Über Ines Schmitt

Tel. +49 (0)351 266 25-35 ines.schmitt@schulz-aktiv-reisen.de

Wenn Kontakte nicht das Problem sind …

Die Welt des Reisens gleicht gerade einem Dschungel an Bestimmungen und sich kurzfristig ändernden Risikobewertungen, die wiederum zur Erhebung oder Aufhebung von Reisewarnungen führen. Wer sich aktuell auf den Weg machen möchte, sollte sich über die Einreise- und Aufenthaltsbedingungen des jeweiligen Reiselandes informieren, die Aufschluss darüber geben, ob und unter welchen Umständen eine Einreise und der Aufenthalt überhaupt möglich sind. Auf der anderen Seite führt die Beurteilung des Infektionsgeschehens in allen Ländern durch das RKI zu Corona-bedingten Reisewarnungen, die Einfluss auf eine Reiseentscheidung haben können.

So hat sich Madeira von Beginn an absolut professionell aufgestellt und siehe da, es funktioniert. Ein von der Regionalregierung finanzierter PCR-Test bei Einreise, einmal schlafen, und schon ist das Ergebnis da. Bisher blieben bei unseren Gästen böse Überraschungen in Form von Positiv-Ergebnissen aus, unsere Wanderreisen können damit uneingeschränkt und mit unvergesslichem Erlebniswert auf diesem immergrünen Inselparadies durchgeführt werden.

Für andere „bereisbare“ Regionen, wie zum Beispiel La Gomera (Kanaren) sind max. 72 Stunden alte Negativbefunde eines PCR-Tests bereits bei Ankunft erforderlich. PCR-Tests sind in Deutschland über Hausärzte oder in autorisierten Testzentren (u.a. Centogene an den Flughäfen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/M., Hamburg und Abstrichzentrum Rostock) mit verlässlichen bis garantierten Auswertezeiten erhältlich. Centogene-Testzentren werten die Tests innerhalb von 24 Stunden aus und teilen das Testergebnis auf deren Onlineportal mit (auch in anderen Sprachen).

Schaut man allein auf Europa, sind viele Regionen weit entfernt von den Infektionszahlen, die wir gerade in Deutschland aufweisen. Man könnte sich also durchaus auf den Weg machen, u.a. nach Schwedisch Lappland in eine sehr dünn besiedelte Region und mit herausragenden Hygienestandards, u.a. auf unseren Huskyfarmen, um für einige Tage die hiesige Welt hinter sich zu lassen, den Winter in den weitläufigen Naturregionen und leckere Hausmannskost zu genießen. Die Kontakte beschränken sich auf die wenigen mitreisenden Gäste, die Gastgeber und deren Huskys.

Anfang Oktober wurde auch für Schweden eine Reisewarnung ausgesprochen. Sie bedeutet per se kein Reiseverbot, doch ist jede Rückkehr aus einem „Risikogebiet“ (das auch Deutschland ist) mit einer Zwangsquarantäne versehen (siehe unsere Reiseinformationen in Zeiten der Pandemie), die sich durch einen Test nach 5 Tagen Quarantäne verkürzen lässt. In Nordrhein-Westfalen wurde ganz aktuell diese Regelung hochrichterlich gekippt mit der Begründung, wenn das Ansteckungsrisiko am Heimatort größer sei als im Ausland, die Quarantäne kein geeignetes Mittel sei zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Deutschland. Generell ist das Reisen in sogenannte Risikogebiete eine ganz individuelle Entscheidung, bei der natürlich die aktuellen Quarantänebestimmungen bei Rückkehr die entscheidende Rolle spielen.

Wer sich gern auf den Weg machen möchte, kann sich aktuell für den sehr unkomplizierten Weg „Madeira“ entscheiden oder diese scheinbare Hürde eines vorherigen PCR-Tests mit Fassung tragen. Bei Reisen in „Risikogebiete“ braucht es aktuell noch Zeit für die Quarantäne bei Rückkehr nach Deutschland (Schweiz, Österreich haben abweichende Rückkehrbestimmungen).

Aktuelle Reiseinformationen finden Sie auf unserer Webseite oder bezogen auf jedes Land auf unseren Reiseseiten.

Beherbergungsverbot fällt – der Darß steht

Maty Dudek

Maty Dudek

Das Beherbergungsverbot – in Mecklenburg-Vorpommern für Reisende aus Risikogebieten versehen mit einer Zwangsquarantäne – legte sich schon wie ein großer, dunkler Schatten über unseren läuferischen Jahresabschluss am 3. Adventwochenende auf dem Darß. Dieses wurde, wie in vielen anderen Bundesländern auch, wieder aufgehoben, so dass unserem Trailrunning-Aufenthalt in dieser landschaftlich so einmaligen Region nichts mehr im Wege steht.
Wir freuen uns auf ganz viel frische Ostsee-Luft, tägliche Läufe, Yoga von und mit Maty und ein geselliges vorweihnachtliches Miteinander im Ostseehotel Waldschlösschen in Prerow.

Informationen zu unserer Reise: Winterlicher Darß

 

Nächster schulz aktiv-Reiseabend am 12. November

Wir sagen an dieser Stelle herzlichen Dank fürs Kommen zu unserem ersten Reiseabend in unserer Reise-Kneipe am 8. Oktober. Es tat richtig gut, mit Ihnen /Euch die Reiseerlebnisse dieses recht verflixten Jahres nochmals aufleben zu lassen und trotz aller Unwägbarkeiten Reisehorizonte zu eröffnen.

