Wir fahren mit der Eisenbahn: Unsere Reisen, die auch ohne Flugzeug auskommen können

Manche wählen den Zug eher beiläufig, andere entscheiden sich bewusst dafür. Vielleicht ist es das langsame Loslassen, der sanfte Übergang zwischen Alltag und Reise, in dem man sich irgendwo zwischen dem zweiten Kaffee und dem dritten Tunnel wiederfindet. Die einen empfinden die Reise mit der Bahn vielleicht kontrollierter und komfortabler, während andere es lieben, die Landschaften an sich vorbeiziehen zu lassen und diese Wegstrecke schon als ersten echten Reise-Akt zu schätzen wissen. Für wiederum andere ist es vielleicht eine konkrete Entscheidung aus ökologischen Gründen und für einige vielleicht auch eine alte Kindheitserinnerung, die wieder lebendig wird…

Welche Motivation auch immer Sie antreibt – einige unserer Reisen lassen sich auf genau diesem Weg beginnen.


Danke an die Dresdner Holzkiste, die uns die Holzeisenbahn zur Verfügung gestellt hat. 😊

Mit dem Zug nach Polen

Per Rad entlang der polnischen Ostseeküste
Von Warschau bis Danzig – Radtour nördliche Weichsel
Von Krakau bis Warschau – Radtour südliche Weichsel
Radeln im Naturparadies Militscher Teiche
Wandern in Polens Waldkarpaten
Von Danzig bis Masuren – per Rad durch Geschichte und Natur
Radtour zu den Höhepunkten Masurens
Masurens schönster Wasserweg – Kajaktour auf der Krutynia
Masuren per Kanu, Rad und zu Fuß

Mit der Bahn nach Schweden und Finnland

Ostseetraum Ålandinseln – Radwoche mit Inselhüpfen
Faszination Sarek – Wildnistrekking in Schwedisch-Lappland

Auf Schienen in die Slowakei

Naturreise Malá Fatra – Wildnis im Herzen Europas

Nächster Halt: Die Alpen

Über die Julischen Alpen bis zur Adria
Alpenüberquerung: Vom Watzmann zu den Drei Zinnen
Alpenüberquerung auf Ötzis Spuren

Einsteigen bitte – Frankreich wartet

Wandern und Genießen auf Korsisch
Korsikas wilde Nordwestküste
Provence – charmantes Südfrankreich
Bretonisches Lebensgefühl, Wandergenuss und Küstenmagie

Auf Schienen nach Italia

Ursprüngliches Aostatal – Italiens kleinste alpine Region
Genussvoll wandern in Apulien
Faszination Italienische Riviera
„La dolce vita“ im Cilento

Wildniswoche in Finnland: Rückblick und nun kombinierbar mit Wildnistrekking in Schweden

Unsere letzte Wildniswoche Herbstfarben & Nordlichter im September 2025 im finnischen Hossa-Nationalpark brachte eine volle Gruppe von acht Teilnehmern in die ursprüngliche Natur am Polarkreis. Bei teils frischen Temperaturen, aber viel Sonnenschein führten Reiseleiter Kimmo und Minna ihre Gäste wandernd und paddelnd durch wilde Wälder, über Flüsse und Seen und zu feinsandigen Stränden. Unvergessliche Momente am Lagerfeuer und Nordlicht-Sichtungen rundeten für die Gruppe das Erlebnis ab. Nach der Rückkehr erreichten uns begeisterte Rückmeldungen, die wir gern mit Ihnen teilen wollen. Reisegast Jan genoss die wilden Wege und tanzenden Polarlichter am Himmel:

Nachdem ich aus dem Transfer-Bus, mit dem Kimmo uns vom Flughafen abholte, ausstieg, war es da: Das erste kleine Gefühl von Wildnis. Vor mir ein uriges Blockhaus, worin uns Minna empfing. Der Kamin war angefeuert, die letzten Sonnenstrahlen schwanden. Die folgenden Tage der Reise durch den Hossa-Nationalpark brachten viel Nähe zur Natur Finnlands, Ruhe und praktische Einblicke in Essbares am Wegesrand… sofern es überhaupt einen Weg gab. Egal, ob wir uns über Geröll, umgestürzte Bäume und moosig-weiche Pfade bewegten oder mit dem Kanu über Wildwasser und kristallklare Quellseen – unsere Reiseleiter Kimmo und Minna hatten stets ein wachsames Auge auf die Gruppe und spannende Infos parat. Eine heiße Schokolade mit Minttu und zarte Polarlichter in sternenklarer Nacht am Ufer des Pitkä-Hoilua setzten der Reise das unvergessliche i-Tüpfelchen auf.

