Westaustralien im Herbst 2019: Frühbucherrabatt sichern bis 19.04.19

Noch bis 19.04.19 können Sie sich für unsere Herbsttour nach Westaustralien Ihren Frühbucherrabatt sichern und haben die einmalige Möglichkeit, an der paradiesischen Korallenküste des Indischen Ozeans mit Mantarochen zu schwimmen! Derzeit ist neben Doppel- und Einzelzimmer auch ein halbes Doppelzimmer (männlich) zu vergeben – Ihre Chance, den Einzelzimmer-Zuschlag zu sparen!

Unsere Reise bietet Ihnen einen einzigartigen Mix aus Aktivitäten: Sie wandern, radeln, kayaken, schnorcheln und besichtigen Westaustraliens wichtigste Sehenswürdigkeiten. So ist immer für Abwechslung gesorgt: Ein Reisekonzept, was sich z. B. auch bei unserer Neuseeland-Reise KIA ORA! Neuseeländische Abenteuer seit Jahren bewährt und großer Beliebtheit erfreut.

Westaustraliens Landschaften faszinieren mit Kontrasten und einem Feuerwerk der Farben – glutrote Sanddünen wechseln sich ab mit grünen Karri-Wäldern, weiße Strände gehen über in türkisblauen Ozean. Ein Land für Entdecker. Hier verbinden sich Großstadtflair und „Traumzeit“-Mythologie, Goldgräber-Stimmung im Outback und gemütliche Verkostungen in den Weinbergen des Südwestens, bizarre Kalksteinsäulen in der Wüste und zauberhafte Muschelstrände am Indischen Ozean. An dessen Korallenküste schwimmen Sie nicht nur mit Mantarochen, Sie haben auch ausgiebig Gelegenheit mit schillernd bunten Fischen zu schnorcheln. Weiter geht es auf den Pisten des Outback, wo Sie die endlose Weite des Hinterlandes erfassen. Sie verbringen einen Lagerfeuerabend im Kreis der Aborigines, besuchen Australiens größte Goldmine und lernen auf einer Emu-Farm authentisches Farmleben im „Busch“ kennen. In den Wäldern des Südwestens fühlen Sie sich unter bis zu 80 Meter hohen, majestätischen Karri-Eukalypten im Baumriesen-Tal wie ein Zwerg. Vor herrlicher Kulisse wandern Sie in den Gebirgszügen Westaustraliens und radeln auf Rottnest Island, der Heimat der putzigen Quokka-Beutler. Und mit etwas Glück begegnen Sie an den weißen Bilderbuchstränden des Nationalparks Cape Le Grand sonnenbadenden Kängurus. Auch ein Kennenlernen der entspannten Metropole Perth steht auf dem Programm.

Eine Reise nach Westaustralien lohnt sich für jeden – nicht nur für Australien-Wiederholungstäter!

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/AUS02

Zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren – ich berate Sie gern!
Franziska Wachsmuth
Durchwahl: 0351 266 25-28
franziska.wachsmuth@schulz-aktiv-reisen.de

Wandern in den Julischen Alpen

Sie lieben Trekking? Und Berge? Und Radfahren? Dann haben wir genau die richtige Reise für Sie, denn all das vereint unsere 9-tägige Tour durch die Julischen Alpen in Slowenien.

Start und Ziel der Reise ist der kleine Ort Cezsoča an der türkisfarbenen Soča. Sie beginnen den ersten Tag Ihrer Reise ganz entspannt mit einem ausgiebigen Bad im herrlich erfrischenden Fluss. Am Nachmittag fahren Sie zum Ausgangspunkt für die nächsten Tage. Ziel ist der geschichtsträchtige Gipfel des Krn (2244 m). Diese Tageswanderungen sind perfekt zur Akklimatisation und Anpassung ans Gelände sowie ideale Vorbereitung für die (optionale) Gipfelbesteigung des Triglav.
Am Wocheiner See haben Sie die Möglichkeit, nochmal zu verschnaufen. Hier genießen Sie entweder einen Ruhetag beim Baden oder unternehmen eine Radtour um den See. Am Morgen des sechsten Tages beginnt Ihr 3-tägiges Trekkingabenteuer zum höchsten Berg Sloweniens, den Triglav (2864 m). Auf dem Weg zum Gipfel passieren Sie den größten slowenischen Hochgebirgssee und das verträumte Tal der Sieben Seen. Zwischen den Aktivitäten gibt es reichlich Zeit zum Relaxen und Entspannen. Zum Ende der Reise genießen Sie noch einmal ausgiebig die slowenische Küche beim leckeren Abschiedsessen mit einem fantastischen Nachtisch.

Termine:
13.07.–21.07.19 (Mit der nächsten Doppelzimmer-Buchung als Kleingruppe gesichert)
17.08.–25.08.19 (erste Buchungen eingegangen)

Alle Infos: http://www.schulz-aktiv-reisen.de/SLO02

Für weitere Fragen zu dieser Reise stehe ich Ihnen gern zur Verfügung:

Jakob Schulz
Tel. 0351 266 25-42
jakob.schulz@schulz-aktiv-reisen.de

Jetzt günstiger nach Island in die Westfjorde!

Er hat es unter die ersten zehn besten Strände der Welt geschafft - Rauðasandur in den südlichen Westfjorden.

Einer von vielen optischen Höhepunkten der Tour, der Sandstrand „Rauðasandur“

Island ist bekanntermaßen kein günstiges Pflaster. Die Preise sehen nicht nur in Kronen-Beträgen hoch aus (ein gebrauchter PKW kostet beispielsweise mindestens einen sechsstelligen Betrag wenn nicht gar Millionen!), sondern sie bleiben es auch in der Regel nach dem Umrechnen in Euro. Wie gut, dass bei unserer Westfjordreise nahezu alle Verpflegungskosten und Freizeitaktivitäten wie Seekajak- und Fahrradfahren bereits inklusive sind.
Doch es wird noch besser: Aufgrund eines momentan günstigeren Wechselkurses können wir vermelden, dass der Reisepreis sich um 100 Euro reduziert hat. Wer also diesen kleinen Anreiz noch als letztes Lockmittel brauchte: Jetzt oder nie!

