schulzis auf Reisen: Franziska im Indianercamp der Atikamekw in Ostkanada

Anfang Oktober war unsere Mittelmeer- und Ozeanien-Expertin Franziska abseits ihrer gewohnten Pfade unterwegs im Osten Kanadas und besuchte mit ihrem Mann bei farbenprächtiger Laubfärbung das indianische Volk der Atikamekw. Im Fischercamp Matakan ging sie mit Einheimischen auf Fischfang, bereitete traditionell Medizintee zu und lernte das Kunsthandwerk des Rindenkorbbaus kennen.

Atikamekw heißt „Heringsmaräne“. Das stolze Volk, das den Namen dieses Fisches trägt, ist beheimatet im subarktischen Norden der kanadischen Provinz Quebec. Von Frühjahr bis Herbst haben Touristen die Möglichkeit, für einige Tage im nur per Boot erreichbaren Fischercamp Matakan wie ein Atikamekw zu leben und Bräuche und Traditionen kennenzulernen, wie sie heute vom Stamm gelebt werden.

Sechs Stunden dauert unsere Fahrt von Montreal zum Eingang des Indianerreservats – erst auf Asphalt, dann auf breiter Schotterpiste, durch weite, farbenfrohe Wälder. Am See angekommen, wird „umgesattelt“, per Motorboot geht es weiter nach Matakan. Während wir übers Wasser fliegen, rücken Großstadtstress und Terminkalender endgültig in weite Ferne. Zwei Tage verbringen wir im Fischercamp. Gleich nach Ankunft und einer kurzen Führung geht es erneut aufs Wasser. Wir bringen die Fischernetze aus. Je nach Jahreszeit werden dafür unterschiedliche Stellen am Ufer genutzt, die dann ertragreicher sind als andere.

Abends wärmt uns ein Lagerfeuer und wir lernen mit Hilfe eines kopierten Wörterbuchheftes etwas „Atikamekw“, die Sprache unserer Gastgeber. Die wichtigsten Tiere und Pflanzen werden uns vom Indigenen ins Französische, Englische und – wir staunen! – Deutsche übersetzt. Ein „Ich heiße … und bin so und so alt“ suchen wir vergebens. In der Welt der Atikamekw hat dies untergeordnete Bedeutung, wichtig ist hier die Natur – der Wald, See und die Jahreszeiten. Im Gegensatz zu anderen indianischen Stämmen Ostkanadas haben die Atikamekw ihre indigene Sprache immer bewahrt, sprechen zudem Französisch, manche auch Englisch.

Nach einer gemütlichen Nacht im Tipi, umhüllt vom Aroma der Tannenzweige auf dem Boden, holen wir am nächsten Morgen die Netze ein. Neben einer stattlichen Regenbogenforelle, ganzer Stolz unseres Campchefs Herman, werden wir mit einigen kleineren Hechten, Karpfen und Zander belohnt.

Vorsichtig befreien wir die Fische aus den Maschen und lernen, welche Fische aufgrund ihrer fast grätenfreien Natur von uns zum Mittag verspeist werden sollen, schauen beim Filetieren zu, lernen Tricks und Kniffe. Alle verbleibenden Fische überbringt Shan, der jüngste Atikamekw-Gastgeber im Bunde, den Weißkopfseeadlern. Die Adler wissen um den besonderen Platz am anderen Ufer der Bucht, hier finden sie immer wieder Gaben der Atikamekw vor. Denn der Adler ist heilig und soll dem Volk wohlgesonnen bleiben.

Zur fangfrischen Atikamekw-Fischmahlzeit gibt es Medizintee. Von der Rinde junger Ebereschenzweige bindet Herman kleine Bündel, die zu einem starken, nach Marzipan schmeckenden Sud gebraut werden.

Warum die Atikamekw als „Rindenvolk“ gelten, erschließt sich uns mehr und mehr nach dem Mittag bei einem kleinen Workshop. Aus der Rinde der Papier-Birke stellen die Kunsthandwerker praktische Dinge wie Besteckkörbe und Zuckerdosen her, aber auch große Schmuckkörbe, die vor allem dekorative und rituelle Zwecke erfüllen. Danach ist es Zeit für Tierbeobachtung. Wir sind den heimischen Bibern auf der Spur, die wahre Kunstwerke von Biberburgen in der Nähe des Fischercamps gebaut haben.

Abends werden wir von Campkoch Dominique erneut königlich bekocht. Auf dem Speiseplan steht in Matakan neben Fisch vor allem Elch. Letzterer wird von den Männern des Stammes selbst geschossen und gibt in allen Variationen eine schmackhafte Mahlzeit. Wir dürfen das „Elchhorn“ ausprobieren, mit dem die Atikamekw, den Ruf des Elches imitierend und verstärkend, im Herbst auf Elchjagd gehen. Auch zum Lauschen eignet sich der aus Birkenrinde gefertigte Trichter hervorragend.