Viele „Wiederholungstäter“ waren Teil der Gruppe, manche der Gäste schon mehrfach mit den Reiseleitern Kimmo und Minna unterwegs auf anderen Touren, so auch Reisegäste Ina und Ralf. Beide schwärmen von der qualitativ sehr guten gestellten Ausrüstung und dem Sicherheitsbewusstsein der Reiseleiter:

Eine Reise mit Kimmo und Minna ist immer bestens organisiert. Das liegt schon allein daran, dass alle notwendige Ausrüstung in sehr guter Qualität gestellt wird. So kann es für uns als Reisegäste keine Überraschungen geben, dass wir vielleicht in zu dünnen Schlafsäcken in kühleren Nächten frieren müssten. Das trifft auch auf das energiereiche Essen zu. Mit Kimmo und Minna ist es spannend, unterhaltsam und wir fühlten uns immer sehr sicher in der Wildnis.

Auch für Reisegast Arno ist es schon die dritte Reise mit Kimmo und Minna. Für ihn waren die Zeltnächte und das Campleben mit Lagerfeuerromantik das Schönste der Reise:

Wie immer war es eine perfekt geplante und durchgeführte Tour mit Minna und Kimmo. Die gewählte Blockhütte, Ausgangspunkt der Wanderungen bzw. der dreitägigen Kanutour, liegt idyllisch an einem See der speziell auch nach der Sauna zum Abkühlen genutzt werden kann. Die Wandertage mit Tagesgepäck in herbstlich gefärbter Natur waren wunderschön und gaben auch Ungeübten die Möglichkeit, erste Erfahrungen mit den Kanus zu sammeln. Alles ganz entspannt. Die dreitägige Kanutour selbst mit zwei Zeltübernachtungen in der Wildnis waren mein Highlight. Mit einer guten Grundkondition sind die Kanutage problemlos zu bewältigen, das Campleben war einfach toll und von Minna und Kimmo bestens organisiert und mit einigen Überraschungen versehen. Einfach Wildnis pur. Eine spannende Tour mit vielen herrlichen Natureindrücken.

Auch Reisegast Dirk schwärmt von der unberührten Natur, der Klarheit der Flüsse und Seen und den Rentier-Sichtungen:

Der Hossa-Nationalpark hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Am meisten beeindruckt hat mich die Klarheit der Seen und Flüsse, aus denen wir einfach trinken konnten, als wäre es das Normalste der Welt. Die Ruhe der Natur, gelegentliche Rentierbesuche am Zeltplatz und die uralten Felsmalereien bei Värikallio haben diese Reise für mich unvergesslich gemacht. Besonders hängengeblieben sind die Geschichten von Kimmo, die jeden Ort lebendig werden ließen. Wegen den zahlreichen Pilzen, die in den Wäldern wachsen, kommt beim nächsten Mal eine Pfanne mit – als kulinarische Ergänzung am Lagerfeuer.

Auf unserem Reisetermin vom 12.–19.09.2026 sind derzeit noch Reiseplätze verfügbar. Gern nehmen wir Sie mit und zeigen auch Ihnen den herbstlich farbenfrohen Hossa-Nationalpark. Wir freuen uns auf erlebnisreiche gemeinsame Wander- und Paddeltage, Lagerfeuermomente und hoffentlich Nordlichtsichtungen (die Daumen sind gedrückt)! Gut zu wissen: Der zweite Reisetermin vom 19.–25.09.2026 ist bereits ausgebucht, eine private Gruppe von acht Personen macht sich auf zum Polarkreis – auch darüber freuen wir uns sehr!

