Für alle, die schonmal jemanden in die Wüste schicken wollten …

…aber selbst noch nie da waren.

Sprichwörtlich kann man jemanden in die Wüste schicken. Da ist es nämlich… ja, wie ist es eigentlich in so einer Wüste? Die Redensart zeichnet ein karges, einsames, unfreundliches Bild. Vielleicht ist die Wüste ein extremer Ort, aber sie ist auch ein ehrlicher und ein erhabener Ort. Da ist scheinbar nicht viel und gerade diese Reduktion schafft die größte Fülle. Klitzekleine Sandkörner formen riesige Berge, hochspezialisierte Lebenskünstler sind unter den tierischen Bewohnern, die Sterne leuchten so intensiv wie nirgendwo sonst. Okay… das habe ich zumindest alles gelesen. Meine Erfahrung beschränkt sich bisher auf die „Schneewüste“ im hohen Norden – und bevor ich weitergebe, was sich aus Literatur und Filmen speist, lade ich Sie ein mit mir für einen Moment echtem, gelebtem Erfahrungsschatz zu lauschen:

Die Vielfalt, die man der Wüste vielleicht nicht zutraut

„Was mich an der algerischen Sahara nach wie vor überrascht, sind die ständigen Wechsel. Von engen Schluchten geht es in offene Weiten, von Felsformationen über Geröll- und Sandflächen bis hin zu bis zu 280 Meter hohen Dünen. Hinter jeder Biegung wartet eine Landschaft mit ganz eigenem Charakter. Selbst der Sand ist nie einfach nur Sand: dunkelrot, ockerfarben, schneeweiß. Und all das erlebt man bereits auf einer dreistündigen Wanderung. Und da habe ich noch gar nicht von dem Gefühl gesprochen, dass sich diese drei Stunden zeitlos anfühlen…“ Irene Bayer

Wüstenfuchs und Reiseleiterin Irene Bayer in der algerischen Sahara

Das Flüstern, das man noch 50 Meter weiter hört

„Die marokkanische Sahara hat sich für mich wie eine warme Umarmung aus Stille und Licht angefühlt. Willkommen heißend und unmittelbar spürbar. Diese Ruhe war nicht lautlos, sondern lebendig – und so still, dass ich im Flüsterton von Düne zu Düne sprechen konnte, und doch schien jedes Wort weit durch die Wüste getragen zu werden. “ Tina Henker

Tina in der marokkanischen Sahara

Die Farben, die die Sinne nochmal ganz neu schärfen

„Kaum eine Wüste ist mir so präsent in Erinnerung wie die Dünen der Namib. Ein pittoreskes Meer aus orangefarbenen gewaltigen Erhebungen, die ich noch von Windows XP auf dem Desktop kenne und die man heute wahrscheinlich eher einer KI als der Realität zuordnen würde. Besonders markant haben mich die Sonnenauf- und Sonnenuntergänge im Sossusvlei berührt, wo sich schwarze Schattenspiele auf den Formationen bilden und damit eine einzigartige Stimmung prägen.“ Markus Protze

Markus in der Wüste Namib 2011 ohne KI 😉

Der Himmel, der tagsüber weit und nachts endlos ist

„Tagsüber liegt die Atacama unter einem Himmel, der so unendlich weit wirkt – klar und frei von allem, was ablenkt. Wenn die Nacht über die trockenste Wüste der Welt sinkt, funkeln die Sterne so intensiv, dass ich das Gefühl hatte, ihnen näher zu sein als meinem Alltag. Bekannte Sternbilder wie der Große Wagen oder die Kassiopeia fehlen – auf der Südhalbkugel erzählen selbst die Sterne andere Geschichten. Wer ihnen lauschen möchte, kann sich geführten Touren anschließen: mit Teleskopen, kundigen Guides und dem Gefühl, für einen Moment ganz klein, aber unendlich verbunden zu sein.“ Franziska Bort

