Über Kristina Nediuk

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Unsere neue Kirgistan-Reise: Zu Fuß zwischen Bergseen und Pamir-Riesen

Auge in Auge mit dem Pik Lenin 

Morgens auf 3.600 Metern fühlt sich die Welt plötzlich ziemlich anders an. Heißer Tee in der Hand. Klare, kalte Bergluft. Neben der Jurte steht ein Pferd. Und direkt gegenüber ragt ein Siebentausender in den Himmel.

Willkommen am Pik Lenin!

Nomade mit Pferd vor dem bewölkten Pik Lenin

Diesen Ort im Pamir kenne ich nicht nur von der Karte. Ich habe hier selbst mehrere Sommer verbracht, und wahrscheinlich ist genau deshalb dieser Teil unserer neuen Reise für mich etwas Besonderes. Und ich freue mich sehr, Sie in diese faszinierende Region mitzunehmen. Man gewöhnt sich dort erstaunlich schnell an Dinge, die eigentlich alles andere als gewöhnlich sind: morgens aufzustehen und einen Siebentausender vor sich zu sehen. Murmeltiere auf den Hochweiden. Edelweiß am Wegesrand. Bergsteiger, die Richtung Gletscher aufbrechen.

Dabei müssen Sie kein Bergsteiger sein, um diese Landschaft zu erleben. Die Reise verbindet komfortables Reisen mit abwechslungsreichen Wanderungen. Sie sind mit Fahrzeugen unterwegs, unternehmen Wanderungen von den jeweiligen Standorten aus und erleben ein dreitägiges Trekking in Sary-Chelek – ohne ständig mit schwerem Gepäck von Unterkunft zu Unterkunft ziehen zu müssen. Eine gute Grundkondition und Freude am Wandern sollten Sie allerdings mitbringen: Einige Touren führen auf über 4.000 Meter Höhe.

Das große Gepäck übernehmen die Pferde.

Und genau das macht diese Reise so spannend. Denn unterwegs verändert sich Kirgistan gleich mehrere Male komplett.

Sary-Chelek: Versteckte Seen und wilde Berglandschaften

Zuerst geht es nach Sary-Chelek, einem beeindruckenden Biosphärenreservat mit dichten Wäldern, grünen Berghängen und glasklaren Bergseen. Besonders eindrucksvoll ist der Blick von oben: Tief unter Ihnen liegen die Seen inmitten der Berglandschaft und wirken beinahe so, als könnte man sie in die Hand nehmen. Doch Sary-Chelek ist nicht nur eine Landschaft für große Panoramen. Auf den Wanderungen geht es durch Wälder und über Bergwiesen, vorbei an grasenden Pferden und immer wieder hinauf zu neuen Aussichtspunkten. Morgens liegt der Duft des Waldes in der Luft, irgendwo hört man die Pferde – und nach einem längeren Anstieg öffnet sich plötzlich der Blick auf einen weiteren See.

Genau diese Mischung aus spektakulären Ausblicken und kleinen, authentischen Momenten macht Sary-Chelek zu einem besonderen Auftakt dieser Reise.

Wo die Seen zwischen den Bergen liegen.

Arslanbob: Alltag zwischen Walnussbäumen

Weiter geht es nach Arslanbob – in eine Landschaft, die sich wieder ganz anders anfühlt. Das kleine Dorf liegt am Rand eines der größten natürlichen Walnusswälder der Welt. Oberhalb rauschen Wasserfälle, unten stehen kleine Häuser und Höfe zwischen den Bäumen, Kinder laufen über die Straßen, irgendwo wird gekocht, geredet und gearbeitet. Das Leben spielt sich nicht hinter Kulissen ab – man ist einfach mittendrin. Zu Fuß geht es hinauf zu den Wasserfällen, bevor Sie vielleicht später selbst in einer Küche stehen und Boorsok, ein kleines kirgisisches Gebäck zubereiten: Teig schneiden, im heißen Öl ausbacken und natürlich gleich probieren. Auf dem Papier klingt das nur wie ein kleiner Programmpunkt, später bleiben jedoch gerade solche Momente oft im Gedächtnis – weil man für eine Weile Teil eines Alltags wird, der für die Menschen hier ganz normal ist und sich für einen selbst doch besonders anfühlt.