Ganz neu im Herbst 2026: Sollten Sie nicht nur eine Woche unterwegs sein wollen, können Sie vom 03.–19.09.26 erstmals unsere Wildniswoche Herbstfarben und Nordlichter mit unserer neuen Zelttrekking-Tour Faszination Sarek – Wildnistrekking in Schwedisch-Lappland zu einer außergewöhnlichen 17-tägigen Reise kombinieren.

Das Zelttrekking in Schweden findet vor der Wildniswoche im Hossa-Nationalpark statt und wird ebenfalls von Kimmo und Minna geleitet. Es führt Sie in die erhabene Bergwelt des Sarek-Nationalparks und in den Stora-Sjöfjället-Nationalpark, die größte und abgelegenste Wildnisregion Nordskandinaviens. Völlig autark bewegen Sie sich abseits markierter Pfade durch den strahlenden nordischen Herbst und übernachten an idyllischen Zeltplätzen. Der Transport vom Endpunkt der ersten Reise zum Startpunkt der zweiten Reise ist im Leistungspaket inkludiert. Eine einzigartige Kombination: Wie sonst nur selten, erleben Sie in kurzer Zeit eine große Vielfalt arktischer Landschaften und Aktivitäten – vom rauen Nordwesten Schwedens bis zum wilden Osten Finnlands, vom Trekking über Wandern bis hin zum Paddeln.

Tropenparadiese Sri Lanka und Dominica: Zwei Inseln stellen sich vor

Zwei Inseln. Ein Reisegefühl.

Aktiv unterwegs in Sri Lanka und Dominica

Manche Reisen haben mehr gemeinsam, als man auf den ersten Blick vermutet.
Die tropische Inselwelt von Sri Lanka im Indischen Ozean und das grüne Naturjuwel Dominica in der Karibik liegen tausende Kilometer auseinander – und doch verbinden sie genau die Art von Reiseerlebnis, für das schulz aktiv reisen steht: intensiv, aktiv, naturnah und voller authentischer Begegnungen.

Beide Inseln sind wie gemacht für Menschen, die Landschaft nicht nur anschauen, sondern erwandern wollen, Kultur nicht nur besichtigen, sondern spüren möchten. Und Natur nicht aus der Ferne betrachten, sondern mittendrin erleben wollen.


Sri Lanka – Tropen, Teeberge und Tempelwelten

Sri Lanka überrascht mit einer Dichte an Eindrücken, wie man sie selten erlebt: Auf vergleichsweise kleinem Raum wechseln sich UNESCO-Kulturstätten, sattgrünes Hochland und Nationalparks mit tropischen Küsten ab.

Aktiv unterwegs zu sein bedeutet hier:

  • Entspannte Wanderungen durch kühle Teeplantagen des Hochlands und dichten Dschungel
  • Der Aufstieg auf den berühmten Löwenfelsen von Sigiriya
  • Tempel, Höhlenheiligtümer und jahrtausendealte Geschichte hautnah
  • Eine Reise zum Mitmachen: Batik, Kochen, Ayurveda und Yoga

Diese Reise verbindet Bewegung mit kultureller Tiefe. Wer gerne aktiv ist und gleichzeitig in eine faszinierende Kultur eintauchen möchte, findet hier die perfekte Mischung.
Sri Lanka ist ideal für Reisende, die Abwechslung lieben und Natur und Kultur gleichermaßen erleben möchten.

www.schulz-aktiv-reisen.de/SRI13

Es berät Sie gern:
Alexandra Fahl
Durchwahl: 030 2000 58-72
alexandra.fahl@schulz-aktiv-reisen.de


Dominica – Regenwald, Vulkane und pures Naturerlebnis

Dominica ist anders. Wilder. Ursprünglicher. Hier gibt die Natur den Takt vor. Keine großen Hotelanlagen, kein Massentourismus – stattdessen Regenwald, Wasserfälle, Vulkankrater und spektakuläre Küsten.

Aktiv unterwegs zu sein heißt hier:

  • Anspruchsvolle Wanderungen durch dichten, tropischen Regenwald
  • Trekking zum legendären Boiling Lake
  • Baden und Schnorcheln an naturbelassenen Küsten
  • Eine beeindruckende, fast unberührte Flora und Fauna

Diese Reise ist ein Paradies für alle, die Natur in ihrer reinsten Form erleben wollen.