Franziska in der Atacamawüste

Der größte Spiegel der Welt oder der Moment in dem das Nichts alles ist

„Unter meinen Gummistiefeln knirschte das Salz, während ich die scheinbar endlose Weite im bolivianischen Hochland betrat. Im Frühjahr nach der Regenzeit liegt eine dünne Wasserschicht über der Salzwüste Salar de Uyuni. Ein riesiger Spiegel entsteht. Himmel und Erde gehen ineinander über, der Horizont verschwindet – und ich hatte das Gefühl mitten im Nichts zu stehen. Als die Sonne tiefer sank, nahm dieses Nichts plötzlich eine unglaubliche dreidimensionale Tiefe an. So etwas habe ich noch nie erlebt. Dieser Moment hat sich tief eingebrannt.“ Johannes Wirtz

Johannes im Salar de Uyuni

Und an was ich inzwischen denke, wenn ich an die Wüste denke?
An einen Ort, der mir unglaublich viele neue Sinneseindrücke schenken könnte. An einen Ort, den ich bisher nie in Betracht gezogen hatte… und auch daran, dass ich nun guten Gewissens Menschen in die Wüste schicke – und zwar dann, wenn ich ihnen tiefgehende und bereichernde Erfahrungen wünsche. Das wünsche ich auch Ihnen. 🙂

Sahara-Trekking zu Fuß und auf Kamelen in Algerien:
www.schulz-aktiv-reisen.de/ALG79

Zwischen Bergen, Wüste und Atlantik – Namibias Höhepunkte:
www.schulz-aktiv-reisen.de/NAM08

Intensives Wüstenerlebnis und Sternstunden aus 1001 Nacht in Marokko:
www.schulz-aktiv-reisen.de/MAR02

Im Land der Extreme mit 4-tägigem Eintauchen in die Atacamawüste:
www.schulz-aktiv-reisen.de/CHI01

Höhepunkte Boliviens mit der Salar de Uyuni:
www.schulz-aktiv-reisen.de/BOL01

 

Warum gerade … Osttimor?

Die Sonne steigt langsam über dem Meer auf, Fischer ziehen ihre Netze ein, Mopeds knattern durch die Straßen. Die Luft riecht nach Meer, Kaffee und Aufbruch. Alles fühlt sich naturbelassen an, ehrlich, ungeschönt. Jenseits des Trubels der Hauptstadt Dilis ragen grüne Berge auf.

Die Rede ist von Osttimor. Ein Land, das viele auf der Weltkarte erst einmal suchen müssen. Es liegt zwischen Indonesien und Australien und fasziniert mit ursprünglicher Natur, abgelegenen Dörfern und bewegender Geschichte.

Seit zwei Jahren haben wir in diesen unberührten Teil der Welt eine Reise in unserem Angebot und diese bereits mehrfach erfolgreich durchgeführt. Unsere 18-tägige Reise beginnt in der Hauptstadt Dili, wo historische Spuren portugiesischer Kolonialzeit und lebendiges Stadtleben einen faszinierenden Einstieg bieten. Per Geländewagen geht es ins bergige Inselinnere, vorbei an Reisfeldern und abgelegenen Dörfern. Die ausgewählten Wanderungen stehen ganz im Zeichen des Entdeckens: Durch tropische Landschaften auf naturbelassenen Pfaden und Dorfwegen erkunden Sie abgelegene Berg- und Kulturlandschaften fernab touristischer Infrastruktur. Der spektakuläre Aufstieg auf den Mount Ramelau zum Sonnenaufgang ist mit seinem Ausblick über die nahezu unberührte Inselwelt ein unvergesslicher Höhepunkt der Reise.

Neben den Wanderungen und Besichtigungen stehen authentische Begegnungen mit den Timoresen und ihre Geschichten von Widerstand und Hoffnung im Mittelpunkt der Reise. Das Lächeln der Menschen ist echt, der Kaffee wird geteilt und nicht serviert. Gespräche entstehen ohne Eile. In den kleinen Gemeinden erleben Sie traditionelles Leben und echte Gastfreundschaft aus nächster Nähe.