Die Steilküste Látrabjarg: lädt gleichermaßen zum Wandern und Entspannen ein

Übrigens war unser Reiseleiter Rico, zugleich seit über 10 Jahren unser Mann für alle Islandreisen, neulich in bewegten Bildern zu sehen.
Leider ist das Video wieder offline, aber vielleicht ist es auch besser so. Es waren nämlich schwerverdauliche Szenen enthalten: Kreuzfahrt-Tourismus … 😉

Wer sich für die Reise „Wildromantische Westfjorde“ anmeldet, tut sich also nicht nur selbst etwas Gutes, sondern sorgt auch dafür, dass Rico das tun kann, was er am meisten liebt: nämlich mehrtägige Wandertouren mit aktiven Reisenden zu organisieren und zu unternehmen!

Und wer noch wissen möchte, wie die Pilotreise im letzten Jahr verlief, kann hier einen Reisebericht und Fotos finden.

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/ISL20

Spitzbergen: Die Reise ihres Lebens

Vor einigen Wochen erreichte uns ein Reisewunsch, die Arktis Spitzbergens sowohl zu Fuß als auch mit kleinem Schiff zu erkunden. Es sollte eine besondere Reise werden, eine, die man gewiss in dieser Form nur einmal in seinem Leben unternimmt. Im Juli und August wird nun dieser Wunsch Wirklichkeit in Form einer Kombination unserer 8-tägigen Aktivreise mit einer 14-tägigen Schiffsexpedition rund um die Hauptinsel des Archipels.

Es ist dann Sommer, auch auf Spitzbergen, der natürlich ein ganz anderer ist. Die Tagestemperaturen liegen etwa bei 5 bis 8 Grad und das Eis hat sich längst gen Norden zurückgezogen, mit ihm auch die Eisbären. So macht sich das kleine Expeditionsschiff ebenso auf diesen Weg in eine sehr fremde und stille Welt der Arktis. Es werden die Wetterbedingungen und das Packeis sein, die darüber entscheiden, wann und wo Anlandungen mit dem Zodiak zur Tierbeobachtung möglich werden. Täglich spannende neue Perspektiven – ob vom Schiff aus oder an Land!

Route der MS Quest im Sommer 2019 (mit deutschsprachiger Expeditionsleitung)

Zurück in der Hauptstadt Longyearbyen ist bereits alles vorbereitet für die Trekking- und Kajaktour im großen Isfjord. Die ehemalige russische Bergbausiedlung Pyramiden ist Ausgangspunkt einer zweitägigen Kajaktour entlang des Nordenskiöld-Gletschers und einer Trekkingtour samt Rucksack und Zelt. Und wenn Sie des Nachts allein die Bärenwache halten, werden die Gedanken freien Lauf haben. Es ist die Arktis, die Ruhe bringt und alles vergessen lässt.

Ob eine Schiffsexpedition an Bord der kleinen MS Quest oder unsere Aktivreise mit nur bis zu 6 Erlebnishungrigen: Wenn die Arktis in diesem Jahr Ihr Sehnsuchtsziel ist, kann es zu Fuß, per Kajak und/oder Schiff eine besondere Reise Ihres Lebens werden. Bei Interesse kontaktieren Sie mich einfach per E-Mail an ines.schmitt@schulz-aktiv-reisen.de.

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/NOR08

Die Seychellen – (öko)logisch!

Die unzähligen Bilder von Stränden und Meeresflächen voller Plastikmüll sind nicht mehr zu übersehen und auch nicht mehr zu ignorieren. Und auch auf den Seychellen wurden kürzlich bei einer „Beach Clean Up“-Aktion auf den äußeren Inseln über fünf Tonnen Müll gesammelt. Strohhalme, Plastikflaschen oder auch Flip Flops wurden angespült oder an Stränden zurückgelassen. Die Äußere Inselgruppe liegt über 1000 km südwestlich von Mahé und wird nur gelegentlich von Wissenschaftlern und relativ selten auch von Touristen besucht. Genau dort entstand bereits vor der Unabhängigkeit 1976 die ökologische Idee auf den Seychellen. Die Aldabra-Atolls wurden zum Naturreservat erklärt und später zum UNESCO-Welterbe: ein Vorreiter in Sachen Öko-Tourismus.

Die Regierung, das Fremdenverkehrsamt, mehrere Umweltschutz-Projektgruppen und auch die Insulaner selbst nehmen den Umweltschutz ihrer Inselgruppe ernst. Projekte wie die Entfernung von Plastikmüll an den über 36 Stränden und Auflagen für Abwasser- und Müllentsorgung helfen, die natürlichen Schätze der Inselwelt zu schützen. Fast 60 Prozent des tropischen Archipels stehen unter Naturschutz.
In den letzten Jahrzehnten ist es zudem gelungen, endemischen Pflanzen einen neue Chance zu geben. Wir haben ganz bewusst kleine, familiäre Unterkünfte für Sie ausgewählt, von denen aus Sie dschungelartige Wanderwege abseits der Touristenströme erkunden und die einzigartige und nur hier existierende Tier- und Pflanzenwelt entdecken. Auf Wanderungen durch die Nationalparks können Sie Mangos, Papayas und Brotfrucht wachsen und Vanille, Zimt, Pfeffer, Ingwer oder Zitronengras wieder sprießen sehen.

Bei einem Besuch auf Cousin Island, gelegen vor der Westküste von Praslin, erhalten unsere Gäste einen Einblick in die tägliche Arbeit der Insulaner, um den Schutz von Tier und Natur zu erhalten. 300.000 Vögel und die einheimischen Riesenschildkröten tummeln sich auf einer Fläche von nur 25 Hektar. Unter strengen Auflagen führen wir Sie ganz privat mit unserem lokalen Reiseleiter über die Insel. Das Mitnehmen von Muscheln, Eiern, das Baden sowie Fotografieren mit Stativ sind streng untersagt.
Die Einnahmen fließen direkt zurück zu den Organisationen, die maßgeblich dazu beigetragen haben, dass Sie hier Tropenvögeln, Feensee- und Rußseeschwalben so ungestört wie möglich nahe kommen können.
Auf der kleinen Insel La Digue ist das Fahrrad das beinahe einzige Fortbewegungsmittel und steht Ihnen während Ihres Aufenthaltes stets zur Verfügung. Anstatt per Auto oder Bus erkunden Sie die Insel auf zwei Rädern.

