Über Sandra Kretzschmar

Tel. +49 (0)351 266 25-27 sandra.kretzschmar@schulz-aktiv-reisen.de

Azoren-Reiseleiter Arne zu Gast in Dresden

Reiseleiter Arne

Die weit westlich im Atlantik gelegene Inselgruppe mag für den einen oder anderen noch ein weißer Fleck auf der Landkarte sein. Zwar gehört das Archipel zu Europa, ist aber immerhin gut 1300 km vom portugiesischen Festland entfernt. Umso mehr freuen wir uns, dass wir auf unseren Dresdner Reisetagen unseren Reiseleiter Arne begrüßen dürfen, der uns die Azoren damit ein Stück näher bringt.
Arne bereist bereits seit über acht Jahren intensiv die Azoren, hat vor Ort viele Freundschaften geknüpft und fühlt sich vor allem auf den Zentralinseln tief verwurzelt. Seine Begeisterung für die Inseln teilt er auf unseren Messetagen gern mit Ihnen am Länderstand oder zu einem seiner Vorträge:
Fr 31.01., 11 Uhr
Sa 01.02., 16 Uhr
So 02.02., 12 Uhr

Den Weg auf die Azoren (oder erst einmal nur nach Dresden) auf sich zu nehmen, lohnt sich, denn es sprechen gute Gründe für einen Urlaub auf den Inseln:

Faja Grande auf Flores

Die Azoren sind ein wahres Wanderparadies. Die immergrünen Inseln erkundet man am besten zu Fuß, denn nur so kann man intensiv in die vielseitige Landschaft eintauchen. Riesige, von weitem sichtbare Vulkankegel, schroffe Steilküsten, karge Wüstenlandschaften, heiße Quellen und sattgrüne Täler bieten immer wieder neue Blickwinkel. Zu den Highlights gehört zweifelsohne auch die Besteigung des 2.351 m hohen Vulkanriesen Pico, von dessen Gipfel sich bei guter Sicht ein fantastischer Blick auf die Inselgruppe bietet. Mit Ausnahme unserer Reise auf São Miguel haben Sie bei allen Azoren-Reisen die Chance, das Gipfelglück auf Portugals höchstem Berg genießen zu können.

Seit Jahrhunderten sind die Azoren Anlaufpunkt für Wale auf ihren saisonalen Wanderungen zwischen kühleren und wärmeren Gewässern. Bis zu 25 verschiedene Walarten lassen sich hier beobachten – unter ihnen Pottwale, Schwertwale und Buckelwale. Bis in die 1970er Jahre war der Walfang der wichtigste Wirtschaftszweig des Landes, und auf nahezu allen Inseln der Azoren begegnet man Hinterlassenschaften aus dieser Zeit, die nun für friedlichere Zwecke genutzt werden: beispielsweise werden die zahlreichen Walausgucke an besonders ausgesetzten Stellen der Steilküsten nun zur Steuerung der Walbeobachtungstouren genutzt, eine ehemalige Walfabrik in Pico wurde zum Museum umgebaut. Unsere Reiseleiter werden Ihnen viel Wissenswertes darüber berichten und auf allen Reisen haben Sie außerdem die Möglichkeit, bei einer (optionalen) Walbeobachtungstour den Giganten der Meere ein Stück näher zu kommen.

Das milde Klima ermöglicht es, die Azoren das ganze Jahr über zu bereisen. Von Mai bis Oktober ist das Wetter am stabilsten, aber auch in den Wintermonaten lassen sich die Inseln gut besuchen. Wer sich also von Regenschauern nicht abschrecken lässt, dafür aber besondere Lichtstimmungen und absolute Ruhe genießen möchte, dem sei die Nebensaison ans Herz gelegt. So finden die Reisen „Arnes Azoren – wo der Winter Frühling ist“ und „Sao Miguel – Kraterseen, heiße Quellen und Vulkane“ ganz bewusst auch außerhalb der Hochsaison statt, um Ihnen die besondere Atmosphäre dieser Jahreszeit näher zu bringen.

Wir und unser Reiseleiter Arne würden uns sehr freuen, Sie in Dresden oder natürlich gern auf einer unserer Reisen auf die Azoren zu begrüßen:

Wandern auf drei Atlantikinseln
Wandern auf vier Atlantikinseln
Sao Miguel – Kraterseen, heiße Quellen und Vulkane“
Arnes Azoren – wo der Winter Frühling ist

Korsika – neue Reise auf die „Insel der Schönheit“

In kleinen charmanten Bergdörfern begegnet man der korsischen Lebensart

Korsika, eine Insel die vielfältiger nicht sein könnte. Nicht umsonst trägt sie den Beinamen „L´île de beauté – die Insel der Schönheit“. Sie ist geprägt von bezaubernden Dörfern, zerklüfteten Gipfeln, von denen sich immer wieder weite Blicke aufs Meer bieten und langen hellen Sandstränden sowie lebhaften Küstenstädtchen.

Mitten ins Herz der korsischen Bergwelt führt Sie unsere neue Korsika-Reise „Wandern und Genießen auf korsisch“. Für eine Woche beziehen Sie ein kleines Hotel im charmanten Bergörtchen Bocognano. Das lebhafte Bergdorf mit einigen wenigen Restaurants, einem Metzger, einer vorzüglichen Bäckerei und der „Bar des Amis“, Treffpunkt der Dorfbewohner, ist nicht nur ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen sondern lässt Sie mitten in die korsische Lebensart eintauchen.

Mit der korsischen Schmalspurbahn gelangen Sie ganz „traditionell“ zu den Ausgangspunkten Ihrer Wanderungen


Bocognano liegt direkt an der Eisenbahnlinie der korsischen Schmalspurbahn, die sich von Bastia nach Ajaccio durch die beeindruckende Gebirgswelt schlängelt. So oft es geht nutzen Sie die Eisenbahn um zu den Ausgangspunkten der Wanderungen zu gelangen – spektakuläre Schluchten und Brücken und fantastische Ausblicke über die Landschaft sorgen garantiert für Abwechslung. Eine der beeindruckendsten Wanderungen führt durch die Richiusa-Schlucht, gerade einmal 3 Meter breit und von über 50 m hohen Felswänden eingefasst.

Wenn man nach Korsika kommt, läuft man Gefahr der Insel zu verfallen. So ähnlich erging es auch Ihrem Reiseleiter Thomas, der bereits seit über 16 Jahren auf der Insel lebt und sich darauf freut, mit Ihnen gemeinsam die traumhaften Landschaften zu erwandern und die korsische Lebensart zu entdecken. Er hält ganz sicher auch den ein oder anderen Tipp bereit, wenn Sie sich gemeinsam mit leckeren korsischen Spezialitäten eindecken, die Sie dann bei reichhaltigen Picknicks während der Wanderungen genießen. In der Natur und an der frischen Luft schmeckt es bekanntlich am besten.

Nicht fehlen darf ein Ausflug in die Küstenstadt Ajaccio, der Geburtsstadt Napoleons und heutigen Hauptstadt Korsikas: Genießen Sie beim Bummel durch die Altstadt und den Hafen das südfranzösische Flair und entspannen Sie an einem der schönsten Strände der Insel.

Die ersten Anmeldungen für das kommende Jahr sind bereits eingegangen. Wir laden Sie herzlich ein, mit uns „Die Schöne“ im Mittelmeer zu erwandern. Zu den Ausgangsorten Ihrer Wanderungen gelangen Sie besonders und einmalig per Bahn.

