Zum Ende wird’s immer eng …

Ein starkes Rennsteiglauf-Wochenende liegt hinter uns, bei dem unter anderem unser jüngster Zuwachs im Team schulz sportreisen, Stefan Utke, seine Rennsteiglauf-Premiere feierte (seinen Bericht finden Sie hier). Stark war aber nicht nur der Lauf an sich, sondern auch die große Nachfrage zu zahlreichen anderen Läufen aus unserem Programm, die uns an unserem Stand begegnete.

Groß war die Nachfrage natürlich zum New York City Marathon, der in fast genau 5 Monaten ansteht. Hier können wir zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nur noch mit max. 15 Startplätzen dienen. Ähnlich sieht es beim diesjährigen Berlin-Marathon aus.

Médoc Marathon – mit Stil „trinken“

In der Kategorie der Landschaftsläufe steht im September wieder der Kasbek-Marathon im georgischen Kaukasus an. Einige wenige Reiseplätze in Verbindung mit unserer sensationellen Kaukasus-Wanderreise sind noch frei.
Wer in diesem Jahr noch an der längsten Weinprobe der Welt teilnehmen möchte, möge sich sputen. Beim Médoc wird’s nun wirklich eng (noch 3 Startnummern) …

Alle Reisen aus dem Hause „schulz sportreisen“ sind selbstgestrickt und werden von uns in Eigenregie durchgeführt. So zum Beispiel auch unser nächster Marathon in genau vier Wochen. Dann brechen Stefan und ich nach St. Petersburg auf, wo schon der „White Nights Marathon“ wartet.

Kurzum: Auch wenn auf den Marathonstrecken dieser Welt langer Atem von Nöten ist, sollten Interessenten an den oben genannten Marathons nun doch in den Sprintmodus schalten, um noch einen der begehrten Plätze zu ergattern. Es lohnt sich auf jeden Fall!

Barcelona: Ansteckungsgefahr garantiert!

Es geht wirklich schnell, dass man sich in Barcelona ansteckt. Es wimmelt von Menschen, die sich gebannt und mit weit geöffneten nach oben gerichteten Augen durch die Straßen und Gassen bewegen. Wenn Sie dies an sich selbst bemerken, ist es schon zu spät: angesteckt! Wer einmal infiziert ist, wird die Begeisterung für diese Millionenmetropole nicht mehr los. Ganz wesentlich wurde das äußere Erscheinungsbild Barcelonas durch den spanischen Architekten, Antoni Gaudi beeinflusst, der nicht zuletzt auch Inspiration für Hundertwassers „weiche Architektur“ war.

Ein Marathon durch Barcelonas Innenstadt ist, wie nicht anders zu erwarten, ein architektonischer Festschmaus auf schnellen Beinen. Man muss sich nicht gleich einen Marathon vornehmen, um Barcelona kennenzulernen, doch hat es seinen Charme, beides miteinander zu verbinden. Daher: Begleiten Sie uns doch im nächsten Jahr nach Barcelona! Wir haben für Sie ein rundes Paket geschnürt: Barcelona mit allen Sinnen!.

Tipp: Den ersten beiden Marathonis, die sich zur Reise anmelden, sponsern wir den Startplatz!

Alle Infos: www.schulz-sportreisen.de/SPA44

Größtes Radrennen der Welt in Südafrikas „Mother City“ … auch Sie können ab sofort teilnehmen!

Mit über 35.000 Teilnehmern ist die „Cape Town Cycle Tour“ das größte Radsportevent der Welt mit Einzelzeitmessung. Die Tour führt über eine 109 km lange Strecke entlang einer spektakulären Küstenlandschaft, die den legendären Tafelberg als Kulisse umfasst. Früher noch unter dem Namen „Cape Argus Tour“ bekannt, wird sie am 06. März 2016 zum 39. Mal ausgetragen. Und Sie können mittendrin sein!

Nicht verpassen: Cape Town Cycle!

Nicht verpassen: Cape Town Cycle!

Auf Sie wartet ein sportliches und abwechslungsreiches Rahmenprogramm, welches dieses Radsport-Ereignis für Sie ganz besonders machen wird. Mit unserem Reiseleiter Andree, der an der Cape Town Cycle Tour selbst schon mehrmals teilgenommen hat und bereits seit 2008 Gruppen von schulz aktiv reisen vor Ort betreut, werden Sie einen Südafrika-Kenner mit umfangreichen Insiderwissen zu Land und Leuten an Ihrer Seite haben.

Neben der Teilnahme am Rennen und einem Besuch der Lifecycle-Expo wird unter anderem eine Wanderung auf das Wahrzeichen Kapstadts, des 1085 m hohen Tafelberges, auf dem Programm stehen. Freuen Sie sich auf erlesene lokale Weine, die traumhafte Küste und das berühmte Kap der guten Hoffnung. Erkunden Sie Kapstadt, das die Südafrikaner liebevoll „Mother City“ (Mutterstadt) nennen, per Fahrrad. Die Temperatur in Kapstadt wird mit ca. 25 °C zu dieser Jahreszeit übrigens ideal zum Radfahren sein. Sie sind sich nicht sicher, wie Sie Ihr Fahrrad am besten nach Südafrika bringen? Kein Problem, wir werden das gern für Sie mit der Airline klären.

Die Reise findet voraussichtlich vom 28.02. bis 08.03.2016 statt. Derzeit verleihen wir der Reisegestaltung noch den letzten Schliff. Für Buchungsanfragen (die Teilnehmerzahl ist natürlich begrenzt) oder Fragen zur Reise stehen wir aber schon bereit. Schreiben Sie mir einfach eine E-Mail an:
stefan.utke@schulz-sportreisen.de

Dubai-Marathon – warum nicht? Optimale Bedingungen und eine schnelle Strecke!

Die Marathonis bei km 31 am Hotel Burj El Arab

Die Marathonis bei km 31 am Hotel Burj El Arab

„Den Dubai-Marathon Ende Januar laufen? Hmmmm … und dass in DER Hitze?“ Dies ist meist die erste Reaktion vieler Läufer, die mit uns zum Dubai-Marathon ins Gespräch kommen. Der „Kronprinz“ unter den Marathons gilt, neben den „Big Six“ der World Marathon Majors – also den weltweit bedeutendsten Marathonläufen: New York, Berlin, Tokio, London, Boston und Chicago – als der Geheimtipp schlechthin und tritt allmählich aus deren Schatten!

In der Lauffachwelt gilt diese Strecke, entlang des Persischen Golfs auf der Uferpromenade von Dubai City, mittlerweile als eine der schnellsten Marathonstrecken weltweit. Nach dem Berlin-Marathon werden hier die schnellsten Marathonzeiten gelaufen. Nur vier Kurven auf der gesamten Strecke und flach wie ein Brett! Bedingt durch den frühen Start um 07:15 Uhr, wird der morgendliche Dunst und Nebel optimal genutzt. Für Läufer herrschen damit perfekte Temperaturen um die 15 °C, bei relativ geringer Luftfeuchtigkeit von unter 60 Prozent. Für Spitzenzeiten, auch für den Hobbyläufer, herrschen nahezu perfekte Bedingungen. Die Organisation ist professionell und die Beteiligung auf den beiden Hauptstrecken (Marathon und 10 km), mit derzeit über 14.000 Teilnehmern, wächst von Jahr zu Jahr.

Jeder der nun denkt „Das ist ja langweilig … immer geradeaus laufen und dabei kaum Atmosphäre!“, der irrt doch gewaltig! Dem Läufer wird viel geboten und das „Drumherum“ passt einfach. Was will das Läuferherz mehr: entlang der Skyline von Dubai-City mit dem Burj Khalifa (848 m) zu laufen, dem Hotel Burj el Arab und der Palmeninsel „Palm Jumeirah“ so nah zu sein. Die sonst in der Öffentlichkeit so zurückhaltende arabische Bevölkerung zeigt Emotionen, feuert die Läufer an – auch angesteckt von den zahlreichen ausländischen Teilnehmern.

