Spitzbergen-Skimarathon: knappe Kontingente und knackige Deadlines

Platz gibt es auf dem Archipel Svalbard (zu deutsch: Spitzbergen) in der Arktis wahrlich genug – umfangreiche Übernachtungsmöglichkeiten jedoch nicht. Die wichtigste und größte Stadt Longyearbyen mit ihren ca. 2500 Einwohnern ist insbesondere zur Zeit des sogenannten Lichtwinters, zwischen März und Anfang Mai, heiß begehrt. Wenn sich die Sonne weder nachts noch tagsüber weit vom Horizont entfernt, so dass sehr lange Dämmerungen und unglaublich schöne Lichtstimmungen entstehen, erwacht das Winterherz auf dem Archipel. Ende April ist nachts nicht einmal mehr von Dämmerung die Rede. Genau zu dieser Zeit findet der außergewöhnliche Svalbard-Skimarathon auf Spitzbergen statt. Die Nachfrage ist sowohl aufgrund der fantastischen Jahreszeit als auch wegen des Skimarathons enorm!

Start des Skimarathons ca. 8 km außerhalb von Longyearbyen

Start des Skimarathons ca. 8 km außerhalb von Longyearbyen

Sollte dieser Lauf auf Ihrem persönlichen Wunschzettel stehen, empfehlen wir Ihnen eine baldige Entscheidung, denn Bereits Mitte Oktober heißt es für uns, die hart errungenen Zimmerkontingente final zu bestätigen. Über unsere drei Reisevarianten hinaus erreichten uns inzwischen auch individuelle Anfragen (Übernachtung, Startplatz mit/ohne Betreuung vor Ort), welche wir natürlich ebenso gern bedienen. Alle Fragen zur arktischen Wintersportreise beantworte ich Ihnen gern unter 0351 26625-35 oder per E-Mail an ines.schmitt@schulz-sportreisen.de

Alle Infos: www.schulz-sportreisen.de/NOR23

Winter auf Spitzbergen: Nach der langen Nacht …

Knapp vier Monate (!!) Dunkelheit … Kaum vorstellbar für uns Mitteleuropäer, jedoch auf Spitzbergen zwischen Ende Oktober und Mitte Februar allgegenwärtig. Im Januar dieses Jahres machte ich Bekanntschaft mit diesem Phänomen. Wenn die sichtbare Welt nur aus den Silhouetten der nahen Berge besteht, die Augen immer wieder vergeblich versuchen, in die Weite vorzudringen, dann sucht man andere Wege, sich seine Umwelt vor dem geistigen Auge zu erschließen. Magisch, mystisch, majestätisch ist diese arktische Welt für den kurzzeitigen Besucher. Besondere Lebensstrategien suchen sich die Einwohner und ringen selbst dieser Zeit der Dunkelheit auch Positives ab.
Doch wenn der Lichtwinter kommt, zwischen März und Anfang Mai, und sich die Sonne weder nachts noch tagsüber weit vom Horizont entfernt, so dass sehr lange Dämmerungen und unglaublich schöne Lichtstimmungen entstehen, erwacht das Winterherz auf dem Archipel Svalbard. Ende April ist nachts nicht einmal mehr von Dämmerung die Rede … Dann, ja dann können Sie dem wohlvertrauten Frühling in unseren Breitengraden frönen – oder sich noch einmal aufmachen in eine faszinierende Winterwelt, die ihresgleichen sucht.

Ob von Küste zu Küste mit Fjellski, Zelt und Pulka, mit den Huskys zu faszinierenden Eishöhlen oder mit dem Schneemobil zur russischen Bergbausiedlung Barentsburg: in wirklich sehr kleiner Gruppe (bis max. 8 Reiseteilnehmer) tauchen Sie ein in eine Welt, die sich wie ein anderer Planet anfühlen wird.

Den Skilangläufern unter Ihnen, die sich Ende April ein besonderes Highlight gönnen wollen, bietet sich die Teilnahme am Skimarathon auf Spitzbergen: gewiss ein Marathon, der Raum bietet für Ambition und Zeit für Impression.

Der Mensch kann nur begreifen, was er selbst erlebt …

schulz-Reisetage: 26.–28. Januar 2018

Mannigfaltig sind die ganz persönlichen (Beweg-)Gründe, unsere jährlichen Reisetage zu besuchen. Im Mittelpunkt stehen natürlich immer erfüllte und noch zu erfüllende Reiseträume, und so lernt man sich kennen oder trifft sich wieder: ob ehemalige Reiseteilnehmer oder unsere zahlreichen Reiseleiter und Agenturpartner, die extra nach Dresden kommen, um ihr Land zu präsentieren und über ihre Reisen zu berichten, dabei Antworten auf viele, viele Fragen geben und natürlich Lust machen auf „das Besondere“ …

Tradition verpflichtet, und so wird die „schulz-Familie“ natürlich auch 2018 wieder mit einem gut 80-köpfigen internationalem Team (samt aller Mitarbeiter unserer drei Standorte) mit allem aufwarten, was die schulzsche Reisewelt zu bieten hat – und das sind immerhin über 430 Natur- und Erlebnisreisen weltweit!

Unser Reisetage-Special „Skandinavien und Hoher Norden“ erhält mit den Ländern vom Baltikum über Finnland, Schweden, Norwegen, Großbritannien, Irland und Island bis in die Arktis, nach Spitzbergen und Grönland sowie Kanada eine eigene Räumlichkeit inkl. speziellem Vortragsraum.

Allen unseren Kunden ermöglichen wir den Zutritt zu den Reisetagen über einen separaten Eingang, Wartezeit an den offiziellen Zutritten der parallel stattfindenden Reisemesse Dresden entfällt. Exklusive abendliche Spezialveranstaltungen nach offiziellem Messeende (18 Uhr), ausschließlich für unsere Reisegäste, sind ebenso vorgesehen. Lassen Sie sich überraschen! Bringen Sie Ihre Lust und Neugier aufs Reisen mit und lassen Sie uns Ihr Wegbereiter und -begleiter sein.