Am 12. November laden wir erneut zu einigen Nah- und Weitblicken ein. Unser Reisepotpourri führt Sie nach Sizilien und auf die Liparen. Reiseleiterin und Agenturpartnerin Theodora wird ganz frische Impressionen von den Vulkaninseln dabei haben. Ebenso geht es nach Kreta (unser aktuell gefragtestes Reiseziel) und nach Portugal an die Algarve, Westküste und auf Madeira. Frank Schulz und unser polnischer Reiseleiter Gregor lassen Sie teilhaben an den diesjährigen aktiven Sommererlebnissen an Polens schönsten Küstenabschnitten. Und natürlich teilen wir mit Ihnen unsere Sicht auf Reisemöglichkeiten in diesem Winter und im nächsten Jahr.

Da wir unter den gegenwärtigen Bedingungen nur 35 Gäste in der Reise-Kneipe empfangen dürfen, bitten wir um vorherige Anmeldung durch eine kurze E-Mail an jakob.schulz@schulz-aktiv-reisen.de sowie um die Angabe, ob Sie uns allein oder in Begleitung besuchen.

Einlass: ab 18 Uhr / Beginn: 19:30 Uhr / Ende des Reise-Abends: 21:30 Uhr
Ort: Reise-Kneipe, Görlitzer Straße 15 (Hinterhof), 01099 Dresden

Wir freuen uns auf Sie!

Sierra de Aitana: Von einer, die auszog, das Paradies zu finden

Die Aitana ist eine echte Herzensangelegenheit. Sara machte sich von Deutschland aus auf den Weg und zog durch Europa. Wie das Leben eben so spielt, fügen sich manchmal die Dinge durch besondere Ereignisse. Wie ein Puzzle reihten diese sich auch bei Sara aneinander, und am Ende verlor sie ihr Herz gleich zweimal – an José und die Aitana.
Und wie der Zufall es so will, fand Sara auch uns und wir durch sie diese bezaubernde Landschaft. Der namensgebende Berg Aitana misst 1558 Meter Höhe und ist einer der Wanderhöhepunkte unserer Reise, für die Sara und José Miguel eine wunderbare Komposition aus Bergkämmen, Gipfeln, Feldterrassen aus der Zeit der Mauren, Küstenstreifen und Gebirgsdörfern zusammengestellt haben. Außerhalb des Dörfchens Benimantell, das geprägt ist vom strahlend türkisfarbenen Stausee, einem Süßwasserreservoir, liegt unser kleines familiengeführtes Hotel, und wir genießen den Vorzug, es ganz für uns zu haben. Liebevoll arrangieren Sara und José eine kleine Kaffee- und Tee-Ecke, Treffpunkt zum Plausch, Informationsaustausch, Planung der nächsten Touren und für zahlreiche Geschichten rund um die geschichtsträchtigen Routen, auf die sich unsere kleinen Gruppen an den sechs Wandertagen begeben. Dies ist José Miguels Heimat und das spürt man, wenn man ihn erlebt. Dieses kleine kompakte Bergparadies, von dem Sara nun schon seit zwei Jahren auf unseren Reisetagen schwärmte, besuchten wir Mitte August. Für Sara und José eine willkommene Abwechslung, sind sie doch seit Monaten zum Stillstand gezwungen. Der harte spanische Lockdown ließ sie lange Zeit zu Hause verharren. Und auf einmal standen Frank Schulz und ich vor der Tür und wollten ihr Paradies sehen …

Zu unserer Überraschung wurde Spanien kurz nach unserer Ankunft zum Risikogebiet erklärt und mit Reisewarnung versehen. Eine differenzierte Betrachtung wäre in Spanien sehr angebracht. So gibt es aktuell gerade in der Region Aitana und ihren Dörfern Guadalest, Benimantell, Benifallim, Confrides, Sella, Orxeta gerade einmal einen Infektionsfall. Auffallend für uns war das sehr disziplinierte Verhalten der Bevölkerung bei der Umsetzung der Hygienemaßnahmen. Das fing schon mit Fiebermessung bei der Ankunft am Airport in Alicante an und war bis ins kleinste Dorf zu beobachten – Abstand und Masken selbst auf der Straße. Wir hatten bei Rückkehr in Berlin die Möglichkeit, uns zügig zu testen – natürlich negativ. Es bleibt zu wünschen, dass die Risikobewertung wesentlich differenzierter vorgenommen wird, um der Art und Weise des Unterwegsseins in der Natur und an frischer Luft, mit Abstand und ohne jegliches Risiko, den Weg wieder frei zu machen. Sara und José widmen sich derweil der Ernte von Früchten des Johannisbrotbaumes. Dieser Baum ist eine Geschichte für sich, lauschen sie am besten selbst vor Ort, wenn Sara erzählt …

Infos zur Tour: www.schulz-aktiv-reisen.de/SPA13

schulz aktiv-Reiseabend am 8. Oktober in der Dresdner Reise-Kneipe

Noch ist ungewiss, ob und in welchem Rahmen unsere Reisetage im Januar 2021 stattfinden können. So gehen wir es in kleinen Schritten und mit bestätigtem Hygienekonzept für unsere Reise-Kneipe im kleinen Format an und laden ab 8. Oktober jeden zweiten Donnerstag im Monat zum schulz aktiv-Reiseabend ein.
Im Oktober werfen wir einen Blick zurück auf die Reiserelebnisse nach der weltweiten Reisewarnung ab Mitte Juni 2020, u.a. auf Island, in Estland, Polen als auch in Georgien, und lassen Sie aktuelle Entwicklungen und unsere Sicht auf mögliche relevante Reisewahrscheinlichkeiten (u.a. Nepal, Tansania, Südamerika) wissen.
Bei Bierchen, Wein, Tee und kleinen Leckereien lauschen wir in gemütlicher Runde Ihren Fragen, Erfahrungen und Sichtweisen auf die Welt des aktiven und naturverbundenen Reisens.

