Neuigkeiten von den Azoren – Interview mit Reiseleiter Herbert

Blick auf den Pico – der höchste Berg der Azoren und Portugals

Im letzten Jahr war es ruhig um die Azoren. In der Regel sind vor allem die Sommertermine im Juli und August fast immer ausgebucht, doch letztes Jahr mussten wir aufgrund umfangreicher coronabedingter Einreisebestimmungen alle Termine der beiden Reisen Wandern auf drei Atlantikinseln und Wandern auf vier Atlantikinseln leider absagen.

Umso optimistischer sind wir aber mit Blick auf die diesjährige Saison. Die Azoren haben seit Januar nur noch wenige Neuinfektionen zu verzeichnen und weisen von ganz Portugal die niedrigste 7-Tages-Inzidenz (15) auf. Risikogebiet sind sie in der Theorie nicht, jedoch ist im Moment die Reisewarnung für die Inselgruppe noch nicht aufgehoben. Aber die Zeichen deuten auf jeden Fall in die richtige Richtung. Daher bereiten wir die Saison mit unseren Partnern intensiv vor und freuen uns, dass unsere langjährigen Reiseleiter Peter, Herbert und Arne dieses Jahr weibliche Unterstützung von den beiden Reiseleiterinnen Evelyn und Eva erhalten, die künftig unser Team auf den Azoren verstärken werden. Die beiden leben vor Ort, kennen die Zentralinseln sehr gut und führen bereits seit vielen Jahren Gruppen auf den Inseln. Willkommen an Bord!

Herbert auf Fischfang statt Reiseleitung im letzten Jahr

Seit vielen Jahren ist Herbert Wietreich bereits eine feste Größe in unserem Reiseleiterteam auf den Azoren. Seit 2007 lebt er mit seiner Frau im beschaulichen Urzulina auf São Jorge, und wer könnte uns daher besser einen aktuellen Überblick auf den Azoren geben als Herbert! Wir haben dazu ein kleines Interview mit ihm geführt:

Herbert, wie geht es dir und wie ist die aktuelle Situation auf den Azoren derzeit? Die Azoren hatten die Lage bis Ende September, Anfang Oktober letzten Jahres sehr gut unter Kontrolle, bis die Infektionszahlen dann im November vor allem auf den Hauptinseln São Miguel und Terceira anstiegen. Seit Januar sinken die Zahlen jedoch eindrucksvoll und die 7-Tage-Inzidenz liegt schon deutlich unter 50, sodass die Azoren eigentlich schon kein Risikogebiet mehr sind.
Danke, mir geht es sehr gut. Die Lage bezüglich Covid-19 auf den Inseln Faial, São Jorge und Pico ist und war die ganze Zeit nie irgendwie bedrohlich. Von den bei uns auf São Jorge innerhalb von circa einem Jahr positiv getesteten 24 Personen waren die meisten ohne Symptome! Nur eine alte Frau war schwer krank. Ein paar hatten normale, eher leichte Grippe-Symptome.
Von Freunden hörte ich, dass es auf den anderen beiden Inseln sehr ähnlich war. Also liegt zumindest auf diesen drei Inseln hier ein Jahr mit einem völlig normalen, harmlosen „Infektions-Geschehen“ hinter uns. Gesundheitliche Bedenken für die kommende Reisezeit sind aus meiner Sicht unbegründet.

 


Wir haben aufgrund der umfangreichen Einreisebestimmungen mit mehrmaligen Tests im letzten Jahr leider keine Gruppen auf den Zentralinseln durchgeführt. Wie hast du das letzte Jahr empfunden? Waren Touristen auf den Inseln unterwegs?
Bis Mitte Juli 2020 gab es auf São Jorge sehr wenig Reisende. Tourismus fand praktisch nicht statt. Eine interessante Begegnung hatte ich allerdings Anfang Juni. In der Faja do Santo Cristo begegnete ich einer 8-köpfigen Wandergruppe aus England. Es gab keinen Reiseleiter, man hatte sich privat organisiert – no problem.
Ab Ende Juli überraschte mich allerdings ein enormer Zustrom von Touristen. Es war fast so wie im Jahr zuvor, als gäbe es kein Corona! Nur an den vielen Masken im Fährterminal war erkennbar, dass etwas anders war. Der Grund für den plötzlichen Ansturm war ein spontanes Programm der Azoren-Regierung zu Förderung des inner-azoreanischen Tourismus. Ein Zuschuss zu den Reisekosten lockte viele Bewohner der großen Inseln in unser beschauliches Idyll. Aber auch Festland-Portugiesen kamen.

Du lebst nun schon einige Jahre auf den Inseln und führst vor allem unsere Gruppen auf den Inseln Faial, São Jorge und Pico. Magst du uns deine drei absoluten Highlights oder Geheimtipps verraten?
Da muss ich schon ein bisschen überlegen, weil es ja viel mehr als drei gibt. Also, wenn in Fajal oben am Kraterrand plötzlich der dichte Nebel aufreißt und die Sicht auf den enormen, sattgrünen Krater freigibt, verschlägt es auch mir den Atem. Auf São Jorge fällt es mir am schwersten, mich für eines der vielen Highlights zu entscheiden. Vielleicht ist es der Sprung unter den kalten Wasserfall, oder der Blick von oben auf die „Faja da Caldeira do Santo Cristo“ oder das Schwimmen in der „Poça Simao Dias“ nach der längsten Wanderung über den „Pico da Esperanza“ in die Faja Ouvidor. Und natürlich ist es ein unvergleichlicher Moment, wenn man die letzten Meter des höchsten Berggipfels Portugals auf allen Vieren erklommen hat und sich ein Wahnsinnsblick auf die umliegenden Inseln auftut …

Unsere Reisegäste fragen oft, welche Saison die beste Reisezeit ist. Ich sage eigentlich immer, dass die Azoren den gesamten Sommer gut bereisbar sind. Was ist deine Lieblingsjahreszeit auf den Inseln?
Für eine Gruppen-Wanderreise ist der Sommer, also Juni/Juli/August und September vor allem die vom Wetter her sicherste Reisezeit. Da regnet es kaum. Auf vielen Wegen gibt es Stellen, die bei bzw. nach starkem Regen, wie es außerhalb des Sommers öfters vorkommt, unangenehm rutschig werden. Anfang Juni sind die Lufttemperaturen sehr angenehm, noch relativ frisch. Die Wassertemperatur liegt bei 18 bis 19 Grad. Mitte August ist es dann immer richtig warm und man freut sich am Ende der Tour auf das abschließende Baden im 23 bis 24 Grad warmen Atlantik. Taucherbrille und Schnorchel sind sehr empfehlenswert.
Ich persönlich mag den Winter genauso oder fast noch lieber als den Sommer – wenn es nicht regnet und die Sonne scheint!

Typisch für São Jorge sind die Fajãs, kleine Landzungen, umgeben von steilen Berghängen, wie hier bei der Fajã das Almas in der Nähe von Herberts Wohnort.

Nun hoffen wir alle, dass wir ab Juni wieder in die Saison auf die Azoren starten können. Was wünscht du dir für den Sommer?
Ich wünsche mir einen Sommer „…wie er früher einmal war“. Also nicht die „neue Normalität“ mit Maske, Social Distancing und Angst im Gepäck. Ich wünsche mir viele Wander- und Naturbegeisterte hier begrüßen zu dürfen und mit ihnen zusammen nach dieser dunklen Zeit wieder frei durchzuatmen und sich wohlzufühlen in meiner wundervollen Wahlheimat.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herbert für seinen Einblick und gehen voller Optimismus davon aus, dass schon in diesem Jahr unsere Reisegäste wieder gemeinsam mit unseren Reiseleitern die Inselwelt der Azoren erkunden dürfen.

