Neue Andalusien-Reise ab April 2019 – Wanderparadiese, Kultur, Lebensart

Andalusien ist einzigartig: Kaum eine andere Gegend Europas beeindruckt mit derartig kulturellem Reichtum und landschaftlicher Abwechslung. Unsere neue Aktivreise zeigt Ihnen ab April 2019 die vielen Facetten der Region zwischen Orient und Okzident durch eine Kombination von Wanderungen im westlichen und östlichen Andalusien mit kulturellen Höhepunkten und andalusischer Lebensart.

Fokus Natur: Zu Fuß erkunden Sie eine Handvoll Wanderparadiese, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Vom Kalksteingebirge Sierra de Grazalema mit seinen Karstformationen inmitten sattgrüner Vegetation geht es zu den steinernen Märchenlandschaften des Torcal-Plateaus. Den Bergpanoramen der Alpujarras folgen die Mondlandschaften der Tabernas-Wüste und schließlich eine vulkanisch geprägte Küste voller Farbkontraste im Naturpark Cabo da Gata. Hier warten auch traumhafte Naturstrände auf Sie. Schwindelfreiheit braucht es für ein außergewöhnliches Abenteuer mit spektakulären Ausblicken: Auf dem Königspfad („Caminito del Rey“) wandeln Sie in über hundert Metern Höhe entlang der fast senkrechten Steilwände der Gaitanes-Schlucht.

Fokus Kulturschätze, andalusische Köstlichkeiten und Lebensart
Málaga empfängt Sie mit andalusischen Spezialitäten beim „tapeo“, dem typischen Tapas-Essen in der Altstadt, und im Bergdorf Trevelez können Sie dem Geheimnis der Herstellung des berühmten luftgetrockneten Serranoschinkens auf den Grund gehen. In Granada besichtigen Sie das Weltkulturerbe der Alhambra und erkunden während Ihrer gesamten Reise in den „Weißen Dörfern“ das maurische Erbe des spanischen Südens.

Ihre Reiseleiter Sara und Jose Miguel werden Sie sicher mit ihrer fröhlichen Art und Begeisterung für Südspanien anstecken! Die beiden sind in Alicante zu Hause, wo unsere neue Reise endet. Hier können Sie Ihren Aufenthalt wunderbar einige Tage individuell verlängern, z.B. in den traumhaften Gebirgszügen der Sierra de Aitana, in Guadalest oder an den Stränden der Costa Blanca.

Gleich zwei Reisetermine stehen Ihnen im Frühling 2019 zur Auswahl:
01.04.–13.04.19 und 29.04.–11.05.19

Ihre Ansprechpartnerin für unsere neue Andalusien-Aktivreise:
Franziska Wachsmuth
Tel. 0351 266 25-28 · franziska.wachsmuth@schulz-aktiv-reisen.de

Alle Infos unter: www.schulz-aktiv-reisen.de/SPA11

Sizilien aktiv zu Pfingsten – wieder 2 Plätze verfügbar!

Kennen Sie das Land, wo die Zitronen blühen, das Meer einen wunderbar klaren Kontrast zur imposanten Berglandschaft bildet und über allem majestätisch der größte und aktivste Vulkan Europas thront? Nein? Dann legen wir Ihnen unsere 10-tägige Aktivreise auf Sizilien ans Herz. Auf unserem heiß begehrten Pfingsttermin vom 19.05. bis 28.05.18 sind kurzfristig wieder zwei Plätze frei geworden. Seien Sie dabei und tauchen Sie ein in die faszinierende Natur der größten Mittelmeerinsel!

Die Höhepunkte unserer Sizilien-Aktivreise auf einen Blick:

  • Unterwegs in den drei markantesten Regionen Nordsiziliens
  • Faszination Ätna – Aufstieg auf den höchsten Vulkan Europas!
  • Abstecher zu den Liparischen Inseln auf die „Schwefelinsel“ Vulcano mit Seekajaktour und Besteigung des Vulkans Gran Cratere
  • Wandern in den unberührten Berglandschaften der Madonien
  • Abwechslungsreiche Mountainbike-Tour mit unvergleichlicher Panoramaabfahrt
  • Ausgewählte Unterkünfte mit viel Charme: u.a. in einem preisgekrönten Hotel in Cefalù und einem traditionellen Landgut am Ätna

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de

Reisebericht Kanadas Yukon – paddelnd und wandernd durch die Wildnis

Der Yukon

Yukon – eine der letzten Wildnisse dieser Erde. Das Wort allein weckt Sehnsüchte und Träume von endloser, menschenleerer Weite, unberührten, dichten Wäldern, ursprünglichen Flussläufen und einer ursprünglichen Tierwelt, die hautnah beobachtet werden kann. Der Mensch: winzig inmitten allmächtiger Natur – so ist das Yukon-Territorium. Aber auch anders: denn in den wenigen Städtchen der Gegend kann man ausgiebig Goldgräberstimmung tanken und den 1896 ausgebrochenen Goldrausch wieder lebendig werden lassen! Im August vergangenen Jahres begab ich mich mit meinem Mann auf ein einmaliges Yukon-Abenteuer, wir paddelten auf dem Big Salmon, ein Stück des Yukon entlang und wanderten auf dem Chilkoot Trail …

Wasserwandern mit außergewöhnlich schönen Wildniscamps

Vom Ausgangspunkt Whitehorse führt eine mehrstündige Zufahrt per Schotterpiste zum entlegenen Quiet Lake, dem Startpunkt der Kanutour auf dem Big Salmon. Glücklicherweise existiert diese Schotterpiste, denn viele Flüsse im Yukon können nur per Wasserflugzeug-Anreise gepaddelt werden werden. Zwar ist der Big Salmon technisch nicht schwierig, jedoch trotzdem herausfordernd. Fast zwei Wochen werden wir nun auf dem Fluss unterwegs sein. Zu anfangs müssen wir drei, teils große Seen queren, um den Beginn des Flusslaufs zu erreichen. Diese Seen bewältigen wir nach anfänglicher Verzögerung durch ein kurzes Gewitter und hohen Wellengang problemlos. Auf den ersten Metern des Flusslaufs warten einige natürliche Hindernisse auf uns, die gemeistert werden wollen – Baumstammblockaden, Sträucher, Steine. Danach ist der Big Salmon ein landschaftlich wunderschöner, ruhig mäandernder Wildfluss. Eingebettet zwischen den Pelly Mountains und der Big Salmon Range schlängelt er sich auf 240 km Länge dem Yukon entgegen.

Glasklares, fischreiches Wasser und tolle Möglichkeiten zur Tierbeobachtung machen diesen Fluss besonders reizvoll. Wir sehen in unseren Tagen im Kanu z.B. Weißkopfseeadler, Elche, Baumstachler und sogar einen einsamen Wolf. Nach den ersten Paddelstunden am Vormittag freuen wir uns immer auf eine ausgiebige Mittagspause, es wird geangelt, entspannt, zu Mittag gegessen. Danach geht es wieder aufs Wasser.

Baumstachler

Schließlich heißt es am Nachmittag ein schönes Plätzchen fürs Nachtlager suchen. Wir zelten auf weitläufigen Kiesbänken und lichten Waldstücken unweit vom Fluss, fernab jeglicher Zivilisation, genießen abends ausgiebige Lagerfeuer-Romantik – gekocht wird meist über dem Feuer – mit dem funkelnden Sternenzelt über uns. Das einfache Leben draußen in der Natur gefällt uns, wir genießen die Ruhe.

Als wir schließlich nach 10 Tagen den historischen Yukon-Fluss erreichen, treffen wir auf die verlassene Siedlung Big Salmon Village: Überreste alter Blockhütten und ehemaliger Versorgungsstationen der Raddampfer empfangen uns mit Geisterstimmung und dem ersten Hauch des vergangenen Goldrauschs. Nachdem wir auf dem Big Salmon nur ein halbes Dutzend anderer Paddler getroffen haben, begegnen wir auf dem Yukon deutlich mehr Gleichgesinnten. Der Yukon ist breit, majestätisch und kraftvoll – er hat einen ganz anderen Zug als sein deutlich kleinerer Zufluss. Wir freuen uns, dass wir plötzlich ordentlich Strecke schaffen. Bei Little Salmon Village treffen wir zum ersten Mal wieder auf Zivilisation. Hier befindet sich ein indianisches Fischcamp, das zur Lachszeit von First Nations betrieben wird. Wenig später erreichen wir Carmacks, den Endpunkt unserer Paddeltour.

