Dass gemeinsames Reisen verbindet und Menschen zusammenbringt, gehört seit jeher zu unserer Philosophie. Mit unseren kleinen Gruppen von maximal 12 Teilnehmern schaffen wir Raum für Begegnungen, die oft noch lange nach der Rückkehr Bestand haben.
Soweit die Theorie.
Doch genau das ist wieder einmal passiert: Unsere Reisegruppe, die im November 2025 noch 15 Tage zu Fuß durch die Felslandschaften und Dünenwelten der algerischen Sahara wanderte, traf sich vergangenen Monat in München wieder. Auf dem Programm standen eine 30-Kilometer-Radtour durch das bayerische Voralpenland, die Hörnle-Überquerung und der obligatorische Besuch des Andechser Klosters.
- Ziel Nummer 1: Das hintere Hörnle in den Ammergauer Alpen
- Mit Datteln als Gipfelbelohnung (und Erinnerung an Algerien)
Mit knapp 700 Höhenmetern kam der Aufstieg dem Hochplateau in Algerien erstaunlich nah. Mit Datteln als Proviant fehlte für das vollständige Wüstengefühl eigentlich nur noch eines: die Dünen! Die gab es dann beim krönenden Abschluss im Schloss-Kino, wo die Gruppe die gemeinsame Algerien-Reise bei einem Film Revue passieren ließ, den einer der Mitreisenden unterwegs gedreht hatte. Zwei kurze Ausschnitte aus dem Film finden Sie hier: https://www.schulz-aktiv-reisen.de/ALG71
Doch um welche Reise, geht es eigentlich? Darf ich vorstellen: Trekking auf dem Hochplateau des Tassili N’Ajjer & Tadrart.
- Wohin? In der ersten Woche: ins Tassili N’Ajjer – ein gewaltiges Sandsteinplateau über der Sahara; in der zweiten Woche: durch das Dünenmeer des Tadrart.
- Wie? Zu Fuß – begleitet von Eseln, die das Gepäck tragen.
- Mit wem? Mit Sahara-Kennerin Irene Bayer, die seit vielen Jahren regelmäßig in Algerien unterwegs ist und ihre Begeisterung mit viel Gespür weitergibt.
- Wann? Im Frühjahr & Herbst, bei idealen Bedingungen für lange Trekkingtage.
- Aufstieg zum Hochplateau des Tassili n’Ajjer
- Entdecken Sie bis zu 10.000 Jahre alte Gravuren und Malereien
Und die ausführliche Vorstellung? Sehr gerne!
Im Süden Algeriens beginnt in Djanet eine Landschaft, die weltweit einzigartig ist. Es geht durch die Ausläufer des Tassili n’Ajjer, wo Felswände zu Geschichtsbüchern werden. Mehr als 15.000 Felsbilder erzählen hier von einer Epoche, in der die Sahara noch grün war.
Um dieses Freilichtmuseum zu erreichen, sind zunächst rund 650 Höhenmeter zu bewältigen. Oben angekommen, sind manche Motive klar lesbar, andere bleiben rätselhaft. So stand Frank Schulz einmal vor einer Zeichnung, die für ihn eindeutig eine Frau mit Spiegel zeigte. Nur: Konnte das zeitlich überhaupt sein? Solche Fragen bleiben durch Irene nur selten offen. Und wenn doch, werden sie spätestens zu Hause beantwortet. Dort, wo Handyempfang und Internet wieder zu nützlichen Helfern werden. Und so stellte sich nach Franks Recherche heraus, dass die Römer während ihrer Herrschaft über Nordafrika die ersten Spiegel nach Algerien brachten.
Während sich die meisten Reisenden auf den leichter zugänglichen Routen im Tal bewegen, sind wir getreu unserem Motto mehrere Tage mitten im Herzen dieser Felsbildregion „dem Besonderen auf der Spur“. Das Gebiet ist nur zu Fuß erreichbar und deshalb oft menschenleer.
In Woche zwei wartet dann das traumhaft schöne Tadrart, wo Felsen und Riesendünen in den unterschiedlichsten Farben um die eindrucksvollste Kulisse konkurrieren.
- Das Amenokal – eine der markanten Felsformationen des Tadrart
- Bis zu 150 Meter hohe Dünen
- Was unsere Gäste am meisten überrascht? Die Vielfalt der Wüste!
Wer glaubt, Wüste sei einfach nur Sand, wird im Tadrart sehr freundlich eines Besseren belehrt. Die Farben reichen von Weiß über Goldgelb bis zu tiefem Rot und Schwarz.
- Warum selbst Reiseleiterin Irene jedes Jahr aufs Neue überrascht ist? Weil die Wüste nie gleich aussieht und die Dünen die Landschaft jedes Mal neu formen.
- Und warum gerade Algerien? Wegen seiner Unberührtheit.
Es gibt nur noch wenige Orte auf der Welt, an denen man Ursprünglichkeit so erlebt wie in Algerien – einem der am wenigsten erschlossenen Länder Nordafrikas. Und genau das spürt man sofort. Keine Besucherströme. Keine Wege, auf denen man sich gegenseitig ausweicht. Stattdessen öffnen sich weite Landschaften, in denen Sie oft allein unterwegs sind.
Während man mittlerweile in den Alpen vollen Handyempfang hat, sind wir in Algerien zwei Wochen offline. Für die Erreichbarkeit im Notfall sorgt ein Satellitentelefon. Dieses Abschalten macht die Reise für viele so besonders – und für Irene jedes Mal aufs Neue schön.
Neugierig geworden? Dann begleiten Sie mich gerne auf unserem Novembertermin (01.–15.11.).
Zur Reise: https://www.schulz-aktiv-reisen.de/ALG71
Algerien auch ohne Trekking – und zum letzten Mal mit Kamelen
Wer Lust auf Algerien hat, es aber etwas ruhiger angehen möchte, findet passende Alternativen. Unsere Wanderreise kommt ohne zu bewältigende Höhenmeter aus und findet dieses Jahr zum letzten Mal statt. Begleitet von Kamelen, die Ihr Gepäck transportieren, führt sie durch die Dünenlandschaften der Sahara.
Oder eine Geländewagenreise, bei der jeder selbst entscheidet, ob man morgens zu einem Spaziergang aufbricht, abends die Dünen erklimmt oder die Landschaft einfach auf sich wirken lässt.
Was alle drei Reisen verbindet? Mittagspausen unter Akazien und gemeinsame Abende bei Tee mit den Tuareg. Dazu ein Koch, der mitten in der Wüste Mahlzeiten zaubert, bei denen man sich fragt, ob hinter der nächsten Düne doch ein Restaurant versteckt ist. Zu Fuß, mit Kamelen oder im Geländewagen – der Sternenhimmel über der Sahara bleibt derselbe.
Tel. +49 (0) 30 20005874
viktoria.wagner@schulz-aktiv-reisen.de