Alle Details zur den Reisetagen, wie Vortragsprogramm, anwesende Reiseleiter und Partner, abendliche Spezialveranstaltungen etc., finden Sie ab Dezember auf der Reisetage-Website: www.reisetage-dresden.de.

Wir sehen uns am letzten Januar-Wochenende … 🙂

Über Moskau und den Baikalsee zum „Eislauf“ in Sibirien

Morgen bricht unsere Gruppe zum Sommermarathon in die sibirische Metropole Omsk nahe Kasachstan auf. Und wenn man sich schon mal so viele tausend Kilometer gen Osten auf den Weg macht, lohnt eine Verbindung mit dem fantastischen Baikalsee. Nach Omsk, zum krönenden Marathon-Highlight, geht es gut 1,5 Tage und über 2000 Kilometer mit der Transsibirischen Eisenbahn.
Was im Sommer so gut bei unseren Läufern ankommt, ist im Winter ebenso reizvoll, und der Baikal allemal … So kombinieren wir ab 2018 den zur Russischen Weihnacht am 7. Januar stattfindenden Siberian Ice Marathon (Halbmarathon) mit einem Aufenthalt am winterlichen Baikalsee. Auf dem Weg nach Omsk zieht die sibirische Tundra an Ihnen vorbei, während Sie gemütlich und warm im Transsib-Abteil sitzen und die weihnachtliche Stimmung der Mitreisenden Ihnen ein zweites Fest beschert.
Eine Stippvisite in Moskau lohnt: Ganz individuell können Sie Ihren Jahreswechsel dort feiern oder im Anschluss an Ihr eiskaltes Laufvergnügen Ihre Reise kulturvoll ausklingen lassen.
So könnte Ihr Jahresauftakt 2018 zu einem unvergesslichen Erlebnis werden …

Alle Infos zur Reise: www.schulz-sportreisen.de/RUS83

Baikal Ice Marathon – Lauftag steht fest!

Das lange Warten hat ein Ende – der Lauftag für den Baikal Ice Marathon ist nun offiziell: 7. März 2018. Die Naturschutzregion des Baikals legt hohe Maßstäbe an die Durchführung des Laufs mit nur ca. 200 Teilnehmen – insofern bangen wir immer auch etwas um die recht kurze Zeit nach Bekanntgabe des Lauftages und Registrierung der Läufer zwischen September und November. Allen interessierten Baikal-Eisläufern unter Ihnen sei hiermit eine baldige Entscheidung ans Herz gelegt, wenn dieser Lauf einer Ihrer Auserwählten für 2018 ist. Er ist gewiss ein außergewöhnlicher Marathon in einer faszinierenden Region und mit besonderen Bedingungen. Die Voraussetzung für die Zulassung ist mit nachweislich max. 4:10 h (Marathon) – auch Ultra-Läufe finden Anerkennung – ein Signal dafür, dass dieser Marathon wesentlich mehr Zeit abverlangt. Dies resultiert aus der Streckenbeschaffenheit (pures Eis, Schneestraße bis hin zu Schneeverwehungen), Wind und zumeist deutlichen Minusgraden. Wird’s bei uns ein richtiger Winter, können Sie sich bestens darauf vorbereiten. Die Herausforderung kann beginnen …!

Infos zur Reise: www.schulz-sportreisen.de/RUS80

Warum gerade … Spitzbergen?

Zugegeben: Die Arktis ist eine der Regionen unserer Erde, wo die Natur besonders im Winter Freund und Feind gleichermaßen sein kann – wenn man ihre Sprache nicht versteht, sich ihrer Gangart nicht anpasst. Das macht aber auch den Reiz der Arktis aus. Mitten in der Zeit der Polarnacht, sie dauert gut 4 Monate auf Spitzbergen, in der es rund um die Uhr stockdunkel ist, betrat ich zum ersten Mal das Archipel Svalbard (offizieller norwegischer Name aller fünf Inselgruppen seit 1925). Im Schein des Vollmondes erhoben sich schemenhaft die tafelbergähnlichen Riesen auf der Hauptinsel Spitzbergen, die umschlungen sind von mächtigen Fjorden, in die sich lange Gletscher schieben. Auch wenn ich die Welt um mich herum nur erahnen konnte, erfasste mich eine seelenergreifende, mystische Stimmung.
Die Kohle, vor Millionen Jahren entstanden, als Spitzbergen noch auf Äquatorbreite allmählich von den Naturgewalten gen Norden bewegt wurde, war Anfang des 20. Jahrhunderts Ziel der Begierde und Ausgangspunkt für Ansiedlungen auf einem damals ausgesprochen unwirtlichen Flecken Erde. Verschiedene Epochen und verschiedene Nationen, die die Kohlevorkommen begehrten, haben Spuren auf Spitzbergen hinterlassen, die heute maßgeblich zur Mystik auf diesem Archipel beitragen, ob durch das noch vorhandene Lore-System oder die in die Berge gehauenen Mineneingänge. Bergbausiedlungen wie Barentsburg, Pyramiden oder Svea offenbaren Relikte vergangener Zeiten.