Einige grundlegende Tipps für einen nachhaltigen Tourismus (nicht nur) auf den Seychellen:

  1. Kaufen Sie Obst und Produkte lokal, zum Beispiel bei der Obstfrau am Straßenrand oder auf dem wunderschönen Markt von Victoria.
  2. Plastiktüten vermeiden. Packen Sie doch die eingekauften Produkte einfach in Ihre Rucksäcke.
  3. Auf Strohhalme verzichten. Der Cocktail schmeckt auch ohne gut.
  4. Wasser- und Energieverbrauch reduzieren. In Zeiten der Trockenheit, beispielsweise im letzten März, wurde den Einheimischen zwischen 9 und 15 Uhr öfter das gerade sehr knappe Wasser abgestellt.

Tipp: Zu unserem Mai-Termin vom 18.05. bis 31.05.2019 sind noch einige Plätze frei!

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/SEY01

2020 kein Zugang zu den Komodo-Waranen möglich?

Der Komodowaran – der letzte Drache unserer Erde

Die jüngsten Meldungen aus Indonesien lassen viele Indonesien-Interessierte aufhorchen:

Der Gouverneur von Ostindonesien (Flores, Komodo und weitere Inseln) plane die Schließung der Insel Komodo, um die ausschließlich dort vorkommenden  Warane besser schützen zu können. Für ein Jahr, nämlich 2020, solle der Zugang für Touristen verboten werden.

Falko, unser Reiseleiter für Indonesien, führt im Oktober eine neu konzipierte Reise in die Region und schreibt:
„Es gibt keinerlei offizielle Meldungen hierzu. Gerüchte besagen, dass es nach einem vereitelten Diebstahlversuch von ca. 40 Waranen von Komodo umfangreiche Untersuchungen gibt und dieser besonders perfide Versuch von Wilddieberei die Politik zu Schnellschuss-Handlungen bewegen könnte. Zudem stehen die Präsidentschaftswahlen kurz bevor und jede Gelegenheit wird genutzt, die eigene Person ins Gespräch und in Stellung zu bringen. Nach den Nachrichten Ende vorigen Jahres über eine deutliche Erhöhung der Eintrittsgelder für den Nationalpark wird die Gerüchteküche nun wiederholt angefacht. Aber: nichts genaues weiß man nicht …“

Vom 20.10. bis zum 10.11.2019 findet unsere Reise mit bisher 9 festen Buchungen statt und die 3 Restplätze sind sicher recht schnell vergeben.
Ob der Besuch der von Komodo und seiner spektakulären Riesenechsen im nächsten Jahr möglich sein wird, bleibt abzuwarten. Entscheiden Sie sich im Zweifel am besten für einen der Restplätze 2019!
Für 2020 sind zwei Reisetermine vorgesehen und wir sind mitten in den Planungen dazu – Gerüchte hin oder her. Wir halten Sie selbstverständlich auf dem Laufenden!

Eindrücke unserer Reise zu den Komodowaranen und weiteren Natur-Highlights finden Sie hier: Sulawesi & Flores – zwischen Vulkanen und Komodowaranen

Faszinierender Baikalsee im Sommer und Winter – Reiseteilnehmer berichten


Der Baikalsee ist einer des attraktivsten Reiseziele in Russland und fasziniert im Sommer gleichermaßen wie im Winter. Heute möchten wir unsere Gäste erzählen lassen, was sie am „Sibirischen Meer“ gesehen, gefühlt und erlebt haben.

Gundolf Schmidt war im Sommer letztes Jahr am Baikalsee unterwegs. In seinem ausführlichem Reisebericht erzählt er von der Eigenart deutschen und russischen Wanderns, von Sauna-Ritualen und Badevergnügen im glasklaren See und vielen anderen Reisespezialitäten. Den gesamten Bericht finden Sie auf der Internetseite von Gundolf Schmidt unter Baikal-Naturwunder.

Eine kleine Zusammenfassung möchten wir Ihnen trotzdem hier wiedergeben:

„Alle Reiseteile waren perfekt organisiert und von den Reiseleitern bestens moderiert. Jede noch so kleine Wunsch wurde sofort erfüllt und jedes kleine Problem wurde versucht zu lösen. Alle Reiseleiter gaben ihr Bestes. Shenja hat unsterblichen Ruhm erlangt durch ihre 12-malige Banja-Zeremonie, Matwej durch seine Lauf- und Autofahrkünste und Arud durch seine profunden Kenntnisse, an der richtigen Stelle erzählt. Alle waren sprachlich und mental immer topfit.
Die Unterkünfte waren alle sehr unterschiedlich, aber immer von der Freundlichkeit der Betreiber gezeichnet. Jede Unterkunft hatte etwas Besonderes zu bieten. Mal war es der Blick auf den Baikalsee direkt vom Bett aus, mal war es das schnelle Internet und mal das absolute Sammelsurium an allen möglichen und unmöglichen Unterkünften.
Das Essen war an allen Tagen russisch geprägt, was für ein Wunder, es wurde immer wieder versucht,den Geschmack der deutschen Reisegruppe zu treffen. Blinis zum Frühstück, Pelmenis und Posy zum Mittagessen und zum Abend eine Vielfalt an russischen Salaten.“


Wirklich in ein russisches Wintermärchen
 versetzt fühlen können Sie sich von Runhild und Steffen Dörfel, die ihre Winter-Erlebnisse ausgesprochen bildhaft festgehalten haben – eine lesenswerte Lektüre für Fans des besonderen Reisens! Einen Vorgeschmack darauf wird Ihnen vielleicht ein Auszug geben:

„Das Eis ist unbeschreiblich schön und unglaublich vielfältig. Wenn man nach ein paar Tagen denkt, dass man nun doch schon alle Varianten gesehen haben müsste, dann entdeckt man doch wieder eine neue: es gibt Wölkcheneis, eine gefrorene Suppe aus Eisstückchen, schüsselförmig gefrorenes Eis, Blasen, die wie von Kindern gemalte Mondgesichter aussehen, zweidimensionale Skulpturen, die wie filigran gezeichnete Flechten unter der Eisoberfläche erscheinen … Am schönsten ist jedoch das ganz klare und spiegelglatte Eis, das durch die enorme Tiefe des Wassers darunter schwarz wirkt. Man mag gar nicht darauftreten, denn es scheint ein Schritt ins Nichts zu sein, und andererseits weiß man, dass man mit diesem Schritt diese perfekte Fläche zerstört und die vollkommene Schönheit zerkratzt.“

Den vollständigen Reisebericht finden Sie unter: www.abenteuer-reiseberichte.de/…

Die Buchungen für unsere Winterreisen laufen bereits an und Sie können sich gern anschließen:
Eistrekking um die Insel Olchon
Baikal – Winterfaszination Baikalsee: Westufer und Insel Olchon
Eis-Expedition vom Ost- zum Westufer

Und wenn Sie doch lieber den Wellen des Baikals lauschen und die Gerüche der Steppe und des Waldes genießen, gibt es noch einige Restplätze für unsere Sommertouren:
Sommertrekking am Baikalsee
22.07. – 05.08.2019
Naturwunder Baikalsee und Begegnungen in Sibirien
(nur noch an 2 Terminen buchbar):
05.06. – 18.06.2019
06.09. – 19.09.2019

„Bilder der Erde“: Newcomer-Tag

Seien sie dabei, wenn die Lichtbild-Referenten von morgen gefunden werden!
Als Veranstalter von Multivisionsshows und Live-Reportagen suchen die Veranstalter von „Bilder der Erde“ immer nach neuen und noch unbekannten Referenten. Jedes Jahr aufs Neue ein abwechslungsreiches Programm mit besonderen Geschichten zusammenzustellen, ist der hohe Anspruch der Veranstalter.
Der Newcomer-Tag besteht aus drei Vortragsblöcken zu jeweils 90 Minuten, mit je drei Referenten, die 25 Minuten Zeit haben, ihre Story zu erzählen. Und wenn sie die Jury überzeugen können, werden sie in der nächsten Saison einen ganzen Abend bestreiten.

Weitere Infos finden Sie unter:
https://www.bilder-der-erde.de/newcomer

Wo: Filmtheater „Schauburg“ in Dresden
Wann: 04.05.2019 | 16:00 – 22:00 Uhr
Auch wir werden natürlich mit unserem Infostand wieder dabei sein!

schulz on tour … in Dresden & Hamburg

Die ersten warmen Tage sind da und Sie mussten mit Entsetzen feststellen, dass Ihnen in Ihrer Campingausrüstung noch etwas fehlt? Dann sollten sie zum Testival von Globetrotter kommen und Ihr neues Zelt oder Boot im Vorfeld ausführlich auf Herz und Nieren testen.
Beim Dresdner Testival am 11. und 12. Mai im Ferienpark Bad Sonnenland, am Dippelsdorfer Teich bei Moritzburg Nahe Dresden, werden wir selbst auch vor Ort sein und beraten Sie gerne zu unseren passenden Reisen.

Am letzten Aprilwochenende (26.–27. April) finden Sie uns beim Oberelbemarathon in unserer Heimatstadt Dresden. Ob Marathon-Messe, am Start des schulz aktiv-10 km-Laufs oder im (hoffentlich wieder sonnenverwöhnten) Ziel im Heinz-Steyer-Stadion: Wir sind da!

Parallel dazu wird schulz-Mitarbeiter Tino, dessen Büro in der Nähe von Bremen liegt, die Marathon-Messe in Hamburg (Hamburg Marathon) betreuen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und beraten Sie gern!

Alle Messen und Veranstaltungen von schulz aktiv reisen:
www.schulz-aktiv-reisen.de/Messen
Alle Messen und Veranstaltungen von schulz sportreisen:
www.schulz-sportreisen.de/Messen

Von Meer zu Meer, was will man mehr?

„Der Weg ist das Ziel.“

Dieser Satz von Konfuzius ist sicher vielen Reisenden bekannt und er ist auch das Motto unserer Kultur- und Erlebnisreise vom Kaspischen zum Schwarzen Meer. Lassen Sie sich verzaubern von Baku, der Hauptstadt Aserbaidschans: Entdecken Sie die multikulturelle Stadt mit ihren tausend Lichtern, historischen und modernen Gebäuden zu Fuß. Im Umland von Baku besuchen Sie Kulturschätze und Naturphänomene, die es nur hier gibt.
Entlang der saftig grünen Südhänge des Kaukasus-Hauptkamms fahren Sie anschließend in Richtung Georgien, Ihr zweites Land auf dem Weg von Meer zu Meer. Bevor Sie die Grenze erreichen, legen Sie jedoch einen Stopp in Scheki ein und lassen sich in einer alten Karawanserei sowie im Khanpalast entführen in eine Welt wie aus „1001 Nacht“.

In Georgien, dem Land des Weines, werden Sie bei leichten Wanderungen von 2 bis 5 Stunden aktiv unterwegs sein und Kulturschätze und Landschaften entdecken. Über die Weinregion Kachetien gelangen Sie zur Hauptstadt Tbilissi. Diese fasziniert vor allem mit ihrer Altstadt und den kleinen Gassen mit zahlreichen Cafés und Bars. Über die Heerstraße fahren Sie in den Kaukasus zum Kasbek in das kleine Dorf Kasbegi. Von hier unternehmen Sie kleine Wanderungen in die umliegenden Täler.
Nach einer reizvollen Fahrt durch die Landesmitte besuchen Sie die Stadt Gori und die imposante Höhlenstadt Wardsia, die einst ca. 60.000 Menschen Unterschlupf bot. Ihr Ziel für die letzten Tage der Reise ist Batumi, eine aufstrebende Küstenstadt direkt am Schwarzen Meer. Diese erreichen Sie über den abseits liegenden Goderdzi-Pass (2025 m) mit tollen Panoramaaussichten über die weiten Landschaften des kleinen Kaukasus. Hier, am Meer angekommen, können Sie die Reise Revue passieren lassen und das gemütliche Flair der Stadt genießen.