Alle Infos zu unseren Reisen finden Sie hier: www.schulz-aktiv-reisen.de/Azoren

Verschneite Eifelgrüße von Reiseleiter Arne Wichmann

Viele haben sich in den letzten Tagen und Wochen in die deutschen Mittelgebirge begeben, um in der eiskalten Winterluft ein wenig Freiheit zu schnuppern. Auch die Eifel war ein zu Recht begehrtes Ziel für wildnishungrige Ausflügler. Während die beliebten Spots schnell überlaufen waren, fand man sich mit entsprechender Ortskenntnis natürlich allein auf weiter Flur und hatten den Wald so ganz für sich allein.

Unser Reiseleiter Arne Wichmann war abseits vielbetretener Pfade mit Freunden, Bekannten und seiner Familie dem Besonderen auf der Spur und freut sich schon sehr darauf, Sie ab Mai wieder durch seine Heimat zu führen. Denn aufgewachsen am Rande der Eifel und bestens mit deren Reichtum und dem speziellen Charme der Bewohner vertraut, ist er völlig vernarrt in seine Heimat und deren verborgene Schätze.

Für Arne besitzt die Eifel einen besonderen Zauber. Die Landschaft begeistert auf ihre ganz eigene Art und Weise und die Bewohner mit ihrer manchmal etwas rauen, aber stets authentischen Lebensart sind ein charmantes und zutiefst gastfreundliches Völkchen. Als studierter Ökologe, zertifizierter Natur- und Landschaftsführer und zugelassener Wanderführer mit langjähriger Erfahrung führt Arne Sie nicht nur aus Leidenschaft, sondern auch mit Kompetenz und Wissen durch die Eifel. Überzeugen Sie sich selbst!

Die Eifel entdecken – zu Fuß!

9 Tage Wanderreise querfeldein und mitten durch erstaunliche Vulkanlandschaften
22.05.–30.05.21
10.07.–18.07.21
23.10.–31.10.21
26.03.–03.04.22
21.05.–29.05.22
25.06.–03.07.22
22.10.–30.10.22

Warum gerade … 2021 nach Nepal?

Nepal war eine der letzten Fernreise-Destinationen, die wir im Frühjahr 2020 noch unter normalen Bedingungen durchführen konnten. Seitdem ist viel passiert und das Land leidet unter ständig wechselnden Regularien und Einreisebestimmungen. Und doch machen die aktuellen medizinischen Entwicklungen Hoffnung auf eine ganz neue touristische Zeit in Nepal.
Quo vadis Nepal … wo soll die Reise im kleinen Himalaya-Staat hingehen?

Welche Entwicklung sich in den kommenden Monaten in Nepal vollziehen wird, welche Regionen dabei besonders in den Fokus geraten und welche Aktivitäten die touristische Linie in Nepal bestimmen werden, bleibt offen. Klar ist, dass nur touristische Unternehmen mit einem klaren Profil und einer nachhaltigen Ausrichtung sich in einem stark umkämpften Markt profilieren werden. Und klar ist auch, dass sicherlich Reisen in kleinen Gruppen in freier Natur diesbezüglich Priorität haben werden.

In diesem Sinne wollen wir bei schulz aktiv reisen am Neuaufbau des Tourismus in Nepal mitwirken. Durch unsere langjährigen Partnerschaften mit unseren Agenturen unter Leitung von Sher Bahadur und Pasang Gelu Sherpa in Nepal, mit dem reichhaltigen Fundus an geballten Nepal-Ortskenntnissen unserer Himalaya-Experten Stefan Utke und Markus Protze, im Zusammenspiel mit Reiseleiter und Buchautor Ray Hartung, bietet sich ein Netzwerk par excellence. Eine wichtige Komponente ist dabei auch unsere Sport-Reise, der Annapurna Circuit Trail Run – ein Projekt mit Pilotcharakter im Himalaya-Raum, leidenschaftlich betreut von unserem Lauf-Experten Stefan Utke und für ihn eine echte Herzensangelegenheit.

Wir wollen kontinuierlich mit unseren Klassiker-Reisen, wie der Kleinen Annapurna-Runde, aber auch mit innovativen neuen Reisen, wie unserer Kultur- und Trekkingreise auf unbekannten Pfaden, die Region voranbringen und dabei helfen, Nepal touristisch als das zu entfalten, was es ist: Ein Traum für Aktiv-Reisende zwischen Himalaya-Riesen und Reisterrassen.

Unsere Termine für 2022 sind bereits ausgeschrieben und auch die Herbst-Termine 2021 sind bereits gut gebucht – wir freuen uns auf Ihr Interesse – Namasté!

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/Nepal

Neujahrsgruß von Südamerika-Reiseleiter Eckhard Fella

Liebe Reisefreunde,

nach langer räumlicher Trennung kann ich Ihnen endlich wieder ein paar Zeilen aus Südamerika senden. Denn erst kürzlich durfte ich nach Venezuela zurückkehren, dass ich seit 29 Jahre mein geliebtes Zuhause nenne. Die unerwartete Reise begann für mich im Frühjahr 2020. Ich war in Mexiko auf Reiseleitung, als ich von den weltweiten Grenzschließungen überrascht wurde. So „strandete“ auch ich am Meer von Bajas California. Die beliebte Landzunge mit ihrer atemberaubenden Schönheit ist normalerweise rege belebt durch amerikanische und lokale Touristen. Doch plötzlich war alles wie ausgestorben und ich hatte die Qual der Wahl zwischen den gemütlichsten Ferienhäusern direkt am Ozean. So genoss ich meine Wartezeit in vollen Zügen, baute mein Home-Office auf und erfreute mich einer stabilen Internetverbindung. Eine wahre Rarität im Vergleich zu Venezuela! Zwar durfte ich nicht zurückreisen, dafür konnte aber meine venezolanische Frau einreisen. So verlegten wir temporär unseren Lebensmittelpunkt an die Küste Mexikos. Aus Tagen wurden Wochen und aus Wochen wurden Monate. Und ja – so ein Ferienparadies für sich selbst zu haben, ist wahrlich etwas Besonderes! Nach fünf Monaten beschlossen wir dann doch die Rückkehr per Umweg über meine alte Heimat (Deutschland) zu versuchen. Erneut hatten wir nicht damit gerechnet, dass daraus weitere drei Monate werden würden. Im November 2020 war es dann endlich soweit – wir durften zurück!

Viel Zeit blieb zum Lesen, wobei mich insbesondere der Bestseller „Die Liebe in den Zeiten der Cholera“ des bekannten Schriftstellers Gabriel García Márquez faszinierte. Das Werk handelt von einer Liebesgeschichte Ende des 19. Jahrhunderts, in welcher sich ein Paar in Cartagena (Kolumbien) ewige Liebe verspricht. Aufgrund der Wirren der Zeit finden sie jedoch erst nach über 50 Jahren bei einer Schiffsfahrt wieder zueinander. Als Reiseleiter führe ich seit gut zwanzig Jahren Reisegruppen durch Kolumbien und ich bin nach wie vor völlig verzaubert von der landschaftlichen Schönheit des Landes. Die Literatur war für mich wie ein Sehnsuchts-Bündnis mit der Ferne. Heute könnte man den Titel gut umbenennen mit „Die Liebe in den Zeiten von Corona“ und so einige spannende Lebensgeschichten zusammenschreiben. Gemeinsamkeiten gibt es durchaus – die angeschlagene Wirtschaft, soziale Unsicherheit und die Angst vor der Ansteckungsgefahr. In jedem Fall eine passende Lockdown-Lektüre!

Doch was in mir während dieser Zeit besonders reifte, war der Wunsch, endlich wieder frei verreisen zu können, und das am liebsten genauso wie vor 20 Jahren. Keine überfüllten Naturparks, kein Touristenrummel und keine überfüllten Hotels oder Lodges. Und ja – tatsächlich! Dieser Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Zudem erholt sich die Natur Lateinamerikas prächtig und flächendeckend. Man sieht Tiere, die man seit langem nicht mehr gesehen hat, und auch Wasser und Luft scheinen sauberer zu werden. Man fühlt sich ein bisschen wie ein Pionier, der unerforschtes Gebiet betritt: purer Genuss der Naturschönheiten, ohne große Menschenansammlungen oder Fahrzeuglärm. Zudem normalisiert sich die Lage an vielen Ecken und die Restaurants und viele touristische Attraktion sind wieder geöffnet.

