Neue Reise: Abseits der Klassiker – Nepals schönste Seiten einzigartig kombiniert

Jahrelang war ich als Reiseleiterin in der nepalesischen Hochsaison stark eingespannt – umso mehr zog es mich in der Nebensaison auf ruhigere, weniger begangene Routen. Bei meiner ersten Wintertour hatte ich mit vielem gerechnet – nur nicht mit perfekten Wanderbedingungen im Mittelgebirge: leere Wege, milde Temperaturen, viel Sonne und klare Fernblicke. In den Bergdörfern geht es dann ruhiger zu und die Menschen haben mehr Zeit füreinander. Oft saßen wir am Ofen, tranken süßen Milchtee und lachten, wenn ich mein Nepali ausprobierte.

Heute höre ich immer häufiger von der gleichen Sehnsucht unserer Gäste: Gefragt wird nach abwechslungsreichen Wegen jenseits der Klassiker, ohne hohe Pässe, dafür mit einer guten Balance aus Bewegung und Erholung. Genau daraus ist unsere neue Reise Jenseits der bekannten Wege zwischen Everest und Annapurna entstanden – für alle, die Nepal abseits der großen Routen entdecken möchten, ohne auf eindrucksvolle Bergpanoramen zu verzichten.

Die 21-tägige Reise verbindet zwei oft übersehene Kurztreks, die gerade durch ihre Kombination ihren einzigartigen Reiz entfalten. Zunächst wandern Sie im unteren Solukhumbu durch Sherpa-Dörfer zum Pikey Peak, meinem Lieblingsaussichtspunkt im Everest-Gebiet. Der Sonnenaufgang dort eröffnet ein nahezu vollständiges Panorama auf die Himalaya-Riesen – bei klarer Sicht bis zu Everest, Lhotse, Makalu sowie Kanchenjunga und Dhaulagiri. Die Route ist bewusst so gewählt, dass sie mit überschaubaren Tagesetappen und moderaten Höhenprofilen gut machbar ist – ideal auch für Trekkingeinsteiger und Gelegenheitswanderer. Auf der Rückfahrt übernachten Sie in Namo Buddha, um die lange Fahrstrecke zu verkürzen und den Stadtverkehr von Kathmandu sinnig zu umgehen. Dieser Ort mit Stupa und Kloster, eingebettet in sanfte Hügel und Wälder, bildet genau den richtigen stimmungsvollen Abschluss der ersten Trekkingetappe. Zumal ein Besuch der Pujas (Gebetszeremonie) im Kloster einen direkten Einblick in die Praxis des tibetischen Buddhismus ermöglicht: tiefe Hörner, rhythmische Trommeln und der gleichmäßige Singsang der Mönche schaffen eine ganz einzigartige, meditative Atmosphäre.

Per Panoramaflug geht es weiter nach Pokhara, wo Zeit für gemütliche Spaziergänge am See und Ausblicke auf den Machhapuchare bleibt. Frisch gestärkt folgen vier Trekkingtage in der Annapurna-Region – bewusst abseits des bekannten Poon Hill – hin zum ebenso aussichtsreichen, aber deutlich ruhigeren Panchase Hill, mit weiten Blicken auf Annapurna, Dhaulagiri und Manaslu. Sanfte Hügel, Wälder und traditionelle Dörfer prägen die abwechslungsreichen Etappen. Es folgt der Wechsel ins Tiefland: Im Chitwan-Nationalpark erleben Sie Safari-Atmosphäre zu Fuß und per Boot, mit etwas Glück sogar Nashörner und Elefanten. Neben dem Safari-Spaß verlassen Sie auch hier die üblichen Routen und sind einen Tag mit dem Fahrrad unterwegs – durch Felder, Tharu-Dörfer und vogelreiche Feuchtgebiete. Zum Abschluss rundet Bhaktapur die Reise ab und bietet mit seinen engen Gassen, kunstvollen Tempeln und prachtvollen Holzfassaden ein eindrucksvolles UNESCO-Erlebnis im Kathmandu-Tal.

Für mich ist Nepals Facettenreichtum jedes Mal aufs Neue faszinierend – und genau diese Vielfalt vereint unsere Reise Jenseits der bekannten Wege zwischen Everest und Annapurna auf besondere Weise. Unsere Pilotreise im November ist mit drei Buchungen bereits gesichert. Passend zum Termin bietet Air China aktuell eine attraktive Verbindung via Chengdu für unter 1.000 EUR – auf einer sicheren Flugroute fernab des Nahostkonflikts. Auch für 2027 liegen bereits erste Anfragen vor. Wandern auch Sie mit – und entdecken Sie Ihr persönliches Nepal-Glück zwischen Gebetsfahnen, Bergpanoramen und einer Tasse Tee.