Westafrika hat sich gut erholt – im Herbst startet die neue Saison

Wie Sie in den Nachrichten regelmäßig verfolgen konnten, war Westafrika im letzten Jahr von einer Ebola-Epidemie betroffen. Insbesondere Sierra Leone, Guinea und Liberia waren schwer getroffen, aber auch andere Länder litten unter dem Virus. Viele Grenzen wurden geschlossen und nicht nur der Tourismus kam zum Stillstand. Die Konsequenzen waren auf dem gesamten Kontinent zu spüren. Auch Länder wie Südafrika, Namibia und Botswana (welche weiter von Westafrika entfernt sind als beispielsweise Europa) wurden gemieden. Dies haben wir natürlich deutlich gemerkt.

Felsformation im Land der Bedik

Felsformation im Land der Bedik

Was man wiederum nicht gehört hat, sind die guten Nachrichten in jüngerer Zeit: In schöner Regelmäßigkeit erklärten sich westafrikanische Länder offiziell für Ebola-frei. Mit Liberia wurde nun am 09. Mai das am schlimmsten betroffene Land von der Weltgesundheitsorganisation WHO offiziell für Ebola-frei erklärt. Unter dem Motto „Goodbye Ebola“ fand in der Hauptstadt Monrovia eine riesige Party statt. Einen Eindruck der Party können Sie hier bekommen.

Bereits seit mehreren Monaten gelten die westafrikanischen Länder, in die wir Reisen anbieten (Senegal, Mali, Burkina Faso, Guinea Bissau, Ghana, Togo und Benin) als Ebola-frei bzw. waren sie nie betroffen.

Der Pico do Fogo schweigt wieder

Der Pico do Fogo schweigt wieder


Aber es gibt noch weitere gute Nachrichten aus Westafrika: In den letzten Monaten haben wir Sie regelmäßig zum Stand des Vulkanausbruchs auf den Kapverden auf dem Laufenden gehalten. Sicher wissen Sie bereits, dass der Ausbruch nun schon seit geraumer Zeit vorbei ist. Aber seit einigen Tagen ist es offiziell: Ab Herbst, also für alle unsere kommenden Wandergruppen auf der Reise „Cabo Verde – Von Insel zu Insel“, ist eine Besteigung des Pico do Fogo (2829 m) nun wieder möglich. Ebenso auch die Übernachtung in der Hochebene Chã das Caldeiras. Das Haus unseres Gastgebers Fernando blieb von den Lavamassen verschont.

Die Bedik-Frauen tragen noch heute ihren traditionellen Schmuck.

Die Bedik-Frauen tragen noch heute ihren traditionellen Schmuck.

Es freut uns ganz besonders, dass sich Westafrika nun wieder erholt! Denn bereits seit unseren Anfängen vor 25 Jahren bieten wir besondere Aktivreisen in diese Region an. Wir kennen die Länder genau! So geht es beispielsweise auf unserer Senegalreise „Von St. Louis bis ins Hügelland der Bassari“ tief ins Hinterland des Senegal zu den Volksgruppen der Bedik und Bassari, um dort zu wandern. Wir sind der einzige Veranstalter, der diese Region so anbietet.

Für das kommende Jahr werden wir Westafrika natürlich treu bleiben. Viele unserer Reisen bleiben bestehen, doch wir haben auch reichlich neue Ideen. Genaueres verraten wir bald … und halten Sie weiterhin auf dem Laufenden!

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