Hoffen wir, dass wir bald wieder unbeschwert reisen können, um die Welt zu erkunden. Denn wie heißt es doch so schön auf Spanisch “La esperanza es lo último que se pierde” – die Hoffnung ist das Letzte, was man verliert.

Ich von meiner Seite wünsche Ihnen einen schönen Start ins neue Jahr und viel Gesundheit!
Ihr Eckhard Fella

P.S.: Wer mit Eckhard Kolumbien und Ecuador entdecken möchte, findet die Details hier:
Gletscherzauber in den Anden bis zur „Verlorenen Stadt”
Sonderreise – Aktiv von Südkolumbien nach Nordecuador mit Eckhard Fella

Seychellen – Neustart im Paradies

Die Einreise für ausländische Gäste auf den Inselarchipel wurde bereits im letzten Jahr gestattet. Sehr intensiv hat man an den Sicherheits- und Hygienestandards gearbeitet und sich der Situation vor Ort immer wieder neu angepasst. Es ist auch hier ein Spagat zwischen den so dringend benötigten touristischen Einnahmen und dem >Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten, was kurzfristige Änderungen der Einreisebestimmungen unvermeidlich machen. Als erstes afrikanisches Land hat der Inselstaat nun seine große Impfkampagne gestartet, mit dem Ziel, das erste Land der Welt zu sein, das mindestens 70 % seiner Bevölkerung über 18 Jahren geimpft hat.

Damit werden die Erwartungen geweckt, dass ein sicheres Reisen auf den Seychellen in den nächsten Monaten möglich ist. Mit Blick in die Zukunft ist es nun bereits gestattet, quarantänefrei einzureisen, wenn man einen Nachweis über eine vollständige Impfung (zwei Impfdosen) vorweisen kann und mindestens zwei Wochen seit der zweiten Impfung vergangen sind.

Diese positiven Zeichen, mit Hinblick auf eine mögliche Durchführung unseres Programms und unserer Termine in diesem Jahr, sehen wir an der Vielzahl von Anfragen und Buchungen, die uns gerade erreichen. Somit haben wir nur noch wenige Plätze auf unserem August- und dem beliebten November-Termin verfügbar.
Es gibt bereits auch erste Anfragen für unsere neuen Termine im Jahr 2022.

Ein abwechslungs- und erlebnisreicher Mix aus Wandern, Radfahren und Schnorcheln erwartet Sie auf unserer Reise über die Inseln Mahé, Praslin und La Digue. Unser Reiseleiter Derek steht bereits in den Startlöchern und möchte unseren Gästen „sein“ Inselarchipel vorstellen. Bei einigen Terminen werden Sie zusätzlich von unserem Deutsch sprechenden Reiseleiter Andree begleitet.

Alle Informationen und Termine zu dieser Reise finden Sie hier:
www.schulz-aktiv-reisen.de/SEY01

Interview mit Radu aus Rumänien

Wer in Rumänien gereist ist, hat etwas zu berichten. Sei es von den Begegnungen mit den Einheimischen, dem fröhlichen Beisammensein, der einzigartigen Wasserwelt im Donaudelta, vom Winterzauber in den Karpaten, oder aber von den noch über 100 intakten Kirchenburgen in Transsilvanien. Unser Agenturpartner und Reiseleiter Radu Zaharie und sein Team zeigen Ihnen mit ganzem Herzen ihre Heimat, in der es viel zu entdecken gibt. Wir haben Radu interviewt und nach seinen Lieblingsorten in Rumänien gefragt – und was er zur Zeit am meisten vermisst.

Wie geht es dir und wie ist die aktuelle Situation vor Ort?
Persönlich geht es mir und meiner Familie, den Umständen entsprechend, nicht schlecht. Zuallererst sind wir, Gott sei Dank, alle gesund.

Radu Zaharie

Vor Ort ist die Situation im Sinne der Pandemie momentan stabil. Jetzt setzen die meisten ihre Hoffnungen in die Impfkampagne, die auch bei uns zeitgleich wie in allen anderen EU-Ländern begonnen hat, und auch dementsprechend vorangeht. Mit relativem Erfolg sogar: wir befinden uns momentan an 6. Position in der EU (= geimpfte Personen / 100 Bürger).

Nun, wir versuchen das Beste aus der Situation zu machen. Eine gute Portion (realistische) Zuversicht ist dabei immer hilfreich! ?

Was vermisst du am meisten?
Sicherlich vermissen wir vieles … – aber wenn ich mich auf den jetzigen Moment beziehen sollte, dann sind es eindeutig die schulz aktiv-Reisetage! ?
Die Reisetage sind wirklich sehr vielen von uns über die Jahre so richtig ans Herz gewachsen! Es ist die Zeitspanne, in der wir uns Jahr für Jahr auf die Abfahrt nach Dresden vorbereitet hatten, was immer mit VIEL FREUDE verbunden war!! Freude, weil man der großen „schulz-Familie“ wieder begegnet – beginnend mit unseren Kollegen aus Dresden, über diejenigen, die weltweit schulz-Reisen organisieren und führen, und nicht zuletzt mit unseren lieben und treuen Gästen! Diese Tage sind uns dermaßen „ans Herz gewachsen“, dass sie wirklich irgendwie zu einem festen Bestandteil des Jahres geworden sind …

Du hast uns großartige Schneebilder zukommen lassen. Wo und wann wurden diese Fotos gemacht?
Die Fotos wurden rund um unsere Heimatstadt Sibiu/Hermannstadt gemacht, in mehreren Winkeln der Südkarpaten. Teilweise wurden die Bilder in den letzten Wochen und teilweise im letzten Winter (2019/2020) aufgenommen, bei diversen Aktionen in unserem Freundeskreis bzw. in unserem Wanderclub „Amicii Muntilor“ („Freunde der Berge“). Konkret handelt es sich um Bilder aus dem Cindrel-, Lotru- und dem Fagarasch-Gebirge.

Welcher ist dein Lieblingsort und welches deine Lieblingsaktivität in Rumänien?
Oh … da hast du mich aber richtig erwischt! ? Die erste Frage ist für mich sehr schwer zu beantworten, da ich unheimlich viele Orte meiner Heimat tief in meinem Herzen mit mir trage … Ich fühle mich genauso wohl auf den felsigen Graten der Karpaten oder in deren Urwäldern, wie auch „mitten im Teich“ im urigen Donaudelta, ohne Übertreibung!

Meine Lieblingsaktivität ist es einfach, „ aktiv unterwegs zu sein“ – in welcher Form auch immer – egal ob Sommer oder Winter, egal ob auf dem Wasser, im Schnee oder über „Stock und Stein“, egal ob auf Skiern/Schneeschuhen oder auf dem Rad, im Kanu oder auf dem Floß … Hauptsache AKTIV inmitten der Natur, zusammen mit gleichgesinnten Mitstreitern.

Das neue Jahr ist erst einige Tage jung. Was wünschst du dir für 2021 und Rumänien?
Für 2021 wünsche ich mir – und UNS ALLEN – dass wir in bester Gesundheit wieder zu dem zurückfinden was wir so lieben: mit heiterer Freude und aus Leidenschaft wieder Gäste empfangen können/dürfen! Eindeutig hat uns das letzte Jahr bewiesen, dass nicht alles im Leben so selbstverständlich ist, wie man es manchmal so glaubt … Wir warten sehnsüchtig auf unsere Gäste, um sie – und wenn auch nur für eine gewisse Zeit – unmittelbar und unverfälscht Teil unserer Heimat werden zu lassen.


Wollen auch Sie einmal Rumänien mit Radu und seinem Team bereisen?
Hier geht es zu unseren Reisen: www.schulz-aktiv-reisen.de/Rumänien

Baron Roberto zieht vorübergehend zu Don Carlo

Das Jahr 2021 bringt viele Veränderungen, Chancen und Maßnahmen mit sich. So auch für Miriam und Roberto, unser Schlosspaar aus dem Cilento. Aufgrund neuer Fördermaßnahmen, die aus der Corona-Krise ins Leben gerufen wurden, fiel die Entscheidung, anstehende und notwendige Baumaßnahmen zeitnah vorzunehmen. Das Dach sowie die Außenfassade des Palazzo werden aufwändig restauriert.