Nach zwei erlebnisreichen Tagen nehmen wir Abschied von Matakan. Wir werden wiederkommen!

Im Rahmen unserer neuen Gruppenreise „Charmantes Ostkanada“ können auch Sie besondere Tage im Indianercamp Matakan verbringen und die Kultur der Atikamekw hautnah kennenlernen. 2018 haben wir sowohl einen Frühjahrs- als auch einen Herbsttermin im Programm.

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/KAN11

Neu im Programm: Insel Thassos aktiv erleben – auf den Spuren der Seeräuber in Nordgriechenland!

Thassos, der grüne Smaragd Nordgriechenlands, ist bekannt für seine wechselvolle Geschichte der Seeräuberei und ist mit seiner abwechslungsreichen Natur ein Eldorado für Wassersport- und Wanderfreunde. Auf unserer neuen Reise erkunden Sie Thassos’ Schönheit zu Fuß und per Segelboot, Kajak und Kanu. Auf den Spuren der Seeräuber segeln und kajaken Sie entlang abwechslungsreicher Küstenlinien und landen in einsamen Buchten an, um auf Erkundungstour zu gehen. Sie wandern zu entlegenen Bergdörfern, die die Bewohner der Insel einst gründeten, um sich vor den Überfällen und Plünderungen zu schützen – nicht immer erfolgreich. Heute noch kleben die Häuser hier wie Vogelnester zwischen Walnussbäumen und Platanen am Hang. Mit dem Kanu erkunden Sie die einzigartige Nestosschlucht mit den besonderen Vogel- und Vegetationsarten. In der thassitischen Inselhauptstadt Limenas sind Sie zu Besuch bei Einheimischen: Kostis empfängt Sie in seiner traditionsreichen Töpferei und Sie schauen bei einem Imker vorbei, der schmackhaften thassitischen Honig produziert. Sie genießen Griechenland kulinarisch: ein traditionelles „Bougatza”, das bekannte griechische Frühstück und ein typisches Meze (Tsypouro) mit Ouzo oder Tsypouro sind hierfür zwei gute Beispiele. Alle Infos zur Reise finden Sie hier: www.schulz-aktiv-reisen.de/GRL09

Reisebericht: Frühling auf den Liparischen Inseln

Der mächtige Ätna auf Sizilien und die schwefeldampfenden, feuerspeienden Vulkane Stromboli und Gran Cratere auf den benachbarten Liparischen Inseln sind faszinierend, gefürchtet und anziehend zugleich. Sicher ein Grund, weshalb die Region eines unserer beliebtesten Reiseziele im Mittelmeerraum ist. Unsere Reisen „Liparische Inseln – Wandern auf den Vulkaninseln des Mittelmeeres“ und „Sizilien aktiv – von Ätna bis Vulcano“ erfreuen sich großer Beliebtheit. Grund genug für mich – schulz-Produktmanagerin für den Mittelmeerraum – diese Liparischen Inseln einmal persönlich kennenzulernen. Über Ostern besuchte ich sechs der sieben Inseln und pickte mir ausgewählte Elemente unserer beiden Reisen heraus. Lassen Sie sich entführen in den süditalienischen Frühling!

Ostern ist die Zeit des Frühjahrsputzes auf den Liparen. Viele kleine Restaurants, Geschäfte und Hotels beenden langsam aber sicher ihren Winterschlaf. Wanderwege werden von Wildwuchs befreit und Strände von Treibgut. Gastwirte begrüßen freudig die ersten Touristen der Saison. Die Inseln strahlen in üppigem Grün, überall blüht es und angenehme Temperaturen sorgen für bestes Wander- und Kajakwetter. Ich starte meine Reise auf der Insel Vulcano, die geprägt ist von einer starken, andauernden vulkanischen Aktivität. Unser Kajak-Guide Eugenio, er stammt ursprünglich aus Messina, hat sein Herz aber schon lange an Vulcano verloren. Er nimmt mich mit auf eine kurzweilige Kajaktour entlang der Küste der Insel. Wir kajaken über submarine Fumarolen, durch Felsbögen, vorbei an von Schwefelkristallen überzogenen Klippen, und wagen uns vor in die einzige geothermale Höhle, die man ohne Tauchgang erreichen kann.

