Eine Reise voller Begegnungen, Bewegung und kleiner Wunder – mit Gewinnchance auf Fernost-Flair

Diesen März heißt es für mich: Nǐ hǎo, Taiwan!
Kaum gelandet, sause ich mit dem Airport-Express direkt ins Stadtzentrum. Ich treffe Hao, einen pensionierten Fußballtrainer, der „spazieren fährt“ – einfach die Leichtigkeit des Unterwegsseins genießt. Wir plaudern über Taipehs modernes Metrosystem: alles klar beschildert, sogar auf Englisch, die Ticketautomaten gibt es auf Deutsch. Hao schwärmt von Deutschland – nur am ICE ist er damals gescheitert, zu kompliziert war für ihn die Orientierung. Wir lachen beide und meine Vorfreude steigt, die Inselwelt auf unserer 15-tägigen Aktivreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden.

Am Abend ist die Gruppe vollständig: Zwölf Gäste, Reiseleiter Chris und ich, Produktmanagerin für Taiwan. Alle sind müde nach dem langen Flug – ein gemütliches Restaurant zum Begrüßungsessen hätte wohl eher zum Einschlafen verführt. Doch Reiseleiter Chris weiß es besser: Statt Stillsitzen führt er uns direkt hinein ins pulsierende Leben des Nachtmarkts. Überall zischt, brutzelt und duftet es, wir staunen über die winzigen Garküchen und die flinken Köche. Chris ermutigt uns zum Probieren: Handbrot, Teigtaschen, Rosenapfel – neben seinen Empfehlungen dürfen wir auf alles zeigen, was wir ausprobieren wollen, und sofort wird eine neue Kostprobe herbeigezaubert. Natürlich darf der weltberühmte „stinkende Tofu“ nicht fehlen! Mit skeptischen Blicken kosten wir mutig – und müssen zugeben: Er schmeckt deutlich besser, als er riecht.

Von der Millionenstadt Taipeh zieht es uns weiter ins Grüne: Im Yehliu Geopark begrüßt uns ein wild tobendes Meer, das bizarre Felsen formt, als hätte ein Riese seiner Fantasie freien Lauf gelassen. Klatschnass erreichen wir Jiufen, warten den Regen ab – und besteigen den Kelung Berg mit grandioser Aussicht über die Bergwelt bis hin zum Taipeh 101.

Unsere Unterkunft? Einzigartig! Geführt von einer Künstlerfamilie, die lauter selbstgebaute Minihäuser in das Bergdorf zimmerte, jedes ein kleines Kunstwerk für sich – voller Charme und Kreativität. Abends dampfendes Essen unter roten Laternen und zum Frühstück dann der große WOW-Moment: Die Wolken lichten sich und präsentieren eine Postkartenidylle „in echt“ mit offenem Blick über das tiefblaue Meer, bunte Tempel und Dschungelgrün. Danach folgt eine Küstenwanderung im Dauer-Auf-und-Ab über endlose Steinstufen, vorbei an tempelartigen Aussichtspunkten und Landschaften, die sich anfühlen wie Hawaiis asiatische Cousine.

Die nächsten zwei Tage sind wir mit dem Fahrrad unterwegs: von Fenglin über Ruisui bis nach Sanxiantai – täglich rund 60 Kilometer durch das ländliche Taiwan. Auf gut gefederten Trekkingrädern, je nach Ehrgeiz mit oder ohne E-Schub, rollen wir durch sanfte Hügel, vorbei an Palmen, Bananenstauden und Ananasfeldern. An den Reisfeldern staunen wir: Statt Wasserbüffeln arbeiten hier Hightech-Setzmaschinen, und Bauern steuern Drohnen, die elegant über die Felder surren. Taiwan wirkt stellenweise wie ein Blick in die Zukunft – nur grüner. Das Wetter ist zunächst wechselhaft, bevor es am Nachmittag konsequent auf Dauerregen umstellt. Die Laune bleibt erstaunlich gut, auch wenn das Etappenziel irgendwann sehnsüchtig herbeigewünscht wird. Die Unterkunft wirkt schlicht, bis die Badezimmertür aufgeht: riesige Eckbadewanne, Panoramafenster mit Dschungelblick und heißes Thermalwasser. Die nassen Kilometer sind sofort vergessen! Am Folgetag lacht wieder die Sonne und es geht erst durchs Landesinnere, dann über einen aussichtsreichen Pass und schließlich am tobenden Pazifik entlang bis zur geschwungenen Sanxiantai-Brücke.

