Aktuelle Informationen zu Nepal

Agenturbesuch im Dezember 2013

Agenturbesuch im Dezember 2013

Was am Mittag des 25. April in Nepal geschah, bewegt uns alle bei schulz aktiv reisen sehr.
Die Koordination der angelaufenen Hilfsmaßnahmen im Land selbst ist nach wie vor schwierig und auch wir können Nepal zur Zeit „nur“ durch Spenden unterstützen. Selbst professionelle Hilfsorganisationen kommen nur erschwert ins Land, um vor Ort gezielt Hilfe leisten zu können.

Vor dem Hintergrund der wahnsinnigen Zerstörung von Natur und Infrastruktur in weiten Teilen des Landes – unsere bereisten Regionen eingeschlossen – ist es derzeit schwer vorstellbar, dass es auf absehbare Zeit wieder touristische Aktivitäten im Land geben wird (Video der BBC). Doch neben der Landwirtschaft ist insbesondere der Tourismus eine der hauptsächlichen Erwerbsquellen des Landes. Es wird sicherlich einige Zeit beanspruchen bis die touristische Infrastruktur wieder einigermaßen hergestellt ist, berichtet unsere nepalesische Partneragentur. Im Moment hat ein Großteil der Bevölkerung mit ganz anderen und vor allem existentiellen Problemen zu kämpfen.

Im ständigen Kontakt nach Kathmandu und Pokhara steht auch unser schulz sportreisen-Mitarbeiter Stefan Utke:
„Ich versuche mir nun täglich ein genaues Bild von der Situation vor Ort zu verschaffen. Da ich mit Freunden ein Kinderheim in Kathmandu unterstütze und deshalb oft vor Ort bin, traf mich die Nachricht der Naturkatastrophe umso mehr.“

Jeder der schon einmal in Nepal war, kennt die Offenherzigkeit und ehrliche Gastfreundlichkeit der Einheimischen. Der Tourismus spielt in Nepal eine sehr große Rolle. Durch Trekkingtouren, Hotelübernachtungen und Restaurants verdienen sich die Menschen in Nepal ihren Unterhalt. Wir halten selbstverständlich die Flagge für dieses Land und seine Menschen weiterhin ganz hoch, werden aber auch mit größter Sorgfalt und Bedacht über die Durchführung zukünftiger Reisen nach Nepal entscheiden.
Momentan ist es jedoch schwierig die Durchführbarkeit von Reisen im Oktober realistisch abzuschätzen. Wir stehen dazu im ständigen Kontakt mit unserer Agentur vor Ort, die ihre Arbeit inzwischen wieder aufgenommen hat, um ein klares Bild von der Lage zu bekommen. Zum heutigen Zeitpunkt sind unsere Klassiker-Reisen im Oktober in die Annapurna-Region „Annapurna Umrundung“, Nepal zum Kennenlernen, Royal Trek als auch in das Mustang Gebiet laut unserer Agentur in 4 Monaten wieder durchführbar und die Gegend bewanderbar.
Unsere Reise „Im Herzen des Helambu Himal“ in der Helambu-Langtang Region, werden wir vermutlich aussetzen müssen, da diese Region besonders stark vom Erdbeben betroffen ist. Des weiteren ist die Durchführbarkeit der Reisen zum Everest „Durch das Gokyo-Tal zum Mount Everest“ zum heutigen Zeitpunkt noch nicht realistisch abschätzbar. Dazu zählen auch die kulturellen Höhepunkte unserer Reisen im Kathmandu-Tal.

Mit aktiven Reisen verbinden wir neben der abwechslungsreichen körperlichen Aktivität insbesondere das, was sich in unserer aller Köpfe auf Reisen bewegt, wenn wir auf Mensch, Kultur und Natur eines Landes „treffen“. Gerade Nepal ist wie ein riesiges Meer voller natürlicher Sensationen, kultureller Schätze und großer Kontraste. Dieses Land ist voller magischer Anziehungskraft, für die wir auch zukünftig unsere Gäste begeistern wollen. Wir werden die Machbarkeit unserer Reisen unter Beachtung aller bekannten Risiken prüfen und werden wohl überlegte Entscheidungen treffen; um damit auch unseren Beitrag für dieses Land und seine Menschen zu leisten und Ihnen auch in Zukunft wieder besondere Reisen nach Nepal zu ermöglichen.

Im Moment wünschen wir den Menschen vor Ort, dass die Hilfsmaßnahmen greifen und so koordiniert werden können, dass alle Betroffenen baldmöglichst erreicht werden, um die derzeit große Not zu lindern. Wer gern Hilfe in Form von Spenden leisten möchte, dem empfehlen wir, sich an eine professionelle Hilfsorganisationen zu wenden, welche sich mit Krisensituationen bestens auskennt und kompetent vor Ort Hilfe leisten kann. Wir empfehlen u.a. den Verein arche noVa mit Sitz in Dresden und Berlin. Arche noVa bereitet derzeit den Transport von Trinkwasseraufbereitungsanlagen vor und sendet Helfer in das Erdbebengebiet.