Dominica ist ideal für Reisende, die das Ursprüngliche suchen und ihren Urlaub am liebsten auf einsamen Wanderpfaden verbringen.

www.schulz-aktiv-reisen.de/SRI13

Es berät Sie gern:
Franziska Bort
Durchwahl: 0351 266 25-46
franziska.bort@schulz-aktiv-reisen.de

Beide Reisen vereint
Insel mit enormer landschaftlicher Vielfalt, Regenwäldern, Wasserfällen und Traumstränden
Sri Lanka: Hochland, Sandstrände
Dominica: Vulkane, teils zerklüftete Küsten
Aktiv zu Fuß unterwegs
Sri Lanka: 6 leichte bis mittelschwere Wanderungen (ca. 2–5 h)
Dominica: 5 mittelschwere Wanderungen (ca. 2–5 h) und eine schwierige Wanderung zum Boiling Lake (ca. 7 h, +/- 900 Hm)
Tierwelt entdecken
Sri Lanka: Jeep-Safari, Besuch eines Elefanten-Waisenhauses, artenreiche Dschungelwanderung
Dominica: Pottwal-Beobachtung, Unterwasserwelt beim Schnorcheln, tropische Vögel und Eidechsen im Wald
Authentische Begegnungen
Sri Lanka: Tempelkultur, Homestay, lokale Märkte, Kochkurs, Batikkunst in einer Frauen-Kooperative
Dominica: Kleine Orte, herzliche Inselkultur
Erfahrene Reiseleiter
Sri Lanka: Wir arbeiten seit vielen Jahren mit ausgewählten lokalen Reiseleitern zusammen, stehen mit ihnen in kontinuierlichem Austausch.
Dominica: Sebastian ist vor vielen Jahren aus Deutschland nach Dominica ausgewandert und lädt Sie zu einem Besuch in seinem selbstgebauten Haus ein.
Zwei Wochen voll abwechslungsreicher Aktivitäten
Sri Lanka: Wandern, Rad- und Zugfahrt, Jeep-Safari, Ayurvedische Heilkunst und Yoga
Dominica: Canyoning, Wandern, Schnorcheln, Bootstouren
Reisen mit Tiefgang
Sri Lanka: Kultur und Geschichte intensiv erleben
Dominica: Natur und Ursprünglichkeit intensiv
Reisezeiten
Sri Lanka: März– Oktober, 8 Termine jährlich; auch als Individualreise möglich
Dominica: Oktober – April, 4 Termine jährlich
Hier geht’s zur Reise
Sri Lanka: www.schulz-aktiv-reisen.de/SRI13
Dominica: www.schulz-aktiv-reisen.de/DOM01

Welche Insel passt besser zu Ihnen?

  • Sie möchten Natur UND Kultur erleben, viele Facetten entdecken und schätzen historische Stätten? → Sri Lanka
  • Sie möchten maximal viel Natur, anspruchsvolle Wanderungen, abwechslungsreiche Aktivitäten und ursprüngliche Wildnis? → Dominica

Oder anders gesagt:
Sri Lanka inspiriert mit Vielfalt. Dominica beeindruckt mit Ursprünglichkeit.

Beide Reisen stehen für genau das, was schulz aktiv reisen ausmacht: die Welt aktiv zu entdecken, statt sie nur zu betrachten.

Vielleicht spüren Sie beim Lesen schon, welche Insel Sie stärker ruft?

Ein Höhepunkt bei beiden Reisen: traumhafte Strände

Nordische Ruhe erleben – und ein kleines Stück Baltikum gewinnen

Es gibt Landschaften, die laut beeindrucken.
Und es gibt den Norden.

Zwischen duftenden Birkenwäldern, weiten Dünenlandschaften und der frischen Ostseeluft des Baltikums liegt ein ganz besonderes Lebensgefühl: ruhig, naturverbunden und wohlig entschleunigt.

