Stippvisite auf den Kanaren

Eben zurückgekehrt von den wunderbaren Inseln Teneriffa und La Gomera, möchte ich Sie an meinen Eindrücken Teil haben lassen. Wer sich danach selbst auf den Weg machen möchte, findet hier eine Übersicht unserer Kanaren-Reisen.

26. Mai 2012:

Das Luxushotel Abama

Das Luxushotel Abama

Riesige Gartenanlage

Riesige Gartenanlage


Schon vom Flieger aus sieht man den majestätischen Vulkan, den Teide (3718 m), der das Gesamtbild der Insel beherrscht. Ich freue mich, ihn quasi wolkenlos zu erleben. Angenehme Temperaturen erwarten uns auf Teneriffa, als wir in kleiner Gruppe für einen kurzen Besuch auf der Insel landen. Der karge und trockene Süden lockt vor allem sonnenhungrige Urlauber. Vorbei an zahlreichen Hotel- und Appartementanlagen erreichen wir unser heutiges Hotel, das „Abama“.

27. Mai 2012:     

Gemütliche Gässchen

Gemütliche Gässchen

Markt von La Laguna

Markt von La Laguna


Ein straffes Programm liegt vor mir, daher stelle ich ganz früh den Wecker, um im Meer schwimmen zu können. Der Ozean gehört mir und ich genieße das Rauschen der Wellen, bevor wir nach einem göttlichen Frühstück unsere Rundreise über die Insel starten.

Wir verlassen den kargen Süden und fahren über die Ostküste in den Norden. Unser erster Stopp ist Cristóbal de La Laguna, wo auch ein Marktbesuch nicht fehlen darf. Viele Gebäude des 16. und 17. Jahrhunderts sind noch erhalten und wir wandeln durch die völlig flache, schachbrettartig angelegte Stadt.

Eingang zur Bodega

Eingang zur Bodega

Hier ruhen wahre Schätze...

Hier ruhen wahre Schätze...


Es geht immer weiter in den Norden, der viel grüner ist und mir landschaftlich daher deutlich besser gefällt. Das Wetter ist nicht so beständig wie im Süden, dafür sehen wir zahlreiche Pflanzen und wunderschön angelegte Gärten als wir uns auf den Weg zu Felipe Monje machen. Wir besuchen seine Bodega, die nunmehr in der fünften Generation familiengeführt ist. Wir erfahren einiges über die Weinherstellung hier auf dem Land und dürfen natürlich auch probieren …

Kurze Mittagspause mit – von uns selbst hergestelltem – Mojo (kalte Soßen, die hauptsächlich aus Essig, Öl und Knoblauch bestehen). Wir probieren eine scharfe rote Mojo und eine mildere Grüne. Dazu runzlige kanarischen Kartoffeln (papas arrugadas). Köstlich!

Lavasand-Bilder

Lavasand-Bilder

El Teide

El Teide


Den anschließenden Kaffee genießen wir auf der Terrasse mit Blick auf den Teide. Weiter gehts mit dem Bus nach Orotava, bekannt durch seine Festlichkeiten an Fronleichnam. In wochenlanger Fleißarbeit werden riesige Bilder aus gefärbtem Lavasand erstellt. Nur um am eigentlichen Festtag für wenige Stunden die Öffentlichkeit zu verzaubern.

"Unterstützung" des Nationalparks

"Unterstützung" des Nationalparks

Natterköpfe

Natterköpfe


Wir fahren in den Teide-Nationalpark. Immer höher durch dichten Nebel und wunderbar grünen Wald bis wir in einer bizarren Mondlandschaft ankommen. Doch bei genauem Hinsehen entdecke ich eine überraschend vielfältige Vegetation. Nicht nur der „Stolz Teneriffas“, der Natternkopf, ist hier zu finden.
Der Sonnenuntergang hier oben taucht die Landschaft in ein seltsames Licht. Es ist wunderschön! Nach dem Abendessen hier oben genießen wir die Sterne am Firmament. Was für Eindrücke … Todmüde fallen wir weit nach Mitternacht ins Bett.

28. Mai 2012:

Ankunft im Hotel

Auf nach La Gomera


Die Nacht war kurz. Dennoch darf ein erfrischendes Bad vor dem Frühstück nicht fehlen, bevor wir nach Los Christianos fahren, um mit der Fähre nach Gomera überzusetzen. 45 Minuten dauert die Überfahrt nach San Sebastian.
In San Sebastian erfahren wir viel über „El Silbo“, bekanntestes und am besten erforschtes Beispiel einer gepfiffenen Verständigung, das einst auf den gesamten Kanarischen Inseln den Guanchen zur Verständigung diente und heute nur noch auf La Gomera existiert – und sogar an Schulen gelehrt wird. Begünstigt durch die schallreflektierende Wirkung der Bergwände ist hier Kommunikation über Distanzen von bis zu zehn Kilometern möglich, die mit Rufen oder Schreien nicht überbrückt werden können.
Nach einer kleinen Stadtführung geht es nach Santiago zum Hotel.

29. Mai 2012:
Am nächsten Morgen brechen wir zu einer Inselrundfahrt auf. Unsere Reiseleiterin Marina lebt seit 15 Jahren auf der Insel und wir sind begeistert von ihrer Power und ihrer Fähigkeit, so anschaulich und verständlich zu erklären. Inmitten der Insel gedeiht der größte noch zusammenhängende Lorbeerwald der Erde. Marina liebt die Natur und so stoppen wir trotz engem Zeitrahmen immer wieder um die Ruhe und Schönheit der Natur auf uns wirken zu lassen …

 

Blick nach Valle Gran Rey

Blick nach Valle Gran Rey

Relief der Insel

Relief der Insel


Geographisch ist die Insel so angelegt, als habe man eine Landkarte einfach zusammengeschoben. Um die Insel zu erkunden, muss man immer wieder hinauf in die Berge fahren um sich dann in die einzelnen Schluchten zu begeben. Ein ideales Wanderreiseziel.

Ein Tag ist natürlich viel zu kurz um die Insel kennenzulernen. Wir haben uns nur einen ersten Eindruck holen können. Sicher komme ich wieder….

30.05.2012:
Am „Tag der Kanaren“ heißt es leider Abschied nehmen. Nach der Fährüberfahrt in Richtung Teneriffa geht der Flieger in die Heimat. Das nächste Mal bringe ich mehr Zeit mit!

Hier noch einmal die Bilder in einer praktischen Übersicht:

Mit schulz aktiv reisen die Kanaren aktiv erleben:
Unsere Kanaren-Reisen im Überblick

3 Gedanken zu „Stippvisite auf den Kanaren

  1. Moin Moin

    Man sollte sich aber definitiv mehr Zeit nehmen als fünf Tage um Teneriffa nicht nur zu sehen sondern auch zu erleben 🙂 Wirklich eine wunderschöne Insel, mit unterschiedlichem Klima und Landschaft in Nord und Süd.
    Viele Wanderwege und tolle (schwarze) Strände!
    Unsere Teneriffa Bilder kann man hier anschauen: http://www.teneriffabilder.com

    Gruß!

  2. Hallo,

    danke für den ausführlichen Bericht, echt Klasse Bilder habt Ihr da auf Gran Canaria geschossen. @Lennart, danke auch für deinen Tipp, sehr schöne Pics. Freue mich schon auf den nächsten Urlaub auf den Kanaren.

    Grüße

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