Neu 2020: Eislauf in Omsk am 7. Januar jetzt auch in der 10-km-Distanz!

13 Uhr fällt der Startschuss für 21, 10,5 und 3 km durchs Stadtzentrum von Omsk

Knackige Kälte, teils kostümierte Läufer und Läuferinnen aller Altersklassen, Weihnachtsmänner und solche mit freiem Oberkörper – der SIM (Siberian International Half Marathon) in Omsk ist der Höhepunkt im russischen Laufkalender! Seit 1991 findet in der Millionenstadt am Tag der Russischen Weihnacht einer der beliebtesten Winterläufe Sibiriens statt, und als einziger deutscher Veranstalter schicken wir jedes Jahr seit 2009 unsere vorab gut akklimatisierte Läufergruppe ins Rennen.

Ab 2020 gibt es eine neue Streckenführung, die nun die Laufdistanzen von 3 km, 10,5 km und 21 km ermöglicht. Während früher eher am Rand des Stadtzentrums gelaufen wurde, lotsen die Organisatoren die Winterläufer nun mitten durch die Innenstadt von Omsk. Damit wird dieser Lauf auch für 10-km-Läufer interessant.

Die Durchführung der Marathonreise ist garantiert und 9 TeilnehmerInnen trainieren bereits fleißig für das Laufevent im Januar 2020. Es besteht die Wahl zwischen einer Kurzvariante zum Lauf nach Omsk und einer Langvariante, bei der es mit der Transsib im Anschluss an den winterlichen Baikalsee geht.

Sa 04.01. – Mi 08.01.20 (5 Tage)
Sa 04.01. – So 12.01.20 (9 Tage)
www.schulz-sportreisen.de/RUS83
Eine Anmeldung für den Lauf ist noch bis zum 02.12.2019 möglich.

Baikal Ice Marathon 2020 – ab jetzt einen der wenigen Startplätze sichern!

Der 15. Baikal Ice Marathon 2019 ist gut über die Bühne gegangen – bei strahlendem Sonnenschein liefen die 126 Teilnehmer aus 28 Ländern im Ziel ein. Bereits kurz nach dem rundum gelungenen Event steckten die russischen Organisatoren den sportlichen Rahmen für das nächste Jahr: 2020 wird der Lauf am Sonntag dem 1. März stattfinden.

10 Teilnehmer haben sich bereits vor Monaten angemeldet, um im nächsten Jahr auf dem meterdicken Eis des Baikalsees ihren (Halb-)Marathon zu laufen. Mit maximal 19‑20 Läufern geht nun schon seit mehr als 10 Jahren eine schulz-sportreisen-Gruppe an den Start und alle kehren jedesmal begeistert vom magischen Baikalsee zurück, voller Schwärmerei über die faszinierenden Farben und Strukturen des Eises.

Unsere 8-tägige Marathonreise gewährleistet eine optimale Akklimatisation vor dem Lauf mit abwechslungsreichen Tagen direkt am Baikalsee. Dabei sind Sie bei unseren langjährigen Reiseleitern Andrej und Tamara in besten Händen.

Baikal Ice Marathon 2020
8 Tage in Sibirien am Baikalsee mit einem sensationellen Marathon
Termin: 24.02.20 – 02.03.20
Fakten und Details: www.schulz-sportreisen.de/RUS80

Ergebnisse vom 15. Baikal Ice Marathon 2019:

Die guten Wetterbedingungen sorgten dafür, dass der 15. Jubiläumslauf als der bisher schnellste in die Geschichte dieser außergewöhnlichen Sportveranstaltung einging.

Marathon Männer und Frauen:
So belegte der Moskauer Anton Dolgov mit einer Zeit von 3:05:05 den ersten Platz, dicht gefolgt von seinem Landsmann Sergei Kalashnikov mit 3:12:56 und Jan Duk aus Tschechien mit 3:15:58. Bei den Frauen belegten ausschließlich Russinnen die ersten drei Plätze: Ekaterina Lykasheva 3:49:30, Anastasia Naidenko 4:09:47 und Lybov Timofeeva 4:10:57.