Schottischer Sommer? Was ist das denn???

Schon klar: Die Vorstellung eines klassischen Sommertages passt irgendwie nicht zu Schottland und ein relaxter Tag am Badestrand ist nur mit ein bisschen Glück wirklich zu genießen. Doch unser schlechtes Bild über den schottischen Sommer wird ihm nicht gerecht. Denn wenn man sich dessen Besonderheiten einmal bewusst macht, wird man schnell vom Gegenteil überzeugt sein.

Der Sommer ist natürlich – ohne große Überraschung – die beste Zeit, um Schottland zu bereisen. Die Niederschläge sind die niedrigsten im Jahr und die Temperaturen am höchsten. Seiner nordischen Lage verdankt das Land zudem seine langen „Sommer“-Tage. Im Juni erhebt sich die Sonne bereits gegen 4:30 Uhr vom Horizont und verabschiedet sich erst gegen 22 Uhr in die wohlverdiente Nachtruhe.

Ganz ohne Regenschauer wird man in Schottland auch im Sommer natürlich nicht auskommen, das stets so nahe Meer hat einen nicht unerheblichen Anteil daran. Das Meer ist aber auch für die schnellen Wetterumschwünge verantwortlich. Ein etwas regnerischer Morgen geht meist in einen sonnigen Nachmittag über. Kommt dann noch die typische Hochlandlage wie beispielsweise in den Western Highlands dazu, kann man gut und gern mehrere Jahreszeiten an einem Tag erleben.

Letztlich ist es genau diese Wechselhaftigkeit, die Schottlands Sommer so charmant macht. Die Luft ist klar und sauber, die Natur leuchtet in allen Grüntönen. Wer bereit ist, auf 1 bis 2 Sonnenstunden im Vergleich zu Mitteleuropa zu verzichten, erhält im Gegenzug ein unglaubliches Plus an Natur!
Der Anblick der abwechslungsreichen Natur mit ihren spektakulären Tälern und Hochebenen dürfte jeden die Wanderlust spüren lassen. Verwunschene Landstriche, die fast stündlich in einem anderen Licht leuchten, laden zum aktiven Erkunden ein. Die ambitionierteren Wanderer zieht es vielleicht sogar auf den Gipfel des 1344 m hohen Ben Nevis, Großbritanniens höchsten Berg.

Die ideale Reisedauer für eine Wanderreise durch Schottland ist eine gute Woche. In dieser Zeit erkundet man die Vielfalt der Natur und hat anschließend noch Zeit, entweder auf eigene Faust das Land und seine wirklich besonderen Menschen zu erleben oder (für die, die wirklich noch den klassischen Sommer suchen) seine restlichen Urlaubstage im sonnigen Süden zu verbringen.

Wir bieten 2 verschiedene Wanderreisen nach Schottland an: „Unterwegs in den Western Highlands“ und „Schottische Hebrideninseln und Western Highlands“. Fast alle Termine dieser beiden Touren sind bereits gesichert und werden garantiert durchgeführt.

Südafrika mal multiaktiv erleben – frische Eindrücke vom Kap

Über die Ostertage machte sich eine Gruppe Sportler gemeinsam mit unserer Kollegin Ines Schmitt auf den Weg in die südafrikanische „mother city“ Kapstadt, um dort am Two Oceans Ultra-Marathon, einem der landschaftlich schönsten Läufe der Welt, teilzunehmen. Lesen Sie den vollen Bericht hier: http://reiseblog.schulz-aktiv-reisen.de/….

Neben der sportlichen Herausforderung am Karsamstag erwartete unsere Reisegäste natürlich ein umfassendes Aktivprogramm in und um Kapstadt. Dieses orientierte sich am Programm unserer in diesem Jahr brandneuen Multiaktiv-Reise, die damit auch ihren „kleinen“ Pilottermin hatte:

  • Unmittelbar nach Ankunft in Kapstadt ging es mit Fahrrädern auf eine besondere Erkundungstour durch die charmante Metropole – ideal, um die vom langen Flug noch müden Glieder wieder zu wecken.
  • Gemeinsam wurde der über 1000 m hohe Tafelberg erklommen und über die verwunschene und durchaus anspruchsvolle Skelett-Schlucht wieder abgestiegen.
  • Inmitten der einmaligen Landschaft der Kap-Halbinsel übernachteten wir in den rustikalen Hütten des Smitswinkel Camps, von wo aus wir am nächsten Tag das Kap der Guten Hoffnung besuchten.