Rund um die Inseln Atauro und Jaco eröffnet sich eines der artenreichsten, letzten intakten Unterwasserparadiese der Welt. Sie tauschen Ihre Wanderschuhe gegen Taucherbrille und Schnorchel aus: der Blick unter die Wasseroberfläche wird zur Erinnerung daran, wie vielfältig und fragil unsere Welt ist.

Diese gedankliche Reise in ein noch wenig bekanntes Land muss nicht hier mit diesem Artikel enden. Vielleicht beginnt sie gerade erst – mit diesem Newsletter, mit einem Traum, der vielleicht Gestalt annimmt und Sie mit uns gen Osten führt, wo Sie schließlich selbst den Duft dieser Insel einatmen können?

Unsere Auftaktreise 2026 in Osttimor findet vom 08.08. bis zum 25.08.2026 statt und wird von unserem erfahrenen Reiseleiter Ray Hartung geleitet, der vor 12 Jahren die erste Reise einer deutschen Gruppe in das Land organisiert hat.

Um Begegnungen zu vertiefen und unterwegs wirklich Zeit zu haben – für Gespräche, Pausen und spontane Momente – ist die Gruppengröße bewusst auf maximal 8 Personen begrenzt. Die Reisetermine liegen in der Trockenzeit zwischen Mai und November, wenn Wanderungen und Wasseraktivitäten unter guten Bedingungen möglich sind und Osttimor sich in all seiner Schönheit präsentiert.

Alle weiteren Termine und Details zur Reise finden Sie auf unserer Website: www.schulz-aktiv-reisen.de/TIM01

Zu den Naturwundern des Baltikums – neue Aktivreise

Zwischen endlosen Sandstränden, duftenden Kiefernwäldern und stillen Moorlandschaften entfaltet das Baltikum eine besondere Kraft. Hier scheint die Zeit bisweilen stillzustehen – und doch pulsiert das Leben in Städten wie Riga und Vilnius umso intensiver. Genau diese Gegensätze machen Lettland und Litauen so faszinierend und haben uns in den letzten Jahren in den Bann gezogen. Wir freuen uns, Ihnen diese Vielfalt nun auf unserer neuen 12-tägigen Reise von Riga bis Vilnius aktiv näherzubringen.

Auf dieser Reise sind wir aktiv unterwegs und wechseln immer wieder die Perspektive: Mit dem Kajak gleiten wir durch die mäandernde Flusslandschaft des Gauja-Nationalparks oder über die schönsten Seen Litauens, wandern durch ursprüngliche Wälder und Moore und radeln auf der Kurischen Nehrung entlang wandernder Dünen, stiller Lagunen und malerischer Fischerdörfer. Eine Landschaft, die bewegt – äußerlich wie innerlich.

Doch das Baltikum erschließt sich nicht nur über seine Natur. Auf dem Rigaer Zentralmarkt kommen Sie mit lokalen Produzenten ins Gespräch und kosten regionale Spezialitäten. In den Sandsteinhöhlen von Līgatne probieren Sie Weine und Cider aus Früchten und Kräutern der Region. An der Küste treffen Sie einen Bernsteinsucher, der von seinem seltenen Handwerk erzählt – wer mag, versucht selbst sein Glück beim Bernsteinfischen im Meer.

Übernachtet wird in sorgfältig ausgewählten kleinen Hotels und Pensionen mit persönlicher Atmosphäre und regionalem Charakter, die diese Reise stimmig abrunden. Eine Tour für alle, die Weite lieben, gern aktiv unterwegs sind – und Lettland und Litauen dank einheimischer Reiseleitung und in kleiner Gruppe mit maximal 12 Gästen intensiv erleben möchten.

Unsere Termine 2026
21.06.–02.07.2026*
16.08.–27.08.2026*
30.08.–10.09.2026*

Weitere Informationen zur Reise finden Sie unter: www.schulz-aktiv-reisen.de/BLT02

*Wer mag, kann die Reise mit unserer beliebten Klassiker-Tour Estlands Inseln im Aufwind verbinden.