Gern wären wir den Yukon noch weiter gepaddelt, durch die berühmten Five Finger Rapids bis Dawson City: weitere 7 tolle Paddeltage, die wir diesmal aber leider nicht zur Verfügung haben. Wir entschließen uns stattdessen zu einem kurzen motorisierten Ausflug nach Dawson City, der Goldgräberhauptstadt voll hübscher Holzhäuschen. Hier drehte sich vor gut 100 Jahren alles ums Gold, und auch heute kann man im Fluss noch nach Goldnuggets schürfen, alte Goldminen und Goldfelder besichtigen oder sich im Casino im Black Jack, Poker oder Roulette versuchen.

Als krönender Abschluss unserer Reise erwartet uns der Chilkoot Trail. Wir nehmen den Zug nach Skagway. Unweit von hier laufen wir los. Auf den Spuren von über 100.000 Goldsuchern, die von Alaska aus zu den Goldfeldern des Klondike aufbrachen, überwinden wir auf einer 53-km-Wanderung den berüchtigten Chilkoot-Pass und die Staatsgrenze zwischen den USA und Kanada. Schroffe Berglandschaften prägen das Herzstück des Weges, Murmeltiere und Schneehühner leisten uns beim Wandern Gesellschaft, wir freuen uns über Schutzhütten an den Camps und Holzplattformen zum Zelten, beides fast schon ein bisschen Luxus nach unseren letzten zwei Paddelwochen. Am Lake Bennett erreichen wir das Ende des Chilkoot Trails, glücklich und erschöpft, vom Wetter bis zum Schluss verwöhnt.

Entdecken Sie mit uns das Yukon auf folgenden Touren:

Wir freuen uns von Ihnen zu hören!

Ihre Franziska Wachsmuth

Süditalien – malerisches Apulien: ein Reiseleiter-Bericht

Reiseleiterin und Italien-Liebhaberin Cordula Patzig

Unsere Reiseleiterin Cordula Patzig wird ab April 2018 neben Sizilien auch für uns in Apulien unterwegs sein und Ihnen auf unserer Reise „Genussvoll unterwegs in Apulien – Wandern, apulische Küche und Höhlendörfer von Matera“ die ganze Schönheit dieser süditalienischen Region zeigen. Im Spätherbst 2017 war sie dort bereits mit einer Sondergruppe unterwegs, und ihren tollen Erlebnisbericht dieser malerischen Gegend wollen wir Ihnen nicht vorenthalten.

Kaum haben wir die Peripherie der apulischen Hauptstadt Bari verlassen, öffnet sich der Blick auf die landschaftlichen Schönheiten der Gegend. Die Region am Stiefelabsatz Italiens kann mit spektakulären 800 Kilometern Küste aufwarten. Uns stechen sofort die typischen Farben der Gegend ins Auge: das Blau des Himmels und des Meeres, das Grün der kilometerweiten Olivenhaine und das kräftige Rot der Erde. Wir wollen diese Besonderheiten Mittelapuliens aber nicht nur im Vorbeifahren bestaunen, sondern im Laufe unserer Reise intensiv in die Kultur und Natur dieses Landstrichs eintauchen.

Auf der weiten Hochebene, der sogenannten Murge, werden wir bereits von den Trulli begrüßt, die wie kleine Zipfelmützen überall zwischen Feldern und Wiesen aufragen. Ursprünglich diente dieser Bautyp als einfache Feldhütte, über die Jahrhunderte hat man sie häufig zu ganzen Trullikomplexen zusammengefügt und zum Mittelpunkt des Wohnens und Arbeitens gemacht. Während wir uns unserem ersten Domizil nähern, kommt eine weitere Farbe hinzu: das strahlende Weiß der kleinen Ortschaften, die mit ihren gekalkten Häusern wie Vogelnester über der Landschaft thronen.

Auch Locorotondo, unser Zuhause für die nächsten Tage, leuchtet uns schon von Weitem entgegen. Das Städtchen hat einen kreisrunden Grundriss, daher der Name: Locorotondo – runder Ort. Am Rande des Stadtrings liegt die Rezeption unserer Unterkunft, wo uns die Tochter des Inhabers bereits herzlich begrüßt. Unsere Koffer werden auf kleine Transportfahrräder verladen, und dann geht es zu Fuß hinein in die verwinkelten Altstadtgässchen. Unser Hotel ist nämlich kein einzelnes Gebäude mit immer gleichen Zimmern, sondern ein sogenanntes „Albergo diffuso“ – lauter über den Altstadtkern verteilte kleine Apartments in den historischen Gebäuden, jedes anders und mit viel Liebe zum Detail restauriert. Besser kann man nirgendwo daran teilhaben, wie hier wirklich gewohnt und gelebt wird.

Wir spazieren gemeinsam durch die mit Blumen geschmückten Gassen und werden nach und nach an unserer jeweiligen Schlafstatt abgeliefert – welch schöner Beginn! Ein bisschen Zeit zum Ankommen und Atmosphäre schnuppern bleibt, dann sind wir an der Hauptkirche verabredet, um zusammen zum Abendessen zu schlendern.

Das Restaurant liegt nur wenige Schritte entfernt. Der Padrone erklärt die köstliche Weinauswahl, sämtlich aus der Gegend, und tischt anschließend ordentlich auf. Es scheint fast, als wolle er uns die ganze Vielfalt der apulischen Küche am heutigen Abend präsentieren. Viel Gemüse gehört hier immer dazu, man schmeckt, dass die einzelnen Produkte von der Sonne geküsst und reif geerntet wurden. Aber auch regionale Käse- und Schinkenspezialitäten, Fleisch, Salat und frisches, selbst gebackenes Brot kommen auf die Tafel. Der Chef grinst über uns, die wir ein wenig mit der Menge der Köstlichkeiten zu kämpfen haben. „Mangiate! Mangiate“ – „Esst! Esst!“, auf keinen Fall wird er sich nachsagen lassen, dass er die Gäste aus Deutschland nicht ausgezeichnet und üppig versorgt hat! Ein guter Einstieg in die kulinarischen Traditionen Apuliens, die für uns auch im weiteren Verlauf der Reise noch eine große Rolle spielen werden.

In den kommenden Tagen entdecken wir noch andere hübsche Städtchen, allen voran das UNESCO-Weltkulturerbe von Alberobello mit seinen über 1500 erhaltenen Trulli, und wir erwandern die schönen, ursprünglichen Landschaften des Valle d’Itria.

Vor allem widmen wir uns aber dem Hauptanliegen unserer Reise: wir lernen Menschen kennen, die hier leben und arbeiten, und mit ihnen den unvergleichlichen Charakter dieser Gegend.

Der zweite Teil unserer Reise führt uns in die Ebene der tausendjährigen Olivenbäume. In der Nähe des Städtchens Ostuni, das hoch oben auf einem Felsen über die umliegende Landschaft und das Meer blickt, beziehen wir eine der hier typischen Masserien. Diese historischen Gutshöfe bieten heutzutage neben dem landwirtschaftlichen Betrieb häufig stilvolle Unterkunft für Reisende, die das ursprüngliche Apulien erleben möchten. Ein idealer Ausgangspunkt für unsere Wanderungen durch die uralten Olivenhaine, für unsere Ausflüge zu Höhlenkirchen und archäologischen Stätten und für die kurzen Fahrten zum türkisblauen Meer, das in der Ferne glitzert.

Das Meer werden wir in den nächsten Tagen nicht nur von der Dachterrasse unserer Masseria aus sehen, sondern uns hautnah von der Schönheit dieses Küstenabschnitts überzeugen. Im Naturreservat von Torre Guaceto erklärt uns die Rangerin die Besonderheiten der duftenden Mittelmeermacchia, der Sumpfbereiche mit ihren zahllosen Vogel- und Pflanzenarten und der weitläufigen Dünenlandschaft.

Sie führt uns aber auch in eine wunderschöne kleine Bucht, die fast alle für ein ausgiebiges Bad im kristallklaren Wasser nutzen. Am Abend sind wir herrlich erschöpft von Sonne, Wind und Salzwasser auf unserer Haut. Es soll nicht unser einziger Ausflug ans Meer bleiben. Wir werden in den kommenden Tagen noch die Hafenstadt Brindisi erkunden, Gelegenheit haben, die lokalen, frischen Fischspezialitäten zu kosten und uns ein weiteres Mal in die erfrischenden Fluten der Adria zu stürzen.