Von Osch in den Pamir

Danach geht es weiter nach Osch – die Hauptstadt des Südens, und von dort immer höher ins Pamir-Gebirge. Mit jedem Kilometer verändert sich die Landschaft: Die Täler werden weiter, die Bäume verschwinden, die Luft wird dünner. Und schließlich öffnet sich vor Ihnen die Hochgebirgswelt des Pamir – mit dem 7.134 Meter hohen Pik Lenin, der weit über den umliegenden Bergketten aufragt. Manchmal steht er völlig klar vor Ihnen. Manchmal verschwindet die Hälfte in den Wolken. Manchmal wirkt er beinahe zum Greifen nah und kurz darauf wieder unendlich weit entfernt.

Einen Siebentausender schon einmal aus solcher Nähe gesehen? Im September sieht es dort grau aus. Im Juni und Juli ist die beste Zeit!

Basecamp am Pik Lenin: 3.600 Meter und trotzdem komfortabel

Ihr Basecamp liegt auf rund 3.600 Metern – und ist weit mehr als nur ein Zeltlager. Es ist vergleichsweise einfach erreichbar und bietet einen Komfort, den man in dieser Höhe nicht erwartet: Jurten oder Hütten mit Betten und Möbeln, sogar mit eigener Dusche und Toilette, dazu Strom und eine überraschend gute Küche. Gleichzeitig ist das Camp Treffpunkt für Bergsteiger aus aller Welt, die sich auf den Pik Lenin vorbereiten oder von dort zurückkehren. Hier werden Geschichten geteilt, Erfahrungen ausgetauscht und manchmal auch Gipfelerfolge gemeinsam gefeiert.

Ihr Basecamp am Fuße des Siebentausenders

Drei Nächte bleiben Sie hier. Und das ist gut so. Denn dieser Ort wäre zu schade, um nur anzukommen, ein Foto zu machen und gleich wieder weiterzufahren. Sie wandern am Tulpar-Köl-See, steigen auf den Petrowskiy-Kamm und, wer möchte, bis zum Puteschestvennikow-Pass auf 4.150 Meter. Unter Ihnen liegen Moränen, kleine Seen und Gletscher, darüber die weißen Gipfel des Pamir. Und am Abend nach einem langen Tag? Sauna. Auf 3.600 Metern. Mitten in der Hochgebirgswelt.

Fast ganz Kirgistan – zum Glück nur fast

Die Termine für 2027 haben wir bewusst so gelegt, dass sich diese neue Reise mit unserer bereits bestehenden Kirgistan-Reise „Vom Issyk-Köl in die Berge der Nomaden“ kombinieren lässt.

Die neue Reise können Sie natürlich auch ganz unabhängig davon erleben. Wenn Sie beide Reisen miteinander verbinden, entsteht eine besonders umfassende Reise durch Kirgistan: zwei unterschiedliche Routen, ganz verschiedene Landschaften – und die Möglichkeit, erstaunlich viel von diesem Land kennenzulernen. Fast ganz Kirgistan. Zum Glück nur fast. Denn es bleibt immer noch ein weiteres Tal. Ein weiterer Pass. Noch ein Ort, von dem irgendwann jemand sagt:

„Da müssen wir beim nächsten Mal unbedingt hin.“

Neugierig geworden?

Die genauen Termine für 2027, die Reisedauer und den detaillierten Reiseverlauf finden Sie ab sofort hier auf unserer Website: Neue Kirgistan-Reise

Kirgistan – eine Reise, die ans Herz wächst: 2027 auch ohne Trekking erleben

Mit persönlicher Handschrift gestaltet
Diese Reise nach Kirgistan ist nicht einfach nur eine weitere Wanderreise im Programm, sondern eine Tour, die mit viel persönlichem Bezug entwickelt wurde: Sie läuft seit 2024 und wurde von unserer Mitarbeiterin Kristina Nediuk konzipiert, die in Kirgistan geboren und aufgewachsen ist und selbst seit vielen Jahren in den Bergen ihrer Heimat unterwegs war. Genau das spürt man auch im Charakter der Reise. Sie zeigt nicht nur die bekannten Highlights, sondern vermittelt ein ehrliches, nahes Bild des Landes.