Da wir unter den gegenwärtigen Bedingungen nur 35 Gäste in der Reise-Kneipe empfangen dürfen, bitten wir um vorherige Anmeldung durch eine kurze E-Mail an jakob.schulz@schulz-aktiv-reisen.de sowie um die Angabe, ob Sie allein oder in Begleitung kommen.

Einlass: ab 18 Uhr / Beginn: 19.30 Uhr / Ende des Reise-Abends: 21.30 Uhr

Wir freuen uns auf Sie!

Winterlicher Darß: der schönste Grund, sich dem Laufen zu widmen

Am dritten Adventwochenende zieht es uns auf den Darß – laufend.
Sportlich, erholsam, wohltuend, Freude bereitend soll er sein, dieser Aufenthalt in Prerow mit unserem Hotel direkt am Darßer Wald. Von dort aus brechen wir an fünf Tagen auf, um den Darß zwischen Küste und Bodden läuferisch zu erkunden. Wunderbar abwechslungsreich ist diese Region des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft – im weißen Winterkleid natürlich ein Traum. Und dabei geht uns um die Freude am Laufen. Wir ziehen unsere Kreise in alle Himmelsrichtungen entlang der Küste gen Zingst, zum noch aktiven Leuchtturm Darßer Ort (erbaut 1848), zum wilden Weststrand und durch den Darßer Urwald gen Bodden. Die Halbinsel Darß ist ein Naturrefugium mit ganzjähriger Anziehungskraft. Sommer, Sonne, Strand tauschen wir im Dezember ein gegen Winter, Wind und (Läufer-)Wonne. Dass Yoga und Laufen eine der schönsten Symbiosen ist, lässt Sie Maty Dudek wissen, die diese Tage mit ihren Yoga-Einheiten ungemein bereichern wird. Wir freuen uns auf gesunde und sportlich aktive Tage auf dem „Winterlichen Darß“!

Alle Infos zur Reise: Winterlicher Darß – schönste Naturläufe zwischen Bodden und Darßer Urwald

Ankündigung: Laufen an der wilden Cabo de Gata

Gata meint Katze, doch ist dies nicht die Bedeutung für die kaum erschlossene und schroffe Halbinsel vulkanischen Ursprungs in Andalusien. Der eigentliche Name lautet Cabo de Ágata, das Achat-Kap. Ähnlich wie der Halbedelstein funkeln die Lavafelsen beim sich stetig verändernden Licht: ein wunderbarer Kontrast zum überwiegend sehr klaren Himmel dieser wüstenartigen Region mit ihren bizarren Gesteinsformationen, Gipfelkratern und Windmühlen.
Schönste Naturzutaten also, um dem maritimen Naturpark und Biosphärenreservat (UNESCO) einen läuferischen Besuch abzustatten. Mit jährlich knapp 3000 Sonnenstunden ist das Klima zudem warm und trocken. In der ersten Februarhälfte 2021 erkunden wir die Trails entlang der Küste mit Jaime, einem ausgewiesenen Trailrunner (u.a. UTMB-Finisher), der Andalusien seine zweite Heimat nennt. Zu Hause ist er in der bergigen Sierra de Aitana (hier sind wir bereits wandernd unterwegs: www.schulz-aktiv-reisen.de/SPA13), die wir mit ihm im Herbst 2021 erkunden werden, dann auf sehr anspruchsvollen Trails samt einem internen Wettbewerb auf dem vertikalen Kilometer – ein Jaime-Schmankerl sozusagen … 😉
Wir freuen uns auf Südspanien 2021 mit Jaime! Voraussichtlichen Termin Andalusien vormerken: 13.-20. Februar 2021!

Reiseversicherung: gewappnet für den Fall der Fälle

Gewiss hat jeder seine eigene Sicht auf diese weltumspannende Pandemie. Eins jedenfalls ist sicher: Corona hat sich in unser aller Leben gedrängt, ist nun Teil davon und beeinflusst natürlich auch Reiseentscheidungen.

So erreichen uns aufgrund der seit Juni bei uns wieder bewegten Reisewelt viele Fragen zum Reise- und Krankenversicherungsschutz vor dem Hintergrund von Corona. Generell empfehlen wir Ihnen, sich die „Corona-Bedingungen“ Ihrer ggf. bereits gewählten bzw. bestehenden Reiseversicherung sorgsam anzusehen, denn bis dato waren Pandemien vom Versicherungsschutz bei vielen Versicherern ausgeschlossen. D.h. eine Erkrankung an Covid-19, die zur Stornierung oder zum Abbruch einer Reise geführt hätte, wäre von den Versicherern nicht kompensiert worden.