Ab 2022 öffnet der Baron dann wieder die Pforten seines Palazzo Gallotti. Bis dahin empfangen Miriam und Roberto Sie im nur 3 km entfernten charmanten Anwesen Don Carlo, wo Sie die gleichen Vorzüge genießen werden: Eigene Produkte, kulinarische Küche und der besondere Bezug zu den Einheimischen bleibt Ihnen bewahrt. Auf der Piazza im Dorf Tortorella genießen Sie bei Abendsonne Ihren wohlverdienten Aperitivo und lassen den Tag ganz italienisch ausklingen.

Weitere Infos zur Reise inklusive der Unterkunft für 2021 finden Sie unter: La dolce vita” im Cilento

„Liebe Schulzgäste, wie Sie wissen wurde unser Palazzo Gallotti erbaut, als Kolumbus Amerika entdeckte, und seitdem wurde sein Dach mindestens neun Mal erneuert. Jetzt hat unsere Generation die Ehre, das zehnte Dach über so viel Geschichte zu bauen, damit die nächste Generation ihre Geschichte schreiben kann! Deswegen zieht Don Roberto zu Don Carlo! Dort werden wir Sie herzlich empfangen und verwöhnen wie bei uns zu Hause. Wir freuen uns sehr auf unsere gemeinsamen Entdeckungstouren mit Ihnen!“

Bewegt bleiben: Sympathisches, freudvolles und motivierendes Homefitness für alle!

Die aktuellen Umstände bringen für viele mehr oder weniger mannigfache Unwägbarkeiten mit sich. Gut, wenn es uns gelingt, nicht aus der eigenen Mitte zu geraten oder zumindest immer wieder zu ihr zurückzukehren. Seit langem haben wir keinen richtigen Winter erlebt; ausgerechnet in diesem Jahr ist er zurück und bleibt vielen aufgrund der Beschränkungen verwehrt. Auch sind viele Eltern wegen der Kinderbetreuung gezwungen, sich deutlich mehr und länger in den eigenen vier Wänden aufzuhalten. Den Alltag, sich selbst, den Körper und Geist wieder in Balance zu bringen, kann durch Bewegung recht gut gelingen. Meine eigenen sehr positiven Erfahrung mit der versierten Gabi Fastner, der es meiner Meinung nach hervorragend gelingt, ohne viel Firlefanz Menschen mit viel Spaß und Freude in Bewegung zu halten, gebe ich hier daher gern weiter.
Auf ihrem YouTube-Kanal kann man sich ganz nach Lust und Laune und zeitlichen Möglichkeiten aus einer riesigen Anzahl von Videos bedienen. Morgen-Gymnastik, Stretching, Läuferausgleich-Workouts, Rückenfitness-Übungen, mehrtägige Challenges und viele Videos mehr laden zum freudvollen Homefitness ein. Je öfter man probiert, werden diese bewegten Minuten (am besten morgens) zu einer geliebten und unverzichtbaren Routine. Vielleicht finden Sie Gefallen an Gabis Gymnastik und vielfältigen Workouts und kommen damit bewegter durch diese Zeit.
Es würde uns sehr freuen!

Neue Reise in Polen: Auf historischen Pfaden mit dem Rad von Danzig über das Frische Haff nach Masuren

Die Frische Nehrung – schmale Landzunge, geboren aus dem Meer …

Im Nordosten Polens fehlte in unseren Reisen ein wichtiges Stück, welches wir nunmehr als geführte Radreise anbieten:
Bedeutende Orte wie Danzig, Frauenburg, Heilsberg sowie besondere Landschaften wie die Frische Nehrung oder Masuren warten auf Ihre Entdeckung! Sie erkunden den Oberländer Kanal, eine ingenieurtechnische Meisterleistung und besuchen die Wirkungsstätte von Nikolaus Kopernikus, der mit seinen Entdeckungen die Sonne ins „rechte Licht“ rückte.
Die vielfältigen Eindrücke des Tages können Sie abends durch die köstliche polnische Küche komplettieren!

Alle Infos zur Reise: www.schulz-aktiv-reisen.de/POL22

Neue Safari-Eindrücke aus Tansania

Einer unserer ersten Gäste ist nach der „Zwangspause“ über den Jahreswechsel nach Tansania gereist, um bei zahlreichen Safaris in den nördlichen Nationalparks Tansanias Elefant, Giraffe, Löwe und Co. zu beobachten. Reisen nach Tansania sind trotz Reisewarnung problemlos möglich, es wird größter Wert auf Vorsichts- und Hygienemaßnahmen gelegt. Aber lesen Sie am besten selbst:

„Vielen Dank an das gesamte Team, dass ich in diesen schweren Corona-Zeiten einen tollen Urlaub in Tansania erleben konnte! Ich bin absolut begeistert! Das war eine unvergessliche Reise! Alles war hervorragend, der Flug, die Unterkünfte, das Essen. Alles war schön sauber und regelmäßig desinfiziert. In jeder Lodge/Camp wurden wir lieb und freundlich empfangen und verwöhnt. Calvin, unser tansanischer Tour-Guide war mehr als nur ein Fahrer, er war kompetent und engagiert, hatte enorme Wissen und super Sprachkenntnisse! Die Tierwelt ist einzigartig. Absolut empfehlenswert, da weniger Menschen unterwegs sind und eine aufregende Landschaft mit allen typischen Tieren zu sehen ist. Es war einfach unglaublich, alle Wildtiere so nah zu beobachten. Frau Lehmann, ich möchte mich nochmal für die super Beratung und die Hilfe bedanken!“ (Eva T. V., Januar 2021)

Natürlich möchten wir Ihnen die tollen Fotos unseres Gastes nicht vorenthalten:

Möchten Sie ebenfalls die „Big Five“ und viele weitere Tiere beobachten, mit Ihrer Kamera von Ihren familiär geführten Unterkünften die schönsten Momente der afrikanischen Savanne einfangen oder dramatische Sonnenuntergänge und intensive Farben erleben? Entscheiden können Sie sich dabei zwischen einer Gruppen- und Individualsafari.

Die Safaris lassen sich übrigens perfekt mit einer Besteigung des Kilimanjaro oder Mt. Meru oder auch mit einem Fahrrad- oder Badeurlaub auf Sansibar kombinieren!

schulz-Weihnachtsbäckerei: Dem besonderen Rezept auf der Spur …

Dieses Jahr holen wir für Sie die verschiedensten Leckereien und Weihnachtsdüfte aus aller Welt in Ihre Küche. Nutzen Sie die Zeit und Ruhe für kulinarische Stippvisiten! Gemeinsam mit unseren Freunden und Reiseleitern haben wir einige Rezept-Ideen zusammengetragen und laden Sie zum Nachmachen ein. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine süße Reise durch die Geschmacksvielfalt von schulz aktiv reisen!