Wandern und Genießen auf korsisch: www.schulz-aktiv-reisen.de/FRA06

Wie viel Frühling steckt im azoreanischen Winter? – Unsere neue Reise auf die Azoren

Faszinierende Lichtspiele während der Wintermonate auf den Azoren


Womöglich denken Sie jetzt, dass wir bei schulz aktiv reisen von der Hitze der letzten Tage etwas zu viel abbekommen haben: Auf die Azoren im Winter? Heißt es nicht immer, die Saison auf den Azoren ginge nur von Juni bis September? Unsere Antwort lautet „Jein“. Tatsächlich sind die Sommermonate die stabilste Reisezeit für die Inseln. Das Wetter ist beständiger und das Meer zum Baden ideal. Aber die Azoren sind definitiv auch eine Reise in den Wintermonaten wert!
Das warme Wasser des Golfstromes schützt die Inseln wie eine Wärmflasche vor allzu niedrigen Temperaturen, so dass die Tagestemperatur meist über 18 Grad liegt und auch die Wassertemperatur sinkt selten unter 15 Grad. In den Wintermonaten sind auf den Inseln nur wenige Besucher unterwegs – so geht alles sehr beschaulich zu und Sie genießen die entspannte Ruhe der Nebensaison. Die berüchtigten kurzfristigen Wetterwechsel stellen sich sicher etwas häufiger ein, haben aber ihren ganz eigenen Reiz, wenn sie faszinierende Licht- und Farbspiele zaubern. Zwischen Sturm und Flaute liegen manchmal nur wenige Kilometer. Wer sich gut auskennt auf den Azoren, was Ihr Reiseleiter Arne definitiv von sich behaupten kann, der kann sich das Wetter durch geschickte Ortswahl selbst zusammenstellen.

Ihr Reiseleiter Arne kennt sich auf den Azoren bestens aus.

Ihr Reiseleiter Arne Wiechmann hat mittlerweile 8 Jahre auf den Azoren gelebt, gearbeitet und viele gute Freundschaften geknüpft. Zwar liegt sein Lebensmittelpunkt mittlerweile wieder in Deutschland, aber die Azoren lassen ihn nicht los. Vor vielen Jahren zog es ihn als Biologen zunächst wegen des reichhaltigen maritimen Leben im Atlantik auf die Azoren. Die atemberaubende Schönheit der Inseln sowie die freundliche, hilfsbereite und offene Mentalität der Bewohner hatten es ihm schnell angetan. Mit großer Begeisterung und viel Leidenschaft freut er sich darauf, Ihnen die Azoren auf diese besondere Weise näherzubringen.

Während der 12-tägigen Reise „Arnes Azoren – wo der Winter ein Frühling ist“ beziehen Sie in Madalena auf Pico in einer liebevoll geführten kleinen Pension Quartier, wo es sich nach den abwechslungsreichen Wanderungen angenehm entspannen lässt. Mit der Fähre erreicht man bequem die Nachbarinseln São Jorge und Faial, so dass keine zusätzlichen Standortwechsel notwendig sind und das Programm flexibel an das Wetter angepasst werden kann. Und natürlich werden Sie während der Reise auch kulinarisch typisch azoreanisch verwöhnt!

Wenn Sie die Azoren mit all ihren Facetten und ganz intensiv erkunden wollen, dann sind Sie auf unserer neuen Azoren-Reise ganz herzlich willkommen!

Alle Infos zur Reise: www.schulz-aktiv-reisen.de/AZR10

São Miguel im Juli: Mit Reiseleiter Oliver Handler „seine“ Insel entdecken

Im Januar besuchte uns Oliver Handler auf unseren Reisetagen in Dresden, und vielleicht hat er Sie ja bereits gedanklich in seine Wahlheimat auf die Azoren entführt. Einige kennen ihn möglicherweise auch noch als Reiseleiter auf Madeira, wo er mehr als 10 Jahre lebte und unsere Reisegruppen führte. Schon damals hatten es ihm die Azoren angetan und er verbrachte häufig den Sommer auf den „Nachbarinseln“. 2011 fand Olli dann endgültig seine zweite Heimat auf der Hauptinsel São Miguel, die er seitdem mit großer Leidenschaft unseren Reisegästen zeigt.

Reiseleiter Oliver Handler

Vom 25.07. bis zum 03.08.19 haben Sie auf unserer Wanderreise São Miguel – Kraterseen, heiße Quellen und Vulkane bereits die nächste Gelegenheit, mit ihm nicht nur die Highlights der Hauptinsel des Archipels zu entdecken, sondern auch die versteckten Ecken der Insel zu erwandern. Olli spricht fließend portugiesisch, und so ergeben sich sicher spontane Gelegenheiten, mit den sehr gastfreundlichen Azoreanern ins Gespräch zu kommen und so die eine oder andere Anekdote zu hören, die in keinem Reiseführer zu finden ist.

Typisch für die Azoren sind die aufgrund des milden Klimas stets grünen Landschaften. Die Monate Juli und August sind dabei eine ganz besondere Zeit, denn dann stehen die Hortensien in voller Blüte und die Insel erstrahlt in den unterschiedlichsten Blautönen. Wenn Sie also noch keine Reisepläne haben, dann erkunden Sie doch gemeinsam mit Inselkenner Oliver die vielseitigste der Azoreninsel! Wer weiß, vielleicht denken Sie dann auch nochmal über eine „zweite Heimat“ nach …?

Alle Infos zur Reise: www.schulz-aktiv-reisen.de/AZR09

Die Algarve – „ausgezeichnete“ Strände und mediterranes Hinterland

Endlose Sandstrände sind typisch für die Algarve, wie hier in Carrapateira

Der Saisonstart für die Algarve fing vielversprechend an: Erst Anfang des Jahres wählte die Reiseplattform Flight Network zwei der Strände an der Algarve zu den besten Stränden der Welt! Abgestimmt wurde unter über 1200 Journalisten, Bloggern und Reiseveranstaltern. Ausgezeichnet wurden die Strände „Praia da Dona Ana“ bei Lagos, der vor allem durch die umgebenden Klippen besonders eindrucksvoll wirkt, und „Benagil“ beim gleichnamigen Fischerdorf. Letzterer punktet vor allem mit seinen großen, faszinierenden Höhlen.

Und tatsächlich fallen den meisten, wenn sie an die Algarve denken, als erstes endlose weite Traumstrände ein. Auf unsere Wanderreise „Die Algarve – Wandern am Südwestzipfel Europas“ bietet sich auf jeden Fall die ein oder andere Gelegenheit, sich während oder zwischen den Küstenwanderungen an den traumhaften Stränden zu entspannen. Der nächste Termin startet am 23.05.19, hier sind noch wenige Restplätze frei. Ende Mai sind die Wassertemperaturen für Mutige auch durchaus schon einladend zum Baden bzw. verspricht ein Sprung ins kühle Nass zumindest Erfrischung.

Doch außer den Stränden bietet die Algarve noch viel mehr: So lohnt es, das gebirgige Hinterland zu erkunden, den Barrocal, wo die Seele der Algarvios zu finden ist. Oliven- und Organgenhaine, Korkeichenwälder und Erdbeerbäume, aus deren Früchten an der Algarve noch ganz traditionell der „Medronho“ gebrannt wird, prägen die mediterrane Landschaft, die Sie auf leichten bis mittelschweren Touren durchwandern. Fehlen darf natürlich auch nicht der kulinarische Genuss – und wann schmecken frisches Brot, Oliven, Käse und hausgemachte Wurst besser als unter den schattenspendenden Ästen einer Korkeiche?

Die nächste Gelegenheit, den südwestlichsten Zipfel Europas zu erkunden, bietet sich schon vom 23.05. bis 01.06.19. Im Mai klettert das Thermometer im Schnitt auf angenehme 22 °C, bevor die Region dann in den Hochsommer startet und erst ab September wieder ideales Wanderklima herrscht.