Zurück an Land bringt mich Eugenio nach einem leckeren, gesunden Mittagessen zum Startpunkt des Wanderweges auf den Vulkan Gran Cratere. Die Besteigung des Vulkans dauert nur eine knappe Stunde. Oben angekommen, den Blick in den Krater auskostend, lässt sich eine Runde auf dem Kraterrand drehen. Auf Tuchfühlung mit grell gelb leuchtenden Schwefelkristallen und fauchenden Fumarolen ist Vorsicht geboten, es zischt kontinuierlich aus den Felsspalten und Schwefeldampf ist allgegenwärtig!

Ganz anders ist Alicudi. Idyllische Ruhe und Entschleunigung erwarten den Besucher auf der abgeschiedensten aller Liparischen Inseln. Auch ich muss mich auf „das Tempo Alicudis“ einstimmen, meinen Besuch zweimal aufschieben und Geduld üben, denn bei stürmischer See – im März kann das Wetter noch unbeständig sein – fährt kein Tragflächenboot nach Alicudi, das nur einen steinernen Bootsanleger und keinen großen Hafen hat. Als es dann endlich soweit ist, erwartet mich das kleinste Liparische Eiland ohne Straßen und Autos mit einer extra Portion Charme und gibt sich freundlich-überrascht. Touristen sehen die Einheimischen im März fast nie. Selbst in der Hauptsaison verirren sich nur wenige Tagesausflügler hierher, kaum einer bleibt über Nacht. Gefühlt hat man die zauberhafte Insel so für sich. Eine Wanderung auf jahrhundertealten Treppenpfaden, scheinbar endlos und doch alle liebevoll gepflegt, führt vorbei an terrassierten Hängen voller blühender Sträucher, alter Häuser und parzellierter Felder zum Aussichtspunkt am Calderaboden von Dirittusu und schließlich zum Filo dell’Arpa (Timone della Montagnola), dem höchsten Punkt der Insel. Die Nachbarinsel Filicudi immer im Blick, kommt man aus dem Fotografieren gar nicht wieder heraus.

In den folgenden Tagen darf es dann wieder etwas mehr Gesellschaft sein und ich besuche Lipari und Salina, die beiden größten Liparischen Inseln. Bei einer Wanderung an der Westküste Liparis lässt sich vom Quattrochi, dem „Vier-Augen-Blick“, eine traumhafte Aussicht auf Liparis eindrucksvolle Steilküste und Vulcano genießen. Gelb blühender Ginster säumt hier den Weg.

Auf Salina besteige ich den Monte Fossa, den höchsten Berg der Liparischen Inseln, höher noch als der Stromboli, und werde belohnt mit Ausblicken auf fast alle anderen Liparen sowie mit einem stimmungsvollen Abstieg ins malerische Küstenstädtchen Santa Maria Salina. Salina, die grünste der Inseln, bekannt für ihren süßen Honigwein „Malvasia“ und ihre Kapern, beeindruckt in diesem Frühling schon mit üppigen Orangen- und Zitronenbäumen.

Krönender Abschluss sind Besuche beim Stromboli und auf Panarea. Bisher mit meist gutem Wetter auf der Reise verwöhnt, zeigen sich Seeklima und Vulkan am Abend meiner Vulkanbesteigung unberechenbar und gut 100 Meter vor dem Gipfel setzen heftiger Nebel und kurzzeitig Regen ein. Bergführer und Gruppe entscheiden, den Gipfel trotzdem zu besteigen und trotz geringer Sicht lauschen wir den Explosionen des Stromboli aus nächster Nähe, wärmen unsere vom Nebel klammen Hände am warmen Sand einer Fumarole und manch einer ist plötzlich fast froh, dass er gar nicht so genau sieht wo er sich da eigentlich gerade befindet, nämlich am steil abfallenden Kraterrand eines der aktivsten Vulkane der Welt!

Am darauffolgenden letzten Abend meiner Reise sitze ich dann mit einem Glas Rotwein auf der Terrasse meines Quartiers auf Panarea, lasse den Blick über den klaren Sternenhimmel und das Meer schweifen – und da ist sie plötzlich: die orange-rote Feuerfontäne des Stromboli in 20 km Ferne! Unvermittelt, klar und deutlich. Da sollte ich sie also doch noch sehen. Verrückt. Wie das Reisen manchmal ist …

Falls es Sie nun auch gen Sizilien oder auf die Liparischen Inseln zieht, reisen Sie mit uns!