Alle Infos: http://www.schulz-aktiv-reisen.de/ASE01

Termine:
21.06.–06.07.19 (Derzeit haben hier 2 Personen gebucht, mit der nächsten Doppelzimmerbuchung ist auch dieser Termin gesichert!)
23.08.–07.09.19 (Hier haben bereits 6 Personen gebucht.)

Für weitere Fragen zu dieser Reise stehe ich Ihnen gern zur Verfügung:

Jakob Schulz
0351 266 25-42
jakob.schulz@schulz-aktiv-reisen.de

Warum gerade … Marokko?

Marokko steht für die UNESCO-geschützte Medina von Marrakesch, die Sahara und den Hohen Atlas. Tauchen Sie ein in ein Märchen aus 1001 Nacht!

Nur 44 km trennen den nordafrikanischen Staat mit der Straße von Gibraltar von Europa – und schon sind Sie in einer anderen Welt! Marrakesch, die „Perle des Südens“, lädt ein zum stundenlangen Spazieren in der Medina. Hier duftet es an jeder Ecke wunderbar nach Gewürzen, bunte Seidenstoffe säumen den Weg und Sie halten inne, um die Kunstfertigkeit der Handwerker in ihren kleinen Lädchen zu bewundern. Auch das Küstenstädtchen Essaouira hat einen ganz besonderen Charme, geprägt von seinem besonderen Blau und den stets wehenden Passatwinden.

Der Hohe Atlas mit seinen bis zu 4000 m hohen Gipfeln ist eine abgelegene Welt mit kleinen Dörfern, Nomaden und ihren Herden. Die wechselnde Farbenpracht der braun, rot und weiß leuchtenden Felsen, der sattgrünen Täler und der am Horizont weiß strahlenden, schneebedeckten Berge werden Sie beeindrucken!

In der Sahara mit ihren überwältigenden Weiten, geprägt von Sand und Fels, kommen Reisende wirklich zur Ruhe. Begleitet von Kamelen und Berber-Nomaden, die Ihnen Geschichten ihres Landes erzählen, queren Sie Flüsse und trockene Flussbetten, besteigen Dünen und verbringen die Mittagsstunden dösend an schattigen Plätzchen. Unvergesslich sind die Nächte: Unterm klaren Sternenhimmel genießen Sie den Frieden dieser Einsamkeit.

Wenn Ihnen die Fortbewegung zu Fuß und mit dem Kamel zu geruhsam erscheint, können Sie dieses geheimnisvolle Land auch per Rad erkunden.

Marokko hat viele Gesichter. Sprechen Sie uns einfach an und finden Sie mit uns Ihre Wunsch-Marokko-Reise – ich berate Sie gern!

Marokko-Expertin Ines Lehmann
Telefon: 030 449 29 73
E-Mail: ines.lehmann@schulz-aktiv-reisen.de

Die Algarve – „ausgezeichnete“ Strände und mediterranes Hinterland

Endlose Sandstrände sind typisch für die Algarve, wie hier in Carrapateira

Der Saisonstart für die Algarve fing vielversprechend an: Erst Anfang des Jahres wählte die Reiseplattform Flight Network zwei der Strände an der Algarve zu den besten Stränden der Welt! Abgestimmt wurde unter über 1200 Journalisten, Bloggern und Reiseveranstaltern. Ausgezeichnet wurden die Strände „Praia da Dona Ana“ bei Lagos, der vor allem durch die umgebenden Klippen besonders eindrucksvoll wirkt, und „Benagil“ beim gleichnamigen Fischerdorf. Letzterer punktet vor allem mit seinen großen, faszinierenden Höhlen.

Und tatsächlich fallen den meisten, wenn sie an die Algarve denken, als erstes endlose weite Traumstrände ein. Auf unsere Wanderreise „Die Algarve – Wandern am Südwestzipfel Europas“ bietet sich auf jeden Fall die ein oder andere Gelegenheit, sich während oder zwischen den Küstenwanderungen an den traumhaften Stränden zu entspannen. Der nächste Termin startet am 23.05.19, hier sind noch wenige Restplätze frei. Ende Mai sind die Wassertemperaturen für Mutige auch durchaus schon einladend zum Baden bzw. verspricht ein Sprung ins kühle Nass zumindest Erfrischung.

Doch außer den Stränden bietet die Algarve noch viel mehr: So lohnt es, das gebirgige Hinterland zu erkunden, den Barrocal, wo die Seele der Algarvios zu finden ist. Oliven- und Organgenhaine, Korkeichenwälder und Erdbeerbäume, aus deren Früchten an der Algarve noch ganz traditionell der „Medronho“ gebrannt wird, prägen die mediterrane Landschaft, die Sie auf leichten bis mittelschweren Touren durchwandern. Fehlen darf natürlich auch nicht der kulinarische Genuss – und wann schmecken frisches Brot, Oliven, Käse und hausgemachte Wurst besser als unter den schattenspendenden Ästen einer Korkeiche?

Die nächste Gelegenheit, den südwestlichsten Zipfel Europas zu erkunden, bietet sich schon vom 23.05. bis 01.06.19. Im Mai klettert das Thermometer im Schnitt auf angenehme 22 °C, bevor die Region dann in den Hochsommer startet und erst ab September wieder ideales Wanderklima herrscht.

