 😉

Und obwohl er nicht dauerhaft dort lebt, freut er sich jedes Jahr aufs Neue darauf, gemeinsam mit unseren Gästen auf seine „Lieblingsinseln“ zurückzukehren und ihnen die Orte, Menschen und Geschichten zu zeigen, die ihn selbst seit Jahrzehnten begeistern.

Wir wollten deshalb von Peter wissen: Was macht die Azoren für ihn eigentlich so besonders?

Peter, du kennst Madeira, die Kanaren, Kapverden – fast alle Vulkaninseln des Atlantiks. Trotzdem kehrst du seit über 30 Jahren immer wieder auf die Azoren zurück. Was haben sie, was die anderen nicht haben?
Was die Azoren von den anderen Atlantikinseln unterscheidet, ist die überwältigende Vegetation, die immergrünen Weiden, die Hortensienpracht im Sommer, die vielfältigen Vulkanlandschaften mit riesigen Calderen, heißen Quellen, jungen Lavafeldern und dem Pico als höchstem Berg Portugals. Es ist die lebendige Vielfalt von Traditionen wie die bunten Dorffeste und der azorianische Stierkampf, und natürlich auch die beeindruckenden Möglichkeiten, Wale und Delfine aus unmittelbarer Nähe zu beobachten. Nirgends in Europa, vielleicht nirgends überhaupt in der Welt, kann man das so gut wie hier.

Erinnerst du dich noch an deinen ersten Eindruck?
Auf meiner ersten Reise zu den Azoren bin ich auf Sao Jorge von einem einheimischen Freund zu einem Heilig-Geist-Fest in einem kleinen Dorf am Meer eingeladen worden. Es gab dort Essen und Trinken für alle und wir sind mit einer überwältigen Gastfreundschaft aufgenommen worden. Auch heute noch, 30 Jahre später, spürt man diese Gastfreundschaft überall, und wann immer es möglich ist, komme ich mit meinen Gästen zu diesem Dorf zurück.

Was überrascht Gäste am häufigsten auf den Azoren?
Die entspannte Ruhe in den Dörfern und Städtchen und der weite Blick über das Grün der Weiden und Wälder zwischen dem Blau der Hortensien und des Ozeans.

Gibt es einen Geruch, ein Geräusch oder einen Geschmack, die für dich sofort „Azoren“ bedeutet?
Der Geruch von frisch gegrilltem Zackenbarsch, Picowein und dem Meer. Einzigartig sind auch die nächtlichen Konzerte der Sturmtaucher-Vögel.

Wenn du die Azoren in einem einzigen Satz beschreiben müsstest – wie würde er lauten?
Ein Naturparadies mit authentischem Inselcharme mitten in der Weite des Atlantiks.

Wer die Inseln in diesem Jahr noch gemeinsam mit Peter entdecken möchte, hat auf unserer Reise Wandern auf vier Atlantikinseln vom 26.07. bis 08.08.2026 die Gelegenheit dazu.

Natürlich ist Peter nicht der einzige Reiseleiter, der sein Herz an die Azoren verloren hat: Auch Herbert, Louiza, Eva und Ray freuen sich darauf, ihre Begeisterung für die Inseln mit unseren Gästen zu teilen. Auf einigen Terminen gibt es noch freie Plätze.

Und wer einmal auf den Azoren war, versteht schnell, warum so viele Menschen sich in diese Inseln verlieben. Vielleicht entdecken auch Sie dort Ihr neues Lieblingsreiseziel?

Alle Infos zu unseren Reiseterminen im Sommer finden Sie hier:

Wandern auf drei Atlantikinseln
Wandern auf vier Atlantikinseln

Zum Reinbeißen schön

Es gibt Mahlzeiten, die würde man zu Hause kaum erwähnen: ein Stück Brot, etwas Käse, ein paar Oliven. Und dann sitzt man plötzlich auf einem Felsen über dem Meer, an einem wilden Gebirgsbach oder mitten im Duft der Macchia – und genau dieser Snack bleibt in Erinnerung wie ein Festmahl.