Besteigen Sie die Vulkane Ätna und Gran Cratere, fahren Sie Kajak, Rad und wandern Sie auf Vulcano und Sizilien … hier geht’s zu unserer Reise „Sizilien aktiv“:
www.schulz-aktiv-reisen.de/ITA18

Besteigen Sie den Stromboli und wandern Sie auf weiteren Liparischen Inseln, je nach Ihren Vorlieben gibt es eine Reise-Variante die Alicudi besucht und eine andere, die mehr Zeit auf Salina einplant … schauen Sie selbst:
www.schulz-aktiv-reisen.de/ITA05

Ein Tipp für alle, die es vor allem gen Ätna und nicht auf die Liparischen Inseln zieht: Auf unserer Reise „Faszination Ätna“ sind Sie genau richtig, Details gibt es unter:
www.schulz-aktiv-reisen.de/ITA17

„Wüstenabenteuer Larapinta Trail“ – im Juli/August ins rote Zentrum Australiens …

Der Juli-Termin unserer neuen Australien-Trekkingreise ist nun gesichert! Begleiten Sie uns und entdecken Sie die Schönheit, Vielseitigkeit und Weite des australischen Outback auf eine ganz besondere Art.

Während unseres Trekking-Abenteuers im Herz Australiens durchqueren Sie das höchste Wüstengebirge des Kontinents, die West MacDonnell Ranges, auf dem 223 km langen Fernwanderweg „Larapinta Trail“. Eine Allrad-Camping-Safari führt Sie unter anderem zur Ikone des fünften Kontinents: Uluru (Ayers Rock). Erleben Sie eine der eindrucksvollsten Wüsten der Welt entschleunigt zu Fuß! Sie haben die Möglichkeit, das Wesen der Wüste langsam zu verstehen, die Vielfalt und bewundernswerten Überlebensstrategien von Flora und Fauna zu bestaunen, die kolossale Stille und Einsamkeit ebenso zu genießen wie das wechselnde Spiel von Licht und Schatten, die Klarheit der Wüstenluft eines sonnigen Tages und nicht zuletzt die Kameradschaft untereinander.

Unsere kleine Reisegruppe freut sich auf Ihre Verstärkung!

Alle Infos zur Reise: Am Wendekreis des Steinbocks: Wüstenabenteuer Larapinta Trail

„Die Entdeckung der Leichtigkeit“ im Mai auf Kreta …

Blick auf Mirtos, ein beschauliches Aussteigerdorf und Ihr Zuhause während dieser Reise

Blick auf Mirtos, ein beschauliches Aussteigerdorf und Ihr Zuhause während dieser Reise

Der Mai-Termin unserer neuen Kreta-Reise ist nun gesichert! Begleiten Sie uns, diese Reise wird Ihnen sprichwörtlich neue Horizonte eröffnen. Beim morgendlichen Qi Gong am Strand, Schwimmen im Meer oder Wandern durch Kretas zauberhaft blühende Wildkräuterwiesen entlocken Sie Ihrem Körper ungeahnte Energien.

Sie begegnen ganz besonderen Inselbewohnern mit außergewöhnlichen Lebenskonzepten und Ansichten. Ihre ungewöhnlichen Lebensideen setzen sie mit Ruhe und Überzeugung auf eine fast schon ansteckende Art um, die auch Sie inspirieren wird. Manolis und Stella engagieren sich im Dorf Pirgos für Rettung und Anbau fast vergessener Sorten von Getreide- und Hülsenfrüchten und bauen z.B. Tomaten gänzlich ohne Wasser an. Nikos braut nebenan eigenhändig im einzigen Brennkessel seiner Art einen qualitativ hochwertigen Raki, ein wahrer Zaubertrunk, der eines jeden Lebensgeister weckt. Und im Bergdorf Anatoli zeigt Ihnen Stefanos seinen Kräuter- und Bienengarten sowie den dazugehörigen kleinen Betrieb, in dem er feinsten Honig und Heilsalben produziert – während seine Frau Jota Sie mit handverlesenem Kräutertee verwöhnt. Sie wohnen in Mirtos, einem wahren Aussteigerdorf und dem idealen Ort für Entschleunigung und unkonventionelles Denken.

Gerstenbrot eigenhändig backen

Gerstenbrot eigenhändig backen

Sie ernähren sich ausgewogen, zum Teil vegetarisch, backen selbst Gerstenbrot, besuchen ein kretisches Weingut in Familienhand und lernen bei Popi, der Besitzerin eines kleinen Hotels, typisch kretische Gerichte zu kochen. Auf Kreta hat das Leben einen anderen Rhythmus. Stellen Sie Ihre Uhr um auf kretische Zeit. Einige Dinge werden nach dieser Reise womöglich eine ganz andere Gewichtung für Sie bekommen und plötzlich in den – oder aus dem – Fokus rücken …

Wir würden uns freuen, Ihnen im Mai „unser“ Kreta zeigen zu dürfen. Wer da keine Zeit hat: Auch im November wird es wieder einen Reise-Termin geben.

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/GRL07

Neu im Programm: Traumhafte Südsee, Fiji und Tonga aktiv erleben!