Natürlich haben wir unsere Webseite mit den frischen Eindrücken bestückt. Eine kleine Auswahl finden Sie hier, einige weitere Bilder unter www.schulz-aktiv-reisen.de/SAF04.

Ein deutlich umfassenderes Aktivprogramm (… denn Sie laufen ja keinen Marathon) bieten wir unseren Reisegästen der Multiaktiv-Reise. Wir haben mehr Zeit, um auch die etwas entfernteren Winkel des Western Capes, jener Provinz rund um Kapstadt, ausführlich und wahrlich multiaktiv zu erkunden: Wir gehen in den Cederbergen sowie auf dem Hoerikwaggo-Trail auf Wanderschaft, durchstreifen auf Fahrrädern die Halbwüste Karoo sowie den versteckten De-Hoop-Nationalpark; in Kajaks erkunden wir die Flüsse rund um Wilderness sowie die an Walen und Robben so reiche Küste vor Hermanus.

Am Kap der Guten Hoffnung kehrt jetzt der „Winter“ ein und es wird vor Ort etwas ruhiger. Aber mit den Frühlingsblüten Anfang Oktober werden auch wir wieder multiaktiv dort unterwegs sein – die Temperaturen sind sommerlich warm aber dennoch moderat und die Natur leuchtet in bunten Farben.

Gern nehmen wir Sie mit auf diese Reise. Früh buchen lohnt sich übrigens, denn aktuell gibt es günstige Flüge nach Kapstadt: Mit Emirates oder Turkish Airlines reisen Sie für deutlich unter € 1000,- an, Direktflüge ab Frankfurt mit der Condor gibt es aktuell bereits für € 1100,-. Gern unterbreiten wir Ihnen ein individuelles Angebot.

Alle Infos zur Tour: www.schulz-aktiv-reisen.de/SAF04

Im Oktober nach Vietnam und Kambodscha: Unterwegs mit Pierre, Thomas, Hanh und Mori!

Halongbucht in Nordvietnam

Halongbucht in Nordvietnam

Schon seit Jahren im Programm und stetig gut gebucht: „Vietnams Highlights und Angkor in Kambodscha“. Diese Reise vereint die Höhepunkte Nord- und Südvietnams mit den riesigen Tempelanlagen von Angkor Wat: Ein 3-Tage-Trekking führt Sie zu Bergdörfern der Hmong und Dai ins Hochland Nordvietnams, Sie paddeln entspannt durch die Halongbucht, besuchen eine einheimische Familie im Mekongdelta und radeln in Angkor Wat dem Sonnenaufgang entgegen!

Begleitet werden Sie auf der Reise von Pierre, Thomas, Hanh und Mori. Diese sind jeweils Spezialisten auf ihrem Gebiet und auch ein Grund für den steten Erfolg der Reise. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle einmal das Team vorstellen, das immer wieder unsere Gäste zu begeistern weiß:

Pierre Vercheval

Pierre Vercheval

Im Norden Vietnams empfangen Sie – je nach Reisetermin – Pierre oder Thomas: Pierre ist gebürtiger Leipziger und kennt sich aufgrund seiner engen Kontakte zu einer Familie in Hanoi bestens aus mit der vietnamesischen Kultur.


Thomas Kropff

Thomas Kropff

Seit 20 Jahren bereist Thomas Kropff intensiv den asiatischen Kontinent, arbeitet als Fotograf und Vortragsreferent. Mit Leidenschaft und viel Hintergrundwissen bringt er Ihnen „sein“ Asien nahe.


Le Thi Hong Hanh

Le Thi Hong Hanh

In Südvietnam begrüßt Sie Hanh: Hanh studierte Deutsch als Fremdsprache, spricht fließend Deutsch und zeigt Ihnen ihr Heimatland aus dem Blickwinkel einer Einheimischen. Gemeinsam entdecken Sie ihre Heimatstadt Saigon und die schwimmenden Märkte im Mekongdelta.


Morteza Ariana

Morteza Ariana

In Kambodscha reisen Sie mit dem Angkor-Experten Morteza Ariana. Mit Mori entdecken Sie die riesigen Tempelanlagen Angkor Wats per Rad und „durch die Linse“. Mori hat früher als Fotograf für Unicef gearbeitet und lebt heute in Kambodscha. Er gibt Ihnen Tipps, wie aus Ihren Urlaubs-Schnappschüssen richtig gute Fotos werden.


Ihre unterschiedlichen Perspektiven und ihre gemeinsame Passion zu Südostasien garantieren Ihnen ein einmaliges Reiseerlebnis mit vielfältigen, intensiven Einblicken in die vietnamesische Kultur!

Schon im Januar war der Herbsttermin komplett ausgebucht. Deshalb gibt es nun einen Zusatztermin vom 10.10. bis 31.10.2015 – die ersten Buchungen sind bereits eingegangen!