Weihnachtsrezept 1: Kutja (Reisspeise) aus Russland

Natalia, unsere langjährige Reiseleiterin aus Russland, stellt heute ein typisch russisches Weihnachtsrezept vor.
Zum Rezept …

Weihnachtsrezept 2: Melomakarona (Honigkekse) aus Griechenland

Unser 2. Weihnachtsrezept kommt aus Griechenland. Angela, unsere Reiseleiterin auf Kreta, stellt uns die leckeren Honigkekse vor.
Zum Rezept …

Weihnachtsrezept 3: Lussekatter (Gebäck) aus Schweden

Das nächste, leckere Weihnachtsrezept kommt von Kerstin, unserer Reiseexpertin für Schweden. Jedes Jahr am 13. Dezember wird in Schweden das Luciafest begangen. Zu diesem Anlass backen die Schweden traditionell ihre „Lussekatter“. Zum Rezept …

Weihnachtsrezept 4: Almendrada (Gebäck) aus der Sierra de Aitana (Spanien)

Das vierte Weihnachtsrezept kommt von Sara, unserer Reiseleiterin aus Spanien. Sie stellt uns typisches Weihnachtsgebäck nach „Großmutters Rezept“ aus der Sierra de Aitana vor.
Zum Rezept …



Weihnachtsrezept 5: Struffoli aus dem Cilento

Miriam und Roberto aus dem Cilento verraten uns ihr Lieblings-Weihnachtsrezept: Struffoli – ein neapolitanisches Siedegebäck. Mit wenigen Zutaten können Sie so Ihren ganz persönlichen Weihnachtskranz backen.
Zum Rezept …

Traumhaftes, wildes Sansibar

Sansibar, die vorgelagerte Insel Tansanias, ist schon seit Mitte des Jahres problemlos bereisbar. Seit einigen Monaten wurde ebenfalls der notwendige COVID-19-Test abgeschafft. Wir bieten zwei wundervolle Reisen auf die „wilde Insel“ an: Eine ruhige, entspannende Reisevariante und eine etwas aktivere, jedoch lockere Inselumrundung per Fahrrad.

Beide Varianten starten in der Hauptstadt Stone Town mit ihren verwinkelten Gassen, dem Arabischem Fort, dem berüchtigten Sklavenmarkt und den kleinen, authentischen Geschäften. Hier atmen Sie noch den Hauch einer längst vergangenen und bewegten Zeit.

Weiter geht es zum paradiesischen Strand. Bei der ruhigen Reisevariante haben Sie viel Zeit, um die Seele baumeln zu lassen und richtig abzuschalten. Selbstverständlich können Sie an einem der zahlreichen Tagesausflüge des Hotels teilnehmen oder auf eine Tauchexkursion gehen.

Etwas sportlicher geht es bei der Inselumrundung mit dem Fahrrad zu. Auf keine andere Art können Sie die Insel so gut erkunden und ihre Bewohner so authentisch kennenlernen. Haben Sie jedoch keine Sorge, die Entspannung kommt auch hier nicht zu kurz: bei Boots- und Schnorcheltouren oder Freizeit am Strand können Sie sich auch hier sehr gut erholen.

Einmal in Tansania, warum nicht die Chance nutzen und z.B. den höchsten, freistehenden Berg der Welt besteigen oder die „Big 5“ beobachten? Die beiden Reisen lassen sich ausgezeichnet mit unserer Kilimanjaro- oder Mt. Meru-Besteigung oder aber mit unserer Gruppen-, bzw. Individualsafari kombinieren.

Planen Sie trotz der Reisewarnung Ihre Traumreise: Wer in der jetzigen Zeit nach Tansania aufbricht, hat die einmalige Möglichkeit, die Insel Sansibar gewissermaßen für sich zu haben. Wir führen auf Wunsch und Nachfrage unserer Gäste Reisen nach Tansania schon seit Anfang September erfolgreich durch. Selbstverständlich werden all unsere Reisegäste umfassend durch uns informiert. Dadurch und durch die ausgezeichnete Vorsorge in Tansania selbst waren die Erfahrungen unserer Gäste bisher durchweg außerordentlich positiv.

Weihnachtspost von Bastian aus Bolivien: Jahresrückschau und Ausblick 2021

Plötzlich war alles anders – bewegend berichtet unser Partner Bastian aus seiner Wahlheimat und schreibt über die heftigen Auswirkungen der Corona-Krise, aber auch von neu gewonnener Zeit in Familie und seiner ungebrochenen Liebe zu Land und Beruf. Und vor allem gibt er einen Ausblick mit Hoffnung nach vorn.

Unser Leben kam im Frühjahr durch eine strikte Quarantäne mit harten Ausgangs- und Fahrverboten abrupt zum Stillstand. Erst im Juni gab es aufgrund des sozialen Drucks erste Lockerungen für Arbeitstätigkeiten. Doch in den darauffolgenden Monaten wurde das Land noch härter von der Pandemie getroffen und das überlastete Gesundheitssystem führte zum Höhepunkt der Kranken- und Todeszahlen. Erst Ende August beruhigte sich die Lage und weitere Maßnahmeverschärfungen blieben aus.

Wir als Familie erlebten die Quarantäne als extrem belastende Situation, denn wir mussten uns mental darauf einstellen, dass unsere geliebte Arbeit im Tourismus in Scherben lag. Hinzu kam die völlige Ungewissheit, wann es endlich wieder losgehen könnte. Die Zeit in Familie war bereichert durch Online-Schulunterricht unserer Kinder, doch und vor allem aber von rastlosen Überlegungen geprägt, wie wir nach einer Neuöffnung des Landes die Nachfrage – zunächst auf nationaler Ebene – wieder ankurbeln könnten.

Als unermüdliche und leidenschaftliche Weltenbummler waren wir es am Ende selbst, die in Familie nicht weiter zu Hause ausharren wollten. Denn nicht nur die Natur um unser Berghotel lockte, sondern auch die vielen nationalen Schätze. Zuerst waren es Ausflüge in die vielfältige Umgebung von Cochabamba – zu Wasserfällen in Nebelwäldern und Wanderungen in bizarren Hochgebirgsregionen. Später folgte eine Überlandreise in die Tieflandregion von Santa Cruz, eine Reise ins Altiplano zum Sajama Vulkan und in die Canyon-Landschaft des Toro-Toro-Nationalparks.

Einerseits auf der Suche nach mentaler Erholung, wollten wir gleichzeitig die Gewissheit erlangen, dass Reisen in Bolivien auch während der Pandemie möglich und sicher ist. Bereichert waren die Touren durch das herzliche Wiedersehen mit befreundeten Hotelbetreibern, denn genau dort erlebten wir selbst das wohlige Gefühl, das diese kleinen, familiär geführten Unterkünfte in prächtiger Natur nach wie vor ausstrahlen. Ein weiteres Herzensanliegen war es, unsere lokalen Reiseleiter persönlich zu besuchen, Optimismus trotz der Lage zu stiften und die Zeit intensiv für den gemeinsamen Austausch zu nutzen.

Alle waren wir uns einig: Weite, Abgeschiedenheit und Ruhe – das macht den besonderen Reiz Boliviens aus, und mehr denn je bietet es den Besuchern unberührte sowie menschenleere Naturräume. Zudem sind seit Oktober die Infektionszahlen in Bolivien auf dem niedrigsten Stand und Hygiene-Protokolle im Tourismus, Hotellerie und Gastronomie machen ein sicheres Reisen endlich wieder möglich.

Für uns in der Familie ist das Bereisen der Heimat in diesem Jahr ein MUSS, zumal wir eine Verpflichtung unserer Arbeit und unser Leidenschaft gegenüber empfinden, damit auf unseren Spuren ein sicherer Tourismus unbedenklich wieder folgen kann – und hoffentlich nicht mehr lange auf sich warten lässt! Es ist sozusagen unser Beitrag, damit die nationale touristische Infrastruktur die Pandemie so gut es geht auch überleben kann.

Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten, und bitte, bitte bleiben Sie dem Reisen weiterhin verbunden! Denn Reisen rettet Arbeitsplätze weltweit und unterstützt direkt den Erhalt von Schutzgebieten, welcher in einem Land wie Bolivien größtenteils durch touristische Besuche finanziert wird.
Es grüßt Sie herzlich das Team, die Familie und Bastian.

Annapurna Circuit Trailrun 2021 – jetzt erst recht!

Ideale Balance zwischen körperlicher Herausforderung und mentaler Ruhe

Im November 2020 wären wir eigentlich wieder mit 15 Teilnehmern durch Nepal gelaufen, tja: „eigentlich“, wäre da nicht die weltweite Corona-Pandemie dazwischen gekommen. Kurzerhand haben wir uns entschlossen, mit den Trailrunning-Freunden dorthin zu reisen, wo es noch möglich ist – nach Madeira (dazu mehr im Madeira-Artikel).

Da unser Annapurna Circuit Trailrun weiterhin bei vielen Reisefreunden auf der Wunschliste steht, werden wir natürlich sehr gern im November 2021 mit Ihnen nach Nepal reisen. Gelu, die gesamte Begleitmannschaft und ich freuen uns schon wieder sehr darauf!

