Über Armin Burck

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Monsunzeit in Nepal – Segen und Fluch zugleich

Anfang Juni trifft der große Regen auf den indischen Subkontinent und begibt sich auf eine lange Reise Richtung Norden. Obwohl dieser oft mit starken Überschwemmungen und verhängnisvollen Erdrutschen einhergeht, so wird er doch sehnsüchtig erwartet. Die Landwirte richten sich nach dem Monsun, denn ohne das lebenspendende Nass fällt die Ernte mager aus. Fast die Hälfte der Weltbevölkerung lebt unter der Herrschaft dieses Wetterphänomens. Doch was passiert da eigentlich genau?

Während der Sommerzeit erhitzen sich die Landmassen auf der Nordhalbkugel stärker als die Meere. Die heiße Luft steigt nach oben und es entsteht ein Tief, das mit Luft aus einem Gebiet mit einem höheren Luftdruck wieder aufgefüllt wird. Der Wind weht also vom Meer Richtung Land. Über den tropischen Meeren saugt sich der Wind voll mit Wasser. Auf seinem Weg Richtung Himalaya trifft er auf die aufgeheizten Landmassen, regenschwangere Wolken steigen hinauf, kühlen ab und es beginnt zu regnen.

Sind die Landmassen wärmer als die Meere, bleibt diese Zirkulation bestehen. Mit Beginn der Winterzeit, ab Oktober, ändern sich die Windverhältnisse und der Wind weht von nordöstlicher Richtung.

Der Monsun bestimmt also den Zeitraum unserer Nepal-Reise, wie auch die Besteigung des Mount Everest. Meist wird der Aufstieg zum „Top of the World“ Anfang bis Mitte Mai gewagt, genau der Zeitraum, wo die Monsunwinde drehen und am Gipfel einigermaßen erträgliche Windverhältnisse herrschen.

Die Zeit nach dem Monsun gilt als optimale Reisezeit für Nepal. Das Land ist nicht nur saftig grün, sondern durch die geringere Luftfeuchtigkeit genießt man eine klare Luft und somit unglaubliche Weitblicke. Teilweise wolkenlos kann man in dieser Jahreszeit die Bergriesen des Himalaya bestaunen und diese majestätischen Anblicke in vollen Zügen genießen. Die Regenwahrscheinlichkeit tendiert im November gegen Null und auf Grund der etwas niedrigeren Temperaturen gegenüber der Trekkingsaison im Frühjahr sind ebenfalls weniger Wanderer unterwegs. Der Herbst eignet sich somit perfekt für eine Reise nach Nepal.

In den kleinen Staat im Himalaya bieten wir Reisen von der Einsteigertour bis zur Trekking-Herausforderung an. Schauen Sie auf unsere Website oder kontaktieren Sie mich, ich berate Sie gern!

Meine Tipps für den Herbst 2019:

15. März 2020 – der Tag für Ihre nächste Herausforderung!

92 % würden ihn nochmal laufen, 58 % haben es bereits getan, das ergaben die Ergebnisse einer Umfrage unter den Athleten aus diesem Frühjahr. Die Rede ist vom  Barcelona-Marathon. Die 42. Auflage findet am 15. März 2020 statt, und jetzt ist die Zeit für Ihre Anmeldung.

Zweifellos reicht ein einziger Besuch Barcelonas nicht aus – ob aus sportlicher oder touristischer Sicht, spielt dabei keine Rolle. Sportlich gesehen ist der Barcelona-Marathon ein wunderbarer Einstieg in die Marathonsaison 2020 und bietet dabei optimale Laufbedingungen. Nicht nur das angenehme Mittelmeerklima um die 16 Grad lässt viele Marathonis immer wiederkehren. Seit 2019 gibt es mehrere Streckenänderungen, die neue Rekorde möglich machen. Auf der Jagd nach der eigenen Bestzeit zieht die auf „Speed“ ausgelegte Strecke somit viele Athleten an. Auf tatkräftige Unterstützung der Katalanen kann man dabei zählen, sie fiebern nicht nur lautstark mit, sondern sorgen auch mit kleinen Open-Air Konzerten für den extra Kick und tolle Stimmung.

Aus touristischer Sicht ist die kosmopolitische Metropole eine der aufregendsten Städte Europas. Sie begeistert mit architektonischer Feinkost à la Antoni Gaudí, unzähligen Gässchen, schönen Fußgängerzonen, zahllosen Restaurants und überdachten Märkten und hat ein angesagtes Nachtleben. Und als wäre all dies noch nicht genug, so liegt sie am Meer, hat eine tolle Strandpromenade und einen großen Yachthafen. Die Frage nach dem zweiten Mal stellt sich also gar nicht erst!