Unser Versicherungspartner, die ERGO Reiseversicherung, bietet nun eine Zusatzversicherung an, die als Ergänzung zu einer Einmalreise-Versicherung (für eine einzelne Reise) oder einer Jahresversicherung einen Stornokosten- und/oder Reiseabbruch-Versicherungsschutz auch bei Erkrankung aufgrund von Covid-19 bietet. Zwischen 4 und 7 Euro kostet eine solche Zusatzversicherung und sichert bis zu 9 gemeinsam reisende Personen ab.
Bei einer Erkrankung im Ausland mit Covid-19, die vor Ort behandelt werden muss, werden in der Regel die Behandlungskosten von der Auslandskrankenversicherung übernommen.
Für welche Reise- und Auslandskrankenversicherung Sie sich auch immer entscheiden oder entschieden haben: wir empfehlen Ihnen einen Blick auf die (neuen) Versicherungsbedingungen vor dem Hintergrund von Corona.

www.schulz-aktiv-reisen.de/Reiseschutz

Neue Normalität? Was Corona mit dem Reisen macht …

Wie ein Krake streckte Corona seine Tentakel in alle Lebensbereiche – das war für alle in den letzten Monaten eine außergewöhnliche und noch niemals dagewesene Situation. Was die gesamte Menschheit auf fast allen Kontinenten heimsuchte, war uns völlig fremd und sorgte deshalb in vielen Ländern für sehr strikte Maßnahmen und teils für einen bis heute in einigen Ländern andauernden Lockdown.
In Deutschland hat uns der Alltag (fast) wieder, Corona blieb. Mit zunehmendem Wissen über das Virus haben wir gelernt, damit umzugehen und uns zu arrangieren – das Leben hat uns zurück, und das ist gut so. Trotz vieler uns anfangs unliebsamer neuer Verhaltensweisen sind es am Ende gar nicht so viele und komplizierte Dinge, die wir zur eigenen Gesundheit und der unserer Nächsten beachten müssen. Wir brauchen also die Suppe nicht heißer essen, als sie gekocht wird, auch wenn uns der notwendige Abstand im Umgang mit Eltern, Freunden, Nachbarn durchaus schwer fallen mag. Mund-/Nasenschutz in öffentlichen Bereichen, Bus und Bahn und gute Handhygiene sind die grundlegenden Elemente, um uns selbst und andere Menschen zu schützen. Und mit nüchternem Blick darauf lässt sich auch entspannt reisen: Naturverbundenes, aktives Unterwegssein, viel frische Luft, gesundes Essen, ab und zu vielleicht ein guter Tropfen und Frohsinn unter Gleichgesinnten – das können wir dem Coronavirus entgegensetzen.

Aller Anfang ist schwer, und so ist es gerade keinem Land aufgrund der ganz eigenen Corona-Historie zu verübeln, wenn es mit jeweils eigenen Regeln versucht, „Normalität“ für die eigene Bevölkerung und für die Besucher herzustellen, die in den Startlöchern stehen für den ersehnten Tapetenwechsel beim Erkunden eines fremden Landes. Solidarität und Selbstverantwortung aller Akteure sind die besten Voraussetzungen für gelungene und gesunde Reisen. Egal, wo es uns hinzieht: mit den uns schon bekannten Grundregeln sind wir bestens auf Reisen beraten.

Das Laufen bekam während des Lockdowns eine ganz neue Dimension – zahlreiche neue Anhänger gewann es sowieso. Mit der Absage des Rom-Marathons begann für uns der sportliche Lockdown, und ihm folgten viele, viele weitere Sportevents bis hin zum populären Medoc-Marathon, die bekanntlich längste Weinprobe der Welt. Sportevents bringen Menschen zusammen – das ist es ja, was ein solches Ereignis ausmacht. Gemeinsam fiebern, gemeinsam kämpfen, gemeinsam über die Ziellinie … Corona entzog den großen Sportevents den Rahmen, denn große Menschenansammlungen sind nun einmal die „Keimherde“ für COVID-19. Und so sind an die Umstände angepasste Konzeptionen gefragt, wie sie u.a. der Swissalpine 2020 für sich gefunden hat, um diesem Traillauf-Event in diesem Jahr eine Chance zu geben. Auch unsere neue Traillauf-Serie, beginnend im August, setzt auf Laufspaß in der Natur und in kleiner Gruppe. Die Natur schenkt uns viel Raum für Abstand, und dennoch erleben wir Sport gemeinsam, genießen und haben Freude dabei.

Mit Blick auf unsere Laufsport-Reisen setzen wir auf Reykjavik und Tallinn. Island und Estland sind gerade auch die beiden Länder, in denen wir nach dem weltweiten Lockdown wieder mit unseren Wandergruppen unterwegs sind. Viele offene Grenzen seit dem 15. Juni einerseits, viele verschiedene Hygieneregeln in unseren Reiseländern andererseits: wir werden (Sport-)Reisen in jene Länder realisieren, deren Hygienevorschriften uns umfänglich bekannt sind und die durch unsere Partnerhotels, Agenturen vor Ort, Reiseleiter und zahlreiche andere Akteure gewährleistet werden können. Mit zunehmender Erfahrung in der sich wieder drehenden Reisewelt werden sehr wahrscheinlich die Länder ihre Regelwerke anpassen und im besten Fall Stück für Stück zurückfahren, wenn die Situation dies zulässt. Und so können wir mit der „Normalität Corona“ dennoch die Welt in ihrer Einzigartigkeit und Schönheit erkunden. Sportlich bleibt es abzuwarten, ob und in welcher Form größere Events wieder ohne Risiko durchgeführt werden können.

Je nach aktuellem Stand lassen wir Sie auf unserer Website wissen, in welche Länder wir unter welchen Bedingungen reisen können und wie sich die Organisatoren der sportlichen Events aufgestellt haben. Bei unseren Natur- und Erlebnisreisen blicken wir mit viel Zuversicht neben Deutschland, Estland und Island nach Finnland, natürlich auf den Alpenraum, auf die Kanaren, Azoren und Algarve, nach Kreta, Italien, Polen, Montenegro, Madeira, Korsika, Costa Rica, Tansania und auf die Seychellen … Sportlich starten wir nun durch mit unserer Traillaufserie, beginnend im Osterzgebirge, und setzen auf den Reykjavik-Marathon im August (COVID-19-Test bei Einreise in Island).