Von Reifenpannen, afrikanischer Herzlichkeit und der Fortsetzung unserer Jubiläumsreise

Für mich persönlich war diese Jubiläumsreise etwas ganz Besonderes: Nach fast sieben Jahren wieder nach Südafrika zurückzukehren, fühlte sich an wie ein Heimkommen: Die vertrauten Gerüche, das einzigartige Lebensgefühl, Freiheit und Unbeschwertheit – all das, was ich zehn Jahre lang während meiner Zeit im südlichen Afrika täglich erleben durfte, war vom ersten Moment an wieder da.

Von Beginn an stimmte einfach alles: Unsere kleine und ausgesprochen harmonische Reisegruppe, die gute Stimmung, das wunderbare Wetter und die große Neugier auf all das, was vor uns lag.

Und Andreas, unser Partner, Guide und langjähriger Freund vor Ort, war dabei unser „erster“ Wegbegleiter – eine echte Schatzkammer an Hintergrundwissen und gewürzt mit viel Humor.

Afrikanische Herzlichkeit und Spontanität erfahren

Ganz typisch afrikanisch hieß es für uns zwischendurch auch improvisieren und Pläne spontan anpassen. So ereilte uns eine unerwartete Reifenpanne an unserem Anhänger – ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, als nach den üblichen Stromausfällen auch das gesamte Telefonnetz ausgefallen war. Eine telefonische Kommunikation war somit nicht möglich, und das passende Werkzeug, das wir dringend gebraucht hätten, befand sich leider nicht an Bord. Doch wie so oft in Afrika zeigt sich genau in solchen Momenten die besondere Hilfsbereitschaft der Menschen: Ein Farmarbeiter hielt an, zögerte keine Sekunde und half uns direkt und unkompliziert aus der Situation.

Und so hielt jeder Tag neue Höhepunkte bereit: Bei Wanderungen und ausgewählten Radtouren erwarteten uns atemberaubende Landschaften, beeindruckende Natur und immer wieder kulinarische Genüsse, so dass diese Reise auch geschmacklich unvergesslich blieb. Es waren genau diese kleinen und großen Momente, die den Alltag vergessen ließen und die Reise zu etwas ganz Besonderem machten.

Prägende Erlebnisse und ein erster Ausblick für 2026…

Am Ende kehrte ich mit einem Lächeln, zahlreichen Fotos und dem schönen Gefühl nach Hause zurück, dass unsere Jubiläumsreise nicht nur dem Besonderen auf der Spur war, sondern auch für mich die wunderbare Möglichkeit bot, unser Firmenjubiläum gemeinsam mit langjährigen Stammkunden zu feiern.

Und die beste Nachricht zum Schluss: Aufgrund der positiven Erfahrungen werden wir die Reise 2026 weiterführen! Wir veröffentlichen bis 30.01.2026 die finalen Preise und Termine und nehmen gern Ihre Anfragen und Reservierungen entgegen.

www.schulz-aktiv-reisen.de/SAF35

Indonesien, wie ich es erlebt habe – ein Land voller Wunder

Zwei Monate lang durfte ich in diesem Sommer durch die Wunderwelt Indonesiens reisen – ein Land, das ich bei schulz aktiv reisen betreue und das mir dabei gezeigt hat, warum es für mich zu den schönsten Orten der Welt gehört. Ziel meiner Reise war es, Indonesien intensiver kennenzulernen und unsere Reisekonzepte vor Ort zu überprüfen. Herausgekommen ist eine Fülle an Eindrücken, Momenten und Begegnungen, die mich nachhaltig bewegen.

