Die meisten Reisen nach Georgien beginnen in Tbilissi (auch: Tiflis), der von südlichem Flair geprägten, quirligen Hauptstadt. Benannt nach seinen heißen, kohlensäure- und schwefelhaltigen Quellen sprudeln diese auch noch heute an den Hängen der Stadt und speisen die legendären Schwefelbäder Tbilissis.
Im 4. Jahrhundert wurde die Stadt erstmals erwähnt und galt als eine der reichsten Städte des Mittelalters. Über die Jahrhunderte unterlag sie unterschiedlichsten Einflüssen und vereint vielfältige architektonische Stile und Relikte. Bei einem Stadtrundgang gibt es daher viel zu entdecken!
- Auf Entdeckungstour durch Tbilissi
- Stadtrundgang in Tbilissi – Metechi Kirche
- Tbilissi: Kontraste zwischen Altstadt und moderner Architektur
Tbilissi ist ein idealer Ausgangspunkt, um die verschiedenen Regionen Georgiens zu bereisen. Eine der wohl interessantesten ist das abgeschiedene und geheimnisvolle Swanetien, bekannt als das „Land der Wehrtürme“, von denen die ältesten aus dem ersten vorchristlichen Jahrhundert stammen. Noch heute sieht man unzählige dieser Türme rings in den Bergen, besonders in den Orten Mestia und Ushguli.
Im Winter sind die kleinen Orte in den Bergen des Großen Kaukasus sechs bis acht Monate zum Teil völlig unzugänglich. Nur so konnten bis heute die Gebräuche und Traditionen erhalten bleiben, auch der Natur kommt dies zugute: Grüne, saftige Seitentäler, langgezogene Bergketten mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt versetzen Reisende regelmäßig in Staunen.
- Panoramablick über das Sno-Tal
- Überwältigende Blütenpracht
- Ushguli liegt auf 2200 Metern Höhe und gilt als höchstgelegenes dauerhaft bewohntes Dorf Europas
- Wie andere Orte ist auch Ushguli im Winter völlig von der Außenwelt abgeschnitten
- Der Hauptkamm des Großen Kaukasus
- Reiseteilnehmer von 2016 bei einer Wanderung zur Inguri-Quelle, unweit von Ushguli
Kasbegi, der Verwaltungsort dieser Region, ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in die verschiedenen Seitentäler der Kaukasus mit überwältigenden Ausblicken – der Panoramablick zum Kasbek und über die Gipfel des Tschauchebi-Massivs ist einmalig! Einen tiefen Eindruck hinterlässt auch die Gergeti-Kirche vor der Ostwand des mächtigen Kasbek.
- Von alten Heeresstraße sieht man oft schon den Kasbek in der Ferne
- Das im 1983 erbaute georgisch-sowjetische Freundschaftsdenkmal am Kreuzpass auf 2395 m Höhe
- Fantastische Ausblicke bei der Wanderung zur Tetu-Spitze (Foto: Thomas Billig)
Die Regionen Tuschetien und Chewsuretien schließen an die Kasbekregion im Nordosten Georgiens an. Wie Swanetien sind sie in den Wintermonaten von der Außenwelt abgeschnitten. Im Sommer eröffnet sich jedoch eine faszinierende, abgelegene Hochgebirgswelt entlang des Kaukasus. Auch hier findet man neben den mittelalterlichen Dörfern geheimnisvolle Wehranlagen. Höhepunkt ist ein Besuch des historischen, festungsartigen Hochlanddorfes Schatili. Nahe der tschetschenischen Grenze liegt es auf 1400 Metern Höhe in der tief eingeschnittenen Arghuni-Schlucht und wacht mit 60 Türmen über die nordöstlichste Ecke des Landes.
- Tuschetien und Chewsuretien – zwei der abgelegensten und ursprünglichsten Gebiete des Kaukasus
- Der Kaukasus begeistert immer wieder mit unglaublich weiten Ausblicken
- Batumi ist berühmt für den Primorskij-Boulevard
- Primorski-Boulevard
- Eines der vielen Theater am Boulevard
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