Tina, unsere Produktmanagerin fürs Baltikum, zapft schonmal die Birken an 😉

Auf unserer Reise Naturwunder zwischen Dünen, Wäldern und Ostsee erleben wir genau diese stille Schönheit des Nordens – wandern durch Nationalparks, radeln über die Kurische Nehrung und entdecken die stillen Landschaften zwischen Ostsee, Wäldern und Dünen in Lettland und Litauen. Eine Region, die ihre Wirkung nicht in großen Gesten entfaltet, sondern in ihrer Ruhe.

Genau dieses nordische Lebensgefühl möchten wir ein Stück weit zu Ihnen nach Hause bringen. Vor allem auch, weil die Teilnahme an der Bretagneverlosung des letzten Newsletters so hoch war, dass wir fast schon traurig waren, nur drei Sets verlosen zu können. 😊

Unser kleiner baltischer Gruß ist inspiriert von den Wäldern und Traditionen des Nordens – und beinhaltet Birkensaft, Seife und Badesalz. Denn im Baltikum ist die Nähe zur Natur und die bewusste Auszeit ganz selbstverständlicher Teil des Alltags.

So können Sie teilnehmen

Die Teilnahme ist diesmal nur unseren Newsletterabonnenten über dieses Umfrageformular vorbehalten. Sėkmės – heißt: Viel Glück auf Litauisch. Wir sagen auch Danke an unsere Partneragentur aus Litauen, die uns den Gruß direkt aus dem Baltikum zukommen lässt.

Und wenn Sie Lust bekommen haben, selbst durch die Dünen des Kurischen Haffs zu wandern, dem Rauschen der Ostsee zu lauschen und die stillen Wälder des Baltikums zu entdecken, dann begleiten Sie uns auf unserer 12-tägigen Reise vom 30.08. bis 10.09.2026.
www.schulz-aktiv-reisen.de/BLT02

Ein Inselbesuch mit Folgen…

Kaum den ersten Fuß auf die Rollbahn gesetzt, war es schon da: eine warme, salzige Atlantikbrise, die nach feinem Sprühregen duftete und durch die Haare strich. Wellen rollten heran, ein Regenbogen spannte sich über die Landebahn und hohe Palmen bogen sich im Wind – ein Hauch von Hawaii vor der Küste Afrikas. Willkommen auf Madeira.

Im April waren wir vor Ort

Wir haben unsere Partner und Reiseleiter getroffen und sind gemeinsam mit unserem langjährigen Reiseleiter Ray Hartung über die Insel gezogen. Ray ist der kreative Kopf hinter unseren Madeira-Reisen. Für ihn ist die Insel längst mehr als ein Reiseziel – es ist seine zweite Heimat. Viele Jahre lebte er selbst auf Madeira, führte unzählige unserer Reisen, findet immer wieder neue Wege und noch heute kennt er viele Insulaner persönlich. Unsere Stippvisite wurde schnell zu einem echten Eintauchen in die Inselkultur und ein Besuch „seiner“ Insel, die seit 1998 fester Bestandteil unserer Reisen ist, war längst überfällig.

Madeira ist längst kein Geheimtipp mehr. Seit unserer ersten Gruppenreise im Jahr 1998 hat sich viel verändert, und besonders seit 2019 erfährt Madeira einen regelrechten Tourismus-Boom. Doch noch immer gibt es sie: die stilleren Wege, versteckten Levadas, kleinen Dorfkneipen und Winkel, die nicht jeder kennt. Genau dorthin führen unsere Reiseleiter.

Wie immer auf unseren schulz-Reisen sind wir auch hier bewusst abseits der bekannten PR-Wege (Hauptwanderwege) unterwegs: ob auf unseren Wanderungen entlang steiler Klippen, durch nebelverhangene Höhen oder entlang der Wasserläufe. Immer wieder kehren wir in kleinen, urigen Kneipen ein, wo sich die Dorfgemeinschaft auf einen Bica oder einen Chinesa trifft – aromatische Kaffeespezialitäten der Insel. Unsere Reiseleiter öffnen Türen, die sonst verschlossen bleiben – und übersetzen nicht nur die Sprache, sondern auch die kleinen Geschichten am Tresen.