Halbmarathon Männer:
1. Platz: Zak Mahdoudou (Frankreich) – 1:46:54
2. Platz: Pierre Vaudran (Frankreich) – 1:55:31
3. Platz: Torsten Probst (Deutschland, schulz-sportreisen-Läufer) – 2:05:25

Halbmarathon Frauen:
1. Platz: Nadezhda Voronchenko (Ukraine) – 2:00:25
2. Platz: Paulina Bukowczyk (Polen) – 2:04:58
3. Platz: Fumika Inadomi (Japan) – 2:13:36

Wie funktioniert Alltag bei –57 °C?

Reisebericht zu unserer Jakutienreise Februar 2019
von Rudolf Pogrell aus Neubrandenburg

Die Frage bei der Einstimmung auf solch eine Reise ist: Wie kann ich mich vorbereiten, wenn ich zum kältesten bewohnten Ort der Erde fahre? Kann ich mich bei minus 50 oder minus 60 °C überhaupt draußen aufhalten? Welche Sachen ziehe ich an? Wie funktioniert das tägliche Leben, Essen, Trinken, Waschen, Toilette etc.? Um es kurz zu machen: Es funktioniert alles, aber eben anders als wir es gewohnt sind …

Den Plan, im Winter nach Oimjakon zu reisen, hatte ich vor Jahren gefasst, hatte immer Anlauf genommen und verschoben. In diesem Jahr nun wurde es Wirklichkeit.
Die Anreise mit dem Flugzeug Berlin–Moskau–Jakutsk, der kältesten Großstadt der Welt, ist relativ unspektakulär.

Über 1000 km liegen zwischen Jakutsk und Oimjakon und das Gelände ist äußerst schwierig. Autos westlicher Produktion, wie etwa VW-Busse, würden keine zwei Tage funktionstüchtig bleiben. Nur der legendäre UAZ 452 „Buchanka“ (was übersetzt Kastenbrot bedeutet) – ein kleiner, äußerst robuster Geländebus – kann die Herausforderungen des sibirischen Winters meistern. Das eingesetzte Fahrzeug minimiert die Anzahl der Teilnehmer auf maximal fünf pro Reisetermin. Den Buchanka haben wir kennen und schätzen gelernt. Nachts wird das Fahrzeug mit laufendem Motor unter einer Thermoplane abgedeckt, andernfalls würde das Motoröl zum Fettklumpen erstarren und die Batterien würden den Geist aufgeben. Gäbe es in unseren Breiten solche Temperaturen, hätten wir den Notstand ausgerufen. Deshalb ist unsere Bewunderung für das jakutische Volk groß. Bereits seit Generationen kommt es hervorragend mit den Extremen bei 10 Monaten Winter zurecht.

Fakt ist: Jakutien ist sehr wohlhabend. Diamanten, Gold, Erdgas, Kohle, Edelpelze, Rentiere, Pferde, Fischfang – all dies trägt zum Reichtum der Region bei. Darüber hinaus sind die Jakuten überaus gastfreundlich. Nach dem Besuch des Permafrostmuseums mit seinen Eisskulpturen, einem historischen Dorf und dem Diamantenmuseum starteten wir unsere Buchanka-Tour am folgenden Tag Richtung Oimjakon. Die zugefrorene Lena diente als Straße, anschließend die Nationalstraße Richtung Magadan. In Chandyga legten wir nach ca. 500 km und 10 Stunden Fahrt einen Übernachtungsstopp ein. Man braucht also 2 Tage bis nach Oimjakon.
Am Folgetag starteten wir schon um 7 Uhr, frühstückten unterwegs im Buchanka und erlebten den grandiosen Sonnenaufgang in den Bergen. Oimjakon liegt in 700 Meter Höhe auf einer Ebene, wo sich die Kaltluft sammelt. Deshalb ist hier der Kältepol Sibiriens.

