Go East (!) einmal um die Welt …

Wenn Frank Schulz am Freitag (25.01.19) unsere Reisetage eröffnet, setzt er den ersten Orientierungsmarker direkt in unserer Heimat Dresden und nimmt seine Gäste nach einem Abstecher ins Baltikum mit auf den Balkan – getreu dem Messe-Motto „Go East!“.

Mit ganz frischen und eiskalten Impressionen vom Baikalsee und aus Omsk geht es auf diesem langen Weg bis Fernost. Und irgendwie sind wir auf dieser Strecke auch selbst immer mit dem Herzen ein wenig zu Hause, ob in Estland, Polen, Rumänien, Georgien, Aserbaidschan, über den Baikal bis auf die entlegene Halbinsel Kamtschatka: Mit all unseren Reiseregionen verbinden sich persönliche Geschichten, Begegnungen, wunderbare Menschen, mit denen wir seit Jahren oder gar Jahrzehnten verbunden sind. Und so manche noch ganz frische Story, wie jene über die Jamal-Halbinsel, die wir ab März 2019 bereisen, wird die Reisetage ausschmücken.

Immer Go East ziehen wir an den drei Tagen große Kreise, machen Halt in Pakistan und Nepal, setzen über nach Neuseeland und überwinden den Pazifik, um in Kolumbien zu stranden. Quer durch Südamerika, vorbei an der Atacama, zieht es uns ins menschenleere Patagonien. Von dort aus lassen wir das tiefe Blau nochmals hinter uns, um am westlichsten Zipfel Afrikas anzulanden, in der Metropole Dakar, wo die Route über Senegals Hinterland nördlich bis in die algerische Sahara führt. Über Gibraltar begrüßt Sie schon bald Andalusien, und ist Ihnen vielleicht noch nach einer Paddeltour in den Kanälen von Venedig …?

Bleiben Sie ganz ruhig, Sie können an diesem Wochenende mehrmals um die Welt tingeln und werden nicht alles gesehen haben. Es bleibt noch etwas Zeit, um die ganz eigenen Marker für dieses Wochenende zu setzen, an dem wir die Welt nach Dresden holen. Wir freuen uns auf Sie!

Nepal: Rund um den Manaslu mit Ray Hartung (Reisebericht Nov 2018)

Die Trekking-Runde „Rund um den Manaslu“ führt in eine spektakuläre Hochgebirgswelt. Sie erfreut sich zunehmender Beliebtheit, ist dabei aber immer noch viel weniger begangen als die benachbarte Annapurna-Runde. Im Herbst 2018 erlebten wir tolle Landschaften – von subtropischer Pflanzenwelt bis hin zu arktischen Gletschern – und sehr, sehr gastfreundliche, offene und herzliche Menschen.

Der Beginn – durch urbane, subtropische Landschaften

Vom Highway aus Kathmandu kommend, führt uns die sehr kurvenreiche Straße, über die man durch die Hügelketten nach Nordwesten hinauf und hinab fährt, über den Ort Dadhingbesi in das Tal des Budhi Gandaki. Die Straße wird zur Fahrpiste, Staub wirbelt durch die Luft und am Horizont ragen aus einem strahlend blauen Himmel die weißen Berge des Ganesh-, des Manaslu- und des Annapurna-Himal hervor. Nach einer wohlverdienten Mittagsrast mit einem leckeren Dhal Bhat und einer anstrengenden, aber interessanten Fahrt, erreichen wir schließlich Soti Khola. Am nächsten Morgen starten wir von hier aus unsere Wandertour das Tal hinauf. Es geht nun auf den ersten drei Tagesetappen durch üppige subtropische Vegetation mit vielen Bananen, bunten Blüten und seltenen Früchten, wie z.B. Baumtomaten (Tamarillo). Sonne pur wird uns fast auf der gesamten Tour begleiten. Auf und ab durch das Tal führt der Weg uns durch lichte Wälder, über Hügel mit reizvollen Aussichten und durch viele kleine Dörfer. Wir erhalten hier einen spannenden Einblick in den Alltag der Bauern, welche die mühsame Feldarbeit noch immer, wie vor Hunderten von Jahren, aus eigener Kraft erledigen. Auf dem weiteren Weg wird der Blick frei zum Shingri Himal (7161 m). In Dyang sind wir dann in von buddhistischen Völkern besiedeltem Gebiet angekommen und erblicken die ersten Chörten und Manimauern auf dieser Tour.

Zum Larke-Pass

Langsam aber stetig steigen wir aufwärts, die subtropische Vegetation weicht in den nächsten Tagen schönen Nadelwäldern. Der Weg über Banrung führt uns an einigen Wassermühlen und Getreidefeldern vorbei, auf denen sich gern Languren-Affen tummeln. Hier wird nun endlich auch der erste Blick auf die weißen Spitzen der Manaslu Gruppe frei. Wir besichtigen ein buddhistisches Kloster am Weg, und durch einen letzten dichten Wald vor karger Vegetation erreichen wir das auf einem Plateau liegende Dorf Shyalagaon. Der Blick zum Doppelgipfel des Mansalu ist prächtig. Kurze Zeit später gelangen wir in das Hochtal von Samagaon, in eine atemberaubende Hochgebirgskulisse. Wir verlassen den Hauptweg und steigen zur Akklimatisation zu den Hochalmen auf, kurz vor dem Kloster Punggen. Hier, auf einer Höhe von etwa 4100 m, eröffnet sich eines der spektakulärsten Hochgebirgsszenarien. Über dem beeindruckenden Punggen-Gletscher stehend, blicken wir in ein fantastisches Rund aus Bergen, mit Himal Chuli North, Peak 29 und Manaslu. Glitzernde Hängegletscher mit kleinen, donnernden Lawinen lassen uns ehrfürchtig die beeindruckende Nordostwand des Manaslu betrachten. Sie erstreckt sich hier über 4000 m bis zum Gipfel nach oben. Mit grandiosen Fernblicken auf die Berge im Norden steigen wir wieder ab und erreichen schon bald den Ort Samagaon. Hier legen wir einen Ruhetag ein und machen einen kleinen Ausflug zum wunderschön gelegenen Birendra-See. Auf dem Weg zum See besuchen wir ein kleines Kloster. Der alte Lama (buddhistischer Geistlicher), der dieses Kloster leitet, hält später in seinen privaten Gebetsräumen eine Puja (Gebetszeremonie) für uns ab. Sie soll uns Glück für die Überschreitung des Passes bringen. An den nächsten zwei Tagen gelangen wir über Samdo nach Dharamsala Phedi (4600 m), unsere letzte Übernachtung vor dem Pass. Hier schneit es und das Wetter ist miserabel, aber die Puja hat geholfen: Am nächsten Tag ist perfektes Wetter und langsam, aber stetig erreichen wir alle gesund den Larke-Pass in 5106 m Höhe.