Bereits im Februar-Newsletter Unterwegs auf neuen Wanderwegen auf Madeira berichteten wir von den Hauptwanderwegen, PR-Wege genannt.
Seit Januar 2026 sind die offiziellen PR-Wanderwege nur noch mit Zeitslots und gegen Gebühr zugänglich. Umso mehr setzen wir auf flexible Routen abseits dieser Wege. Und wenn das Wetter einmal nicht mitspielt? Dann wechseln wir einfach die Inselseite – denn irgendwo scheint auf Madeira fast immer die Sonne.

Insel der Kontraste

Innerhalb kurzer Zeit durchquerten wir auf Madeira sechs verschiedene Klimazonen: von kargen Vulkanlandschaften mit afrikanischen Fächerbäumen über üppig grüne Lorbeerwälder bis hin zu kühlen Höhenzügen im Nebel. Baumfarne erinnerten an Neuseeland, während auf den alpinen Hochebenen Kühe zwischen gelb blühendem Ginster grasten.
Die sonnenverwöhnte, sehr urbane Südküste steht im Kontrast zur wilden, dünn besiedelten und oft rauen Nordküste. Dank moderner Straßen, Brücken und Tunnel lassen sich diese Gegensätze heute in kurzer Zeit erleben – Strecken, für die man früher viele Stunden unterwegs war. Eine von vielen neuen Ideen war geboren:

Neue 8-tägige Standortreise mit viel Zeit zum Genießen

Im Juni geht unsere neue 8-tägige Standortreise online, die unsere bisherige Inseldurchquerung ablöst und sich an alle richtet, die auf Madeira weniger Höhenmeter erwandern, dafür mit mehr Genuss und Zeit die Insel zu Fuß entdecken möchten.

Sie sind in gewohnt kleiner Gruppe mit bis zu 12 Reisenden unterwegs und übernachten die gesamte Zeit in einer familiengeführten Pension oberhalb der sonnenverwöhnten Südküste. Hausgemachte Marmelade zum Frühstück, die herzliche Gastgeberin Maria und ihr Sohn sowie der weite Blick über den Atlantik schaffen eine Atmosphäre zum Ankommen und Wohlfühlen.

Von hier aus erkunden Sie an fünf Tagen bei leichten Wanderungen (bis ca. 4 Stunden) die Insel – entspannt und mit ausreichend Zeit für Pausen, Ausblicke und Begegnungen. Ihr Gepäck bleibt dabei stets in der Unterkunft. Neben den Wanderungen bleibt viel Raum zum Genießen. Nach den Wanderungen kehren Sie in landestypischen Lokalen ein und lernen die vielfältige Küche Madeiras kennen – von frischem Fisch und Fleisch bis zum traditionellen Fladenbrot Bolo do Caco. Auch Vegetarier kommen auf ihre Kosten.

Unsere Pilotreise startet am 11.10.2026 und wird von Ray Hartung begleitet. Weitere Termine folgen von Februar bis April sowie im Oktober und November 2027.

Ein Tipp für alle, die das warme Meer lieben: Im November erreicht der Atlantik seine angenehmsten Temperaturen. Ideal also, um die Reise mit ein paar entspannten Badetagen auf der kleinen Nachbarinsel Porto Santo zu verlängern. Auf dem Eiland erwartet Sie ein neun Kilometer langer Sandstrand, dem Heilkräfte nachgesagt werden, zwei ruhige Wanderrouten und eine Insel, auf der die Zeit noch ein wenig langsamer vergeht. Ein idealer Ausklang zu jeder Jahreszeit – kombinierbar auch mit unserer Klassiker-Reise Das immergrüne Wanderparadies.
Unseren Verlängerungsbaustein Porto Santo können Sie ebenfalls ab Juni 2026 über unsere Website buchen.