Jubelnde äthiopische Zuschauer

Jubelnde äthiopische Zuschauer

Vor allem die zahlreichen Fans der äthiopischen Spitzenläufer beeindrucken mit ihrem stimmungsvollen Auftreten. Die komplette Laufelite der Äthiopier, bei Männern und Frauen, ist hier vertreten, und für sie ist dieser Marathon der entscheidende Nominierungswettkampf für die kommende Laufsaison. Diese Stimmung und Läuferatmosphäre hier zu erleben, den Spitzenläufern im Kampf um Bestzeiten und Platzierungen zu begegnen und wirklich „zum Anfassen“ nah zu sein, findet man bei Laufveranstaltungen dieser Größenordnung sehr selten.

Arabische Dhow am Dubai Creek

Arabische Dhow am Dubai Creek

Wir haben für Sie ein Programm gestrickt, das Appetit und Ihre Lust wecken soll. Vor Ort profitieren Sie, dank eines gut ausgebautes U-Bahn-Systems und günstig gelegenen Hotels, von kurzen Wegen. Sie erleben die „Wandelbarkeit“ von Dubai-City – postmoderne Architektur und auch das alte Dubai, mit Markttreiben in den Shouk’s am Dubai Creek.

Nutzen Sie auch unsere optionalen Angebote:

  • Besuch im Burj Khalifa, dem höchsten Gebäude, zum Sonnenuntergang auf 434 m Höhe!
  • Abendliche Schiffsfahrt auf dem Dubai Creek und Wüstensafari mit arabischem Barbecue und Folklore-Show.

Viele Gründe, im Januar der Kälte zu entfliehen und die Reise mit uns zum Dubai-Marathon zu buchen … wir freuen uns auf Sie! Auch eine Reiseverlängerung ist möglich. Fragen Sie uns!

Alle Infos: www.schulz-sportreisen.de/DUB20

Über Berg und Tal zur legendären Läufer-Party beim 43. GutsMuths-Rennsteiglauf

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Es ist sehr früh am Morgen, die Sonne ist gerade erst aufgegangen und es ist noch ziemlich kalt. Die Menschenmenge ist gewaltig. Wie Ameisen schlängeln sich fast 6.500 Läufer von Oberhof aus in Richtung Start. Sie alle folgen, so wie auch ich, dem Ruf des 43. GutsMuths-Rennsteiglaufs. Vor mir liegt die Halb-Marathon Distanz von 21,1 km mit einer Höhendifferenz von insgesamt 712 m (293 m bergauf und 419 m bergab).

Nachdem ich meine wärmende Weste ausgezogen habe. gebe ich meine Sachen an einem der gelben Post-Trucks im Startbereich ab und beginne mich sofort warm zu laufen. Ca. 15 Minuten vor dem Startschuss begebe ich mich in meinen Startblock (Nr. 3 von 8). Pünktlich um 7:33 Uhr ertönt der Startschuss: Jetzt geht’s los!

Zunächst geht es einen Kilometer auf einer Asphaltstraße entlang, wir laufen an der Rodelbahn, der Skihalle und am Biathlon-Stadion vorbei und biegen dann am Grenzadler auf den Rennsteig ab. Der erste steile Anstieg liegt nun vor uns. Ich versuche es zwar ruhig anzugehen um nicht schon am Anfang zu viel Kraft zu verlieren, schaffe es aber kontinuierlich das große Läuferfeld zu überholen.
Der Lauf fängt jetzt schon an richtig Spaß zu machen zumal mich nun auch die ersten wärmenden Sonnenstrahlen treffen – so kann’s weiter gehen!

Es geht bergab, vor dem nächsten Anstieg atme ich nochmal tief durch

Es geht bergab, vor dem nächsten Anstieg atme ich nochmal tief durch

Entlang der Strecke stehen Menschen und feuern uns mit Rasseln, Trommeln und Tröten an. Nach 4 Kilometern erreichen wir die Golfwiese in Oberhof, wo die Stimmung unter den Zuschauen grandios ist. Das steckt an und so kann auch ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. Nun geht es 4 Kilometer lang Bergauf. Teils wirklich steil. Ich konzentriere mich gleichmäßig zu laufen und meinen Puls so niedrig wie möglich zu halten, dabei aber weiterhin einen Schnitt von maximal 04:55 min/km zu halten. Einige Läufer fangen nun an zu gehen, ich fange an neben dem Weg im Grass bzw. im Geröll hoch zu laufen um sie zu überholen. Ich achte auf jeden Schritt, denn einmal nicht aufgepasst, könnte es hier böse Verletzungen geben. Nach 9 Kilometern erreichen wir den höchsten Punkt der Halbmarathon-Strecke, die Plänckners Aussicht (973 m ü. NN). Das Gefühl ist unbeschreiblich. Rechts neben mir kann ich jetzt weit in die schöne grüne Landschaft blicken, wie auf einer Modelleisenbahnplatte sehe ich im Tal die kleinen Häuser der Orte aufgereiht. Nun geht es wieder bergab, wobei die Geschwindigkeit schlagartig zunimmt.

Wir laufen mitten durch den dichten Wald und atmen bei hohem Puls die frische Luft des Thüringer Waldes ein. Mit einigem bergab und bergauf geht es weiter bis zum „Borstenberg“, dort verlassen wir den Rennsteig um anschließend um den Goldlauterberg herum zu laufen. Bei Kilometer 14,1 passieren wir den Wegpunkt mit dem ungewöhnlichen Namen „Mordfleck“, wo wir den Höhenweg des Thüringer Waldes verlassen um unterhalb der Mordfleckwand zum „Bierfleck“ weiter zu laufen.

Mittlerweile sieht man vielen Läufern die Erschöpfung an. Hochrote Gesichter und lautes Keuchen prägt die Laufstrecke. Als ich das Schild mit der Aufschrift „KM 19“ sehe kann ich es kaum fassen. „Was? Wirklich? Schon so weit?“ Motiviert ziehe ich das Tempo nun nochmal an. Als ich über den Schmiedefelder Skihang laufe, höre ich schon den Lärm vom Zielbereich, der aus dem Tal hoch schallt. Jetzt geht’s nur noch bergab, ich laufe so schnell wie es nur geht. Der Mann neben mir auch, nur scheint er kurz mal nicht auf den Untergrund zu achten und fällt in voller Geschwindigkeit neben mir hin. Alles geht so schnell, ich schaue mich um, möchte ihm helfen, doch sehe das er schon wieder steht und weiter sprintet, ich frage ihn ob er in Ordnung ist und sehe seine offenen Wunden an Armen und Händen. Er grinst und meint er wäre ok. Noch ein Kilometer, die Waden und Oberschenkel brennen, das Publikum am Wegesrand schreit und feuert uns an, die Stimmung könnte nicht besser sein. Jetzt geht es nochmal auf eine Asphaltstraße und hin zum Zieleinlauf in Schmiedefeld. Noch 200 Meter und geschafft! Nach 1:35:30h bin ich im Ziel angekommen. Die Menge tobt, die Stimmung ist phantastisch und ich bin überglücklich.

Zieleinlauf in Schmiedefeld. Die Stimmung ist großartig!

Zieleinlauf in Schmiedefeld. Die Stimmung ist großartig!


Nachdem ich mich mit gefühlten 5 Litern Getränken und einer heißen salzigen Suppe gestärkt habe, ruhe ich mich zunächst an unserem Stand von schulz sportreisen, wo Ines und Frank schon in Gesprächen mit anderen Läufern vertieft sind, aus.
Auch ich komme mit vielen Läufern ins Gespräch die genauso begeistert von der schönen Laufstrecke sind. Manche kommen schon seit mehr als 10 Jahren hier her. Auch mich hat das Rennsteig-Lauf-Fieber gepackt. Nächstes Jahr würde ich gern den 43-km-Marathon laufen und wer weiß, vielleicht im Jahr darauf den 72,7-km-Supermarathon.