Am letzten Abend sitzen wir noch lange im Innenhof unserer Masseria beisammen und lassen die vielen Erlebnisse und Begegnungen Revue passieren. In den vergangenen Tagen haben wir diesen Landstrich und seine Menschen intensiv kennen und schätzen gelernt und sind auch als Reisegruppe eng zusammengewachsen. Alle sind sich einig: Für viele von uns war es das erste, aber sicher nicht das letzte Mal Apulien.

Im kommenden Jahr wird unsere Reise nach Apulien durch zwei Tage in der Höhlenstadt Matera ergänzt, die in der Nachbarregion Basilikata liegt und 2019 den Titel der Kulturhauptstadt Europas tragen wird. Wir freuen uns schon jetzt darauf, mitten im faszinierenden Labyrinth aus Gassen, Höhlen und Felsenkirchen zu wohnen und diesen besonderen Ort mit seiner langen Geschichte kennenzulernen.

Entdecken Sie mit uns Apulien – die beiden Reisegruppen im Frühling (Termine 19.−29.04.18 und 02.−12.05.18) suchen noch Verstärkung.

Hier geht’s zur Reise: www.schulz-aktiv-reisen.de/ITA09

Wüstenabenteuer Trekking Larapinta Trail 2018 – Frühbucherrabatt jetzt sichern!

West MacDonnell Ranges im Roten Zentrum, höchstes Wüstengebirge Australiens mit traumhaften Weitblicken und Heimat des Fernwanderweges „Larapinta Trail”

Sonnig-heiße Weihnachts- und Neujahrsgrüße erreichten uns in den letzten Tagen von unserer Vor-Ort-Agentur aus Outback-Australien. Bei 39 Grad Celsius im Schatten lässt es sich derzeit am besten im kühlen Nass oder an einem schattigen Plätzchen aushalten. Der nächste Winter von Juni bis August mit angenehmeren Temperaturen wird schon herbeigesehnt. Denn dann ist ideale Wander- und Trekkingzeit im Outback: milde, sonnige Tage und angenehm kühle Nächte.

Badegelegenheit im eiskalten Pool der Redbank-Schlucht

Abendliche Lagerfeuer-Romantik beim Wüstentrekking

Nur mehr gut 6 Monate also (langsam aber sicher steigt die Vorfreude!), und unser Wüstentrekking-Abenteuer auf dem Larapinta Trail geht in eine neue Runde (Reisetermin 20.07.–14.08.18). Auf 223 km können Sie dann zu Fuß das höchste Wüstengebirge Australiens durchqueren, die Mac Donnell Ranges, und Ihre innere Uhr auf Wüstenzeit umstellen! Sie haben die Gelegenheit, einmal komplett zu entschleunigen (unsere Reise beinhaltet nur wenige Fahrkilometer und keine Inlandsflüge). Unterwegs beobachten Sie seltene Tiere, nehmen eiskalte Bäder in den Pools tiefer Schluchten, besteigen Gipfel und Bergkämme, werden Zeuge überwältigender Farbspiele und lüften einige Geheimnisse dieser einzigartigen Bergkette, Heimat der Aranda-Aboriginies … Hier gelten Honigtopf-Ameisen als Leckerbissen, ist eines der ältesten Flusssysteme der Welt die Lebensader grüner Oasen und ein spektakuläres Felsentor sagenhaftes Zuhause einer Gruppe von Riesen. Eine Allrad-Camping-Safari zu weltbekannten Höhepunkten des Roten Zentrums – Ayers Rock, Olgas und Kings Canyon – rundet unser Wüstenabenteuer ab.

Sichern Sie sich Ihren Frühbucherrabatt bei einer Reiseanmeldung bis 20.01.18! Alle Details zur Reise finden Sie hier: www.schulz-aktiv-reisen.de/AUS01

 

Westaustralien – multiaktiv im Land der Farbkontraste

Farbkontraste im François-Peron-Nationalpark

National Geographic widmete Westaustralien vor kurzem ein 32-seitiges Einleger-Spezialheft. Nicht ganz Australien. Nicht der Ostküste mit ihren großen Metropolen. Nein, einzig und allein Westaustralien! Das können wir gut verstehen, denn diese Region ist einfach etwas ganz Besonderes und hat unglaublich viel zu bieten. Sie fasziniert mit Landschaften voller Kontraste und einem Feuerwerk der Farben – glutrote Sanddünen wechseln ab mit grünen Karri-Wäldern, weiße Strände gehen über in türkisblauen Ozean. National Geographic nennt Westaustralien ein Land für Entdecker. Hier verbinden sich Großstadtflair und „Traumzeit“-Mythologie, Goldgräber-Stimmung im Outback und gemütliche Verkostungen in den Weinbergen des Südwestens, bizarre Kalksteinsäulen in der Wüste und zauberhafte Muschelstrände am Indischen Ozean.

Wie das National-Geographic-Spezialheft führen auch wir Sie auf unserer Westaustralien-Gruppenreise und unserer Westaustralien-Selbstfahrertour an die paradiesische Korallenküste. Dort haben Sie die Möglichkeit, mit Walhaien oder Mantarochen zu schwimmen und ausgiebig mit schillernd bunten Fischen zu schnorcheln. Weiter geht es auf den Pisten des Outback, wo Sie die endlose Weite des Hinterlandes erfassen. Sie verbringen einen Lagerfeuerabend im Kreis heimischer Aborigines, besuchen Australiens größte Goldmine und lernen auf einer Emu-Farm authentisches Farmleben im „Busch“ kennen. In den Wäldern des Südwestens fühlen Sie sich unter bis zu 80 Meter hohen, majestätischen Karri-Eukalypten im Baumriesen-Tal wie ein Zwerg. Vor herrlicher Kulisse wandern Sie in den Gebirgszügen Westaustraliens und radeln auf Rottnest Island. Und mit etwas Glück begegnen Sie an den weißen Bilderbuchstränden des Nationalparks Cape Le Grand sonnenbadenden Kängurus. Auch ein Kennenlernen der entspannten Metropole Perth steht auf dem Programm. Eine Reise nach Westaustralien lohnt sich für jeden – nicht nur für Australien-Wiederholungstäter!

Alle Infos zur Gruppenreise: www.schulz-aktiv-reisen.de/AUS02
Alle Infos zur Selbstfahrertour: www.schulz-individuell.de/AUS62

Brandneues Video- und Bildmaterial zum Inselhüpfen vor Westsizilien

Ein herzliches Willkommen von Ihren Gastgebern auf Marettimo und Ihren Reiseleiterinnen Elena und Theodora

Noch ein echter Geheimtipp für Mittelmeerfreunde sind die zauberhaften Inseln Marettimo, Favignana und Levanzo vor der Küste von Westsizilien. Vielen sind die Eilande noch gänzlich unbekannt. Derweil gibt es auf diesen „Ägadischen Inseln“ eine sagenhafte Mischung aus Natur und Kultur zu entdecken: grandiose Unterwasserwelten mit Korallen und schillernd bunten Fischen, traumhaft schöne Küstenlinien und Buchten, eine raue Bergwelt, alte byzantinische Kultur und jahrhundertelange Thunfischfangtradition.

Vor zwei Monaten berichteten wir von unserer just zu Ende gegangenen Pilotreise „Inselhüpfen vor Westsizilien“. Nun erreichten uns von unserer Agentur vor Ort tolle neue Bilder und ein frisch fertiggestellter Video-Trailer zur Reise. Wir sind begeistert und wollen Ihnen dieses tolle neue Material nicht vorenthalten! Hier geht es zum Trailer und zu den Fotos: www.schulz-aktiv-reisen.de/ITA25.

Falls Sie gleich die Reiselust packt, sichern Sie sich den letzten Restplatz im Einzelzimmer für unseren Reisetermin im Mai (05.05.–13.05.18). Wer hier leer ausgeht, dem sei der Juni-Termin ans Herz gelegt (02.06.–10.06.18). Allen, die lieber mehr Zeit auf Sizilien selbst verbringen wollen, empfehlen wir unsere Reise „Sizilien aktiv – von Ätna bis Vulcano“: Zum Juni-Termin (16.06.–25.06.18) sucht eine kleine Gruppe noch Verstärkung!

Canyontrekking im Südwesten der USA – ein Reisebericht

Der Südwesten der USA besticht mit spektakulären Naturwundern in weltberühmten Nationalparks, ist reich an Kulturgeschichte und ein Wander- und Fotoparadies für Outdoorfreunde. Orangerote bis rostbraune Sandsteinformationen bilden in den Bundesstaaten Utah und Arizona einen eindrucksvollen Kontrast zum Blau des Himmels und Grün der Vegetation. Im Frühling zur Wüstenblüte wie auch im Herbst herrscht hier ideales Wanderwetter. Ich erkundete mit meinem Mann im Oktober diesen besonderen Streifen Erde, immer dem Reiseverlauf unserer neuen schulz-Gruppenreise Zu Fuß im Land der Canyons“ folgend, wandernd durch weite Wüstenlandschaften, enge Schluchten und zum Ufer des Colorado River.