Abends kamen wir dann bei Tamara in Oimjakon an. Tamara hat den sanften Tourismus hierher gebracht und betreibt als Einzige im Ort ihre kleine Pension für Abenteurer aus der ganzen Welt. In den letzten 30 Jahren haben es ca. 100 Deutsche nach Oimjakon geschafft. Jährlich kommen etwa 1000 Gäste aus allen Erdteilen hierher. Nach dem Genuss traditioneller jakutischer Küche geht es zeitig ins Bett. Am nächsten Morgen sollten wir unseren Kälterekord erleben: Minus 57 °C. Da mussten wir auf dem Plumpsklo im Hof sehr schnell sein. Wasser zum Kochen und Waschen wird in Form von Eisblöcken in die Küche getragen, dort in großen Fässern aufgetaut und mit Schöpfkellen seiner Verwendung zugeführt. Abwasser wird in Eimern aufgefangen, nach draußen getragen und dort verklappt. Alles so, wie wir es von früher aus deutschen Dörfern kennen. Eine doppelte Luftschleuse verhindert, dass die Innentür des Hauses zufriert, Fenster können nicht geöffnet werden. Durch die Luftfeuchtigkeit würde sich sofort Eis bilden und die Fenster könnten nicht mehr geschlossen werden.

Experimente folgen und zeigen die Wirkung der Kälte: mit einer gefrorenen Banane schlagen wir einen Nagel ein, ein Kohlkopf zerspringt wie Glas. Natürlich treffen wir Chis Khan, den Wächter des Frosts, und ich bringe am Kältepol die Fahne unseres Oldtimerclubs an. So weit ist der Verein noch nicht gereist! Heißes Wasser in die Luft geschleudert, fällt sofort als Eisregen zu Boden. Wodka im Glas wurde zu Gelee und konnte gelöffelt werden. Bei Pferdezüchtern durften wir gefrorenes, rohes und leicht gesalzenes Pferdefleisch und Pferdeleber probieren. Eine Köstlichkeit. Das Gleiche mit gefrorenem Fisch.

Beim Fotografieren mit modernen Digitalkameras und Handys muss man schnell sein. Am besten die Kamera direkt am Körper tragen. Herausnehmen, fotografieren und schnell wieder am Körper verpacken. Nach ca. 30 Sekunden steigen die Kameras aus. Datenübertragung auf die Speicherkarten funktioniert nicht und Akkus versagen. Was Bekleidung anbelangt, so hatte ich neben Daunenhose, Jacke und Handschuhen auch Winterstiefel mit speziellen Innenstiefeln an. Das hat gewirkt. Lange Unterwäsche sowie Hose und Jacke zum Unterziehen mit Taschen haben mich vor der Kälte geschützt. Auch Mundschutz ist unerlässlich. Bei heftiger Bewegung und Atmung ohne Schutz kann es durch die extrem kalte Luft zum Platzen der Lungenbläschen kommen. Wie gesagt: Alles gutgegangen.

Fazit unserer Reise ist: Es war ein absolutes Abenteuer! Die Freundlichkeit der Menschen ist beeindruckend und ein Leben unter solchen extremen Bedingungen ist möglich. Es bleibt ein unvergessliches Erlebnis. Mein absoluter Dank gilt natürlich Euch als Organisatoren und vor allem Alex, unserem Buchanka-Fahrer und Koch sowie Aljona, unserer Reiseleiterin. Absolute Spitzenkräfte!!!

Alle Infos zur Reise: www.schulz-aktiv-reisen.de/RUS60

Das war der Siberian Ice Half Marathon 2019

Um sich gut an die klimatischen Bedingungen anzupassen, reisten die Teilnehmer bereits am 29.12.2018 nach Irkutsk an den Baikalsee und feierten zunächst einmal zünftig mit den Russen Silvester. In den ersten Tagen des neuen Jahres wurden kleine Trainingsläufe vor einer Traumkulisse absolviert und für das Wohlbefinden sorgte unter anderem ein ausgiebiger Banja-Besuch (russische Dampfsauna).

Eine Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn brachte etwas Ruhe nach den recht gefüllten Tagen rund um Weihnachten und Neujahr. Etwa 2500 Bahnkilometer liegen zwischen Irkutsk und Omsk, dem Austragungsort des beliebten Weihnachts-Marathonlaufs. Etwa 1,5 Tage zog die schneebedeckte Landschaft am Fenster vorüber und das Leben im Zug fand ganz gemütlich in Freizeithose und Hausschuhen statt.