Alle Infos zur Reise: www.schulz-aktiv-reisen.de/POR02

Korsika im Frühjahr: die beste Zeit zum Wandern

Das Fischerdörfchen Girolata

Allerspätestens im Mai erwacht die Mittelmeerinsel aus ihrem Winterschlaf. Die Regenschauer gehen stark zurück und die Temperaturen klettern auf dem Thermometer kräftig nach oben. Die blühende Macchia verwandelt die Insel, die auch zu Recht den Beinnamen „Ile de Beauté“ (Insel der Schönheit) trägt, in ein buntes Blütenmeer. Bei rund 20 Grad Durchschnittstemperatur lässt sich Korsika im Mai und Juni bei schönster Kulisse und angenehmen Temperaturen wunderbar erkunden. Hinzu kommt, dass die Hauptsaison erst im Juni beginnt, sodass Sie auf den meisten Wegen eher allein unterwegs sind. Wer Frühlingsfarben, Ruhe und Natur pur liebt und den reizvollen Kontrast aus wunderschönen Sandstränden und hochalpiner Gebirgswelt sucht, für den ist das Frühjahr auf Korsika die optimale Reisezeit.

Ausgehend von zwei ausgewählten Standorten unternehmen Sie mit unserem langjährigen Inselkenner Reinhard ausgiebige Wandertouren. Der berühmte Fernwanderweg GR20, der einmal der Länge nach von Nord nach Süd über die Insel führt, wird meist in einem Atemzug mit Korsika genannt. Der gesamte Weg ist nicht unser Ziel, aber Sie wandern auf der Reise auf den schönsten Abschnitten des berühmten GR20. So erklimmen Sie unter anderem den Monte Incudine, den mit 2134 m höchsten Berg Südkorsikas, oder genießen Stille und Einsamkeit am alpinen Nino-See. Doch Korsika ist noch viel mehr als nur der GR20. Die Steilküste bei Bonifaco bietet ebenfalls eine beeindruckende Wanderkulisse, und auch das nur zu Fuß oder per Boot erreichbare, verträumte Fischerdorf Girolata versprüht seinen besonderen Charme. Falls es bei den Wanderungen doch einmal zu heiß werden sollte, dann versprechen die für Korsika typischen Gumpen – kleine natürliche Felsbadebecken, die oft die Wanderwege säumen, erfrischende Abkühlung.

Auf unserer Reise „Korsikas Bergwelten“ gibt es auf dem Termin vom 11.05. bis 25.05.19 noch wenige frei Plätze. Der Juni-Termin ist bereits ausgebucht. Ergreifen Sie also Ihre Chance, wenn Sie neugierig geworden sind!

Alle Infos zur Reise: www.schulz-aktiv-reisen.de/FRA05

Namibia – immer eine Reise wert!

Namibia beeindruckt vor allem mit seinem Farbenspiel

Wer an Namibia denkt, dem fallen als Erstes sicher schier endlos weite Landschaften oder die leuchtend roten Sanddünen der Namib-Wüste ein. Der eine oder andere Lesefreund assoziiert Namibia vielleicht auch mit Tommy Jauds Bestseller „Hummeldumm“ (zugegeben nicht gerade die euphorischste Werbung für Gruppenreisen in Namibia) und hat das possierliche Erdmännchen auf dem Cover vor Augen. Doch zumindest uns hat bisher noch kein Feedback erreicht, das auch nur annähernd an Tommy Jauds „unerträgliche Reisegruppe“ heranreichte 😉

Denjenigen, die ihren Urlaub schon verplant und dennoch Lust auf auf einen vergnüglichen Trip nach Namibia haben, sei das Buch auf jeden Fall als unterhaltsame Reiselektüre empfohlen. Allen anderen mit noch offenen Reiseplänen können wir wärmstens unsere beiden Gruppenreisen nach Namibia empfehlen, um dieses grandiose Land mit seinen vielfältigen Landschaften kennenzulernen. Die Reise „Namibias Highlights von Sossusvlei bis zum Etosha-Nationalpark“ führt Sie von Windhoek aus in zwei Wochen zu den schönsten Plätzen Namibias. Auf kurzen Wanderungen entdecken Sie unter anderem das zerklüftete und bis zu 2000 Höhenmeter aufragende Naukluft-Gebirge oder die höchsten Dünen der Welt – die berühmten Dünen von Sossusvlei: ein unbedingtes Muss bei jeder Namibia-Reise. Im Küstenstädtchen Swakopmund spüren Sie die Präsenz kolonialer Vergangenheit, und die jahrtausendealten Felsgravuren in Twyfelfontein erzählen Geschichten einer längst vergangenen Welt. Zum Abschluss gehen Sie auf Safari und verfolgen die Spur der „Big Five“ im wildtierreichen Etosha-Nationalpark.

Wer es etwas aktiver mag und mehr Zeit mitbringt, dem seien die beiden Reisen „Wandern im Herzen Namibias“ und „Glanzlichter von Namibia und Botswana“ ans Herz gelegt. Erstere orientiert sich vor allem am Reiseverlauf der Highlights-Tour, wobei die längere Reisezeit und die größere Anzahl an Wanderungen mehr Zeit zum intensiven Kennenlernen lassen.

Unser absoluter Tipp ist die Kombination von Namibia mit seinem Nachbarland Botswana. Während Namibia für seine farbintensiven, grandiosen Landschaften bekannt ist, punktet Botswana vor allem mit einer unberührten Tierwelt. Ungehindert von Zäunen können die Wildtiere hier ihren natürlichen Wegen folgen. Daher konzentrieren wir uns bei dieser Reise auf die Stärken der beiden Länder. Sie verbringen in Namibia möglichst viel Zeit beim Wandern und heben sich die Safaris für Botswana auf, wo Sie im privaten Bushcamp der Tierwelt ganz nah kommen. Beim Termin vom 28.09.–18.10.19 freut sich bereits eine kleine Reisegruppe über weitere Mitreisende.

Alle Infos zu unseren Reisen:

Die Fahrradsaison in Mittelamerika verlängern – Kuba und Costa Rica mit dem Fahrrad entdecken

Wenn die Temperaturen langsam Richtung der Null-Grad-Marke wandern und allerspätestens dann, wenn die ersten Schneeflocken fallen, neigt sich die Fahrradsaison – also zumindest der angenehme Teil – langsam dem Ende zu. Wer aber ungern seine Fahrradutensilien im dunklen Keller überwintern lässt und Fahrradfahren ohne Handschuhe und Mütze bevorzugt, dem legen wir unsere beiden Radreisen „Kuba by bike“ und „Costa Rica by bike“ ans Herz. Während bei uns der Winter Einzug hält, erfreut sich der mittelamerikanische Winter immer noch tropischer Temperaturen. Der Vorteil der Trockenzeit von November bis März ist außerdem die geringere Luftfeuchte, die das Radfahren wesentlich angenehmer als in den Sommermonaten macht.

Gerade auf dem Fahrrad hat man Gelegenheit, das Land besonders intensiv zu erleben und immer wieder ergibt sich die ein oder andere wunderbare Begebenheit am Straßenrand. Für viele Kubaner ist das Fahrrad das wichtigste Verkehrsmittel und so legen Sie sicher den einen oder anderen Kilometer gemeinsam mit ihnen zurück. Von Havanna aus geht es an die Karibikküste Richtung Cienfuegos und Trindidad. Die eng mit der kubanischen Revolution verknüpfte Stadt Santa Clara und das beeindruckende Viñales-Tal mit seinen berühmten Kalksteinfelsen sind weitere Stationen ihrer Reise, bevor sie sich am schönen Sandstrand von Jibacoa von den zurückgelegten Kilometern erholen.