Nach Pokhara und Kathmandu

Vom Pass steigen wir ab nach Bimtang (3800 m), das – umringt von Eisgiganten – auf einer traumhaften Hochalm liegt. Allen gelingt auch der Abstieg bei bester Gesundheit, und so sitzen wir am Abend frohgelaunt in der Lodge zusammen und feiern etliche Höhenrekorde. Der nächste Tag bringt uns schon wieder in wärmere Gefilde. Bei einem Mittagessen in der Sonne schauen wir noch einmal zurück auf den Larkya-Peak und die Westwand des Manaslu: Sagenhaft, in wie vielen Formen sich dieser Berg präsentiert! Im Tal des Milchbaches (Dudh Khola) weiter absteigend, gelangen wir zu seiner Einmündung in den Marsyangdi und nach Dharapani (2300 m). Hier stoßen wir auf die Annapurna-Runde. Die letzte Wanderetappe leitet uns über zahlreiche Stufen und Waldwege zuerst in den sehr schön am Fluss gelegenen Ort Tal und weiter nach Jagat (1300 m): die Subtropen haben uns wieder. Wer mag, badet hier in den heißen Quellen. Am Abend gibt es ein zünftiges Abschiedsfest von unserer tollen nepalesischen Begleitmannschaft, die uns morgen in Beshisahar verlassen wird. Mit Jeeps geht es am nächsten Morgen – holprig und an einigen Baustellen wartend – nach Beshisahar und von dort per Kleinbus nach Pokhara. Wir bleiben zwei Nächte und genießen die nepalesische Urlaubsstadt bei einem Ausflug zum Weltfriedens-Stupa, am See, bei Folklore und auch im legendären „Busy Bee“, dem Livemusic-Café der Stadt. Anschließend bringt uns ein Panoramaflug zurück nach Kathmandu. Am nächsten Tag besichtigen wir von hier aus Bhaktapur, eine der drei alten Königsstädte im Kathmandu-Tal, und Boudhanath, der größte buddhistische Stupa Nepals und einer der größten weltweit. Mit einem gemeinsamen, typisch nepalesischen Abschiedsessen am Abend geht diese wunderschöne Reise leider schon zu Ende.

Auf unseren Terminen „Rund um den Manaslu“ haben wir für 2019 noch Plätze frei:
09.03.–29.03.19
06.04.–26.04.19
26.10.–15.11.19
16.11.–06.12.19
www.schulz-aktiv-reisen.de/NEP23

Wer 2019 mit Ray Hartung Nepal entdecken und erleben möchte, dem sind diese Touren zu empfehlen:

Die nächsten Nepal-Vorträge von Ray Hartung:

Touristikmesse CMT in Stuttgart

Nepal – ein Reiseland für alle
Der Vortrag führt Sie in einem kurzen Querschnitt durch das ganze Land.
Ein Vortrag von Ray Hartung, Autor des Reiseführers „Nepal“ aus dem Trescher Verlag Berlin.
Samstag, 12.01.2019, 14:00 Uhr
Messe Stuttgart ICS, Raum C6.2

schulz aktiv Reisetage in der Messe Dresden

Nepal: Ein Land für jedermann – Reisen von leicht bis anspruchsvoll
Freitag, 25.01.2019, 15:00 Uhr
Sonntag, 27.01.2019, 11:00 Uhr
Messe Dresden – Börse – Saal Hamburg

Nepal: Trekking rund um den Manaslu und ins Langtang
Samstag, 26.01.2019, 11:00 Uhr
Sonntag, 27.01.2019, 12:00 Uhr
Messe Dresden – Börse – Saal Hamburg

Oberhof/Thüringen

Unterwegs in Nepal – von Kathmandu durch das ganze Land bis zum Mt. Everest
Samstag, 02.02.2019, 19:30 Uhr
Eintritt: € 5,00 (Anmeldung erwünscht)
Oberhof im „Café Luck“ des Sportausstatters SportLuck,
Crawinkler Straße 1, 98559 Oberhof
Telefon: 036842 58970
E-Mail: oberhof@schulz-aktiv-reisen.de

Berggießhübel/Sachsen

Bilder aus Nepal – Ein Streifzug durch das ganze Land
Freitag, 01.03.2019; 19:30 Uhr
Eintritt frei, um eine Spende für soziale Projekte in Nepal wird gebeten
Destillerie & Brauhaus Weltenbummler
Sebastian-Kneipp-Straße 6
01816 Kurort Berggießhübel

Andalusien – zu Gast bei unseren Reiseleitern Sara & José und hoch hinaus auf dem Caminitio del Rey

Die erste Durchführung unserer neuen Wander- und Kulturreise nach Andalusien „Hola Andalucia!“ rückt näher, ab 01.04.2019 ist es soweit: Zeit für unsere Südspanien-Expertin Franziska, die Reiseleiter Sara und José Miguel vor Ort zu besuchen, in Andalusien den berühmten Königspfad „Caminito del Rey“ zu wandern, und in der Heimat der Reiseleiter um Alicante dem Besonderen auf der Spur zu sein. Die Bilder wollen wir Ihnen nicht vorenthalten – sehen Sie selbst!