Aufbruchstimmung macht sich breit und wir machen uns startklar, um mit Ihnen baldmöglichst wieder laufend unterwegs zu sein.

Neue Normalität? Was Corona mit dem Reisen macht …

Wie ein Krake streckte Corona seine Tentakel in alle Lebensbereiche – das war für alle in den letzten Monaten eine außergewöhnliche und noch niemals dagewesene Situation. Was die gesamte Menschheit auf fast allen Kontinenten heimsuchte, war uns völlig fremd und sorgte deshalb in vielen Ländern für sehr strikte Maßnahmen und teils für einen bis heute andauernden Lockdown.
In Deutschland hat uns der Alltag (fast) wieder, Corona blieb. Mit zunehmendem Wissen über das Virus haben wir gelernt, damit umzugehen und uns zu arrangieren – das Leben hat uns zurück, und das ist gut so. Trotz vieler uns anfangs unliebsamer neuer Verhaltensweisen sind es am Ende gar nicht so viele und komplizierte Dinge, die wir zur eigenen Gesundheit und der unserer Nächsten beachten müssen. Wir brauchen also die Suppe nicht heißer essen, als sie gekocht wird, auch wenn uns der notwendige Abstand im Umgang mit Eltern, Freunden, Nachbarn durchaus schwer fallen mag. Mund-/Nasenschutz in öffentlichen Bereichen, Bus und Bahn und gute Handhygiene sind die grundlegenden Elemente, um uns selbst und andere Menschen zu schützen. Und mit nüchternem Blick darauf lässt sich auch entspannt reisen: Naturverbundenes, aktives Unterwegssein, viel frische Luft, gesundes Essen, ab und zu vielleicht ein guter Tropfen und Frohsinn unter Gleichgesinnten – das können wir dem Coronavirus entgegensetzen.

Aller Anfang ist schwer, und so ist es gerade keinem Land aufgrund der ganz eigenen Corona-Historie zu verübeln, wenn es mit jeweils eigenen Regeln versucht, „Normalität“ für die eigene Bevölkerung und für die Besucher herzustellen, die in den Startlöchern stehen für den ersehnten Tapetenwechsel beim Erkunden eines fremden Landes. Solidarität und Selbstverantwortung aller Akteure sind die besten Voraussetzungen für gelungene und gesunde Reisen. Egal, wo es uns hinzieht: mit den uns schon bekannten Grundregeln sind wir bestens auf Reisen beraten, umso einfacher, da wir nicht selten allein sind mit unserer kleinen Gruppe.

Viele offene Grenzen ab dem 15. Juni einerseits, viele verschiedene Hygieneregeln in unseren Reiseländern andererseits: wir werden Reisen in jene Länder realisieren, deren Hygienevorschriften uns umfänglich bekannt sind und auf die sich unsere Partnerhotels, Agenturen vor Ort, Reiseleiter und zahlreiche andere Akteure auch einstellen können. Mit zunehmender Erfahrung in der sich wieder drehenden Reisewelt werden sehr wahrscheinlich die Länder ihre Regelwerke anpassen und im besten Fall Stück für Stück zurückfahren, wenn die Situation dies zulässt. Und so können wir mit der „Normalität Corona“ dennoch die Welt in ihrer Einzigartigkeit und Schönheit erkunden.

Je nach aktuellem Stand lassen wir Sie auf unserer Website wissen, in welche Länder wir unter welchen Bedingungen in kleiner Gruppe reisen können und welche der ausgeschriebenen Reisetermine realisiert werden. Unsere ersten Wandertouren im Zuge der Lockerungen fanden am Wochenende des 6./7. Juni in der Sächsischen Schweiz/Osterzgebirge in schönster Natur statt. Mit großer Vorfreude steuern wir nun schnurstracks auf unsere erste Reise außerhalb Deutschlands zu. Estland hat seine Grenzen am 1. Juni geöffnet – mit Ende der Reisewarnung starten wir am 15. Juni unsere wohltuende Naturreise auf 5 der estnischen Ostsee-Inseln. Zwei Wochen später bricht hoffentlich Rico mit seiner kleinen Gruppe in „Die Weite des Nordens“ nach Island auf. Den Sommer und gesamten Herbst im Visier blicken wir mit viel Zuversicht neben Deutschland, Estland und Island nach Finnland, natürlich auf den Alpenraum, auf die Kanaren, Azoren und Algarve, nach Kreta, Italien, Polen, Montenegro, Madeira, Korsika, Costa Rica, Tansania und auf die Seychellen …

Aufbruchstimmung macht sich breit und wir machen uns startklar, um mit Ihnen baldmöglichst wieder „dem Besonderen auf der Spur“ zu sein!

NewsTicker: Wenige freie Reiseplätze beim Spitzbergen Skimarathon

Unsere Reise zum Svalbard Skimarathon vom 23. bis zum 28.04.20 auf Spitzbergen bietet aktuell nur noch ein Doppelzimmer/Twin und ein Einzelzimmer für unsere Kurz- oder Langversion. Alle Skifreunde unserer kleinen Arktisgruppe haben sich bisher für die Langvariante der Tour entschieden, die nach dem Skimarathon per Schneemobil zur russischen Siedlung Barentsburg führt – Sport und Geschichte des Archipels also hautnah erlebbar.