Die Vulkane Poas und Arenal gehören zweifelsohne zu den landschaftlichen Highlights auf Ihrer Radreise in Costa Rica. Mit dem Rad fahren Sie an der Nordseite des Stausees Arenal entlang und genießen dabei fantastische Blicke auf den gleichnamigen majestätischen Vulkan. Wenn Sie nicht per Bike unterwegs sind, erkunden Sie zum Beispiel zu Fuß die artenreichen Regenwälder Costa Ricas, die sicher die ein oder andere Begegnung tierischer Art bereit halten. An den pazifischen Traumstränden auf der Halbinsel Nicoya bleibt Zeit zum Relaxen und Baden.

Die Tagesetappen betragen bei beiden Radreisen zwischen 30 bis 70 km. Ihr Hauptgepäck wird stets im Begleitbus transportiert, in den auch Sie jederzeit umsteigen können. Qualitativ hochwertige Mieträder werden vor Ort gestellt, sodass die Fluganreise ohne komplizierten Fahrradtransport möglich ist.

Viele der kommenden Termine sind bereits gesichert. Wen also das (Fahrrad-)Reisefieber gepackt hat und wer die Fahrradsaison gern verlängern möchte, der findet alle Infos zu den Reisen hier:

Kuba by bike: www.schulz-aktiv-reisen.de/CUB08
Costa Rica by bike: www.schulz-aktiv-reisen.de/COS06

Sommer auf den Azoren – ein Paradies für Wanderer und Naturliebhaber

Die weit draußen im Atlantik gelegene Inselgruppe der Azoren ist vor allem für ihre einzigartige und kontrastreiche Natur bekannt. Riesige, von weitem sichtbare Vulkankegel, schroffe Steilküsten, karge Wüstenlandschaften, heiße Quellen und sattgrüne Täler laden dazu ein, auf den schönsten Wanderungen erkundet zu werden. Das milde und subtropische Klima bietet dafür ideale Voraussetzungen – im Winter liegen die Temperaturen um die 17 Grad und im Sommer übersteigen sie nur selten die 26-Grad-Marke.

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Die Hauptinsel São Miguel ist so vielfältig, dass es sich lohnt, hier einen längeren Aufenthalt einzuplanen. Auf unserer 10-tägigen Wanderreise „São Miguel – Kraterseen, heiße Quellen und Vulkane“, entdecken Sie Highlights wie den Kraterkomplex Cete Cidades, aber auch versteckte Winkel der Insel. Ihr Reiseleiter Oliver Handler, der bereits seit vielen Jahren vor Ort lebt, kennt das Eiland in- und auswendig.

Die Inseln Faial, São Jorge und Pico gehören zum Triângulo, der Zentralgruppe des Archipels. Die Reise „Wandern auf drei Atlantikinseln“ kombiniert alle drei Inseln, so dass Sie die ganze Vielfalt der Azoren vom „Neuland“ Capelinhos auf Faial bis zum Aufstieg auf den Pico, den höchsten Berg der Inseln und auch Portugals, erleben werden.

Ein besonderer Geheimtipp ist die kleine Insel Flores, der westlichste Punkt Europas und die abgeschiedenste und ursprünglichste Insel der Azoren. Die üppige Pflanzenwelt mit vielen, ausschließlich hier heimischen Arten ist ein Paradies und lässt die Insel monatelang in einem Blütenmeer erstrahlen. Bei unserer Reise „Wandern auf vier Atlantikinseln“, die neben den Hauptinseln auch Flores umfasst, erleben Sie entlang der Steilküste eine der schönsten Wanderungen auf der gesamten Inselgruppe.

Mit tollen Eindrücken und beeindruckenden Bildern ist letztes Jahr Alexandra Koch von unserer Vier-Insel-Tour zurückgekehrt. Werfen Sie unbedingt einen Blick auf ihren Reisebericht „Wandern auf vier Atlantikinseln“, der Ihnen die letzten Zweifel nehmen wird und wunderbar auf eine Reise in die „Wetterküche Europas“ einstimmt!

Einige der Termine sind bereits fast ausgebucht – zögern Sie daher nicht zu lange, um sich noch einen der beliebten Plätze zu sichern.

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/Azoren

Dem Frühling entgegenreisen – an die Algarve

Bizarre Felsküste an der Algarve

Bizarre Felsküste an der Algarve

Die Algarve zählt zu den sonnenverwöhntesten Regionen Europas. Ihre eindrucksvolle und kontrastreichen Küste, gespickt mit traumhaften Sandstränden, macht sie zu einem der Top-Reiseziele.
Auf unserer Reise „Wandern am Südwestzipfel Europas“ sind wir jedoch nicht nur an den bekannten Traumstränden unterwegs, sondern erkunden fernab des Massen- und Strandtourismus vor allem zu Fuß versteckte Küstenabschnitte und das gebirgige Hinterland – den Barrocal, wo die Seele der Algarvios zu finden ist.
Nicht fehlen darf dabei der kulinarische Genuss. Wann schmecken frisches Brot, Oliven, Käse und hausgemachte Wurst besser als unter den schattenspendenden Ästen einer Korkeiche? Und wie köstlich mundet nach einer abwechslungsreichen Wanderung ein Gläschen Medronho – der traditionelle Obstschnaps aus der Frucht des Erdbeerbaumes, den es nur an der Algarve und im südlichen Alentejo gibt.

Frühling und Herbst, bei moderaten Klimaverhältnissen, sind die idealen Jahreszeiten, um die Algarve aktiv zu entdecken. Während man im Herbst noch angenehme Badetemperaturen genießt – der Atlantik speichert die Hochsommerhitze – kommen Naturliebhaber besonders im Frühjahr, wenn alles blüht und grünt, auf Ihre Kosten. Auf den heimischen Frühlingsanfang war in den letzten Jahren nicht immer Verlass. Sicher ist aber, dass der Frühling an der Algarve dem deutschen Pendant um einige Wochen voraus ist. Bereits im Februar zeigen sich die ersten bunten Blüten. Besonderes spektakulär ist die Zeit der Mandelblüte, die je nach Wetterlage schon im Januar beginnt und bis in den März hinein ganze Landstriche in ein weißes Blütenmeer taucht.

Haben wir Ihre Lust geweckt, dem Frühling an die Algarve entgegenzureisen? Die nächste Gelegenheit bietet sich schon vom 02.03. bis 11.03.17.

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/POR02

Azoreanisches Winterhoch – São Miguel entspannt in der Nebensaison genießen

São Miguel ist die größte und facettenreichste Insel des Archipels und im Sommer schon lange kein Geheimtipp mehr. In der Nebensaison, im Frühjahr und Herbst, lässt es sich hier aber herrlich entspannt wandern. Ganz frische Bilder, die Reiselust wecken, hat uns Familie Kunze von der letzten Tour (Oktober/November) mitgebracht. Vielen Dank hierfür!

Der azoreanische Wettergott ist zuweilen unberechenbar und im Winter dann und wann sogar mal launisch. Aber jenseits des quirligen Sommer genießt man in diesem Zeitraum vor allem Stille und Einsamkeit – ideal, um einfach die Seele baumeln zu lassen. Und dank des warmen Golfstroms sind die Temperaturen auf São Miguel mit 20 °C auch im Winter mild und angenehm.

Ihr Reiseleiter Oliver

Ihr Reiseleiter Oliver

Die nächste Möglichkeit São Miguel zu entdecken, haben Sie schon vom 19.01. bis 28.01.17 auf unserer Reise São Miguel – Kraterseen, heiße Quellen und Vulkane. Unser Reiseleiter Oliver, der auf der Insel lebt und sie wie seine Westentasche kennt, freut sich darauf, mit Ihnen die schönsten Plätze der Insel zu erkunden. Und sollte der Wettergott wirklich mal mit dem falschen Fuß aufgestanden sein, hat Oliver immer einen guten Plan B parat. Und was gibt es Schöneres nach erfüllten Wandertagen, als die Muskeln in den warmen Thermalquellen von Furnas zu entspannen?