Sportskanone und Mitarbeiter Stefan Utke wird Sie auf unsere Reise zum Barcelona-Marathon begleiten und mit Ihnen den Marathon laufen. Auch für ihn ist es nicht das erste Mal, und trotzdem wieder ein absolutes Highlight.

Reisen Sie mit uns zum 42. Barcelona-Marathon: www.schulz-sportreisen.de/SPA44

Mit Bergsteigerin Billi Bierling nach Nepal

Bergsteigerin und Journalistin Billi Bierling

schulz-Reiseleiterin Billi Bierling

Wir freuen uns, die erfahrene Bergsteigerin Billi Bierling als neue Reiseleiterin in unserem Team zu begrüßen! Seit 2004 lebt Sie in Kathmandu und arbeitet als Journalistin, Bergsteigerin und Mitarbeiterin der Himalayan Database.

In Garmisch-Partenkirchen aufgewachsen, liebt Billi die Berge und hat schon viele Kilometer (vertikal und horizontal) im Himalaya zurückgelegt. Sie hat bereits fünf der 14 Achttausender bestiegen. Am 21. Mai 2009 stand Sie auf dem Mount Everest und ist damit die erste Deutsche, die den Gipfel über die Südroute der Erstbesteiger schaffte. Ebenso erklomm sie den Lhotse (vierthöchster Berg der Welt), sowie den Manaslu (achthöchster), den sie einmal mit und einmal ohne Sauerstoff bestieg. Billi leitet selbst kleinere Expeditionen auf 6.000er und führt Treks in Nepal, Pakistan und Tansania, wo sie regelmäßig am Kilimandscharo unterwegs ist. Wenn Billi nicht in den Bergen ist, arbeitet sie als Journalistin, Übersetzerin und Kommunikationsexpertin der Humanitären Hilfe der Schweiz – ein Job, der sie bereits in viele Winkel der Welt gebracht hat, wie Pakistan, Afghanistan, die besetzten palästinensischen Gebiete oder Tadschikistan. Nepal ist ihre Wahlheimat, jedoch verbringt sie immer wieder gerne Zeit im schönen Bayern, wo ihre Mutter, Tante und Schwester leben.

Als Reiseleiterin wird Billi im Oktober das erste Mal für schulz aktiv reisen im Einsatz sein. Auf der Reise „Rund um den Manaslu“ wird sie unsere Reisegruppe über den Larkya-Pass (5135 m) führen und dabei dem Manaslu (8163 m) zum Greifen nahe kommen.

Weitere Termine sind bereits in Planung und werden demnächst auf unserer Website veröffentlicht.

www.schulz-aktiv-reisen.de/Nepal

Nepal – Vortragsabend in Berlin mit Ray Hartung

Unser langjähriger Reiseleiter und Nepal-Spezialist Ray Hartung ist vor kurzem aus Nepal zurückgekehrt. Diesmal führte er eine Gruppe auf der Reise „Götter, Tempel, Bergpanoramen“ durch die Kulturstädte des Landes und hatte dabei musikalische Unterstützung aus Schweden. Für einen hautnahen Reiserückblick empfehlen wir den Vortrag am 17. Mai im „Pfefferberg“/Berlin Prenzlauer Berg, bei dem Ray Hartung von seiner Reise erzählen wird und über die weiteren geheimnisvollen Regionen Nepals berichtet.

Vortrag: Nepal & Tibet
Freitag, 17.05.2019
Einlass: 17:30 Uhr, Beginn: 18:00 Uhr
Anmeldung: armin.burck@schulz-aktiv-reisen.de / Tel.: (030) 224 96 575
Ort: Pfefferberg, Schönhauser Allee 176, 10119 Berlin
(200 m von unserer Filiale entfernt)

Ein kurzer Rückblick und tolle Impressionen von Ray Hartung schon mal vorab:

Nach der Ankunft und dem typisch nepalesischen Begrüßungsessen am Abend gab es an den nächsten beiden Tagen viel von der beeindruckenden Kultur des Hinduismus und Buddhismus im Kathmandu-Tal zu sehen. Für Kulturliebhaber gibt es hier endlos viel zu entdecken.

An den folgenden beiden Tagen waren wir in den alten Königsstädten Patan und Bhaktapur unterwegs, um von dort aus die ländlichen Gegenden von Panauti, Balthali, Namobuddha und Dhulikhel zu erforschen.

Von Dhulikhel aus führte uns der Weg weiter in die wundervolle alte Newarstadt Bandipur, um am darauffolgenden Tag Nepals Urlaubsstadt Pokhara zu erreichen. Hier gab es Entspannung pur, Ausflüge in die Umgebung und ein herrliches Bergpanorama des Annapurna Himal.