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/VUK11

Allen Gipfelhungrigen, welche einmal den höchsten Berg Vietnams, den Fansipan, besteigen möchten, können wir die Reise „Vietnams Norden und Süden“ vom 17.10. bis 07.11.15 empfehlen: www.schulz-aktiv-reisen.de/VIT01

Ein Berg im Portrait – der Elbrus

Der berühmte Doppelvulkan ist der höchste Berg Europas

Der berühmte Doppelvulkan ist der höchste Berg Europas

Der Elbrus – ein ruhender Doppelvulkan im russischen Kaukasus an der Grenze zu Georgien gelegen, ist mit 5642 m Höhe der höchste Berg Russlands und gleichzeitig der höchste Berg unseres Kontinents. Damit gehört er in Bergsteigerkreisen zu den berühmten Seven Summits. Von den stark vergletscherten Gipfelbereichen des Ost- und des Westgipfels fließen mehr als 70 Gletscher ins Tal. Den höchsten Punkt bildet der Westgipfel, welcher einen Krater von 250 m Durchmesser aufweist.

Der Mythologie nach war der Elbrus das Gefängnis des Prometheus, nachdem er den Menschen das Feuer gebracht hatte. Darüber hinaus erhielt der Berg viele weitere Bezeichnungen und Namen wie „Berg der Sprachen“, „König der Geister“, „Thron der Götter“, „Ort der Glücklichen“ und „Heilige Höhe“.

Nicht nur vor dem geografischen Hintergrund werden Parallelen zum Ararat deutlich, sondern auch in der Mythologie: So soll einer Sage zufolge die Arche Noah vor ihrer Landung am Ararat kurzzeitig am Elbrus gestrandet sein.

Da der Elbrus als heiliger Berg gesehen wurde, war die Besteigung für lange Zeit nicht erlaubt. Im Jahr 1829 fand eine umstrittene Erstbesteigung auf den Ostgipfel statt. Am 26. Juli 1874 erfolgte dann die Erstbesteigung des 5642 m hohen Westgipfels durch die Engländer Horace Walker, Frederick Gardiner, Florence Crauford Grove und den Schweizer Führer der Expedition, Peter Knubel.

Eine der ersten Unterkünfte am Elbrus war die berühmte Prijut 11 – Unterkunft der 11, da 1929 11 Wissenschaftler diese Hütte für Forschungszwecke auf knapp 4200 m errichteten. Etwas später wurde statt dieser Hütte eine neue, für 40 Personen ausgelegte Hütte errichtet. Durch ein Feuer im Jahr 1998 brannte die Hütte bis auf die Grundmauern nieder. Zahlreichen Bergsteigern bietet deshalb seit Sommer 2001 etwas unterhalb der ehemaligen Prijut 11 die neue Dieselhut ein Dach über den Kopf.
Die wohl weitaus berühmteren Unterkünfte befinden sich jedoch am Ende des Sessellifts. Die rot und weiß gestrichenen Botschkis in Form von Wohntonnen bieten Platz für zahlreiche weitere Bergsteiger. Die Hütten sind in Privatbesitz und nicht reservierbar. Verschiedene weitere Wohncontainer, zwischen den legendären Wohntonnen stehend, bieten Platz für weitere Alpinisten.

Neben den festen Unterkünften am Berg gibt es auch einige Seilbahnen, welche bis auf eine Höhe von 3550 m führen. Diese erleichtern den Aufstieg erheblich und bieten auch die Gelegenheit für den ambitionierten Wanderer, sich auf eine in Europa sonst unbekannte Höhe zu begeben.

Nicht nur aufgrund der relativ guten Infrastruktur zählt der Elbrus zu den eher leichteren Bergen. Der majestätische Vulkanriese ist über die Normalroute zwar technisch nicht schwierig, erfordert aber eine sehr gute Kondition und vor allem eine sehr gute Akklimatisation. So stellt der Elbrus an die körperliche Fitness höhere Ansprüche als beispielsweise der vergleichbar hohe Kibo. Kleine Täler bieten zahlreiche Möglichkeiten, sich für den eigentlichen Gipfelaufstieg an die Höhe zu gewöhnen. Deshalb führt Sie unsere Reise an den ersten 6 Tagen in landschaftlich wunderschöne Seitentäler des Baksan-Flusses. Um die erforderlichen Permits für diese Täler kümmern wir uns. Vor dem eigentlichen Gipfeltag werden zusätzliche Bergtouren von den Botschkis aus unternommen, die der besseren Höhenanpassung dienen.