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/AZR06

Der Weg ist das Ziel – auf neuen Wegen über die Alpen

Der Klassiker unter den Alpenüberquerungen ist noch immer die Route auf dem Europäischen Fernwanderweg E5 von Oberstdorf nach Meran. Acht oder neun Tage, je nachdem ob man sich für die Hüttenvariante oder die komfortablere Tour mit Gepäcktransport entscheidet, geht es zu Fuß auf einem der beliebtesten Wege durch die Bergwelt der Alpen. Aufgrund der stetig gewachsenen Nachfrage und großen Beliebtheit – die ersten Termine für 2017 sind bereits ausgebucht! – haben wir unser Programm um zwei neue, abwechslungsreiche Touren ergänzt, die Lust auf die kommende Wandersaison und neue Herausforderungen machen.

Ihr Tourenziel - die drei Zinnen in den Dolomiten

Ihr Tourenziel – die Drei Zinnen in den Dolomiten

Klassikerpotential besitzt auch unsere neue Reise „Vom Watzmann zu den Drei Zinnen“. Ganz geruhsam geht es anfangs per Boot über den smaragdgrün schimmernden Königssee am Fuße der steilen Felswände des Watzmannmassivs, bevor Sie Ihren Weg dann zu Fuß fortsetzen. Vor Ihnen liegen sieben abwechslungsreiche und anspruchsvolle Etappen durch die Ostalpen, gespickt mit zahlreichen Highlights wie der Überquerung des Steinernen Meeres oder dem Blick auf das gewaltige Gebirgsmassiv des 3798 m hohen Großglockners, Österreichs höchstem Berg. Ein unvergessliches Erlebnis ist schließlich das Auftauchen der markanten Silhouette der Drei Zinnen in den Dolomiten – dann ist Ihr Tourenziel nicht mehr fern!

Abseits der Hauptrouten auf den Spuren Ötzis

Abseits der Hauptrouten auf den Spuren Ötzis

Unsere zweite neue Tour führt Sie abseits der Hauptwege und ganz im Zeichen des wohl berühmtesten Alpenüberquerers im wahrsten Sinne „Auf Ötzis Spuren durch die Alpen“. Früher glaubte man, dass die Alpen vor der Römerzeit kaum begangen wurden, was nicht zuletzt der Fund von Ötzi widerlegte. Er soll sich vor gut 5000 Jahren vom Vinschgau aus, dem nördlichsten Teil Südtirols, auf den Weg gemacht haben, um über die Ötztaler Alpen in den Norden zu gelangen. Keine Sorge, Ötzis Schicksal steht Ihnen nicht bevor, werden sie doch bei allen Touren von gut ausgebildeten und erfahrenen Bergführern begleitet. 🙂 Geschickt wählten die Steinzeitmenschen bei ihren Handelswegen nicht zu hohe und möglichst bequeme Übergänge, und so führt Sie diese komfortable Alpenüberquerung auf wunderschönen, einsamen Urpfaden vom Kleinwalsertal bis in den Vinschgau nach Südtirol. Ihr Gepäck wird dabei ganz bequem von Unterkunft zu Unterkunft transportiert.

Alle Infos:

Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Meran:
Komfort-Variante: www.schulz-aktiv-reisen.de/DEU56
Hütten-Variante: www.schulz-aktiv-reisen.de/DEU57

Vom Watzmann zu den Drei Zinnen:
www.schulz-aktiv-reisen.de/DEU59

Auf Ötzis Spuren durch die Alpen:
www.schulz-aktiv-reisen.de/DEU60

Wandern am südwestlichsten Zipfel Europas

Bizarre Steilküste an der Algarve

Bizarre Steilküste an der Algarve

Portugals südwestlichste Region galt vor über 40 Jahren bei den Einheimischen als „vergessenes Hinterland“. Als so weit abgelegen empfand man die Region. Wenn man heute an Portugals südwestlichen Zipfel reist, kann man sich das nicht wirklich vorstellen. Die Algarve mit ihren kilometerlagen Sandstränden, Lagunen und der bizarren Steilküste gehört zweifelsohne zu den schönsten Regionen Portugals. Doch es lohnt sich auch das gebirgige Hinterland zu entdecken. Fernab des Strandtourismus liegt hier die Seele der Algarvios. Aktiv lässt sich die Algarve auf den beiden Fernwanderwegen „Rota Vicentina“ und der „Via Algarviana“ erkunden. Während die „Rota Vicentina“ an der Westküste verläuft, führt die „Via Algarviana“ mitten durch das Hinterland.

Die schönsten Abschnitte dieser beiden Fernwanderwege haben wir für Sie in der Reise „Die Algarve – Wandern am Südwestzipfel Europas“ ausgewählt. Für Kurzentschlossene gibt es auf dem Termin vom 28.10. bis 06.11.16 noch freie Plätze. Bei milden Temperaturen wandern Sie entlang von Steilklippen und einsamen Badebuchten. Durch Korkeichenwälder, traditionelle Bergdörfer und die Kulturlandschaften des „Barrocal“ führen Sie die Etappen der „Via Algarviana“. Bei kleinen Picknicks stärken Sie sich mit einheimischen Spezialitäten und sammeln neue Kräfte. Unbedingt probieren sollten Sie „Medronho“. Der Schnaps, gebrannt aus den Früchten des Erdbeerbaumes, ist eine portugiesische Spezialität, die es nur an der Algarve und im Alentejo gibt. Bei einer kleinen Führung in einer Destillerie werden Sie in die Geheimnisse des portgudiesischen „Lebenselixier“ eingeweiht.

Während der Reise übernachten Sie in kleinen charmanten Unterkünften. Im Dorf Pedralva entstand zum Beispiel über die letzen Jahre ein einzigartiges Tourismusprojekt, nachdem vor vielen Jahren ein Großteil der Bauernfamilien das Dorf verließ. Die kleinen Wohnhäuser wurden zu reizenden Unterkünften hergerichet ohne dabei ihren ursprünglichen Charakter zu verlieren.

Alle Infos zur Tour: www.schulz-aktiv-reisen.de/POR02

Auf den Spuren von Fluch der Karibik

Karibische Traumstrände zum Erholen

Karibische Traumstrände zum Erholen

Zugegebener Maßen verwöhnte uns der Herbst bisher mit viel Sonne und milden Temperaturen. Doch wohl oder übel hat uns die nasskalte Jahreszeit nun doch eingeholt. Was gibt es besseres dieser Tage Richtung Karibik zu entfliehen und an traumhaften Stränden bei warmen Temperaturen seine Batterien wieder aufzutanken …

Die drei zu den Kleinen Antillen gehörenden Inseln Guadeloupe, Dominica und Martinique bieten jedoch weit mehr zu entdecken als nur die typischen Palmenstrände. Nicht umsonst war Dominica Drehort für die bekannten Filme „Fluch der Karibik“. Keine Angst, auf Piraten treffen Sie auf der Insel nicht mehr. Ein bisschen umheimlich kann es aber trotzdem werden, wenn Sie durch das Valley of Desolation („Tal der Verwüstung“) zum zweitgrößten kochendem See der Erde (der größte ist in Neusseland), dem „Boiling Lake“ wandern. Schwefelströme, Dampfquellen und Geysire entlang des Weges schaffen eine mystische Atmosphäre. Endlich am Ziel bietet sich ein spektakulärer Anblick auf den dampfenden und blubbernden Wasserkessel. Ein Sprung ins „erfrischende“ Nass, ist hier also nicht empfehlenswert! Umso mehr verlockt dazu das Karibische Meer. Ihre Unterkünfte auf den Inseln befinden sich alle direkt am Strand bzw. nur wenige Meter entfernt. Und wann lässt es sich besser und schöner entspannen als nach erfolgreichen Wandertagen …

Tropische Exotik gemischt mit französischem Lebensstil erwarten Sie auf Martinique und Guadeloupe. Die gemütlichen Wanderungen auf Martinique führen durch dichten Regenwald und tropische Trockenwälder, entlang alter Jesuitenpfade und hinauf zum Vulkan Pelée. Genießer kommen hier beim Besuch einer kleinen Destillerie auf ihre Kosten: Hier entsteht der berühmte Martinique-Rum. Auf Guadeloupe warten wellenumtoste Steilküsten und der noch aktive Vulkan La Soufrière (1.467 m) darauf entdeckt zu werden.