Der eine oder andere kennt sie sicher: Die Südsee-Bildtapete mit Palme, Strand und Meer. Wenn auch etwas kitschig, so doch ein Anblick, der zum Träumen verleitet. So ging es auch unserer Südsee-Expertin Franziska, die als kleines Mädchen bei einem Verwandschaftsbesuch plötzlich vor einer solchen Tapete stand und sich fragte, gibt es das wirklich? Heute, viele Jahre später, hat sie die Südsee mit eigenen Augen gesehen und weiß, das gibt es und noch viel mehr. Der weite Weg lohnt sich! Sehnen auch Sie sich nach Sonne satt, angenehmen 25 bis 30 °C, weißem Sandstrand, türkisblauem Meer, Schnorcheltouren, tropischen Wanderungen mit Entdeckungscharakter und entspannten Momenten in der Hängematte, wo sich genüsslich eine frische Kokosnuss schlürfen lässt?

Seit kurzem hat schulz aktiv reisen erstmals eine Südsee-Reise im Programm, die Ihnen genau dies auf den Inseln von Fiji und Tonga bietet. Unsere „Traumhafte Südsee“ erwartet Sie mit Inselhopping, Wanderungen, Kajakausflügen, Schnorcheln, polynesischer Kultur, traditioneller Küche … und noch vielem mehr. Sie lernen die Hauptinseln von Fiji und Tonga ebenso kennen wie unbewohnte Inseln, z.B. die einsame Robinson-Insel. Sie besteigen die Gipfel der Südsee, erwandern üppige tropische Wälder, majestätische Wasserfälle und imposante Steilküsten. Viel Zeit am, im und auf dem Wasser gibt Ihnen die Gelegenheit, die Unterwasserwelt der Südsee zu entdecken, ausgiebige Strand- und Badepausen zu genießen sowie einfach mal den Blick über das glasklare Meer schweifen zu lassen. Kultur und Köstlichkeiten der Südsee erleben Sie hautnah, zum Beispiel bei Dorfbesuchen, wo Sie zu Gast bei Einheimischen und bei traditionellen Tänzen dabei sind.

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/PAC01

Bunt, fruchtig und informativ: Sizilianischer Abend in der Reise-Kneipe am 29. Januar

Sizilien - reich an Früchten, Mandeln, Oliven und Wein

Sizilien – reich an Früchten, Mandeln, Oliven und Wein


Bunt, feurig, fruchtig, bodenständig, herzhaft, süß, geschichtsträchtig, exotisch, würzig, leidenschaftlich – Siziliens Küche ist wie Sizilien selbst. Ein guter Grund für uns, Ihnen die sonnenverwöhnte Mittelmeerinsel am 29.01. bei einem Sizilianischen Abend in unserer Reise-Kneipe nicht nur mit Fotos, Geschichten und Reiseerlebnissen nahe zu bringen, sondern auch mit sizilianischen Spezialitäten!

Unsere Reiseleiterin Theodora Weck stellt Ihnen unsere neue Tour „Sizilien aktiv – von Ätna bis Vulcano“ mit ihren Höhepunkten und Geheimtipps vor. Sie erfahren, wo Sie vor Siziliens Küste wunderbar Kajak fahren können, wo die schönste Panoramaabfahrt per Rad auf Sie wartet, wo es sich abenteuerlich in wilder Natur wandern lässt und warum es auf der größten Mittelmeerinsel Pistazien, Zitronen, Mandeln, Oliven und Wein im Überfluss gibt. Lassen Sie sich von uns nach Sizilien entführen, z.B. bei einem Gläschen Limoncello und wunderbaren Cannoli – einem typisch sizilianischen frittierten Gebäck, gefüllt mit Creme, kandierten Früchten, gehackten Pistazien oder Schokoladensplittern!

Alle Infos zur Reise: www.schulz-aktiv-reisen.de/ITA18

Warum gerade … Korsika?

Wandern auf dem GR20 im korsischen Hochgebirge, hier in der Nähe der Bavella-Felstürme ...

Wandern auf dem GR20 im korsischen Hochgebirge, hier in der Nähe der Bavella-Felstürme …

Korsika, die zu Frankreich gehörende und viertgrößte Mittelmeerinsel nach Sizilien, Sardinien und Zypern, bezieht ihren einzigartigen Charakter aus dem Kontrast von Meer und Gebirge sowie der dadurch bedingten Vielfalt der Landschaftsformen: schroffe Steilküsten, sandige Meeresbuchten, bizarre Felsformationen, duftende Macchia, dunkle Wälder, wilde Kaskadenbäche, tiefe Schluchten, grüne Hochweiden, klare Bergseen, felsiges Hochgebirge und zerklüftete Gipfel bis 2700 m Höhe. Die Kombination mit der einzigartigen Kultur, Sprache und Geschichte der Insel macht die schöne Heimat der Korsen zu einem ganz außergewöhnlichen Fleckchen Erde.