Schon drei Monate später kehrte ich zurück, zur genau gegensätzlichen „Sonnenzeit“ – es herrschte Mitternachtssonne, wo die Sonne am tiefsten Punkt ihrer Bahn nie hinter dem Horizont verschwindet. Jetzt wurde mir die Magie des Lichtes gewahr, hier am Ende der Welt, gefühlt wie auf einem anderen Planeten, jetzt erschloss sich mir die Begeisterung der hier lebenden Menschen, die der monatelangen Dunkelheit (wie in einer Kohlegrube) und den arktischen Klimabedingungen trotzen. Wohl kaum ein anderer Ort auf unserer Welt übt solch geheimnisvolle Anziehung aus, erweckt solchen Respekt und macht so neugierig auf das, was da draußen im nowhere ist, wie Spitzbergen.
Und es zog mich auch alsbald weg von der 1500 Einwohner zählenden, überschaubaren Hauptstadt Longyearbyen. Eine Ski-Tour führte mich nördlich von Küste zu Küste, vom Nordenskjöldgletscher im Westen über einen Pass gen Osten an die Mondbucht. Tagein, tagaus: strahlende Sonne, die Gletscher, umliegende Berge und sanfte Hügel in ein unbeschreibliches Licht hüllte. Ich fragte mich, was mich so faszinierte, ganz abgesehen von der Stille und Bedächtigkeit einer stündlichen Bärenwache, die in der Nacht abzuhalten war. Hier hat die Natur einen Raum geschaffen, der mit wenig auskommt, über die Maßen klar und minimalistisch ist. Vielleicht liegt genau darin seine magische Anziehungskraft.

Und doch sind die Bedingungen auf dem Archipel nicht lebensfeindlich, denn Golf- und Nordatlantischer Strom sorgen für temperierte Bedingungen, die es ermöglichen, die Arktis zu erleben. Ohne Zeitverschiebung und vom norwegischen Festland aus ist man in überschaubarer Zeit in einer anderen Welt, die zwar keinen einzigen Baum, aber dafür unglaubliche, durch Eis und Wasser gebildete Landschaftsformen, angepasste Pflanzenarten und eine arktische Tierwelt zu bieten hat. Die größte Anziehungskraft übt gewiss der „König der Arktis“ aus – der Eisbär. Erst 1973 wurde auf Drängen vorausschauender Forscher ein totales Jagdverbot eingeführt. Die Wahrscheinlichkeit, einen Eisbären zu sehen, ist in ausgewählten Gebieten Svalbards recht groß.

Die Sommermonate Juli und August bieten die besten Bedingungen, um sich Svalbard aktiv, also zu Fuß und mit dem Kajak, zu erschließen. Straßen über das Archipel sucht man vergebens, gut 60 Prozent der Fläche ist mit Eis überzogen. Während man sich im Winter insbesondere mit dem Scooter fortbewegt, sind es in der kurzen schneefreien Zeit die Schiffe. Wenn im März in Longyearbyen die ersten Sonnenstrahlen jubelnd willkommen geheißen werden, erwacht eine ebenso reizvolle Zeit für alle, deren Herz für Winteraktivitäten schlägt. Prädestiniert sind dann Skitouren im weißen Nichts, bei denen man den Rest der Welt getrost für eine Weile hinter sich lassen kann.

Gern zeigen wir Ihnen Spitzbergen zu Land und vom Wasser aus – unsere Reisen im Überblick:

Arktischer Winter:
Arktische Wintererlebnisse (wahlweise anspruchsvolle Skitour oder Schneemobil-/Schneeschuh-Tagestouren)

Eine weitere Aktivtour im Winter ist bis Ende August auf unserer Website zu finden.

Arktischer Sommer:
10-tägige Wander- und Erlebnisreise (Hotel & Wildnishütte)
10-tägige Wander- und Kajaktour (Hotel & 2x Zelt)

Laufen in Sibirien

Russland spielt bei unseren Aktiv- und Erlebnisreisen eine ganz herausragende Rolle – wegen seiner Größe, Kultur und insbesondere der unterschiedlichen Naturräume des Landes: Karelien, Kaukasus, Altai, Baikal oder Kamtschatka, um nur einige zu nennen (siehe: www.schulz-aktiv-reisen.de/Russland). Daher ist es kaum verwunderlich, dass vor knapp 10 Jahren ein Marathon in Russland zum Grundstein unseres Sportreisen-Portfolios wurde.

Start und Ziel vor einer der schönsten sibirischen Kirchen (Siberian Ice Marathon)

Start und Ziel vor einer der schönsten sibirischen Kirchen (Siberian Ice Marathon)

Mit einem der kältesten Läufe der Welt, in der sibirischen Stadt Omsk nahe Kasachstan, fing es an. Es ist kein Marathon – der „Halbe“ tut es auch, wenn am 7. Januar zur Russischen Weihnacht die Quecksilbersäule –25 oder gar –30 °C erreicht. Hochs und Tiefs des sibirischen Winters machen jedoch auch vor Omsk nicht Halt: So liefen wir auch schon bei –6 bis –16 °C, und wenn „unsere“ Läufer sich auch eigentlich „Schlimmeres wünschten“, wurde dieser spezielle Lauf doch zu einem von vielen besonderen Erlebnissen ihrer zumeist ersten Russland-Erfahrung.
Alle Infos: www.schulz-sportreisen.de/RUS83

Der Sommer in Westsibirien ist nicht weniger interessant, wenn es ums Laufen geht. Die ehemals gesperrte Stadt Omsk mit ihrer äußerst bewegten, jahrhundertealten Geschichte lädt im August zur vollen Distanz durch die Stadt an den Flüssen Om und Irtysch. Auch dann bildet der Lauf den Abschluss einer Sibirienreise mit schulz sportreisen: mit wunderbarem Auftakt am Baikalsee, weiter mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Omsk, um dort einzutauchen in alte russische Zeiten und moderne sibirische Gegenwart – einige tausend Kilometer fernab der Heimat.
Alle Infos: www.schulz-sportreisen.de/RUS36

Unsere Mitarbeiter vom Sportreisen-Team und ich freuen uns auf Ihre Anfragen zu unseren Sportreisen in Russland!