Die Termine Ende Oktober und auch im Februar nächsten Jahres auf unserer Reise „Zu Fuß durch Guadeloupe, Dominica und Martinique“ sind bereits ausgebucht. Für die Reise vom 03.12. – 18.12.16 gibt es aber noch frei Plätze. Karibisches Urlaubsfeeling garantiert! Für die Einreise ist übrigens kein Visum notwendig. Ein noch mindestens 6 Monate gültiger Reisepass ist ausreichend.

Alle Infos unter: www.schulz-aktiv-reisen.de/ANT01

Auf São Miguel eines von Portugals sieben Naturwundern entdecken

Der Kraterkomplex Sete Cidades zählt zu den sieben Naturwundern Portugals

Der Kraterkomplex Sete Cidades zählt zu den sieben Naturwundern Portugals

São Miguel – die Hauptinsel der Azoren und zugleich die größte und facettenreichste Insel des Archipels – bietet eine Vielzahl an Naturschönheiten. Das Tal von Furnas mit seinen heißen Quellen oder der 30 m tiefe Kratersee Lagoa do Fogo sind nur einige davon. Das Naturschutzgebiet „Bacia das Sete Cidades“ darf sich sogar mit einer ganz besonderen Auszeichnung schmücken: Der riesige Kraterkomplex, in dem die beiden Seen Lagoa Verde und Lagoa Azul aufeinandertreffen, wurde zu den sieben Naturwundern Portugals gewählt. Laut einer Legende formten sich diese aus den Tränen, die bei der tragischen Geschichte einer verbotenen Liebe zwischen einer Prinzessin und einem Hirtenjungen vergossen wurden. Den besten Blick auf Portugals Naturwunder hat man vom Aussichtspunkt Miradouro da Vista do Rei. Eine Wanderung zu dem beeindruckenden Kraterkomplex Sete Cidades fehlt natürlich auch nicht auf unserer Reise São Miguel – Kraterseen, heiße Quellen und Vulkane.

Heiße Quellen in Furnas

Heiße Quellen in Furnas

Freie Plätze auf der Reise gibt es noch zu den beiden Herbstterminen vom 22.09. bis 01.10.16 und 20.10. bis 29.10.16. Kommen Sie doch einfach mit! Bewusst bieten wir die Reise in die „Nebensaison“ an, denn lediglich an der Weinernte und der geringen Zahl von Touristen kann man erkennen, dass der Sommer sich dem Ende neigt. Über 10 Tage und in aller Ruhe erkunden Sie ganz entspannt die Hauptinsel der Azoren. Inselhopping über 4 oder 5 Inseln ist nicht notwendig – das schafft Zeit für ein ausgefeiltes Wanderprogramm, das Sie durch urwüchsige Flusstäler und entlang alter Küstenpfade zu romantischen Fischerorten führt. Zeit für ein Bad im Atlantik und in den heißen Quellen des Botanischen Gartens „Terra Nostra“ sind natürlich ebenso eingeplant.

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/AZR09

Alpenüberquerung auf dem E5 – schon jetzt für 2017 buchen

Ein Schritt nach dem anderen, die Gipfel der Ötztaler und Lechtaler Alpen im Blick, blühende Bergwiesen, klare Luft. Manchmal muss man gar nicht so weit reisen, um vom Arbeitsalltag abzuschalten und Stille und Natur zu genießen. Und manchmal ist auch einfach nur der Weg das Ziel. Dies ist sicherlich nur einer der Gründe warum die Alpenüberquerung von Jahr zu Jahr auf dem Fernwanderweg E5 immer beliebter wird.

Zu Fuß von den Allgäuer Alpen bis nach Meran

Zu Fuß von den Allgäuer Alpen bis nach Meran

Die Tour startet ganz geruhsam in einem komfortablen Gasthaus in Oy-Mittelberg und führt später bis an die 3000-m-Grenze und damit in den Bereich des ewigen Schnees. Bunte Blumenwiesen und grüne, grasbedeckte Berge erwarten Sie in den Allgäuer Alpen. Die faszinierenden Rundblicke und markanten Felszacken der Lechtaler Alpen sowie die endlosen Gletscher und Bergriesen im Ötztal werden Sie begeistern. Übers Timmelsjoch wandern Sie schließlich durch das sonnige Passeiertal nach Meran in Südtirol. Nach anstrengenden Wanderetappen genießen Sie am Abend urige Hüttenatmosphäre, bevor am nächsten Tag wieder der Berg bzw. der Weg ruft.

Wer gern mit leichtem Rucksack unterwegs ist und auf eine tägliche Dusche nicht verzichten möchte, ist bei der Komfortvariante bestens aufgehoben. Übernachtet wird in gemütlichen Gasthäusern im Tal, zwischen denen auch das Hauptgepäck für Sie transportiert wird.

Die Alpenüberquerung auf der Originalroute des E5 hat sich mittlerweile zu einem echten Klassiker entwickelt, sodass die Termine für Sommer und Herbst 2016 bereits im März fast komplett ausgebucht waren! Wer daher gern im nächsten Jahr auf der Originalroute des E5 unterwegs sein möchte, sollte nicht zu spät mit der Planung starten und kann sich schon jetzt einen Platz für 2017 sichern. Die Termine für 2017 sind bereits online!

Alle Infos:
Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Meran (Hüttenvariante)
Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Meran (Komfortvariante)

Sonderrabatt für unsere Schottland-Reisen – jetzt erst recht!

Typisch schottische "Wanderbegegnung"

Typisch schottische „Wanderbegegnung“

Die Briten haben es spannend gemacht und sich mit knapper Mehrheit für den Austritt aus der EU entschieden. Über 60 % der Schotten haben hingegen für den Verbleib in der Europäischen Union gestimmt. Stimmen für ein neues Unabhängigkeitsreferendum Schottlands werden nun wieder laut. Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich nur schwer vorhersagen, wie sich die Situation in Großbritannien und das Verhältnis zur EU entwickelt.

Ungeachtet aller derzeitigen politischen Turbulenzen ist Großbritannien und vor allem auch Schottland mit seiner lebendigen Hauptstadt Edinburgh und dem Wander-Eldorado Highlands eine Reise wert. Den derzeit günstigen Wechselkurs des Euro zum Pfund möchten wir gern an Sie weitergeben. Alle Termine unserer beiden Schottland-Reisen „Unterwegs in den Western Highlands“ und „Schottische Hebrideninseln“ sind daher bis auf Weiteres um €150,- Euro reduziert. Wenn Sie Ihren Sommerurlaub noch nicht geplant haben, dann ist jetzt hierfür die beste Gelegenheit!

Neugierig geworden? Alle Reisen nach Großbritannien im Überblick:
www.schulz-aktiv-reisen.de/Großbritannien

Warum gerade … die Azoren?

