Kuba reformiert sich weiter: ein langjähriges Verbot wird aufgehoben

Oldtimer bestimmen das Straßenbild

Oldtimer bestimmen noch das Straßenbild

Kuba ohne Oldtimer? Kaum vorstellbar, sind sie doch fest im Straßenbild der Karibikinsel verankert und schmücken unzählige Urlaubsfotos. Nirgendwo sonst sieht man so viele Autos aus den 50er-Jahren. Grund hierfür ist das Verbot des freien Autohandels, welches kurz nach der Revolution 1959 auferlegt wurde. In der Regel erhielten nur noch Regierungsbeamte und Ärzte Neuwagen – als „Prämie“ vom Staat – und nur noch vor 1959 erbaute Autos durften frei gehandelt werden.

Eine erste Lockerung des Gesetzes erfolgte 2011. Die kubanische Regierung erlaubte den An- und Verkauf von Gebrauchtwagen, wenngleich der Erwerb neuer Autos nur einer kleinen Bevölkerungsgruppe vorbehalten blieb. Mit Beginn des neuen Jahres soll sich das nun ändern. Staatschef Raúl Castro hat am 01. Januar 2014, dem Jahrestag der kubanischen Revolution, die ab sofort geltende Regelung verkündet, dass importierte Autos frei zu marktüblichen Preisen erworben werden können. Auch wenn die Oldtimer von Kubas Straßen nicht schlagartig verschwinden werden – der Preis für Neuwagen liegt bei rund 20.000 Euro, was im Vergleich zu umgerechnet rund 15 Euro staatlichen Monatslohn immens ist – wird die Neuregelung dennoch langfristig spürbar sein.

Wer jetzt noch kurzfristig das besondere Flair Kubas erleben und dem Winter entfliehen möchte, kann das auf unserer Reise „Karibische Vielfalt zwischen Viñales-Tal und Humboldt-Nationalpark“ vom 21.03. bis 07.04.2014. Drei Plätze sind noch frei!

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/CUB04

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