Aktuelle Informationen zu Nepal

Agenturbesuch im Dezember 2013

Agenturbesuch im Dezember 2013

Was am Mittag des 25. April in Nepal geschah, bewegt uns alle bei schulz aktiv reisen sehr.
Die Koordination der angelaufenen Hilfsmaßnahmen im Land selbst ist nach wie vor schwierig und auch wir können Nepal zur Zeit „nur“ durch Spenden unterstützen. Selbst professionelle Hilfsorganisationen kommen nur erschwert ins Land, um vor Ort gezielt Hilfe leisten zu können.

Vor dem Hintergrund der wahnsinnigen Zerstörung von Natur und Infrastruktur in weiten Teilen des Landes – unsere bereisten Regionen eingeschlossen – ist es derzeit schwer vorstellbar, dass es auf absehbare Zeit wieder touristische Aktivitäten im Land geben wird (Video der BBC). Doch neben der Landwirtschaft ist insbesondere der Tourismus eine der hauptsächlichen Erwerbsquellen des Landes. Es wird sicherlich einige Zeit beanspruchen bis die touristische Infrastruktur wieder einigermaßen hergestellt ist, berichtet unsere nepalesische Partneragentur. Im Moment hat ein Großteil der Bevölkerung mit ganz anderen und vor allem existentiellen Problemen zu kämpfen.

Im ständigen Kontakt nach Kathmandu und Pokhara steht auch unser schulz sportreisen-Mitarbeiter Stefan Utke:
„Ich versuche mir nun täglich ein genaues Bild von der Situation vor Ort zu verschaffen. Da ich mit Freunden ein Kinderheim in Kathmandu unterstütze und deshalb oft vor Ort bin, traf mich die Nachricht der Naturkatastrophe umso mehr.“

Jeder der schon einmal in Nepal war, kennt die Offenherzigkeit und ehrliche Gastfreundlichkeit der Einheimischen. Der Tourismus spielt in Nepal eine sehr große Rolle. Durch Trekkingtouren, Hotelübernachtungen und Restaurants verdienen sich die Menschen in Nepal ihren Unterhalt. Wir halten selbstverständlich die Flagge für dieses Land und seine Menschen weiterhin ganz hoch, werden aber auch mit größter Sorgfalt und Bedacht über die Durchführung zukünftiger Reisen nach Nepal entscheiden.
Momentan ist es jedoch schwierig die Durchführbarkeit von Reisen im Oktober realistisch abzuschätzen. Wir stehen dazu im ständigen Kontakt mit unserer Agentur vor Ort, die ihre Arbeit inzwischen wieder aufgenommen hat, um ein klares Bild von der Lage zu bekommen. Zum heutigen Zeitpunkt sind unsere Klassiker-Reisen im Oktober in die Annapurna-Region „Annapurna Umrundung“, Nepal zum Kennenlernen, Royal Trek als auch in das Mustang Gebiet laut unserer Agentur in 4 Monaten wieder durchführbar und die Gegend bewanderbar.
Unsere Reise „Im Herzen des Helambu Himal“ in der Helambu-Langtang Region, werden wir vermutlich aussetzen müssen, da diese Region besonders stark vom Erdbeben betroffen ist. Des weiteren ist die Durchführbarkeit der Reisen zum Everest „Durch das Gokyo-Tal zum Mount Everest“ zum heutigen Zeitpunkt noch nicht realistisch abschätzbar. Dazu zählen auch die kulturellen Höhepunkte unserer Reisen im Kathmandu-Tal.

Mit aktiven Reisen verbinden wir neben der abwechslungsreichen körperlichen Aktivität insbesondere das, was sich in unserer aller Köpfe auf Reisen bewegt, wenn wir auf Mensch, Kultur und Natur eines Landes „treffen“. Gerade Nepal ist wie ein riesiges Meer voller natürlicher Sensationen, kultureller Schätze und großer Kontraste. Dieses Land ist voller magischer Anziehungskraft, für die wir auch zukünftig unsere Gäste begeistern wollen. Wir werden die Machbarkeit unserer Reisen unter Beachtung aller bekannten Risiken prüfen und werden wohl überlegte Entscheidungen treffen; um damit auch unseren Beitrag für dieses Land und seine Menschen zu leisten und Ihnen auch in Zukunft wieder besondere Reisen nach Nepal zu ermöglichen.

Im Moment wünschen wir den Menschen vor Ort, dass die Hilfsmaßnahmen greifen und so koordiniert werden können, dass alle Betroffenen baldmöglichst erreicht werden, um die derzeit große Not zu lindern. Wer gern Hilfe in Form von Spenden leisten möchte, dem empfehlen wir, sich an eine professionelle Hilfsorganisationen zu wenden, welche sich mit Krisensituationen bestens auskennt und kompetent vor Ort Hilfe leisten kann. Wir empfehlen u.a. den Verein arche noVa mit Sitz in Dresden und Berlin. Arche noVa bereitet derzeit den Transport von Trinkwasseraufbereitungsanlagen vor und sendet Helfer in das Erdbebengebiet.

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