Kulturell einzigartig durch seine maurische wie christliche Prägung, ist Andalusien ein ganz besonderes Stück Spanien. Hier erwarten Sie hübsche weiße Dörfer, mit Zitrusbäumen und Feigen bepflanzte terrassierte Hänge und einzigartige Baudenkmäler wie die Alhambra. Aber wir erkunden auf unserer neuen Reise auch drei vielfältige Naturräume, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Sierra de Grazalema lockt mit sattgrüner Vegetation, sogar Tannenwälder gibt es hier. In den Alpujarras sind die hohen, schneebedeckten Berge der Sierra Nevada zum Greifen nah. Und im maritimen Naturpark Cabo de Gata finden Sie wunderliche Vulkanformationen am Meer und zauberhafte Naturstrände.

Eine der außergewöhnlichsten Wanderungen in Andalusien ist aber sicher entlang des „Caminito del Rey“, in über hundert Metern Höhe an den fast senkrechten Steilwänden der Gaitanes-Schlucht. Hier genießen Sie spektakuläre Ausblicke auf die Felswände und den türkisgrünen Fluss unter Ihnen. Der Pfad war einst einer der gefährlichsten Wanderwege der Welt, in schlechtem Zustand und schließlich gesperrt. Vor einigen Jahren wurde er aufwendig unter höchsten Sicherheitsstandards rekonstruiert und bietet Ihnen nun ein einmaliges Wandererlebnis – Schwindelfreiheit vorausgesetzt.

Sara & José Miguel, die unsere Andalusien-Reise künftig leiten werden, sind leidenschaftliche Wanderer und Kletterer und bezaubern mit ihrer fröhlichen Art. Ihre Begeisterung für Südspanien wird auch Sie anstecken! Die beiden sind in einem malerischen Tal bei Alicante daheim, weshalb unsere Reise auch hier, im nicht mehr andalusischen Alicante endet. Hier gibt es neben wilden Bergen im Hinterland auch pittoreske Küstenstädtchen und viele besondere Begegnungen mit Einheimischen: Stoff genug für eine eigene Reise. Dies jedoch ist ein Thema für andermal – seien Sie gespannt!

Alle Infos zur Tour: www.schulz-aktiv-reisen.de/SPA11

Ägaden – im Frühling auf die Inselschönheiten vor Westsizilien

Wandern auf Marettimo – das Meer immer im Blick.

Sie sind drei Schwestern, doch könnten sie unterschiedlicher nicht sein – die Ägadischen Inseln Marettimo, Levanzo und Favignana, Ziel unserer Reise „Inselhüpfen vor Westsizilien“. Heute stellen wir Ihnen Marettimo vor. Sie gehört als einzige Insel nicht zur Landmasse Siziliens. Vor 600.000.000 Jahren spaltete sie sich vom Afrikanischen Kontinent ab. Auf Grund dieser langen Abgeschiedenheit bietet sich eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt aus. Staunend stehen Sie hier vor den Kunstwerken, die die Natur geschaffen hat, z.B. zahlreiche Grotten, die durch Wind- und Meereserosion entstanden. Das größte Meeresreservat des Mittelmeers, das uns mit glasklarem Wasser und einer bunten Fischwelt empfängt, lädt zu Bootstouren und zum Schnorcheln ein. Kalksteinfelsen, die an die Dolomiten erinnern und wildwachsende Pflanzen, von denen wir hier zu Hause nur träumen können, erleben Sie auf Wanderungen – denn so lässt sich die Schönheit Marettimos am besten erkunden: zu Fuß und per Boot!

Sonnenuntergang vor traumhafter Kulisse

Einzigartig ist aber nicht nur die Natur, sondern sind vor allem auch die gerade mal 100 Menschen, die hier leben. Sie strahlen eine unverwechselbare Gelassenheit aus, die sehr schnell auf uns „gestresste“ Nordeuropäer übergeht. Wir können Uhr und Handy beiseite legen und einfach mal abschalten. Ein Geschenk! Mit ihrer Gastfreundschaft werden die Marettimari Ihre Herzen im Sturm erobern. Es gibt nicht viele Touristen auf dieser Insel, das vermittelt das Gefühl, etwas ganz Besonderes zu sein. Wenn Sie sich dann abends bei einem Glas Wein in die Welt der sizilianischen Küche einführen lassen und den Sonnenuntergang genießen, liegt das Glück zum Greifen nah.

Sind Sie neugierig auf dieses kleine Paradies im Mittelmeer geworden und möchten auch die Nachbarinseln Levanzo und Favignana kennenlernen? Dann kommen Sie vom 11.05. bis 19.05.19 mit uns auf die Ägaden. Im Frühling ist es hier traumhaft schön, weil alles grünt und blüht. Mit der nächsten Doppelzimmer-Buchung ist der Termin garantiert! Und noch ein Tipp: Besuchen Sie unsere schulz aktiv-Reisetage vom 25.01. bis 27.01.19 in Dresden: Unsere Sizilien-Expertin und Reiseleiterin Theodora Weck wird Ihnen u.a. die Ägaden in Form einer Live-Reportage vorstellen.

Neue Russlandreise 2019: Jamal – zu den Rentiernomaden am Polarkreis

Herzlich willkommen am „Rand der Welt“ bei den Nenzen, den Rentiernomaden Sibiriens!

Nördlich und südlich des Polarkreises, in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Ausläufern des Ural, dem Grenzgebirge zwischen Europa und Asien, erstreckt sich die Jamal-Halbinsel und das autonome Gebiet Jamal – Heimat der Nenzen. Jamal bedeutet auf Nenzisch „Rand der Welt“. Besser als jedes andere Nomadenvolk auf dieser Erde haben sich die Rentiernomaden im Norden Westsibiriens ihr traditionelles Leben im Einklang mit der Natur bewahrt.