... und auf dem Mare e Monti auf alten Verbindungswegen, hier zur Genueserbrücke bei Ota.

… und auf dem Mare e Monti auf alten Verbindungswegen, hier zur Genueserbrücke bei Ota.

Im Frühjahr und Herbst strahlt Korsika in den Farben blühender Macchien bzw. reifer Beeren und leuchtender Blätter, es herrschen milde Temperaturen. Der Sommer lockt Sonnenhungrige, Badegäste und Hochgebirgswanderer gleichermaßen, wohingegen es während der Wintermonate im Hochgebirge wie an den Küsten stürmisch und ungemütlich werden kann. Der Naturreichtum des Eilands lässt sich am besten von Mai bis September zu Fuß auf den weltbekannten Fernwanderwegen GR20 und Mare e Monti erleben. Der 200 km lange GR20 ist mit spektakulären wie schwierigen Etappen, die Kletterstellen, Passagen mit Leitern und Gipfelbesteigungen beinhalten, der anspruchsvollere der beiden Wege. Der sanftere und teils deutlich tiefer gelegene Mare e Monti führt auf alten Verbindungswegen durch abgelegene kleine Bergdörfer, vorbei an einsamen Käsereien zu genuesischen Bogenbrücken und Wachtürmen sowie immer wieder von den Bergen zum Meer.

"La Micheline" auf ihrem Weg von den Bergen ans Meer.

„La Micheline“ auf ihrem Weg von den Bergen ans Meer.

Die Korsen sind ein freiheitsliebendes, traditionsbewusstes, stolzes und bisweilen sehr eigenes Volk. Das spürt der Besucher überall auf der Insel. Oft begegnet man dem „Mohrenkopf“, Freiheitssymbol unklarer Herkunft und seit dem 18. Jahrhundert Wappen und Flaggenkonterfei des unabhängigen Korsika. Die korsische Sprache, lange verboten und nie vergessen, ist heute wieder im Aufwind und wird verstärkt gepflegt. Ein Herzstück der Insel und gutes Beispiel für die Verbundenheit der Korsen mit ihrer Heimat ist die korsische Eisenbahn. Die Korsen hängen sehr an „La Micheline“, wie sie die in die Jahre gekommene Bahn liebevoll nennen. Alle Versuche die „Micheline“ wegen Unrentabilität stillzulegen, scheiterten am Protest der Korsen. So verbindet sie nach wie vor – und nun schon seit über einem Jahrhundert – Strände und Berggipfel.

Entdecken Sie die Insel mit uns:

Korsikas Bergwelten (Wanderreise mit Hüttenübernachtungen):
www.schulz-aktiv-reisen.de/FRA05

Sommerwandern auf Korsika (Wanderreise mit Zeltübernachtungen):
www.schulz-aktiv-reisen.de/FRA04

Grüße aus Australien!

Heute erreichten uns von Teilnehmern unserer derzeit stattfindenden Reise „Terra Australis“ tolle Bildergrüße aus dem sonnigen Roten Zentrum Australiens, die Lust auf eine Reise ins Outback machen und die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen – sehen Sie selbst:

Im Zentrum und Osten Australiens herrschen derzeit sommerlich warme 33 °C, im Süden immerhin 23 °C. Ideale Bedingungen für Besichtigungen, Strand- und Badeausflüge, Stadtspaziergänge in kurzen Hosen, leichte Wanderungen in Nationalparks … kurzum für eine Erlebnis-Rundreise zu den Höhepunkten des fünften Kontinents. Unsere „Terra Australis“-Reisenden waren bereits unterwegs in den Metropolen Sydney und Adelaide, dem artenreichen Insel-Paradies Kangaroo Island (auch „Zoo ohne Zäune“ genannt) und im Roten Zentrum (mit seinen Wahrzeichen Ayers Rock, Olgas und Kings Canyon). Nun geht es für unsere Gäste weiter mit einem vielfältigen Programm im tropischen Queensland. Wir wünschen viel Freude und eine schöne Zeit!

Wer es lieber etwas kühler, entschleunigter und dennoch aktiv mag, der ist auf unserer Trekkingtour „Am Wendekreis des Steinbocks – Wüstenabenteuer Larapinta Trail“ richtig. Auf dieser Reise wandern Sie auf 223 km durch das höchste Wüstengebirge Australiens, unternehmen eine Allrad-Campingsafari zu den Ikonen des Outback, lernen Kunst und Kultur der Aborigines kennen, haben vor allem beim Wandern viel Zeit für die vielen kleinen Wunder der Wüste, können (optional) einen Heißluftballonflug übers Outback bei Sonnenaufgang unternehmen und einfach „so richtig ankommen“, denn es gibt keine Inlandsflüge und die Fahrkilometer werden bewusst gering gehalten. Im australischen Herbst und Winter herrscht im Roten Zentrum mit milden sonnigen Tagen und angenehm kühlen Nächten ideales Wanderwetter (Reisezeitraum April–August). Ihren Platz auf der Pilotreise können Sie sich zum einmaligen Sonderpreis derzeit noch sichern.