Trotz der guten Aufstiegsbedingungen darf der Elbrus nicht unterschätzt werden. Denn das Wetter im Kaukasus ist launisch. Schnelle Wetterumbrüche mit Starkwinden sind keine Seltenheit. Kälte, Wind, Nebel und falsche Ausrüstung können auch erfahrene Bergsteiger zur Umkehr zwingen. Zwei Reservetage erhöhen deshalb bei unserer Reise die Aussichten auf den Gipfelerfolg am Elbrus. Unsere erfahrenen Bergführer kennen den Berg bestens und werden Sie sicher begleiten.

Wer noch dieses Jahr „Europa aufs Dach steigen“ möchte, sollte sich beeilen!

Folgende Termine sind gesichert:
18.07.15 — 01.08.15, Buchung bis 16.05.15 möglich
08.08.15 — 22.08.15, Buchung bis 06.06.15 möglich

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/RUS50

Warum gerade … Rumänien?

Radu und Robert bei unseren Reisetagen

Reiseleiter Radu und Robert bei unseren Reisetagen

Das heutige Rumänien im Südosten Europas besteht aus zahlreichen Regionen, die in der Historie ganz anders abgegrenzt waren, von verschiedenen Reichen besetzt wurden und damit unterschiedliche Entwicklungen nahmen. In den bewegten Zeiten vergangener Jahrhunderte kamen römische, türkische sowie habsburgische Machthaber und beanspruchten die Ländereien für sich. Entsprechend vielgestaltig war schon immer die ethnische Zusammensetzung des Landes.

Die Vielfalt der Volksgruppen äußert sich in den jeweiligen Traditionen, welche die Jahrhunderte überlebten und den Menschen eine gewisse Geborgenheit verschafften. Das Leben der Traditionen ist den Rumänen eigen, zu zahlreichen Festen und besonderen Anlässen werden Trachten getragen, bestimmte Speisen gereicht, Musik dargeboten und getanzt. Von Generation zu Generation wird so die Geschichte weitergegeben und das kann man im ganzen Land erleben!

Es sind also die herzlichen Menschen, die – eingebettet in ihr kulturelles Erbe – das Land so liebenswert machen und es ist auch die Natur, die viel zu bieten hat.

Besonders markant sind die Karpaten, die von Norden kommend in der Mitte des Landes nach Westen abbiegen und wie zwei Seiten eines Dreiecks das Herz Rumäniens umschließen. Hier befindet sich Transsilvanien (Siebenbürgen), übersetzt bedeutet dies „das Land hinter den Wäldern“, doch das ist eine eigene Geschichte.

Die südliche Grenze Rumäniens bildet zu weiten Teilen die Donau, dieser mächtige europäische Fluss mit mehr als 2800 Kilometern Länge. Bevor der Fluss in das Schwarze Meer einströmt, drängt ihn das Massiv der Dobrudscha zunächst nach Norden, doch dann sucht sich der Fluss seinen Weg und kann ein weit verzweigtes Delta bilden. Auch hier war immer schon eine Vielzahl an Volksgruppen beheimatet, wie der „letzte Friedhof vor dem Meer“ belegt.

Rumänien bietet sehr viel Raum für Erlebnisse! Wir möchten Ihnen zwei Regionen vorstellen, die zum einen durch unsere eigene Geschichte und Kultur berührt und geprägt ist und im zweiten Fall die europäischste all unserer Wasserstraßen beginnen lässt. Unsere Touren sind jeweils kombiniert mit passenden Aktivitäten, doch sehen Sie selbst:

  • „Das Land hinter den Wäldern“ entdecken Sie auf unserer Reise Siebenbürgen hautnah erleben. Sie besichtigen Transsilvanien und verbinden dies mit Wanderungen und Radtouren durch die urige und authentische Landschaft
  • Das Ende eines Flusses, nämlich das der Donau, erschließen Sie sich auf der Tour Einzigartiges Donaudelta, bei der Sie in das UNESCO-Weltnaturerbe ganz nah erleben.

Dass Rumänien eine Reise wert ist, sehen wir auch immer wieder an dem Feedback unserer Reisegäste. Diese zeigen sich häufig sehr positiv überrascht und haben auf ihrer Rückreise oft den Wunsch im Gepäck, das wundervolle Land noch einmal zu besuchen.

Unsere Reisen in Rumänien: www.schulz-aktiv-reisen.de/Rumänien

Zusatztermin für das Naturparadies Brasilien im Oktober

Kanufahrt auf einem der Seitenarme im Amazonasgebiet

Kanufahrt auf einem der Seitenarme im Amazonasgebiet

Die Fußball-Weltmeisterschaft ist vorbei und die Olympischen Spiele stehen für 2016 vor der Tür. Dieses Jahr ist also eine ideale Zeit, um das Land zwischen den beiden sportlichen Großereignissen zu besuchen.