Schon bald hinter Las Vegas stellt sich das abenteuerliche Wildwest-Gefühl ein. In der Mohave-Wüste kreuzen wir den Weg einer Wüstenschildkröte. Dies hat echten Seltenheitswert und lässt uns lange nicht mehr los, was für eine großartige Begegnung! Im Zion-Nationalpark angekommen, wandern wir entlang des namensgebenden Canyons zu den Emerald Pools. Die smaragdgrüne Farbe der drei Pools – gepaart mit den traumhaften Ausblicken, vor allem vom oberen Pool – macht diese leichte Wanderung zu einer super Einstiegstour für den Rest der Reise.

Danach wird es anspruchsvoller. Wir leihen uns Neoprensocken und wasserfeste Stiefel und brechen auf zu einer ganz besonderen Flusswanderung. Es geht durchs meist knöchel-, manchmal auch knietiefe Wasser des Virgin River, wir queren diesen unzählige Male, weil Steilwände auf einer Seite das Weiterkommen verhindern. Die Wände werden immer höher, die Schlucht immer enger, bis wir schließlich am Fuße einer eindrucksvollen Klamm stehen die hier schlicht „The Narrows“ heißt. Ein brusttiefes Wasserloch, welches durchschwommen werden müsste, markiert für uns den Umkehrpunkt. Schwimmen wollen wir heute nicht mehr. Stattdessen lieber am Lagerfeuer sitzen und grillen. Gesagt, getan. In der direkt außerhalb des Zion- Nationalparks liegenden Ponderosa Ranch verbringen wir einen gemütlichen Abend am Feuer.

Am Morgen darauf heißt es Schwindelfreiheit beweisen. Einige Passagen, die es bei der Wanderung zur Angels Landing zu überwinden gilt, sind nichts für schwache Nerven. Mehrere hundert Meter geht es links und rechts steil bergab. Einmal oben angekommen, wird man für alle Mühen entlohnt, steht auf einer riesigen, natürlichen Aussichtsplattform mit phänomenaler Rundumsicht.

Im Bryce Canyon National Park müssen wir uns am Folgetag wärmer anziehen. Auf gut 2500 Metern ist es hier deutlich kühler als in niedriger gelegenen Gefilden des Zion. Unsere Wanderung im Bryce führt uns durch ein Wunderland bizarrer Felsnadeln, Türme, Zinnen und Spitzen. Die Natur hat hier im Lauf der Jahrmillionen ganze Arbeit geleistet und ein fast märchenhaftes, lachsfarbenes bis karminrotes Amphitheater geschaffen.

Im Capitol Reef Nationalpark begegnen wir auf unserer Wanderung durch die Schlucht „Capitol Gorge“ Zeugnissen amerikanischer Siedlungsgeschichte. Im 19. Jahrhundert ritzten hier mormonische Siedler ein „Pionierregister“ mit ihren Namen in die spektakulären roten Sandsteinwände, während sie das Flussbett der Schlucht zu einer primitiven Straße ausbauten. Damals völlig selbstverständlich, heute undenkbar.

Unsere nächste Station ist der Arches-Nationalpark. Dutzende große und kleine natürliche Felsbögen wollen dort in meist kurzen Wanderungen von uns erkundet werden. Unser Fazit: Der meistfotografierte Felsbogen der USA („Delicate Arch“) ist spektakulär und einzigartig, aber die weniger besuchte, schon außerhalb der Parkgrenzen gelegene „Corona Arch“ ist unser Felsbogen-Favorit.

Mit einer Klammwanderung der Extraklasse und einem Abstieg in den Grand Canyon setzen wir unserer Reise schließlich einen fulminanten Abschluss. Die Peek-a-Boo-Klamm, im Grand Staircase-Escalante National Monument gelegen, steht ihrer berühmten Schwester, Antelope Canyon, in Schönheit und Farbenpracht in nichts nach. Abenteuerlicher als vermutet, erkunden wir dieses Kunstwerk der Natur halb wandernd, halb kletternd, uns durch extrem schmale Felsspalten zwängend und zum Glück nur mit minimalem Wandergepäck, alles andere wäre auch im Weg. Fast sprachlos verweilen wir hier mehrmals für Minuten inmitten der roten Sandsteinpracht.

Was soll das jetzt noch toppen? Wohl nur der Grand Canyon. Und so stehen wir zwei Tage und 1000 Höhenmeter Abstieg später am Ufer des Colorado River inmitten des Grand Canyon. Eine Reise durch die Erdgeschichte und die einzige Möglichkeit, die Dimensionen dieses Naturwunders wirklich zu fassen zu bekommen. Die Route 66 führt uns nach erlebnisreichen Wochen zurück nach Las Vegas, noch einmal ein paar hundert Kilometer Wilder Westen, bevor die Zivilisation uns wieder hat.

Im Rahmen unserer neuen Gruppenreise Zu Fuß im Land der Canyons können auch Sie diese außergewöhnliche Region der Naturwunder erkunden! 2018 haben wir zwei Frühjahrstermine im Programm, sowie einen Termin im Herbst.

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/USA02

schulzis auf Reisen: Franziska im Indianercamp der Atikamekw in Ostkanada

Anfang Oktober war unsere Mittelmeer- und Ozeanien-Expertin Franziska abseits ihrer gewohnten Pfade unterwegs im Osten Kanadas und besuchte mit ihrem Mann bei farbenprächtiger Laubfärbung das indianische Volk der Atikamekw. Im Fischercamp Matakan ging sie mit Einheimischen auf Fischfang, bereitete traditionell Medizintee zu und lernte das Kunsthandwerk des Rindenkorbbaus kennen.

Atikamekw heißt „Heringsmaräne“. Das stolze Volk, das den Namen dieses Fisches trägt, ist beheimatet im subarktischen Norden der kanadischen Provinz Quebec. Von Frühjahr bis Herbst haben Touristen die Möglichkeit, für einige Tage im nur per Boot erreichbaren Fischercamp Matakan wie ein Atikamekw zu leben und Bräuche und Traditionen kennenzulernen, wie sie heute vom Stamm gelebt werden.

Sechs Stunden dauert unsere Fahrt von Montreal zum Eingang des Indianerreservats – erst auf Asphalt, dann auf breiter Schotterpiste, durch weite, farbenfrohe Wälder. Am See angekommen, wird „umgesattelt“, per Motorboot geht es weiter nach Matakan. Während wir übers Wasser fliegen, rücken Großstadtstress und Terminkalender endgültig in weite Ferne. Zwei Tage verbringen wir im Fischercamp. Gleich nach Ankunft und einer kurzen Führung geht es erneut aufs Wasser. Wir bringen die Fischernetze aus. Je nach Jahreszeit werden dafür unterschiedliche Stellen am Ufer genutzt, die dann ertragreicher sind als andere.

Abends wärmt uns ein Lagerfeuer und wir lernen mit Hilfe eines kopierten Wörterbuchheftes etwas „Atikamekw“, die Sprache unserer Gastgeber. Die wichtigsten Tiere und Pflanzen werden uns vom Indigenen ins Französische, Englische und – wir staunen! – Deutsche übersetzt. Ein „Ich heiße … und bin so und so alt“ suchen wir vergebens. In der Welt der Atikamekw hat dies untergeordnete Bedeutung, wichtig ist hier die Natur – der Wald, See und die Jahreszeiten. Im Gegensatz zu anderen indianischen Stämmen Ostkanadas haben die Atikamekw ihre indigene Sprache immer bewahrt, sprechen zudem Französisch, manche auch Englisch.

Nach einer gemütlichen Nacht im Tipi, umhüllt vom Aroma der Tannenzweige auf dem Boden, holen wir am nächsten Morgen die Netze ein. Neben einer stattlichen Regenbogenforelle, ganzer Stolz unseres Campchefs Herman, werden wir mit einigen kleineren Hechten, Karpfen und Zander belohnt.