Alle Informationen zur arktischen Herausforderung und zum mystischen Reiseerlebnis unter: www.schulz-sportreisen.de/NOR23

Russland-Abend in Berlin

Von Russisch-Karelien bis Kamtschatka: Dazwischen liegen mehr als 6000 km. Russland ist riesig, vielfältig und faszinierend. Für aktive Erlebnisse bietet das Riesenreich unglaublich viel Natur: weitläufige Seenlandschaften in Karelien, die Bergregionen Kaukasus und Altai, die arktischen Tafelberge des Plateau Putorana, die Heimat der Rentierhirten auf der Halbinsel Jamal, der Baikal, ältester und tiefster See der Welt, bis hin zu den riesigen Vulkanen auf Kamtschatka.

Am 6. März in Berlin nehmen Sie Firmengründer Frank Schulz und Mitarbeiter mit auf eine Reise, die zeigt, wie Russland wirklich ist, was es heißt, der russischen Seele zu begegnen und tief einzutauchen in eine Welt, die noch immer für viele fremd scheint und doch so herrlich nahbar und natürlich ist. Mit unserer Art des aktiven und bewussten Reisens ermöglichen wir Ihnen einen besonderen Blick hinter die Kulissen.

Besonders erfreulich: Was heute bereits für St. Petersburg und Kaliningrad gilt, wird mit aller Voraussicht im Januar 2021 für das gesamte Land gelten – vereinfachte Einreisebestimmungen, die eine Einreise per E-Visum ermöglichen.

Wir freuen uns auf Sie und den gemeinsamen Russland-Abend im Pfefferberg, unweit unseres „Hauptstadtbüros“, am 6. März, 19 Uhr. Anmeldungen sehr erwünscht durch eine kurze E-Mail an armin.burck@schulz-aktiv-reisen.de

Slow auf Kreta …

Das kleine Wörtchen „slow“ gibt Aufschluss über den Charakter der Reise. Denn es braucht Ruhe und Zeit, sich den Dingen hinzugeben, die Sie erwarten. So begegnen Ihnen in ganz verschiedenen Regionen Mittel- und Ostkretas Menschen, die ihren Lebenskonzepten durch die Verwirklichung besonderer Ideen ganz neue Akzente gaben. Und es ist die Zeit, die es braucht, um sich auch dem Genuss in seinen vielfältigen Formen hinzugeben: So wacht sie auch beim traditionellen Brotbacken im Bergdorf Selakano über die Güte des Brotes, und auch die Bienen in Stefanos fantastischem Kräutergarten brauchen viel von ihr, um ihre Waben gehaltvoll zu füllen.
Im Takt der kretischen Zeit unterwegs zu sein, schenkt Ihnen besondere Begegnungen, Ein- und Weitblicke, Genuss und ein Gespür für das, was wirklich wichtig ist. Und vielleicht vergessen Sie sie dabei ja sogar, die Zeit. Dann sind Sie angekommen – auf Kreta.

Reisetermine zu schönsten Wanderzeit: 22.-31.05.2020 (mit der nächsten Buchung gesichert) und 4.-13.9.2020

Slow auf Kreta: www.schulz-aktiv-reisen.de/GRL07

Spitzbergen-Skimarathon: Ab 2020 im Zweijahres-Turnus

Wir zählen auf ihn, den Skimarathon auf der größten Insel des gesamten Archipels Spitzbergen, der ein wirklich außergewöhnlicher ist – aufgrund seines Austragungsortes und der damit verbundenen, teils mystischen Atmosphäre. Nach unserer Reise 2020 folgt künftig ein Turnus von zwei Jahren, dies in Anbetracht der zumeist kleinen Gruppe, der wir mit dieser zeitlichen Vorausschau die Durchführung gern frühzeitig garantieren wollen.
Mit unseren vor Ort lebenden Reiseleitern erlebt jeder Teilnehmer sowohl beim Lauf als auch getoppt durch eine zweitägige Schneemobiltour zur russischen Siedlung Barentsburg (Langvariante der Reise) ein wirkliches Wechselbad der Gefühle! Nach Spitzbergen kommt man nicht nur aus einem Grund, und war man einmal dort, möchte man unbedingt wiederkommen.

Informationen zum Svalbard Skimarathon 2020: www.schulz-sportreisen.de/NOR23

Vom Glück auf Reisen

Nicht allein die Abfolge von Ereignissen und Eindrücken macht das Reisen aus, sondern vor allem, wie wir das Erlebte empfinden. Und wie bei einem köstlichen Essen ist es auch beim Reisen: geteilter Genuss ist doppelter Genuss! Jede Reise mit anderen Menschen ist eine kleine Geschichte, die bei uns zumeist mit dem ersten gemeinsamen Abendessen beginnt. Spätestens hier kommt man auf den Geschmack und lauscht mit Neugier den Motiven der Mitreisenden für genau diese Reise, teilt miteinander Wünsche für die bevorstehende Zeit und spürt schon bald unterwegs, was jeden bewegt und interessiert. Gemeinsamkeiten verbinden, Unterschiede werden zur Quelle fesselnder Gespräche. Und wie so oft entstehen Verbindungen auf lange Zeit, manchmal auch fürs ganze Leben.