Wir haben einige unserer Reiseleiter gefragt, welche Spezialitäten für sie untrennbar zu ihrer Reise gehören, was sie am liebsten für ein Picknick einpacken und welche kulinarischen Entdeckungen Gäste immer wieder überraschen. Die Antworten erzählen von legendären Stullen, gequetschten Oliven, moosbedeckten Steingärten als Buffettisch und einem Rucksack, auf den ganze Wandergruppen sehnsüchtig warten.

Die unvergesslichen Stullen in der Aitana

Das inoffizielle Motto der Reise: „Wir bewegen uns so viel wie möglich – und nehmen dabei trotzdem zu.“ 😉

„Also ganz ehrlich: Unsere Sandwiches sind eigentlich der heimliche Star der Aitana Reise. Während draußen langsam der Tag beginnt, stehe ich schon früh auf und bereite mit viel Sorgfalt die Schnitten für unsere Gäste vor. Mit Liebe zum Detail, frischen Zutaten und dem Anspruch, wirklich etwas Gutes auf den Teller – oder besser gesagt ins Vollkornbrot – zu bringen. Ein kleines Highlight: An einem Tag gibt es meinen speziellen Nudelsalat mit Thunfisch, der bei vielen längst Kultstatus hat und nach dessen Rezept ich immer wieder gefragt werde. Unsere Picknick-Säcke sind übrigens auch etwas ganz Besonderes: Sie werden von meiner 80-jährigen Schwiegermutter Librada per Hand genäht und liebevoll bemalt – jedes Stück ein echtes Unikat. Manche Gäste, die vor 20 Jahren mit uns unterwegs waren, erinnern sich heute nicht mehr genau an die einzelnen Wanderungen – aber an die Stullen. Und das sagt eigentlich alles.“
Reiseleiterin Sara

Geheimtipp Aitana – Wanderwoche mit Meerblick

Korsischer Käse, der nach Macchia schmeckt

Marie bittet zu Tisch 😊

„Untrennbar zu dieser Reise gehört für mich eindeutig der Käse. Auf Korsika wird nur Ziegen- und Schafskäse produziert – und weil die Tiere frei durch die Kräuter ziehen, schmeckt er oft würzig nach wilder Macchia. Für unsere Picknicks besuche ich regelmäßig eine der besten Bäckereien der Insel in Bocognano. Aus dem alten Holzofen kommen Sauerteig-, Vollkorn- und Olivenbrot und süße Versuchungen wie Kastanienkuchen oder Mandelgebäck – jeden Tag etwas Neues zum Probieren. Am besten schmeckt all das draußen: An einer verlassenen Bergerie oder an einem wilden Bach wird eine Steinplatte zum Tisch, uralte Buchen spenden Schatten, und zwischen moosbedeckten Felsen und kleinen Whirlpools fühlt sich selbst ein einfacher Snack wie ein Festessen an. Und dann sind da noch die Wurstspezialitäten vom freilaufenden Schwarzen Schwein und die Fitone, eine in Rotwein eingelegte Leberwurst. Da langten selbst schon die Vegetarierinnen zu …“
Reiseleiterin Marie

Wandern und Genießen auf Korsisch

Gequetschte Oliven mit Atlantikbrise an der Algarve

Schon alles aufgegessen… wer will, kann jetzt noch in den Atlantik hüpfen 😊

„Bei dieser Reise wandert man nicht nur – man isst sich auch durch die Algarve. Zum Picknick nach der Wanderung von Salema nach Zavial kommen typisch portugiesische azeitonas britadas auf den Tisch, gequetschte Oliven, dazu Chouriço vom iberischen Schwein, Tomatensalat, Käse und Weißbrot. Und natürlich Wein – weshalb das Wichtigste im Rucksack ein Korkenzieher ist. 😉 Den schönsten Platz dafür hat man am Strand von Zavial, wo man vor oder nach dem Essen einfach ins Meer springen kann. Im Landesinneren, in Monchique, wartet dann die Medronho-Probe – der hiesige Erdbeerbaumschnaps, den man probieren muss. Und wer denkt, er kennt die Algarve schon: Die Feigen-Mandel-Sterne überraschen fast jeden. Klein, unscheinbar – und dann doch das Beste vom ganzen Picknick.“
Reiseleiter Vitos