Madeira-Länderabend live in der Reise-Kneipe in Dresden

Am Donnerstag, dem 11. Juni laden wir Sie herzlich zu unserem schulz aktiv reisen Länderabend in die Reise-Kneipe in der Dresdner Neustadt ein. Ab 18 Uhr nimmt Sie Ray Hartung mit auf eine Reise über „seine“ Insel.
Zudem kredenzen wir am Abend an der Bar das Nationalgetränk Poncha. Und beim schon traditionellen Reise-Kneipen-Gewinnspiel gibt es diesmal einen Madeira-Reiseführer aus dem Trescher Verlag und aus der Feder von Ray zu gewinnen.
Der Eintritt ist frei. Wir bitten um vorherige Online-Anmeldung: Tickets für den Länderabend Madeira.
Kurzentschlossene sind natürlich ebenfalls willkommen – solange die Plätze reichen.

 

Neue Reise: Abseits der Klassiker – Nepals schönste Seiten einzigartig kombiniert

Jahrelang war ich als Reiseleiterin in der nepalesischen Hochsaison stark eingespannt – umso mehr zog es mich in der Nebensaison auf ruhigere, weniger begangene Routen. Bei meiner ersten Wintertour hatte ich mit vielem gerechnet – nur nicht mit perfekten Wanderbedingungen im Mittelgebirge: leere Wege, milde Temperaturen, viel Sonne und klare Fernblicke. In den Bergdörfern geht es dann ruhiger zu und die Menschen haben mehr Zeit füreinander. Oft saßen wir am Ofen, tranken süßen Milchtee und lachten, wenn ich mein Nepali ausprobierte.

Heute höre ich immer häufiger von der gleichen Sehnsucht unserer Gäste: Gefragt wird nach abwechslungsreichen Wegen jenseits der Klassiker, ohne hohe Pässe, dafür mit einer guten Balance aus Bewegung und Erholung. Genau daraus ist unsere neue Reise Jenseits der bekannten Wege zwischen Everest und Annapurna entstanden – für alle, die Nepal abseits der großen Routen entdecken möchten, ohne auf eindrucksvolle Bergpanoramen zu verzichten.

Die 21-tägige Reise verbindet zwei oft übersehene Kurztreks, die gerade durch ihre Kombination ihren einzigartigen Reiz entfalten. Zunächst wandern Sie im unteren Solukhumbu durch Sherpa-Dörfer zum Pikey Peak, meinem Lieblingsaussichtspunkt im Everest-Gebiet. Der Sonnenaufgang dort eröffnet ein nahezu vollständiges Panorama auf die Himalaya-Riesen – bei klarer Sicht bis zu Everest, Lhotse, Makalu sowie Kanchenjunga und Dhaulagiri. Die Route ist bewusst so gewählt, dass sie mit überschaubaren Tagesetappen und moderaten Höhenprofilen gut machbar ist – ideal auch für Trekkingeinsteiger und Gelegenheitswanderer. Auf der Rückfahrt übernachten Sie in Namo Buddha, um die lange Fahrstrecke zu verkürzen und den Stadtverkehr von Kathmandu sinnig zu umgehen. Dieser Ort mit Stupa und Kloster, eingebettet in sanfte Hügel und Wälder, bildet genau den richtigen stimmungsvollen Abschluss der ersten Trekkingetappe. Zumal ein Besuch der Pujas (Gebetszeremonie) im Kloster einen direkten Einblick in die Praxis des tibetischen Buddhismus ermöglicht: tiefe Hörner, rhythmische Trommeln und der gleichmäßige Singsang der Mönche schaffen eine ganz einzigartige, meditative Atmosphäre.

Per Panoramaflug geht es weiter nach Pokhara, wo Zeit für gemütliche Spaziergänge am See und Ausblicke auf den Machhapuchare bleibt. Frisch gestärkt folgen vier Trekkingtage in der Annapurna-Region – bewusst abseits des bekannten Poon Hill – hin zum ebenso aussichtsreichen, aber deutlich ruhigeren Panchase Hill, mit weiten Blicken auf Annapurna, Dhaulagiri und Manaslu. Sanfte Hügel, Wälder und traditionelle Dörfer prägen die abwechslungsreichen Etappen. Es folgt der Wechsel ins Tiefland: Im Chitwan-Nationalpark erleben Sie Safari-Atmosphäre zu Fuß und per Boot, mit etwas Glück sogar Nashörner und Elefanten. Neben dem Safari-Spaß verlassen Sie auch hier die üblichen Routen und sind einen Tag mit dem Fahrrad unterwegs – durch Felder, Tharu-Dörfer und vogelreiche Feuchtgebiete. Zum Abschluss rundet Bhaktapur die Reise ab und bietet mit seinen engen Gassen, kunstvollen Tempeln und prachtvollen Holzfassaden ein eindrucksvolles UNESCO-Erlebnis im Kathmandu-Tal.