Einer Legende nach sollen die Azoren die Reste des sagenhaften Atlantis sein – das Inselreich, welches vor über 11.500 Jahren untergegangen sein soll. Doch auch wenn wir in den vergangenen 15 Jahren, in denen wir die Inseln regelmäßig bereisten, noch keine Reste vom sagenumwobenen Atlantis finden konnten, sind wir uns in einer Sache sicher: die Azoren sind unbedingt eine Reise wert.

Faszinierende Vulkanlandschaft am Sete Cidades im Nordwesten São Miguels

Faszinierende Vulkanlandschaft am Sete Cidades im Nordwesten São Miguels

Der Azoren-Archipel liegt weit draußen im Atlantik, gut 1300 km entfernt vom portugiesischen Festland, und ist vor allem für seine einzigartige und kontrastreiche Natur bekannt, deren Ursprung in der enormen vulkanischen Aktivität des Mittelatlantischen Rückens liegt: Riesige, von weitem sichtbare Vulkankegel, schroffe Steilküsten, karge Wüstenlandschaften, heiße Quellen und sattgrüne Täler mit beinahe überbordender Natur.
Das milde Atlantiklima trägt zur üppigen Landschaft bei. Besonders im August, wenn die Hortensien blühen, verwandeln sich einige der Inseln in ein wahres blaues Blütenmeer. Doch jede der neun Inseln, die zum Archipel gehören, besticht mit seinem ganz eigenen, unverwechselbaren Charakter. Keine Insel gleicht der anderen:

  • Die Hauptinsel São Miguel ist sicherlich die facettenreichste und die vulkanisch aktivste Insel der Azoren. An den Kratern von Sete Cidades und am Lagoa do Fogo trifft man auf blau und grün schimmernde Seen. Dampfende Fumarolen finden sich überall, doch in Furnas, einem breiten Tal im Inselinneren, ist die Kraft der Erde wirklich spürbar. Ein warmer, eisenfarbener Fluss durchzieht das Tal und 22 heiße Quellen schaffen eine paradiesische Atmosphäre.
  • Die Zentralgruppe – die „ilhas do triangulo“ – besteht aus den Inseln Faial, São Jorge, Pico und Graciosa. Insbesondere die langgestreckte Insel São Jorge ist ein wahres Wanderparadies voller verwunschener Pfade entlang der Küste und über den als „Dinosaurierrücken“ bekannten Grat. Viele Touren enden an Fajãs, den typischen flachen Landzungen, hinter denen die Steilküste aufragt.
  • Von São Jorge hat man einen fantastischen Blick auf die Nachbarinsel Pico, benannt nach dem wohl spektakulärsten Vulkan der Azoren. Der Pico Alto ist nicht nur der höchste Berg der Inselgruppe sondern mit 2351 m gleichzeitig auch der höchste Berg Portugals. Der anstrengende Aufstieg lohnt sich, denn auf dem Gipfel wird man mit einem grandiosen Blick über den Archipel belohnt.
  • Capelinhos auf Faial - die bizarre Vulkanlandschaft entstand erst in den 50er-Jahren

    Capelinhos auf Faial – die bizarre Vulkanlandschaft entstand erst in den 50er-Jahren

  • Faial ist die wohl kontrastreichste Insel im „triangulo“. Sanfte Hügel, blühende Hortensien und schöne Strände geben der Insel einen lieblichen Charakter. Im Norden allerdings schuf ein Vulkanausbruch 1957 „Capelinhos“, ein karges wüstenähnliches Neuland, welches die Kraft der Vulkane anschaulich zeigt.
  • Flores ist der westlichste Punkt Europas. Nur wenige Reisende finden den Weg auf die abgeschiedene und wohl ursprünglichste Insel des Archipels, die Ihren Namen zu Recht trägt. Die üppige Pflanzenwelt mit vielen endemischen Pflanzen ist ein Paradies und lässt die Insel monatelang in einem Blütenmeer erstrahlen. Entlang der Steilküste führt hier eine der schönsten Wanderungen der gesamten Inselgruppe.

Doch es ist nicht nur die eindrucksvolle Natur, was die Azoren so besonders macht. Hier ticken die Uhren langsamer. Es geht gemütlich zu und Besucher passen sich schnell an diesen Rhythmus an. Auch wenn die Bewohner der Inseln anfangs ruhig und zurückhaltend erscheinen, sind sie bekannt für ihre herzliche Gastfreundschaft.

Lebhafter geht es im Hafen von Horta zu, vor allem im legendären Café Peter Sport . Hier treffen sich Atlantiküberquerer und andere Segler zum Fachsimpeln und schon so manch eine abenteuerliche Geschichte hat hier die Runde gemacht. Dies ist der richtige Ort für einen gemütlichen Gin Tonic zum Sonnenuntergang.

Die Azoren sind bei den Meeressäugern ein beliebter Rast- und Ruheplatz

Die Azoren sind bei den Meeressäugern ein beliebter Rast- und Ruheplatz


Von hier starten auch die Walbeobachtungstouren. Bis in die 70er-Jahre war der Walfang der wichtigste Wirtschaftszweig der Inseln und man findet noch heute zahlreiche Spuren aus dieser Zeit. Heute begegnet man den Tieren jedoch auf friedliche Art und Weise: Über 25 verschiedene Wale – darunter Pottwale, Schwertwale und Buckelwale – lassen sich beobachten. Das historische Erbe des Walfangs wird übrigens alljährlich im August gefeiert: während der Woche „Semana dos Baleeiros“ – der Woche der Walfänger. Quer über den Archipel verteilt finden zu diesem Anlass Konzerte, Veranstaltungen und Umzüge statt.

Die Vielfältigkeit des Archipels lässt sich nur schwer in wenigen Absätzen zusammenfassen. Um die Azoren in ihrer ganzen Schönheit und Komplexität auch abseits der gut bekannten Pfade kennenzulernen – sowie um den ein oder anderen Geheimtipp zu entdecken – stehen Ihnen unsere langjährigen Reiseleiter Oliver Handler und Peter Schnur zur Seite, die die meisten Touren selbst führen. Oliver ist gebürtiger Österreicher, hat jedoch die Alpenrepublik schon vor gut 15 Jahren mit dem Inseldasein mitten im Atlantik getauscht. Er lebt auf São Miguel und ist der Spezialist für unsere Reise auf die Hauptinsel. Peter ist auf fast allen Inseln des Atlantiks zu hause und führt seit knapp 20 Jahren Wandergruppen über den grünen Archipel. Die Azoren sind für ihn das ideale Wanderziel. Entdecken Sie mit den beiden die Azoren auf einer unserer folgenden Reisen:

Alle Azoren-Reisen im Überblick: www.schulz-aktiv-reisen.de/Azoren

PS: Falls Sie doch Spuren von Atlantis finden, lassen Sie es uns wissen! 🙂

Großbritannien: Die Wandersaison ist eröffnet

Großbritannien steht im Juni ganz im Zeichen der Monarchin. Queen Elizabeth feierte zwar schon am 21. April 2016 ihren 90.(!) Geburtstag aber die Insulaner sind da sehr pragmatisch und verschieben die große Feier kurzerhand in den Juni, da die Wahrscheinlichkeit für schönes Wetter größer ist. Das Wochenende vom 10. bis 12. Juni wird daher in London ganz von den königlichen Geburtstagsfeierlichkeiten bestimmt. Und für alle Nachtschwärmer gibt es sogar auch ein kleines Geschenk: Die Pubs dürfen an diesem Wochenende ausnahmsweise bis um 1 Uhr öffnen – statt wie üblich nur bis 23 Uhr.