Was man teilt, kommt doppelt zurück, beflügelt vielleicht sogar und schafft echte Glücksmomente: die Freude am gemeinsamen Unterwegssein und am Entdecken, am Teilen von Erfahrungen, Unvoreingenommenheit und Neugier, der Ausgelassenheit nach einem erlebnisreichen Tag … Und ist es nicht eigentlich dieses prickelnde Gefühl, wonach wir suchen, wenn wir reisen?
Wenn auch Sie sich aufmachen wollen, Ihr Reiseglück zu finden, laden wir Sie herzlich ein zu unseren „bewegten“ Reisetagen vom 31. Januar bis zum 2. Februar in Dresden. Hier finden Sie unsere Reiseleiter, wahre Künstler für besondere Gruppenerlebnisse, die Sie schon vor Ihrer Reise kennenlernen können. Und die Vorboten des Glücks sind kaum zu überhören bei den zahlreichen Reisevorträgen: dem Besonderen auf der Spur, bei uns gemeinsam mit Freude pur …!

reisetage.schulz-aktiv-reisen.de

Wo der Winter ein Frühling ist

Noch ist Kreta im Winter ein Geheimtipp, ein kleines Paradies, denn im Winter gehört die Insel den Kretern und nur wenigen Ausnahmebesuchern, wie uns :-). Keiner unserer Reisetermine ist wie der andere; im Verlauf des kretischen Winters wandelt sich die Natur, schenkt den Olivenbauern (für einen Tag schlüpfen Sie in diese Rolle) köstliches und gesundes Öl, dem geschulten Auge und Feinschmecker wunderbares Wildgemüse und Blumenliebhabern bunte Wiesen. Die Tage sind länger hell, und am Abend verwandelt sich der Horizont in ein faszinierendes Himmelstheater.
Sehr begehrt ist unsere Silvesterreise, bei der Sie sich zu Neujahr unbedingt in die Fluten stürzen sollten (die gar nicht so kalt sind, wie man vielleicht vermutet) – denn dabei werden Ihre Wünsche wahr.
Kreta im Winter verwöhnt Sie mit wunderbarer Ruhe, genussvollen Wanderungen, erhellenden Einblicken und Berührung mit der Natur, wie sie kein Alltag zu bieten hat.
Drei unserer vier Reisetermine im bevorstehenden Winter sind in der Durchführung gesichert oder bieten nur noch wenige freie Reiseplätze.

Alle Infos zur Reise: www.schulz-aktiv-reisen.de/GRL17

Ein Stück Russland per E-Visum seit 1. Juli

Ganz ohne Brimborium kam am 1. Juli das elektronische Visum für Kaliningrad. Dezente Ankündigungen gab es bereits im Frühjahr, doch schweigsam zogen sich das weitere Geschehen und die tatsächliche Umsetzung hin.

Königsberg war kulturelles und wirtschaftliches Zentrum Ostpreußens bis 1945

Erinnern wir uns der Geschichte Kaliningrads: Eine vom Deutschen Orden erbaute Burg, Conigsberg, war Ausgangspunkt einer mehr als 700-jährigen deutschen Geschichte. Im 16. Jahrhundert wurde Königsberg Hauptstadt des Herzogtums Preußen. 1944, ein Jahr vor Kriegsende, ergaben sich die Deutschen der Russischen Armee. Fortan war Königsberg Kaliningrad, eine neue Ära brach an für die Region.
Viele in Deutschland Lebende haben Wurzeln in der Region Kaliningrad, aber auch sonst ist der Oblast ein großes Stück deutsche Geschichte, wenn auch die Pest und der Zweite Weltkrieg viele Menschenleben auslöschten und Kulturgut zerstörten.

Der Kaliningrader Dom heute

Für Russland ist das nun erhältliche kostenfreie elektronische Visum für das Kaliningrader Gebiet (Oblast) eine kleine Sensation. Die maximale Aufenthaltsdauer beträgt acht Tage, wobei An- und Abreisetag jeweils einen Tag ausmachen. Damit folgt Kaliningrad dem Beispiel Wladiwostok mit dem Unterschied, dass für Deutsche das E-Visum nach Kaliningrad möglich ist. Königsberg und die alten Ostseekurorte wurden teils schon im Rahmen der Fußball WM 2018 herausgeputzt. Schön ist zu sehen, dass der deutschen Geschichte in der Region wieder „Platz eingeräumt“ wird. Stück für Stück wird Architektur rekonstruiert, werden Straßen und Brücken saniert. Viele Orte verloren ihre Identität; gewiss geht es heute nicht um Renaissance, doch die Wiederbelebung alter und bekannter Bezeichnungen, wie der Ortsnamen Königsberg, Cranz und Rauschen ist auch ein Stück Besinnung auf eine lange und prägende Historie.

Noch findet man im Oblast viele Ruinen und sowjetisch umfunktionierte Gebäude, die ihre Glanzzeiten längst hinter sich gelassen haben. Doch es bewegt sich etwas und wir können nur hoffen und wünschen es Kaliningrad sehr, dass sich diese Region alter Zeiten besinnt und dennoch eigene Identität bewahrt oder gar neu gewinnt. Von ersten sichtbaren Ergebnisse konnte sich Frank Schulz in den letzten Juni-Tagen (Einreise noch mit Russland-Visum) selbst überzeugen (siehe Fotos). Die Möglichkeiten der vereinfachten Einreise ist für uns Anlass, 2020 dorthin zu reisen, wo deutsche und russische Geschichte kaum deutlicher zu spüren ist, als in Kaliningrad und auf der noch heute geteilten fantastischen Kurischen Nehrung.