Zusammen mit ihren Rentieren legen sie eine unglaublich lange Reise von etwa 1000 Kilometern im Jahr zurück. Dabei führt sie ihr Weg von den sommerlichen Weidegründen der Jamal-Halbinsel gen Süden über den gefrorenen Ob zu den Winterquartieren der holzreichen Wälder der Taiga. Über 500.000 Rentiere sollen auf Jamal unterwegs sein und noch etwa 3000 bis 5000 Nenzen folgen ihren Herden mit Haus und Hof, also Chum (Rentierhautzelt) und Schlitten durch Tundra und Taiga.

Lange, harte Winter mit Temperaturen im zweistelligen Minusbereich gilt es zu überstehen, geschützt einzig und allein durch ein mit mehreren Schichten Rentierhautfellen überzogenes Holzgestänge. Nur ein kleiner Ofen sorgt für Wärme. Der kurze Sommer von etwa 3 Monaten ist alles andere als idyllisch – Mückenschwärme plagen Mensch und Tier. Doch auch zu dieser Jahreszeit bietet die Kleidung aus Rentierfell einen perfekten Schutz, genau wie in den eisigen Wintern.

Die Nenzen leben autark in Familienverbänden in Lagern, bestehend aus vier bis fünf Chums, und sorgen sich um Herden mit mehreren 100 Tieren. Die Symbiose zwischen Mensch, Natur und Tier ist hier überlebenswichtig. Die Umgebung liefert Wasser, Nahrung sowie Brennmaterial und die Rentiere Kleidung, Zelthäute sowie Nahrung. Sie werden sogar als Transportmittel genutzt. Alles was eine Familie zum Leben braucht, wird auf Holzschlitten von Weidegrund zu Weidegrund gezogen.

Kommen Sie mit uns in ein Leben voller Achtsamkeit gegenüber der Natur, in eine Welt, in der im Winter selbst die Zeit gefroren scheint. Vier Tage sind Sie bei Nenzen-Familien zu Gast, teilen deren Alltag und übernachten mit ihnen in den Tipis.

Besonderheit Reisetermin Ende März:
Zu dieser Zeit im Jahr findet das Rentiernomadenfest in Salechard statt. Nehmen Sie Teil am bunten Treiben, wenn Mensch, Tier und Schlitten farbenfroh geschmückt im fröhlichen Wettstreit gegeneinander antreten: Beim Rentierschlittenrennen, Lasso werfen, Sticken oder Nähen. Es wird gesungen und deftige Kost aus der Nomadenküche serviert. Einmal im Jahr finden sich die Nomaden in großer Gemeinschaft zusammen – eine Gelegenheit zu Ausgelassenheit und Austausch.

Details zur Reise: www.schulz-aktiv-reisen.de/RUS61

Haben wir Ihre Neugier geweckt? Kommen Sie gern zu unserem Vortrag „Zu den Rentiernomaden jenseits des Polarkreises“ am Freitag, 25.01.2019 um 14 Uhr und am Sonntag, 27.01.2019 um 16 Uhr bei den schulz aktiv-Reisetagen in Dresden!

Warum gerade Albanien?

Burg von Gjirokastra

Noch vor ca. 15 Jahren konnte man sich eine Reise nach Albanien kaum vorstellen. Man wusste zwar einiges von der politischen Lage des einst kommunistischen Landes, ansonsten war es für die meisten Menschen ein weißer Fleck auf der Weltkarte. Jetzt können Sie Albanien einfach und sicher bereisen: es ist visafrei, es gibt gute Flugverbindungen und die Infrastruktur verbessert sich kontinuierlich. Sie treffen auf freundliche, hilfsbereite Menschen, die Ihnen, falls nötig, mit Händen und Füßen die Verständigung erleichtern.
Am besten erkunden Sie Albanien jedoch in Begleitung eines sachkundigen und Ihre Sprache sprechenden Reiseleiters, der mit allen örtlichen Gegebenheiten und Hintergründen vertraut ist.

Begegnungen unterwegs – mit unserem Reiseleiter Marin (links)

Kaum ein Reisewunsch bleibt in Albanien offen: Natur- und Aktiv-Urlauber kommen hier voll auf ihre Kosten. Vor allem großartige Berglandschaften vom Hügelland bis zum Hochgebirge lassen jedes Wandererherz höher schlagen. Im Süden ist das Gebirge eher sanft und mediterran geprägt, im Norden sind es die wilden Albanischen Alpen mit ihren schroffen Gipfeln. Den höchsten Berg Albaniens, den Korab (2756 m), können Sie übrigens bei unserer Reise „Die Gipfel des Balkan – auf den schönsten Wanderrouten der südlichen Via Dinarica“ besteigen.
Zahlreiche Strände laden zum Entspannen und zu wohltuendem Nichtstun ein.

Für Geschichts- und Kulturinteressierte gibt es unglaublich viel zu entdecken: von den antiken Ausgrabungsstätten über das osmanische Erbe bis zu kommunistischen Hinterlassenschaften. In Tirana und Umgebung finden Sie  von allem etwas, besonders mitreißend ist allerdings das bunte Leben, in dem Modernes und Altes verflochten sind.

Beim Aufenthalt in albanischen Dörfern bekommen Sie Einblicke in die traditionelle Lebensweise auf dem Land. Spannend ist, dass diese von Süd nach Nord markante Unterschiede aufweist: sei es im Bau, in der Küche oder in der Religion. Die meisten Dörfer haben eine sehr malerische Gebirgslage, in den Albanischen Alpen gibt es sogar solche, die im Winter unzugänglich sind.

Die albanische Küche begeistert unsere Gäste immer wieder. Käse, Gemüse und Fleisch in verschiedenen Variationen sind die Hauptbestandteile traditioneller albanischer Kochkünste. Auch hier merkt man die historischen Einflüsse, vor allem aus Griechenland und dem osmanischen Reich.