Im Omsk wurde die Gruppe von den Reiseleitern Wladi und Kristina herzlich empfangen. Neben dem Erkunden der Laufstrecke wurden die schönsten Ecken von Omsk erkundet. Dann hieß es noch einmal Schlafen und mental gut vorbereiten auf den kommenden Tag.

Unsere kleine, exklusive Laufgruppe wurde von Frank Schulz angeführt. Mit der Startnummer 60 feierte er sein 10-jähriges Jubiläum beim Siberian Ice Half Marathon. 1139 Teilnehmer gingen am 7. Januar 2019 um 13 Uhr bei recht milden –9 °C in Omsk an den Start. In diesem Jahr tummelten sich Vertreter aus 14 Nationen in dem bunten, zum Teil kostümierten Läuferfeld. Schulz Sportreisen ist hier übrigens als einziger deutscher Veranstalter vertreten.

Alle Teilnehmer der schulz-Laufgruppe kehrten begeistert zurück und bedauerten lediglich, dass die Temperatur mit –9°C am Lauftag doch recht „gewöhnlich“ war. Immerhin stürzte die Quecksilbersäule am nächsten Tag ab auf –22°C.

Der Termin dieser winterlichen Laufreise für das Jahr 2020 steht fest und die ersten Voranmeldungen sind bereits eingegangen.

Alle Infos zur Reise: www.schulz-sportreisen.de/RUS83

PS: Wem die Halbmarathondistanz für einen Winterlauf zu wenig ist, der sollte sich den Baikal Ice Marathon im Laufkalender vermerken (jeweils Anfang März).

Russland – 15. Baikal Ice Marathon am 02.03.2019 ist gesichert!

Dieser Lauf ist eine absolute Herausforderung: Der Untergrund besteht aus meterdickem Eis und die Temperaturen sind frostig! Die ersten 7 Läufer haben sich bereits für einen Marathon oder einen Halbmarathon über den zugefrorenen Baikalsee angemeldet.

Unsere 8-tägige Marathonreise mit leichten Aktivitäten in traumhafter Baikalkulisse sorgt für eine optimale Akklimatisation vor dem Lauf.

Ein besonderes Ereignis – auch für Nichtläufer/Begleitpersonen
Sie verbringen Ihren Aufenthalt am Baikalsee in einer gemütlichen Pension in Listwjanka, einem Ort direkt am Ufer, welcher auch Zieleinlauf des Marathons ist. Hier einige Höhepunkte aus dem Reiseprogramm: eine Wanderung zum Tscherskij-Stein mit fantastischer Panoramasicht auf den Baikalsee und die Gebirgsketten in der Ferne, der Besuch des Freilichtmuseums Talzy mit altrussischen Bauernhäusern, eine Teesamowar-Zeremonie und ein Borschtsch-Kochkurs, Eislochbaden und russische Sauna vom Feinsten.

Lebenstraum – eine Fahrt mit der Transsib
Einige Teilnehmer haben sich im Anschluss an die Marathonreise für eine Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn entschieden. Zwischen Irkutsk und Moskau sind sie 3,5 Tage unterwegs, fahren durch Tiefland und Gebirge, Taiga und Steppe und überqueren mächtige Flüsse. Entlang der Strecke reihen sich Städte und Dörfer aneinander. Eine Zugfahrt durch die sibirische Winterlandschaft hat einen ganz besonderen Reiz – während der Blick aus dem Fenster über die glitzernde Schneedecke schweift, sitzen die Reisenden gemütlich zusammen bei heißem Tee aus dem Samowar, genießen die Wärme und tauschen Geschichten aus.

Noch bis Mitte Oktober 2018 ist die Läuferregistrierung möglich – wir freuen uns auf weitere Sibirienfans!

Alle Infos unter: www.schulz-sportreisen.de/RUS80

Russland: Siberian International Marathon in Omsk im August 2018 – Durchführung garantiert!

Zieleinlauf im historischen Stadtzentrum von Omsk

Eine kleine Laufgruppe freut sich auf Verstärkung: Sichern Sie sich bei Buchung bis 30.03.2018 noch den Frühbucherpreis!

