Was haben 2 Bretter, 16 Pfoten und 1 Eisangel gemeinsam?

Im hohen Norden sind sie ziemlich gute Antworten auf den Winter. Wo Schnee und Eis monatelang die Landschaft bestimmen, zieht man sich nicht einfach nach drinnen zurück. Man gleitet auf Skiern durch die Weite, zieht mit Huskys über verschneite Wege, stapft auf Schneeschuhen los – oder man bohrt eben ein Loch in einen zugefrorenen See und hält eine Angel hinein …

Drei Reisen aus Norwegen, Finnland und Schweden zeigen, wie unterschiedlich man dem nordischen Winter mit uns begegnen kann: mal mit einer Aktivität im Mittelpunkt, mal jeden Tag ein bisschen anders, mal für Einsteiger, mal für Fortgeschrittene – aber immer aktiv unterwegs. Denn genau das mögen wir am nordischen Winter: Er will nicht nur angeschaut werden. Er will, dass man mit ihm etwas anstellt. 😊

2 Bretter: 66° Nord – Skitour am Polarkreis

Keine Loipe, kein Rundkurs: Auf Backcountryskiern geht es sechs Tage quer durchs winterliche Saltfjell – über zugefrorene Seen, durch weite Täler und ungespurtes Gelände. Das Gepäck zieht in der Pulka hinterdrein und irgendwo da vorn liegt das nächste Dach über dem Kopf …

Abends wird es in den unbewirtschafteten Berghütten des norwegischen Wandervereins ziemlich bodenständig: Holz holen, kochen, einheizen, zusammensitzen. Vier bis sechs Reisende teilen sich nicht nur den Weg, sondern auch den Hüttenalltag. Und weil mitten im Fjell meist auch der Mobilfunkempfang verschwindet, bleibt für ein paar Tage tatsächlich nur das, was gerade vor einem liegt.

Wer braucht bei dieser Kulisse schon Mobilfunkempfang?

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16 Pfoten: Mit Huskys auf dem Bärenpfad durch Finnisch-Karelien

Vier Hunde, ein Schlitten und Sie mittendrin: Sobald sich die Leinen spannen, wird aus aufgeregtem Hundegebell plötzlich das leise Gleiten der Kufen über den Schnee. Vor Ihnen läuft Ihr eigenes Gespann, ringsherum die verschneiten Wälder Finnisch-Kareliens. Einige Kilometer führen sogar über den Bärenpfad, den Karhunpolku.

Zu einer Huskywoche gehört weitaus mehr als Schlittenfahren: Sie helfen beim Ein- und Ausspannen, versorgen die Hunde unterwegs und füttern sie am Abend. Drei Ausfahrten sind es in der gemütlicheren Lodge-Woche – wer tiefer hineinwill, unternimmt bei ausgewählten Terminen vier Touren und verbringt eine Nacht im abgelegenen Waldhaus. Und wenn die Hunde einmal Pause und Sie einen Tag zur freien Verfügung haben? Dann können Sie auf Schneeschuhen selbst ein paar Spuren in den Schnee setzen.

Kurze Teambesprechung vor der nächsten Ausfahrt 😉

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1 Eisangel und einmal alles, bitte: Aktive Winterwoche in Schwedisch-Lappland

Wer sich nicht für eine Winteraktivität entscheiden möchte, muss es hier auch nicht. Auf einer familiären Huskyfarm in Schwedisch-Lappland wird acht Tage lang ausprobiert, was der nordische Winter hergibt: ein eigenes Huskygespann lenken, auf Schneeschuhen durch die Taiga stapfen, auf breiten Holzskiern unterwegs sein – und schließlich ein Loch in einen zugefrorenen See bohren und die Eisangel auswerfen.

Dazwischen geht es nach Jokkmokk und hinein in die samische Kultur. Und weil zum nordischen Winter nicht nur das Draußensein gehört, warten nach der Rückkehr zur Huskyfarm Sauna, Hot Pot und Kamin.

In der Ruhe beißt der Fisch 😉

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Das lässt sich also im Winter alles so anstellen. Und was stellt der Winter mit uns an?

Warum vernünftige Menschen auf die Idee kommen, bei  minus 15 Grad ein Loch in einen zugefrorenen See zu bohren und sich daneben zu setzen? Eine mögliche Antwort finden Sie hier: Eine kleine Verteidigung der Kälte