Sollten Sie über Albanien und unsere Reisen mehr erfahren wollen, empfehlen wir Ihnen, am 25.01.–27.01.2019 unsere Reisetage zu besuchen. Unser Reiseleiter Marin steht Ihnen dort gern persönlich zur Verfügung. Kommen Sie gern auch zu seinem Vortrag „Albanien – zu Fuß und per Rad: Berge des Nordens und Strände des Südens“:

am Samstag, 26.01.2019 um 17 Uhr
am Sonntag, 27.01.2019 um 12 Uhr

Hier finden Sie die Übersicht unserer Reiseangebote nach Albanien: www.schulz-aktiv-reisen.de/Albanien

schulz on tour … CMT Stuttgart

… das Jahr fängt ja gut an.

Die Leitmesse für Tourismus – die CMT – öffnet wieder ihre Türen: vom 12. bis zum 20. Januar 2019 ist die Welt erneut in Stuttgart zu Besuch!

Um nicht nur mit Worten zu überzeugen, werden wir auch in diesem Jahr wieder am ersten Samstag (12. Januar 2019) im Raum C6.2 des ICS (Internationales Congresscenter Stuttgart) ein eigenes Urlaubskino veranstalten.
Besuchen Sie uns gern zu folgenden Vorträgen und folgen Sie – getreu unserem Motto „Dem Besonderen auf der Spur“ – unseren Reiseleitern und Referenten.

Vortragsprogramm – Samstag, 12. Januar 2019 (Vortragsraum: C6.2)

  • 10 Uhr: Madeira – das immergrüne Wanderparadies (Ray Hartung)
  • 11 Uhr: Kolumbien – Unentdecktes entdecken (Eckhard Fella)
  • 12 Uhr: Immer wieder: Russland! (Frank Schulz)
  • 13 Uhr: Peru – ins Reich der Inka (Sophie Kelly)
  • 14 Uhr: Nepal – ein Reiseland für alle(Ray Hartung)
  • 15 Uhr: Zurück in der algerischen Sahara! (Frank Schulz)
  • 16 Uhr: Ost-Kreta – wie es keiner kennt … (Ines Schmitt)
  • 17 Uhr: Madeira – das immergrüne Wanderparadies (Ray Hartung)

Und natürlich sind wir auch selber mit unserem Stand in Halle 8 vertreten – besuchen Sie uns gern am Stand B26 im Außengang!

schulz on tour … zum „Bilder der Erde“-Festival in Dresden


Ein Tipp für Reisefreunde, speziell im Raum Dresden: Im Januar können Sie im Rahmen der Veranstaltungsreihe Bilder der Erde die folgenden Live-Reportagen gebündelt in einem Festival erleben  – Austragungsort des Festivals wird der „Alte Schlachthof“ an der Leipziger Straße sein:

Festivalprogramm

Freitag 18.01.19:

  • 20:00 Uhr „Im Banne des Nordens“ von Bernd Römmelt

Samstag 19.01.19:

  • 10:00 Uhr „Japan“ von Markus Haid
  • 11:00 Uhr „Norwegen – durch die Fjorde in die Arktis“ von Reiner Harscher
  • 14:00 Uhr „Namibia – Leben in extremer Landschaft“ von Beppo Niedermeier
  • 15:00 Uhr „Steinzeit“ von Thomas Huber
  • 17:00 Uhr „Japan“ (Wiederholung) von Markus Haid
  • 19:00 Uhr „LEAVINGHOMEFUNKTION – auf dem Landweg nach New York“ von Anne Knödler, Efy Zeniou, Johannes Fötsch, Kaupo Holmberg, Elisabeth Oertel​

Sonntag 20.01.19:

  • 11:00 Uhr „Der Grenzgänger“ von Dani Arnold
  • 15:00 Uhr „Yukon“ von Andreas Hütter
  • 16:00 Uhr „Syrien – ein Land ohne Krieg“ von Lutz Jäkel
  • 19:00 Uhr „Pfadfinder – ein Mountainbikeabenteuer“ von Harald Philipp

Für alle Veranstaltungen erhalten Sie Tickets über die Website des Veranstalters von Bilder der Erde.

Beim Festival als auch bei allen Veranstaltungen in der Dresdner Schauburg sind wir persönlich vor Ort und beraten Sie in den Pausen gern fachkundig zu unseren Reisen.

Alle weiteren Infos zur Vortragsreihe finden Sie unter: www.bilder-der-erde.de
Gute Unterhaltung wünscht das Team von schulz aktiv reisen!

Grönlanddurchquerung auf Ski – Durchführung 2019 gesichert

Diese Reise ist eine echte Herausforderung und ein Abenteuer fürs Leben:Mit Ihrer Pulka im Schlepptau überqueren Sie das grönländische Inlandeis.
580 Kilometer auf Ski. 26 Tage. Von Ost nach West. Ohne technische HilfSmittel.

Eine kleine internationale Gruppe hat sich für dieses Abenteuer begeistern können, so dass wir diese sensationelle Reise 2019 garantiert durchführen. Die Reisegruppe besteht derzeit aus fünf Teilnehmern aus Österreich, Deutschland und Norwegen – darunter sind auch zwei Frauen.

Die körperlichen Strapazen sind nicht die einzige Herausforderung. Um die Westküste zu erreichen, sind Teamgeist, eine positive Einstellung und Willenskraft genauso wichtig wie Muskelkraft. Und: eine sorgfältige Vorbereitung ist Grundlage jeder erfolgreichen Expedition.

Deshalb werden Sie ab dem Tag Ihrer Buchung bis zu Ihrer Ankunft am Expeditionsziel  von unserem Expeditionsleiter Alexander begleitet und beraten. Zudem gibt es im Vorfeld ein verpflichtendes Expeditionstraining in Norwegen (22.03.–26.03.2019), um die notwendigen festen Routinen unter möglichst realen Bedingungen trainieren zu können.Das Aufstellen Ihres Zeltes trotz widriger Bedingungen lernen Sie während des Expeditionstrainings.

