Mali: Kein vergessenes Land …

Boureima und Frank vor Boureima's Schulprojekt (November 2012)

Boureima und Frank vor Boureima's Schulprojekt (November 2012)


Seit November 2011 ist Mali – vor allem der Norden und Nordosten – destabilisiert und teils Geisel unklarer Herrschaftsverhältnisse. Zwischenzeitlich wurde in der Hauptstadt Bamako eine zivile Übergangsregierung eingesetzt. Ausbleibende Touristen sorgten für ein verändertes Straßenbild. Vor wenigen Tagen konnte sich Frank Schulz auf seiner gegenwärtigen Westafrikareise selbst ein Bild machen: Die Unabhängigkeitsbewegungen des Nordens und Nordostens finden im Rest des Landes keine Unterstützung. Der Alltag geht weiter, wenn auch das Ausbleiben des Tourismus für viele Menschen schmerzhafte Einschnitte bedeutet. Und die Menschen sind keine anderen geworden, sondern sehnen sich nach dem „Normalzustand“ alter Zeiten zurück.
schulz aktiv reisen war und ist mit Mali verbunden – und seit einigen Jahren auch mit unserem Reiseleiter Boureima. Dass dies auch für viele unserer Reisegäste gilt, zeigt u.a. deren ungebrochene Unterstützung für Boureimas Schulprojekt. An dieser Stelle ein großer Dank an alle für die großen und kleinen Geschenke, die Frank Schulz auf seine Reise nach Mali mitgenommen hat.

Ein Blick auf 2013: Das „Festival au désert“ und das „Festival sur le Niger“ finden 2013 „gebündelt“ in Ségou statt. Die 9. Auflage des jüngeren Festivals in Ségou ist gleichzeitig Basis für das Wüstenfestival. Aktuell ist die Lage in Ségou normal, so dass einem Festival am Ufer des Nigers nichts im Wege steht. Womöglich werden nicht so viele ausländische Besucher anreisen, deren höhere Eintrittspreise jedoch wichtig für die Durchführung des Festes sind.
Auch wenn 2013 nur wenige Ausländer dabei sein werden: es wird ein Festival mit gewohnt westafrikanischer Lebensfreude und gleichzeitigem Appell an Toleranz und friedlichem Miteinander! Unsere Tour wird wieder durch Boureima geleitet, unserem langjährigen Guide der Festivalreisen in Mali. Ebenso wird Frank Schulz mitreisen, der sich in den letzten Tagen persönlich von der Lage vor Ort überzeugte und somit den Tourismus in den friedlichen Landesregionen wieder beleben möchte.

Mali, wir vergessen Dich nicht!

Mali – Festival sur le niger

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