Nachdem wir in Pokhara und Umgebung viel erlebt hatten, ging die Reise in den Süden, in den Chitwan-Nationalpark. Dort lernten wir die Gebräuche des indigenen Volkes der Tharu kennen und gingen auf erfolgreiche Tierbeobachtungen im Nationalpark.

Vom Chitwan-Nationalpark ging es zurück nach Kathmandu, wo eine sehr interessante und erlebnisreiche Tour ihr Ende fand.

Während der Reise haben wir in Kathmandu und im Chitwan-Nationalpark verschiedene Hilfsprojekte besucht und Spenden überbracht, welche unter anderem der uns begleitende schwedische Musiker Stefan Johansson während einiger Konzerte gesammelt hat.

Zum Jubiläum in Rom: 25. Maratona Di Roma

Kurz nach dem Start vor dem Nationaldenkmal Vittorio Emanuele II.

Unsere Läufer voller Tatendrang!

Anfang des Monats waren wir zum 25. Jubiläum des „Maratona Di Roma“ in der „Ewigen Stadt“, um durch das größte Freilichtmuseum der Welt zu laufen. Das Wetter war auf unserer Seite. Mit strahlend blauem Himmel wurden wir empfangen und konnten die Sonne während des Frühstückslaufes und dem gemeinsamen Stadtsparziergang genießen. Als sich die 9611 Athleten am Sonntag früh am Startpunkt auf der Via de Imperali einfanden, hatte der Wettergott jedoch eine ordentliche Abkühlung für unsere Sportler parat, die zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht nötig gewesen wäre. Die gute Laune ließ sich jedoch niemand nehmen und schon eine gute Stunde später, bei herrlichem Sonnenschein, sehnte sich der ein oder andere nach solch einer Erfrischung.

Stadtführerin Lydia mit Reiseleiter Armin auf dem Campo de´ Fiori

Da die sieben Hügel, auf denen Rom erbaut wurde, im Streckenverlauf ausgelassen wurden, ist der Lauf generell flach, jedoch durch die vielen Kopfsteinpflasterstraßen teils etwas herausfordernd. Tebalu Zawude Heyi, aus Äthiopien, belegte mit einer Zeit von 02:08:37 den ersten Platz, doch die Zeiten unserer 19 Marathonis sind ebenfalls hervorzuheben. So ist Axel eine Wahnsinnszeit von 02:57:21 gelaufen und somit drittschnellster Läufer seiner Altersklasse und als bester deutscher Läufer ins Ziel gekommen.

Auch im nächsten Jahr werden wir wieder zum Rom-Marathon reisen und freuen uns schon „Die Unterwelt von Rom“, mit unserer Stadtführerin Lydia, zu erkunden.

Der Lauftag ist vom Veranstalter noch nicht bestätigt, doch wir merken Sie schon gerne vor und reservieren Ihnen einen Startplatz. Gern gestalten wir auch Ihren Verlängerungsaufenthalt nach Ihren Wünschen und halten vielfältige Angebote für Sie bereit.

Alle Informationen zu unserer Reise 2020 finden Sie unter www.schulz-sportreisen.de/ITA20

Nepal & Tibet: Länderabend im Pfefferberg in Berlin

Der höchste Berg der Welt hat eine enorme Anziehungskraft, doch Nepal-Kenner wissen, dass das kleine Land, eingeengt zwischen den beiden bevölkerungsreichsten Ländern der Erde, weitaus mehr zu bieten hat. Von den unzähligen, spektakulären Trekkingrouten mal abgesehen, kann man in Nepal auf eine 1000 Jahre alte tibetische Kultur treffen und sogar in subtropisches Gebiet, im Chitwan National Park, auf die Suche nach Panzernashörnern und Tigern gehen.

Nepal ist ein Land für jedermann. Gipfelstürmer, Gelegenheitswanderer und Kulturliebhaber werden gleichermaßen fündig und können ein Land erleben, das vor allem durch seine freundlichen Einwohner nicht mehr so schnell in Vergessenheit gerät.

Für intensivere Eindrücke aus diesem auch geheimnisvollen Land empfehlen wir den Vortrag von Nepal-Spezialist Ray Hartung am 17. Mai in der „Schankhalle Pfefferberg“ in Berlin Prenzlauer Berg.

Vortrag: Nepal & Tibet
Freitag, 17.05.2019
Einlass: 17:30 Uhr, Beginn: 18:00 Uhr
Anmeldung: armin.burck@schulz-aktiv-reisen.de /
(030) 224 96 575
Ort: Pfefferberg, Schönhauser Allee 176, 10119 Berlin (200 m von unserer Filiale entfernt)

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
www.schulz-aktiv-reisen.de/Nepal