In diesem Newsletter nehme ich Sie mit zu meinen persönlichen Highlights auf Sumatra und Java. Im nächsten Teil folgen dann meine Erlebnisse auf Bali, Lombok und Flores. Falls Sie beim Lesen direkt die Reiselust packt, so können Sie hier unsere Reisen nach Indonesien einsehen: www.schulz-aktiv-reisen.de/Indonesien


Sumatra – Begegnungen im Reich der Orang-Utans

Als Touristikerin ging mir das Herz auf, als ich Bukit Lawang erreichte – den kleinen Ort am Rande des Gunung-Leuser-Nationalparks. Übersetzt bedeutet der Name so viel wie „Tor zu den Hügeln“, und genau das beschreibt diesen besonderen Flecken Erde. Hier wird erlebbar, wie Tourismus einer Region helfen kann: Die Palmöl-Plantagen enden abrupt, dahinter beginnen dichte, immergrüne Regenwälder und die Berge. Entlang des Flusses schmiegt sich ein Dorf mit Handwerkskunst, gemütlichen Lodges und bemerkenswerter Sauberkeit – kein Müll am Wegesrand, denn die Menschen hier wissen, was ihre Gäste schätzen.

Mehrfach kehre ich bei „Obi-Wan“ ein, wie sich der charismatische Betreiber eines kleinen Restaurants und einer Herberge selbst nennt. Er erzählt mir von den Fluten, die sein Zuhause immer wieder zerstört haben – und davon, wie er es bereits zum dritten Mal neu aufgebaut hat. Für ihn gibt es keinen schöneren Ort als diesen: direkt am Fluss. Genau dort sitze auch ich, genieße einen frisch gepressten Saft auf der Terrasse und beobachte, wie auf der gegenüberliegenden Seite Affen durch die Bäume turnen, während Kinder lachend auf großen Reifen ins Wasser springen.

Ein zweitägiges Dschungel-Trekking führt mich tief in den Regenwald – und ich muss nicht lange warten, bis ich die ersten Orang-Utans entdecke. Zwei von ihnen haben es sich nahe des Parkeingangs in den Baumwipfeln gemütlich gemacht. Unsere Guides lassen uns viel Zeit zum Beobachten, denn nichts ist hier garantiert. Doch wir haben Glück: Während der Wanderung begegnen wir noch drei weiteren Weibchen mit ihrem Nachwuchs. Unser Guide kennt sie alle beim Namen – Orang-Utans zu schützen und Gästen die Natur näherzubringen, ist sein Beruf und seine Leidenschaft.

Die Nacht verbringen wir in einfachen, sehr rustikalen Bungalow-Zelten. Auf dem Weg zum „Klozelt“ sitzt ein fast zwei Meter langer Waran träge auf einem Ast und mustert mich neugierig. Im Fluss wasche ich mir den Schweiß des Tages ab und beobachte bei Einbruch der Dunkelheit fasziniert die Einheimischen, die mit Taschenlampe im Mund und bloßen Händen in den Stromschnellen nach Fischen greifen. Am nächsten Tag landen diese frisch gefangen auf unseren Tellern. Anschließend lasse ich mich – wie viele andere auch – entspannt auf großen Reifen den Fluss zurück nach Bukit Lawang treiben, ein Lächeln im Gesicht und die Kamera voller Bilder: vier verschiedene Affenarten, exotische Vögel und natürlich die unvergesslichen Orang-Utans.

Meine Reise auf Sumatra führt mich weiter auf den Vulkan Sibayak, zu den Sipiso-Piso-Wasserfällen – den höchsten des Landes – und schließlich zum Lake Toba auf die Insel Samosir. Hier tickt das Leben langsamer, ruhiger, gelassener.


Java – Vulkane, Tempel und tosende Wasserfälle

Mit einem kurzen Flug geht es weiter nach Java. Die Insel empfängt mich mit mächtigen Vulkanen und jahrhundertealten Tempelanlagen. Java gilt als dicht besiedelt – und während meiner Zugfahrt von Yogyakarta nach Malang wird mir das sehr bewusst. Ursprünglicher Wald ist selten, stattdessen ziehen sich Reisfelder und Maniokplantagen bis zum Horizont, durchzogen von Dörfern und Städten.

