Berlin-Marathon 2015 – ein Rückblick aus Läufersicht

Berlin-Marathon 2015
Der Berlin-Marathon 2015 ist gerade erst Geschichte, doch 2016 wirft schon seine Schatten voraus: Die Anmeldung zur Reise und zum Marathon sind über uns bereits möglich!

Dieses Event muss man als Läufer einmal erlebt haben – alles ist groß und fantastisch! Angefangen von der Messe „Berlin Vital“, auf der wir natürlich vertreten sind und uns über Ihren Besuch freuen, über den Frühstückslauf am Schloss Charlottenburg, bis zum Marathon selbst, der an Stimmung kaum zu überbieten ist.

Gut 130 Laufbegeisterte waren es in diesem Jahr, die mit schulz sportreisen den Weg nach Berlin fanden. Sowohl unsere Unterbringungen als auch die geführte Biketour am Samstag fanden nur positive Resonanz. Letztere führte gut 3 Stunden von Berlin-Mitte bis zur Startnummernausgabe auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof und brachte den Teilnehmern nicht nur die bekannten Sehenswürdigkeiten der Stadt näher, sondern bot auch Einblick in urige und originelle Ecken der Stadt.

Berlin-Marathon 2015
Hier ein kleiner Rückblick unseres „laufenden“ Kollegen – Stefan Utke:

„Für mich war der 42. Berlin-Marathon das persönliche Marathondebüt. Dementsprechend aufgeregt war ich vor dem Lauf. Mein schulz sportreisen-Teamkollege Tino ist Marathon-erfahren und gab mir ein paar letzte Tipps. Nach einem guten Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Startgelände, welches unweit vom Hotel liegt. Zunächst gaben wir unsere Tüten bei den Gepäckzelten ab. Nachdem dies absolut problemlos lief, fanden wir unsere Startblöcke schnell. Auf der Straße des 17. Juni, wo der Spaß beginnt, war die Stimmung bereits fantastisch. Ca. 42.000 Läuferinnen und Läufer warteten auf den Startschuss. Es wurde getanzt, geklatscht und anderweitig aufgewärmt. Punkt 09:00 Uhr startete die Elite und die ersten Läufer aus Block A, B, C und D (wo Tino eingeteilt war). Da ich in Block F stand, musste ich noch ein paar Minuten warten, bevor es auch für mich los ging. Der Startschuss ertönte schließlich – und das riesige Läuferfeld setzte sich in Bewegung. Als erstes liefen wir an der Siegessäule vorbei – und wirklich: ab dem ersten Kilometer war das Flair an der Strecke einfach überragend! Ich musste mir Mühe geben, den Lauf aufgrund der guten Stimmung nicht zu schnell anzugehen.
Die ersten 7 Kilometer vergingen wie im Flug und so war ich überrascht, als ich auf einmal am Reichstag vorbei lief. Die Menge tobte und das Wetter hätte nicht besser sein können. Am Wegesrand unterhielten uns Rockbands, türkische sowie deutsche Volksmusik, Chöre, Clowns, Tänzer und vieles mehr. Weil ich ständig woanders hinsah, wurde mir zu keiner Zeit langweilig. Manche Zuschauer riefen sogar meinen Namen, da die Startnummer eines jeden Läufers personalisiert wird. An den gut besetzten Verpflegungsständen standen aller 5 km Wasser, Tee, Iso-Drinks und an km 27,5 Powerbar-Gels bereit. Ich kenne Berlin nicht besonders gut, doch als ich den Potsdamer Platz erkannte, wusste ich, dass es nicht mehr weit war. Schließlich liefen wir über den Gendarmenmarkt am Deutschen und Französischen Dom vorbei und bogen auf die Straße Unter den Linden ab. Dann sah ich das Brandenburger Tor vor mir, hinter dem der Zieleinlauf folgt. Nicht nur ich, nein alle um mich herum, Läuferinnen und Läufer sowie alle Zuschauer, freuten sich und rissen die Arme in die Höhe. Ich glaube, ich spreche für alle Marathonläufer wenn ich sage: Dieses Gefühl kann man nicht beschreiben, man muss es erleben! Also, trainiert fleißig und erlebt es 2016 selbst – es lohnt sich!“

Nicht vergessen: Jetzt die Startkarten für den 43. Berlin-Marathon am 25. September 2016 sichern!

Alle Infos: www.schulz-sportreisen.de/DEU44

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