Kirgistan erleben statt nur sehen
In 15 Tagen geht es vom Issyk-Köl in die Berge des Tijan Schans – durch weite Landschaften, zu beeindruckenden Seen, in Schluchten, auf Wanderwegen und an Orte, an denen man Kirgistan nicht nur sieht, sondern wirklich erlebt. Die Reise ist aktiv und abwechslungsreich, an einigen Stellen auch fordernd. Aber genau das schätzen die Teilnehmenden. Wer hier mitreist, sucht keine perfekte Kulisse, sondern echte Natur, Bewegung, Begegnungen und ein Land, das mit seiner Vielfalt und Ursprünglichkeit beeindruckt. Besonders schön ist die Mischung aus Wandererlebnis und kulturellen Einblicken. Übernachtungen in Jurten und Zelten, der Song-Köl-See, das Trekking zum Ala-Köl-See sowie Begegnungen mit lokaler Tradition machen die Reise intensiv und besonders. Dabei bleibt sie bodenständig und ehrlich – ohne übertriebene Inszenierung.

Durchweg positive Rückmeldungen
Was diese Tour zusätzlich auszeichnet: Das Feedback der Reisenden ist durchweg positiv. Viele kommen begeistert zurück und sagen, dass Kirgistan sie überrascht hat – oft sogar so sehr, dass sie sich noch mehr Reisen in dieses Land wünschen. Das zeigt, wie nachhaltig die Eindrücke dieser Reise sind.

Neu: Für alle, die Kirgistan intensiv erleben möchten, aber auf den Trekking-Teil verzichten wollen, bieten wir einen Sondertermin ab 21.08.27 ohne Trekking an – mit allen wichtigen Höhenpunkten der Reise und entspannterem Ablauf. Besonders erfreulich: Der Reisepreis bleibt auch 2027 unverändert!

Alle Infos zur Reise: www.schulz-aktiv-reisen.de/KIR03

Unsere Reisen 2026 bieten noch freie Plätze:
04.07.26 – 19.07.26
18.07.26 – 02.08.26
01.08.26 – 16.08.26
22.08.26 – 06.09.26

Termine 2027:
03.07.27 – 18.07.27
17.07.27 – 01.08.27
31.07.27 – 15.08.27
21.08.27 – 05.09.27 (ohne Trekking)

Wüste, Meer und Yoga in Jordanien – warum ist jetzt der perfekte Zeitpunkt?

Petra erleben, bevor der Besucherstrom wieder wächst
Jordanien zeigt sich selten so authentisch wie jetzt: Die majestätische Wüste, die roten Sandsteinfelsen von Petra und das glitzernde Rote Meer lassen sich durch die aktuellen Reisebedingungen nahezu ungestört erleben, denn entspannte Besucherzahlen schaffen Raum für einzigartige Momente in Ruhe. Laut unserem Partner vor Ort war Petra zuletzt nur während der Coronazeit so menschenleer – nun bietet sich erneut die seltene Gelegenheit, dieses Weltwunder fast für sich allein zu genießen. Auch das Tote Meer und antike Ruinen lassen sich ohne die sonst üblichen Menschenmassen erkunden, so dass Architektur, Kunst und Geschichte in aller Ruhe auf Sie wirken können. Jeder Besuch wird so zu einem intensiven, sehr persönlichen und unvergesslichen Erlebnis.

Perfektes Wetter und Landschaft in voller Schönheit
Die Monate Oktober und November sind besonders komfortabel für eine Reise nach Jordanien – mit angenehmem Klima, klarer Luft und sonnigen Tagen, die ohne die extreme Sommerhitze auskommen. Yoga-Stunden in der Wüste, am Meer oder zwischen den roten Felsen können so in vollen Zügen genossen werden, jeder Atemzug wird zur Energiequelle. Die Wüste, die Sandsteinfelsen von Petra und das klare Wasser des Roten Meeres bilden beeindruckende Kontraste. Die Landschaft präsentiert sich in herbstlicher Klarheit besonders farbenprächtig – perfekte Bedingungen für glückliche Momente und großartige Fotomotive.

Vielfältige Aktivitäten
Das Land hält für jeden Geschmack und jede Vorliebe das Richtige bereit. Ob Wandern entlang stiller Wüstenpfade, Trekking in den imposanten Sandsteinfelsen von Petra, aufregende Jeep-Touren durch das Wadi Rum oder entspannendes Schnorcheln und Tauchen im klaren Roten Meer – die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Zusätzlich zu den aktiven Abenteuern sorgen Yoga, Wellness oder gemütliche Spaziergänge am Meer für Ruhe und Ausgleich. So entsteht eine perfekte Mischung aus Bewegung, Entspannung und Naturerlebnissen, die diese Reise abwechslungsreich und besonders macht.