Skarve & Svalbard: wenn es mal etwas Besonderes sein soll …

Spitzbergen: wo das Weiß kein Ende hat …

Spitzbergen: wo das Weiß kein Ende hat …


Fast zwei Monate liegt unsere Rückkehr vom nördlichsten Skimarathon auf Spitzbergen schon zurück; die Erinnerungen arbeiten noch, wirken mit einem inneren Lächeln nach. Das war schon etwas ganz Besonderes auf diesem Archipel, auf dem der Winter gefühlt fast immer zu Hause ist, Skilanglauf eher weniger. Und doch wird seit einem Vierteljahrhundert ein Ski-Marathon in der Nähe der Hauptstadt Longyearbyen ausgetragen – ein grell-weißes Erlebnis der besonderen Art.

Eine Reise nach Spitzbergen zur Mitternachtssonne im April wegen eines Ski-Marathons ist bereits ein Erlebnis – doch Spitzbergen ist noch so viel mehr: ein schneebedecktes Eiland, das sich einem erst in der eisigen Wildnis erschließt. Dann, wenn die nächtliche Bärenwache bei unserer Ski-Expedition allein zu „bewältigen“ ist, wenn rundum eine natürliche weiße Klarheit alle (schweren) Gedanken dieser Welt in Nichts auflöst – dann spürt man, was Spitzbergen ist. Oder wenn die blau schimmernde Wand eines Gletschers uns ganz klein und ehrfürchtig werden lässt: dann wird der Svalbard-Skimarathon am Ende zu einem i-Tüpfelchen einer sehr besonderen arktischen (Ski-)Erfahrung.

Skarverennet: ein Lauf für die Sinne über das Hallingskarvet-Plateau

Skarverennet: ein Lauf für die Sinne über das Hallingskarvet-Plateau

Für einen weiteren außergewöhnlichen Höhepunkt lohnt es, sich mit dem Skarverennet in Südnorwegen anzufreunden. Während der Svalbard-Skimarathon auf Spitzbergen in der klassischen Technik ausgetragen wird, bietet der Skarverennet beide Möglichkeiten (auch Freestyle). Für ambitionierte Läufer gibt es eine Wettkampfwertung (ca. 1000 Teilnehmer); die übrigen gut 12.000 Teilnehmer machen diesem Lauf alle Ehre – sie genießen die faszinierende Bergwelt des Hallingskarvet-Nationalparks und -Plateaus, sind zumeist in klassischer Technik unterwegs und lassen Feierlaune nicht vermissen.

Beide Ski-Events sind 2018 wieder kombinierbar (2019 voraussichtlich keine Kombi möglich) und ab sofort buchbar. Wir haben unsere diesjährigen Erfahrungen in unsere Tourgestaltung 2018 intensiv einfließen lassen, was insbesondere auf Spitzbergen in drei verschiedene Tourvarianten mündete (Svalbard-Skimarathon und Skarverennet).
Wir freuen uns auf Ihre Neugier und Fragen zu den beiden außergewöhnlichen Läufen.

Tallinn-Marathon: vom Eintages-Highlight zum Wochenend-Event

Blick auf die Altstadt von Tallinn

Blick auf die Altstadt von Tallinn

Per Rad, Ski und läuferisch sind wir mehrere Male im Jahr mit unseren Gästen im Baltikum unterwegs. Gerade verweilt unser Firmenchef Frank Schulz in Estland, um insbesondere die Ostsee-Eilande unter die Lupe zu nehmen.
Die Neuigkeiten über veränderte Streckenführungen beim diesjährigen Tallinn-Marathon im September waren jedoch Anlass zu besonderer Freude – so wurde aus dem 2-Runden-Kurs auf der Marathondistanz ein Rundkurs durch historische (teils UNESCO-Weltkulturerbe) und moderne Stadtteile sowie entlang grüner Strandpromenaden im Westen. Aus einem Marathon-Sonntagsevent wurde inzwischen ein sportliches Wochenende mit 5 km „We Run“ für 13- bis 29-Jährige am Freitagabend, dem 10-km-Lauf am Samstag und dem Marathon bzw. Halbmarathon am Sonntag. Es lohnt sich daher umso mehr, der estnischen Kulturhauptstadt bei milden Herbsttemperaturen einen Besuch in Laufschuhen abzustatten.

Unsere traditionelle Radtour an die Ostseeküste (gern mit einem Sprung ins kühle Nass) sorgt neben den läuferischen Erlebnissen für zahlreiche Perspektivwechsel in dieser ohnehin schon facettenreichen Stadt, die auf ihre besondere Weise Moderne und historisches Kulturgut wunderbar vereint. Seien Sie gern dabei!

Alle Infos: www.schulz-sportreisen.de/EST09

Eine arktische Sinfonie: Ski-Expedition und Svalbard Skimarathon

Es hätte nicht besser kommen können… Im April zog es uns ein letztes Mal in dieser Saison zu einem Langlaufevent – dem Svalbard Skimarathon auf Spitzbergen – und das bei Mitternachtssonne! Kurzum, die Sonne geht zu dieser Zeit nicht unter und war somit Tag und Nacht unser ständiger Begleiter – faszinierend. Bei den arktischen Wetterbedingungen fällt selten das Wort „stabil“ und so mussten wir auf alles vorbereitet sein. Es kam anders … Eine dem Skimarathon vorgelagerte Ski-Expedition führte uns von Tempelfjorden nördlich der Hauptstadt Longyearbyen über einen Pass zur Mohnbukta (Mondbucht) – eine Von-Küste-zu-Küste-Tour auf Backcountry-Ski, das Gewicht der Pulka in Hüfte und Schultern stets spürend. Das war für alle Teilnehmer eine neue, ganz besondere Erfahrung, die einiges abverlangte, wenn es darum ging, die eigenen Kräfte gut über den Tag zu dosieren und bei Eiseskälte das Zelt auf- und abzubauen, zu kochen und vor allem zu schlafen. Es sollte die Eisbärenwache in der Nacht (die nie dunkel wurde) sein, die sich als einer der schönsten Momente des „Mit-Sich-Seins“ und Geniessens herausstellte. Tagsüber zog die Landschaft wie aus einer anderen Welt an uns vorbei, bis wir unser Ziel nach drei Tagen erreichten und wie benommen von den Eindrücken dieser Eiswelt nach Longyearbyen zurückkehrten.