Vorsichtig befreien wir die Fische aus den Maschen und lernen, welche Fische aufgrund ihrer fast grätenfreien Natur von uns zum Mittag verspeist werden sollen, schauen beim Filetieren zu, lernen Tricks und Kniffe. Alle verbleibenden Fische überbringt Shan, der jüngste Atikamekw-Gastgeber im Bunde, den Weißkopfseeadlern. Die Adler wissen um den besonderen Platz am anderen Ufer der Bucht, hier finden sie immer wieder Gaben der Atikamekw vor. Denn der Adler ist heilig und soll dem Volk wohlgesonnen bleiben.

Zur fangfrischen Atikamekw-Fischmahlzeit gibt es Medizintee. Von der Rinde junger Ebereschenzweige bindet Herman kleine Bündel, die zu einem starken, nach Marzipan schmeckenden Sud gebraut werden.

Warum die Atikamekw als „Rindenvolk“ gelten, erschließt sich uns mehr und mehr nach dem Mittag bei einem kleinen Workshop. Aus der Rinde der Papier-Birke stellen die Kunsthandwerker praktische Dinge wie Besteckkörbe und Zuckerdosen her, aber auch große Schmuckkörbe, die vor allem dekorative und rituelle Zwecke erfüllen. Danach ist es Zeit für Tierbeobachtung. Wir sind den heimischen Bibern auf der Spur, die wahre Kunstwerke von Biberburgen in der Nähe des Fischercamps gebaut haben.

Abends werden wir von Campkoch Dominique erneut königlich bekocht. Auf dem Speiseplan steht in Matakan neben Fisch vor allem Elch. Letzterer wird von den Männern des Stammes selbst geschossen und gibt in allen Variationen eine schmackhafte Mahlzeit. Wir dürfen das „Elchhorn“ ausprobieren, mit dem die Atikamekw, den Ruf des Elches imitierend und verstärkend, im Herbst auf Elchjagd gehen. Auch zum Lauschen eignet sich der aus Birkenrinde gefertigte Trichter hervorragend.

Nach zwei erlebnisreichen Tagen nehmen wir Abschied von Matakan. Wir werden wiederkommen!

Im Rahmen unserer neuen Gruppenreise „Charmantes Ostkanada“ können auch Sie besondere Tage im Indianercamp Matakan verbringen und die Kultur der Atikamekw hautnah kennenlernen. 2018 haben wir sowohl einen Frühjahrs- als auch einen Herbsttermin im Programm.

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/KAN11

Neu im Programm: Insel Thassos aktiv erleben – auf den Spuren der Seeräuber in Nordgriechenland!

Thassos, der grüne Smaragd Nordgriechenlands, ist bekannt für seine wechselvolle Geschichte der Seeräuberei und ist mit seiner abwechslungsreichen Natur ein Eldorado für Wassersport- und Wanderfreunde. Auf unserer neuen Reise erkunden Sie Thassos’ Schönheit zu Fuß und per Segelboot, Kajak und Kanu. Auf den Spuren der Seeräuber segeln und kajaken Sie entlang abwechslungsreicher Küstenlinien und landen in einsamen Buchten an, um auf Erkundungstour zu gehen. Sie wandern zu entlegenen Bergdörfern, die die Bewohner der Insel einst gründeten, um sich vor den Überfällen und Plünderungen zu schützen – nicht immer erfolgreich. Heute noch kleben die Häuser hier wie Vogelnester zwischen Walnussbäumen und Platanen am Hang. Mit dem Kanu erkunden Sie die einzigartige Nestosschlucht mit den besonderen Vogel- und Vegetationsarten. In der thassitischen Inselhauptstadt Limenas sind Sie zu Besuch bei Einheimischen: Kostis empfängt Sie in seiner traditionsreichen Töpferei und Sie schauen bei einem Imker vorbei, der schmackhaften thassitischen Honig produziert. Sie genießen Griechenland kulinarisch: ein traditionelles „Bougatza”, das bekannte griechische Frühstück und ein typisches Meze (Tsypouro) mit Ouzo oder Tsypouro sind hierfür zwei gute Beispiele. Alle Infos zur Reise finden Sie hier: www.schulz-aktiv-reisen.de/GRL09

Reisebericht: Frühling auf den Liparischen Inseln

Der mächtige Ätna auf Sizilien und die schwefeldampfenden, feuerspeienden Vulkane Stromboli und Gran Cratere auf den benachbarten Liparischen Inseln sind faszinierend, gefürchtet und anziehend zugleich. Sicher ein Grund, weshalb die Region eines unserer beliebtesten Reiseziele im Mittelmeerraum ist. Unsere Reisen „Liparische Inseln – Wandern auf den Vulkaninseln des Mittelmeeres“ und „Sizilien aktiv – von Ätna bis Vulcano“ erfreuen sich großer Beliebtheit. Grund genug für mich – schulz-Produktmanagerin für den Mittelmeerraum – diese Liparischen Inseln einmal persönlich kennenzulernen. Über Ostern besuchte ich sechs der sieben Inseln und pickte mir ausgewählte Elemente unserer beiden Reisen heraus. Lassen Sie sich entführen in den süditalienischen Frühling!

Ostern ist die Zeit des Frühjahrsputzes auf den Liparen. Viele kleine Restaurants, Geschäfte und Hotels beenden langsam aber sicher ihren Winterschlaf. Wanderwege werden von Wildwuchs befreit und Strände von Treibgut. Gastwirte begrüßen freudig die ersten Touristen der Saison. Die Inseln strahlen in üppigem Grün, überall blüht es und angenehme Temperaturen sorgen für bestes Wander- und Kajakwetter. Ich starte meine Reise auf der Insel Vulcano, die geprägt ist von einer starken, andauernden vulkanischen Aktivität. Unser Kajak-Guide Eugenio, er stammt ursprünglich aus Messina, hat sein Herz aber schon lange an Vulcano verloren. Er nimmt mich mit auf eine kurzweilige Kajaktour entlang der Küste der Insel. Wir kajaken über submarine Fumarolen, durch Felsbögen, vorbei an von Schwefelkristallen überzogenen Klippen, und wagen uns vor in die einzige geothermale Höhle, die man ohne Tauchgang erreichen kann.

Zurück an Land bringt mich Eugenio nach einem leckeren, gesunden Mittagessen zum Startpunkt des Wanderweges auf den Vulkan Gran Cratere. Die Besteigung des Vulkans dauert nur eine knappe Stunde. Oben angekommen, den Blick in den Krater auskostend, lässt sich eine Runde auf dem Kraterrand drehen. Auf Tuchfühlung mit grell gelb leuchtenden Schwefelkristallen und fauchenden Fumarolen ist Vorsicht geboten, es zischt kontinuierlich aus den Felsspalten und Schwefeldampf ist allgegenwärtig!

Ganz anders ist Alicudi. Idyllische Ruhe und Entschleunigung erwarten den Besucher auf der abgeschiedensten aller Liparischen Inseln. Auch ich muss mich auf „das Tempo Alicudis“ einstimmen, meinen Besuch zweimal aufschieben und Geduld üben, denn bei stürmischer See – im März kann das Wetter noch unbeständig sein – fährt kein Tragflächenboot nach Alicudi, das nur einen steinernen Bootsanleger und keinen großen Hafen hat. Als es dann endlich soweit ist, erwartet mich das kleinste Liparische Eiland ohne Straßen und Autos mit einer extra Portion Charme und gibt sich freundlich-überrascht. Touristen sehen die Einheimischen im März fast nie. Selbst in der Hauptsaison verirren sich nur wenige Tagesausflügler hierher, kaum einer bleibt über Nacht. Gefühlt hat man die zauberhafte Insel so für sich. Eine Wanderung auf jahrhundertealten Treppenpfaden, scheinbar endlos und doch alle liebevoll gepflegt, führt vorbei an terrassierten Hängen voller blühender Sträucher, alter Häuser und parzellierter Felder zum Aussichtspunkt am Calderaboden von Dirittusu und schließlich zum Filo dell’Arpa (Timone della Montagnola), dem höchsten Punkt der Insel. Die Nachbarinsel Filicudi immer im Blick, kommt man aus dem Fotografieren gar nicht wieder heraus.

In den folgenden Tagen darf es dann wieder etwas mehr Gesellschaft sein und ich besuche Lipari und Salina, die beiden größten Liparischen Inseln. Bei einer Wanderung an der Westküste Liparis lässt sich vom Quattrochi, dem „Vier-Augen-Blick“, eine traumhafte Aussicht auf Liparis eindrucksvolle Steilküste und Vulcano genießen. Gelb blühender Ginster säumt hier den Weg.