580 Kilometer in der arktischen Wildnis ohne äußere Unterstützung auf Skiern zurückzulegen, ist eine echte Leistung – und eine herausragende persönliche Referenz. Es haben weitaus mehr Menschen den Mount Everest bestiegen, als das Inlandeis durchquert.

Sind Sie neugierig geworden? Alle Informationen zur Reise erhalten Sie unter: www.schulz-aktiv-reisen.de/GRO19

Unterwegs in der endlosen weißen Weite…Eine Anmeldung für die Durchquerung ist – bei einem guten derzeitigen Trainingsstand und einer disziplinierten Vorbereitung – noch bis zum 31.01.2019 möglich.

TIPP: Eine ideale Vorbereitung für das Abenteuer Grönlanddurchquerung ist unsere „Fjellskitour durch die Hardangervidda“, bei der Sie ebenfalls in 2-Personen-Zelten übernachten. Unseren Termin 2019 werden wir garantiert durchführen.

Wir fördern Ihr zusätzliches Training für die Grönlandquerung: Bei Buchung und Teilnahme an beiden Reisen – Fjellskitour und Grönlanddurchquerung – erhalten Sie einen attraktiven Rabatt. Die Reisen müssen hierfür nicht im selben Jahr durchgeführt werden. Sie können beispielsweise 2019 an der Tour in der Hardangervidda und 2020 an der Grönland-Reise teilnehmen. Die Anrechnung des Rabatts erfolgt, sobald die Teilnahme an der Grönlandquerung final feststeht (nach dem zugehörigen Expeditionstraining in Norwegen).

Auf anderen Wegen durch Vietnam – unsere Neuerungen 2019

Machen wir uns nichts vor: Asien boomt! Viele der einst ursprünglichen, wahrhaftigen, gar „unbefleckt“ und wild wirkenden Länder Asiens ziehen Touristen magisch an. Die schönsten Fleckchen unserer Welt wollen nicht nur von uns „schulzis“ bereist werden! Und so befindet sich auch Vietnam in ständigem und vor allem rasantem Wandel. Einige der einstigen „Geheimtipps“ sind längst keine mehr, und so haben sich sowohl die Halongbucht als auch die Bergregion rund um den Fansipan merklich verändert. Wir wollen jedoch mit dieser Reise unserem Motto treu und „dem Besonderen auf der Spur“ bleiben, was zu der Entscheidung führte, den Reiseverlauf etwas zu verändern und in Ihrem und unserem Sinne zu optimieren.

Ab 2019 erwarten unsere Vietnam-Reisegäste im Wesentlich zwei besonders schöne Neuerungen auf den beiden Touren:

Halongbucht

Die sagenumwobene Region der Halongbucht lernen Sie ab sofort von einer tatsächlich noch sehr ursprünglichen Seite kennen: ausgehend von der Insel Cat Ba. Anstatt nach Ha Long City (Anlaufstelle nahezu aller Halongbucht-Touristen) steuern Sie nun von Hanoi aus Haiphong an (2,5 h anstatt 4 h Fahrzeit) und erleben so einen anderen, wesentlich weniger frequentierten Teil der Halongbucht. Diese, samt der tausenden Karstfelsen und Inseln, wie sie aus dem Golf von Tonkin herausragen, erkunden Sie von der Dschunke aus sowie selbst aktiv im Kajak sitzend. Auf der Insel selbst erwartet Sie ein Einblick in die hiesige Flora und Fauna sowie in die bewegte Geschichte Vietnams.

Trekking im nördlichen Bergland

Das zunehmend überlaufende Städtchen Sapa wird fortan nicht mehr Ausgangspunkt Ihrer Trekkingtouren sein. Seit dem Bau der Seilbahn auf das „Dach Indochinas“ – den Berg Fansipan (3143 m) im Jahr 2016 ist die „Besteigung“ des beliebten Gipfels keine Sache von bis zu drei Tagen mehr, sondern reduziert sich auf wenige Minuten. Entsprechend groß ist inzwischen die hier anzutreffende Touristenschar.

Bei unserer Kambodscha-Kombination erreichen Sie nun Pan Hou, im schönen Bergland der Provinz Ha Giang, wo Sie die Bungalows einer inmitten traumhafter Natur gelegenen Eco-Lodge beziehen. In den folgenden zwei Tagen durchstreifen Sie wirklich noch nahezu unberührten Dschungel, treffen auf ethnische Minderheiten und kommen bei zwei Homestay-Übernachtungen in den Genuss der hiesigen Gastfreundschaft.
Auf unserem nächsten Reisetermin vom 16.03.–06.04.2019 haben wir noch freie Plätze und die Durchführung der Reise ist bereits gesichert. Eine kleine Gruppe freut sich auf weitere Reisende!

Anstatt des Fansipan-Trekkings erklimmen die Gäste unserer neuen Vietnam-Intensivreise nun in zwei Tagen den mit 3046 m nur unwesentlich niedrigeren Berg Ky Quan San. Hier erleben Sie echte Wildnis, und schon die Anreise zum Einstieg ist ein Abenteuer – lesen Sie hier mehr! Termin unserer nächsten Reise ist ebenfalls vom 16.03.–06.04.2019. Auch hier haben wir noch Plätze frei.

Vietnam ist und bleibt eine sehr besonderes und intensives Reiseland, das sich aktiv zu entdecken lohnt – wir freuen uns auf Sie!

Indonesien – Bilder und Bericht zur Situation auf Lombok und Sulawesi von unserem Reiseleiter Falko Flämig

Mit ergreifenden Bildern und Berichten kehrte unser langjähriger Indonesien-Reiseleiter Falko Flämig kürzlich von Bali, Flores, Lombok und Sulawesi zurück – und so möchten wir Sie an seinen Erfahrungen vor Ort teilhaben lassen.