Dann aber bin ich da: am Tumpak-Sewu-Wasserfall, mitten in tropischer Natur. Ob ich in meinem Leben schon einmal einen schöneren Wasserfall gesehen habe? Ich glaube nicht. In einem weiten Halbkreis stürzen unzählige Wasserstrahlen in die Tiefe, als würden sie direkt aus dem Fels entspringen. Folgt man dem Tal, geht es durch Urwald, Höhlen und vorbei an weiteren Kaskaden. Wasser ist hier allgegenwärtig – trocken bleibt garantiert niemand. Eine erfrischende Erfahrung!

Zwei Tage später besuche ich den Mount Bromo. Hier zeigt sich allerdings auch die Schattenseite des Tourismus: Der Sonnenaufgang gilt als einer der schönsten der Welt – und entsprechend strömen täglich hunderte Besucher bereits um zwei Uhr morgens zu den Aussichtspunkten, Staus und Gedränge inklusive. Somit steht fest: Auf unserer schulz-Reise besuchen wir den Nationalpark zu einer anderen Zeit, denn auch der Sonnenuntergang ist hier atemberaubend – und deutlich ruhiger. Die Vulkanlandschaft liegt dann fast menschenleer da und entfaltet ihre ganz eigene, stille Schönheit.


Indonesien selbst erleben

Auf unserer Reise „Der Zauber von Indonesien: Sumatra, Java und Karimunjawa“ laden wir Sie ein, diese Vielfalt selbst zu entdecken: Lassen Sie sich von den Orang-Utans auf Sumatra berühren, wandeln Sie durch geschichtsträchtige Tempelanlagen auf Java und tauchen Sie ein in die Magie des Tumpak-Sewu-Wasserfalls. Für Schnorchel-Abenteuer und echtes Paradiesinsel-Feeling erwartet Sie das abgelegene Karimunjawa – ein Ort, den ich mir für meine nächste Indonesienreise aufgehoben habe.

Reisetermine:
18.04.–10.05.26 (bereits in der Kleingruppe gesichert)
05.09.–27.09.26
03.10.–25.10.26 (bereits gesichert)

… und tolle Landschaften lassen mich noch immer von Indonesien schwärmen!

Auf ins süße Leben Italiens! Ab jetzt wandern wir an der Italienischen Riviera

Mit einem guten italienischen Espresso startet der Tag am besten! 😉

In den letzten Jahren habe ich Italien lieben gelernt und konnte nicht widerstehen, dieses wunderbare Fleckchen Erde – Ligurien – in das schulz-Reiseprogramm aufzunehmen. Ich war unterwegs auf bekannten und geheimnisvollen Pfaden, meist am nördlichen Mittelmeer, oft mit Meerblick, unterwegs von einem bunten Dorf zum nächsten Espresso – und gleich noch ein leckeres Eis, ein typisches Pesto Genovese mit Trofie oder ein Croissant mit Pistaziencreme genießen… Genuss gehört bei einer Reise nach Italien einfach mit dazu. Diese Begeisterung habe ich zu schulz mitgebracht, war im letzten Frühjahr nochmals persönlich vor Ort und möchte Sie zu unserer Wanderreise nach Ligurien einladen!

Besonders die Region westlich von Genua bis hin zur französischen Côte d’Azur ist so charmant – sie sollte auf keiner Europa-Reiseliste fehlen. Ihr wechselvolles Landschaftsbild zwischen den Bergen des Apennin, die sanften Hügel, übersät von einem Blumenmeer und mediterraner Macchia und nicht zuletzt die Strände mit ihren bunten Sonnenschirmen zeichnen ein faszinierendes Bild dieser Blumen-Riviera.

Genießen Sie die Ausblicke auf das türkisblaue Wasser von fast jedem Wanderhöhepunkt aus. Hoch über Ihrem Hotel verläuft der „Sentiero Liguria“, den Sie direkt nach dem Frühstück erwandern und den Tag ganz zu Fuß verbringen. Für den Monte Cervo nehmen Sie hingegen den wendigen Kleinbus und wandern nicht nur auf dessen „Gipfel“, sondern können auch von der Panorama-Terrasse die Aussicht genießen. Ein Abschluss in den historischen Gassen ist nicht nur hier, sondern auch in der Stadt mit den Geschlechtertürmen, Albenga, ein absolutes Muss und bringt die Geschichte der Region auf sympathische Weise zum Vorschein. Zurück geht es hier mit dem Zug. Idyllische Picknickplätze, ein Fußbad am Strand und das süße Nichtstun, das „dolce far niente“, versüßen Ihre Wandertage.