Auf Salina besteige ich den Monte Fossa, den höchsten Berg der Liparischen Inseln, höher noch als der Stromboli, und werde belohnt mit Ausblicken auf fast alle anderen Liparen sowie mit einem stimmungsvollen Abstieg ins malerische Küstenstädtchen Santa Maria Salina. Salina, die grünste der Inseln, bekannt für ihren süßen Honigwein „Malvasia“ und ihre Kapern, beeindruckt in diesem Frühling schon mit üppigen Orangen- und Zitronenbäumen.

Krönender Abschluss sind Besuche beim Stromboli und auf Panarea. Bisher mit meist gutem Wetter auf der Reise verwöhnt, zeigen sich Seeklima und Vulkan am Abend meiner Vulkanbesteigung unberechenbar und gut 100 Meter vor dem Gipfel setzen heftiger Nebel und kurzzeitig Regen ein. Bergführer und Gruppe entscheiden, den Gipfel trotzdem zu besteigen und trotz geringer Sicht lauschen wir den Explosionen des Stromboli aus nächster Nähe, wärmen unsere vom Nebel klammen Hände am warmen Sand einer Fumarole und manch einer ist plötzlich fast froh, dass er gar nicht so genau sieht wo er sich da eigentlich gerade befindet, nämlich am steil abfallenden Kraterrand eines der aktivsten Vulkane der Welt!

Am darauffolgenden letzten Abend meiner Reise sitze ich dann mit einem Glas Rotwein auf der Terrasse meines Quartiers auf Panarea, lasse den Blick über den klaren Sternenhimmel und das Meer schweifen – und da ist sie plötzlich: die orange-rote Feuerfontäne des Stromboli in 20 km Ferne! Unvermittelt, klar und deutlich. Da sollte ich sie also doch noch sehen. Verrückt. Wie das Reisen manchmal ist …

Falls es Sie nun auch gen Sizilien oder auf die Liparischen Inseln zieht, reisen Sie mit uns!

Besteigen Sie die Vulkane Ätna und Gran Cratere, fahren Sie Kajak, Rad und wandern Sie auf Vulcano und Sizilien … hier geht’s zu unserer Reise „Sizilien aktiv“:
www.schulz-aktiv-reisen.de/ITA18

Besteigen Sie den Stromboli und wandern Sie auf weiteren Liparischen Inseln, je nach Ihren Vorlieben gibt es eine Reise-Variante die Alicudi besucht und eine andere, die mehr Zeit auf Salina einplant … schauen Sie selbst:
www.schulz-aktiv-reisen.de/ITA05

Ein Tipp für alle, die es vor allem gen Ätna und nicht auf die Liparischen Inseln zieht: Auf unserer Reise „Faszination Ätna“ sind Sie genau richtig, Details gibt es unter:
www.schulz-aktiv-reisen.de/ITA17

„Wüstenabenteuer Larapinta Trail“ – im Juli/August ins rote Zentrum Australiens …

Der Juli-Termin unserer neuen Australien-Trekkingreise ist nun gesichert! Begleiten Sie uns und entdecken Sie die Schönheit, Vielseitigkeit und Weite des australischen Outback auf eine ganz besondere Art.

Während unseres Trekking-Abenteuers im Herz Australiens durchqueren Sie das höchste Wüstengebirge des Kontinents, die West MacDonnell Ranges, auf dem 223 km langen Fernwanderweg „Larapinta Trail“. Eine Allrad-Camping-Safari führt Sie unter anderem zur Ikone des fünften Kontinents: Uluru (Ayers Rock). Erleben Sie eine der eindrucksvollsten Wüsten der Welt entschleunigt zu Fuß! Sie haben die Möglichkeit, das Wesen der Wüste langsam zu verstehen, die Vielfalt und bewundernswerten Überlebensstrategien von Flora und Fauna zu bestaunen, die kolossale Stille und Einsamkeit ebenso zu genießen wie das wechselnde Spiel von Licht und Schatten, die Klarheit der Wüstenluft eines sonnigen Tages und nicht zuletzt die Kameradschaft untereinander.

Unsere kleine Reisegruppe freut sich auf Ihre Verstärkung!

Alle Infos zur Reise: Am Wendekreis des Steinbocks: Wüstenabenteuer Larapinta Trail

„Die Entdeckung der Leichtigkeit“ im Mai auf Kreta …

Blick auf Mirtos, ein beschauliches Aussteigerdorf und Ihr Zuhause während dieser Reise

Blick auf Mirtos, ein beschauliches Aussteigerdorf und Ihr Zuhause während dieser Reise

Der Mai-Termin unserer neuen Kreta-Reise ist nun gesichert! Begleiten Sie uns, diese Reise wird Ihnen sprichwörtlich neue Horizonte eröffnen. Beim morgendlichen Qi Gong am Strand, Schwimmen im Meer oder Wandern durch Kretas zauberhaft blühende Wildkräuterwiesen entlocken Sie Ihrem Körper ungeahnte Energien.

Sie begegnen ganz besonderen Inselbewohnern mit außergewöhnlichen Lebenskonzepten und Ansichten. Ihre ungewöhnlichen Lebensideen setzen sie mit Ruhe und Überzeugung auf eine fast schon ansteckende Art um, die auch Sie inspirieren wird. Manolis und Stella engagieren sich im Dorf Pirgos für Rettung und Anbau fast vergessener Sorten von Getreide- und Hülsenfrüchten und bauen z.B. Tomaten gänzlich ohne Wasser an. Nikos braut nebenan eigenhändig im einzigen Brennkessel seiner Art einen qualitativ hochwertigen Raki, ein wahrer Zaubertrunk, der eines jeden Lebensgeister weckt. Und im Bergdorf Anatoli zeigt Ihnen Stefanos seinen Kräuter- und Bienengarten sowie den dazugehörigen kleinen Betrieb, in dem er feinsten Honig und Heilsalben produziert – während seine Frau Jota Sie mit handverlesenem Kräutertee verwöhnt. Sie wohnen in Mirtos, einem wahren Aussteigerdorf und dem idealen Ort für Entschleunigung und unkonventionelles Denken.

Gerstenbrot eigenhändig backen

Gerstenbrot eigenhändig backen

Sie ernähren sich ausgewogen, zum Teil vegetarisch, backen selbst Gerstenbrot, besuchen ein kretisches Weingut in Familienhand und lernen bei Popi, der Besitzerin eines kleinen Hotels, typisch kretische Gerichte zu kochen. Auf Kreta hat das Leben einen anderen Rhythmus. Stellen Sie Ihre Uhr um auf kretische Zeit. Einige Dinge werden nach dieser Reise womöglich eine ganz andere Gewichtung für Sie bekommen und plötzlich in den – oder aus dem – Fokus rücken …

Wir würden uns freuen, Ihnen im Mai „unser“ Kreta zeigen zu dürfen. Wer da keine Zeit hat: Auch im November wird es wieder einen Reise-Termin geben.

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/GRL07

Neu im Programm: Traumhafte Südsee, Fiji und Tonga aktiv erleben!

Der eine oder andere kennt sie sicher: Die Südsee-Bildtapete mit Palme, Strand und Meer. Wenn auch etwas kitschig, so doch ein Anblick, der zum Träumen verleitet. So ging es auch unserer Südsee-Expertin Franziska, die als kleines Mädchen bei einem Verwandschaftsbesuch plötzlich vor einer solchen Tapete stand und sich fragte, gibt es das wirklich? Heute, viele Jahre später, hat sie die Südsee mit eigenen Augen gesehen und weiß, das gibt es und noch viel mehr. Der weite Weg lohnt sich! Sehnen auch Sie sich nach Sonne satt, angenehmen 25 bis 30 °C, weißem Sandstrand, türkisblauem Meer, Schnorcheltouren, tropischen Wanderungen mit Entdeckungscharakter und entspannten Momenten in der Hängematte, wo sich genüsslich eine frische Kokosnuss schlürfen lässt?

Seit kurzem hat schulz aktiv reisen erstmals eine Südsee-Reise im Programm, die Ihnen genau dies auf den Inseln von Fiji und Tonga bietet. Unsere „Traumhafte Südsee“ erwartet Sie mit Inselhopping, Wanderungen, Kajakausflügen, Schnorcheln, polynesischer Kultur, traditioneller Küche … und noch vielem mehr. Sie lernen die Hauptinseln von Fiji und Tonga ebenso kennen wie unbewohnte Inseln, z.B. die einsame Robinson-Insel. Sie besteigen die Gipfel der Südsee, erwandern üppige tropische Wälder, majestätische Wasserfälle und imposante Steilküsten. Viel Zeit am, im und auf dem Wasser gibt Ihnen die Gelegenheit, die Unterwasserwelt der Südsee zu entdecken, ausgiebige Strand- und Badepausen zu genießen sowie einfach mal den Blick über das glasklare Meer schweifen zu lassen. Kultur und Köstlichkeiten der Südsee erleben Sie hautnah, zum Beispiel bei Dorfbesuchen, wo Sie zu Gast bei Einheimischen und bei traditionellen Tänzen dabei sind.