Bei dieser Laufreise geht es zunächst an den wunderschönen Baikalsee, der jeden Besucher in seinen Bann zieht. Erleben Sie den ältesten und tiefsten Süßwassersee der Welt bei Wanderungen entlang des Ufers und bei einer Kajaktour.

Im Anschluss kommt Eisenbahnromantik auf – mit der Transsib fahren Sie ca. anderthalb Tage bis nach Omsk. Dort erwarten Sie Wladi oder Kristine, die Ihnen die geschichtsträchtige, am Fluss Irtysch gelegen Stadt näherbringen und Sie auf den Marathon organisatorisch bestens vorbereiten.

Alles in allem ist dies eine besondere Reise, nicht nur für aktive Läufer, sondern auch für deren natur- und kulturinteressierte Partner/-innen.

Lauftag: 04.08.2019
Uhrzeit: 09:00 Uhr
Distanzen: 42 km / 21 km / 10 km

Alle Infos zur Reise unter: www.schulz-sportreisen.de/RUS36

Russland: Siberian Ice Marathon Januar 2019 – noch 6 Startplätze zu vergeben!

„Eislauf“ zur Russischen Weihnacht (zum Nachahmen nur bei angemessenen Temperaturen bestimmt)

Wer schon immer mal zur Russischen Weihnacht (7. Januar) am spektakulärsten Laufereignis Sibiriens teilnehmen wollte, sollte nicht länger zögern. Bereits jetzt werden die Startplätze knapp!

Der Halbmarathon durch das historische Zentrum der Stadt Omsk und entlang des Flusses Irtysch ist legendär. Begeisterte Zuschauer entlang der Strecke „fiebern“ bei sportlichen Minusgraden mit den Helden, die sich der Herausforderung stellen, bei Temperaturen zwischen –25°C und –10 °C die 6 Runden bis ins Ziel zu absolvieren.

Lauftag: 07.01.2019
Uhrzeit: 13:00 Uhr
Distanzen: 21 km / 7 km / 3,5 km

Alle Infos zur Reise unter: www.schulz-sportreisen.de/RUS83

 

Siberian Ice Marathon 2019: Jubiläums-Sonderreise mit Frank Schulz

Wer einmal läuft …

Frank Schulz 2009 bei seinem ersten Halbmarathon in Omsk

Im Januar 2009 startete Frank Schulz zu seinem ersten Siberian-Ice-Halbmarathon in Omsk. Und dies nach mehr als 20 Jahren läuferischer Pause! Genau 10 Jahre später, am 07.01.2019, zur russischen Weihnacht, wird er wieder an der spektakulärsten Laufveranstaltung in Sibirien teilnehmen und dies auch aus ganz persönlichen Beweggründen… ;-). Bei (eis-)kalten Temperaturen zwischen max. –10°C und min. –30°C stellt bereits die Halbmarathonstrecke mit 21 Kilometern eine sportliche Herausforderung dar.

Einstimmung mit Silvesterfeier am Baikalsee
Meilensteine wollen ordentlich gefeiert sein. Deshalb wird unsere diesjährige Sonderreise ihren Auftakt am Baikalsee haben und Silvester wird zum Baikalfest.
Unsere langjährigen Reiseleiter und guten Freunde am Baikalsee – Toma und Andrej – werden mit uns den Jahreswechsel gebührend feiern. Nach Omsk zum Eislauf geht es mit der Transsibirischen Eisenbahn.

Frank Schulz und Ines Schmitt übernehmen die Reiseleitung und sind gespannt auf all jene Eislauffans, die mit ihnen am 07. Januar 2019 an den Start gehen werden. Sieben Eisläufer sind es bereits…

Sie haben die Wahl zwischen Lang- und Kurzvariante:
Langvariante: Samstag, 29.12.2018 bis Mittwoch, 09.01.2019 (12 Tage)
Kurzvariante: Dienstag, 01.01.2019 bis Mittwoch 09.01.2019 (9 Tage)

Lauftag:        07.01.2019
Uhrzeit:         13:00 Uhr
Distanzen:    21 km / 7 km / 3,5 km
www.schulz-sportreisen.de/RUS83