Im November und Dezember 2018 machte sich Falko auf nach Indonesien. Er führte in dieser Zeit nicht nur unsere ausgebuchte Reisegruppe durch Bali und Flores, sondern legte auch großen Wert darauf, sich vor- und nach der Erlebnisreise ein intensives Bild von den vom Erdbeben gebeutelten Inseln Lombok und Sulawesi zu machen.

Im August 2018 hinterließen schwere Erdbeben erhebliche Schäden im Norden Lomboks. Der Verlauf unserer Reise „Bali und Lombok aktiv erleben“ am 10.11.2018 wurde kurzerhand umgeplant, so dass unsere Gruppe neben Bali das noch sehr wilde und unerschlossene Flores besuchte. Indonesien-Experte Falko Flämig richtete, auch auf Nachfrage vieler ehemaliger Reisegäste hin, ein Spendenkonto ein. Eine stattliche Summe in Höhe von € 6965,- kam zusammen und Falko war es ein besonderes Anliegen, diese Gelder höchstpersönlich zu überbringen und zu verteilen. Zum einen gingen die Spenden direkt an Familien, Freunde und offensichtlich Hilfsbedürftige und zum anderen indirekt an Organisationen vor Ort, welche mit Hilfsgeldern dringend benötigte Güter erwerben (momentan v.a. Planen und Baumaterialien für Dächer und Zelte, aber auch Reis) und zu den Bedürftigen bringen oder bringen lassen. Falko hat einen ausführlichen Spendenbericht verfasst, wo sie erfahren können, welchen Menschen dank der Spenden ganz konkret geholfen werden konnte.

Der Termin für unsere nächste Gruppenreise nach Bali & Lombok ist der 15.06.2019, für den uns bereits erste Buchungen vorliegen. Falkos Einschätzung zur Durchführbarkeit der Reise fällt momentan sehr positiv aus! Eines der Highlights dieser vielfältigen Reise, unser 3-tägiges Rinjani-Trekking auf den mit 3726 m zweithöchsten Vulkan Indonesiens, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit durchführbar – unter Umständen mit leicht geänderter Route, über welche wir unsere gebuchten Gäste in diesem Fall selbstverständlich rechtzeitig informieren.

Für unsere neue Reise „Sulawesi & Flores – zwischen Vulkanen und Komodowaranen“, bereiste Falko weiterhin die durch einen Tsunami erschütterte Insel Sulawesi. Verursacht wurde dieser im September 2018 durch ein Beben der Stärke 7,5 im Norden der durch Vulkane und dichten Urwald geprägten Insel. Unsere bereisten Regionen (die Miinahasa-Region um Manado und die Region um Toraja und Makassar) blieben verschont, und dennoch war es uns sehr wichtig, uns persönlich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen. Sowohl im Norden (Region Manado/Tomohon) als auch in Zentralsulawesi (Region Toraja) sind alle geplanten Aktivitäten ohne Probleme durchführbar. Die vom Erdbeben betroffenen Gebiete (rund um das Epizentrum in Palu) sind fernab unserer Aufenthaltsorte und Falko beschreibt die Lage als ruhig und übersichtlich. Die geplante Besteigung des Vulkans Soputan können wir leider nicht gewährleisten, denn dieser ist nach wie vor gesperrt und es ist nicht klar, wann und ob er für eine Besteigung wieder freigegeben wird. Alternativ werden wir mit dem Lokon einen anderen aktiven Vulkan erklimmen. Dieser bricht momentan immer mal wieder moderat aus (strombolisch). Sollte dies während unserer Gruppenreise tatsächlich der Fall sein, so kann man sehr schön von einem 2 km entfernten Aussichtspunkt den Lava-Auswurf beobachten. Unserem geplanten Pilotreisetermin am 19.10.2019 steht demnach nichts mehr im Wege und wir arbeiten derzeit an der Erstellung des Detailverlaufs. Dieser wird noch im Januar auf unserer Website veröffentlicht. Wenn auch Sie die Vulkane und Urwälder Nordsulawesis erwandern und die Inselwelt der Bunaken per Rad und Kajak erkunden wollen – wir haben nur noch 4 freie Plätze! Oder reizt Sie eher die Beobachtung der Komodowarane auf Flores? Reiseleiter Falko Flämig nimmt Sie mit!

Indonesien ist bunt, vielfältig, reich an unberührter Natur, wild und besonders und bietet zahlreiche Möglichkeiten, das Land aktiv zu erleben. Trotz der Naturkatastrophen, denen sich Indonesien derzeit stellen muss – oder gerade auch deswegen – halten wir weiterhin daran fest, Ihnen die Schönheit und Besonderheit dieses einzigartigen Kultur- und Naturraumes zeigen zu wollen. Vielleicht können wir und Sie auf diese Weise einen klitzekleinen Beitrag leisten.

Reisevortrag am 02.02.19 in Oberhof: Unterwegs in Nepal – von Kathmandu bis zum Mt. Everest

Wir möchten Sie herzlich zu unserem nächsten Reisevortrag in Oberhof einladen.

Am Samstag, 02.02.2019 nimmt Sie unser Reiseleiter und Nepal-Experte Ray Hartung mit auf eine Reise nach Nepal.

Wie vielfältig der kleine Himalaya-Staat wirklich ist, überrascht seine Besucher immer wieder: Am Fuße der unzähligen schneebedeckten Gipfel finden Sie zahlreiche, zum Teil subtropische Täler, Nationalparks und eine vielschichtige, jahrtausendealte Kultur, deren Zentren oft zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Ob eine anspruchsvolle Wanderreise im wohl bekanntesten Nationalpark Nepals – dem Sagarmatha-Nationalpark im Everest-Gebiet – eine geruhsamere Trekkingtour inmitten der grünen Täler mit traumhaften Ausblicken auf die Gipfel der umliegenden Berge oder eine reine Kulturreise – in Nepal ist dies alles möglich.