Neuer Termin: 05.11.–23.11.2021 | Die Reisedurchführung ist gesichert!

2015 entstand die Idee, als kleine Gruppe in 13 Tagesetappen die Berggöttin Annapurna (8091 m) läuferisch zu umrunden. Mittlerweile haben wir im Zweijahresrhythmus 2016 und 2018 diese Reise durchführen können. Da wir bewusst das Teilnehmerfeld klein halten möchten, werden wir auch 2021 diese sehr spezielle Lauferlebnisreise mit maximal 20 Teilnehmern durchführen.

Die Strecke umfasst ca. 240 km und verläuft von 760 m ü.d.M. in Besi Sahar bis auf den Thorung La (5416 m) und anschließend durch das Kali-Gandaki-Tal und über den Poon Hill bis Naja Pul (1070 m). Ideal akklimatisiert erleben Sie hier die ideale Kombination aus Laufen, Landschaft und Kultur – ein garantiert unvergessliches und einzigartiges Abenteuer inmitten des höchsten Gebirges der Welt, des Himalaya.

Alle Infos zum Annapurna Circuit Trailrun: www.schulz-sportreisen.de/NEP22

Rück- und Ausblicke auf unsere sportlichen Madeira-Traumreisen | Madeira Trailrun u. Funchal Marathon 2021

Madeira Trailrun – Inselüberquerung von Ost nach West in 8 Etappen (ohne Wettkampfcharakter) mit optionaler Verlängerung auf Porto Santo

Als wir im Sommer unseren Annapurna Circuit Trailrun für November 2020 absagen mussten, wollten wir unseren gebuchten Teilnehmern eine schöne Alternative anbieten, immerhin war der Urlaub bei den meisten bereits fix geplant. Was daraus entstand, war einfach sensationell. Das Ziel war schnell klar, denn viele Möglichkeiten gab es aufgrund der fast weltweiten Reisewarnungen nicht mehr. Somit setzte ich mich mit unserem Madeira-Profi Ray Hartung zusammen, um eine ganz besondere Madeira-Reise zu gestalten – unseren Madeira Trailrun. Wir richteten uns bei der Streckenplanung größtenteils nach dem MIUT (Madeira Island Ultra Trail), nur dass wir unsere Route um einiges verlängerten, um noch mehr Highlights einzubauen.

Sechs reisehungrige Sportfreunde entschlossen sich kurzerhand, bei diesem spektakulären Abenteuer dabei sein zu wollen, womit die Reisedurchführung schnell gesichert war.

Am 6. November begann unser Abenteuer. Am Flughafen von Madeira wurden alle Teilnehmenden zunächst auf Corona getestet. Nach nur etwa 5 Stunden hatten alle Teilnehmenden ihr negatives Testergebnis bekommen, womit der Laufreise nichts mehr im Wege stand. Bis dahin musste man im Hotelzimmer warten. Da die Ankunft auf Madeira aber um 22 Uhr war, stellte das kein Problem dar.

v.l.n.r.: Stefan Utke (schulz sportreisen), Luís Fernandes (MIUT-Gewinner und unser Trailrunning-Guide), Tino Lietsch (schulz sportreisen)

Glücklicherweise konnte ich niemanden anderes als den MIUT-Sieger Luís Fernandes dazu überreden, unser läuferischer Guide zu sein. Auch er war Feuer und Flamme, mit uns die Insel zu überqueren.

In acht Tagen erliefen wir uns die gesamte Insel von Ost nach West. Wir liefen von Machico aus auf malerischen Küstenwegen, über die höchsten Berge der Insel, durch den berühmten Lorbeerwald, an den schönsten Levadas und den 25 Fountains, durch zahlreiche gemütliche Inselstädtchen bis nach Porto Moniz. Ein sensationeller Ausblick folgte dem nächsten, womit die Fotoapparate stets bereit sein mussten.

Wir führen Sie entlang der schönsten Levadas der Blumeninsel

Die 170 Streckenkilometer und knapp 8000 Höhenmeter waren natürlich nicht unanstrengend, aber unsere Teilnehmer haben diese Herausforderung mit Bravour gemeistert. Am Ende schienen alle begeistert zu sein, so schrieb uns zum Beispiel Randolph B. im Nachhinein Folgendes: „Alles war einfach nur perfekt. Top Reiseleiter und Guide!“ Das freut uns natürlich riesig und bewegt uns dazu, diese Reise so schnell wie möglich zu wiederholen.

Zwei kurze Filme zu unserer Madeira-Trailrun-Reise findet ihr auf YouTube:
Etappe 1 und 2: https://youtu.be/LE4mg_hqZZA
Etappe 3: https://youtu.be/6biWFviF1e0

Wer Lust hat, kann mit uns auf der Nachbarinsel Porto Santo verlängern. Die kleine Atlantikinsel misst gerade einmal 11 x 6 km. Auf Porto Santo gibt es unter anderem einen der saubersten Sandstrände Europas! Dieser Strand aus Magnesium- und Kalksand soll heilende Wirkungen haben. Und das azurblaue Meer lädt auch Anfang April zum Baden und Entspannen ein.

Der neue Reisetermin:
31.03.–11.04.2021 (Grundreise)
oder
31.03.–16.04.2021 (Grundreise und Verlängerung auf der Nachbarinsel Porto Santo)

Alle Infos zu unserem Madeira Trailrun Camp 2021: www.schulz-sportreisen.de/MAD24

Es besteht weiterhin keine Reisewarnung für Madeira, womit diese Reise auch jetzt ohne anschließende Quarantäne möglich ist. Der Corona-Test auf Madeira ist für Sie kostenlos.

Funchal Marathon trotz(t) Corona

Am 24. Januar 2021 soll der Funchal Marathon auf Madeira, mit Halbmarathon und 8-km-Lauf, als einer der ersten internationalen Läufe des Jahres weltweit wieder stattfinden.
Der Veranstalter ist begründet optimistisch, auf Grundlage der derzeit günstigen epidemiologischen (Insel-)Lage, die Veranstaltung wie geplant durchzuführen. Natürlich ist uns bewusst, wie überaus instabil und kurzlebig noch heute gültige Aussagen sind, die morgen schon von der Realität eingeholt werden und dann Makulatur sind.

Reiseleiter Ray Hartung lief bereits 2020 den Funchal-Halbmarathon und freut sich bereits auf Sie. Neun Sportfreunde haben sich bereits angemeldet.

Unser Tipp: Nehmen Sie sich ein paar Tage länger Zeit für die Blumeninsel und begeben Sie sich im Anschluss an das sportliche Event auf unsere Wanderreise! Wir schnüren Ihnen ein Komplettpaket aus Lauf- und Wanderreise – mit allen Leistungen aus einer Hand: ein Multi-Aktiv-Erlebnis, das kaum einen Wunsch offen lässt!

Alle Infos zu unserer Funchal Marathon-Reise 2021: www.schulz-sportreisen.de/MAD22

Neue Portugal-Reise: „Trilho dos Pescadores“ – zu Fuß entlang der wilden Südwestküste

Die aktuelle Situation verbreitet überall auf der Welt weiterhin Unsicherheit. So auch in Portugal, allerdings ist die Region unserer neuen Reise weit weniger betroffen und weist das niedrigste Risiko im ganzen Land auf. So hoffen wir sehr, dass bis Ende Februar, dem Start der Pilotreise, der Süden Portugals nicht mehr als Risikogebiet eingestuft wird.
Der Weg, auf dem wir unterwegs sein werden, ist der „Trilho dos Pescadores“ – der „Fischerpfad“, und er führt uns von der Costa Vicentina an die Algarve.