Doch der Juni ist nicht nur die beste Zeit um königliche Geburtstage zu feiern, sondern leitet auch die Reisezeit für unsere Großbritannien-Reisen ein. Zugegeben: mit Regen ist in Großbritannien immer zu rechnen und Regenjacke und Regenschirm sollten im Wandergepäck nicht fehlen. Doch statistisch gesehen, fällt im Juni der geringste Niederschlag. Besonders angenehm: die langen Sommerabende lassen einem besonders viel Zeit zum Landschaftsgenuss. Wen jetzt ganz kurzfristig das Reisefieber packt, der kann jetzt noch die Chance ergreifen. Auf der Reise „Unterwegs in den Western Highlands“ vom 11.06. bis 18.06.16 gibt es noch einige freie Plätze!

Wandern im Snowdonia-Nationalpark

Wandern im Snowdonia-Nationalpark

In den Sommermonaten Juli und August klettern auch die Temperaturen ein wenig nach oben, aber mit Durchschnittstemperaturen von 20 bis 21 °C ist es dennoch kühler und milder als bei uns auf dem Festland – perfekt um die Wanderschuhe zu schnüren und die Gegend aktiv zu entdecken. Besonders Highlight ist die Heideblüte Ende August und Anfang September wenn die Landschaft in kräftigen Lila-Tönen schimmert.

Viele Termine unserer Reisen in Großbritannien sind in der Durchführung bereits gesichert:

Wandern durch Wales
Der Lake District – Englands schönste Seite
Unterwegs in den Western Highlands
Western Highlands und schottische Hebrideninseln

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fireworks_Over_the_2011_Royal_Edinburgh_Military_Tattoo_MOD_45153059.jpg

Royal Military Tattoo in Edinburgh

Kleiner Tipp: Unsere Reise „Unterwegs in den Western Highlands“ endet in Edinburgh. Die Hauptstadt Schottlands ist es definitiv wert, hier noch ein oder zwei Tage länger zu bleiben. Die passende Verlängerung können Sie bei uns einfach anfragen. Im August findet außerdem im Rahmen des größten Musikfestivals Schottlands alljährlich das Edinburgh Royal Military Tattoo statt. Internationale Militärkapellen, Tanzgruppen, Akrobaten und spektakuläre Feuerwerke versprechen ein unvergessliches Erlebnis. Tickets für die Vorstellungen buchen wir auf Ihren Wunsch gern dazu. Allerdings sollten Sie, falls Sie Ihre Verlängerung für August planen, nicht mehr zu lange mit der Entscheidung warten. Aufgrund der Festivalzeit im August sind die Hotelkapazitäten erfahrungsgemäß in Edinburgh sehr knapp.

Warum gerade … Costa Rica?

„¡Pura Vida!“ – wäre wahrscheinlich die kurze und knappe Antwort der Ticos, wenn man ihnen diese Frage stellen würde. Zwei Worte, so simpel, die aber weit mehr als nur eine Begrüßungsformel sind. Als Reisender in Costa Rica sollte man sich diesen Ausdruck gut merken, wird man ihn doch bei jeder Gelegenheit hören. Wie geht’s? – ¡Pura Vida!, Wie war die Fahrt? – ¡Pura Vida! … Sie merken schon: Pura Vida heißt zwar übersetzt ganz einfach das wahre Leben, in Costa Rica verbirgt sich dahinter jedoch noch viel mehr. So steht der Ausdruck zugleich für die Kultur und Lebenseinstellung eines ganzen Landes, das Leben zu genießen und so zu nehmen wie es kommt.

Diese Lebenseinstellung der Ticos wird Ihnen in allen Teilen des Landes begegnen, auch wenn sich die Regionen sowohl klimatisch als auch kulturell sehr unterscheiden. Aufgrund der Nähe zum Äquator ist das Wetter die ganze Zeit tropisch, das heißt frieren muss hier niemand. Durch die verschiedenen Höhenlagen gibt es jedoch eine ganze Reihe von Mikroklimas, insgesamt mehr als 35. In Costa Rica kann es also durchaus vorkommen dass zwei Orte die nur wenige Kilometer entfernt liegen, völlig unterschiedliche Bedingungen aufweisen.

Das Geschrei der Brüllaffen ist häufig Wanderbegleiter

Das Geschrei der Brüllaffen ist häufig Wanderbegleiter

Genauso vielfältig wie das Klima ist auch Costa Ricas Natur: Regenwälder, paradiesische Strände, majestätische Vulkane und eine einzigartige Pflanzen- und Tiervielfalt! Tapire, Affen, Faultiere, Ameisenbären und Agutis sind da nur ein kleiner Vorgeschmack. Die schönste Art für Tierbeobachtungen ist sicher, sich zu Fuß auf Wanderung in einen der vielen Nationalparks zu begeben. Über 25 % der Fläche Costa Ricas stehen übrigens unter Naturschutz. Zum Vergleich: in Deutschland sind es nur 3 %. Über 8 Ökosysteme beherbergt der Corcovado-Nationalpark und ist damit einer der artenreichsten des Landes. Staunend steht man hier vor teilweise bis zu 80 m hohen Bäumen und Stämmen, die mehr als drei Meter dick sind. Ein Knacken im Geäst – vielleicht ein Puma? Die scheuen, nachtaktiven Tiere sind hier im Nationalpark beheimatet. Nicht zu überhören ist das Geschrei der Brüllaffen, die hoch oben in den Baumwipfeln umherturnen. Und bei einer Bootstour durch die Mangroven erblickt der aufmerksame Beobachter vielleicht auch eines der im grünen Wasser gut getarnten Krokodile.

Mit über 900 Vogelarten ist Costa Rica außerdem ein wahres Paradies für Vogelkundler. Mit etwas Glück kommt man hier auch dem sagenumwobenen Quetzal auf die Spur, der in präkolumbischen Kulturen sogar als Gott verehrt wurde und der in den Nebelwäldern Monteverde oder am Cerro de la Muerte noch zu finden ist. Unabhängig davon ist der Besuch des Nebelwaldes auf jeden Fall ein Erlebnis für alle Sinne. Mystisch hängen die Nebelschwaden zwischen den Baumkronen und geheimnisvoll erklingen Quetzalrufe und Affengebrüll aus der Ferne, während man von scheuen Tieraugen aus dem Dickicht beobachtet wird.

Vulkan Arenal - perfekte Kulisse für das Erinnerungsfoto

Vulkan Arenal – perfekte Kulisse für das Erinnerungsfoto

Ein echter Bilderbuch-Vulkan und für alle Costa-Rica-Reisenden ein unbedingtes Muss ist der Arenal. Bis vor wenigen Jahren noch aktiv, hat er zurzeit zwar sein Feuerwerk eingestellt, die für Lateinamerika eher ungewöhnliche Kegelform beeindruckt aber dennoch. Noch mehr geothermische Aktivität findet man im Nationalpark Rincon de la Vjeja. Hier blubbert es aus heißen Quellen, von denen einige auch zum Baden einladen. Herrlich, um müde Muskeln nach einer anstrengenden Wanderung zu entspannen.

Wem das alles noch nicht Abenteuer genug ist, der schwebt beim Canopy hoch oben durch die Baumkronen des Regenwaldes. Wer sich hingegen nach purer Entspannung sehnt, der wird auch in Costa Rica fündig. Die langen Sandstrände an der Nordpazifikküste beispielsweise laden ein, die Seele baumeln zu lassen und einfach nur vor sich hin zu träumen. ¡Pura Vida! eben …

Entdecken Sie auf unseren Reisen vielfältige Natur – und natürlich die costa-ricanische Lebensfreude:

„Zwischen Osa-Halbinsel und Tenorio-Nationalpark“
www.schulz-aktiv-reisen.de/COS03

„Natur, Vulkane, Regenwald“
www.schulz-aktiv-reisen.de/COS01

„Rundreise for family“
www.schulz-aktiv-reisen.de/COS02