Doch heute geht es für mich erst einmal zurück ins Hotel, denn ich muss mich noch für die legendäre Läuferparty am Abend frisch machen. Die Stimmung dort übertrifft meine Vorstellungen. „Wie können denn all diese Super-Marathon, Marathon und Halb-Marathon- Läufer jetzt noch so wach und ausgelassen feiern?“frage ich mich. Eine Live-Band spielt das Rennsteiglied und als wäre nichts gewesen, tanzen die Läufer ausgelassen auf Bänken und Tischen.

Alles in allem war es wohl das intensivste Laufwochenende das ich in Deutschland je erlebt habe.

Falls auch Sie dieses spektakuläre Ereignis einmal miterleben möchten, dann begleiten Sie uns doch im kommenden Jahr, vom 20.05. bis 22.05.2016, ins Ringberghotel und zum 44. GutsMuths-Rennsteiglauf.

Mehr Informationen zu dieser Reise erhalten sie auf unserer Homepage unter: http://www.schulz-sportreisen.de/DEU38

Aktuelle Informationen zu Nepal

Agenturbesuch im Dezember 2013

Agenturbesuch im Dezember 2013

Was am Mittag des 25. April in Nepal geschah, bewegt uns alle bei schulz aktiv reisen sehr.
Die Koordination der angelaufenen Hilfsmaßnahmen im Land selbst ist nach wie vor schwierig und auch wir können Nepal zur Zeit „nur“ durch Spenden unterstützen. Selbst professionelle Hilfsorganisationen kommen nur erschwert ins Land, um vor Ort gezielt Hilfe leisten zu können.

Vor dem Hintergrund der wahnsinnigen Zerstörung von Natur und Infrastruktur in weiten Teilen des Landes – unsere bereisten Regionen eingeschlossen – ist es derzeit schwer vorstellbar, dass es auf absehbare Zeit wieder touristische Aktivitäten im Land geben wird (Video der BBC). Doch neben der Landwirtschaft ist insbesondere der Tourismus eine der hauptsächlichen Erwerbsquellen des Landes. Es wird sicherlich einige Zeit beanspruchen bis die touristische Infrastruktur wieder einigermaßen hergestellt ist, berichtet unsere nepalesische Partneragentur. Im Moment hat ein Großteil der Bevölkerung mit ganz anderen und vor allem existentiellen Problemen zu kämpfen.

Im ständigen Kontakt nach Kathmandu und Pokhara steht auch unser schulz sportreisen-Mitarbeiter Stefan Utke:
„Ich versuche mir nun täglich ein genaues Bild von der Situation vor Ort zu verschaffen. Da ich mit Freunden ein Kinderheim in Kathmandu unterstütze und deshalb oft vor Ort bin, traf mich die Nachricht der Naturkatastrophe umso mehr.“

Jeder der schon einmal in Nepal war, kennt die Offenherzigkeit und ehrliche Gastfreundlichkeit der Einheimischen. Der Tourismus spielt in Nepal eine sehr große Rolle. Durch Trekkingtouren, Hotelübernachtungen und Restaurants verdienen sich die Menschen in Nepal ihren Unterhalt. Wir halten selbstverständlich die Flagge für dieses Land und seine Menschen weiterhin ganz hoch, werden aber auch mit größter Sorgfalt und Bedacht über die Durchführung zukünftiger Reisen nach Nepal entscheiden.
Momentan ist es jedoch schwierig die Durchführbarkeit von Reisen im Oktober realistisch abzuschätzen. Wir stehen dazu im ständigen Kontakt mit unserer Agentur vor Ort, die ihre Arbeit inzwischen wieder aufgenommen hat, um ein klares Bild von der Lage zu bekommen. Zum heutigen Zeitpunkt sind unsere Klassiker-Reisen im Oktober in die Annapurna-Region „Annapurna Umrundung“, Nepal zum Kennenlernen, Royal Trek als auch in das Mustang Gebiet laut unserer Agentur in 4 Monaten wieder durchführbar und die Gegend bewanderbar.
Unsere Reise „Im Herzen des Helambu Himal“ in der Helambu-Langtang Region, werden wir vermutlich aussetzen müssen, da diese Region besonders stark vom Erdbeben betroffen ist. Des weiteren ist die Durchführbarkeit der Reisen zum Everest „Durch das Gokyo-Tal zum Mount Everest“ zum heutigen Zeitpunkt noch nicht realistisch abschätzbar. Dazu zählen auch die kulturellen Höhepunkte unserer Reisen im Kathmandu-Tal.

Mit aktiven Reisen verbinden wir neben der abwechslungsreichen körperlichen Aktivität insbesondere das, was sich in unserer aller Köpfe auf Reisen bewegt, wenn wir auf Mensch, Kultur und Natur eines Landes „treffen“. Gerade Nepal ist wie ein riesiges Meer voller natürlicher Sensationen, kultureller Schätze und großer Kontraste. Dieses Land ist voller magischer Anziehungskraft, für die wir auch zukünftig unsere Gäste begeistern wollen. Wir werden die Machbarkeit unserer Reisen unter Beachtung aller bekannten Risiken prüfen und werden wohl überlegte Entscheidungen treffen; um damit auch unseren Beitrag für dieses Land und seine Menschen zu leisten und Ihnen auch in Zukunft wieder besondere Reisen nach Nepal zu ermöglichen.

Im Moment wünschen wir den Menschen vor Ort, dass die Hilfsmaßnahmen greifen und so koordiniert werden können, dass alle Betroffenen baldmöglichst erreicht werden, um die derzeit große Not zu lindern. Wer gern Hilfe in Form von Spenden leisten möchte, dem empfehlen wir, sich an eine professionelle Hilfsorganisationen zu wenden, welche sich mit Krisensituationen bestens auskennt und kompetent vor Ort Hilfe leisten kann. Wir empfehlen u.a. den Verein arche noVa mit Sitz in Dresden und Berlin. Arche noVa bereitet derzeit den Transport von Trinkwasseraufbereitungsanlagen vor und sendet Helfer in das Erdbebengebiet.

Schottischer Sommer? Was ist das denn???

Schon klar: Die Vorstellung eines klassischen Sommertages passt irgendwie nicht zu Schottland und ein relaxter Tag am Badestrand ist nur mit ein bisschen Glück wirklich zu genießen. Doch unser schlechtes Bild über den schottischen Sommer wird ihm nicht gerecht. Denn wenn man sich dessen Besonderheiten einmal bewusst macht, wird man schnell vom Gegenteil überzeugt sein.

Der Sommer ist natürlich – ohne große Überraschung – die beste Zeit, um Schottland zu bereisen. Die Niederschläge sind die niedrigsten im Jahr und die Temperaturen am höchsten. Seiner nordischen Lage verdankt das Land zudem seine langen „Sommer“-Tage. Im Juni erhebt sich die Sonne bereits gegen 4:30 Uhr vom Horizont und verabschiedet sich erst gegen 22 Uhr in die wohlverdiente Nachtruhe.

Ganz ohne Regenschauer wird man in Schottland auch im Sommer natürlich nicht auskommen, das stets so nahe Meer hat einen nicht unerheblichen Anteil daran. Das Meer ist aber auch für die schnellen Wetterumschwünge verantwortlich. Ein etwas regnerischer Morgen geht meist in einen sonnigen Nachmittag über. Kommt dann noch die typische Hochlandlage wie beispielsweise in den Western Highlands dazu, kann man gut und gern mehrere Jahreszeiten an einem Tag erleben.

