Einer Legende nach sollen die Azoren die Reste des sagenhaften Atlantis sein – das Inselreich, welches vor über 11.500 Jahren untergegangen sein soll. Doch auch wenn wir in den vergangenen 15 Jahren, in denen wir die Inseln regelmäßig bereisten, noch keine Reste vom sagenumwobenen Atlantis finden konnten, sind wir uns in einer Sache sicher: die Azoren sind unbedingt eine Reise wert.

Faszinierende Vulkanlandschaft am Sete Cidades im Nordwesten São Miguels
Der Azoren-Archipel liegt weit draußen im Atlantik, gut 1300 km entfernt vom portugiesischen Festland, und ist vor allem für seine einzigartige und kontrastreiche Natur bekannt, deren Ursprung in der enormen vulkanischen Aktivität des Mittelatlantischen Rückens liegt: Riesige, von weitem sichtbare Vulkankegel, schroffe Steilküsten, karge Wüstenlandschaften, heiße Quellen und sattgrüne Täler mit beinahe überbordender Natur.
Das milde Atlantiklima trägt zur üppigen Landschaft bei. Besonders im August, wenn die Hortensien blühen, verwandeln sich einige der Inseln in ein wahres blaues Blütenmeer. Doch jede der neun Inseln, die zum Archipel gehören, besticht mit seinem ganz eigenen, unverwechselbaren Charakter. Keine Insel gleicht der anderen:
Doch es ist nicht nur die eindrucksvolle Natur, was die Azoren so besonders macht. Hier ticken die Uhren langsamer. Es geht gemütlich zu und Besucher passen sich schnell an diesen Rhythmus an. Auch wenn die Bewohner der Inseln anfangs ruhig und zurückhaltend erscheinen, sind sie bekannt für ihre herzliche Gastfreundschaft.
Lebhafter geht es im Hafen von Horta zu, vor allem im legendären Café Peter Sport . Hier treffen sich Atlantiküberquerer und andere Segler zum Fachsimpeln und schon so manch eine abenteuerliche Geschichte hat hier die Runde gemacht. Dies ist der richtige Ort für einen gemütlichen Gin Tonic zum Sonnenuntergang.

Die Azoren sind bei den Meeressäugern ein beliebter Rast- und Ruheplatz
Von hier starten auch die Walbeobachtungstouren. Bis in die 70er-Jahre war der Walfang der wichtigste Wirtschaftszweig der Inseln und man findet noch heute zahlreiche Spuren aus dieser Zeit. Heute begegnet man den Tieren jedoch auf friedliche Art und Weise:
Über 25 verschiedene Wale – darunter Pottwale, Schwertwale und Buckelwale – lassen sich beobachten. Das historische Erbe des Walfangs wird übrigens alljährlich im August gefeiert: während der Woche „Semana dos Baleeiros“ – der Woche der Walfänger. Quer über den Archipel verteilt finden zu diesem Anlass Konzerte, Veranstaltungen und Umzüge statt.
Die Vielfältigkeit des Archipels lässt sich nur schwer in wenigen Absätzen zusammenfassen. Um die Azoren in ihrer ganzen Schönheit und Komplexität auch abseits der gut bekannten Pfade kennenzulernen – sowie um den ein oder anderen Geheimtipp zu entdecken – stehen Ihnen unsere langjährigen Reiseleiter Oliver Handler und Peter Schnur zur Seite, die die meisten Touren selbst führen. Oliver ist gebürtiger Österreicher, hat jedoch die Alpenrepublik schon vor gut 15 Jahren mit dem Inseldasein mitten im Atlantik getauscht. Er lebt auf São Miguel und ist der Spezialist für unsere Reise auf die Hauptinsel. Peter ist auf fast allen Inseln des Atlantiks zu hause und führt seit knapp 20 Jahren Wandergruppen über den grünen Archipel. Die Azoren sind für ihn das ideale Wanderziel. Entdecken Sie mit den beiden die Azoren auf einer unserer folgenden Reisen:
Alle Azoren-Reisen im Überblick: www.schulz-aktiv-reisen.de/Azoren
PS: Falls Sie doch Spuren von Atlantis finden, lassen Sie es uns wissen! 🙂
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Der Hafen von Horta ist ein beliebter Treffpunkt bei Seglern
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Pico Alto (2351 m) – Portugals höchster Berg
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Fajãs – die flachen Landzungen sind typisch für São Jorge
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