 

Dieser wunderschöne, zauberhafte Weg führt meist direkt entlang der Steilküste durch Dünenlandschaften, über reizvolle bizarre Steilküsten und beschauliche Sandbuchten. Eine reiche Flora mit vielen endemischen Pflanzen und die immer etwas salzige Atlantikluft sind die Markenzeichen dieser Tour. Jedoch hält hier auch die Fauna Einmaliges bereit: Eine absolute Besonderheit der Route, die durch ein sensibles Ökosystem führt, sind die „Klippenstörche“. Die weltweit einzige Storchenkolonie, die direkt auf den Felsen in der Brandung des Atlantiks nistet, hat hier ihr sicheres Domizil. Der inmitten dieser Szenerie gelegene und von den schönsten Stränden der „Costa Vicentina“ umrahmte Fischerort Porto Covo ist der perfekte Ausgangspunkt der Tour. An acht erlebnisreichen Tagen erwandern Sie sich den südwestlichen Küstenabschnitt Portugals. Er ist besonders dramatisch geformt: Schroffe, steile Klippen und Felsen treffen hier auf kilometerlange, fast unberührte weiße Sandstrände. Die Wanderungen führen Sie durch verträumte Ortschaften an die Mündung der „Seixe“, wo das Süßwasser des Flusses in den Atlantischen Ozean mündet. Hier hat sich wohl einer der schönsten Strände, wenn nicht sogar der schönste Strand des Atlantiks gebildet. Wie eine kleine Halbinsel geformt, bietet er die Möglichkeit, im Fluss oder im Meer, im Süß- oder im Salzwasser ein Bad zu nehmen. Von dort aus geht es zur letzten, mit vielen historischen Hintergründen gespickten Wanderung nach Arrifana, ehe Sie schließlich die Reise mit einem Stadtrundgang und unserem traditionellen Abschiedsessen in Faro beenden. Ich freue mich auf Sie zur Pilotreise!

Im kommenden Jahr können sie zu folgenden Terminen diese traumhafte Gegend im Südwesten Portugals erkunden:

27.02.21 – 06.03.21 Pilotreise
13.03.21 – 20.03.21
27.03.21 – 03.04.21
10.04.21 – 17.04.21
02.10.21 – 09.10.21
30.10.21 – 06.11.21
13.11.21 – 20.11.21

Infos zur Reise gibt’s unter: www.schulz-aktiv-reisen.de/POR05

Com os melhores cumprimentos – mit den besten Grüßen!
Ihr Ray Hartung

So ging noch kein schulz-Jahr zu Ende …

In unseren kühnsten Träumen hätten wir uns in der Vergangenheit keine Betriebsruhe zum Jahreswechsel vorstellen können. Charmant war der Gedanke immer, gewünscht haben wir uns insgeheim stets ein paar ruhige Tage. So war es bisher die Zeit, in der viele von Ihnen ihre kleinen und großen Reisepläne schmiedeten, für die wir gern zur Stelle waren. Zudem lagen wir stets in den letzten Zügen der Reisetage-Vorbereitungen. Wir schmiedeten an den Vortragsplänen, feilten an den Stand-Konzeptionen, suchten nach den schönsten Fotos, arrangierten das Kommen unserer weltweit anreisenden Agenturpartner und Reiseleiter. Volle Power meist bis zum Jahresende.

Doch nun hält die Welt erneut den Atem an und zwingt uns in einen ungewohnten Takt. Gewiss ist das auch ein besonderes Zeichen an uns alle. Die gesamten Umstände dieser Pandemie, verbunden mit dem erneuten harten Lockdown haben uns dazu veranlasst, ab dem 20. Dezember eine dreiwöchige Betriebsruhe einzulegen. Für alle Anliegen und Reisebuchungen während dieser Zeit bleiben wir natürlich aufmerksam, wenn wir auch nicht direkt telefonisch erreichbar sind. Wir tanken im Stillen ein wenig auf, nehmen uns Zeit, um Pläne zu schmieden und neuen Reisekreationen ihren Weg ins nächste Jahr zu ebnen.

Und unsere Reisetage 2021 müssen leider auch eine Pause einlegen. Was wären sie ohne unsere schulz-Familie, die gar nicht anreisen kann, und ohne Sie, die wir Sie nicht herzlich willkommen heißen können? Auf jeden Fall nicht das, was wir alle mit den Reisetagen verbinden: ein großes Wiedersehen und Kennenlernen, ein Fest des Reisens und Unterwegsseins, etwas Besonderes, das uns verbindet.

„Panta rhei“ – alles fließt und nichts bleibt; es gibt nur ein ewiges Werden und Wandeln. Und so lassen wir die Zeit im neuen Jahr herankommen, um, wenn möglich und machbar, ein kleines Reisefest zu feiern, wenn die Welt ihre Arme wieder in alle Richtungen ausstreckt, sich ihre Türen wieder freudig öffnen.

Berglauf-Camp mit „Mr. Höhenweg“ Daniel Jung

Berglauf-Camp mit „Mr. Höhenweg“ Daniel Jung | www.schulz-sportreisen.de/ITA22

Ohne Zweifel gilt Daniel Jung mittlerweile als einer der besten Bergläufer der Welt. Der sympathische Vinschgauer weist mittlerweile auf fast allen bekannten Höhenwegen der Alpen Rekordzeiten auf. Am bekanntesten sind wohl seine Rekordläufe auf dem Berliner Höhenweg (15:30 Std./87 km; 7200 Hm) sowie auf dem Tiroler Höhenweg (200 km; 14000 hm). Auch bei internationalen Skyrunning- und Trailläufen findet man Daniel stets unter den Top Ten.

Wir freuen uns, Ende April 2021 Gast bei ihm sein zu dürfen. Unser erstes Trailrunning-Camp mit Daniel Jung ist gesichert!

Neben den Laufeinheiten und Besuchen des Freizeitbades Aquaforum wird gesunde Ernährung und lokale Kost ein entscheidendes Element des Camps, denn für Daniel ist die Ernährung Teil seines Erfolges. Er wird Ihnen erklären, warum. Die gute Südtiroler Küche trägt in jedem Fall dazu bei, so werden auch Sie diese kennen und lieben lernen. Lassen Sie sich überraschen …!

Alle Infos zum Camp: www.schulz-sportreisen.de/ITA22
(Nur noch 7 Plätze frei!)

Für alle Bergfreunde und Trailrunner haben wir noch einen ganz besonderen Filmtipp – „Der Tiroler Höhenweg“ erzählt von Daniels außergewöhnlichem Laufabenteuer:  Ein Filmerlebnis mit spektakulären Aufnahmen.
Hier geht’s zum Film: „Der Tiroler Höhenweg“ auf Servus TV.

 

Herzliche Weihnachtsgrüße aus Russland

Unsere durch ganz Russland verstreuten Reiseleiter und Partner arbeiten, trotz der andauernden Corona-Krise, an neuen Reisekonzepten oder nutzen die Zeit für andere kreative Projekte. Dem nächsten Sommer sehen sie hoffnungsvoll entgegen und senden Ihnen, liebe Reisefreunde, ganz herzliche Weihnachtsgrüße – verknüpft mit einigen Eindrücken aus ihrem Leben der vergangenen Monate.
Wir drücken ganz fest die Daumen, dass wir Ihnen zusammen bald wieder die schönsten Orte und Landschaften dieses vielseitigen Landes zeigen dürfen!

Tamara und Andrej vom Baikalsee

Trotz stark eingebrochenem Tourismus behalten „unsere“ Tamara und Andrej vom Baikalsee ihren Mut und ihre Lebensfreude. Mit vier Kindern und eigenem Gemüsegarten wird es auch nie langweilig! Die freie Energie fließt nicht nur in die Planung zukünftiger Reiseprojekte, sondern auch in schöpferische Tätigkeiten. So hat Andrej kürzlich ein Kindermärchen mit dem Titel „Der König und der Spatz“ veröffentlicht.

Seit vielen Jahren führen wir im Sommer und im Winter zusammen mit Tamara und Andrej Reisen am Baikalsee. Zahlreiche schulz-Gäste ließen sich bereits begeistern von der zauberhaften Landschaft und ihren Reisebetreuern.

