„Nicht füttern!“ … und weitere Tipps für Bärenbegegnungen

Auch schulz aktiv-Mitarbeiter sind im Land der Bären unterwegs

Auch schulz aktiv-Mitarbeiter sind im Land der Bären unterwegs

Stellen Sie sich vor: Vollkommen erfüllt und glücklich führt Sie Ihr Weg durch die schier endlosen Weiten des Kluane-Nationalparks im Yukon Territory, Kanada. Ihr Abenteurerherz pocht wild beim Anblick des farbenprächtigen Naturschauspiels, und der weiten Wildblumenwiesen. Der kanadische Wind weht Ihnen um die Ohren und in der Ferne erblicken Sie zwischen dichten Wäldern bereits den höchsten Berg Kanadas: den Mt. Logan (5959 m). Auf dem Wanderweg zurück zu Ihren gemütlichen Cabins, gedanklich träumen Sie schon davon gemütlich in eine Decke eingekuschelt am Feuer zu sitzen, passiert es dann: unverhofft, wie aus dem Nichts, steht plötzlich ein Bär vor Ihnen! Und Sie wissen genau: Er ist zu nah um Sie nicht gesehen zu haben …

Hier kommen unsere Tipps wie Sie sich im Falle einer Bärenbegegnung am besten verhalten und was Sie für Ihre nächste Kanada-Reise unbedingt wissen sollten!

  1. Grundsätzlich ist die Wahrscheinlichkeit, einem Bären zu begegnen, nur gering aber eben nicht ausgeschlossen.
  2. Beim Trekking empfiehlt es sich, Lebensmittel in luftdichten Behältnissen zu verpacken, denn Bären werden vom Duft nach Essen angelockt. Dies gilt besonders bei Übernachtungen in der Wildnis!
  3. Versuchen Sie, Begegnungen von vornherein zu vermeiden. Bleiben Sie auf den vorgeschriebenen Wegen, singen oder pfeifen Sie. Auch laute Gespräche halten Bären fern.
  4. Besonders große Vorsicht gilt bei Begegnungen mit Bärenmüttern gemeinsam mit ihrem Nachwuchs. Sie könnten in Ihnen eine Bedrohung sehen, die in ihr Revier eingedrungen ist.
  5. Nicht füttern! Eigentlich eine Selbstverständlichkeit! Bären sind nicht zu unterschätzende Raubtiere und keine niedlichen Teddybären. Auch Posings für das ultimative Foto könnten unschön ausgehen …
  6. Laufen Sie nicht weg! Panisch die Flucht zu ergreifen könnte den Bären provozieren die Verfolgung aufzunehmen. Davon abgesehen hätten Sie ohnehin keine Chance und würden garantiert auf dem 2. Platz landen …

Willkommen in der Weite Kanadas

Willkommen in der Weite Kanadas

Für ein richtiges Verhalten ist es weiterhin wichtig, zwischen Schwarz- und Grizzlybär unterscheiden zu können:

Schwarzbären sind wesentlich kleiner (Schulterhöhe bis 90 cm), dafür aber ein Stück weit intelligenter und außerdem sehr gute Kletterer. Bei einer Begegnung fluchtartig auf einen Baum zu klettern ist also keine besonders gute Idee. Schließen Sie außerdem nicht zwangsläufig vom Namen des Schwarzbären auf seine Farbe. Weisen sie ein braunes und beiges Fell auf, spricht man vom „Zimtbär“.
Grizzlybären erkennt man meist deutlich an ihrer Größe (bis 150 cm Schulterhöhe) sowie an einem kleinen Buckel direkt hinter dem Kopf. Klettern fällt ihnen wesentlich schwerer und nicht nur das: legen Sie sich mit dem Gesicht nach unten flach auf den Boden und spielen leblos, hält Sie der Grizzlybär tatsächlich für tot.

In beiden Fällen gilt: sprechen Sie laut, mit ruhiger Stimme zu dem Bären, mit langsamen Armbewegungen wirken Sie in den Augen des Bären größer und gehen Sie langsam aber bestimmt rückwärts.

In der Hoffnung Ihr gelerntes Wissen nicht anwenden zu müssen halten wir diese Kanada-Abenteuer für Sie bereit:

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