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/PAC01

Bunt, fruchtig und informativ: Sizilianischer Abend in der Reise-Kneipe am 29. Januar

Sizilien - reich an Früchten, Mandeln, Oliven und Wein

Sizilien – reich an Früchten, Mandeln, Oliven und Wein


Bunt, feurig, fruchtig, bodenständig, herzhaft, süß, geschichtsträchtig, exotisch, würzig, leidenschaftlich – Siziliens Küche ist wie Sizilien selbst. Ein guter Grund für uns, Ihnen die sonnenverwöhnte Mittelmeerinsel am 29.01. bei einem Sizilianischen Abend in unserer Reise-Kneipe nicht nur mit Fotos, Geschichten und Reiseerlebnissen nahe zu bringen, sondern auch mit sizilianischen Spezialitäten!

Unsere Reiseleiterin Theodora Weck stellt Ihnen unsere neue Tour „Sizilien aktiv – von Ätna bis Vulcano“ mit ihren Höhepunkten und Geheimtipps vor. Sie erfahren, wo Sie vor Siziliens Küste wunderbar Kajak fahren können, wo die schönste Panoramaabfahrt per Rad auf Sie wartet, wo es sich abenteuerlich in wilder Natur wandern lässt und warum es auf der größten Mittelmeerinsel Pistazien, Zitronen, Mandeln, Oliven und Wein im Überfluss gibt. Lassen Sie sich von uns nach Sizilien entführen, z.B. bei einem Gläschen Limoncello und wunderbaren Cannoli – einem typisch sizilianischen frittierten Gebäck, gefüllt mit Creme, kandierten Früchten, gehackten Pistazien oder Schokoladensplittern!

Alle Infos zur Reise: www.schulz-aktiv-reisen.de/ITA18

Warum gerade … Korsika?

Wandern auf dem GR20 im korsischen Hochgebirge, hier in der Nähe der Bavella-Felstürme ...

Wandern auf dem GR20 im korsischen Hochgebirge, hier in der Nähe der Bavella-Felstürme …

Korsika, die zu Frankreich gehörende und viertgrößte Mittelmeerinsel nach Sizilien, Sardinien und Zypern, bezieht ihren einzigartigen Charakter aus dem Kontrast von Meer und Gebirge sowie der dadurch bedingten Vielfalt der Landschaftsformen: schroffe Steilküsten, sandige Meeresbuchten, bizarre Felsformationen, duftende Macchia, dunkle Wälder, wilde Kaskadenbäche, tiefe Schluchten, grüne Hochweiden, klare Bergseen, felsiges Hochgebirge und zerklüftete Gipfel bis 2700 m Höhe. Die Kombination mit der einzigartigen Kultur, Sprache und Geschichte der Insel macht die schöne Heimat der Korsen zu einem ganz außergewöhnlichen Fleckchen Erde.

... und auf dem Mare e Monti auf alten Verbindungswegen, hier zur Genueserbrücke bei Ota.

… und auf dem Mare e Monti auf alten Verbindungswegen, hier zur Genueserbrücke bei Ota.

Im Frühjahr und Herbst strahlt Korsika in den Farben blühender Macchien bzw. reifer Beeren und leuchtender Blätter, es herrschen milde Temperaturen. Der Sommer lockt Sonnenhungrige, Badegäste und Hochgebirgswanderer gleichermaßen, wohingegen es während der Wintermonate im Hochgebirge wie an den Küsten stürmisch und ungemütlich werden kann. Der Naturreichtum des Eilands lässt sich am besten von Mai bis September zu Fuß auf den weltbekannten Fernwanderwegen GR20 und Mare e Monti erleben. Der 200 km lange GR20 ist mit spektakulären wie schwierigen Etappen, die Kletterstellen, Passagen mit Leitern und Gipfelbesteigungen beinhalten, der anspruchsvollere der beiden Wege. Der sanftere und teils deutlich tiefer gelegene Mare e Monti führt auf alten Verbindungswegen durch abgelegene kleine Bergdörfer, vorbei an einsamen Käsereien zu genuesischen Bogenbrücken und Wachtürmen sowie immer wieder von den Bergen zum Meer.

"La Micheline" auf ihrem Weg von den Bergen ans Meer.

„La Micheline“ auf ihrem Weg von den Bergen ans Meer.

Die Korsen sind ein freiheitsliebendes, traditionsbewusstes, stolzes und bisweilen sehr eigenes Volk. Das spürt der Besucher überall auf der Insel. Oft begegnet man dem „Mohrenkopf“, Freiheitssymbol unklarer Herkunft und seit dem 18. Jahrhundert Wappen und Flaggenkonterfei des unabhängigen Korsika. Die korsische Sprache, lange verboten und nie vergessen, ist heute wieder im Aufwind und wird verstärkt gepflegt. Ein Herzstück der Insel und gutes Beispiel für die Verbundenheit der Korsen mit ihrer Heimat ist die korsische Eisenbahn. Die Korsen hängen sehr an „La Micheline“, wie sie die in die Jahre gekommene Bahn liebevoll nennen. Alle Versuche die „Micheline“ wegen Unrentabilität stillzulegen, scheiterten am Protest der Korsen. So verbindet sie nach wie vor – und nun schon seit über einem Jahrhundert – Strände und Berggipfel.

Entdecken Sie die Insel mit uns:

Korsikas Bergwelten (Wanderreise mit Hüttenübernachtungen):
www.schulz-aktiv-reisen.de/FRA05

Sommerwandern auf Korsika (Wanderreise mit Zeltübernachtungen):
www.schulz-aktiv-reisen.de/FRA04

Grüße aus Australien!

Heute erreichten uns von Teilnehmern unserer derzeit stattfindenden Reise „Terra Australis“ tolle Bildergrüße aus dem sonnigen Roten Zentrum Australiens, die Lust auf eine Reise ins Outback machen und die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen – sehen Sie selbst:

Im Zentrum und Osten Australiens herrschen derzeit sommerlich warme 33 °C, im Süden immerhin 23 °C. Ideale Bedingungen für Besichtigungen, Strand- und Badeausflüge, Stadtspaziergänge in kurzen Hosen, leichte Wanderungen in Nationalparks … kurzum für eine Erlebnis-Rundreise zu den Höhepunkten des fünften Kontinents. Unsere „Terra Australis“-Reisenden waren bereits unterwegs in den Metropolen Sydney und Adelaide, dem artenreichen Insel-Paradies Kangaroo Island (auch „Zoo ohne Zäune“ genannt) und im Roten Zentrum (mit seinen Wahrzeichen Ayers Rock, Olgas und Kings Canyon). Nun geht es für unsere Gäste weiter mit einem vielfältigen Programm im tropischen Queensland. Wir wünschen viel Freude und eine schöne Zeit!

Wer es lieber etwas kühler, entschleunigter und dennoch aktiv mag, der ist auf unserer Trekkingtour „Am Wendekreis des Steinbocks – Wüstenabenteuer Larapinta Trail“ richtig. Auf dieser Reise wandern Sie auf 223 km durch das höchste Wüstengebirge Australiens, unternehmen eine Allrad-Campingsafari zu den Ikonen des Outback, lernen Kunst und Kultur der Aborigines kennen, haben vor allem beim Wandern viel Zeit für die vielen kleinen Wunder der Wüste, können (optional) einen Heißluftballonflug übers Outback bei Sonnenaufgang unternehmen und einfach „so richtig ankommen“, denn es gibt keine Inlandsflüge und die Fahrkilometer werden bewusst gering gehalten. Im australischen Herbst und Winter herrscht im Roten Zentrum mit milden sonnigen Tagen und angenehm kühlen Nächten ideales Wanderwetter (Reisezeitraum April–August). Ihren Platz auf der Pilotreise können Sie sich zum einmaligen Sonderpreis derzeit noch sichern.

Auch auf der „Terra Australis“-Frühjahrsreise (25.02. bis 19.03.16) gibt es noch verfügbare Plätze. Es fehlen nur noch wenige Buchungen bis zur Durchführungsgarantie!