Warmherzige Menschen und Köstlichkeiten
Die Beduinen sind echte Herzensmenschen: Sie öffnen nicht nur ihre Türen, sondern gleich auch ihr Herz und begrüßen jeden Gast wie einen alten Freund. Ob bei einem Tee am Lagerfeuer mitten in der Wüste oder beim Wandern über die endlosen Sanddünen – man merkt sofort, wie besonders das Leben zwischen Sand und Himmel ist. Und diese Herzlichkeit zieht sich auch durch das Essen: Hummus, Falafel, Mezze – frisch, würzig und einfach unwiderstehlich. Ob in einem gemütlichen Beduinenzelt oder einem kleinen Restaurant am Roten Meer, die Aromen sind intensiv und die Zubereitung oft ein richtiges Handkunstwerk. Jede Mahlzeit fühlt sich an wie ein kleines Fest, das einen Kultur, Geschichte und die Lebensfreude Jordaniens ganz direkt spüren lässt.

Reiselust geweckt? Bei „Yoga & Meer – Auszeit in Jordanien“ können Körper und Geist auftanken und die Schönheit des Landes in Ruhe genießen. Unser Reisetermin am 31. Oktober ist gesichert: www.schulz-aktiv-reisen.de/JOR09

Zwischen „Tundük“ und „Kaymak“: Kulturelle Besonderheiten in meiner kirgisischen Heimat

Kennen Sie Dastarkhan, Komus und Töschök…? Oder Tundük und Kaymak?

Nein, wahrscheinlich nicht. Kein Wunder: Diese Begriffe kommen aus einer fernen Welt. Aus Zentralasien, wo ich als gebürtige Kirgisin groß geworden bin und all diese Namen untrennbar mit meinem Lebensweg und dem Alltag in Kirgistan verbunden sind.

Wenn Sie mit uns das faszinierende Land Kirgistan besuchen und von den einheimischen Halbnomaden in eine traditionelle Jurte eingeladen werden, dann werden Sie auf dem „Töschök“ Platz nehmen, einer liebevoll-handgefertigten Matratze mit kunstvollen traditionellen Mustern. Sie werden nicht – wie von zu Hause gewohnt – an einem gewöhnlichen Tisch sitzen, sondern an dem Dastarkhan, einer Boden-Tischdecke. Niemals darf diese übrigens mit Füßen betreten werden, ein traditionelles Tabu im Verhaltenskodex der Kirgisen! Oftmals wird der Komus, ein traditionelles Musikinstrument – ähnlich einer Gitarre – vom Gastgeber gespielt, um Sie zu unterhalten.

Die Erinnerungen an Tundük (das Dach der kirgisischen Jurte), Kaymak (handgeschlagene Butter) und die schneebedeckten Gipfel ringsum begleiten mich seit meiner Kindheit bis heute. Das Aufwachen in einer Jurte, der erste Blick durch das farbenfroh geschmückte Tundük-Dach in den Himmel, das Streichen von frischem Kaymak auf warmes Nan (Brot) zum Frühstück, während der Blick über die malerisch schönen Berge und märchenhaften Seen ringsum schweift – diese Momente sind einzigartig und unvergesslich.

Ich wünsche mir, dass jeder, der mit uns die eindrucksvolle Reise nach Kirgistan antritt, diese Momente erleben, ihre Magie spüren und die Schönheit dieser fernen Welt, in der ich aufgewachsen bin, entdecken darf.

Für diejenigen, die nun interessiert sind und meine Heimat erkunden möchten: Es gibt für 2024 nur noch 6 verfügbare Plätze für den Termin 06.07.24 – 20.07.24, die restlichen Touren sind bereits ausgebucht.

Wenn Ihr Reisekalender für dieses Jahr schon voll ist, kommen Sie 2025 mit auf die Reise nach Kirgistan – die Termine stehen schon fest:

28.06.2025 – 12.07.2025
19.07.2025 – 02.08.2025
23.08.2025 – 06.09.2025

Alle Infos zu dieser Reise finden Sie hier: www.schulz-aktiv-reisen.de/KIR03