Alle Infos zur Reise: www.schulz-aktiv-reisen.de/POR02

Süditalienisches Cilento: Frühlingsgruß und Restplätze von April bis Juni

Für alle Kurzentschlossenen, die zwischen Ostern und Pfingsten noch die Frühlingsblüte an der italienischen Mittelmeerküste erleben, ausgiebig wandern und eine gute Portion „dolce vita“ genießen möchten, haben wir einen ganz besonderen Tipp! Auf unserer Minigruppenreise (max. 7 Gäste!) ins herrliche süditalienische Wandergebiet des Cilento-Nationalparks sind noch einzelne Restplätze verfügbar, sowohl im Doppel- und Einzelzimmer als auch im halben Doppelzimmer weiblich/männlich (Termine 26.04.–05.05.19 und 10.05.–19.05.19 sowie 24.05.–02.06.19 und 07.06.–16.06.19, alle gesichert).

Im immergrünen Cilento erkunden Sie Süditaliens schönste Bergwelt abseits der Massen und wandern entlang der malerischen Küste des Golfs von Policastro zu einsamen Buchten, wo Sie Gelegenheit zum ausgiebigen Baden haben. Unsere Reiseleiter vor Ort, Roberto und Miriam, Schlossherren des charmanten, liebevoll restaurierten Palazzo Gallotti aus dem 15. Jahrhundert, in dem Sie während der Reise nächtigen, sandten uns just einen herzlichen Frühlingsgruß, den wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. Sehen Sie selbst!

Die Mimosensträucher haben mit üppigen gelben Blüten im Garten des Palazzo den Frühling eingeläutet. Hausherrin Miriam hat zusammen mit ihren Töchtern die traditionellen Osterkuchen „Pastiera di grano“ vorbereitet, die nun bestens versteckt gehortet werden, so dass sie bis Ostern gut durchziehen können. In der christlichen Tradition Italiens ist die „Pastiera di grano“ wesentlicher Bestandteil des Osterfestes. Traditionell gibt es diese Kuchen wirklich nur zu diesem Fest, denn für sie werden die letzten Getreidevorräte (=grano) des Vorjahres sowie frischer Ricotta und Eier verwendet. Die ersten Lämmer haben das Licht der Welt erblickt und so ist die erste frische Milch nach dem Winter für die Ricottazubereitung erhältlich; auch die Hühner legen nach dem Federwechsel wieder ordentlich Eier. Beste Voraussetzungen also für diesen bombastischen Kuchen – eine Delikatesse, die in den lokalen Bäckereien € 20,– pro Kilo kostet! Verfeinert wird der Kuchen mit hausgemachten kandierten Orangen, Zitronenschalen und Orangenblütenextrakt.

Roberto und Miriam engagieren sich vielseitig seit ihrer Rückkehr in Robertos Heimatdorf Battaglia. Die beiden imkern, bauen alte Weizensorten an, beleben alte Handelsbeziehungen zu benachbarten Dörfern und unterstützen generell das Wiederbeleben alter Traditionen. So werden die im Januar geschnittenen Weidenäste, die noch weich genug fürs Flechten sind, derzeit zu hübschen Körben verarbeitet. Es gibt wieder junge Menschen im Dorf, die das Handwerk hobbymäßig betreiben. Kräuterhexe Miriam steht im engen Austausch mit den lokalen Köchen, so kommt z.B. Koch Giuseppe aus dem Dorf gern zu ihr und bittet sie um essbare Frühlingsblüten für seine speziellen Kreationen. Die Bienen sind derzeit so aktiv wie selten und sammeln fleißig Nektar für Rosmarinhonig. Die Kartoffeln sind gepflanzt, unsere Herbstwandergruppen werden den Ernteerfolg frisch aufgetischt bekommen. Drei Maremmano-Welpen ersetzen dieses Jahr in Battaglia die Osterhasen und genießen noch einige Wochen ihre süditalienische Kinderstube, bevor sie in ihr neues Zuhause zu Bekannten nach Deutschland umziehen. Auch an der cilentanischen Küste auf dem Weg vom Palazzo Gallotti nach Marina di Camerota (Reisetag 5) blüht nun alles, z.B. nahe der Felsinsel Coniglio (coniglio = Hase, können Sie ihn erkennen?) Eine wunderschöne Zeit, um hier die unberührte Natur gemeinsam zu erwandern. Wenn das keine Einladung ins Cilento ist …?

Alle Infos zur Reise, zu Terminen und Restplätzen finden Sie unter:
http://www.schulz-aktiv-reisen.de/ITA07

Zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren – ich berate Sie gern!
Franziska Wachsmuth
Durchwahl: 0351 266 25-28
franziska.wachsmuth@schulz-aktiv-reisen.de

Nepal & Tibet: Länderabend im Pfefferberg in Berlin

Der höchste Berg der Welt hat eine enorme Anziehungskraft, doch Nepal-Kenner wissen, dass das kleine Land, eingeengt zwischen den beiden bevölkerungsreichsten Ländern der Erde, weitaus mehr zu bieten hat. Von den unzähligen, spektakulären Trekkingrouten mal abgesehen, kann man in Nepal auf eine 1000 Jahre alte tibetische Kultur treffen und sogar in subtropisches Gebiet, im Chitwan National Park, auf die Suche nach Panzernashörnern und Tigern gehen.

Nepal ist ein Land für jedermann. Gipfelstürmer, Gelegenheitswanderer und Kulturliebhaber werden gleichermaßen fündig und können ein Land erleben, das vor allem durch seine freundlichen Einwohner nicht mehr so schnell in Vergessenheit gerät.

Für intensivere Eindrücke aus diesem auch geheimnisvollen Land empfehlen wir den Vortrag von Nepal-Spezialist Ray Hartung am 17. Mai in der „Schankhalle Pfefferberg“ in Berlin Prenzlauer Berg.

Vortrag: Nepal & Tibet
Freitag, 17.05.2019
Einlass: 17:30 Uhr, Beginn: 18:00 Uhr
Anmeldung: armin.burck@schulz-aktiv-reisen.de /
(030) 224 96 575
Ort: Pfefferberg, Schönhauser Allee 176, 10119 Berlin (200 m von unserer Filiale entfernt)

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
www.schulz-aktiv-reisen.de/Nepal

Geh doch dahin, wo der Reis wächst!

Die Einheimischen schufen mit ihren Reisterrassen eine Kulturlandschaft, die Funktion und Ästhetik auf besondere Art und Weise miteinander verbindet.