Auch auf der „Terra Australis“-Frühjahrsreise (25.02. bis 19.03.16) gibt es noch verfügbare Plätze. Es fehlen nur noch wenige Buchungen bis zur Durchführungsgarantie!

Gute Nachrichten haben wir auch für all jene, die an Schul- oder Semesterferien und Sommer- oder Spielzeitpausen gebunden sind … oder einfach am liebsten in den Sommermonaten verreisen: 2016 gibt es für „Terra Australis“ auch erstmals Sommertermine (22.07.16 bis 14.08.16 und 12.08.16 bis 04.09.16).

„G’day Australia!“ 🙂

Alle Infos zu …
Terra Australis: www.schulz-aktiv-reisen.de/AUS03
Wüstenabenteuer Larapinta Trail: www.schulz-aktiv-reisen.de/AUS01

Warum gerade … Lofoten?

Geprägt von tiefen Fjorden und einer einzigartigen Bergwelt mit teils über 1200 m hohen Bergen sind Norwegens Lofoten – eine aus 80 Eilanden bestehende Inselgruppe – im Licht der Mitternachtssonne wie auch im weißen Winterkleid eine zauberhafte Kulisse für einen Urlaub im Hohen Norden. Im Sommer geht die Sonne auf den Lofoten für mehrere Wochen nicht unter und hüllt die Fjorde des Nachts in ein goldgelbes Licht. Dann ist das Geflecht aus Meeresarmen und Inseln ein ideales Kajakrevier.

Im Winter zaubern variierende Lichtstimmungen eine ganz besondere Atmosphäre und Sie haben besten Voraussetzungen für die Sichtung von Polarlichtern. Die schneebedeckte Bergwelt und die verschneiten Buchten lassen sich dann am besten bei ausgedehnten Schneeschuhwanderungen erleben … hier bekommen Träume von „weißen Stränden“ eine ganz neue Wendung. 🙂

Die Lofoten sind ein ausgezeichneter Ort für Walbeobachtungen. Während der Sommermonate können Pottwale, Buckelwale, Zwergwale und Delfine gesichtet werden. Im Herbst lassen sich sogar Orcas beobachten, die durch große Heringsschwärme angelockt werden.

Fisch ist für die Lofoten generell von großer Bedeutung. So wie die Fischerdörfer mit ihren bunten Holzhäusern das Bild der Region prägen, ist die Gegend seit Jahrhunderten berühmt für den Lofotfischfang. Gefangen wird Kabeljau, da dieser von Februar bis April in Millionenzahl von der polaren Barentssee in wärmere Gewässer und zu seinen Laichplätzen an der Westküste Norwegens wandert. Bis in den Juni hinein werden die gefangenen Fische dann auf Trockengestellen in der salzhaltigen, eiskalten, sonnigen Luft zu Stockfisch getrocknet. Ein Exportschlager und bei einem Besuch der Region ein kulinarisches Muss!

Entdecken Sie mit uns die Lofoten …
… im Sommer: Inseln im Licht der Mitternachtssonne
… oder Winter: Wintererlebnis Lappland und Lofoten

Trekking- und Erlebnisreise im Roten Zentrum des Outback: „Larapinta Trail am Wendekreis des Steinbocks“

Australiens Outback weckt Assoziationen von leuchtend rostroter Erde, flimmernder Hitze, unwirtlichen Bedingungen für Flora und Fauna und Aussteigerleben am anderen Ende der Welt. Wie nur wenige andere Wüstengebiete dieser Erde ist das Rote Zentrum Australiens der Inbegriff von Weite und Einsamkeit. Es steckt voll jahrtausendealten Geschichten und Mythen – und ist mit seinem Wahrzeichen, dem Ayers Rock (Uluru) weltbekannt.

Unsere neue Reise „Wüstenabenteuer Larapinta Trail“ entführt Sie mitten ins Outback auf ein außergewöhnliches Trekking-Abenteuer durch das höchste Wüstengebirge Australiens, die West MacDonnell Ranges, sowie zum Ayers Rock, den Olgas und zum Kings Canyon. Wir zeigen Ihnen, dass das Rote Zentrum des fünften Kontinents keineswegs nur harsch und lebensfeindlich, sondern voller Leben, seltener Pflanzen und Tiere und kleiner grüner Oasen ist.