Letztlich ist es genau diese Wechselhaftigkeit, die Schottlands Sommer so charmant macht. Die Luft ist klar und sauber, die Natur leuchtet in allen Grüntönen. Wer bereit ist, auf 1 bis 2 Sonnenstunden im Vergleich zu Mitteleuropa zu verzichten, erhält im Gegenzug ein unglaubliches Plus an Natur!
Der Anblick der abwechslungsreichen Natur mit ihren spektakulären Tälern und Hochebenen dürfte jeden die Wanderlust spüren lassen. Verwunschene Landstriche, die fast stündlich in einem anderen Licht leuchten, laden zum aktiven Erkunden ein. Die ambitionierteren Wanderer zieht es vielleicht sogar auf den Gipfel des 1344 m hohen Ben Nevis, Großbritanniens höchsten Berg.

Die ideale Reisedauer für eine Wanderreise durch Schottland ist eine gute Woche. In dieser Zeit erkundet man die Vielfalt der Natur und hat anschließend noch Zeit, entweder auf eigene Faust das Land und seine wirklich besonderen Menschen zu erleben oder (für die, die wirklich noch den klassischen Sommer suchen) seine restlichen Urlaubstage im sonnigen Süden zu verbringen.

Wir bieten 2 verschiedene Wanderreisen nach Schottland an: „Unterwegs in den Western Highlands“ und „Schottische Hebrideninseln und Western Highlands“. Fast alle Termine dieser beiden Touren sind bereits gesichert und werden garantiert durchgeführt.

Südafrika mal multiaktiv erleben – frische Eindrücke vom Kap

Über die Ostertage machte sich eine Gruppe Sportler gemeinsam mit unserer Kollegin Ines Schmitt auf den Weg in die südafrikanische „mother city“ Kapstadt, um dort am Two Oceans Ultra-Marathon, einem der landschaftlich schönsten Läufe der Welt, teilzunehmen. Lesen Sie den vollen Bericht hier: https://reiseblog.schulz-aktiv-reisen.de/….

Neben der sportlichen Herausforderung am Karsamstag erwartete unsere Reisegäste natürlich ein umfassendes Aktivprogramm in und um Kapstadt. Dieses orientierte sich am Programm unserer in diesem Jahr brandneuen Multiaktiv-Reise, die damit auch ihren „kleinen“ Pilottermin hatte:

  • Unmittelbar nach Ankunft in Kapstadt ging es mit Fahrrädern auf eine besondere Erkundungstour durch die charmante Metropole – ideal, um die vom langen Flug noch müden Glieder wieder zu wecken.
  • Gemeinsam wurde der über 1000 m hohe Tafelberg erklommen und über die verwunschene und durchaus anspruchsvolle Skelett-Schlucht wieder abgestiegen.
  • Inmitten der einmaligen Landschaft der Kap-Halbinsel übernachteten wir in den rustikalen Hütten des Smitswinkel Camps, von wo aus wir am nächsten Tag das Kap der Guten Hoffnung besuchten.

Natürlich haben wir unsere Webseite mit den frischen Eindrücken bestückt. Eine kleine Auswahl finden Sie hier, einige weitere Bilder unter www.schulz-aktiv-reisen.de/SAF04.

Ein deutlich umfassenderes Aktivprogramm (… denn Sie laufen ja keinen Marathon) bieten wir unseren Reisegästen der Multiaktiv-Reise. Wir haben mehr Zeit, um auch die etwas entfernteren Winkel des Western Capes, jener Provinz rund um Kapstadt, ausführlich und wahrlich multiaktiv zu erkunden: Wir gehen in den Cederbergen sowie auf dem Hoerikwaggo-Trail auf Wanderschaft, durchstreifen auf Fahrrädern die Halbwüste Karoo sowie den versteckten De-Hoop-Nationalpark; in Kajaks erkunden wir die Flüsse rund um Wilderness sowie die an Walen und Robben so reiche Küste vor Hermanus.

Am Kap der Guten Hoffnung kehrt jetzt der „Winter“ ein und es wird vor Ort etwas ruhiger. Aber mit den Frühlingsblüten Anfang Oktober werden auch wir wieder multiaktiv dort unterwegs sein – die Temperaturen sind sommerlich warm aber dennoch moderat und die Natur leuchtet in bunten Farben.

Gern nehmen wir Sie mit auf diese Reise. Früh buchen lohnt sich übrigens, denn aktuell gibt es günstige Flüge nach Kapstadt: Mit Emirates oder Turkish Airlines reisen Sie für deutlich unter € 1000,- an, Direktflüge ab Frankfurt mit der Condor gibt es aktuell bereits für € 1100,-. Gern unterbreiten wir Ihnen ein individuelles Angebot.

Alle Infos zur Tour: www.schulz-aktiv-reisen.de/SAF04

Im Oktober nach Vietnam und Kambodscha: Unterwegs mit Pierre, Thomas, Hanh und Mori!

Halongbucht in Nordvietnam

Halongbucht in Nordvietnam

Schon seit Jahren im Programm und stetig gut gebucht: „Vietnams Highlights und Angkor in Kambodscha“. Diese Reise vereint die Höhepunkte Nord- und Südvietnams mit den riesigen Tempelanlagen von Angkor Wat: Ein 3-Tage-Trekking führt Sie zu Bergdörfern der Hmong und Dai ins Hochland Nordvietnams, Sie paddeln entspannt durch die Halongbucht, besuchen eine einheimische Familie im Mekongdelta und radeln in Angkor Wat dem Sonnenaufgang entgegen!

Begleitet werden Sie auf der Reise von Pierre, Thomas, Hanh und Mori. Diese sind jeweils Spezialisten auf ihrem Gebiet und auch ein Grund für den steten Erfolg der Reise. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle einmal das Team vorstellen, das immer wieder unsere Gäste zu begeistern weiß:

Pierre Vercheval

Pierre Vercheval

Im Norden Vietnams empfangen Sie – je nach Reisetermin – Pierre oder Thomas: Pierre ist gebürtiger Leipziger und kennt sich aufgrund seiner engen Kontakte zu einer Familie in Hanoi bestens aus mit der vietnamesischen Kultur.


Thomas Kropff

Thomas Kropff

Seit 20 Jahren bereist Thomas Kropff intensiv den asiatischen Kontinent, arbeitet als Fotograf und Vortragsreferent. Mit Leidenschaft und viel Hintergrundwissen bringt er Ihnen „sein“ Asien nahe.


Le Thi Hong Hanh

Le Thi Hong Hanh

In Südvietnam begrüßt Sie Hanh: Hanh studierte Deutsch als Fremdsprache, spricht fließend Deutsch und zeigt Ihnen ihr Heimatland aus dem Blickwinkel einer Einheimischen. Gemeinsam entdecken Sie ihre Heimatstadt Saigon und die schwimmenden Märkte im Mekongdelta.


Morteza Ariana

Morteza Ariana

In Kambodscha reisen Sie mit dem Angkor-Experten Morteza Ariana. Mit Mori entdecken Sie die riesigen Tempelanlagen Angkor Wats per Rad und „durch die Linse“. Mori hat früher als Fotograf für Unicef gearbeitet und lebt heute in Kambodscha. Er gibt Ihnen Tipps, wie aus Ihren Urlaubs-Schnappschüssen richtig gute Fotos werden.


Ihre unterschiedlichen Perspektiven und ihre gemeinsame Passion zu Südostasien garantieren Ihnen ein einmaliges Reiseerlebnis mit vielfältigen, intensiven Einblicken in die vietnamesische Kultur!

Schon im Januar war der Herbsttermin komplett ausgebucht. Deshalb gibt es nun einen Zusatztermin vom 10.10. bis 31.10.2015 – die ersten Buchungen sind bereits eingegangen!

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/VUK11

Allen Gipfelhungrigen, welche einmal den höchsten Berg Vietnams, den Fansipan, besteigen möchten, können wir die Reise „Vietnams Norden und Süden“ vom 17.10. bis 07.11.15 empfehlen: www.schulz-aktiv-reisen.de/VIT01

Ein Berg im Portrait – der Elbrus

Der berühmte Doppelvulkan ist der höchste Berg Europas

Der berühmte Doppelvulkan ist der höchste Berg Europas

Der Elbrus – ein ruhender Doppelvulkan im russischen Kaukasus an der Grenze zu Georgien gelegen, ist mit 5642 m Höhe der höchste Berg Russlands und gleichzeitig der höchste Berg unseres Kontinents. Damit gehört er in Bergsteigerkreisen zu den berühmten Seven Summits. Von den stark vergletscherten Gipfelbereichen des Ost- und des Westgipfels fließen mehr als 70 Gletscher ins Tal. Den höchsten Punkt bildet der Westgipfel, welcher einen Krater von 250 m Durchmesser aufweist.