Wandern und Genießen in der Algarve

Wenn das slowakische Buffet eröffnet wird

Vlado sagt: Slowakischer Wein und Käse schmecken viel besser als ihr Ruf, weil sie keinen Ruf haben 😉

„Nach ein paar Kilometern Wanderung achten viele Gäste weniger auf die Aussicht als auf meinen Rucksack. Sie wissen nämlich genau, was bald kommt. Wenn ich ihn schließlich absetze und sage: Buffet ist eröffnet, dann wird aus einer Rast schnell ein kleines Fest. Vieles stammt direkt aus unserem eigenen Garten oder Vorratskeller: frisches Obst und Gemüse, eingelegte Spezialitäten, fermentierter Speck und hausgemachte Würste. Aus den Früchten unseres Gartens stelle ich außerdem einen Obstlikör her, der bei uns nur unter seinem Spitznamen bekannt ist: Zeckenimpfung. Besonders stolz bin ich auf unsere Käseplatten. Die Slowakei hat eine erstaunlich vielfältige Käsekultur mit zahlreichen Sorten und oft ganz besonderen Formen. Dazu kommen Weine von Winzern, die ich persönlich kenne. Viele Gäste sind überrascht, wie gut slowakischer Käse und Wein tatsächlich sind – wahrscheinlich auch deshalb, weil beides außerhalb des Landes kaum bekannt ist.“
Reiseleiter Vlado

Naturreise Malá Fatra – Wildnis im Herzen Europas

Die mallorquinische rot-weiß karierte Picknickdecke

Auf der Decke landen zum Beispiel die typisch mallorquinische Sobrasada Wurst mit ihrer pikanten Paprikanote und hausgemachte Tomatenmarmelade. Hmmmm 😊

„Zu unserer Reise gehört die rot-weiß karierte Picknickdecke genauso dazu wie die Serra de Tramuntana. Diese Tradition geht auf Paco zurück, den Pionier geführter Wanderungen auf der Insel. Schon vor Jahrzehnten breitete er seine Decke an den schönsten Plätzen aus und servierte dazu Landwein und mallorquinische Spezialitäten. Manchmal ließ er sogar einen Esel die Köstlichkeiten zum Picknickplatz tragen. Bis heute führen wir diese Tradition mit der Decke fort. Gepicknickt wird mit Blick aufs Meer, unter alten, knorrigen Olivenbäumen oder im Frühjahr unter duftenden Zitronen- und Orangenbäumen. Dann können Gäste die Früchte direkt vom Baum pflücken. Ein besonderer Moment erwartet die Gruppe auf der letzten Wanderung, unserer „verbotenen Route“: Auf einem Gipfel mit atemberaubender Weitsicht über die gesamte Insel wird die Picknickdecke ausgebreitet. Für viele Gäste ist genau das einer der Momente, die von Mallorca am längsten in Erinnerung bleiben.“
Reiseleiter Salva

Verborgene Pfade zwischen Mallorcas Bergen und Küsten

Südliches Afrika – wo die Sterne heller leuchten

Das südliche Afrika ist kein Reiseziel, das man einfach besucht – man spürt es. In Namibia ist es für mich immer das Gefühl von Freiheit, wenn sich vor mir nichts als endlose Weite ausbreitet. Wer einmal unter dem funkelnden Sternenhimmel Namibias geschlafen hat, versteht, warum diese Region Menschen immer wieder in ihren Bann zieht. Es ist die Magie eines Sonnenuntergangs über glühend roten Dünen, das leise Rascheln des Windes in der Wüste und der Moment, wenn Elefanten am Wasserloch auftauchen und für einen Augenblick alles stillsteht. Am Okavango Delta, wo Wasser auf Wüste trifft, zeigt für mich Botswana diese einzigartige Artenvielfalt. Zwischen rauen Berglandschaften, tiefblauem Atlantik und uralten Kulturen entfaltet sich eine Welt voller Kontraste, Abenteuer und intensiver Naturerlebnisse, die lange nachwirken. Meine Lieblingsmomente im südlichen Afrika entstehen aber vor allem durch die Menschen. Ihr Lächeln, die Herzlichkeit und ihre Neugier auf die Geschichten der Besucher bleiben für mich immer in Erinnerung…und von diesen möchte ich Ihnen berichten 😉