Je nach Reiseziel in dem größten Land Südamerikas, welches 23 Mal so groß wie Deutschland ist, ergeben sich ganz unterschiedliche „beste“ Reisezeiten. Wer sich für die drei Naturparadiese des Landes – Amazonasgebiet, Pantanal und Iguaçu – interessiert, sollte seine Reise zwischen Mai und Oktober planen. In dieser Zeit ist die „Trockenzeit“ am Amazonas, d.h. es regnet nicht allzu stark. Hierbei ist der Oktober normalerweise der trockenste Monat. Trotzdem muss auch in dieser Zeit mit immer wieder auftretenden Regengüssen gerechnet werden. Außerdem sieht man im Oktober, dank des niedrigeren Wasserstandes auch schon die beeindruckenden Baumwurzeln aus dem Fluß ragen. Neben der Natur lernen Sie auf unserer Reise auch das Leben am und mit dem Amazonas kennen. Der einheimische, Deutsch sprechende Guide zeigt Ihnen wie man im Dschungel überleben kann und welche Pflanzen bestimmte Heilwirkungen haben. Sie besuchen gemeinsam ein Dorf der Caboclos und können dort auch von den typischen einheimischen Gerichten probieren!

Im Pantanal, dem zweiten Teil unserer Reise, beginnt im Oktober bereits langsam die Regenzeit. Die Temperaturen liegen bei 20-33 Grad und sind damit ähnlich wie im Amazonasgebiet. Es ist in der Regel auch die Zeit, in der die Tiere nach und nach die Wasserlöcher entlang der Transpantaneira verlassen und weiterziehen. Mit etwas Glück sieht man noch viele der hier lebenden Arten, z.B. Capivaras (Wasserschweine), Kaimane, den nachtaktiven Tapir und unzählige Vogelarten. Ein ganz besonderes Highlight ist der Besuch in Bom Jardim, wo Sie in einem glasklaren und fischreichen Süßwasserfluss Schnorcheln gehen und am Nachmittag eine Papageienlecke besuchen – ein farbenprächtiges und geräuschvolles Naturschauspiel!

Den krönenden Abschluss der Reise bilden die Iguaçu-Wasserfälle, die mit einer Breite von 3 km und einer Höhe von bis zu 80 m eines der Naturwunder Brasiliens sind. Ein Teil der Fälle liegt bereits in Argentinien und für den Besuch der argentinischen Seite ist ebenfalls ein Tag eingeplant. Ende Oktober bzw. Anfang November erwarten Sie hier warme Temperaturen und vergleichsweise wenig Regen. Trotzdem sollten Sie eine Regenjacke einpacken, denn oft kann man so nah an die Fälle herangehen oder -fahren (optionale Bootsfahrt auf der argentinischen Seite), dass man eine ordentliche Portion Wasser abbekommt.

Da der erste Termin im Oktober bereits seit Anfang April ausgebucht ist, gibt es nun einen Zusatztermin vom 19.10. bis 03.11.2015. Maximal 10 Reisegästen möchten wir auf diesem Termin die drei Naturparadiese Brasiliens näher bringen. Wer noch ein paar Urlaubstage übrig hat, kann diese Reise auch mit einem Besuch der schönsten Stadt und der berühmtesten Strände von Brasilien verlängern – Rio de Janeiro, Copacabana und Ipanema!

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/BRA06

Georgien – Im Land des Goldenen Vlieses

Höhlenkloster Vardsia

Wie wir schon in unserem letzten Newsletter berichtet hatten, befindet sich Georgien im Aufschwung. Straßen werden instand gesetzt und Wanderwege markiert. Geldautomaten findet man jetzt an vielen Ecken, ebenso wurden auch vielerorts Touristeninformationszentren eröffnet.

Doch nicht nur touristisch bewegt sich das Land nach vorn: 2015 wird in Tbilisi die Jugendolympiade Europas stattfinden, in diesem Zuge sollen mehrere neue Sporthallen errichtet werden und zwölf Sportstätten sind bis jetzt in Planung. Für die Fußballfans unter uns: in Georgien wird auch der UEFA Cup 2015 im Micheil-Meßchi-Stadion in Tbilissi ausgetragen.

Georgien – das vielseitige und sehr reizvolle Land bietet kulturell wie landschaftlich viele Möglichkeiten der Urlaubs- und Reisegestaltung. In den Bergen des Kaukasus, lange noch nicht so kommerzialisiert wie etwa die Alpen, kann man in aller Ruhe wandern und trifft oft stundenlang keinen anderen Menschen. Erholung pur in ursprünglicher Natur! Die palmengesäumten Steinstrände am Schwarzen Meer bieten dazu viel Abwechslung zum Gebirge. Georgier sind nette und unverstellte Menschen, ihre Gastfreundschaft ist sprichwörtlich. Der Gast ist überall und jederzeit herzlich willkommen!