Neu! Spitzbergen-Skimarathon 2020 nun mit zwei Reisevarianten

Einen Fuß auf die Hauptinsel des Archipels gesetzt und alle Vorstellungen über Spitzbergen bekommen gewissermaßen ein neues Setting. So ging es auch unseren diesjährigen arktischen Skimarathonis und das natürlich im ganz positiven Sinne.
Nach inzwischen dreijähriger Reisedurchführung und mit Blick auf die heiß begehrten Flug- und Unterkunftskapazitäten zu einer der schönsten Zeiten des Winters auf Spitzbergen, haben wir unser Programm für 2020 angepasst. Wir bieten eine Kurzreise mit Fokus auf den Skimarathon und eine um zwei Tage verlängerte Tour, die es ermöglicht, die Arktis mit ihrer außergewöhnlichen Schönheit und eine der bekanntesten Hauptattraktionen auf Spitzbergen kennenzulernen. Wir machen uns mit dem Schneemobil auf den Weg zur russischen Siedlung Barentsburg mit dortiger Übernachtung.

Wer den Svalbard-Skimarathon auf seiner Hitliste stehen hat, möge sich frühzeitig mit uns in Verbindung setzen. Dies gibt Ihnen und uns die Chance auf eine gute und preislich attraktive Flugverbindung.

Am 25. April 2020 wird der Skimarathon stattfinden. Passend dazu unsere beiden Reise-Varianten:

Kurzvariante: 23.–26. April 2020
Langvariante: 23.–28. April 2020

Kreta im Wonnemonat September

Bis auf den wirklich heißen Sommer zieht es uns jeden Monat nach Kreta. Während der Winter auf der Insel eher ein Frühling ist, ist der Herbst ein verlängerter Sommer, der mit seinen dann angenehmen milden Temperaturen beste Möglichkeiten für aktives Unterwegssein bietet.

Mit Kreta Slow starten wir Anfang September in den Spätsommer, da es beim Reiseauftakt in die Hirtenregion des Ida-Gebirges geht, in Höhen von 700 bis 1500 Metern. Bis in den Frühsommer liegt hier Schnee auf den Gipfeln rund um das Ida-Plateau, das Dach Kretas, und er kehrt auch frühzeitig wieder zurück. Genüsslich geht es weiter gen Süden, bis Sie an der Südküste landen und das warme Meer nach Ihren täglichen Wanderungen und Ausflügen genießen können.

Unsere aktivere Wanderreise im Osten Kretas startet hingegen Mitte September. Zwei Küstenorte, die nicht unterschiedlicher sein können, sind dabei Ausgangsorte ihrer teils ausgiebigen und abwechslungsreichen Wandertouren in unterschiedlichen Naturregionen. Und nach der Rückkehr wartet stets das Meer auf Sie.

Wie eine Brücke zwischen den Jahreszeiten Sommer und Herbst ist der September ein verlässlicher Garant für noch laue Abende, ein wohlig warmes Mittelmeer, für frisches Obst und Gemüse, das von den Plateaus der Insel und von den naheliegenden heimischen Feldern und Gärten Ihre tägliche Kost sehr abwechslungsreich und gesund gestaltet. Denn nicht zuletzt ist Kreta ein Quell gesunder, inspirierender Lebensideen und der Fülle – vor allem im Wonnemonat September.

Grönlanddurchquerung per Ski

Es ist gewiss eines der spektakulärsten Ski-Abenteuer des Lebens: in gut 25 Tagen ca. 580 Kilometer von der Ostküste Grönlands in Isotorq quer über das Inlandeis nach Kangerlussuaq. In dieser Zeit beweist man sich jeden Tag psychisches und physisches Leistungsvermögen. Gewiss nichts, was einfach gegeben ist, sondern umfassendes Training und Vorbereitung braucht. Ein Abenteuer, das daher weniger die spontanen Enthusiasten einlädt als jene, die aufgrund ihrer Vorerfahrung durchaus wissen, worauf sie sich einlassen.
So fand im zurückliegenden März das obligatorische Expeditionstraining in der überaus prädestinierten Region bei Finse statt, 260 km nordwestlich von Oslo in der nördlichen Handangervidda und nur mit der Bergenbahn erreichbar. In den fünf Tagen vollzogen die Teilnehmer gewissermaßen die Grönlanddurchquerung „en miniature“. Auf Backcountry-Ski mitsamt Zelt, Pulka und Verpflegung wurden bei sich wechselnden Wetterbedingungen die Runden gezogen, konnten sich die Teilnehmer körperlich und gedanklich auf den Ort einstimmen, wo sie sich im Juli/August wiederfinden werden.
In Kombination zu dieser Expeditionsvorbereitung empfiehlt sich unsere Skitour durch die Handangervidda, Europas größtes Hochplateau, wo sich schon in früheren Zeiten Expeditionsteams auf die Arktis und Antarktis vorbereiteten.

Damit steht nun das 5-köpfige Team unter Führung des erfahrenen Expeditionsleiters Alexander Steurenthaler für die Grönlanddurchquerung 2019 in den Startlöchern.
Für 2020 haben wir bereits erste Anfragen. Einer finalen Entscheidung folgt stets ein ausführliches Coaching-Gespräch mit Alexander und diesem wiederum eine gründliche Vorbereitung. Die Weichen stellt schließlich das Expeditionstraining in Finse im März 2020. Eine Buchung der Grönlanddurchquerung unterliegt bis zum erfolgreich absolvierten Training dem Vorbehalt. Sie und Alexander entscheiden erst dann, ob Sie an der Durchquerung teilnehmen.
Sie wollen 2020 dabei sein? Schlafen Sie einige Nächte darüber 😉 – und machen Sie sich dann auf einen außergewöhnlichen Weg!

Alle Infos zur Reise: www.schulz-aktiv-reisen.de/GRO19

Impressionen aus der Region bei Finse vom vorbereitenden Training im März 2019