Reise-Kneipe – Informationen aus erster Hand:

Ich habe fast 10 Jahre in Kapstadt gelebt und gearbeitet und möchte mein Wissen und meine persönlichen Erlebnisse, Geschichten und Eindrücke aus Südafrika, Namibia, Botswana und Simbabwe mit Ihnen teilen. Dazu lade ich Sie herzlich zu unserem schulz aktiv reisen Länderabend mit Schwerpunkt Südliches Afrika in unserer Reise-Kneipe in Dresden am Donnerstag, 24. September ein: www.reise-kneipe.de/Events

Um die Vorfreude noch etwas zu steigern, möchte ich Ihnen einen kurzen Überblick zu unseren Reisen im südlichen Afrika geben – vielleicht interessieren Sie sich bereits für ein konkretes Reiseziel, haben aber noch einige Fragen dazu, die wir gern beantworten können…

Namibia

… fasziniert mit einer Schönheit, die zugleich rau und überwältigend ist. Hier warten spektakuläre Landschaften, unberührte Natur und Erlebnisse, die man nicht planen kann – sondern fühlen muss. Genau deshalb haben wir Reisen geschaffen, die Sie mitten hineinführen in dieses unvergleichliche Abenteuer.

Auf unserer Wanderreise „Südafrika – Namibia“ erleben Sie die ganze Vielfalt des südlichen Afrikas: von der vibrierenden Metropole Kapstadt bis nach Windhoeks. Wandern Sie am Kap der Guten Hoffnung, entdecken Sie die majestätischen Dünen von Sossusvlei und stehen Sie am Rand des gewaltigen Fish River Canyon, während sich vor Ihnen eine der eindrucksvollsten Landschaften Afrikas öffnet. Bei einer Kanufahrt auf dem Orange River gleiten Sie durch spektakuläre Schluchten – umgeben von schroffen Felsen, weitem Himmel und einer Stille, die unter die Haut geht. Authentische Unterkünfte, intensive Naturerlebnisse und unvergessliche schulz aktiv-Momente machen diese Reise zu etwas ganz Besonderem.

Oder tauchen Sie auf unserer Aktivreise Höhepunkte Namibias tief in die wilde Seele des Landes ein: vom imposanten Waterberg über die tierreichen Ebenen des Etosha-Nationalparks bis zur Küstenstadt Swakopmund. Gewaltige Berglandschaften am Brandberg und die markanten Granitformationen der Spitzkoppe zeigen Namibia von seiner ursprünglichsten Seite.

Ein Höhepunkt erwartet Sie im NamibRand Nature Reserve: Während der zweieinhalbtägigen Trekkingtour auf dem Tok-Tokkie-Trail erleben Sie die Namib intensiver als je zuvor. Fernab jeglicher Zivilisation schlafen Sie unter dem Sternenhimmel, lauschen der fast vollkommenen Stille und spüren die unendliche Weite der ältesten Wüste der Welt. Kein Verkehr, kein Alltag, kein Lärm – nur Sie, die Natur und dieses seltene Gefühl absoluter Freiheit. Genau diese Momente sind es, die Namibia unvergesslich machen.

Wanderreise durch Südafrika und Namibia
Zwischen Bergen, Wüste und Atlantik: Namibias Höhepunkte

Südafrika

Es gibt Reiseziele, die einen nicht mehr loslassen – Orte, an die man sein Herz verliert und zu denen man immer wieder zurückkehren möchte. Südafrika ist genauso ein Land. Viele verbinden es mit Safaris im berühmten Krüger-Nationalpark oder genussvollen Weinverkostungen in den idyllischen Weingütern rund um Kapstadt. Doch Südafrika hat weit mehr zu bieten – und genau dieses besondere Südafrika möchten wir Ihnen zeigen.

Abseits der klassischen Routen erwarten Sie beeindruckende Landschaften, ursprüngliche Natur und authentische Begegnungen. Aktives Reisen steht dabei im Mittelpunkt: abwechslungsreiche Wanderungen, Radtouren durch spektakuläre Kulissen wie auf unserer Westkap intensiv.