Medea Statue in Batumi
Wer sich einen Eindruck von der Kultur und der atemberaubenden Landschaft machen möchte ist bei unserer Reise: Wandern und Kultur zwischen Kaukasus und Schwarzem Meer genau richtig!
Reisen Sie mit uns 15 Tage in das Land des Goldenen Vlieses. Besuchen Sie auf dieser Reise die Metropole Tbilissi, die alte Hauptstadt Mzcheta (UNESCO-Weltkulturerbe), die Höhlenstadt Vardsia mit Fresken aus der Goldenen Epoche und erleben die subtropische Atmosphäre unter den Palmenstränden von Batumi am Schwarzen Meer.
Auf Tageswanderungen in einer kleinen Gruppe erkunden Sie auch entlegene Ecken und werden immer wieder mit Ausblicken auf den Zentralkaukasus und seine schneebedeckten Fünftausender belohnt. Hier erstrecken sich die größten Gletscher des Kaukasus wie eine eisige Krone über ein Gebiet von 300 km². Das Gebirge gilt als eines der unberührtesten und schönsten Eurasiens. In Kachetien, der Wiege des georgischen Weines, besichtigen Sie das Höhlenkloster David Garedscha (6.Jh.) und wandern zum Kloster Udabno. Unterwegs besuchen Sie einen rustikalen Weinkeller inkl. Weinprobe direkt aus den „kvevris“ (im Boden eingegrabene Tonkrüge).

Bei einer Weinprobe haben Sie Gelegenheit gute georgische Markenweine zu probieren. Der Ausblick zum Zentralkaukasus mit seinen schneebedeckten Fünftausendern ist zwar schön, aber wir wollen die Bergregion auch hautnah erleben. So sind Sie zum Abschluss der Reise in der Region Chewsuretien in der kleinen Ortschaft Kasbegi am Fuße des legendären Kasbek in einer Privatunterkunft zu Gast. Eine Wanderung zu der 2.170 m hoch gelegenen Gergeti Dreifaltigkeitskirche lässt Ihre Blicke noch einmal in den Kaukasus und auf den Kasbek schweifen.

Ein einheimischer, Deutsch sprechender Reiseleiter ist die beste Voraussetzung für den tieferen Einblick in die Kultur und das Leben der Georgier. Wie zum Beispiel unser Reiseleiter Soso: Die Mehrzahl unserer Reisen wird von ihm geführt. Er ist 29 Jahre und ein Kind der Millionenhauptstadt Tbilisi. Trotz der Liebe zu seiner Heimatstadt freut er sich immer, im Sommer ruhige und naturbelassene Ecken des Landes mit kleinen Wandergruppen aufzusuchen. Soso hat die Fachrichtung Bibliothekswissenschaft an der Pädagogischen Universität in Georgien absolviert und anschließend noch etwa zwei Jahre Deutsch am Goethe-Institut in Tbilisi studiert. Seit 2004 arbeitet er als Deutsch sprechender Reiseleiter und Bergführer. In seiner Freizeit geht er seiner Lieblingsbeschäftigungen nach: Soso fischt und kocht sehr gern!

Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz auf einem unserer Termine:

01.08.15 — 15.08.15, € 2090,- inkl. Flug
26.09.15 — 10.10.15, € 2090,- inkl. Flug

Alle Infos: Wandern und Kultur zwischen Kaukasus und Schwarzem Meer

Weitere Reisen nach Georgien finden Sie unter: Reisen nach Georgien

Vorfreude auf die Trekkingsaison in Peru

Im Juni beginnt wieder die Trekkingsaison in Peru. Dann herrscht in den Anden die Trockenzeit und bietet optimale Bedingungen für mehrtägige Trekkingtouren. Tagsüber scheint größtenteils die Sonne und ein strahlend blauer Himmel thront über den noch verschneiten Berggipfeln. Dazu gesellt sich die erwachende Flora mit farbenfrohen Tupfern, z.B. Bromelien, Agaven und Orchideen. Die Nächte sind oft sternenklar, sodass man gebannt und voller Ehrfurcht in den südlichen Sternenhimmel schauen kann, auf der Suche nach dem Kreuz des Südens.

Choquequirao — die Wiege des Inkagoldes

Choquequirao — die Wiege des Inkagoldes

Auf unserer 3-wöchigen Reise sind Sie nur mit dem Tagesrucksack in zwei der schönsten Trekkinggebiete Perus unterwegs. Die erste Tour führt Sie zur „Wiege des Goldes“, nach Choquequirao, wie die Ureinwohner Perus die Festung in ihrer Sprache (Quechua) nennen. Nur zu Fuß erreichbar und von schneebedeckten Gipfeln der Salkantay-Kette umgeben, wird sie bisher nur von wenigen Touristen besucht. Wie in Machu Picchu schmiegen sich die erst teilweise freigelegten Terrassenmauern an die grünen Berghänge in 3000 m Höhe und lassen staunen, mit welcher Kraft frühere Kulturen ihre Wohn- und Zeremonienplätze bauten.