Der Skimarathon mit 42 oder 21 km am 29. April, es war bereits der 25., fand in einem Seitental südöstlich der Hauptstadt (es leben nur ca. 2000 Menschen in Longyearbyen) statt. Schlagartig hatte sich das Wetter gewandelt, gen Null ging am Lauftag die Temperatur. Am Vortag wurde kurzerhand der Lauf mit gut 900 Teilnehmern um zwei Stunden nach hinten verschoben – man hoffte auf ein Aufklaren und kältere Temperaturen. Es ging nordisch gelassen, pragmatisch und doch gut organisiert zu. Schlussendlich absolvierten wir einen Lauf, der von sich ständig verändernden Bedingungen geprägt war. Ein wirkliches Wechselbad auch der Gefühle, fasziniert von der um uns liegenden grellweißen Landschaft, aus der wir förmlich herausgefegt wurden durch starke Winde. Ja, das ist die Arktis, und gewiss kein Lauf um die Zeit denn mehr einer mit Eindrücken, die nicht vergehen.

Auch im April 2018 brechen wir wieder gen Arktis auf, der Sinfonie auf der Spur. Unser Reiseprogramm wird eine Ergänzung erfahren: Parallel zur Ski-Expedition mit max. 8 Teilnehmern wird es arktische Erlebnisse in Form einer zweitägigen Schneemobiltour zur russischen Siedlung Barentsburg, einer Schneeschuh- und Huskytour geben. Die Arktis auf Spitzbergen ist das, was man draußen im nowhere erlebt …

www.schulz-sportreisen.de/NOR23

Startklar: Ski-Saison 2017/18 mit schulz sportreisen

SSR_SKIING_2017-2018-1024pxKaum sind wir von den letzten großen Läufen auf Island, Spitzbergen und in Schweden zurück, ging auch schon unser Skiing-Katalog in Druck. Für die kommende Ski-Saison mit allen europäischen Worldloppets, zahlreichen Euroloppets und vielen besonderen Ski-Events (Rajalta Rajalle, Skarverennet, Nordenskiöldsloppet …) sind wir startklar und stehen Ihnen für alle erdenklichen Pläne, Fragen und Absichten zur Verfügung.

Alle, die mit uns in den letzten Jahren bei Skisportreisen unterwegs waren, erhalten postalisch in den nächsten Tagen unseren Skiing-Katalog. Wer Informationen digital bevorzugt, kann bereits jetzt in die Tiefe gehen: blättern Sie im online-Skiing-Katalog oder informieren Sie sich in unserem Sportkalender über die Events im für Sie idealen Zeitraum.

Wir freuen uns auf ein sportliches Wiedersehen an den Startlinien der Langlaufwelt!

Laufcamp 2018 in Calella – wir sind bereit!

Die Erstauflage unseres diesjährigen Laufcamps unter Federführung von gotorun (der Name ist Programm) aus Potsdam liegt nun bereits drei Monate zurück. Gern erinnern wir uns daran: 15 Teilnehmer unter professioneller Anleitung durch Piet und Nancy von gotorun, optimale Infrastruktur in Calella und Traumwetter im Februar – beste Voraussetzungen, um sich auf die bevorstehende Laufsaison vorzubereiten. Der Barcelona-Halbmarathon wurde zum feinen Highlight am Ende einer anspruchsvollen Trainingswoche.
Unsere Gesamtkonzeption 2018 steht nun: An dieser Stelle ein Dankeschön an die diesjährigen Teilnehmer für deren Feedback, das uns zu „Feinjustierungen“ veranlasste: Ein Hotelwechsel in Calella ermöglicht uns nun absolute Strand- und Schwimmbad-Nähe und eine auf das Training viel besser ausgerichtete Ernährung. Wer also läuferische Pläne für 2018 hegt und optimal darauf vorbereitet in die Saison starten möchte, ist bei unserem Trainingscamp richtig aufgehoben, der Besuch beim Barcelona-Halbmarathon ist als feines Topping wieder mit im Programm – auf Wunsch natürlich mit Teilnahmemöglichkeit.

Alle Infos: www.schulz-sportreisen.de/SPA22

Zwanzigtausend durch Barcelona

Nichts als selbstverständlich zu erwarten, erhöht enorm die Freude und Dankbarkeit, wenn es so kommt, wie man es sich im Innersten wünscht. So geschehen am vergangenen Sonntag in Barcelona: Bereits zwei Tage zuvor empfing uns die katalanische Hauptstadt mit prächtigem Frühlingswetter und (noch) außersaisonaler Gelassenheit; es konnte mit Blick auf den bevorstehenden Marathon-Sonntag nicht besser sein. Mit einem Teilnehmerrekord von gut 20.000 Läufern fiel 8:30 Uhr der Startschuss. Die nicht ganz flache Strecke verläuft quer durch die wundervolle Metropole, geprägt von der künstlerischen Kraft vieler renommierter Architekten, und teils auch durchs Gotische Viertel, Barcelonas Altstadt.

Außerordentlich erfreut waren wir, als wir Marcel Bräutigam, Thüringer Spitzenläufer, als Pacer von Helen Bekele aus Äthiopien ausmachten, die am Ende mit 2:25:04 einen neuen Streckenrekord der Frauen aufstellte und auch ihre persönliche Bestzeit um 4 Minuten verbesserte (siehe Fotos).
Überraschungssieger der Männer war ein Pacer aus Kenia, Jonah Kipkemoi Chesum. Die gesetzten Favoriten konnten ihm nicht mehr folgen; er gewann in 2:08:56.