Diese Reise liegt mir besonders am Herzen: Im November 2025 durfte ich unsere erfolgreiche Jubiläumsreise als Reiseleiter begleiten – und obwohl ich Südafrika seit vielen Jahren kenne, hat mich diese Tour auf ganz besondere Weise berührt. Vielleicht war es die frische Meeresluft während der Fahrradtour entlang der Küste, die gemeinsame Wanderung auf den majestätischen Tafelberg oder die Abende am Lagerfeuer unterm klaren Sternenhimmel der Cederberge. Vielleicht war es aber auch dieses besondere Gefühl von Freiheit, das Südafrika an so vielen Orten vermittelt.

Genau diese Mischung aus aktiven Naturerlebnissen, beeindruckenden Landschaften und echten Begegnungen macht die Reise so einzigartig. Südafrika zeigt sich hier von seiner wilden, ursprünglichen und zugleich unglaublich herzlichen Seite – und schenkt Momente, die lange bleiben. Für mich gehört diese Reise deshalb zu den eindrucksvollsten und schönsten Erlebnissen im südlichen Afrika.

Südafrika – Westkap intensiv

Entdecken Sie Afrika mit allen Sinnen – intensiv, wild und unvergesslich.
Unsere außergewöhnlichen Explorer-Reisen führen Sie auf einer faszinierenden Route durch Südafrika, Namibia und Botswana bis zu den spektakulären Viktoriafällen in Simbabwe. Wählen Sie dabei zwischen einer komfortablen Lodge-Tour oder einem authentischen Campingabenteuer mitten in der Natur.

Erleben Sie die Magie des südlichen Afrikas hautnah: majestätische Elefanten am Wasserloch, Löwenrufe in der Ferne, endlose Savannen im goldenen Abendlicht und Nächte unter einem funkelnden Sternenhimmel, wie man ihn nur in Afrika findet.

Für alle, die noch tiefer eintauchen möchten, wartet die beeindruckende Regenbogen-Route von Johannesburg bis Kapstadt. Freuen Sie sich auf die faszinierende Tierwelt des weltberühmten Krüger-Nationalparks, das ursprüngliche Königreich Eswatini, die imposanten Drakensberge und die kaum entdeckte Wild Coast – bis hin zum legendären Kap der Guten Hoffnung.

Diese Reise verbindet aufregende Safari-Erlebnisse mit leichten Wanderungen, stimmungsvollen Bootsfahrten und einzigartigen Tierbeobachtungen. Unterwegs begegnen Sie der ganzen Vielfalt des südlichen Afrika: von weiten Wüstenlandschaften und tierreichen Nationalparks über charmante Dörfer bis hin zu authentischen kulturellen Begegnungen.

Jeder Tag bringt neue Gänsehautmomente. Jeder Sonnenuntergang erzählt seine eigene Geschichte. Und jede Etappe wird zu einer Erinnerung fürs Leben.

Afrika wartet auf Sie.

Große Explorer-Tour von Kapstadt zu den Viktoriafällen
Von Kapstadt zu den Viktoriafällen
Entlang der Regenbogenroute von Johannesburg nach Kapstadt

Botswana

Unberührte Weiten, faszinierende Tierbeobachtungen und intensive Naturerlebnisse machen Botswana zu einem der eindrucksvollsten Safari-Ziele Afrikas. Das Land begeistert mit einer außergewöhnlichen Vielfalt an Landschaften und mit einer Tierwelt, die sich oft noch fernab großer Besucherströme erleben lässt. Besonders drei Regionen zeigen die ganze Schönheit Botswanas: die scheinbar grenzenlose Wildnis der Zentralkalahari mit ihrer stillen, rauen Faszination, das einzigartige Okavango-Delta – eine grüne Oase voller Leben mitten in der trockenen Savanne – sowie das tierreiche Moremi-Gebiet, wo Elefanten, Löwen, Antilopen und viele weitere Wildtiere in beeindruckender Dichte zu beobachten sind. Jede dieser Regionen erzählt ihre eigene Geschichte und macht Botswana zu einem unvergesslichen Naturabenteuer.

Botswana hautnah: Auf Spurensuche in der Wildnis