Der Mythologie nach war der Elbrus das Gefängnis des Prometheus, nachdem er den Menschen das Feuer gebracht hatte. Darüber hinaus erhielt der Berg viele weitere Bezeichnungen und Namen wie „Berg der Sprachen“, „König der Geister“, „Thron der Götter“, „Ort der Glücklichen“ und „Heilige Höhe“.

Nicht nur vor dem geografischen Hintergrund werden Parallelen zum Ararat deutlich, sondern auch in der Mythologie: So soll einer Sage zufolge die Arche Noah vor ihrer Landung am Ararat kurzzeitig am Elbrus gestrandet sein.

Da der Elbrus als heiliger Berg gesehen wurde, war die Besteigung für lange Zeit nicht erlaubt. Im Jahr 1829 fand eine umstrittene Erstbesteigung auf den Ostgipfel statt. Am 26. Juli 1874 erfolgte dann die Erstbesteigung des 5642 m hohen Westgipfels durch die Engländer Horace Walker, Frederick Gardiner, Florence Crauford Grove und den Schweizer Führer der Expedition, Peter Knubel.

Eine der ersten Unterkünfte am Elbrus war die berühmte Prijut 11 – Unterkunft der 11, da 1929 11 Wissenschaftler diese Hütte für Forschungszwecke auf knapp 4200 m errichteten. Etwas später wurde statt dieser Hütte eine neue, für 40 Personen ausgelegte Hütte errichtet. Durch ein Feuer im Jahr 1998 brannte die Hütte bis auf die Grundmauern nieder. Zahlreichen Bergsteigern bietet deshalb seit Sommer 2001 etwas unterhalb der ehemaligen Prijut 11 die neue Dieselhut ein Dach über den Kopf.
Die wohl weitaus berühmteren Unterkünfte befinden sich jedoch am Ende des Sessellifts. Die rot und weiß gestrichenen Botschkis in Form von Wohntonnen bieten Platz für zahlreiche weitere Bergsteiger. Die Hütten sind in Privatbesitz und nicht reservierbar. Verschiedene weitere Wohncontainer, zwischen den legendären Wohntonnen stehend, bieten Platz für weitere Alpinisten.

Neben den festen Unterkünften am Berg gibt es auch einige Seilbahnen, welche bis auf eine Höhe von 3550 m führen. Diese erleichtern den Aufstieg erheblich und bieten auch die Gelegenheit für den ambitionierten Wanderer, sich auf eine in Europa sonst unbekannte Höhe zu begeben.

Nicht nur aufgrund der relativ guten Infrastruktur zählt der Elbrus zu den eher leichteren Bergen. Der majestätische Vulkanriese ist über die Normalroute zwar technisch nicht schwierig, erfordert aber eine sehr gute Kondition und vor allem eine sehr gute Akklimatisation. So stellt der Elbrus an die körperliche Fitness höhere Ansprüche als beispielsweise der vergleichbar hohe Kibo. Kleine Täler bieten zahlreiche Möglichkeiten, sich für den eigentlichen Gipfelaufstieg an die Höhe zu gewöhnen. Deshalb führt Sie unsere Reise an den ersten 6 Tagen in landschaftlich wunderschöne Seitentäler des Baksan-Flusses. Um die erforderlichen Permits für diese Täler kümmern wir uns. Vor dem eigentlichen Gipfeltag werden zusätzliche Bergtouren von den Botschkis aus unternommen, die der besseren Höhenanpassung dienen.

Trotz der guten Aufstiegsbedingungen darf der Elbrus nicht unterschätzt werden. Denn das Wetter im Kaukasus ist launisch. Schnelle Wetterumbrüche mit Starkwinden sind keine Seltenheit. Kälte, Wind, Nebel und falsche Ausrüstung können auch erfahrene Bergsteiger zur Umkehr zwingen. Zwei Reservetage erhöhen deshalb bei unserer Reise die Aussichten auf den Gipfelerfolg am Elbrus. Unsere erfahrenen Bergführer kennen den Berg bestens und werden Sie sicher begleiten.

Wer noch dieses Jahr „Europa aufs Dach steigen“ möchte, sollte sich beeilen!

Folgende Termine sind gesichert:
18.07.15 — 01.08.15, Buchung bis 16.05.15 möglich
08.08.15 — 22.08.15, Buchung bis 06.06.15 möglich

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/RUS50

Warum gerade … Rumänien?

Radu und Robert bei unseren Reisetagen

Reiseleiter Radu und Robert bei unseren Reisetagen

Das heutige Rumänien im Südosten Europas besteht aus zahlreichen Regionen, die in der Historie ganz anders abgegrenzt waren, von verschiedenen Reichen besetzt wurden und damit unterschiedliche Entwicklungen nahmen. In den bewegten Zeiten vergangener Jahrhunderte kamen römische, türkische sowie habsburgische Machthaber und beanspruchten die Ländereien für sich. Entsprechend vielgestaltig war schon immer die ethnische Zusammensetzung des Landes.

Die Vielfalt der Volksgruppen äußert sich in den jeweiligen Traditionen, welche die Jahrhunderte überlebten und den Menschen eine gewisse Geborgenheit verschafften. Das Leben der Traditionen ist den Rumänen eigen, zu zahlreichen Festen und besonderen Anlässen werden Trachten getragen, bestimmte Speisen gereicht, Musik dargeboten und getanzt. Von Generation zu Generation wird so die Geschichte weitergegeben und das kann man im ganzen Land erleben!

Es sind also die herzlichen Menschen, die – eingebettet in ihr kulturelles Erbe – das Land so liebenswert machen und es ist auch die Natur, die viel zu bieten hat.

Besonders markant sind die Karpaten, die von Norden kommend in der Mitte des Landes nach Westen abbiegen und wie zwei Seiten eines Dreiecks das Herz Rumäniens umschließen. Hier befindet sich Transsilvanien (Siebenbürgen), übersetzt bedeutet dies „das Land hinter den Wäldern“, doch das ist eine eigene Geschichte.

Die südliche Grenze Rumäniens bildet zu weiten Teilen die Donau, dieser mächtige europäische Fluss mit mehr als 2800 Kilometern Länge. Bevor der Fluss in das Schwarze Meer einströmt, drängt ihn das Massiv der Dobrudscha zunächst nach Norden, doch dann sucht sich der Fluss seinen Weg und kann ein weit verzweigtes Delta bilden. Auch hier war immer schon eine Vielzahl an Volksgruppen beheimatet, wie der „letzte Friedhof vor dem Meer“ belegt.

Rumänien bietet sehr viel Raum für Erlebnisse! Wir möchten Ihnen zwei Regionen vorstellen, die zum einen durch unsere eigene Geschichte und Kultur berührt und geprägt ist und im zweiten Fall die europäischste all unserer Wasserstraßen beginnen lässt. Unsere Touren sind jeweils kombiniert mit passenden Aktivitäten, doch sehen Sie selbst:

  • „Das Land hinter den Wäldern“ entdecken Sie auf unserer Reise Siebenbürgen hautnah erleben. Sie besichtigen Transsilvanien und verbinden dies mit Wanderungen und Radtouren durch die urige und authentische Landschaft
  • Das Ende eines Flusses, nämlich das der Donau, erschließen Sie sich auf der Tour Einzigartiges Donaudelta, bei der Sie in das UNESCO-Weltnaturerbe ganz nah erleben.