Sie übernachten bei Einheimischen am Titicacasee

Sie übernachten bei Einheimischen am Titicacasee

Nach diesem besonderen „Einstieg“ in die Geschichte und Kultur der Inka besuchen Sie mit der Festung Machu Picchu, der ehemaligen Inka-Hauptstadt Cuzco und dem Titicacasee die Höhepunkte im Süden des Landes. Am höchsten schiffbaren See der Welt übernachten Sie bei Einheimischen auf der Halbinsel Capachica. Drei Bauerngemeinden haben dort kleine, einfache Gästehäuser gebaut, in denen unsere Gruppen willkommen geheißen werden. Ein ganz besonderer Einblick in das noch sehr traditionelle, einfache Leben am Titicacasee.

Ausblick vom Camp zum Taulliraju

Ausblick vom Camp zum Taulliraju (Foto: Karin Richter)

Die Reise bietet optimale Akklimatisierung für das zweite Trekking in der Cordillera Blanca (Weiße Kordillere) im Norden Perus. Im Nationalpark Huascarán, in dem sich auch der gleichnamige höchste Berg Perus befindet (Huascarán, 6768 m), begeben Sie sich auf einem der schönsten Treks bis zum Fuße des Alpamayo. Die höchste Passüberquerung der Reise bei 4750 m wird mit Ausblicken auf den Taulliraju und dem unterhalb liegenden türkisfarbenen Gletschersee belohnt.

Doch nicht einzig und allein die beeindruckenden Naturkulissen und die interessante, noch immer präsente Kultur sind eine Reise nach Peru wert, wie eine ehemalige Reiseteilnehmerin schön zusammengefasst hat: „Ich habe jede Minute der warmen Herzlichkeit der Bevölkerung, die aufmerksame Betreuung unserer Guides und natürlich die atemberaubende Schönheit dieses Landes genossen! Ja Conny, Peru hat sofort mein Herz erobert. Ich glaube, ein Land für Menschen mit Achtsamkeit für das Leben. Einfach nur toll!“

Meine kleine Reisegruppe und ich auf dem Santa Cruz Trek bei meinem ersten Besuch Perus

Meine kleine Reisegruppe und ich auf dem Santa Cruz Trek bei meinem ersten Besuch Perus

Vor über 10 Jahren war auch für mich Peru das erste Land, das ich in Südamerika bereiste – und es war Schuld an dem daraus folgenden Südamerikareisefieber. 🙂 Für alle, die diesen Kontinent noch nicht kennen und auf der Suche nach einer Trekkingtour für den Sommer sind, ist diese Reise sicher eine gute Wahl. Aber auch „Wiederholungstätern“, die bereits ein anderes süd- oder mittelamerikanisches Land bereist haben, können wir diese Reise wärmstens empfehlen.

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/PER04

Unterwegs in Masuren – Neuerungen im Programm

Auch Bienen wohnen mit Stil ...

Auch Bienen wohnen mit Stil …

Wer multiaktiv unterwegs sein möchte, muss nicht immer um die halbe Welt reisen. Auch unsere Nachbarschaft – genauer gesagt die Masuren in Polen – bieten sich hierfür an. Schon seit vielen Jahren haben wir unsere Tour „Mit Rad, Kanu und zu Fuß durch Masuren“ im Programm. In diesem Jahr wartet die Tour mit einigen Neuerungen auf.

Die Reise besteht aus zwei Teilen. Im Ersten sind wir mit dem Kajak unterwegs. War die Übernachtung bisher nur in Zelten möglich, gibt es ab nun optional die Möglichkeit der Übernachtung in Pensionen. Wir schlagen unsere Nachtlager jeweils in unmittelbarer Nähe einer Pension auf, so dass Dusche und WC mit benutzt werden können oder eben auf Wunsch auch direkt in der Pension übernachtet werden kann.

Im zweiten Teil der Reise sind Sie dann mit dem Rad unterwegs. Als Ausgangsbasis dient uns hierbei eines der schönsten Hotels in Pisz, in welchem Sie natürlich auch nächtigen werden. Als kleines zusätzliches Highlight erweitern wir unsere Tour um einen Besuch bei einem ganz besonderen Imker. Seine Sammlung an Bienenhäusern wird sicher auch Sie begeistern, denn jedes davon ist ein Unikat und für sich gesehen schon ein Foto wert.

Doch aufgepasst: Bei einigen Terminen wird es schon recht eng. Wenn Sie noch mitkommen möchten, dann entscheiden Sie sich bald …

Alle Infos zur Tour: www.schulz-aktiv-reisen.de/POL08