Übrigens, diesen Lauf gibt es auch in der Sommervariante im August 2018, dann auch mit Marathondistanz. Auch hierfür begeistert sich bereits eine kleine Läufergruppe:

Lauftag:        04.08.2018
Uhrzeit:         09:00 Uhr
Distanzen:    42 km / 21 km / 10 km
www.schulz-sportreisen.de/RUS36

Ihre Fragen zum Sommer- und Wintermarathon in Omsk beantworten wir gern unter: constanze.hauf@schulz-aktiv-reisen.de oder telefonisch: +49 (0)351 266 25 38

Eine Reise zum Kältepol in Jakutien – weitere Termine aufgelegt!

Unsere Minigruppenreise (maximal 5 Teilnehmer) zum kältesten bewohnten Ort der Erde – nach Oimjakon in Jakutien – ist so beliebt und immer schon so früh ausgebucht, dass wir ab Winter 2019 nun 5 Reisetermine statt bisher 3 anbieten werden.

„Nur“ –44 °C …

Wer die richtige Kälte erleben will, der sollte sich für einen unserer Februartermine entscheiden. Hier sind die Tage mit maximal 5 Sonnenstunden noch extrem kurz und die Temperaturen erreichen für uns bereits unvorstellbare –45° bis –40°C. Doch mit der richtigen Kleidung ist auch diese Witterung gut auszuhalten.

Im März sind die Tage dann schon fast doppelt so lang und die Temperaturen mit bis zu –35°C etwas milder.

Die ersten Teilnehmer für 2019 haben sich bereits gefunden – auf dem mittleren Februartermin gibt es nur noch einen freien Platz!

Für all diejenigen, die dieses 10-tägige Abenteuer längerfristig planen möchten, haben wir auch schon die Reisetermine für 2020 festgelegt:

Termine 2019                   Termine 2020
03.02.19 – 12.02.19           02.02.20 – 11.02.20
12.02.19 – 21.02.19           11.02.20 – 20.02.20
24.02.19 – 05.03.19           23.02.20 – 03.03.20
10.03.19 – 19.03.19           08.03.20 – 17.03.20
17.03.19 – 26.03.19           15.03.20 – 24.03.20

Was treibt einen denn an den kältesten bewohnten Ort der Welt?
Allein schon die Frage, wie sich solch eine extreme Kälte anfühlt, ist für viele eine Reise in den Nordosten Russlands wert. Und dann ist da auch noch die Neugier, wie denn der Alltag unter solchen Bedingungen abläuft: daher übernachten Sie In Oimjakon und Tomtor bei einheimischen Familien. So erfahren Sie aus erster Hand, welche Besonderheiten ein Leben am Kältepol bestimmen.

Weitere Höhepunkte der Reise:
– Fahrten durch großartige Schnee- und Eislandschaften
– Den Eisanglern und Pferdezüchtern über die Schulter schauen
– Besuch des Permafrostzentrums
– Verblüffende Experimente in der Kälte

Alle Infos:www.schulz-aktiv-reisen.de/RUS60

Zelttrekking im Altai: ausgewählte Termine mit zusätzlicher schulz aktiv-Reiseleitung

Reiseleiter Kay Ramminger

Für unser 18-tägiges Zelttrekking mit Gepäcktransport durch Packpferde haben wir den Reiseleiter Kay Ramminger gewinnen können. An ausgewählten Terminen begleitet er zusätzlich zur lokalen Reiseleitung unsere Gruppen (maximal 12 Personen).

Kay ist gebürtiger Sachse und liebt als solcher bekanntlich das Reisen. Dabei fühlt er sich auf Langstreckentouren zu Fuß durch diverse Gebirge Eurasiens am wohlsten. Alternativ ist er auch per Paddelboot, Fahrrad oder Langlaufski auf Achse. Etliche Auslandsaufenthalte führten ihn im Rahmen seines Ethnologie- und Geschichtsstudiums nach Russland sowie in die Länder Zentralasiens. Mehrere Wochen verbrachte er wandernd rund um den Baikalsee und im Altaigebirge. Sein besonderes Interesse gilt Kultur und Geschichte(n) am Wegesrand. Kay beherrscht Englisch, Russisch, Französisch und Latein.