Stellen Sie Ihre innere Uhr um auf Wüstenzeit! Wer bereits einmal in den Wüsten dieser Welt unterwegs war weiß: es ist ein ganz besonderes Erlebnis, sie entschleunigt zu Fuß auf einer Trekking- oder Kameltrekkingtour zu erleben. Sie haben die Möglichkeit, das Wesen der Wüste langsam zu verstehen, die Vielfalt und bewundernswerten Überlebensstrategien von Flora und Fauna zu bestaunen, die kolossale Stille und Einsamkeit ebenso zu genießen wie das wechselnde Spiel von Licht und Schatten, die Klarheit der Wüstenluft eines sonnigen Tages und nicht zuletzt die Kameradschaft untereinander.

Auf 230 km wandern Sie auf dem Larapinta Trail durch die zerklüftete Landschaft der Bergketten, nehmen erfrischende Bäder in den Pools beeindruckend tiefer Schluchten und Sie genießen die Schönheit Millionen Jahre alter Felsformationen. Auf Gipfeln und Bergkämmen erwarten Sie spektakuläre Aussichten. In der Abgeschiedenheit wahrer Outback-Camps genießen Sie weit entfernt von jeglicher Zivilisation bei einem Lagerfeuer die herzhafte Campküche und den unglaublichen Sternenhimmel über Australien.

Im australischen Spätherbst und im Winter herrscht im Roten Zentrum ideales Wanderwetter: milde, sonnige Tage und angenehm kühle Nächte. Sie genießen – wir übernehmen die aufwendige Organisation des Trekkings: Transport, Vollverpflegung und Übernachtung im Safarizelt für 2 Personen. Für unsere Pilotreise vom 15.04. bis 09.05.2016 sind bereits die ersten Buchungen eingegangen. Sichern Sie sich Ihren Platz zum einmaligen Sonderpreis!

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/AUS01

„Gesichter Sardiniens“ im September: Neue, charmante Unterkünfte und optimierter Reiseverlauf

Nach Sardinien gefragt, denkt man schnell an weiße Bilderbuchstrände mit türkisblauem Meer, sommerliches Badevergnügen und Sonne satt. Und ja, das ist Sardinien. Doch es ist noch so viel mehr: Ein traumhaftes Wanderparadies zum Beispiel, was mit wilden Gebirgsgegenden wie der Ogliastra-Region oder dem Naturschutzgebiet Monte Arcosu aufwartet, reizvolle Küstenabschnitte abseits der bekanntesten Badebuchten bietet und mit einem malerischen Dünengebiet an der Costa Verde sowie wildlebenden Pferden auf der Hochebene Giara di Gesturi beeindruckt. Unsere Reise „Gesichter Sardiniens“ führt Sie in all diese Regionen Sardiniens und bringt Ihnen zudem die sardische Kultur und Geschichte nahe – unter anderem bei einem Besuch der antiken Stadt Tharros auf der Halbinsel Sinis und einer Besichtigung der Nuraghe Su Nuraxi.

Im Mai wurde unsere Reise „Gesichter Sardiniens“ erstmals durchgeführt. Danach haben wir umfassend Teilnehmer-Feedback gesammelt – und damit wertvolle Erfahrungen. Diese haben wir sofort zur Optimierung der Reise genutzt und einige wichtige Änderungen vorgenommen, um Ihnen bereits für den nächsten Reisetermin im September ein noch besseres Programm bieten zu können.

Neu sind zwei hochwertigere Unterkünfte mit viel Charme und sardischem Flair in Cabras, das Hotel Villa Canu bzw. das Hotel Aquae Sinis, sowie nach Möglichkeit eine Übernachtung auf dem einzigartigen Landgut Omu Axiu in Inselinneren Sardiniens. Entsprechend unserer schulz-Philosophie sind dies kleine, z.T. familiär geführte und landestypische Unterkünfte, die drei Übernachtungen in einem größeren Hotel in Arborea ersetzen. Neu ist auch ein Reiseverlauf mit geänderter Standortreihenfolge. Startpunkt der Reise ist nun Cagliari und Endpunkt ist Olbia. Der aktiv-kulturelle Charakter der Reise bleibt unberührt: Wir freuen uns, alle angekündigten Wanderungen und Besuche von Sehenswürdigkeiten unverändert mit Ihnen durchführen zu können.

Überzeugen Sie sich selbst vom optimierten Reiseprogramm! Wir würden uns freuen, Sie auf der Reise zum nächsten Termin (18.09. bis 27.09.2015) begrüßen zu dürfen. Dann ist auf Sardinien auch wieder ideales Wanderwetter und es locken nicht zuletzt reife Früchte und zauberhafte Farben in den mediterranen Traumurlaub!

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/ITA03