Ray Hartung ist als Autor des aktuellsten deutschsprachigen Reiseführers zu Nepal (Trescher Verlag) ein profunder Kenner des Landes. Mittlerweile hat er in Nepal mehrere tausend Kilometer zu Fuß zurückgelegt. Vom Limi-Tal im äußersten Nordwesten des Landes bis zur indischen Grenze am Kanchenjunga im Osten hat er fast alle Gebiete des Landes bereist. Er engagiert sich für verschiedene soziale Projekte in Nepal und freut sich, Ihnen „sein“ Nepal näherzubringen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Unterwegs in Nepal – von Kathmandu bis zum Mt. Everest
Samstag, 02.02.2019
Einlass: 19:15 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: € 5,– (Anmeldung erwünscht)
Ort: schulz-Filiale Oberhof im „Café Luck“, Crawinkler Straße 1, 98559 Oberhof, Telefon: 036842 58970

Save the date: der nächste Vortrag in Oberhof wird am Samstag, 06.04.2019 stattfinden. Details hierzu veröffentlichen wir in unserem März-Newsletter.

www.schulz-aktiv-reisen.de/Nepal

Azoren – drei Inseln in zwei Wochen

… ist der Titel des Reiseberichts, den unsere Stammkunden Marion Rienass undVor den Azoren leben über 20 Wal- und Delfinarten, die Sie mit etwas Glück bei einer optionalen Bootsausfahrt beobachten können. Bernd Wener nach ihrer Azoren-Reise Ende September verfassten und den wir Ihnen nicht vorenthalten möchten:

„Wir genossen atemberaubend schöne und abwechslungsreiche Natur, beobachteten Delfine und Wale und bestiegen nicht zuletzt Portugals höchsten Berg, den Pico, auf der gleichnamigen Insel.“

Die Besteigung des Pico - höchster Berg Portugals - ist zwar schweißtreibend, aber lohnend.Die Reise führte die beiden auf die Zentralinseln der Azoren – Faial, São Jorge und Pico.

„Durch die gute Fährverbindung zwischen den drei Inseln sind kurze Transferzeiten garantiert, so dass uns die zwei Wochen sehr gut ausgenutzt vorkamen. Die zeitliche Aufteilung empfanden wir als ideal, um Faial, São Jorge und Pico intensiv kennenzulernen. Wir hatten beim Wechsel zum jeweils nächsten Eiland nie das Gefühl, etwas Signifikantes verpasst zu haben.“

Von Juli bis September herrscht auf den Azoren Hauptsaison, wobei sich hier dennoch verhältnismäßig wenige Touristen tummeln. Die Inseln sind auch während der Hauptreisezeit nicht überlaufen.

Auf São Jorge sind die schönsten Orte nur zu Fuß erreichbar„Auf abwechslungsreichen, naturbelassenen Wanderwegen statt ‚Autobahnen‘ erlebten wir intensiv die Natur. Die ansteckende Gemütlichkeit der Azoreaner sorgte bei uns für ein wohliges Gefühl der Entschleunigung. Trotz EU, DSGVO und Co. haben sie sich ihre Ruhe bewahrt.“

Wandern auf drei Atlantikinseln ist bereits seit 2003 fester Bestandteil unseres Reiseprogramms. Geführt werden diese Touren von Reiseleitern, die länger auf den Azoren lebten, wie Arne Wichmann, oder die auf den Inseln eine dauerhafte Heimat fanden, wie Beatrice Stump und Herbert Wietreich. Für alle sind die Azoren jedoch eines: eine (zweite) Heimat.

„Wir fühlten uns auf den Azoren pudelwohl und fanden die Reise wundervoll organisiert. Arnes Liebe zu den Inseln konnten wir deutlich spüren. Seine Erfahrungen vor Ort und sein Wissen als Biologe sowie seine herrlich entspannte Art, dies mit uns zu teilen, war uns von Grund auf sympathisch.“

Den vollständigen Reisebericht von Marion Rienass und Bernd Wener können Sie gern hier nachlesen: Azoren – drei Inseln in zwei Wochen

Unser Tipp für Interessierte und noch Unentschlossene: Reiseleiter Arne Wichmann wird am 25.01.2019, 12.00 Uhr sowie am 26.01.2019, 12.00 Uhr auf den schulz aktiv-Reisetagen einen Reisevortrag zu den Zentralinseln halten. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Geheimtipp für März: Grandioses Naturspektakel am Salzsee von Bolivien

Kurzentschlossene, Fotografie-Liebhaber und Naturfreunde aufgepasst! Die Regenzeit in Bolivien ist derzeit in vollem Gange, so dass selbst der sonst trockene Salzsee von Uyuni von Regenwasser überflutet wird: für den Betrachter ein atemberaubendes Wunderwerk und zugleich ein wichtiger Prozess, da sich nur so der weiße Rohstoff jedes Jahr erneuern kann. Denn mit mehr als 10.000 km² befindet sich hier die größte Salzpfanne der Welt.

Und genau am Ende der Regenzeit, wenn es nur noch ab und zu leichte Schauer gibt und die Sonne durch das Wolkenmeer bricht, haben wir dem einzigartigen Naturphänomen eine 17-tägige-Sonderreise gewidmet. Denn jedes Jahr im März erleben Sie die raffiniertesten Spiegelungen und tauchen ein in die surreale Welt des Salars, wo die Grenzen zwischen oben und unten verschwimmen. Ein wahres Eldorado für Fotografen und Naturgenießer!

17 Tage Sonderreise: Höhepunkte Bolivien
09.03.19 – 25.03.19
www.schulz-aktiv-reisen.de/BOL01

Für März 2019 haben wir aktuell noch freie Plätze und ein halbes Doppelzimmer (w) im Angebot.

Gerne berate ich Sie zur Sonderreise:
Sophie Kelly, Tel.: 0351-266 25 31
sophie.kelly@schulz-aktiv-reisen.de