Es folgt Entspannung in Kenting: Spazieren an langen Sandstränden, Sundowner am Meer, Baden im türkisblauen Pazifik und tropische Botanikwunder im Nationalpark. An unserem freien Vormittag wollen ein paar von uns zum Sail Rock. Klingt einfach. Ist es nicht. Kein Taxi weit und breit, Passanten helfen eifrig mit. Dann die geniale Idee eines Locals: Wir stehen ja direkt vor der Polizeistation. Er marschiert selbstbewusst hinein und kommt mit drei strahlenden Polizisten zurück, samt Visitenkarte eines Taxiunternehmens. Ein Anruf, kurzes Verschwinden, dann die triumphale Nachricht: Problem gelöst! Kaum verabschiedet, stehen sie wieder da — diesmal für gemeinsame Gruppenfotos. Wir lachen: Bald sind wir wohl Kentings neue Lokalstars. Genau solch spontane Begegnungen machen Taiwan für mich unvergesslich.

In Tainan entdecken wir zwischen verwinkelten Gassen, Konfuziustempel und Altstadt, dass die wahre Magie dieser Stadt von ihren freundlichen Einwohnern ausgeht. Auch hier arbeitet Reiseleiter Chris keine klassischen Sehenswürdigkeiten ab, sondern führt uns direkt hinein ins Leben – in kleine Werkstätten, wo Laternen von Hand bemalt, Siegel geschnitzt und Tempelstickereien gefertigt werden. Die Einheimischen zeigen stolz ihr Handwerk, ganz ohne Erwartung einer Gegenleistung und ohne dass wir vorher angekündigt sind. In den zahlreichen farbenfrohen Tempeln basteln wir gemeinsam Glücksornamente, verbrennen gute Wünsche im Tempelofen und lassen uns vom Duft der Märkte treiben, wo uns eine Gemüseverkäuferin glücklich die angeblich frischeste Lokalfrucht schenkt. Alles fühlt sich leicht an: authentisch, spontan und ganz ohne touristische Inszenierung.

Im klaren Morgenlicht von Alishan tauchen wir ein ins „Waldbaden“ – die Sonne fällt warm durch die hohen Baumkronen, und die Luft riecht nach Harz, feuchter Erde und sonnengewärmtem Holz. Eine kurze Zugfahrt bringt uns sanft hinauf durch die Bergwälder, das gleichmäßige Rattern begleitet den Blick auf grüne Hänge und uralte Stämme. Auf dem Giant Tree Trail wandern wir zwischen mächtigen Zypressen, deren borkige Riesenstämme seit Jahrhunderten hier stehen, umgeben von Moosen, Farnen und dichtem Unterholz. Ebenso eindrücklich: die vielen Kirschbäume in voller Blüte – zarte rosa Farbtupfer im satten Grün, leuchtend im Sonnenlicht, als würde der Frühling selbst den Weg mit uns gehen.

Am Sonne-Mond-See schippern wir über türkisblaues Wasser und spazieren entspannt am Ufer entlang. Danach zieht sich die Fahrstrecke durch diesiges Wetter und eintönige Landschaft – bis wir plötzlich in eine kleine Seitengasse abbiegen und unvermittelt vor einer riesigen Klosteranlage stehen, die mitten im grünen Dschungel an einem Hang thront. Die letzten Meter gehen wir zu Fuß vorbei an Gebetsmühlen und bunten Fabelwesen, die im Licht der untergehenden Sonne funkeln. Aus der Ferne erklingt der meditative Gesang eines Mönchs, Vögel zwitschern, Wind rauscht durch die Gänge. Mit großen Augen streife ich durch die Anlage, völlig gefesselt von der Magie dieses Ortes. Für mich persönlich das schönste Erlebnis der ganzen Reise und der perfekte Tourabschluss.

Haben Sie selbst Lust bekommen, Taiwan zu entdecken? Dann begleiten Sie uns 2027 auf dieser besonderen Reise – mit Terminen im Februar, März, April und November. Alle Infos zur Taiwan-Reise: schulz-aktiv-reisen.de/TWN01

Machen Sie mit – holen Sie sich ein Stück Taiwan nach Hause!

PS: Mit etwas Glück kommt Taiwan schon vorher zu Ihnen! Wir verlosen drei Präsentpakete mit einer Extraportion Fernost-Flair. Alles, was Sie tun müssen: Verraten Sie uns, was Sie an Taiwan reizt – über Facebook, Instagram oder hier über unser Umfrageformular. Viel Glück und ein großes Dankeschön an das Fremdenverkehrsamt Taiwan für die Unterstützung und die schönen Überraschungen. 😊