Und auch unsere Läufer mit leichtem Damenüberhang (das kommt nicht so oft vor, insofern sei es hier erwähnt) können sich sehen lassen. Mit 3:13:57 kam unser Bester ins Ziel; mit 3:38:31 unsere Beste. Allen nochmals unseren herzlichen Glückwunsch! Ihr wart Klasse-Läufer und eine wunderbare Gruppe! Auf ein nächstes Mal mit Euch und auf Dich, Barcelona – Du bist uns ein besonderes Ziel!

www.schulz-sportreisen.de/SPA44

Kreta slow: Auf der Insel der Zeit

Niemals weit entfernt: Das Meer!

Niemals weit entfernt: Das Meer!

Urlaub ist ein ein kostbares Gut. Man will so viel wie möglich erleben und sich so intensiv wie möglich erholen. So stürzen wir uns nicht selten in einen Urlaub, der unserem vollgestopften Arbeitsalltag nicht unähnlich ist, rauschen von hier nach dort, um ja nichts zu verpassen, und wundern uns, wie schnell alles wieder vorbei ist. Wer Michael Endes „Momo“ kennt, weiß aber, dass Zeit ihre ganz eigene Magie besitzt. Man gewinnt Zeit, wenn man sich Zeit lässt. Und wo könnte man das besser erfahren als in der archaischen, urwüchsigen Natur Kretas? Natürlich ist „slow“ bei unserer Kreta-Reise nicht ganz wortwörtlich zu nehmen. Sicher, Sie legen keine zig anspruchsvollen Kilometer täglich zurück – und doch sind Sie natürlich unterwegs: Ihre entspannten Wanderungen in drei sehr unterschiedlichen (Natur-)Regionen Ostkretas, führen Sie auch zu Begegnungen mit Menschen, die ihre ganz eigenen Geschichten zu erzählen haben. Unterwegs können Sie die Eile des Alltags einfach auf der Strecke lassen und sich ganz dem Augenblick hingeben: Zeit für die vielen Momente des Glücks.

Kretisches Gold: Oliven sind auf Kreta besonders wertvoll

Kretisches Gold: Oliven sind auf Kreta besonders wertvoll

Im „Slow“ Kretas werden Sie auch auf anderen Geschmack kommen. Lassen Sie sich überraschen – und tun Sie Dinge, die Sie sonst vielleicht weniger tun, z.B. mit Zeit und Muße zu kochen und zu genießen. Gut Ding will (oft) Weile haben: im Leben, in der Natur und unterwegs.

Wenn Ihnen nach „Slow auf Kreta“ ist, so seien Sie herzlich eingeladen zu unserer Premierentour im Mai, oder genießen Sie im September den beginnenden Herbst auf der Mittelmeerinsel mit seinen ganz eigenen Facetten.

Alle Infos: www.schulz-aktiv-reisen.de/GRL07

Vom Rennsteig in die Welt

Schön wars am vergangenen Wochenende, als der Rennsteig-Skilauf bei besten Bedingungen und teils auch Sonnenschein gut 800 „Skater“ und „Klassiker“ zum 40. Jubiläum auf die Bretter rief.

Auch wir genossen die klassische 15- und 30-km-Distanz am Sonntag sowie die zahlreichen Gespräche mit vielen, die mit uns unterwegs waren oder sein werden. Während der eine oder andere die ersten Frühlingsblümchen herbeisehnt, starten wir erst richtig winterlich durch: Ob Iserlauf, Tartu, Vasaloppet, Vuokatti, Murmansk oder Island mit dem Fossavatn  – uns steht gemeinsam noch einiges bevor und natürlich freuen wir uns darauf! Immer wieder werden wir auch von unseren Gästen inspiriert, Reisen zu ausgewählten Läufen neu oder wieder anzubieten. So werden wir den Birkebeiner Rennet 2018 wieder selbst durchführen, der Vasaloppet China wird aufgrund zahlreicher Wünsche bereits vor dem Jahreswechsel starten, so dass Silvester fernab der deutschen Heimat zelebriert werden kann.
Ganz gespannt sind wir auf unsere diesjährigen Newcomer zum Saisonausklang: den Skarverennet in Südnorwegen und Svalbard Skimarathon auf Spitzbergen. Einzeln oder in Kombination besteht auch noch bis Ende Februar die Möglichkeit, sich uns bei diesen sensationellen Landschafts-Skiläufen anzuschließen.

In diesem Sinne: Auf eine erfolgreiche noch laufende und nächste Ski-Saison – und wenn Sie wieder einmal in Oberhof sind, schauen Sie gern in unserer kleinen schulz-Filiale vorbei. Von hier aus geht es in die weite Welt.

Kubanische Weitblicke in Oberhof

Sophie Hensel

Sophie Hensel

Pünktlich zu den Winterferien in Thüringen eröffnen wir nun final unsere Filiale in Oberhof. In der Mitte Deutschlands sind wir ab 8. Februar persönlich ansprechbar zu unseren mehr als 430 Aktiv- und Sportreisen. Sophie, studierte Touristikerin und in Erfurt beheimatet, ist von mittwochs bis sonntags zwischen 11 und 17 Uhr für Sie vor Ort – in direkter Nachbarschaft zu Sport Luck, dem Spezialisten rund um Sportkleidung, Equipment und passende Kurse. Ob Sie die Ski zur Reise oder die Reise zu den Ski suchen – Oberhof macht’s möglich … :-).


kubaUnd was kubanische Weitblicke in Oberhof zu suchen haben, verrät Ihnen Firmenchef Frank Schulz am kommenden Freitag (10. Februar) im „Haus des Gastes“ persönlich. Mit frischen Impressionen macht er Lust auf ein Land Lateinamerikas, dessen Vergangenheit so prägend und nachhaltig wie in keinem anderen spürbar ist. Schauen Sie gern vorbei und lassen Sie sich mitnehmen zu den Menschen im Wandel!
10.02.2017, 19:30 Uhr: „Reisebericht Kuba – frische Erlebnisse auf der Insel des Umbruchs“

Mit dem Rennsteig-Skilauf am 11./12.2. schwingen wir uns natürlich auch auf die Bretter. Nach dem Vasaloppet in China, dem Dolomitenlauf und dem Finlandia Hihhto im finnischen Lahti setzt sich unsere „Renn“serie nun auch im deutschen Winter fort, gefolgt von Gatineau Loppet, Tartu, Vasaloppet, Svalbard (Spitzbergen) Skimarathon u.v.m. Wir freuen uns auf alle sportlichen Mitstreiter – auf bald!