Wir haben ihn einfach mal gefragt: „Kay, was gefällt Dir am besten am Altai?“

Der Blick aus der Banja (russische Sauna) am See Akkem auf die imposante vergletscherte Wand der mächtigen Belucha hat sich tief in mein Gedächtnis eingebrannt. Die botanische Vielfalt sowie das abwechslungsreiche Landschaftsbild mit tief eingeschnittenen Canyons, weiten Hochebenen, glasklaren Gebirgsseen vor gletscherbedeckten 4000ern finde ich sehr beeindruckend. Interessant für mich als Historiker sind natürlich die spannenden archäologischen Entdeckungen der letzten Jahrzehnte, insbesondere die Ausgrabungen auf dem Ukok-Plateau in den 1990ern und die Kontroversen um die sogenannte sibirische Eisprinzessin.

Reisetermine:
14.07.–31.07.2018: Eine kleine Gruppe freut sich auf Verstärkung!
04.08.–21.08.2018: Erste Anmeldungen liegen vor.

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/RUS22

Last call: Baikal Ice Marathon

Unsere gut zwanzigköpfige Gruppe hat, abgesehen vom aktuellen Zwischenhoch, schon recht gute winterliche Bedingungen in unseren Breitengraden, um sich winterfit für den Baikal zu machen. Kontinuierliche Läufe bei kühlen bis kalten Bedingungen sind beste Vorbereitung für die 21 oder 42 Kilometer quer über den zugefrorenen Baikalsee am 7. März 2018. Für die notwendige Akklimatisation vor Ort sorgen unsere Reiseleiter am Baikal, Tamara oder Andrej, mit leichten Läufen am und auf dem See, Wanderungen, Sauna und Eislochbaden :-).

Die Startplatzregistrierung ist bereits abgeschlossen, doch bis ca. 10. Dezember bietet sich noch die Möglichkeit für Nachmeldungen, da nicht alle nationalen und internationalen Anmelder aufgrund der Ausgangsvoraussetzungen zugelassen werden. Lassen Sie daher gern von sich hören, sollte Ihr Läuferherz für das ferne Sibirien und den Baikal schlagen. Noch gibt es ausreichend Vorlaufzeit für Ihr Visa (komplette Beantragung kann über uns erfolgen) und um sich fit zu machen für diesen einmaligen Lauf von Ufer zu Ufer!

Alle Infos: www.schulz-sportreisen.de/RUS80

Transsib: neue Reise-Schmankerl ab 2018

Wussten Sie schon, dass der Schiefe Turm nicht nur in Pisa steht, sondern auch im russischen Newjansk im Uralgebirge? Die Achse des Turms weicht an der Spitze um 1,85 Meter von der Vertikalen ab. Ab nächster Saison können Sie dieses besondere Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert bei unserer Transsib-Reise besichtigen!

Für Transsib-Reisende hält diese Region spannende Geschichte(n) bereit – nicht zuletzt, weil Sibirien von hier aus erschlossen wurde. Wir folgen mit unserer Reise diesem Weg – allerdings ein paar Jahrhunderte später und mit dem Zug.
So passieren Sie beim Ausflug nach Newjansk alte Holzhausdörfer, die wie aus einem russischen Märchenbuch geschlüpft sind. An einem davon werden Sie Halt machen und durch die Hauptstraße schlendern. Kosaken aus dem Newjansker Umland waren ebenfalls an der Gründung der Festung Omsk beteiligt, heute eine der wichtigsten Handelsstädte Sibiriens und das nächste Ziel der Reise. Ein kleines Highlight für Interessierte ist hier das 2016 neue eröffnete Transsib-Museum. Die für Russland einmalige Ausstellung entführt Sie in die spannenden Zeiten der Transsib-Entstehung.

Wir konnten somit unsere erlebnisreiche Transsib-Reise erneut ein Stück bereichern: seien Sie willkommen auf der längsten Bahnstrecke der Welt und lernen Sie die verschiedensten Facetten dieses riesigen Landes kennen!

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/RUS30