Gute Nachrichten haben wir auch für all jene, die an Schul- oder Semesterferien und Sommer- oder Spielzeitpausen gebunden sind … oder einfach am liebsten in den Sommermonaten verreisen: 2016 gibt es für „Terra Australis“ auch erstmals Sommertermine (22.07.16 bis 14.08.16 und 12.08.16 bis 04.09.16).

„G’day Australia!“ 🙂

Alle Infos zu …
Terra Australis: www.schulz-aktiv-reisen.de/AUS03
Wüstenabenteuer Larapinta Trail: www.schulz-aktiv-reisen.de/AUS01

Warum gerade … Lofoten?

Geprägt von tiefen Fjorden und einer einzigartigen Bergwelt mit teils über 1200 m hohen Bergen sind Norwegens Lofoten – eine aus 80 Eilanden bestehende Inselgruppe – im Licht der Mitternachtssonne wie auch im weißen Winterkleid eine zauberhafte Kulisse für einen Urlaub im Hohen Norden. Im Sommer geht die Sonne auf den Lofoten für mehrere Wochen nicht unter und hüllt die Fjorde des Nachts in ein goldgelbes Licht. Dann ist das Geflecht aus Meeresarmen und Inseln ein ideales Kajakrevier.

Im Winter zaubern variierende Lichtstimmungen eine ganz besondere Atmosphäre und Sie haben besten Voraussetzungen für die Sichtung von Polarlichtern. Die schneebedeckte Bergwelt und die verschneiten Buchten lassen sich dann am besten bei ausgedehnten Schneeschuhwanderungen erleben … hier bekommen Träume von „weißen Stränden“ eine ganz neue Wendung. 🙂

Die Lofoten sind ein ausgezeichneter Ort für Walbeobachtungen. Während der Sommermonate können Pottwale, Buckelwale, Zwergwale und Delfine gesichtet werden. Im Herbst lassen sich sogar Orcas beobachten, die durch große Heringsschwärme angelockt werden.

Fisch ist für die Lofoten generell von großer Bedeutung. So wie die Fischerdörfer mit ihren bunten Holzhäusern das Bild der Region prägen, ist die Gegend seit Jahrhunderten berühmt für den Lofotfischfang. Gefangen wird Kabeljau, da dieser von Februar bis April in Millionenzahl von der polaren Barentssee in wärmere Gewässer und zu seinen Laichplätzen an der Westküste Norwegens wandert. Bis in den Juni hinein werden die gefangenen Fische dann auf Trockengestellen in der salzhaltigen, eiskalten, sonnigen Luft zu Stockfisch getrocknet. Ein Exportschlager und bei einem Besuch der Region ein kulinarisches Muss!

Entdecken Sie mit uns die Lofoten …
… im Sommer: Inseln im Licht der Mitternachtssonne
… oder Winter: Wintererlebnis Lappland und Lofoten

Trekking- und Erlebnisreise im Roten Zentrum des Outback: „Larapinta Trail am Wendekreis des Steinbocks“

Australiens Outback weckt Assoziationen von leuchtend rostroter Erde, flimmernder Hitze, unwirtlichen Bedingungen für Flora und Fauna und Aussteigerleben am anderen Ende der Welt. Wie nur wenige andere Wüstengebiete dieser Erde ist das Rote Zentrum Australiens der Inbegriff von Weite und Einsamkeit. Es steckt voll jahrtausendealten Geschichten und Mythen – und ist mit seinem Wahrzeichen, dem Ayers Rock (Uluru) weltbekannt.

Unsere neue Reise „Wüstenabenteuer Larapinta Trail“ entführt Sie mitten ins Outback auf ein außergewöhnliches Trekking-Abenteuer durch das höchste Wüstengebirge Australiens, die West MacDonnell Ranges, sowie zum Ayers Rock, den Olgas und zum Kings Canyon. Wir zeigen Ihnen, dass das Rote Zentrum des fünften Kontinents keineswegs nur harsch und lebensfeindlich, sondern voller Leben, seltener Pflanzen und Tiere und kleiner grüner Oasen ist.

Stellen Sie Ihre innere Uhr um auf Wüstenzeit! Wer bereits einmal in den Wüsten dieser Welt unterwegs war weiß: es ist ein ganz besonderes Erlebnis, sie entschleunigt zu Fuß auf einer Trekking- oder Kameltrekkingtour zu erleben. Sie haben die Möglichkeit, das Wesen der Wüste langsam zu verstehen, die Vielfalt und bewundernswerten Überlebensstrategien von Flora und Fauna zu bestaunen, die kolossale Stille und Einsamkeit ebenso zu genießen wie das wechselnde Spiel von Licht und Schatten, die Klarheit der Wüstenluft eines sonnigen Tages und nicht zuletzt die Kameradschaft untereinander.

Auf 230 km wandern Sie auf dem Larapinta Trail durch die zerklüftete Landschaft der Bergketten, nehmen erfrischende Bäder in den Pools beeindruckend tiefer Schluchten und Sie genießen die Schönheit Millionen Jahre alter Felsformationen. Auf Gipfeln und Bergkämmen erwarten Sie spektakuläre Aussichten. In der Abgeschiedenheit wahrer Outback-Camps genießen Sie weit entfernt von jeglicher Zivilisation bei einem Lagerfeuer die herzhafte Campküche und den unglaublichen Sternenhimmel über Australien.

Im australischen Spätherbst und im Winter herrscht im Roten Zentrum ideales Wanderwetter: milde, sonnige Tage und angenehm kühle Nächte. Sie genießen – wir übernehmen die aufwendige Organisation des Trekkings: Transport, Vollverpflegung und Übernachtung im Safarizelt für 2 Personen. Für unsere Pilotreise vom 15.04. bis 09.05.2016 sind bereits die ersten Buchungen eingegangen. Sichern Sie sich Ihren Platz zum einmaligen Sonderpreis!

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/AUS01

„Gesichter Sardiniens“ im September: Neue, charmante Unterkünfte und optimierter Reiseverlauf

Nach Sardinien gefragt, denkt man schnell an weiße Bilderbuchstrände mit türkisblauem Meer, sommerliches Badevergnügen und Sonne satt. Und ja, das ist Sardinien. Doch es ist noch so viel mehr: Ein traumhaftes Wanderparadies zum Beispiel, was mit wilden Gebirgsgegenden wie der Ogliastra-Region oder dem Naturschutzgebiet Monte Arcosu aufwartet, reizvolle Küstenabschnitte abseits der bekanntesten Badebuchten bietet und mit einem malerischen Dünengebiet an der Costa Verde sowie wildlebenden Pferden auf der Hochebene Giara di Gesturi beeindruckt. Unsere Reise „Gesichter Sardiniens“ führt Sie in all diese Regionen Sardiniens und bringt Ihnen zudem die sardische Kultur und Geschichte nahe – unter anderem bei einem Besuch der antiken Stadt Tharros auf der Halbinsel Sinis und einer Besichtigung der Nuraghe Su Nuraxi.

Im Mai wurde unsere Reise „Gesichter Sardiniens“ erstmals durchgeführt. Danach haben wir umfassend Teilnehmer-Feedback gesammelt – und damit wertvolle Erfahrungen. Diese haben wir sofort zur Optimierung der Reise genutzt und einige wichtige Änderungen vorgenommen, um Ihnen bereits für den nächsten Reisetermin im September ein noch besseres Programm bieten zu können.

Neu sind zwei hochwertigere Unterkünfte mit viel Charme und sardischem Flair in Cabras, das Hotel Villa Canu bzw. das Hotel Aquae Sinis, sowie nach Möglichkeit eine Übernachtung auf dem einzigartigen Landgut Omu Axiu in Inselinneren Sardiniens. Entsprechend unserer schulz-Philosophie sind dies kleine, z.T. familiär geführte und landestypische Unterkünfte, die drei Übernachtungen in einem größeren Hotel in Arborea ersetzen. Neu ist auch ein Reiseverlauf mit geänderter Standortreihenfolge. Startpunkt der Reise ist nun Cagliari und Endpunkt ist Olbia. Der aktiv-kulturelle Charakter der Reise bleibt unberührt: Wir freuen uns, alle angekündigten Wanderungen und Besuche von Sehenswürdigkeiten unverändert mit Ihnen durchführen zu können.

Überzeugen Sie sich selbst vom optimierten Reiseprogramm! Wir würden uns freuen, Sie auf der Reise zum nächsten Termin (18.09. bis 27.09.2015) begrüßen zu dürfen. Dann ist auf Sardinien auch wieder ideales Wanderwetter und es locken nicht zuletzt reife Früchte und zauberhafte Farben in den mediterranen Traumurlaub!

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/ITA03