Alle Reisen zum Baikalsee finden Sie unter www.schulz-aktiv-reisen.de/Russland

Ivan aus dem Altai

Wie immer optimistisch und hoffnungsvoll bleibt unser Reiseleiter Ivan aus dem Altai. Auch wenn er aufgrund von Corona keine deutschen Gruppen im vergangenen Sommer führen durfte, konnte er ohne „sein“ Altaigebirge nicht auskommen. Und so hat er im August die überwältigende Gebirgslandschaft selbstständig mit Zelt und Rucksack erkundet. Auch Steigeisen waren dabei, denn Ivan wollte den Aufstieg auf den höchsten Berg des Altai, den Belucha (4506 m), unternehmen. Außerdem hat er die auftragsarme Zeit genutzt, um ein zusätzliches Fernstudium zu beginnen.

www.schulz-aktiv-reisen.de/RUS22

Im Winter begleitet Ivan außerdem unsere Skitour durch Wälder und Dörfer Russisch-Kareliens, einer traditionsreichen Gegend im Nordosten Russlands.

Nadeschda und Mischa aus Karelien

Nadeschda und Mischa, unsere lieben Gastgeber aus zwei karelischen Dörfern, können seit März keine ausländischen Gäste bei sich begrüßen. Dafür empfingen sie aber zahlreiche russische Touristen, die größtenteils ihren Urlaub, genauso wie wir, nur im Inland verbringen konnten. Diese Tatsache hat auf jeden Fall mindestens eine positive Seite: Denn auch in Russland haben mittlerweile viele Stadtkinder nur noch wenig Bezug zum ländlichen Leben. Der Aufenthalt bei Nadeschdas Familie im Holzhausdorf Kinerma und bei Mischa und seiner Frau Olga auf einer Insel im Onega-See ist eine super Möglichkeit, Traditionen kennenzulernen und in den dörflichen Alltag einzutauchen!

www.schulz-aktiv-reisen.de/RUS35

Reiseleiter Marin und Agentur-Mitarbeiterin Antonela aus Albanien im Interview

Dorf Theth mit einer Kulla (Turm)

Albanien stellt für mich die perfekte Mischung aus mediterranem Flair und dem Beat des Balkans dar. Wenn man durch die Berge streift, trifft man auf viel Natur, Ruhe und eine große Portion Herzlichkeit. Wanderungen auf den Spuren der Berghirten sind besonders lohnend. Es sind wahre Traumpfade, die schon seit Generationen begangen werden. Unser erfahrener Reiseleiter Marin, den Sie vielleicht auch schon persönlich kennenlernen durften, führt unsere Gruppen durch diese wilde Bergwelt des Balkans und öffnet gern die Türen zwischen zwei Kulturen. Antonela ist die Ansprechpartnerin unserer lokalen Agentur. Sie und ihre Kollegen sind für die gesamte Organisation unserer zahlreichen Gruppenreisen, die wir seit 2005 mit überwältigender Resonanz durchführen, vor Ort zuständig und stets bemüht, alle Herzenswünsche unserer Gäste umzusetzen. Von April bis Oktober können unsere Gäste mit uns in Albanien dem Besonderen  auf der Spur sein – normalerweise. 2020 hat alles auf den Kopf gestellt. Deshalb haben wir nachgefragt, wie Antonela und Marin das außergewöhnliche Jahr 2020 in ihrer Heimat Albanien erlebt haben.

Wie geht es euch, euren Freunden und Bekannten, euren Familien? Wie ist die aktuelle Situation vor Ort?

Marin: Es ist schön von dir zu hören. Wir erleben gerade eine sehr besondere und irgendwie schwierige Zeit. Für mich als Reiseleiter ist es sehr schwierig gewesen, ein ganzes Jahr ohne Gäste zu bleiben. Ich war es gewohnt, immer unterwegs zu sein, und plötzlich hat sich alles verändert. Auch die Hoffnung auf die Betreuung einer Reisegruppe war sehr anstrengend. Wir waren manchmal so nahe dran und am Ende blieb nur die Enttäuschung.
Meiner Familie geht es gut und ich hoffe, wir überwinden die Zeit gesund. Die Situation in Albanien ist wie überall. Bei uns gibt es eine Maskenpflicht und nach 10 Uhr abends soll man nicht mehr feiern gehen ?. Generell finde ich die Situation entspannter als am Anfang der Pandemie. Die Menschen kennen das schon. Sie versuchen sich zu schützen, aber das Leben geht weiter.

Wie war der Sommertourismus in Albanien?

Antonela: Da Albanien als Risikogebiet eingestuft wurde, kamen viel weniger internationale Gäste im Vergleich zu den Vorjahren. Leider mussten deshalb viele Geschäfte schließen. Zu meiner Überraschung haben viel mehr Einheimische Interesse gezeigt und Albanien erkundet, vor allem die nördlichen Albanischen Alpen und die Küste.

Wie habt ihr den Sommer verbracht?

Antonela: Während des Lockdowns habe ich so gut es ging versucht, zu Hause aktiv zu bleiben. Yoga, Fitnessübungen, neue Bücher gelesen. Außerdem habe ich die japanische Küche für mich entdeckt. Ich habe versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Im Sommer nach dem Lockdown habe ich die Chance ergriffen, neue Orte Albaniens zu entdecken. Ich habe einige Wanderungen im Norden als auch im Süden Albaniens gemacht. So schwer die Situation auch am Anfang gewesen ist, habe ich die Möglichkeit genutzt, um Neues zu entdecken.

Marin: Vor kurzem bin ich in Nordalbanien gewesen, um Wege zu markieren. Es ist ein Fernwanderweg, der Albanien mit Nordmazedonien verbindet.  Außerdem habe ich ein Training für den internationalen Wanderführer begonnen. Leider ist der nächste Termin online. (Eine Woche später schreibt Marin: Mein erstes Onlineseminar ist gut gelaufen. Inzwischen sind wir es schon gewohnt uns online zu sehen. ? Wir hoffen sehr, dass es ab dem nächsten Jahr zu richtigen Seminaren kommen kann).
Außerdem mache ich auch eine Vogelbeobachtungsschulung, um die verschiedenen Vogelarten in Albanien bestimmen zu können.

Was wünscht ihr euch für das kommende Jahr und für den Tourismus in eurem Land?

Antonela: 2020 haben wir Dinge zu schätzen gelernt, die wir vorher für selbstverständlich hielten. Hoffentlich werden mit dem neuen Impfstoff die Reisebeschränkungen wieder aufgehoben. Wir sind optimistisch. Ich wünsche mir, dass der Tourismus in Albanien wieder aufblüht wie in den Vorjahren.

Marin: Für das nächste Jahr wünsche ich mir Gesundheit für mich und meine Familie. Ich hoffe auch auf eine Rückkehr zur Normalität, besonderes was meine Arbeit betrifft.
Ich hoffe, dass der Tourismus nächstes Jahr stärker wird. Ich kenne viele Menschen, die vom Tourismus leben und sehr gelitten haben. Für ein Land wie Albanien ist der Tourismus sehr wichtig.
Ich hoffe sehr, dass wir nächstes Jahr wieder gemeinsam Reisen durchführen können. Wenn ich sehe, dass neue Buchungen für 2021 kommen, gibt mir das die große Hoffnung und ein Gefühl des Zusammenseins. Wenn wir wieder auf Reisen sind, erfüllt sich für mich ein Traum.

Danke an Marin und Antonela für ihren Ein- und Jahresrückblick 2020 in Albanien. Ein großes Dankeschön auch an unsere Umbucher und Reisegäste im kommenden Jahr. Wir freuen uns sehr darauf, unsere Gäste bald wieder in Albanien begrüßen zu können!

Eine Auswahl unserer Termine, die mit der nächsten Doppelzimmerbuchung bereits gesichert sind:

Das letzte Geheimnis Europas
24.04.21 – 07.05.21
05.06.21 – 18.06.21
18.09.21 – 01.10.21

Die Gipfel des Balkan – auf den schönsten Wanderrouten der südlichen Via Dinarica
07.08.21 – 20.08.21

Einen Überblick über unsere drei Albanien-Reisen und weitere Informationen finden Sie unter: www.schulz-aktiv-reisen.de/Albanien