Vor Ort oder schon am Flughafen von Nizza erwartet Sie mein langjähriger Reiseleiterkollege Maximilian, der die Blumenriviera schon so oft bereist hat und die Region bestens kennt. Ihr Hotelchef Luciano hat jahrelang in Deutschland gewohnt, spricht fließend Deutsch und freut sich immer wieder über einen Plausch mit Gästen aus der alten Heimat. Dieses liebenswerte Duo ist Ihr Team auf dieser Reise.

Schon im Mai können Sie dem Alltag entfliehen, diese wunderbaren Ausblicke genießen und sich dem süßen Wanderleben hingeben. Besonders im Frühling erstrahlt die Italienische Riviera in bunten Farben, da die Blumen kräftig blühen. Überall duftet es aus den verschiedensten Blüten… ob gelb, rosa oder weiß – es ist ein Farbentraum. Und all das ist gepaart mit einem berauschenden Meerblick. Scheint die Sonne, bildet das türkisfarbene Wasser den perfekten Kontrast zu den grünen Wiesen, bunten Blumen und Häusern und den doch gewaltig wirkenden Bergen.

Das detaillierte Reiseprogramm finden Sie hier: www.schulz-aktiv-reisen.de/ITA17

Möchten Sie länger im Süden bleiben? Dann verlängern Sie Ihre Reise und kommen Sie mit uns in die Provence. Reiseleiter Max nimmt Sie mit: www.schulz-aktiv-reisen.de/FRA13

Winter adé: Mit Wanderschuhen und Meeresbrise über die Kapverden

Zwischen Wintergrau und Atlantiklicht
Während der Winter Europa noch fest im Griff hat und die Tage kurz, kalt und häufig grau sind, strahlt auf den Kapverden die Sonne vom Himmel und lädt zum Wandern ein: Statt dicker Winterbekleidung geht es im T-Shirt und in dünner Hose auf Entdeckungsreise durch das Archipel. Erleben Sie smaragdgrüne Täler, formvollendete Vulkane und traumhafte Strände!

Inselhüpfen zu Fuß
Die Kapverden sind ein noch sehr unbekanntes und vielfältiges Wanderparadies, auf dem jede besuchte Insel neue Aus- und Einblicke bietet. Um Ihnen eine Vielfalt von Eindrücken zu ermöglichen, haben wir uns gemeinsam mit Inselkenner Oliver Breda ein ganz besonderes Programm ausgedacht. Auf der Insel Santiago wandern Sie auf den Spuren der kolonialen Vergangenheit, die Insel Fogo beeindruckt mit bizarrer Vulkanlandschaft und sternenklaren Nächten. Santo Antão verzaubert durch seine Vielfalt: auf der einen Seite verwunschene, grüne Täler, auf der anderen alte Eselspfade entlang des Meeres. Zum Abschluss können Sie auf der Insel Sal an den schönsten Stränden die Seele baumeln lassen oder lange Strandspaziergänge unternehmen.

Mit uns dem Winter entfliehen
In der mitteleuropäischen Winter- und Vorfrühlingszeit zeigen sich die Kapverden von ihrer besten Seite: viel Sonne, milde Temperaturen und eine angenehme Brise. Beste Bedingungen, um aktiv unterwegs zu sein und der Wintermüdigkeit zu entfliehen. Mit Inselkenner Oliver Breda als Reiseleitung sind Sie in kleiner Gruppe unterwegs, übernachten in kleinen familiären Unterkünften und genießen die landestypische Küche.

Der beste Zeitpunkt also, um dem Winter ein Stück Wärme und Sonne entgegenzusetzen und sich einen Platz auf unserer Reise zu sichern. Die Vorfreude beginnt mit der Buchung: www.schulz-aktiv-reisen.de/kap22