Für mich ist Nepals Facettenreichtum jedes Mal aufs Neue faszinierend – und genau diese Vielfalt vereint unsere Reise Jenseits der bekannten Wege zwischen Everest und Annapurna auf besondere Weise. Unsere Pilotreise im November ist mit drei Buchungen bereits gesichert. Passend zum Termin bietet Air China aktuell eine attraktive Verbindung via Chengdu für unter 1.000 EUR – auf einer sicheren Flugroute fernab des Nahostkonflikts. Auch für 2027 liegen bereits erste Anfragen vor. Wandern auch Sie mit – und entdecken Sie Ihr persönliches Nepal-Glück zwischen Gebetsfahnen, Bergpanoramen und einer Tasse Tee.

Kirgistan – eine Reise, die ans Herz wächst: 2027 auch ohne Trekking erleben

Mit persönlicher Handschrift gestaltet
Diese Reise nach Kirgistan ist nicht einfach nur eine weitere Wanderreise im Programm, sondern eine Tour, die mit viel persönlichem Bezug entwickelt wurde: Sie läuft seit 2024 und wurde von unserer Mitarbeiterin Kristina Nediuk konzipiert, die in Kirgistan geboren und aufgewachsen ist und selbst seit vielen Jahren in den Bergen ihrer Heimat unterwegs war. Genau das spürt man auch im Charakter der Reise. Sie zeigt nicht nur die bekannten Highlights, sondern vermittelt ein ehrliches, nahes Bild des Landes.

Kirgistan erleben statt nur sehen
In 15 Tagen geht es vom Issyk-Köl in die Berge des Tijan Schans – durch weite Landschaften, zu beeindruckenden Seen, in Schluchten, auf Wanderwegen und an Orte, an denen man Kirgistan nicht nur sieht, sondern wirklich erlebt. Die Reise ist aktiv und abwechslungsreich, an einigen Stellen auch fordernd. Aber genau das schätzen die Teilnehmenden. Wer hier mitreist, sucht keine perfekte Kulisse, sondern echte Natur, Bewegung, Begegnungen und ein Land, das mit seiner Vielfalt und Ursprünglichkeit beeindruckt. Besonders schön ist die Mischung aus Wandererlebnis und kulturellen Einblicken. Übernachtungen in Jurten und Zelten, der Song-Köl-See, das Trekking zum Ala-Köl-See sowie Begegnungen mit lokaler Tradition machen die Reise intensiv und besonders. Dabei bleibt sie bodenständig und ehrlich – ohne übertriebene Inszenierung.

Durchweg positive Rückmeldungen
Was diese Tour zusätzlich auszeichnet: Das Feedback der Reisenden ist durchweg positiv. Viele kommen begeistert zurück und sagen, dass Kirgistan sie überrascht hat – oft sogar so sehr, dass sie sich noch mehr Reisen in dieses Land wünschen. Das zeigt, wie nachhaltig die Eindrücke dieser Reise sind.

Neu: Für alle, die Kirgistan intensiv erleben möchten, aber auf den Trekking-Teil verzichten wollen, bieten wir einen Sondertermin ab 21.08.27 ohne Trekking an – mit allen wichtigen Höhenpunkten der Reise und entspannterem Ablauf. Besonders erfreulich: Der Reisepreis bleibt auch 2027 unverändert!

Alle Infos zur Reise: www.schulz-aktiv-reisen.de/KIR03

Unsere Reisen 2026 bieten noch freie Plätze:
04.07.26 – 19.07.26
18.07.26 – 02.08.26
01.08.26 – 16.08.26
22.08.26 – 06.09.26

Termine 2027:
03.07.27 – 18.07.27
17.07.27 – 01.08.27
31.07.27 – 15.08.27
21.08.27 – 05.09.27 (ohne Trekking)