Dass Rumänien eine Reise wert ist, sehen wir auch immer wieder an dem Feedback unserer Reisegäste. Diese zeigen sich häufig sehr positiv überrascht und haben auf ihrer Rückreise oft den Wunsch im Gepäck, das wundervolle Land noch einmal zu besuchen.

Unsere Reisen in Rumänien: www.schulz-aktiv-reisen.de/Rumänien

Zusatztermin für das Naturparadies Brasilien im Oktober

Kanufahrt auf einem der Seitenarme im Amazonasgebiet

Kanufahrt auf einem der Seitenarme im Amazonasgebiet

Die Fußball-Weltmeisterschaft ist vorbei und die Olympischen Spiele stehen für 2016 vor der Tür. Dieses Jahr ist also eine ideale Zeit, um das Land zwischen den beiden sportlichen Großereignissen zu besuchen.

Je nach Reiseziel in dem größten Land Südamerikas, welches 23 Mal so groß wie Deutschland ist, ergeben sich ganz unterschiedliche „beste“ Reisezeiten. Wer sich für die drei Naturparadiese des Landes – Amazonasgebiet, Pantanal und Iguaçu – interessiert, sollte seine Reise zwischen Mai und Oktober planen. In dieser Zeit ist die „Trockenzeit“ am Amazonas, d.h. es regnet nicht allzu stark. Hierbei ist der Oktober normalerweise der trockenste Monat. Trotzdem muss auch in dieser Zeit mit immer wieder auftretenden Regengüssen gerechnet werden. Außerdem sieht man im Oktober, dank des niedrigeren Wasserstandes auch schon die beeindruckenden Baumwurzeln aus dem Fluß ragen. Neben der Natur lernen Sie auf unserer Reise auch das Leben am und mit dem Amazonas kennen. Der einheimische, Deutsch sprechende Guide zeigt Ihnen wie man im Dschungel überleben kann und welche Pflanzen bestimmte Heilwirkungen haben. Sie besuchen gemeinsam ein Dorf der Caboclos und können dort auch von den typischen einheimischen Gerichten probieren!

Im Pantanal, dem zweiten Teil unserer Reise, beginnt im Oktober bereits langsam die Regenzeit. Die Temperaturen liegen bei 20-33 Grad und sind damit ähnlich wie im Amazonasgebiet. Es ist in der Regel auch die Zeit, in der die Tiere nach und nach die Wasserlöcher entlang der Transpantaneira verlassen und weiterziehen. Mit etwas Glück sieht man noch viele der hier lebenden Arten, z.B. Capivaras (Wasserschweine), Kaimane, den nachtaktiven Tapir und unzählige Vogelarten. Ein ganz besonderes Highlight ist der Besuch in Bom Jardim, wo Sie in einem glasklaren und fischreichen Süßwasserfluss Schnorcheln gehen und am Nachmittag eine Papageienlecke besuchen – ein farbenprächtiges und geräuschvolles Naturschauspiel!

Den krönenden Abschluss der Reise bilden die Iguaçu-Wasserfälle, die mit einer Breite von 3 km und einer Höhe von bis zu 80 m eines der Naturwunder Brasiliens sind. Ein Teil der Fälle liegt bereits in Argentinien und für den Besuch der argentinischen Seite ist ebenfalls ein Tag eingeplant. Ende Oktober bzw. Anfang November erwarten Sie hier warme Temperaturen und vergleichsweise wenig Regen. Trotzdem sollten Sie eine Regenjacke einpacken, denn oft kann man so nah an die Fälle herangehen oder -fahren (optionale Bootsfahrt auf der argentinischen Seite), dass man eine ordentliche Portion Wasser abbekommt.

Da der erste Termin im Oktober bereits seit Anfang April ausgebucht ist, gibt es nun einen Zusatztermin vom 19.10. bis 03.11.2015. Maximal 10 Reisegästen möchten wir auf diesem Termin die drei Naturparadiese Brasiliens näher bringen. Wer noch ein paar Urlaubstage übrig hat, kann diese Reise auch mit einem Besuch der schönsten Stadt und der berühmtesten Strände von Brasilien verlängern – Rio de Janeiro, Copacabana und Ipanema!

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/BRA06

Georgien – Im Land des Goldenen Vlieses

Höhlenkloster Vardsia

Wie wir schon in unserem letzten Newsletter berichtet hatten, befindet sich Georgien im Aufschwung. Straßen werden instand gesetzt und Wanderwege markiert. Geldautomaten findet man jetzt an vielen Ecken, ebenso wurden auch vielerorts Touristeninformationszentren eröffnet.

Doch nicht nur touristisch bewegt sich das Land nach vorn: 2015 wird in Tbilisi die Jugendolympiade Europas stattfinden, in diesem Zuge sollen mehrere neue Sporthallen errichtet werden und zwölf Sportstätten sind bis jetzt in Planung. Für die Fußballfans unter uns: in Georgien wird auch der UEFA Cup 2015 im Micheil-Meßchi-Stadion in Tbilissi ausgetragen.

Georgien – das vielseitige und sehr reizvolle Land bietet kulturell wie landschaftlich viele Möglichkeiten der Urlaubs- und Reisegestaltung. In den Bergen des Kaukasus, lange noch nicht so kommerzialisiert wie etwa die Alpen, kann man in aller Ruhe wandern und trifft oft stundenlang keinen anderen Menschen. Erholung pur in ursprünglicher Natur! Die palmengesäumten Steinstrände am Schwarzen Meer bieten dazu viel Abwechslung zum Gebirge. Georgier sind nette und unverstellte Menschen, ihre Gastfreundschaft ist sprichwörtlich. Der Gast ist überall und jederzeit herzlich willkommen!

Medea Statue in Batumi
Wer sich einen Eindruck von der Kultur und der atemberaubenden Landschaft machen möchte ist bei unserer Reise: Wandern und Kultur zwischen Kaukasus und Schwarzem Meer genau richtig!
Reisen Sie mit uns 15 Tage in das Land des Goldenen Vlieses. Besuchen Sie auf dieser Reise die Metropole Tbilissi, die alte Hauptstadt Mzcheta (UNESCO-Weltkulturerbe), die Höhlenstadt Vardsia mit Fresken aus der Goldenen Epoche und erleben die subtropische Atmosphäre unter den Palmenstränden von Batumi am Schwarzen Meer.
Auf Tageswanderungen in einer kleinen Gruppe erkunden Sie auch entlegene Ecken und werden immer wieder mit Ausblicken auf den Zentralkaukasus und seine schneebedeckten Fünftausender belohnt. Hier erstrecken sich die größten Gletscher des Kaukasus wie eine eisige Krone über ein Gebiet von 300 km². Das Gebirge gilt als eines der unberührtesten und schönsten Eurasiens. In Kachetien, der Wiege des georgischen Weines, besichtigen Sie das Höhlenkloster David Garedscha (6.Jh.) und wandern zum Kloster Udabno. Unterwegs besuchen Sie einen rustikalen Weinkeller inkl. Weinprobe direkt aus den „kvevris“ (im Boden eingegrabene Tonkrüge).

Bei einer Weinprobe haben Sie Gelegenheit gute georgische Markenweine zu probieren. Der Ausblick zum Zentralkaukasus mit seinen schneebedeckten Fünftausendern ist zwar schön, aber wir wollen die Bergregion auch hautnah erleben. So sind Sie zum Abschluss der Reise in der Region Chewsuretien in der kleinen Ortschaft Kasbegi am Fuße des legendären Kasbek in einer Privatunterkunft zu Gast. Eine Wanderung zu der 2.170 m hoch gelegenen Gergeti Dreifaltigkeitskirche lässt Ihre Blicke noch einmal in den Kaukasus und auf den Kasbek schweifen.