„Aktiv“ trifft „Sport“ zum Skiausklang in Südnorwegen und auf Spitzbergen

Ob Skarverennet oder einfach nur über die Fjells - ein Wintertraum!

Ob Skarverennet oder einfach nur über die Fjells – ein Wintertraum!

Kürzlich rief mich eine begeisterte Skifreundin an: Sie hätte es auf unsere Spitzbergen-Skimarathonreise abgesehen, wolle aber nicht so sehr wegen des Wettkampfes dorthin. Sie liebe Skilanglauf, sei dabei nicht sonderlich ambitioniert, genieße lieber. Und das inmitten der unendlichen Eiswelten Spitzbergens – ein Traum! Der Halbmarathon auf Brettern als aktive Genussvariante also. Klasse, dachte ich, nicht gegen die Zeit, sondern mit ihr. Nicht ambitioniert, sondern genussvoll – was nicht heißen soll, dass Ambition Genuss ausschließt. Sie wissen, was ich meine …

Ganz ähnlich und gewissermaßen im Doppelpack gestaltet es sich in Südnorwegen beim Skarverennet. Mehr als 15.000 Skiläufer – darunter tausende „Ski-Genießer“ 🙂 – machen sich durch den Hallingskarvet-Nationalpark auf den Weg. Ein großartiges Volksfest auf Brettern, das man so oder so angehen kann, und das ganz ohne Massenstart und langes Warten in der Kälte auskommt. Einmalig ist dabei auch, dass Sie nur mit dem Zug zum Start gelangen, die prickelnde Spannung fängt hier schon im Zugabteil an. Wenn Ihnen ganz und gar nicht nach so vielen Zweibeinern auf Brettern ist, Ihrer besseren Hälfte aber schon, so nehmen Sie es „aktiv“ und Ihre andere Hälfte „sportlich“ – Winteraktivwoche in Geilo und/oder Skarverennet.

Wir sind gespannt auf Ihre Vorlieben bei der nordischen Kombination zum Winterausklang: www.schulz-sportreisen.de/NOR22

Slow reisen: dem (Zeit)-Vergessen auf der Spur

Die Entdeckung der Leichtigkeit – auf Kreta ist dies möglich ...

Die Entdeckung der Leichtigkeit – auf Kreta ist dies möglich …

Wir äugen bei diesem Konzept nicht auf das atemlose Hasten durch die europäischen Metropolen (wie es Gästen aus Asien zuweilen nachgesagt wird), um einen Gegenentwurf zu präsentieren. Nein, beim „slow reisen“ geht es um das Weniger, das eben mehr ist. Unterwegssein mit Muße, Verweilen, ohne ein nächstes Ziel mit hartem Zeitanschlag vor Augen, Zeit für sich und mit anderen, zum Genießen und Innehalten, Verinnerlichen, selbst aktiv werden. Oft genug drängt es uns doch, auszubrechen, zu den Wurzeln zu finden … Suchen wir nicht Echtheit und Authentizität, echte Begegnungen mit Mensch und Natur, mit Brauchtum und lokalen Eigenheiten, und das in einem Takt, den wir manchmal erst wieder aufspüren müssen?

Dem verbreiteten Tempo-Diktat des Reisens haben wir uns noch nie angeschlossen. Dennoch sind seit Erscheinen unseres aktuellen Kataloges einige unserer Reisen „slow“. Sie vereint damit kein gemeinsames Kriterium – ganz im Gegenteil. Mal ist es der bewusst gewählte, langsame Wandertakt, mal die Begegnung mit Menschen, die ganz ungewöhnliche Lebensprojekte verfolgen, oder Sie geben sich dem puren kulinarischen Vergnügen hin, schnorcheln im größten Meeresschutzgebiet Europas, genießen meditative Stille in versteckten Tälern Nepals oder erleben den Trail Ihres Lebens in der Weite der Wüste Australiens!

Reisen Sie zu sich selbst, reisen Sie „slow“.

Kleiner Tipp: Zahlreiche unserer slow-Reisen werden im Rahmen unserer Reisetage durch Reiseberichte, Länder- und Infostände repräsentiert. Einen Vorgeschmack offenbart Reiseleiterin Angela aus Kreta am Mittwoch, dem 25. Januar in unserer Dresdner Reise-Kneipe.

schulz-Reisetage: die Reisemesse der anderen Art …

Kuba - Frank Schulz
Einmal im Jahr kommt die Reisewelt in Dresden zusammen: Reisefreunde und -gestalter, Träumer und Macher, Neugier und Know-how. Seien auch Sie dabei: Ende Januar öffnen die schulz-Reisetage wieder ihre Pforten und laden Sie ein – auf ein Wochenende im Weltreiseflair, perfekt, um gemeinsam mit Reiseprofis Ihre nächste Traumreise zu entdecken, zu planen … und vielleicht auch gleich zu buchen. 🙂

2017 veranstalten wir die schulz-Reisetage in enger Zusammen­arbeit mit der Reisemesse Dresden. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Reisevielfalt der Reisemesse Dresden, wunderbar kombiniert mit dem charakteristischen, liebgewonnenen Weltreise-Flair der schulz-Reisetage, lässt sich nun an einem Wochenende und mit nur einer Eintrittskarte erleben. Sie finden die schulz-Reisetage u.a. im südlichen Teil des Messegeländes, im Bereich der „Börse Dresden“.