„Möge dein Reis nie anbrennen“, das wünschen sich die Chinesen zu Neujahr. In Afrika und Asien wird dieser schon seit Jahrtausenden kultiviert. Die Verbreitung von Reis in die restliche Welt fand über Ägypten statt und – man mag es kaum glauben – mittlerweile ist Italien der größte Reisproduzent Europas. Trotz alledem denken wir bei Reis an den Nassreisanbau und die damit verbundenen Terrassenfelder, die vielen Hügellandschaften eine ganz besondere Faszination einverleiben. Wer kennt sie nicht, die Bilder mit Reisfeldern, so weit das Auge reicht. Wie dicht gewebte Teppiche überziehen sie die Berghänge und es scheint gelegentlich, als ragten sie wie Stufen steil in den Himmel: ein Höhepunkt auf vielen Reisen durch Asien und vor allem durch China.

Wie in dünne Scheiben geschnitten wirken die Berge. Gleich einem Stapelturm bilden die Terrassen Ringe rund um die Hänge und geben der Landschaft eine sanfte und gleichmäßige Kontur.

Die Reisterrassen von Longsheng, 80 km nördlich von Guilin gelegen, welche wir auf unserer Reise zu den imposantesten Höhepunkten Chinas besuchen, gelten als besonders beeindruckend in ihren Ausmaßen. Um sie voll und ganz zu erleben, sollte man sie nicht mit einem Tagesausflug abhaken, sondern eine Übernachtung hoch in den Bergen einplanen. Denn der besondere Reiz liegt darin, auf den kleinen schmalen Wanderwegen von Dorf zu Dorf zu wandern, mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen oder ihnen bei der Feldarbeit zuzuschauen. Die gesamte Gegend ist ein Gebiet vieler verschiedener Völker. Man streift durch Dörfer in traditioneller Baukunst, deren Bewohner sich ihre unterschiedlichen Rituale und Trachten bis zum heutigen Tag bewahrt haben. Zu den besonderen Augenblicken zählt bei einer Übernachtung in den Reisterrassen definitiv der Sonnenaufgang. Heißt also: früh aufstehen und genießen!

China wandernd erleben und in den Reisterrassen übernachten können Sie mit schulz aktiv reisen auf unserer Reise:

Im Norden des Autonomiegebietes Guangxi in Südchina leben mehrere Nationalitäten miteinander, darunter die Zhuang, die Yao und die Dong.

Zu Gast beim steinernen Drachen
19 Tage Wander- und Erlebnisreise zu den imposantesten Höhepunkten Chinas
www.schulz-aktiv-reisen.de/CHN01

  • 28.08.2019 bis 15.09.2019 (Durchführung bereits gesichert)
  • 09.10.2019 bis 27.10.2019

Gern berät Sie unsere China-Expertin:
Petra Kahl, Tel.: 0351 266 25 46
petra.kahl@schulz-aktiv-reisen.de

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Peru-Reisetipp: Inti Raymi – das Sonnenwendfest der Inka (24. Juni)

Erleben Sie, wie Geschichte zu neuem Leben erwacht und feiern Sie mit auf dem größten Fest der Anden! Jährlich am 24. Juni findet das größte Schauspiel Perus mit prachtvollen Zeremonien, Tanz und Musik statt. Feierlustige strömen aus allen Winkeln des Landes zusammen, gekleidet in ihre farbenprächtigsten Trachten. Gut über eine Woche befindet sich Cusco im festlichen Ausnahmezustand und alle fiebern gemeinsam dem großen Tag entgegen – nicht enden wollende Prachtumzüge, Festmahl-Düfte und ausgelassene Volksfeststimmung: Ein riesiges Freilichtspektakel inmitten der unvergleichbaren Kulisse aus Inka- und Kolonialarchitektur.

Denn das Ritualfest für den wichtigsten Gott der Inkas, den Sonnengott Inti, hat sich trotz der Christianisierungsversuche der Spanier bis heute erhalten können. Um die 4000 Statisten – Kostümierte Soldaten, Priester, Sonnenjungfrauen, Adelige und der Inka selbst – füllen bei festlicher Musik die Gassen. Das riesige Spektakel findet an drei Schauplätzen statt und erstreckt sich bis weit in die Nacht hinein. Am Morgen beginnt das Fest am Sonnentempel Qorichancha mit dem rituellen Sonnengruß. Am Marktplatz prägen prachtvolle Paraden und Tänze das Bild. Der Höhepunkt findet schließlich am Nachmittag in der Inka-Ruine Sacsayhuamán statt.

Auch wir sind mittendrin und haben den Verlauf unseres beliebten Reiseklassikers im Juni entsprechend angepasst:

Auf den Spuren der Inka
21 Tage Höhepunkte Perus mit Wanderungen bis nach Machu Picchu
www.schulz-aktiv-reisen.de/PER03

08.06.19 — 28.06.19
06.06.20 — 26.06.20

Auf verborgenen Inkapfaden über Choquequirao bis Machu Picchu
22 Tage Trekkingreise zur weißen Kordillere, Cusco und Regenbogenberg
www.schulz-aktiv-reisen.de/PER05

15.06.19 — 06.07.19

Gerne berate ich Sie zu den Touren
Sophie Kelly
0351 266 25-31
sophie.kelly@schulz-aktiv-reisen.de

Wie funktioniert Alltag bei –57 °C?

Reisebericht zu unserer Jakutienreise Februar 2019
von Rudolf Pogrell aus Neubrandenburg

Die Frage bei der Einstimmung auf solch eine Reise ist: Wie kann ich mich vorbereiten, wenn ich zum kältesten bewohnten Ort der Erde fahre? Kann ich mich bei minus 50 oder minus 60 °C überhaupt draußen aufhalten? Welche Sachen ziehe ich an? Wie funktioniert das tägliche Leben, Essen, Trinken, Waschen, Toilette etc.? Um es kurz zu machen: Es funktioniert alles, aber eben anders als wir es gewohnt sind …

Den Plan, im Winter nach Oimjakon zu reisen, hatte ich vor Jahren gefasst, hatte immer Anlauf genommen und verschoben. In diesem Jahr nun wurde es Wirklichkeit.
Die Anreise mit dem Flugzeug Berlin–Moskau–Jakutsk, der kältesten Großstadt der Welt, ist relativ unspektakulär.