Ein einheimischer, Deutsch sprechender Reiseleiter ist die beste Voraussetzung für den tieferen Einblick in die Kultur und das Leben der Georgier. Wie zum Beispiel unser Reiseleiter Soso: Die Mehrzahl unserer Reisen wird von ihm geführt. Er ist 29 Jahre und ein Kind der Millionenhauptstadt Tbilisi. Trotz der Liebe zu seiner Heimatstadt freut er sich immer, im Sommer ruhige und naturbelassene Ecken des Landes mit kleinen Wandergruppen aufzusuchen. Soso hat die Fachrichtung Bibliothekswissenschaft an der Pädagogischen Universität in Georgien absolviert und anschließend noch etwa zwei Jahre Deutsch am Goethe-Institut in Tbilisi studiert. Seit 2004 arbeitet er als Deutsch sprechender Reiseleiter und Bergführer. In seiner Freizeit geht er seiner Lieblingsbeschäftigungen nach: Soso fischt und kocht sehr gern!

Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz auf einem unserer Termine:

01.08.15 — 15.08.15, € 2090,- inkl. Flug
26.09.15 — 10.10.15, € 2090,- inkl. Flug

Alle Infos: Wandern und Kultur zwischen Kaukasus und Schwarzem Meer

Weitere Reisen nach Georgien finden Sie unter: Reisen nach Georgien

Nepal: Aus aktuellem Anlass

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Traurige und erschreckende Nachrichten erreichen uns alle seit Samstag aus Nepal.

Die gute Nachricht zuerst: All unsere Gäste sind rechtzeitig und wohlbehalten aus Nepal zurückgekehrt – bereits vor dem verheerenden Erdbeben. Jedoch konnten wir leider bisher nur vereinzelt Kontakt zu unseren Guides und unserer Agentur vor Ort herstellen. Von unserem Partner Paras aus Nepal erreichten uns soeben diese Zeilen:

„Dear Tina,

Thank you very much for your support and concern.
We all are well and safe. Waiting for the things to be normal again. I mean the current situation as we are still suffering from lots of aftershocks. As you might already know, more than 3000 people already lost their live and the count is still increasing. The earthquake have destroyed almost all the old temples and monuments and i suppose it will take more than 10 years to renovate again. Still we are hopeful and staying strong. Once again thank you very much for your concern, it really means a lot.

With kind regards,
Paras.“

Seit den ersten Meldungen rund um die Katastrophe sind bei uns bereits zahlreiche Anrufe und Nachrichten ehemaliger Nepalreisender eingegangen. Neben der Betroffenheit und Sorge überwiegt aber vor allem eines: Hilfsbreitschaft. Wer gern Hilfe in Form von Spenden leisten möchte, dem empfehlen wir sich an eine professionelle Hilfsorganisationen zu wenden, welche sich mit Krisensituationen bestens auskennt und kompetent vor Ort Hilfe leisten kann. Wir empfehlen u.a. den Verein arche noVa mit Sitz in Dresden und Berlin. Arche noVa bereitet derzeit den Transport von Trinkwasseraufbereitungsanlagen vor und sendet Helfer in das Erdbebengebiet.
Den Link zum Projekt mit zahlreichen Hintergrundinformationen und einem Link zum Spendenkonto finden Sie unter: www.arche-nova.org.

Wir hoffen, dass es allen unseren Partnern, Reiseleitern und deren Angehörigen in Nepal gut geht und sind im Gedanken bei ihnen.

Vorankündigung neues Reisekonzept: „Wo die Götter Urlaub machen …”

Frühstückslauf am Meer

Frühstückslauf am Meer

… lautet ein Slogan, der auf die Schönheiten der Mittelmeerinsel hinweist. Im gastfreundlichen und spätsommerlichen Zypern wandeln und laufen Sie z.B. auch auf den Spuren der Liebesgöttin Aphrodite. Um den gut organisierten „Aphrodite-Halbmarathon“ am 22.11. auf einer wunderbaren Strecke, die meist am Meer entlang führt, rankt sich eine interessante Palette von Aktivitäten: eine Stadterkundung per Fahrrad, ein Ausflug zum Bad der Aphrodite vor der Akamas-Halbinsel – und im Verlängerungsangebot findet sich sowohl Zeit zur Entspannung als auch eine 2-tägige Erlebnistour nach Nordzypern.

Unser neues Reisekonzept erfährt gerade noch den letzten feinen Pinselstrich und wird in Kürze in voller Pracht auf unserer Website zu finden sein.

Alle Infos: www.schulz-sportreisen.de/ZYP10

Herbst 2015: Baikalsee, Transsib und Laufhighlight in Omsk

Start und Ziel des Marathons vor einer der schönsten Kirchen Sibiriens ...

Start und Ziel des Marathons vor einer der schönsten Kirchen Sibiriens …

Mit dem Baikal Ice Marathon und Siberian Ice Marathon sind wir bei vielen Läufern mit Hang zu außergewöhnlichen Laufereignissen schon bekannt. Auch das Männermagazin androgon ließ es sich zum 10. Jubiläum 2014 nicht nehmen, über den zugefrorenen Baikalsee zu laufen.

Natürlich lässt sich Sibirien auch bei anderen Temperaturen erlaufen. Prädestiniert hierzu ist im Herbst der International Siberian Marathon in Omsk mit 42, 10 und 6 Kilometern. Die 1,2 Millionen Einwohner zählende Stadt nahe der kasachischen Grenze ist mit fast 300 Jahren eine der ältesten Städte Sibiriens und hat eine bewegte Vergangenheit. Wladi, unser Reiseleiter vor Ort, weiß seine Gäste mit Feingefühl an diese Historie heranzuführen.
Maßgeblich beeinflusste die Transsibirische Eisenbahn die Entwicklung der Stadt Omsk. Fertiggestellt wurde sie 1895 und bis heute umweht sie eine besondere Faszination, der auch wir uns nicht entziehen können. Und so verbinden wir mit der Transsib bei dieser Sonderreise im Herbst 2015 den Baikalsee und Omsk. Der mehrtägige Baikal-Reiseauftakt lässt Sie, unter bester Obhut unserer langjährigen deutschsprachigen Reiseleiter am Baikalsee, Andrej und Tamara, den Baikal zu Fuß, mit Kajak und per Schiff erkunden. Im Anschluss begeben Sie sich 1,5 Tage lang mit der Transsib gen Westen nach Omsk, um diese Reise mit dem herbstlichen Omsker Marathon zu krönen. Für diese besondere Kombination aus Natur-/Erlebnisreise, Transsibfahrt und Laufevent freut sich bereits eine dufte Läufergruppe und begrüßt gern weitere Lauffreunde sowie Begleitpersonen mit Lust auf eine ferne, fremde und faszinierende Region.

Alle Infos: www.schulz-sportreisen.de/RUS36

Lässig in Kapstadt …

Lässig in Kapstadt ...

Lässig in Kapstadt …

Was mit dem Niederländer Jan van Riebeeck im 17. Jahrhundert in der Tafelbucht begann, er gründete dort eine Versorgungsstation für die Handelsschiffe der niederländischen Ostindien-Kompanie, ist heute eine Millionenmetropole, die so ganz und gar nicht den Eindruck erweckt, eine zu sein. Die Lässigkeit, für die Kapstadts Bürger berühmt sind, zog mich bei meinem diesjährigen Besuch im Rahmen des Two Oceans Marathons sofort in den Bann. Und sie steckt an. Wer sich darauf einlässt, lässt die eigenen gedanklichen Hüllen schnell fallen, lässt sich ein auf die oftmals spontane Ansprache der Menschen, die keineswegs aufgesetzt ist.

Noch etwas benommen vom langen Flug begeben wir uns per Rad durch Kapstadt – sicher ungewöhnlich, aber umso ergiebiger die Eindrücke. Innerhalb kürzester Zeit erschließen wir uns die City, orientieren uns, erfahren, wo die Marathonmesse stattfinden wird, wo gute Märkte sind, Restaurants und Bars und die schrille Bäckerei „Charly’s“, die wir an sich meiden sollten, wollen wir den bevorstehenden Ultra-Marathon in Angriff nehmen. Doch bis dahin stehen uns noch einige Tage bevor, die wir nicht weniger aktiv als am Anreisetag angehen werden.