Reisetage 2017 - Gewinnspiel TeaserApropos „Eintrittskarte“: Reisefreunde, die auch auf Facebook unterwegs sind und etwas Glück mitbringen, können ihre Tickets gewinnen!
Wir verlosen 10×2 Tageskarten
unter allen, die unsere Reisetage-Ankündigung auf Facebook bis zum kommenden Sonntag (15.01.17) geteilt haben. Die Gewinner werden am Montag darauf via Facebook benachrichtigt.
Wir wünschen viel Erfolg!

Die schulz-Reisetage im Überblick:

  • Über 100 authentische Reiseberichte (je 30 min) zu unseren Reisen – von Reiseleitern, Mitarbeitern und Reise­gäs­ten
  • Infos aus erster Hand: von extra angereisten Reise­leitern und dem gesamten schulz-Team
  • Über 60 Info- und Länderstände
  • Großes Reisequiz mit verlockenden Preisen
  • 3 % Messerabatt auf alle Buchungen!
  • Für schulz-Kunden: Lounge in der „Börse Dresden“
  • Nur ein Ticket für schulz-Reisetage und Reisemesse Dresden
  • Eigenes schulz-Reisetage-Areal auf dem Messegelände in der Börse Dresden

Reisetage 2015 - Thomas Kropff

Reiseberichte aus aller Welt

Von Freitag bis Sonntag finden zwischen 11 und 18 Uhr über 100 halbstündige Reise­berichte zu unseren Reisen statt. Hier können Sie sich von Reiseleitern, Mitarbeitern und Reisegäs­ten auf fast alle Kontinente entführen lassen. Freuen Sie sich auf Eindrücke aus Nah und Fern, aus Bolivien, Finnland, Kuba, Albanien, Russ­land, West- und Südafrika, dem Himalaya und vielen weiteren Regionen. Das ist der Stoff, aus dem Reiseträume gemacht sind: authentische und sehr persönliche Eindrücke aus einem Großteil unseres „Fernweh“-Angebotes.
Das Vortragsprogramm finden Sie stets aktuell unter:
www.schulz.reisen/Reisetage

Reisetage 2015 - Falko Flämig

Persönliche Beratung

Nur zu den schulz-Reisetagen treffen Sie Reiseleiter aus über 30 Ländern persönlich an: ob Toma vom Baikal, Radu aus Rumänien, Falko für Indonesien, Marin aus Albanien, Angela aus Kreta, Rainer aus Brasilien, Kathi aus Finnland oder eine(r) der vielen weiteren Reiseleiter … sie alle stehen für Ihre Fragen bereit, ebenso das gesamte schulz-Team. Wir heißen Sie an über 60 Länderständen willkommen um Reisepläne zu schmieden! Ob allgemeine Infos oder Insider-Tipps – Sie erhalten Profiwissen zu unseren Reisen aus erster Hand. Hier können Sie sich für Ihre Wunsch­regionen Zeit nehmen. In gemütlichem Ambiente und Weltreiseflair den Duft der weiten Welt atmen – das schürt echte Vorfreude auf Ihren nächs­ten Urlaub!

Reisetage 2015 - Bastian Müller

Südamerika-Lounge

2017 ist Südamerika eine Schwerpunktregion der Reisemesse Dresden. Aus diesem Anlass widmen wir diesem faszinierenden Kontinent eine eigene Lounge innerhalb der Reisemesse. Die Süd­amerika-Lounge finden Sie im „Erlweinsaal, gelegen am Lichthof des Messegeländes. Freuen Sie sich auf geballtes Fachwissen aus den spannenden Gebieten zwischen Anden und Atlantik, zwischen Karibik und Feuerland – natürlich in stimmungsvollem Ambiente.

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schulz-Lounge

Sie sind bereits mit schulz gereist? Dann heißen wir Sie ganz herzlich in unserer exklusiven schulz-Lounge in der Börse Dresden willkommen, die wir eigens für unsere Reisegäste einrichten. Bei einem kleinen Snack und regionalem Wein können Sie sich beraten lassen, sich mit Reisefreunden treffen und Ihrer nächsten Traumreise einen großen Schritt näherkommen …

Alle Infos, stets aktuell, finden sie unter:
www.schulz.reisen/Reisetage

Sie wissen, wovon sie sprechen: Mit Piet und Nancy ins Trainingscamp nach Calella

Piet ist langjähriger Läufer, professioneller Trainer und ganzheitlicher Ernährungsberater. Läuferisch hat er es 2016 mit seinen 47 Jahren durchaus krachen lassen: Beim Potsdamer Schlösserlauf wurde er Gesamtsieger beim Halbmarathon, errang den Vize-Meister in seiner AK auf der Marathondistanz im Rahmen des Frankfurt-Marathons mit 2:38:46 Stunden und holte Mannschafts-Bronze bei den Deutschen Meisterschaften im Marathon. Einer, der also weiß, worüber er spricht.
Nancy, neu an Bord von gotorun in Potsdam, erwarb sich fundierte Expertise zum Thema “Faszien- und Intensivdehnung”. Das macht gotorun mit allen mitwirkenden Coaches zu einem ganzheitlich aufgestellten Team, denn auch therapeutisches Know-how ist auf hohem Niveau vertreten.

Noch fünf freie Plätze bietet unser Trainingscamp im Februar in Calella. gotorun setzt mit weihnachtlicher Laune noch einen drauf: Fällt Ihre Entscheidung zur Teilnahme bis zum 31.12.2016, erhalten Sie von gotorun einen kostenfreien Trainingsplan über 12 Wochen inklusive Trainingsempfehlung für den Halbmarathon in Barcelona, denn dieser ist das Highlight am Ende einer intensiven, abwechslungsreichen und viel Freude bereitenden Trainingswoche in der IRONMAN-Stadt Calella an der Mittelmeerküste.

Alle Details zum Laufcamp: www.schulz-sportreisen.de/SPA22

Ergänzend: Barcelona Marathon im März