Über 1000 km liegen zwischen Jakutsk und Oimjakon und das Gelände ist äußerst schwierig. Autos westlicher Produktion, wie etwa VW-Busse, würden keine zwei Tage funktionstüchtig bleiben. Nur der legendäre UAZ 452 „Buchanka“ (was übersetzt Kastenbrot bedeutet) – ein kleiner, äußerst robuster Geländebus – kann die Herausforderungen des sibirischen Winters meistern. Das eingesetzte Fahrzeug minimiert die Anzahl der Teilnehmer auf maximal fünf pro Reisetermin. Den Buchanka haben wir kennen und schätzen gelernt. Nachts wird das Fahrzeug mit laufendem Motor unter einer Thermoplane abgedeckt, andernfalls würde das Motoröl zum Fettklumpen erstarren und die Batterien würden den Geist aufgeben. Gäbe es in unseren Breiten solche Temperaturen, hätten wir den Notstand ausgerufen. Deshalb ist unsere Bewunderung für das jakutische Volk groß. Bereits seit Generationen kommt es hervorragend mit den Extremen bei 10 Monaten Winter zurecht.

Fakt ist: Jakutien ist sehr wohlhabend. Diamanten, Gold, Erdgas, Kohle, Edelpelze, Rentiere, Pferde, Fischfang – all dies trägt zum Reichtum der Region bei. Darüber hinaus sind die Jakuten überaus gastfreundlich. Nach dem Besuch des Permafrostmuseums mit seinen Eisskulpturen, einem historischen Dorf und dem Diamantenmuseum starteten wir unsere Buchanka-Tour am folgenden Tag Richtung Oimjakon. Die zugefrorene Lena diente als Straße, anschließend die Nationalstraße Richtung Magadan. In Chandyga legten wir nach ca. 500 km und 10 Stunden Fahrt einen Übernachtungsstopp ein. Man braucht also 2 Tage bis nach Oimjakon.
Am Folgetag starteten wir schon um 7 Uhr, frühstückten unterwegs im Buchanka und erlebten den grandiosen Sonnenaufgang in den Bergen. Oimjakon liegt in 700 Meter Höhe auf einer Ebene, wo sich die Kaltluft sammelt. Deshalb ist hier der Kältepol Sibiriens.

Abends kamen wir dann bei Tamara in Oimjakon an. Tamara hat den sanften Tourismus hierher gebracht und betreibt als Einzige im Ort ihre kleine Pension für Abenteurer aus der ganzen Welt. In den letzten 30 Jahren haben es ca. 100 Deutsche nach Oimjakon geschafft. Jährlich kommen etwa 1000 Gäste aus allen Erdteilen hierher. Nach dem Genuss traditioneller jakutischer Küche geht es zeitig ins Bett. Am nächsten Morgen sollten wir unseren Kälterekord erleben: Minus 57 °C. Da mussten wir auf dem Plumpsklo im Hof sehr schnell sein. Wasser zum Kochen und Waschen wird in Form von Eisblöcken in die Küche getragen, dort in großen Fässern aufgetaut und mit Schöpfkellen seiner Verwendung zugeführt. Abwasser wird in Eimern aufgefangen, nach draußen getragen und dort verklappt. Alles so, wie wir es von früher aus deutschen Dörfern kennen. Eine doppelte Luftschleuse verhindert, dass die Innentür des Hauses zufriert, Fenster können nicht geöffnet werden. Durch die Luftfeuchtigkeit würde sich sofort Eis bilden und die Fenster könnten nicht mehr geschlossen werden.

Experimente folgen und zeigen die Wirkung der Kälte: mit einer gefrorenen Banane schlagen wir einen Nagel ein, ein Kohlkopf zerspringt wie Glas. Natürlich treffen wir Chis Khan, den Wächter des Frosts, und ich bringe am Kältepol die Fahne unseres Oldtimerclubs an. So weit ist der Verein noch nicht gereist! Heißes Wasser in die Luft geschleudert, fällt sofort als Eisregen zu Boden. Wodka im Glas wurde zu Gelee und konnte gelöffelt werden. Bei Pferdezüchtern durften wir gefrorenes, rohes und leicht gesalzenes Pferdefleisch und Pferdeleber probieren. Eine Köstlichkeit. Das Gleiche mit gefrorenem Fisch.

Beim Fotografieren mit modernen Digitalkameras und Handys muss man schnell sein. Am besten die Kamera direkt am Körper tragen. Herausnehmen, fotografieren und schnell wieder am Körper verpacken. Nach ca. 30 Sekunden steigen die Kameras aus. Datenübertragung auf die Speicherkarten funktioniert nicht und Akkus versagen. Was Bekleidung anbelangt, so hatte ich neben Daunenhose, Jacke und Handschuhen auch Winterstiefel mit speziellen Innenstiefeln an. Das hat gewirkt. Lange Unterwäsche sowie Hose und Jacke zum Unterziehen mit Taschen haben mich vor der Kälte geschützt. Auch Mundschutz ist unerlässlich. Bei heftiger Bewegung und Atmung ohne Schutz kann es durch die extrem kalte Luft zum Platzen der Lungenbläschen kommen. Wie gesagt: Alles gutgegangen.

Fazit unserer Reise ist: Es war ein absolutes Abenteuer! Die Freundlichkeit der Menschen ist beeindruckend und ein Leben unter solchen extremen Bedingungen ist möglich. Es bleibt ein unvergessliches Erlebnis. Mein absoluter Dank gilt natürlich Euch als Organisatoren und vor allem Alex, unserem Buchanka-Fahrer und Koch sowie Aljona, unserer Reiseleiterin. Absolute Spitzenkräfte!!!

Alle Infos zur Reise: www.schulz-aktiv-reisen.de/RUS60