The Cape Peninsula wird unser „Zuhause“ bis zum Marathon am Ostersamstag. Während uns die Tafelbergwanderung mächtig in die Beine geht, entscheiden wir uns für den Folgetag für eine grandiose Strandwanderung am Noordhoek Beach immer gen Süden, denn das Kap der Guten Hoffnung ist natürlich Teil unserer Reise. Über Simons Town und Fish Hoek, Orte zum Wohlfühlen und Bleiben an der Ostküste der Cape Peninsula, erreichen wir zwei Tage vor dem Marathon wieder Kapstadt. Den Friendship-Run mit 5,6 km am Karfreitag wollen wir uns nicht entgehen lassen. Auch hier begegnet sie uns wieder, die Lässigkeit und Heiterkeit. Laufen im Sinne der Freude und Zusammengehörigkeit. Was jahrzehntelang für Südafrikas Menschen nicht galt, soll ein wenig Niederschlag und Ausdruck auch in den zahlreichen Laufevents im Rahmen des Two Oceans Marathon finden. Am Ostersamstag folgte dann der Ultra- und Halbmarathon mit sehr früher Startzeit um den gewöhnlich warmen Herbsttemperaturen noch in den frühen Morgenstunden auszuweichen. In diesem Jahr überraschen uns jedoch tatsächlich erfreuliche Läufer-Bedingungen; angenehm kühle Temperaturen – Wind, Sonne und etwas Regen wechseln sich ab. Nach 56 km und weit vor dem 7-Stunden-Timeout kommen alle Ultraläufer unserer Gruppe lässig ins Ziel. Auch ich genieße den Halbmarathon sehr.

Eine wirklich fitte Gruppe, eine wirklich sensationelle Stadt mit einem herausragenden Lauf bei bester Stimmung und hervorragender Versorgung – eine wirklich aktive und erlebnisreiche Woche die bei einem guten Tropfen südafrikanischen Wein in den Winelands ausklingt. Kapstadt – wir kommen wieder!

Meine ganz persönliche Empfehlung für alle, die Kapstadt und Umgebung aktiv erleben möchten: Südafrika – Multiaktiv im Western Cape rund um Kapstadt

Wo „das Laufen“ begann: Vom Dorf Marathon nach Athen!

Am Marathon-Start
Waldemar Cierpinski, unser 2-maliger Marathon-Olympiasieger, erzählte erst kürzlich, wie sehr auch ihn der Athen-Marathon fasziniert hat.
Seine Zeit von 2:17:54 h, mit welcher er damals bei den Europameisterschaften 1982 in Athen den 6. Platz erreichte, ist zwar nach heutigen Maßstab nichts besonderes, doch die beeindruckende Atmosphäre während des Laufes und der Zieleinlauf im, mit 60.000 Zuschauern vollbesetzten, Panathinaiko-Stadion bleiben bis heute für ihn denkwürdige und unvergessene Eindrücke.
Die Marathonläufer, und wir übertreiben dabei nicht, sind von diesem Lauf begeistert! Alles um diesen „Marathon“ ist nahezu perfekt organisiert und die „Hellenen“ sind begeisterungsfähige Gastgeber. Dieser Marathon spiegelt die Geschichte Griechenlands wieder und jeder Grieche, den man darauf anspricht, ist stolz darauf.

Die Strecke selbst ist nicht zu unterschätzen. Waldemar Ciepinski sagt: „Ein gleichmäßiges Tempo zu laufen und das fast permanent 30 km immer leicht bergauf, dann beim Bergab-Laufen das Tempo beizubehalten und nicht von Wadenkrämpfen geschüttelt zu werden, ist eine große Kunst!“ Daran sollte auch jeder Marathonläufer denken und sich darauf in der Vorbereitung einstellen.
Marathon-Ziel

Wir haben für Sie ein Programm gestrickt, das Appetit machen soll: Tauchen Sie mit uns ein in die Geburtsstätte des Marathonlaufs! Sie wohnen direkt an der „Pulsader“ Athens, in einem familiären Hotel an der Plaka (Altstadt) und der Akropolis. Vor Ort profitieren Sie, dank eines gut ausgebautes U-Bahn-Systems, von kurzen Wegen. Wir fahren auf weiten Teilen der Marathonstrecke zum Dorf Marathon, besichtigen das Startgebiet sowie das Marathon-Museum. Auch am Denkmal des 1. Olympiasiegers, Spiridon Louis, in Maroussi machen wir einen kurzen Stopp.

Nutzen Sie auch unsere fakultativen Angebote: Tages-Kreuzfahrt zu den saronnischen Inseln – Hydra, Poros und Aegina. Wollen Sie eine Verlängerung buchen, die nähere Umgebung von Athen selbst erkunden und flexibler sein? Dann nutzen Sie unser Mietwagen-Angebot!

Viele Gründe, die Reise mit uns zum Athen-Marathon zu buchen … wir freuen uns auf Sie!

Alle weiteren Informationen: www.schulz-sportreisen.de/GRL10

Einmal dabei sein – der TCS New York City Marathon

Eines der größten und spektakulärsten Laufereignisse der Welt erlebt seine 46. Auflage. So alt wie der Lauf selbst ist auch der Traum eines jeden Läufers, am ersten Sonntag im November einmal unter den Auserwählten zu sein. Millionen von Fans werden wieder für die nötige moralische Unterstützung sorgen und Sie entlang der Strecke anfeuern, wenn am 1. November der Startschuss des Marathons fällt. Der TCS New York City Marathon ist der wohl spannendste und aufregendste Marathon weltweit und ihm gebührt unbestritten der Platz 1 unter den Marathons.

Sichern Sie sich bei uns und unserem Partner mit seiner langjährigen Erfahrung einen der begehrten Startplätze – noch sind fast alle Reisevarianten buchbar – und tolle Verlängerungsangebote mit Badeurlaub in Miami, einer Busrundreise durch den Westen der USA und verschiedenen Kreuzfahrten haben wir auch im Programm!

Alle Infos unter: www.schulz-sportreisen.de/USA11

Lissabon – Laufen in der Stadt der Seefahrer

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Nicht nur der Halbmarathon im März hat sich zu einem „Laufklassiker“ entwickelt, auch der Lissabon-Marathon am 18. Oktober 2015 ist im Laufkalender vieler Marathonis etabliert. Dieser „One way“-Marathon beginnt im Badeort Cascais und endet im Osten Lissabons im Stadtteil Moscavide. Die Läufer des Halb- sowie des Mini-Marathons (6,6 km) starten Ihren Lauf hingegen an der Brücke Vasco da Gama. Im Ziel auf der Alameda dos Oceans, am Park der Nationen und „grünen Lunge“ von Lissabon, sind dann alle Läufer wieder vereint.

Die flache und schnelle Strecke ist auch bei Spitzenläufern sehr beliebt und mit durchschnittlich 15 °C bieten sich geradezu ideale Laufbedingungen. Auch das Umfeld stimmt: Die Portugiesen sind ziemlich „laufverrückt“ – eine ausgelassene und fröhliche Stimmung ist also garantiert.

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Interesse? Sie können dabei sein, sei es als aktiver Läufer auf einer der drei Laufdistanzen oder als begeisterter Zuschauer. Neben der Organistation zum Lauf, präsentieren wir Ihnen auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, mit Begrüßungs- und Abschiedsessen in stimmungsvoller Umgebung! Lissabon hat seine Reize und versprüht einen sehr speziellen Charme mit einem spürbaren Hauch von „Seefahrer-Romantik.“

Sie können auch gern indivduell Ihren Aufenthalt verlängern und gestalten. Entdecken Sie die Umgebung! Wir beraten Sie gern. Lassen Sie sich von und unser fachkundigen Reiseleitung von schulz-sportreisen überzeugen.

Weitere Informationen unter: www.schulz-sportreisen.de/POR89